für 1896/97 das Höchstgehalt der Landbriefträger von 900 m.| bestellbar an den Absender zurückgesandt werden muß, deshalb auf 1000 M. zu bringen. muß das Stadtporto in Berlin gerade einmal so theuer sein, als in anderen Orten des Reichs. Da sage noch einer, daß dem Regiment Stephan die Logit mangelt.
Lokales.
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12 resp. 14 Jahren stehenden Knaben, welche die Gemeindeschule in der Mahlowerstraße besuchten, hatten sich geprügelt und waren Damit war die Berathung der Dienstalterszulagen in der deshalb von ihrem Lehrer bestraft worden. Außerdem hatte der Budgetkommission beendet, die weitere Erledigung wird im Plenum felbe die beiden Jungen für den schulfreien Nachmittag zu fich des Reichstages stattfinden. Vorher hatte die Kommission sich mit dem Postneubau in Magdeburg , der ebenfalls an die KomDie gegen die Stadt Berlin prozefärenden Nacht- bestellt.(??) In der Annahme nun, daß ihnen noch eine weitere Bestrafung bevorstehe, waren die Knaben nicht nach Hause ge mission zurückverwiesen war, beschäftigt. Nach einer aus in welcher von ihnen der Rechtsanwalt Heinemann zur war, ihre Schulbücher auf einem Holzplaze am Kottbuser Damm wächter hielten am Sonntag wiederum eine Versammlung ab, gangen, sondern hatten am Freitag Mittag, sobald die Schule aus führlichen Diskussion beschloß die Kommission, dem Reichstage Weiterführung des Prozesses gewählt wurde. Herr Heinemann versteckt. Alsdann begaben sich die Knaben nach dem Landwehrden Postbau in der früher beschlossenen Weise zur Ausführung ist bereits mit dem erforderlichen Material versehen worden, um tanal und führten ihr selbstmörderisches Vorhaben aus. zu empfehlen, da die Erhaltung des architektonisch hervorragenden alten Bauwerks, um dessen Schonung es sich nach dem Wunsche die Klage beim Rammergericht anhängig machen zu können. fanal und führten ihr selbstmörderisches Vorhaben aus. alten Bauwerks, um dessen Schonung es sich nach dem Wunsche er streitige Punkt ist die Beamtenqualität der Nachtwächter; Wiederum ist ein Arbeiter auf der Ringbahn getödtet einiger Magdeburger Petenten handelt, durch den von der Post dieselbe soll dadurch erwiesen werden, daß die Wächter erstens worden. Auf schreckliche Weise ist am Montag Nachmittag um verwaltung vorgelegten Plan in genügender Weise gesichert ist. Nach Erledigung des Postetats ging die Kommission zur Be- a13 Kommunalbeamte vereidigt und zweitens monat- 5 Uhr der Streckenarbeiter Domen aus Südende verunglückt. rathung des Etats für die Reichsschuld über, mußte dieselbe ich es Gehalt erhalten haben, wie auch aus den den ersten Er gehörte zur zweiten Bahnmeisterei und war auf dem NangirEntlassenen ertheilten Entlassungsscheinen hervorgeht, nach bahnhofe in Tempelhof mit Arbeiten innerhalb der Schienenjedoch wegen Beginn der Plenarberathung abbrechen. Nächste Sigung Mittwoch: Berathung der Reichsschuld und denen die Wächter ein jährliches Gehalt von 600 M." bezogen. geleise beschäftigt. Dabei wurde er von dem rangirenden Güterder Zölle. Erst in den späteren Entlassungsscheinen ist von Tagegeldern die zuge 676 gefaßt, der ihm den Kopf vom Rumpfe trennte. Erst Rede. Bezüglich der Vereidigung soll Polizeihauptmann als der ganze Zug über Domen hinweggefahren war, fonnte die Imsturzkommission. Die für Mittwoch anberaumte