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Widerspruchsvolle Londoner Berichte.

Keine Verständigungsaussicht?

britischer Seite sei man offen bestürzt gewesen über

Hand an die Müge!

Wie fich die Post, Zucht und Ordnung" vorstellt.

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und praktisch erprobten ärztlichen Fachmannes. Der Magiftrat hat in einer Borlage die Stadtverordnetenversammlung um ihre Zus stimmung ersucht.

Tagungen verbotener Organisationen. Eine Warnung an Gastwirte.

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London , 12. Juni. ( WTB.) Ueber die gestrige Beratung Lord Es ist merkwürdig, daß der" Borwärts" in in seinem Surzons mit den Botschaftern Frankreichs , Belgiens Kampf gegen das monarchistische Gerümpel in den letzten Jahren und Italiens vernimmt der stets sehr gut unterrichtete diplo- immer von neuem auf die Post stößt. So hat fürzlich die Amts. matische Korrespondent des Daily Telegraph " die eingehendsten leitung des Patetpoftamtes in Berlin eine Verfügung Der Polizeipräsident teilt folgendes mit: Angehörige ver­Darstellungen, die auch in ihrem Pessimismus von den zuver durch Aushang zur Kenntnis der Beamten gebracht, wonach darauf botener Organisationen( z. B. der Deutsch- Völkischen Freiheits­fichtlicheren Ausführungen der meisten übrigen Blätter abweichen: hingewiesen wird, daß das Grüßen der Borgesezten wie partei, der Proletarischen Hundertschaften usw.) veranstalten häufig Das Ergebnis dieser verschiedenen Schritte sei, daß die Aus- einft" unbedingt zur Durchführung gebracht werden wird. Es wird trotz des Verbotes Busammenfünfte in Gastwirtschaften. Der Gast fichten auf eine interalliierte Bereinbarung noch weiter entweiterhin in der Verfügung die so schmerzliche Feststellung gemacht, wirt, der sein Polal zu solchen Zusammenfünften hergibt, setzt sich fernt feien, als sogar von den Stellen, die sich niemals einem daß die unteren Beamten die den höheren Beamten zustehenden nach§ 19 Abs. 2 des Republik- Schuggefezes schwerer Gefängniss sei. Poincarés Standpunkt, wie er vom Botschafter St. Aulaire Ehrenbezeigungen leider vernachlässigen. Deshalb haben die Vor- strafen aus. Außerdem hat er Einschreiten im Verwaltungswege gestern Lord Curzon unterbreitet wurde, habe die geringen Aus- gejezten darauf zu achten, daß die ihnen laut kleiner Dienst zu gewärtigen. In Zukunft wird der Polizeipräsident von Berlin fichten darauf, daß die Ansichten Großbritanniens und Frankreichsanweisung zustehenden Ehrenbezeigungen auch durchgeführt werden, für jede Gastwirtschaft, die im Verdachte der Duldung verbotener e miteinander verföhnt werden könnten, verscheucht. Auf und zwar sowohl in den Diensträumen als auch auf der Straße, gufammenfünfte steht, die Polizeistunde auf 7 1hr damit, wie es ausdrücklich heißt, wie Zucht und Ordnung abends berabfegen und unter Umständen auch die Be­unter die Beamten tommt". Das ist wohl das Stärkste, chlagnahme der Scanträume auf Grund des Notge das noch nicht dagewesene Maß von Unnachgiebigkeit was man in der letzten Zeit aus dem Pestreich zu hören bekommen feges vom 23. Februar 1923 veranlassen." und man habe diese Tatsache auch nicht verheimlicht. Der franzö- hat, und es wäre auch hier von Belang, einmal festzustellen, welcher sische Botschafter habe nicht nur darauf bestanden, daß die Ein- hat, tellung des passiven Widerstandes durch Deutschland eine Bedingung höhere Beamte über zuviel Zeit verfügt, daß er sie zur Auffrischung für jegliche Verhandlungen selbst unter den Alliierten sein müsse, alten Gerümpels verirödelt. Das Publikum und die Unterbeamten jondern auch darauf, daß Großbritannien , wenn es nicht mit Frank- find der Meinung, daß die Dienstzeit nicht zum militärischen Grüßen reich und Belgien bei der entsprechenden Aufforderung an die deutsche da ist, sondern zum Arbeiten. Wenn in der Verfügung davon ge fich bemüßigt, gestern seine Mitglieder zu einer Protestversammlung Regierung von Frankreich feinerlei 3ugeständnisse, Besprochen wird, daß wieder Zucht und Ordnung in die Beamten bingungen oder Zusagen verlangen fönne. Mit anderen Worten, fommen" foll, so bedeutet das eine so starke Herausforderung, daß es fönne feinen Ausgleich geben. Die französische Regierung würde an ihr nicht ohne weiteres vorübergegangen werden kann. Ordnung Don Berlin, abgesehen von der Zurückziehung der Verfügungen, die herrscht schon längst wieder in allen Betrieben, und wenn die den passiven Widerstand ermutigen oder vorschreiben, die Zurück- Direktion eine so große Sehnsucht nach Zucht hat, So sieht das ziehung der Verfügungen fordern, die Beamte und andere Personen gerade so aus, als ob sie ihren Betrieb strads um 200 Jahre zurüd mit Strafen bedrohen, welche dem Ersuchen der französischen Be­hörden um Unterstützung nachgekommen sind. Eine volle Amnestie in die Zeit Friedrich Wilhelms I. führen wollte, der feine Unter­baß in Zukunft die örtlichen deutschen Behörden sowie die staatlichen, wollte, um ganz Preußen zu einem einzigen großen Zucht- Haus zu würde für derartige Personen verlangt werden sowie eine Garantie, tanen auch zu Ordnung und Zucht mit dem Krückstod bringen als auch die privaten mit den zivilen und militärischen Besatzungs- machen. Von dieser Art Preußentum haben wir ein für allemal behörden zusammenwirten. Die Zunahme der Sabotage- und Ge- genug, und das Reichspoftministerium möge dafür sorgen, daß solche waltatte sowie der herausfordernde Ton in der letzten Reichstanzler. Berordnungen unterbleiben. rede müßten nach Ansicht Poincarés hervorgehoben werden. Schließ lich habe der französische Botschafter darauf hingewiesen, daß

