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In der Debatte fiber ben§ 112 tonstatirt Frohme, daß vor der Gefahr einer Revolution stehen. Dem entgegenzuwirken Angesichts diefer Silflosigkeit macht es sich recht komisch, die Militärverwaltung die Arbeiter in der Anwendung des feien aber humane Handlungen geeigneter wie der§ 112. G8 ist wenn die Lib. Korr." Den peinlichen Vorfällen eine recht an­Roalitionsrechtes zu bebindern suche. Dies geschehe durch von den Regierungsvertretern offen zugestanden, daß der§ 112 genehme Geite abzugewinnen sucht. Sie verzuckert sich den Stellung von Soldaten bei Streits oder auch durch Verlängerung fich ausschließlich gegen die Sozialdemokratie richte. Alles was fauren Wein auf folgende Weise: der Lieferungsfristen bei Ausständen der Arbeiter. Redner frägt: mit der Sozialdemokratie zusammenhängt, ist danach Umsturz. Offenbar ist die Veröffentlichung im Vorwärts" nur ob die Theilnahme von Soldaten an rein gewerkschaftlichen Be- Warum ist man nicht ehrlich genug, im Paragraph offen die Mittel zu einem 3wed, von dem die Redaktion" des sozialdemo wegungen in Zukunft ebenfalls strafbar sei. Sozialdemokratie zu nennen. Unsere drakonischen Disziplin- fratischen Blattes teine Ahnung hat. Die Vermuthung liegt Generallieutenant v. Spit bejaht diese Frage, da die gefeße in der Armee find nothwendig, daran will auch der Frei- nabe, daß es sich darum handelt, an einer gewissen Stelle den berechtigten Bestrebungen der Sozialdemokratie finn nicht rütteln. Der Antrag Spahn ist überflüssig, da alles Gifer zum Kampf gegen die Umsturzparteien dadurch zu schüren, zur Besserung der Arbeiterverhältnisse sich dort aufgeführte bereits durch das bestehende Recht ge- indem der Beweis geliefert wird, daß Parteigänger der Sozial­nicht mehr Don Den Umsturz bestrebungen troffen wird. Freimaurerei Freimaurerei und Christenthum sind doch demokratie in der unmittelbaren Umgebung des Kaisers Ver­trennen lassen. auch international. Die Sozialdemokratie ist zu bekämpfen, bindungen unterhalten." Gebeimrath Seidenfpinner nimmt hierauf bezug auf weil fie die persönliche Freiheit bedroht. Die Vorlage Vielleicht liest man nächstens in bürgerlichen Blättern, daß die Erklärung des Genossen Görges in der heutigen ist aber ein Ausnahmegesetz gegen ein Ausnahmegesetz gegen die Sozialdemokratie auch andere geheime Attenstücke", wie z. B. der Erlaß des Nummer des Borwärts". Der Herr Geheimrath erklärt das, was und besonders trifft dies auf den§ 112 zu. Deshalb fort mit Prinzen Georg, nur dem reaktionären Kampfesmuth gegen den Görges bestreitet, überhaupt nicht gefagt zu haben. Görges soll demselben. Umsturz ihre Veröffentlichung verdanken. in einer Versammlung dazu aufgefordert haben, an die Rekruten

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Nach einigen Bemerkungen des Ministers von Köller und des die Broschüre: D welche Luft Soldat zu sein!" zu vertheilen. Abgeordneten Bolt( n.), welcher nichts an dem§ 112 geändert Blätter berichten, die Einzahlungen feien noch nie so hoch ge­Aus der städtischen Sparkasse lassen sich bürgerliche Dieser Bericht stamme von der Stendaler Polizei und insoweit wiffen will, wird die Verhandlung vertagt. Nächste Sigung wesen, wie in diesem Januar. Es soll sich um über 5 Millionen Görges dies bestreite, stehe eben Behauptung gegen Behauptung. Freitag 10 Uhr. v. Hammerstein( f.) sieht in der Sozialdemokratie einen Mark handeln. Ein