Sitzung Westphal als Benge geladen werden, der nach seinen Vor- Leiche bei feite gebracht werden. Außer Domey, der sein Leben der Reichstagskommission für die Umsturzvorlage", in welcher gängern als letzter Leiter der sogenannten Reserve Abtheilung infolge eigener Unvorsichtigkeit eingebüßt hat, ist noch ein die zweite Lesung beginnen sollte," ist um acht Tage, bis zum beim Polizeipräsidium die Wächter auf ihren Dienst vereidigt zweiter Arbeiter in Gefahr des Ueberfahrenwerdens gekommen. hat. Dann wurde denjenigen Wächtern, welche ihre Armen27. März, hinausgeschoben. attefte noch nicht beigebracht, aufgegeben, sich dieselben in Wegen Ruppelei soll gegen einen bekannten Hotelier im Linden= Auf zum Kampf für Ordnung, Religion und Sitte. einer bestimmten Frift zu verschaffen. In der Versammlung viertel zur Zeit ein Untersuchungsverfahren auf grund des§ 271 famen interessante Dinge zur Sprache. Die Sigung des Ab- des Reichsstrafgesetzbuches( Begünstigung der Kuppelei) schweben. geordnetenhauses vom 14. März, in welcher Abg. Gothein darüber Genoffe Schippel hat gestern Nachmittag das ungafiliche Klage führte, daß in Breslau nach Aufhebung der Nachtwächter Die Angelegenheit ist zur Kenntniß der Strasbehörde gekommen Flößensee mit der auch nicht allzu gaftlichen deutschen Freiheit fast allnächtlich Ginbrüche stattfänden, gab Veranlassung zu der durch eine wirthschafterin des bezeichneten Hotels, die von ihrem vertauscht. Wir hoffen, daß er sich bald wieder mit voller Kraft Mittheilung, daß es in Berlin nicht anders sei. Die Herrn plötzlich entlassen wurde und diesen nun aus Rache denunzirt tem Dienste der Partei wird widmen können. Gefünder ist auch Bewachung durch Schuhmannspatrouillen bleibe zum mindesten hat. Mehrere Herren, die in dem genannten Hotel öfter logirt haben, erhielten bereits Zeugenvorladungen. Ueber das Ergebniß unser Genosse Schippel in Plößensee nicht geworden, doch dürfen eine mangelhafte. Als Beweis für diese Behauptung wurde an der Untersuchung verlautet zur Zeit noch nichts, sie dürfte sehr wir erwarten, daß er sich bald erholen wird. Von sozialdemo- geführt, daß in der Sonnabend Nacht im 92. Polizeirevier fomplizirt werden, da mehrere der geladenen Zeugen auf grund fratischen Zeitungsleuten sind noch die Genossen Stadthagen ( Büschingsplatz 2c.) von 1 bis 3 Uhr morgens nur ein des§ 53 der Strafprozeß- Ordnung ihre Aussagen verweigern und Zauchau in Plößensee und für Genossen Schippel tritt in einziger Schußmann das den nächsten Tagen doppelte Ablösung ein, da die Redakteure patrouillirt habe. Die Behauptung des Abgeordneten wollen und auch dürfen. des Vorwärts" Braun und Bözsch demnächst über ihre Sünden Umwandlung des Nachtwachwesens geknüpften Erwartungen die Obduktion außer der Schädelzertrümmerung ergeben hat, daß Dr. Langerhans im Abgeordnetenhause, daß sich die an die Zu der Blutthat in Westend ist noch nachzutragen, daß im stillen Rämmerlein auf längere Zeit nachzudenken haben nicht erfüllt hätten, können durch zabllose Beispiele bewiesen Müller seinem Opfer das rechte Schlüffelbein und fünf Rippen werden. Wenn die Wächter ihre Klage gewonnen haben, gebrochen hat. Außerdem ist Frau Mewers am Halse gewürgt Bom Gottesfrieden in der Dankestirche berichteten fann nach den im Abgeordnetenhause stattgehabten Aus- worden. Müller hat also auf der