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Weberswalde.

Die gefährdete Wucherfreiheit.

Der Bund der Martthallen vereine Berlins und der Verein der Standinhaber der Wochenmärkte fühlte

nach der Brauerei Friedrichshain einzuberufen. Abgeordneter 013amer( Wirtschaftspartei) wehrte sich in seinem Referat ge gen den Borwurf, daß lediglich der Handel die Preise verteuere, und suchte den Nachweis zu führen, daß die Einstellung der Verkäufer auf den Wiederbeschaffungspreis nicht als mucherisch zu betrachten fei. Zu dem eigentlichen Thema des Abends behauptete der Redner, baß die Markt- und Wuchergerichte feineswegs eine Zierde der Fehmgerichte. D. Red.) In der Aussprache kam es zu einem poli­modernen Rechtspflege, daß sie vielmehr als mittelalterliche Fehm­gerichte zu betrachten seien.( Man schenke uns noch mehr solches tischen Zusammenstoß, da die Vertreter des Reichsverbandes der ambulanten Händler sehr energisch die Vorwürfe zurüd wiesen, die der Bertreter der Wirtschaftspartei gegen die BSPD. und ihre Wirtschaftspolitit erhoben hatte. In einer Entschließung wurde, dem Zweck der Veranstaltung gemäß, schärfster Einspruch gegen die Einrichtungen der Stand und Marktgerichte erhoben. Die Herrschaften waren es eben zu lange gewohnt, mit Glace­handschuhen angefaßt zu werden. Sowie ihnen etwas näher auf die Finger gesehen wird, empört sich das edle Händlerherz, das sich den Teufel um die allgemeine Not des arbeitenden Boltes schert, wenn der eigene Profit sich nicht in den Dimensionen der Wucher­sphäre bewegt.

