Gewerkschaftsbewegung
Das Berliner Arbeitersekretariat 1922.
Das Gefretariat wurde im Berichtsjahr von insgesamt 9588 Ratsuchenden in Anspruch genommen. Diesen wurde in 10 333 Fällen Auskunft erteilt. Von den Auskunftsuchenden gehörten 8257 dem männlichen und 1331 dem weiblichen Geschlecht an; 8531 Personen 88,97 Proz. gehörten den gewerkschaftlichen Verbänden an. Von den Auskunftsuchenden wohnten 9117 in Berlin , 471 in anderen Orten. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 3900 Schriftfäße angefertigt, davon fallen auf die Arbeiterversicherung 1996, auf den Arbeits- und Dienstvertag 171, auf das bürgerliche Recht 215, auf das Strafgesetz 57, auf Staats- und Gemeindeangelegenheiten 198, auf Militärversorgung bzw. Militärwesen 1005, auf Privatbzw. Angestelltenversicherung 9, auf Steuer- und sonstige Sachen 249. An Postein- und Bostausgängen wurden insgesamt 9995 Briefe und Karten registriert. Von den Auskünften entfallen auf die Arbeiterversiche. rung 5350 51,67 Broz. aller Auskünfte. Damit nimmt auch in diesem Jahr in den Auskünften die Arbeiterversicherung die erste Stelle ein. Auf dem Gebiete der Arbeiterversicherung steht wie bisher auch im Berichtsjahr die Unfallversicherung mit 3330 62,24 Broz. an erster Stelle, dann folgt die Invalidenversicherung mit 1151 34,56 Broz. und die Krankenversicherung mit 817 24,53 Broz. Die persönliche Vertretung erfolgte in 342 Fällen mit 398 Terminen, davon entfallen auf das Reichsversicherungsamt 44, auf das Oberversicherungamt 243, auf das Gewerbeund Raufmannsgericht 10, auf das Amtsgericht 44, auf den Ausschuß für Auslandsschäden 2, auf das Reichswirtschaftsgericht 2. Der Ausgang des Rechtsstreites wurde dem Sekretariat in 382 Fällen bekannt. Das Resultat war in 296 Fällen für die Arbeiter bzw. Arbeiterinnen erfolgreich, in 86 Fällen hier sind die am Jahresschluß noch nicht erledigten Fälle mit eingerechnet erfolglos. Bon den mit Erfolg vertretenen Fällen entfallen, nach der Art des Rechtsstreites gegliedert, auf die Unfallversicherung 211, auf die Krantenversicherung 4, auf die Invalidenversicherung 7, auf den Arbeits- bzw. Dienstvertrag 10, auf Schadenersaz bzw. Haftpflicht 15. Die letzteren Fälle wurden bis auf wenige durch das Sekretariat im Wege des Vergleiches mit den Parteien geregelt; auf Militärversorgungsgebührniffe 19 Fälle und 20 Fälle auf sonstige Sachen vor den Amtsgerichten. Im Monatsdurchschnitt wurde das Sekretariat von 796 Personen um Rat und Hilfe angegangen, denen in 861 Fällen Auskunft erteilt wurde.
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Was man uns nicht nachmachen kann.
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Jm„ Tag" bom legten Dienstag veröffentlicht ein Prof. Dr. Mar J. Wolff einen Artikel, der bestimmt ist, die Gefährlichkeit der wert beständigen Löhne zu beweisen. Wenn man etwas beweisen will, fehlt es niemals an Gründen. Der Herr Professor ist natürlich auch nicht verlegen darum. Die Erfüllungspolitik, die Reparationen müssen ebenso sehr her halten wie die Not unserer Industrie. Denn unserer Industrie geht es sehr schlecht. Gelingt es, unserer Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen, dann werden die Symptome wieder von selbst verschwinden, aber ohne eine solche Radikalfur wird es nie möglich fein, Löhne und Preise in ein stabiles Verhältnis zu bringen." Es ist alio zunächst notwendig, für die Stinnes. LinfeHoffmann wie überhaupt auch für unfere notleidenden Landwirte eine Art Nationalipende zu sammeln. Das könnte man vielleicht so machen, daß man den Arbeitern und Angestellten außer dem 10prozentigen Steuerabzug noch 10 Broz. abzieht, um unsere notleidenden Dollarmillionäre zu unterstützen.
