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ein feiner Fortschritt sei. Im übrigen tönne aber bie zugebilligte stimmte die Mehrheit der Versammlung für die Annahme.

Gewerkschaftsbewegung Erhöhung nicht befriedigen. Nach einem Schlußwort von Pit

Eine zerstörte Illusion.

WIB. meldet aus Paris : Der Landesausschuß des kommunisti­ schen Bergarbeiterverbandes hat gestern vormittag in einer außer ordentlichen Sigung über die Streiflage Erklärungen von Bertretern der verschiedenen Bergwettsgebiete entgegengenommen. Im An schluß daran wurde für heute Mittwoch vormittag die Wiederauf nahme der Arbeit im gesamten Bergbau mit Aus­nahme des Mofeldepartements beschlossen. Falls in einigen Zentren die Arbeiterforderungen nicht erfüllt würden, soll der Streit am 4. März wieder aufgenommen werden.

Lohnregelung der Metallformer.

bereinen mit girla 31/, Millionex Sanshaltungen im Laufe der Jahre fich zu einem achtunggebietenden Faltor in der deutschen Volkswirtschaft entwidelt hat, bem größere Erfolgs­möglichkeiten noch offen stehen, sobald eine Steigerung der Kauf­traft in den Verbraucherfreisen zu verzeichnen ist. Nur wenige Ver gleichszablen genügen, um einen Inappen Einblid zu erbalten über den umfangreichen Geschäftsbetrieb unserer GEG. im Jahre 1922. 88 175 782 589,69 M. Der Gesamtumsas betrug 1922 1921 2 406 982 699,89 Mebrumiaz 1922 35 768 749 889,80 M.

Die Metallformer und Berufsgenossen nahmen in einer start besuchten Versammlung am Dienstag in den Andreasfälen den Be­richt des Branchenleiters Bredow über die Lohnverhandlung mit den Arbeitgebern entgegen. Wie aus dem Bericht hervorging, haben sich die Verhandlungen sehr schwierig gestaltet. Endlich ge­lang es, von den Arbeitgebern folgende Zugeständnisse zu erhalten: gleich einer Umsatzsteigerung von 1486,04 Proz. Bom 12. bis 25. Februar werden alle Etundenlöhne um 442 M. in sämtlichen Klassen erhöht. Die Affordlöhne erhöhen sich um 42 Proz Sollten bei der Affordarbeit nicht 25 Broz. über den umsages von Lohn erreicht werden, so wird die Akkordbasis entsprechend erhöht. Wenn die Former sich alles Wertzeug felbft halten, werden sie mit 35 Broz. eines Stundenlohnes wöchentlich entschädigt. Die Kern macher in diesem Falle mit 30 Proz. Falls die Fabrit die benötig ten Binsel liefert, beträgt die Entschädigung 10 Bros. Der Redner erklärte am Schluß, daß die Kollegenschaft das Zugeständnis gewiß nicht als ein ausreichendes ansehen werde, es sei aber der Kommission nicht möglich gewesen, mehr zu erlangen. Nach der folgenden Aussprache wurde schließlich bei der Abstimmung das

Damit ist die von den deutschen und französischen Kommunisten mit so großem Tamtam angefündigte internationale Aftion" be. endet, ehe sie noch begonnen hat. Bon einem Generalstreif" der französischen Bergleute tonnte ebensowenig gesprochen werden wie von einer internationalen Solidaritätsaftion. Die Rote Fahne ", die es nicht begreifen kann, daß der erwärts" nicht mit den per­fönlichen Ansichten des internationalen Sekretärs, Genossen Edo Fimmen , in allen Punkten übereinstimmt und die Meinungs­differenz auch öffentlich ausspricht die Rote Fahne" darf weder Angebot angenommen. eine eigene Meinung haben noch die Mostauer Parteipäpste triti­fieren, schreibt in ihrer heutigen Nummer noch bombastisch:

Neue Arbeiterpolitik in Rußland .

Eingeschlossen in den Betrag des Gesamtwaren. 38 Milliarden und annähernd 176 Millionen Mart find die werte der in ben eigenen Betrieben hergestellten Erzeugniffe, auch hierin zeigt sich zahlenmäßig eine erhebliche Steigerung. An felbft hergestellten Erzeugniffen belief fich der 3 827 091 476,87 M. Umiazwert 1922 auf 234 784 778,55 fomit ein Mebrumiaz 1922 von 3 592 306 702,82 2.1530,04 Bro Die Bantabteilung weist ebenfalls eine erbebliche Stei gerung ibres Gefchäftsbetriebes auf, darüber nur dieser Hinweis: Umfag auf Girofonten 1922 26 067 000 000,- m. 1921 3 487 000 000,-

1921

B

0

29

658,42 Pro3.