Millionendiebstahl bei einem Reichswehroffizier. Reiche Beute

Frankreich nicht ein Jofa von seinen Ansprüchen aufgeben Eine Edelmenfchen- Siedlung, die nicht eriffiert. fönne und werde. Der Januarplan müsse als die vereinbarte Ein gerichtliches Nachspiel vor dem Schöffengericht Berlin- Mitte Grundlage der Erörterungen dienen unter Ausschluß aller fand das Siedlungsprojekt eines Arthur Weber, vor dem bereits übrigen Memoranden, also auch der deutschen Note. Der bel- im September 1921 im Borwärts" gewarnt wurde. Weber hatte gische Botschafter Baron Moncheur habe erklärt, daß er in der einen in Ostpreußen wohnenden Tischlermeister Bartsch, der Vater Frage der Einstellung des deutschen passiven Widerstandes als Vor- von 6 Kindern ist, nach Berlin gelockt, damit er in die nach Weber bedingung für jede Erörterung mit Frankreich übereinstimm e. benannte Siedlung Weberswalde" übersiedle. Bartsch fam mit Er habe aber hinzugefügt, daß Großbritannien die mit seiner Hal- einem Waggon Sachen und Lebensmitteln nach Berlin , und wollte tung gegenüber dem Ruhrproblem zusammenhängenden Grundsätze seine Familie nach der neuen Siedlung nachkommen laffen. In der fiel Einbrechern in die Hände, die am hellen Lage der Wohnung aufrechterhalten und sich in dieser Frage trotzdem Frankreich und Siedlung würden nur Edelmenschen", die nach einem von Weber des Obersten Michelis vom Reichswehrministerium einen Besuch ab­Belgien anschließen könne, und zwar aus rein praktischen Er- gestellten Horoskop ausgesucht wurden, zugelassen. Bartsch sollte statteten. In der Zeit von 64 bis 7 Uhr brangen sie in seine Woh­mägungen heraus, so angesichts einer Besetzung, die bereits fünf nach der Gestirnkonstellation" und den astralen Einflüssen" gunung, Sächsische Str. 72. ein und stahlen für 20 Millionen Monate dauere. Der belgische Botschafter habe hierauf die drei diesen Edelmenschen gehören! Es stellte sich dann heraus, daß die Tafelfilber und Schmucksachen verschiedener Art. Auf die belgischen Memoranden übereicht, die die deutschen Eisenbahnein- ganze Siedlung" Weberswalde" überhaupt nicht wiederbeschaffung ist eine Belohnung von 2 Millionen ausgefekt. fünfte und Monopole, die deutschen Industriegewinne und die deut- existiertel Das Urteil gegen Weber, der mehrfach vorbestraft ist, In der Emser Straße 24 wurden an demselben Nachmittag zwischen fchen Budgetfragen betreffen. Der belgische Botschafter habe nicht, lautete auf 2 Monate Gefängni . 4 und 11 Uhr einer Frau Halls und einem Kaufmann Lapidos Mit Weber, der außerdem in der Lindenstr. 4 in der Wohnung Silbersachen mit dem Zeichen S. L. im Werte von 30 millio= wie der französische Kollege, die Beschränkung zufünftiger Erörte rungen auf entweder den belgischen oder den französischen Plan eines Generals Thiede eine wilde Firma unter der Bezeichnung nen von unbekannten Einbrechern gestohlen. angeregt und auch nicht den Ausschluß des deutschen Memo- Geisteswissenschaftliche Berlagszentrale und Dr. Franz Hartmann randums verlangt. Der Berichterstatter des Daily Telegraph " er- Archiv, gegründet 1896, handelsgerichtlich eingetragene Firma" be flärt, die Verschiedenheit zwischen den französischen und belgischen treibt, wird sich der Staatsanwalt weiter zu beschäftigen haben. Ansichten sei bemerkenswert, sie helfe jedoch feineswegs bei der Beseitigung des Haupthindernisses für eine englisch - französische Ver­einbarung. Soweit festgestellt werden fönne, habe der italie­nische Botschafter Lord Curzon keinerlei konkrete Vorschläge unter breitet. Ihre Unterredung habe eher den Charakter eines allge­meinen Meinungsaustausches gehabt, als einer Prüfung der Wege, die zu einer schließlichen Vereinbarung führen fönnten. Die italienische Diplomatie würde entweder allein oder mit der britischen Diplomatie gemeinsam gern versuchen, einen Mittelweg zwischen Berlin und Paris in der Frage des deutschen passiven Widerstandes zu finden. Aber solche Anstrengungen schienen

in beiden Fällen

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An die falsche Adresse geraten.

Die

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Genosse Heinrich Betizelies ist in diesem Monat 25 Jahre Mitglied

der Sozialdemokratie. Seit fait 20 Jahren ununterbrochen als unktionär tätig, zwana ibn im vorigen Jahre Krankheit, seine Funktionen niederzulegen. Zurzeit sucht Genosse B., der der 35. Abt. angehört, in einem Strankenhause Seilung von seinem hartnädigen Nervenleiden. Wir wünschen ihm baldige Gesundheit und Rückkehr in unsere Reihen.