Der Herr Professor wird auch wissenschaftlich. Bei aller Anerfennnng unierer Technif hat sich jedoch im Kriege gezeigt, daß weder unsere Chemie noch unsere Phyfit Leistungen vollbringen kann, die die anderen in fürzerer Zeit nicht nachmachen könnten." Also mit der Rationalisierung der Betriebe, mit der Anwendung der Wissenschaft ist es nichts. Das können uns die anderen nach machen. Aber den Lohnbetrug mit Hilfe der entwerteten Papier mart„ organisieren". das können uns die anderen nicht nach machen. Darum muß es dabei bleiben. Deutschland als Land des Lohnbetrugs in der Welt voran.
Ohne die Schwierigkeiten bei der Schaffung einer brauchbaren Grundlage zu verfennen, muß doch erwartet werden, daß die Klärung der verschiedenen Meinungen bald vollzogen ist und die notwendigen Beschlüsse nicht allzu lange mehr auf sich warten laffen.
find bisher nur hinsichtlich der Berbefferung bes 3nder Borausfegungen waren Bereits in der 3. Woche gegeben. Die gefaßt worden." erste Verhandlung verlief resultatlos, so daß Herr Gewerberat för ner vom Demobilmachungskommissar die weitere Vermittlung übernahm. Am 23. Juni fam eine Verständigung zustande auf der Grundlage, daß auf die für die 2.- Juni- Woche gezahlten Löhne ab 3. Woche eine weitere Erhöhung von 62 Pro 3. eintritt. Die neuen Tarifverträge fönnen gegen Mitgliedsausweis im Bimmer 26 des Deutschen Verkehrsbundes, Engelufer 24/25, 2 r., abgeholt werden.
Kommunistische Verleumdungssucht.
Die Hersteller der Einheitsfront" arbeiten tagtäglich mit den verwerflichsten Mitteln, mit Lügen und Berleumdungen, um das Staatsgewalt gegen internationale Solidarität. noch vorhandene Machtzentrum der deutschen Arbeiterklasse, die „ Chicago Tribune" meldet aus Washington: Auf die freien Gewerkschaften, zu zerschlagen. Gegen die andauernden Tobfuchtsanfälle, die in der Roten Fahne" insbesondere gegen den Nachrichten, daß zwischen den Bergarbeiterverbänden DGB. sich täglich auswirken, ist eine Abwehr ein fast un- der Vereinigten Staaten , Großbritanniens und mögliches Beginnen. In fast jeder Nummer werden wahre Jauche- anderer Länder eine Vereinbarung zustande gekommen sei, derzufübel über den nicht auf Moskau schwörenden ADGB. ausgeschüttet, folge im Falle eines Streits in Amerita teine Rohle um die Arbeiter vor ihren eigenen Organisationen topfscheu zu zur Verschiffung dorthingelangen foll, habe der Generalstaats. machen und sie in das Lager der Indifferenten zu treiben. Welch anwalt erklärt, daß er die Annullierung der Konelende Heuchelei bedeutet das immerwährende Geschrei nach der vention herbeiführen werde, wenn sie die Kohlenversorgung Der sogenannten Einheitsfront, von dem sich leider auch ein erheblicher zwischen den einzelnen Staaten der Union beeinträchtige. Teil der Arbeiterschaft blenden läßt, wenn man nur eine der gegen Generalstaatsanwalt habe den Vorsitzenden der Kohlenfommission den ADGB. in den letzten Tagen verzapften Gemeinheiten aus der beauftragt, eine Untersuchung der Angelegenheit vorzunehmen, " Roten Fahne" aufgreift. Unternehmertnechte oder Wenn die Nachricht von dem Bergarbeiterabkommen sich a Arbeitervertreter?"" Wie der ADGB. hungernde Arbeiter wahr erweise, verschreche er unverzüglich und träftig verhöhnt." So überschreibt der Stribifar eine Notiz gegen einen einzuschreiten." Es mag dahingestellt bleiben, ob der Generalstaatsanwalt auch ADGB. - Helden". Die in dieser Notiz unterstellten Tele. phongespräche mit dem ADGB., worauf sich die ganze wahn- dann so energisch auftritt, wenn es sich um Beschlüsse internationaler finnige Schimpferei aufbaut, haben in Wirklichkeit nicht statt. Rapitalistengruppen handelt. Seine ganzen Machtmittel gefunden. Den Wutausbrüchen wird folgender Vorgang zu- gegen den amerikanischen Bergarbeiterverband bringen im Ernstgrunde liegen. Die Arbeiter einer Anzahl Betriebe in Barby falle teine Tonne ausländischer Kohle nach den Vereinigten Staaten , traten in den Streif und beauftragten entgegen aller gewertschaft- wenn die Berg- und Transportarbeiter der anderen Länder es nicht Anstrengungen in der Richtung, den Bergarbeitern lichen Grundfäße eine Deputation, die nach Berlin reisen sollte, um mit wollen. dem Reichsarbeitsminister zu verhandeln. Am 20. Juni belephonierte günstige Lohn- und Arbeitsbedingungen zu sichern, sind auf alle Fälle diese Deputation das Bundesbureau des ADGB. an und bat, die nüßlicher und erfolgreicher. Vermittlung zwischen ihr und dem Ministerium herzustellen, damit sie ihre Wünsche dort vortragen könne. Der Delegation wurde bereitwilligst die Telephonverbindung genannt und Auskunft ge geben über die Stelle im Minifterium, von der eine Bermittelung zu erwarten war.