Blatt meint dazu, der Geldüberfluß, großen Seuchenheerd, der isolirt werden müsse. Die Sozial- Die Petitionskommission des Reichstages verhandelte in der feit langem in der großen Finanzwelt herrsche, scheine nicht Demokratie wolle die Gewalt zur Anwendung bringen und dem ihrer letzten Gizung u. a. über zwei Petitionen des 3'entral ohne Einfluß auf den Kleinverkehr zu bleiben. Die weitere müsse Gewalt entgegengesetzt werden. Das Mittel dazu fei die ausschusses der vereinigten Innungsverbände Folgerung würde sein, daß es also auch dem Arbeiter jetzt Armee. Der Redner wiederholt wieder einmal die Frage an die Deutschlands , beren eine den Reichstag ersuchte, einer wieder besser gehen müsse. Die Sache scheint wirklich so, aber Sozialdemokraten, ob sie die gewaltsame Revolution erftreben? etwaigen Regierungsvorlage betreffs fie scheint eben nur so. Der Verkehr auf der städtischen Versicherung des Generallieutenant von Spitz auf die volle Tragweite der beren andere bittet einer etwaigen Regierungsvorlage betreffs Bürgerliche Blätter haben gelegentlich versucht, den nicht un­Spahn( 3.) erklärt, daß er erst durch die Ausführungen gegen unverschuldete Arbeitslosigteit, und Sparkasse tann nämlich gar nicht als zuverlässiger Maßstab für die wirthschaftliche Lage der Arbeiterbevölkerung Berlins gelten. neuen Abfäße II und III in dem§ 112 aufmerksam gemacht Einführung eines Magimal- Arbeitstages im bedeutenden Umfang des Sparkassen- Verkehrs in diesem Sinue zu worden sei. Was versteht man unter dem Worte Staats- Bäckerei und Konditoreigewerbe" ordnung"? Jeder denke sich etwas anderes darunter, der Ent- stimmung zu verfagen. Die Petenten hatten sich nicht die geringste über die städtische Sparkasse, soweit es bei der Dürftigkeit dieser deuten. Wir haben aber an der Hand der Berichte des Magiftrats wurf überlasse es aber dem Richter, das Richtige zu treffen. Mühe gegeben, für ihre Wünsche wenigstens einiges thatsächliches Das gehe unmöglich an und müsse im Interesse der Integrität Material zu schaffen, sondern sie begnügten sich mit dem Versuch, mit Berichte möglich war, wiederholt gezeigt, daß der kleine Mann" unferes Richterstandes unterbleiben. Redner verliest dann ganz allgemeinen Bemerkungen das, wie sie sagen, durch die Arbeiter und vollends der Arbeiter nur in ganz geringer Anzahl unter eine neue Formulirung des Paragraphen, wonach be schuh - Gesetzgebung schon übermäßig belastete" Unternehmerthum den Sparern vertreten fein kann. Dafür spricht schon die Höhe straft werden soll, wer durch Verbreitung von Schriften vor weiteren Lasten zu bewahren. Die erste Petition wurde des Durchschnitts- Betrages der Einzahlungen, bie allein bei zwei und dergleichen unterm Militär Einrichtungen der Armee von der Kommission ohne weiteres als ungeeignet zur Erörterung Dritteln aller Einzahlungen über 21 Mart hinausgeht. verächtlich macht Der Arbeiter dürfte, wenn oder Angehörige der aktiven Armee im Plenum erklärt; auch die andere Petition wurde auf diese er überhaupt etwas zurück­oder Marine zu widersetzlichkeiten oder Thätlichkeiten gegen die Weise erledigt, nachdem der Antrag des fonfervativen Bericht legen tann, in der Regel noch nicht die Hälfte dieses als Ersparniß einzahlen Borgefeßten anreizt. Der Antrag ist noch nicht formulirt und erstatters, einen Regierungskommissar zu hören, abgelehnt worden Betrages auf einem Brett fönnen. soll in der nächsten Sigung eingebracht werden. Wer