Ein Paradies für Hausangestellte! Wir brachten in der Nr. 267 einen Artikel Eigenmächtige Ermission" wonach ein Kaufmann Rensing, Grunewald, Augusta- Bittoriastraße 90, feinen Gärtner mit den Möbeln auf die Straße fette. Jetzt erfahren wir, daß die Frau dieses Menschen­In der vergangenen Nacht geriet der Schlepper, eines Spiel freundes" am Sonnabend, den 9. d. M., zwei Hausangestellte erst flubs, der in dem Hause Schiffbauerdamm 18a tagte, als er zwei verprügelte und dann an die Luft setzte. Wie rofig" die Haus­Herren auf der Straße ansprach, recht gründlich an die falsche angestellten dort aufgehoben sind, fann der Leser daraus entnehmen, Adresse. Zwei Beamte der Schußpolizei vom zweiten Revier daß innerhalb acht Wochen genau acht Hausmädchen und Köchinnen wurden auf einem Rundgang in bürgerlicher Kleidung von einem wechfelten. Der angerufene Schlichtungsausschuß wird hoffentlich angeblichen Inspektor aus Neukölln angesprochen und zu einem diesen Herrschaften zeigen, wie man mit Menschen umzugehen hat. Spielchen nach dem Schiffbauerdamm 18a eingeladen. Beamten gingen zum Schein darauf ein und der Inspektor" brachte sie selbst nach dem Klublokal. Während einer hier blieb, wollte der andere noch einen dritten Beamten holen, den er dem Schlepper als Spieler bezeichnete. Der Schlepper begleitete ihn bereitwillight. Unterwegs aber ließ der Beamte seine Maste fallen, nahm ihn fest und brachte ihn nach der Wache. Bon dort begab er sich mit mehreren Kameraden wieder nach dem Klub, und nun in öffentlicher Versammlung der Entschiedenen Schulreformer im Berment wurde die Spielergesellschaft, sieben Mann, aus gehoben und ebenfalls nach der Wache gebracht. Hier ergab ich, daß man auch einen gewissen Bork mitgefangen hatte, den das Spielerdezernat schon längst fuchte. Die Inhaberin des Rlubs war eine Näherin aus der Schweiz , der Spiel­leiter ein Kellner Gerlach aus der Elfafferstraße. Dieser ließ sich von jedem Spieler, der Einlaß fand, 100 000 m. zahlen, je 100 000 m. behielt er für sich, der Rest wurde in Ships ( Spiel­marken) angeliegt. Die Spielgeräte und das Geld wurden be­Auf dem Wege zur Wache versuchten sich die Spieler mit 300 000 m. von den Beamten loszukaufen. Sie werden sich schlagnahmt. dafür auch noch wegen Versuchs der Bestechung zu verantworten haben.

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Berufsberatung, Psychotechnik und Berufswahl. Darüber sbrechen

Siemens- Realgymnafiam, Hohenstaufenstr. 47/48( am Biftoria- Quiſe- Plak). Am Dienstag, 12. Mai( heute), 7 Uhr, der Leiter des Städt. Beruſsamts Dr. B. Liebenberg und die langjährige Berufsberaterin Frau Stätte euer ft ad. Freie Aussprach e folgt. Eltern, Jugendliche, Berufsvertreter, Lehrer usw. find dringend eingeladen. Unkostenbeiträge am Eingang.

Wetter für morgen.

Berlin und Umgegend. Etwas wärmer, zeitweise beiter, jedoch überwiegend bewölkt bei ziemlich frischen westlichen bis südwestlichen Winden. Steine erheblichen Niederschläge.