niedergestreckten Greifin gewir gestern zur Erbauung gemeiner Christenheit. Diese Bezeich führungen noch ein Rechtsstreit darüber entstehen, an fniet, um sie zu tödten. Zur Frage, ob Müller mit Vorsatz und nung stimmt nicht genau, wie uns ein Leser schreibt. Das Iven fie ihre Forderungen zu richten haben werden, Ueberlegung gehandelt, mithin einen Mord verübt habe, wird Inftitut im Invalidenpart, dessen lebhaft bewegtes Innere wir denn wie der Abgeordnete Langerhans mittheilte, habe die Stadt noch ein Umstand hervorgehoben, der für den Thäter verhängnißnach der Besichtigung am letzten Sonntag wahrheitsgetreu Berlin eine erhebliche Summe für die Versorgung der voll werden tann. Müller mußte täglich in der Waldschmidtschilderten, heißt nicht Danteskirche, sondern Gnadenkirche früheren Nachtwach beamten an die Polizei gezahlt, fchen Heilanstalt in der Nußbaum- Allee 38 Bestellungen entgegen. Unsere Leser, die in firchlichen Dingen ja zum Glück meist während nach den Worten des Ministers v. Köller die Nacht nehmen. Hier traf er um Weihnachten den Pförtner Seydel, der ebenso wenig beschlagen sind, wie wir, werden uns diesen neben wächter von der Gemeinde zu versorgen sind. das Haus Kirschen- Allee 12a verwaltet, und erkundigte sich, ob sächlichen Lapsus gewiß nicht übel nehmen. Gewissenhaft aber, was die Beamtenqualität der Wächter anbelangt, so liegt neuer dessen Ehefrau die Miethen einziehe. Müller that auch noch wie wir immer sind, wollen wir auch in diesem Falle das Ding dings wiederum ein ganz eklatanter Fall richterlicher sonst Aeußerungen, die darauf schließen lassen, daß er an einen Entscheidung vor, der insofern noch von recht besonderem Raub bei Frau Seydel gedacht hat. Nach dieser Richtung hin Intereffe ist, als der Verklagte sich darauf stüßte, daß die Wächter haben gestern polizeiliche Bernehmungen stattgefunden. feine Beamten seien. In vergangener Woche wurde in Moabit gegen einen Schneider wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt sowie Beamtenbeleidigung verhandelt. Derselbe war von dem Wächter Dumann wegen ungebührlichen Benehmens festgenommen worden, wobei er sich widersette. Ein Freund von ihm, der ihn befreien wollte, hatte sich wegen Arrestantenbefreiung zu verantworten. Der erste richterlichem Entscheid des Landgerichts teine Beamtenqualität Verklagte machte nun den Einwand, daß den Wächtern nach getlagt resp. verurtheilt werden könne. Der Richter ließ indeß den Einwand nicht gelten Wächter seien Beamte. Infolge dessen lautete der Spruch des Gerichts für den einen Angeklagten wegen Beamtenbeleidigung auf einen Monat und für den anderen Angeklagten wegen Arrestantenbefreiung auf sechs Wochen Gefängniß.
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werden.
beim rechten Namen nennen.
Zu der Sonntagsentheiligung selber liegen bereits einige Preßäußerungen vor:
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Das Bolt" äußert sich in einer offenbar sehr fazen jämmerlichen Stimmung über die Thatsache, daß wieder einmal die schlimmsie Art der Sonntagsentheiligung" stattgefunden habe, und meint zum Schluß seines Resumees:
" Die Art und Weise, wie das Kirchenbauen seit einigen Jahren äußeren Gründen sich für den Kirchenbau interessiren, nur in Berlin betrieben wird, kann wirklich denen, die nicht blos aus Schmerz bereiten."