Mehrumfaz 1922 22 630 000 000,-.= Jm erheblichen Umfange wurde auch die Bantabteilung bon den Gewertighaften in Anspruch genommen. Die Beträge auf Girofonten beliefen fich 1922 77 Getoertschatten. 1 185 355 000,-. 1921 71 178 000 000,-

1 007 855 000,- D.= 565,98 Prog. Mebrumfag 1922 Wenn auch zugegeben werden muß, daß die wesentliche Baren umsagsteigerung dem Geldwert nach in den fo.offalen Breissteige rungen zu suchen ist, so steht doch andererseits feft, daß auch eine erhebliche Eteigerung der Umfagmengen wichtiger finden ist, als Vergleich führen wir das legte bolle Friedensjahr vor Ausbruch des Weltkrieges an: Die umgefesten Gewicht& mengen betrugen:

In Moskauer Regierungsfreifen wird zurzeit über die Neu­Heute aber stehen die franzöfifchen Bergarbeiter im Kampfregelung des Arbeitsnachweisverfahrens beraten. Nach der bis Internationale Solidarität! Von dieser Losung sind die nächsten praktischen Schritte der deutschen Arbeiterschaft diftiert." herigen Regelung durften die benötigten Arbeitskräfte in der Regel fowohl von staatlichen wie privaten Betrieben nur durch Bermitt­In seiner heutigen Nummer veröffentlichte dasselbe Blatt unter lung der Arbeitsnachweise bezogen werden. Dieses System wurde der hochtrabenden Ueberschrift: Das deutsche Proletariat an die allgemein als läftig empfunden und umgangen, wobei in Einzel­Bergarbeiter Frankreichs " ein Manifest des Herrn Grothe im fällen die zuwiderhandelnden Privatunternehmer fich schwere Ge Auftrage des angeblichen Reichsausschusses der Betriebsräte, in dem richtsstrafen zuzogen. Der Oberste Volkswirtschaftsrat, die oberste zu lesen war: Rontrollbehörde und der staatliche Blanausschuß treten nunmehr für Wir sind mit Euch einer Meinung, daß jezt die Stunde die Umgestaltung der Arbeitsnachweise zu ausschließlich vermitteln berinternationalen Attion gekommen ist. Wir werden Organen und für Gewährung völliger Freiheit beim den alles aufbieten, um Euer Vertrauen in die deutsche Arbeiterklasse Abschluß des Arbeitsvertrages ein, während das Ar- ebensbedürfnisse in den Warenumiäßen der GEG. zu zu rechtfertigen. Auf zum gemeinsamen Rampf des beitsfommiffariat und der allrussische Gewertschaftsrat eine deutschen und französischen Proletariats gegen die solche Neuregelung höchstens für einzelne Berufe zulassen wollen; deutsch - französische Ausbeuterklasse!" fie machen dabei geltend, daß die freie Einstellung von Arbeits­Als diefer in Deutschland lächerlich, in Frankreich schädlich träften ein Proteftionssystem ermöglichen und die Kontrolle der Gewerkschaften erschweren würde. Der allrussische Gewerkschafts­wirkende Aufruf erschien, war es mit der angeblichen Solidaritäts- rat hat gegen die mit Genehmigung der Regierung wiedererstan aktion der französischen Bergarbeiter bereits zu Ende. Und es denen Genossenschaften der Handelsangestellten alten russischen waren nicht etwa die verräterischen Amsterdamer", die den Ab- Musters Stellung genommen, welche die Haftung für ihre Mit bruch des Streits beschlossen, sondern die Mostau angeglieder übernehmen und sie, unter Umgehung der Gewerkschafts­fchloffene fommunistische Bergarbeiterorgani. organe und Arbeitsnachweise, in Handels- und Industriebetrieben sation. unterbringen. Der Gewerkschaftsrat verlangt die Einschränkung ihres Wirkungsfreises; ihre Mitglieder sollen nicht in die Gewert fchaften aufgenommen werden.

Wir find von dem Ausgang dieser Solidaritätsaftion", bei der die deutschen Kommunisten eine lächerliche Rolle spielen, nichts meniger als überrascht. Wir haben den Streit von vornherein als Ronjuntturstreit zur Aufbesserung der Löhne bezeichnet. Diese Lohnaufbefferung durchzusehen, ist dem verräterischen" Amsterdamer Verband gelungen, dant der passiven Resistenz der Ruhrarbeiter und dank seiner eigenen stärkeren Organisation. Gerade in den Kohlen­revieren, die allein drei Biertel der französischen Kohlenförderung aufweisen, in den Departements Pas de Calais und Nord, war der Streif am schwächsten. Dort warteten die Arbeiter auf den Beschluß ihrer Organisation.