durch die Forderungen Poincarés aussichtslos. d Anderseits könne die britische Regierung von Deutschland nicht die Einstellung des passiven Widerstandes verlangen, wenn sie Berlin nicht zur felben Zeit versichern könne, daß im Austausch dagegen Paris und Brüffel bereit feien, gewisse 3ugeständnisse zu machen und die deutschen Vorschläge in ernste Erwägung ge­nommen würde. Es werde ausdrücklich betont, daß die britische Regierung angesichts der Meinung ihrer juristischen Berater in der Frage der Reparationsaktion eines oder mehrerer Alliierten feinen Scyritt tun könnte, der als eine Billigung der von Frankreich auf§ 18 gestützten juristischen Deutung ausgelegt werden könnte. Doch gemeinsame Antwort? London , 12. Juni. ( WTB.) Der Barlamentsberichterstatter der Times" schreibt, er erfahre, das auf ein dringendes Ersuchen Lord Curzons hin Lord Birkenhead sich bereit erklärt habe, eine Anfrage bezüglich der deutschen Reparationen heute im Oberhause nicht zu stellen. Nach dem Berichterstatter haben die Vertreter der britischen Regierung auch in der gestern abgehaltenen wichtigen In später Abendstunde wurde gestern das Urteil gegen die Erörterung ihrem lebhaften Wunsch Ausdruck gegeben, daß die gefährliche Bande gefällt, die, wie wir berichteten, mit Maste und Antwort auf die deutsche Note in Gestalt einer gemeinsamen Revolver das Poftamt N 54 in der Lothringerstraße Note aller Regierungen gegeben werde. Es bestehe jetzt jede ausgeraubt hatten. Mit Rücksicht auf die Gemeingefährlichkeit Wahrscheinlichkeit, daß dieser Wunsch erfüllt merde. der Räuber verurteilte das Gericht den Hauptangeklagten Hugo Gestern abend sei erklärt worden, daß vom britischen Standpunkt Suber zu zehn Jahren Zuchthaus, Leste zu sechs Jahren der Zuchthaus wegen schweren Raubes. Wegen Hehlerei erhielt die gesehen, die Erörterungen, die noch im Gange feien, als sehr Ehefrau Käthe Suder vier Jahre Gefängnis, Frau Stein, Gustav befriedigend gelten fönnten. Diese Hoffnung, daß eine Foerch drei Jahre Gefängnis, Frau Kramer vier Monate Gefängnis gemeinsame Antwort möglich fei, fei einer der Gründe gewesen, und Bewährungsfrist gegen Zahlung einer Buße von einer Million die die Regierung zu der Ansicht geführt habe, daß jede voreilige Mart. Freigesprochen wurden die Angeklagten Stendel, Hoch, Erörterung im Oberhaus mehr schaden als nügen fönne. Frau Boßberg, Max Kreft und Paul Suder.

Devisenkurse.

11. Juni

12. Juni Käufer Berkäufer Käufer Verkäufer ( Geld-)( Brief-)( Geld-)( Brief-) Kurs Kurs

Kurs

Zuchthausstrafen für die Posträuber.

Der Dollar- Schulausflug.

Groß- Berliner Parteinachrichten.

Beamte und Lehrer in Groß- Berlin! Sigung der Bezirksarbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Beamten und Lehrer in Groß- Berlin: Sonnabend, den 16. Juni, nachmittags pünktlich 4 Uhr, im Jugendheim, Lindenstr. 3, 2. Hof 3 Treppen. Tagesordnung: 1. Die Durchführung und Organisation Werbeausschüsse und die Aufgaben der Bezirksarbeitsgemein­schaft; 2. Wahl des Arbeitsausschusses; 3. Berschiedenes.

Die Bezirksarbeitsgemeinschaft jetzt fich zufammen aus: a) den 20 Obleuten der Kreiswerbeausschüsse, b) den Obleuten der Bezirks beamtenbeirats, d) den Vertretern des Bezirksvorstandes. werbeausschüsse, c) den Groß- Berliner Mitgliedern des Reichs­

Da wir das Jugendamt bereits um 6% Uhr räumen müffen, biffen wir um besfimmies pünktliches Erscheinen. Der Bezirksvorstand.

Bor einigen Monaten fuhr ein Schüler aus Berlin- Nieder­ schöneweide mit seinen Eltern über den großen Teich". Es ist Für den Kampffonds der BSPD. wurden nom 6. Kreis( Halle­begreiflich, daß ihm seine Klaffengenossen zum Abschied den Wunsch fches Tor) aus diversen Ueberschüssen 150 000 m. überwiesen, mitgaben: Werde da drüben bald Millionär und schide uns ein worüber hierdurch mit bestem Dant öffentlich quittiert wird. paar Dollar!" Dieser Tage traf nun bei dem Lehrer wirklich ein J. A.: A. Pagels. Brief ein mit dem Ersuchen, sich bei einem in Berlin weilenden 32718.82862.- 81620.50 31779.50 Amerifaner zwei Dollar abzuholen. Der kleine Niederschöneweider 29326.50 29473.50 28428.50 28571.50 batte seine Schutkameraden nicht vergeffen und bestimmte das Geld 4673. 4697.- 4413.50 4436.50 zu einem Schulausflug. Lehrer und Schüler werden für das Geld 13965.- 14035. 13416.- 13484.- nach dem Spreeivalo fahren.

1 holländischer Gulden

1 argentinische Papier - Peso

1 belgischer Frant

1 norwegische Krone

1 dänische Krone.