hauptsächlich spart, das läßt sich auch vermuthen, interessanten Umstande daß Die Bebel( Soz.) verwahrt sich zunächst gegen eine Aeußerung des Generalauditeurs Jettenbach, welcher in der letzten Sigung bezweifelte, daß Bebel an das, was er sage, selbst nicht Quartals, am allerhöchsten aber im ersten Monat des ganzen glaube. Daran anschließend erörtert Bebel die Frage, wer ein Jahres ist. Was geht den Arbeiter der Quartals- oder Jahres­Interesse an der Werbreitung solcher Schriften habe, wie sie von Die Kommiffion zur Berathung des Schiffergesetzes Erste an? Auf die Lohnzahlung wenigstens übt er bei ihm den Regierungsvertretern verlesen worden seien, die Sozial- begann ihre gestrige Sigung mit der Berathung des dritten Alb- teinen besonderen Einfluß aus. Zuverlässigere Schlüsse laffen sich demokratie hat ein solches Interesse nicht. schnittes, der von der Schiffsmannschaft handelt. Zu den ein- aus der in jedem Monat eingezahlten Summe ziehen, wenn zu Protestiren müffe aber unsere Partei gegen bas überall zu tage leitenden§ 21, der feststellt, welche Personen zur Schiffsmann tretende Bestreben, die Kluft zwischen dem Bürger schaft gehören, beantragten erisch, Klees und Megger und Soldaten immer mehr zu vertiefen. Für den Zusakantrag: Die Schiffsmannschaft untersteht der Gewerbe­uns bleibt der Soldat auch im Militärrock noch Bürger. ordnung. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Gleich Das Wahlrecht habe man dem Soldaten bereits genommen, jetzt falls einstimmige Annahme fand der Antrag Gerisch ut. Gen. foll es auch noch strafbar sein, wenn der Soldat eine Zeitung zu§ 22, betreffend die Streichung derjenigen Bestimmung, nach lefe oder ihm eine solche zum lesen gegeben werde. Wenn man welcher der Schiffsmann auf Antrag durch die Polizeibehörde das Militär von jedem politischen Hauche fern halten wolle, zwangsweise zur Erfüllung seiner Pflicht angehalten werden sei es doppelt zu verwundern, daß auf der anderen Seite follte. Bu§ 23 beantragten Gerisch und Genossen den das Militär benutzt werde, um in den Kämpfen zwischen Unter- Abschnitt: Der Schiffsmann darf das Schiff ohne Erlaubniß des nehmern und Arbeitern die Waagschale zu gunsten der ersteren Schiffers nicht verlassen, zu streichen, und dafür zu setzen: zu senken. Soldaten werden bei Streits den Unternehmern Ohne Erlaubniß des Schiffers darf der Schiffsmann das zur Verfügung gestellt und andererseits nimmt die Militärbehörde Schiff nicht verlassen, doch darf ihm außer der Arbeitszeit, wenn Partei, indem sie in ihre Lieferungsverträge die Bedingung auf- nicht triftige Gründe vorliegen, die Erlaubniß nicht verweigert nimmt, daß der Lieferant teine Sozialdemokraten werden. Auch ist ihm der Zeitpunkt der Rückkehr stets anzu­beschäftigen darf. Konsequent bleibe fich freilich die geben. Ist dies unterblieben, so reicht der Urlaub bis zu dem Militärbehörde auch nicht, sonst müßte man die Sozialdemokraten Beitpunkt, mit welchen am anderen Tage die Arbeit beginnt." auch vom Soldatwerden ausschließen. Auch die Steuergroschen Dieser Antrag wurde mit allen gegen die 3 Stimmen Die Furcht unserer Unternehmer vor den Umstürztern werden von den Sozialdemokraten genommen. der Antragsteller abgelehnt. Ebenfalls abgelehnt mit allen verschafft sich häufig in dem Bestreben Ausdruck, solche an­Wenn der Herr Generallieutenant v. Spitz offen zugesteht, gegen 3 Stimmen der Antragsteller wurde ein weiterer rüchigen Kerle