Es wäre zu wünschen, unsere Kommunisfen lernten aus dieser ,, Aktion" mit der Wirklichkeit rechnen, statt sich an tönen­den Worten zu berauschen. Und die Wirklichkeit ist vorläufig noch so, daß auf eine internationale Attion der französischen Bergarbeiter zugunsten der Ruhrarbeiter nicht gerechnet werden darf. Das zeigt der Beschluß der kommunistischen Bergarbeiterorganisation, die Arbeit wieder aufzunehmen, mit grausamer Deutlichkeit.

Branche Graphisches Gewerbe im Deutschen Berkehrsbund. Die Tarife folgender Gruppen sind für Monat Februar abgeschloffen: Briefumschlag, Buchdruckereien, Buchbindereien, Bapier und Bappen und Chromolithographische Betriebe. Die Tarife find im Bureau, Gewerkschaftshaus, Zimmer 31, abzuholen.

Wirtschaft

Die GEG. im Jahre 1922.

Fleischkonfervent.

Frischgemüfe

Gewürze, gemahlen Grieß

Haferpräparate

Katao

Kartoffeln

Kunstbonig und Sirup

Margarine u. Pflanzenfett Rauchtabat

Reismehl Salz. Somalz

Lee Teigwaren.

Wollgarn

1913

1 134 200 kg 1555 817

1 152 050 Beutel 1 804 450 kg

689 448

B

497 220

TO

10 760 000

1 118 200

14 836 704

246 628 4162 000 9 830 750

8 645 850

78 423

2171 908

263 200

5 134 Risten

1922

1 522 114 kg 5 852 998

6816 630 Beut.

2 294 100 kg

1 895 871

945618

62 093 579

3 036 700

26 036 737 857 782 6 729 710 82 380 000 4720 100

124 855

8 726 659

306 200

Zigaretten. 10 177 000 tid 86 941 400 000@tud Buder 43 842 700 kg 86 941 400 kg 8 634 Rift. Bündhölzer Burüdgegangen find erklärlicherwetje im Umfag eine große Anzahl Lebens- und Genußmittel, für deren Beschaffung die Kauf Iraft der großen Verbraucherschichten nicht mehr ausreicht. Das Wirtschaftsgeld im Einzelhaushalt der Lohn- und Gehaltsempfänger reicht nicht mehr aus, um den notwendigsten Bedarf des Lebens. unterbalts bestreiten zu fönnen, ähnlich so siebt es in den meisten unserer Konsumgenossenschaften aus, auch dort langt das Wirte wendigsten Warenbeschaffungen vornehmen zu können. Der Große bandel forbert icon seit langem jofortige Bezahlung der empfangenen Waren, in vielen Fällen fogar Vorausbezahlung, wie beispielsweise für Margarine, Schmalz, Mehl, Buder und einer großen Reibe anderer wichtiger Lebensmittel.

Der Verlauf des Jahres 1922 hat alle guten Hoffnungen, die man zu Beginn des Jahres in bezug auf eine Feitigung des Wirt­ichaftslebens glaubte begen zu dürfen, zum erheblichen Zeil wieder zunichte gemacht. Bis gegen Ende des ersten halben Jahres berrichte eine gewisie Stabilität auf dem Geldmarlt, die jedoch Ende Juni jählinge unterbrochen wurde, und einem wahnsinnigen fchaftsgeld, das sind die Betriebsmittel, nicht au, um die not­Berfall unserer Währung in der zweiten Hälfte des Jahres Plaz machte. Wie schwer der einzelne, und insbesondere der Lohn- und Gehaltsempfänger unter der chronischen Teuerung zu leiden hatte, ist hinlänglich bekannt. Wohl in allen Haushaltungen der unbe­mittelten Verbraucher ist Frau Sorge ständiger Gast geworden.

Verschärft wird noch die vorhandene Notlage der unbemittelten Voltstreise durch die systematischen Preistreibereien der großfapitalistischen Konzerne, Fabrifanten und Händler- Kartellen, Syndifaten und fogenannten Preisfonventionen.