1 schwedische Krone

22244.

1 finnische Mark.

1 japanischer Yen

1 italienische Lire

1 Dollar...

14763.- 14837.­

22356.­

Kurs

14363.- 14436.­

21296,50 21408.50 2349.- 2361.- 2334.- 2266.­40897.50 41102.50 39401.- 39599.­

3925.- 3945.­384037.- 385963. 84039. 84461. 5416.

1 Bfund Sterling

1 französischer Frank

1 brasilianischer Milreis

8578.50 1 Schweizer

Frant.

15122.­

1 spanische Beseta

12668.­

100 öiterr. Seronen( abgeft.)

1 tschechische Krone

2553.50

1 ungarische Krone

1 bulgarische Lewa­

1 jugoslawischer Dinar

5444.­8621.50 15198. 12732.

3. Kreis Wedding. Mittwoch, den 13. Juni, 5 Uhr, Fraktionssigung der Stadt. und Bezirksverordneten im Lebigenheim 1, 8immer 122. 6 Uhr: Bezirks­versammlung.

Heute, Dienstag, den 12. Juni.

21. Abt. 7 Uhr, Funktionärkonferenz bei Hönisch, Utrechterstr. Morgen, Mittwoch, den 13. Juni:

31. abt. Bahlabende in den bekannten Lofalen. 6. Abt. Rahlabend in den bekannten Zotalen. Die Bezirksführer laden ein.

32. Abt. 7 Uhr, Zahlabend der Gruppen in den bekannten Lofalen. 37. Abt. 7 Uhr, Zahlabend. Bez. 1, bei Kröste, Ebertyftr. 6. Bez. 2 und 3 bet Jerasch, Ebertyfte. 10. Bez. 4, bei Linte, Straßmannstr. 16. Bez. 5 und 6 bet Schönfeld, Matternftr. 19. Ale Funktionäre müssen auf ihren zahlabend er. scheinen. Abt. 8ablabeno in den bekannten Lokalen. Bezirke 128, 135, Schule Dieffen­bt. 7 Uhr, Mitgliederversammlung, Reichenberger Hof, Reichenberger Str. 147, bachstr. 51. Bezirke 136 und 187, Schule Gräfeftr. 83. Bortrag über: Wohlfahrts- und Jugendpflege in der Stadt Berlin." Referent Stadtrat Zachow.

Ein Röntgen- Institut im Krankenhaus Moabit. Durch ein Angebot der Firma Siemens u. Halste hat sich der Stadt Berlin Gelegenheit geboten, die im Krankenhaus Moabit 3730.50 3749.50 befindliche Röntgen- Abteilung zu einem Institut modernster 371568.- 373432.- 21rt mit gesteigerter Leistungsfähigkeit auszubauen. Die für die 805 48.- 80952. Kranten entstehenden Vorteile werden nach Ansicht der leitenden 5162. 5188.2lerzie fehr erhebliche sein, auch wird das Institut dazu beitragen, 43. 8079.50 8120.50 das alte Ansehen Berlins als wissenschaftliche Forschungszentrale für 14463.50 14536.50 die Medizin zu stärken. Der Wert der von Siemens zu liefernden 12119.50 12180.50 Apparate dürfte heute etwa eine Milliarde Mark betragen. Ferner 116.80 at Siemens u. Halste die Verpflichtung übernommen, die auf­2443.50 gefteliten Apparate stets gesen folche nach den Ergebnissen der 11.78 neuesten Forschung hergestellte auszutauschen. Diese Einrichtung 902.50 erfordert zur Leitung des Instituts die Anstellung eines auf dem 1.4. Gebiete der Medizin, sowie auf dem Gebiete der Physit theoretisch!

116.20 2566.50 2430,50 11.72 897.50

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44.

77. abt. Schöneberg

. 7%, Uhr, Rahlabende: 1. und 2. Bez. bei Jürgens, Barba.

rofsaftr. 5 a. Referent Gen. Soffmann. 3. Bez. Wittkowski, Martin- Luther- Str. 78, Referent Gen. Stetter. 4. Bez. bei Will, Martin- Luther- Str. 69, Thema: Die Reichsverfassung." Referent Gen. Dr. Friedländer. Pünktlich 7 Uhr. Mitgliederversammlung im Abt. Niederschöneweite. Reichensaal der Knabenschule, Rudower Straße, Thema: Der Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft," Referent Stadtrat Wermuth.