Am Nachmittag desselben Tages erschien dann dieselbe Deputation im Bureau des Bundesvorstandes, wo die Unterredung in kameradschaftlicher Weise geführt wurde. Diesen letten Borgang unterfchlägt die Rote Fahne". Von dem Telephone gespräch aber, das im Beisein mehrerer Zeugen geführt worden ist und sich auf die gewünschte Auskunft beschränkte, fabelt die„ Rote Fahne", der DGB. Held" habe rund heraus erflärt, daß er fich für die Deputation nicht verwende; die Leute sollen sich zum Teufel scheren, sie hätten in Berlin nichts zu suchen.
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Der ADGB . so heißt es weitertreibt seine Frechheit aufs äußerste, indem er sich als Haustnecht vor die Ministerzimmer stellt, um Arbeiterdeputationen hinauszuschmeißen. Es ist demgegenüber festzustellen, daß die Reichsministerien darauf bestehen, daß Delegationen aus einzelnen Orten des Reichs zunächst einmal an ihre gewertschaftlichen Spigen organifationen verwiesen werden. Daraus fabriziert num die Rote Fahne"„ Hausknechtsdienste des ADGB ."
Dem gefunden Menschenverstand der Gewerkschaftsmitglieder muß es überlassen bleiben, ob sie die täglichen Ergüsse der Roten Fahne" gegen den ADGB. auf ihren wahren Wert einschätzen lernen. Gegen berufsmäßige Berleumder fann sich niemand wirtsam schützen. Den Klageweg zu beschreiten, dazu sind uns die Beiträge der Mitglieder zu fostbar. Wie nach solchen Festftellungen, sowie den sonstigen täglichen Berunglimpfungen der Gewertschaften und ihrer Organe durch die tommunistische Presse, die auch von den Gewerkschaften angestrebte Einheitsfront denkbar ist, bleibt das Geheimnis der„ Roten Fahne".
Neue Löhne im Berliner Eisen- und Stahlgroßhandel. der Deutsche Verkehrsbund genötigt, an die Arbeitgeber( Gruppe Durch die ständig wachsende Steigerung aller Breise sab sich Neuhaus) mit der Forderung einer nochmaligen Verhandlung für die zweite Junibälfte beranzutreten. Diese Verhandlungen fanden am 25. Juni statt und batten folgendes Ergebnis:
1. Für die dritte Juniwoche, bom 16. bis 22. Juni, wird der Lohn, der ursprünglich für die vierte Lohnwoche( vom 23, bis 30. Juni) vereinbart war, gezahlt, d. 5. alle diejenigen Arbeiter, die am legten Freitag den Lohn von 205 000 m. erhalten haben, bekommen sofort 55 000 m. nachgezahlt.
2. Für die Woche vom 23. bis 30. Juni betragen die Löbne für Gruppe 1 341 300 M., Gruppe II 834 800 M., Gruppe III 325 000 m. und Gruppe IV 323 400 m. Soweit Stundenlöhne gezahlt werden. betragen diefe in Gruppe II 7185 M., Gruppe III 6926 M. und Gruppe IV 6892 M. Hinzu tritt überall der Zuichlag für Frau und Kinder. Neue Löhne im Einzelhandel.