möglichst von ihren Betrieben fern zu halten, um Daß die Militärbehörde zwischen berechtigten und unberechtigten Antrag Gerisch und Genossen, hinter§ 23 einen die Schäflein vor den verderblichen Einflüsterungen dieser Böcke Bestrebungen der Sozialdemokratie nicht mehr zu unterscheiden§ 28a einzuschalten, der, abgesehen von Fällen der Noth, der zu bewahren. Daß man aber jego anfängt, die Umftürzferinnen vermöge, so entstehe sofort die Frage, ob die von den Arbeitern Schiffsmannschaft die Nacht- und Sonntagsruhe gewähren sollte. mehr und mehr zu fürchten, beweist folgender Fall: Kommt da aller Richtungen gepflegten Bestrebungen nach besseren Arbeits- Gine längere Debatte zeitigte im vierten Abschnitt unter neulich Frau J., eine Mitbegründerin und frühere bedingungen auch durch den§ 112 getroffen werden sollen. Gin Frachtgeschäft" der§ 29, welcher die Ladezeit regelt. Durch erste Vorsitzende des Vereins der Arbeiterinnen an Buch­Arbeiter, der einen zu irgend einer militärischen Uebung ein- einstimmigen Beschluß der Kommission wurde die Ladezeit bei und Steindruck- Schnellpressen, durch Vermittelung des Arbeits­berufenen Kameraden während dieser Beit in irgend einer Ladungen bis zu 50 000 Kilogramm von 4 auf 3 Tage, und bei nachweises dieses Vereins in die Buchdruckerei von Häbringer in gemeinsamen Gewerkschaftsangelegenheit spricht, wäre also in Ladungen bis zu 100 000 Rilogramm von 5 auf 4 Lage herab- der Friedrichstraße. Kaum ist eine Viertelstunde seit dem Arbeits­Bukunft strafbar. gefeßt. Für jede ferneren 50 000 Rilogramm soll ein Tag ge- antritt verflossen, so tritt auch schon die Nemesis in Gestalt des Man wirft der Sozialdemokratie Umsturzbestrebungen vor, rechnet werden. Bei Ladungen über 500 000 Stilogramm neuen Prinzipals an sie heran. Sind Sie bie und Diese Vorlage wird in ihren Folgen alles übertreffen, was an foll für jede weiteren 100 000 Rilogramm ein Tag die?" frägt er. " Ja wohl." Na, dann bitte, Umsturz von der Sozialdemokratie jemals behauptet worden ist. in Anrechnung tommen, und bei Ladungen über nehmen Sie hier einen Tagelohn unb gehen Sie Die Frage des Herrn von Hammerstein, ob die 1 Million Kilogramm soll die Magimal Ladezeit 18 Tage wieder. Ich fann unmöglich Frauen bei mir dulden, Sozialdemokratie Gewalt anwenden wolle, betragen. Den Schlußsah des§ 29, nach welchem die gesetzlichen die an der Spitze der Arbeiterinnen- Bewegung stehen." beantwortet der Redner, daß dies ihm und seinen Bestimmungen über die Ladezeit nur insoweit Anwendung finden und so mußte Frau J. wieder gehen". Warum ließ sie sich Parteigen offen gar nicht einfalle. Bei sollen, als nicht durch Vereinbarung" oder durch Vers auch das Wohl ihrer Kolleginnen so angelegen sein, daß sie eine Sem heutigen Stande der Bewaffnung der ordnung der Landes Bentralbehörden ein anderes bestimmt seitfang einen Interessenverein derselben leitete! Im Ans Armee wäre es geradezu Wahnsinn, eine Revo ift, wurde mit allen gegen bie Stimmen der Abgg. Gerisch, schluß hieran sei noch folgendes Kuriosum mitgetheilt. Iution anzuftreben, wie solche das Bürger Klees und Megger angenommen. Die§§ 30 und 31 ge- Nicht fange nach Dem erzählten Vorgange Vorgange vertrat thum in feiner Jugend mitangezettelt hat langten mit unwesentlichen Aenderungen zur Annahme. Bu Frau J. die Dame, welche die eingelaufenen Stellen im Der Appell an die Gewalt erfolge heute scharfen Debatten gab der$ 32, welcher die an den Nachweis