ganze Revier ab
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Ueber einen Ueberfall auf einen Bauwächter, den der gestrige Polizeibericht meldet, wird berichtet: Der 49 Jahre alte Butbuserstraße 12, wechseln sich als Wächter bei der im Bau Arbeiter Wilhelm Paz und sein verheiratheter Sohn Otto, beide befindlichen Fennbrücke ab. Da dort vielfach Diebstähle ausallein auf der Baustelle und erhielt auf seinem Gange von hinten geführt sind, machen sie von Zeit zu Zeit Rundgänge um das Gebäude. Sonntag Abend gegen 10 Uhr befand sich der Vater zweiter Schlag in sein linkes Auge, anscheinend mit einem tönnen. Bay schleppte sich in die Baubude, wohin ihm ein stumpfen Instrument. Den Thäter will er nicht beschreiben zweiter Mann folgte, den er aber nicht beschreiben kann, da er ohnmächtig geworden sei. Als später der Sohn eintraf, fand er feinen Vater in einer Blutlache. Das 58. Polizeirevier ließ den Berletzten nach der Charitee bringen.
Wir konnten uns des Lachens nicht enthalten, als wir dies zustehe, er also auch nicht wegen der genannten Vergehen an cinen Schlag auf den Kopf. Als er sich umdrehte, erfolgte ein
Bekenntniß einer schönen Seele vernahmen.
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Die Kreuz- Beitung" jammert über den Hohn, mit der wir pflichtgemäß die Sonntagsentheiligung behandelt haben und meint in seiner Verlegenheit zum Schluß:„ Wir werden also wohl bestimmt auf eine Klarstellung dieser Meldung hoffen dürfen."
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Der Reichsbote", bekanntlich ein Blatt, das unter Umständen selbst auf Verruchtheiten seinen pfäffischen Segen pfropfen würde, heißt auch die Sonntagsentweihung in der Gnadenkirche schweigend gut, durch welche die am Freitag er folgende Einweihung" sinnig vorbereitet worden ist. Im übrigen tämpft dies Bentralorgan der deutschen Heuchler unentwegt weiter für die Ordnung, Religion und Sitte, die sich u. a. auch in der Gutheißung von Bergehen gegen das dritte Gebot äußert, und die folgerichtig so weit auf den Hund gekommen ist, daß fie fich bereits durch die Umsturzschande gegen die Kritik ehrlicher Menschen schüßen muß.
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Die Sparsamkeit der Reichspostverwaltung ist zwar sprichwörtlich geworden, aber daß ihre Dekonomie sich selbst auf die Telephonnummern erstreckt, dürfte bisher denn doch wohl weiteren Kreisen kaum bekannt geworden sein. Wer das amtliche Verzeichniß der Theilnehmer an der Stadt Fernsprech Einrichtung nachsieht, wird bestätigt finden, daß sich in der That zwei Fernsprech- Abonnenten mit einer Nummer behelfen müssen. Es sind dies im Bereiche des Amts VI die Herren H. Uhlmann, Kreuzbergstr. 26, und H. Sternheim, Belle Allianceftr. 10. Beide Herren, die nicht das geringste miteinader gemein haben, müssen sich mit der einen Der Ausschuß der Stadtverordneten Versammlung zur Nummer 109 behelfen. Daß dies für die genannten Abonnenten Vorberathung des Etats hatte am Montag die Berathung des und deren Geschäftsfreunde gerade keine Annehmlichkeit bildet, Kanalisationšetats und der Riefelgüter auf der Tagesordnung. dürfte wohl jedermann einleuchten, und wir meinen, daß es fein Der Etat gab zu einer Reihe von Ausstellungen Veranlassung. besonders grober Verstoß gegen die Regeln der Sparsamkeit wäre, Es wurde namentlich betont, daß in dieser Verwaltung eine wenn die Poftverwaltung für jeden der beiden Abonnenten eine Einschränkung der Zahl der Beamten nothwendig sein dürfte. besondere Nummer zu erübrigen suchte. Der Ausschuß gab schließlich folgenden Resolutionen seine ZuLumpenthum. In einer Anarchistenversammlung, die am stimmung: 1. Einen Ausschuß einzusetzen, der über Anpflanzung, Montag Abend in der Königsbant abgehalten wurde, verBebauung und Bewirthschaftung der Rieselgüter in Berathung unglimpften einige Redner das Andenken der Märzgefallenen mit tritt und der Versammlung Bericht erstattet. 2. Den Magistrat einer Erbärmlichkeit, die nur in der Angst dieser Herren vor dem zu ersuchen, der Deputation für die Verwaltung der Kanalisation drohenden Umsturz ihre psychologische Erklärung finden kann. aufzugeben, einen generellen Plan für die Bewirthschaftung der Aus hiesigen Blättern zitiren wir zur Probe die folgenden, von Riefelgüter, sowie einen Normaletat für die Besoldungen der Propagandisten der That an das Ohr der Polizei beforderten Beamten aufzustellen.