Eine Plenarversammlung der Berliner Gewerkschaftskommiffion wird heute abend 6 Uhr im großen Sizungssaal des Metallarbeiterverbandshauses, Linienſtr. 83/85, abgehalten, in welcher der Jahress und Kassenbericht gegeben und die Neuwahl des Ausich u fses vorgenommen wird. Einladung und Delegiertenkarte dienen als Ausweis.
Wir bedauern, daß diese Versammlung mit den etwa 50 A5teilungsversammlungen der VSPD. heute abend zusammenfällt, und hoffen, daß es sich um einen Ausnahmefall handelt. D. Red.
Die Löhne der Maßschuhmacher betragen für die Woche vom 25. bis 30. Juni 7100 M. für männliche und 7080 M. für weibliche Zeitlohnarbeiter. Die Affordbasis für neue Arbeiten ist 7100 m., für Reparaturen 7050 M. Zentralverband der Schuhmacher.
Die Löhne der Schuhmacher der Schoß- und Reparaturbranche betragen ab 1. Juli für männliche Zeitlohnarbeiter und Attordbafis für neue Arbeiten 6100 m., für weibliche Zeitlohnarbeiter und als Atfordbasis für Reparaturen 6000 M., für Zeitlohnarbeiter in mechanischen Betrieben und als Attordbasis für orthopädische Arbeiten 6710 M.
Ueber das Cofal„ Bürgerfasino", Telfom, Neue Str. 3, ist wegen des Verhaltens des Inhabers gegen den gesamten Vorstand der unterzeichneten Kommission und damit der gesamten Gewerkschaftsfommission Teltows bis zur Rehabilitierung die Verkehrs. sperre beschlossen. Gewerkschaftskommission Teltow .
Achtung, VSPD.- Metallarbeiter!
Am Donnerstag abend 7 Uhr findet in der Schulaula SteinStraße 29-34 eine Frattionsversammlung sämtlicher BSPD.- Metallarbeiter tatt. Tagesordnung: Stellungnahme zum Berbandstag in Kaffel. Das Erscheinen sämtlicher Genoffen ist Bflicht. Ohne Partei. und Verbandsausweis fein Zutritt. Der Fraktionsvorstand.
Verbandes.
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Verband der Buchbinder und Papierverarbeiter. Am heutigen Tage um 5 Uhr findet im Röllnischen Gymnaſium, Inselstr. 2-5, eine Bertrauensmänner. sigung der reinen Buchbindereien, Buchdruckereien und Geschäftsbuch fabriken statt. Bericht von den Berhandlungen. Bünktliches und zahlreiches Erscheinen wird erwartet. Morgen, Donnerstag, nachmittag 5 Uhr in der Aula des Leibniz- Gymnasiums, Am Mariannenplag 28-29, Funktionärver. fammlung aller Betriebsräte, Vertrauensleute und sämtlicher Funktionäre des Die Ortsverwaltung. Holzarbeiterverband. Modell- und Fabrittischler: Die auf Donnerstag angefeßte Branchenversammlung findet infolge der Generalversammlung am Montag, den 2. Juli, 7 Uhr, im Sophien- Realgymnasium, Steinftr. 31-34, Ge fangfaal, ftatt. Berband der Gemeinde- und Staatsarbeiter, Bezirk 15. Donnerstag abend 6 Uhr, Schulaula, Niederschöneweide , Bezirksversammlung. im Gewerkschaftshaus. Am Sonnabend( 30. Juni) find in allen Bezirken Be Achtung, Zimmerer! Freitag abend 7 Uhr Funttion& rtonferenz irts perfammlungen zweds Stellungnahme aur neuen Lohnrevision. Bezirksleitungen haben für regen Besuch zu sorgen. Am tommenden Montag ( 2. Juli) in Dörings Festsälen, Raunynstr. 27, ist die ZahlstellenversammIung. Der Borstand.