der Arbeiterinnen an Buche und Steindruck- Schnellpreffen nur immer von der gegnerischen Seite, dort Schiffer während der Ueberliegezeit zu zahlenden Entschädigungen vergiebt. Da flingelts am Telephon. Herr Haebringer besteüte scheine man den Gedanken an eine gewalt regelt, Veranlassung. eine andere" Arbeiterin und erzählte ahnungslos per Strippe samej Niedermegelung der Arbeiter gar nicht der so plöglich wieder hinausgefeßten Frau J., daß die, welche mehr los werden zu können. da war, seine Arbeiterinnen aufgehetzt haben würde, hätte er sie behalten." Die bedauernde Antwort mochte ihn wohl stubig machen, denn er fragte darauf, wer am Telephon sei. Hier Frau J."- Momentanes Schweigen auf der anderen Seite,

Die Mehrheit der Kommission war der Meinung, daß es nicht ihre Aufgabe sei, sich und den Reichstag im voraus für oder gegen etwaige Regierungsvorlagen bezw. Regierungs- eingezahlte Summe am höchsten jedesmal im ersten Monat jedes Verordnungen zu engagiren.

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gleich die Zahl der Einzahlungen bekannt gegeben wird und Beträge kommen. Das letztere ift im neuesten Magistratsbericht auch, wie viele von diesen auf die niedrigen und niedrigsten Beträge kommen. Das letztere iſt im neuesten Magistratsbericht über die städtische Sparkasse leider nur für das ganze Jahr, nicht aber auch für die einzelnen Monate geschehen. Aus den Berichten über die Vorjahre ist jedoch ersichtlich, daß die Quartals- und besonders die Jahresanfänge zwar in beinahe allen Betragsgruppen beut­lich hervortreten, am deutlichsten und auffälligsten aber gerade bei den Beträgen von 21-61 und nächst dem von 61--151 M. Solche Beträge können höchstens Handwerksmeister oder besser bezahlte Beamte mit einem Male einzahlen. Im übrigen brauchen Veränderungen im Berkehr auf der Sparkasse selbst für diese Streife noch kein Beichen eines eingetretenen Geldüberflusses bezw. lich läßt es die Lage des Geldmarktes selbst größeren Rapitalisten Geldmangels zu sein, wenigstens nicht ausschließlich. Bekannt zuweilen vortheilhafter erscheinen, einen Theil ihrer Gelder der wenig Zinsen zahlenden Sparkasse anzuvertrauen.

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Gerisch beantragte, daß neben der durch das Gefeß figirten Entschädigung weder Ortsgebräuche noch private Wenn der Umsturz der heutigen Gesellschaftsordnung droht, Vereinbarungen Giltigkeit haben sollten, weil anderen so ist das doch nur die Folge der in immer weiteren Kreisen falls doch alle Misstände bestehen blieben. Diefer Antrag wurde Play greifenden Ueberzeugung, daß diefe Ordnung" sich immer mit 6 gegen 10 Stimmen abgelehnt, dagegen mit 9 gegen unhaltbarer gestaltet. Wer aber hat diese unhaltbaren Zustände 7 Stimmen ein Antrag des Abg. Leto cha angenommen, der dann: Schluß!" geschaffen? Wir doch nicht. Warum ändern die Gegner diese zwar den Ortsgebrauch" aus dem Geseze entfernt, die private Bustände nicht, welche die allgemeine Ungufriedenheit hervor eeeinbarung" aber nach wie vor bestehen läßt. Das wir im gestrigen Lokal- Anzeiger" finden. Es lautet: Maurer­Bom chrbaren Handwerk giebt ein Inferat Runde, das rufen? Seit 15 Jahren wird über die Mittel, dem Mittelstand mit wurden die Verhandlungen abgebrochen. Nächste Sigung Behrlinge, welche bereits in Arbeit standen, ver­aufzuhelfen, gefchwagt, aber nicht eine That liegt vor, welche Freitag. verdiente als praktische Hilfe genannt zu werden.