Löhne der Wagenbau- und Karosseriearbeiter. Da die Tariffommission der Arbeiterschaft in den Wagen und Karosseriefabriten bei der Lohnverhandlung mit den Arbeitgebern feine Berständigung erreichen fonnte, meil lettere rur in eine Er höhung der Löhne um 15 Broz. willigen wollten, wurde von den Erfreulicherweise haben bereits eine große Anzahl von Vers Bertretern der Arbeiter der Schlichtungsausschuß angerufen. Dieser hat am 19. d. M. einen Schieds pruch gefällt, der allen in Frage einen des Zentralverbandes Deutscher Konsumvereine den Zeitver fommenden Lohngruppen gleichmäßig eine Erhöhung der bestehen­hältniffen Rechnung getragen burd Erhöhung der Ge fchäftsanteile. Nicht mehr vereinzelt stehen die Vereine den Löhne um 45 Broz. zuspricht. Ebenso sollen auch die Attord preise um 45 Proz. erhöht werden. Wie Otto Picht, der über das Die Konsumgenossenschaften follen und wollen bas Bollwert da, die den Geschäftsanteil unter Würdigung der Geschäfts­Ergebnis in der Versammlung am Dienstag berichtete, mitteilte, fein, an dem die Auswüchse der tapitalistischen Profitwirtschaft notwendigkeiten auf 80 000 m. erhöhten. Wollen wir forfabren ftellen sich hiernach die Löhne für Facharbeiter über 22 Jahre auf zerschellen müssen. Dieses Wollen zu vollbringen, gebörte mit zu im Ausbau planmäßiger Gemeinwirtschaft, fo müssen wir mit 1204 m. und 219 M. Teuerungszuschlag 1423 Mr. Hilfsarbeiter den schwierigsten Aufgaben, um deren Erfüllung sich die Konium- allen verfügbaren Mitteln bemüht bleiben, nicht nur unsere ge­erhalten 112 M. und 209 m. 1321 M., Arbeiter an der Bohr- genossenschaften und ihre Einkaufs- und Produtions.noffenfchaftlichen Einrichtungen zu erhalten, sondern weiter aus. maschine 1123+209 1332 M., Maschinenarbeiter 1133+209 zentrale, unfere Großeintaufs Gefellicaft zubauen. Das große neu errichtete Lagerbaus in Chemnitz geht 1343 M., Arbeiterinnen 747+113= 860 m. Jugendliche von Deutscher Roniumvereine im Jahre 1922 nach Kräften feiner Bollendung entgegen, in welchem auch je ein Speziallager 14 bis 15 Jahren erhalten mit der Teuerungszulage von 63 m. bemüht haben. Schwer war die Arbeit, angesichts der ständigen für Manufakturwaren und für Haus- und Küchengeräte unter 381 m., von 15 bis 16 Jahren 392 m., von 16 bis 17 Jahren 430 m. Geldentwertung, unter der den Vereinsleitungen die Betriebsgebracht wird. und von 17 bis 18 Jahren 479 M. mittel unter den Händen zerfloffen. Unter Berücksichtigung dieser Der Werdegang der GEG. ist ein sprechender Beweis dafür, daß Diese Entscheidung soll für die Zeit vom 15. bis 28. Februar ichwierigen Verhältnisse ist auch das Arbeitsergebnis unserer bie organisierten Verbraucher wohl in der Lage sind, ihre eigenen gelten. Die Arbeitgeber haben sich über Annahme oder Ablehnung GEG. im Jahre 1922 zu beurteilen, und wenn auch nicht als Geicide in die eigenen Hände zu nehmen und des überflüssigen W. Momberg. des Spruches noch nicht erklärt. Die Frist hierzu läuft am glänzend, so doch als befriedigend zu bezeichnen. Done uns Zwischenhandels zu entraten. 26. d. m. ab. von den Riesenzahlen blenden zu lassen, tönnen wir dennoch mit In der anschließenden Diskussion wurde hervorgehoben, daß die Freuden feststellen, daß uniere GEG. als die Zentrale der deutschen Berantwortlich für ben rebaft. Teil: Bieter Schiff, Berlin ; für Anzeigen: Th. Glode, Berlin . Berlag Borwärts- Berlag 6. m. b. S.. Berlin . Drud: gleichmäßige Erhöhung ter Löhne in allen Lohngruppen immerhin Stonsumgenossenschaften, als Lieferant von zirka 1600 Konfum Bormärts- Budbruderei u. Berlagsanstalt Baul Ginger u. Co.. Berlin . Lindenstr. 3

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Reufölln III: Binler, Sobrechtstr. 40, v. I. Neukölln- Brig: Mittig Brig. Chauffeeftr. 82. Rieberschöneweibe: Schindler. Fennstr. 23. Howawes: Aa Rohndera Ettenbahnftr. 10. Oberfchöneweibe: Robert Baul Mathildenftr. 5. Pantow: Rikmann thlenfte 70.

Tegel , Borfigwalde, Heinidendorf- West, Legefort, Jsers. felbe, Conradshöhe , Bittenau, Waidmannsluft, Herms. borf. Gohenneuendorf, Birkenwerber: Baul Riena. Borsigwalde , Raufcftr 10. Teltow:$ äfel. Ritterstr. 29.

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