Um die Wertbeständigkeit der Löhne. BTB. meldet: Ueber die Verhandlungen im Reichs arbeitsministerium am 25. Juni wegen der Wertbeständig feit der Löhne sind in der Presse Notizen erschienen, wonach der Reichsarbeitsminister von sich aus auf gefeglichem Wege vorgehen werde, falls eine Einigung innerhalb der Zentralarbeitsgemeinschaft über die Durchführung der Anpassung der Löhne und Gehälter an den verbesserten Inder nicht erzielt werden sollte. Das könnte irrtümlich dahin verstanden werden, daß das Reichsarbeitsministerium schon jetzt entschlossen sei, die Anpassung an den Inder durch Gesez vorzuschreiben. Das Reichsarbeitsministerium weift demgegenüber ausdrücklich darauf Der Tarifvertrag zwischen der Einzelhandelsgemeinschaft hin, daß es zu der Frage, wie die Anpassung durch zu Groß- Berlin und dem Deutschen Verkehrsbund für die Handels. Lokales führen sei, noch nicht endgültig Stellung gehilfsarbeiter bis 30. Juni fab eine Sicherungsklausel vor; falls nommen habe. Die bisherigen Berhandlungen dienten lediglich eine nicht vorauszusehende Steigerung der Lebenshaltungskosten Berlag: Borwärts- Berlag G. m. b. S., Berlin . Druck: Borwärts- Buchdru.kerei zur Klärung der verschiedenen Meinungen. Endgültige Beschlüsse eintritt, sollte ab 4.- Juni- Woche neu verhandelt werden. Diese und Berlagsanstalt Paul Singer u. Co., Berlin SB. 68, Zindenstraße 3.
Berantwortlich für Politik und Wirtschaft: Viktor Schiff, Berlin ; Gewerkschaftsbewegung: J. Steiner, Berlin ; Feuilleton:.. Döscher, Berlin- Wilmersdorf; und Sonstiges: Fris Aarstädt, Berlin- Wilmersdorf ; Anzeigen: Th. Glocke, Berlin .
Theater, Lichtspiele usw. Die Bohème
Opernhans
71 Uhr
Volksbühne
712 Uhr:
Der goldene Hahn Web' dem, der lügt
Schauspielhaus Lessing- Th.
7 Uhr:
Sommerspielzeit!
U.:
Friedr.- Wilhelmst. Th.
Tägl. 8 Uhr:
Die blonde Ratte
Groß. Volksoper
im Theat. d.Westens
Ab 3 Uhr voller Betrieb
Admirals- Varieté
A
Berlins
Bekanntmachung.
Sufolge Berordnung des Reichsarbeitsminifters über die Berdienft und Eintommensgrenze nach§ 165a RBD. und über Grundlöhne in der Krankenversicherung pom 9. Juni 1923 hat der Vorstand durch
800 bestes Programm feinen Beschluß vom 26. Juni 1923 bie Reichshallen Thräge mit gutung vom 1. Juli 1923 ent
Grundlohnstufen erweitert und die Bei
Julius Cäsar Berliner Prater Maria Stuart Abendlich 8 Uhr: Intimes Theater 8: Kastanien- Allee 7-9. Liebesstreik Diplomat im Dienst Täglich: D. blaue Pyjama etc. Die schöne Liselott
Deutsches Th. Gr. Schauspielhaus Lustspielhaus Operette in 3 Akten
72 Uhr:
72 Uhr:
Pottasch u. Perlmutter Die Frühlingsfee Die blauefawaii Varieté- Programm Kammerspiele
112 Uhr:
Wirkung
Allabendl.72 Uhr fprechend erhöht.
Druckstücke dieses Beschlusses tönnen im Stettiner Sänger Raffenlotal abgefordert werden. 3092b
Ein Fünf- Uhr- Tee Emil Thöns,
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Kapellm. Kreisler
Komödie Täglich 8 Uhr:
Geschichten des Walzer Rutkay Der Leibkutscher 1. Teil Musik von Léhardes Fridericus Rex Berliner Th. U. Central- Theater Neues Volkstheater 7.30 U.: Mädi Die dumme Liebe Vater und Sohn Residenz- Th. Tägi. 8 Uhr.
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Operette Musik U.: von Vikt. Hollaender
Renaissance- Theat. Casino- Theater Uhr: Kampf der
Die Entlassung su. Die Schlager- Posse& U.
8
U.
Kleines Th.
Das verlorene Amulett
Deut. Künstler- Th.
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8
Geschlechter
Urania Alt- Berlin
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