Die Sozialdemokratie sei der Ausdruck der Der Seniorenkonvent hat sich damit einverstanden erklärt, allgemein verbreiteten Ungufriedenheit. Wenn daß der Präsident des Reichstages dem Komitee zur Unterstützung man alle Führer" todt schlüge, bie Sozialdemokratie bleibe. der Hinterbliebenen der mit der Elbe " Verunglückten bie Ge­Profefforen, Pfarrer und Beamte find vom Sozialismus an- nehmigung ertheilt, im Reichstage ein Konzert zu veranstalten. gesteckt, sogar die treuz- Zeitung" stehe in gewissen Kreisen in dem Geruche der sozialdemokratischen Gesinnung. Angesichts dieser Verbreitung der sozialistischen Ideen zu hoffen, daß man mit den Mitteln der Umfturzvorlage dieselben wieder aus der Welt schaffen tönnen ist eine Jalusion, deren sich nur beschränkte Röpfe hingeben können,

Tokales.

langt Stephan u. Co., Lothringerstr. 47." Ob bie Herren, deren Verlangen nach billigen Arbeitskräften sich so flaffisch fund giebt, auch zu den Schußbolden des Handwerks gehören?

Die Mühlendamm- Brücke hat gestern zwei Statuen er halten. Selbstverständlich wußte die Stadtvertretung auch die?= mál nichts anderes anzufangen, als zwei alte brandenburgische Fürsten auf den Sockel zu sehen.

Caftan's Panoptikum feiert in nächster Beit das Jubi­läum seines 25 jährigen Bestehen3. Das Etablissement wurde im Jahre 1870 begründet und im sogenannten Rothen d. h. ein Institut, in dem alles mögliche zu sehen ist eröffnet, Schloß am Schloßplaß unter dem Namen Panoptikum" ein Name, der zum ersten Male von den Herren Gebrüdern Caftan angewendet wurde.

Die kleine Hofnachricht über die Hohenzollern - Statuen 2c., mit der wir den bochpatriotischen Festtag des 27. Januar ein Generalauditeur v. Jettenbach bestreitet, daß die mili leiteten, läßt die bürgerliche Preffe immer noch nicht zur Ruhe tärischen Vertreter der Armee dem§ 112 eine weitere Aus- tommen. legung gegeben haben als die juristischen Vertreter. Durch den Am Mittwoch Morgen fand sich in einigen Blättern, so auch Paragraphen sollen von der Armee alle Bestrebungen ferne ge- in der Boff. Stg.", die folgende Mittheilung: halten werden, welche geeignet sind die Disziplin zu lodern, zu Ueber die vorzeitige Veröffentlichung amtlicher Schriftstücke Ein Stück Unternehmermoral enthält eine den Blättern unterwühlen, zu erschüttern oder zu untergraben. Der Antrag im Vorwärts" hat dem Vernehmen nach das eingeleitete Gr- zugegangene Mittheilung über die Handhabung der Unfall­Spahn entspricht diesem Bedürfniß nicht, er ist theils zu enge mittelungsverfahren auch diesmal kein Ergebniß gehabt, das zu verhütungs- Vorschriften. Große Ungleichheit, so heißt es, besteht gefaßt, theils überflüssig, weil in anderen Paragraphen des Straf - einer strafrechtlichen oder wenigstens disziplinarischen Verfolgung bei den verschiedenen Berufsgenossenschaften in der Beaufsichtigung Gesetzbuchs schon enthalten. eine Grundlage böte. G3 hat sich, wie man hört, nicht einmal der vom Reichs- Versicherungsamt genehmigten Unfallverhütungs­Den Minister v. Köller hat die beutige Rede Bebel's erst sicher feststellen lassen, an welcher Stelle die Auslieferung der Vorschriften. Während einzelne Genossenschaften mit peinlicher recht von der Nothwendigkeit der Vorlage überzeugt. Seine faiserlichen Erlasse erfolgt sein könnte, ob bereits im Gewissenhaftigkeit für das Wohl der ihnen angehörenden. Arbeiter Hoffnung auf das Zentrum ist bei dem Herrn Minister noch in Schlosse oder im Ministerium oder aber, was am dadurch sorgen, daß sie die Mittel für fachmännische Fabrik­ungeschwächter Stärke vorhanden und gab er derselben den wenigsten angenommen werden darf, in der Druckerei des Reichs tontrollen zur Verfügung stellen, laffen andere nur Sparsamkeits­stärksten Ausdruck. Anzeiger". Somit wird auch diese Untersuchung, die von amt- rücksichten gelten und führen entweder gar keine oder nur Generallieutenant v. Spitz findet, daß die Sozialdemokratie licher Seite mit dem allergrößten Gifer betrieben worden ist, solche Kontrollen aus, die der Absicht des Gesetzes nicht republikanisch gesinnt ist, also nicht tönigstreu sein tann; weiter als aussichtslos bezeichnet. Denn in Grmangelung positiver Be- genügen. Die Sicherung der Betriebe( Maschinen), die sei die Partei international, fenne also das Gefühl der Vater weise tann es kriminalistisch natürlich nicht ins Gewicht fallen, Rettung der Leute bei Feuersgefahr u. f. w. wird beispiels landsliebe nicht, und drittens sei die Partei ohne Religion, ohne wenn man verschiedenerseits auf bestimmte Personen rathen" weise von Bureaubeamten geprüft, die von den sachlichen Ein­Gottesfurcht sei aber der Zusammenhalt in der Armee in den will, die selbst oder durch hochgestellte Mittelspersonen in der richtungen nichts verstehen. Die Schuld daran tragen wohl die Stunden der Gefahr nicht gesichert. Lage gewesen sein tönnten, jene hochamtlichen Dokumente dem gefeßlichen Bestimmungen selbst, die den Berufsgenossenschaften Enneccerus theilt mit, daß er während der Rede Bebel's Borwärts" in die Spalten zu spielen. Die Behörden und ihre wohl das Recht der Beaufsichtigung einräumen, ohne ihnen aber auf Rohlen gesessen habe.( Große Heiterfeit.) Im übrigen ist Organe stehen diesem geheimnißvollen Treiben, das einen höchst eine Verpflichtung aufzuerlegen. Dem ist es zuzuschreiben, daß Redner gegen den Antrag Spahn und ergeht sich weiter in all- peinlichen politischen Hintergrund hat, völlig machtlos gegenüber. eine Berufsgenossenschaft erklärt bat, fie fomme beffer gemeinen Ausführungen, welche so wenig llar find, baß sie selbst Der negative Ausgang der angestellten Ermittelungen wird ganz weg, wenn sie die durch die Unfälle entstehen­in der Nachbarschaft des Redners Kopfschütteln hervorrufen. verdächtigt den Ausgaben für Revisionen übernehme,

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2enzmann verschließt sich der Erkenntniß nicht, daß wir besonders die Beamtenfreise unangenehm berühren, die bei diesem den Kosten trage, als wenn sie die fortlaufen.