Merkwürdige Mordpläne sind dieser Tage zur Kenntniß der Kriminalpolizei gelommen. Bor einer Woche machte ein schwerbestrafter Mann X. die Anzeige, daß der Bürstenmacher W., gleichfalls schwerbestraft, ihn aufgefordert habe, gemeinsam eine wohlhabende Hausbesitzerin in der Linienstraße zu ermorden und zu berauben. Der Anzeiger sollte der die Thür öffnenden Frau Schnupftabat in die Augen werfen, während W. sie niedertrecken würde. Der Raub follte brüderlich getheilt werden. Die Ausführung sollte aber erst im April geschehen, nach dem die Frau Miethen eingezogen hätte. Ais X. auf den Vorschlag einging, bemerkte W., die Sache habe noch einen Hafen; er habe denselben Vorschlag schon einem gewissen P. gemacht, der sich darauf aber nicht habe einlassen wollen. Wenn nun X. und M. den Mord verübten, würde P. den Verdacht auf sie lenten, müsse daher vorher bei feite gebracht werden. Zunächst wurde nun P. vernommen, der die Angabe bestätigte. Die Sache machte den Eindruck einer Mystifikation, fonnte aber nicht von der Hand gewiesen werden, und X. wurde beauftragt, sofort Anzeige zu machen, wenn W.wieder mit solchen Plänen an ihn herantreten follte. Vor einigen Tagen meldete X., daß P. noch an demselben Tage mit Syankalium vergiftet werden sollte. W. habe folgenden Plan gefaßt: Er habe X und P. zu einem Ausflug nach Pankow und Schönhausen aufgefordert. W. habe ihm Geld gegeben, um zwei ganz gleichartige Branntweinflaschen zu kaufen; das habe er( 2.) Der Betrieb des Wassersturzes im Viktoriapark ist in Schlosser Wiesenthal perhorre@ girt in längerer Rede auch gethan, W. die Flaschen gebracht, und dieser habe sie mit der letzten Sigung der Parkdeputation für den Sommer 1895 den Kampf mit den Waffen. Wir wollen Liebe in der freien Branntwein gefüllt. Dann habe X. auf Geheiß des W. eine wie folgt festgelegt worden: Während des Mai von 10 Uhr Gesellschaft, daher können wir nicht Haß predigen. Ueberspannte weiße Maffe in eine Flasche geschüttet; W. habe die Masse als vormittags bis 6 Uhr nachmittags, während der Monate Juni, Menschen seien diejenigen, welche gewaltsam gegen ihre Mit- Cyankalium bezeichnet. Die Flaschen sollten verwechselt werden. Juli und August von 11 Uhr vormittags bis 7 Uhr nachmittags menschen vorgehen." Treu aber müsse das Bolt sein, und alle drei sollten erst aus der einen Flasche trinken, und zwischen und während der Zeit vom 1. September bis 15. Oktober von so gehöre seine Sympathie König Friedrich Wil- Pankow und Schönhausen wollte W. den vergifteten Inhalt an 10 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags. helm III., der sein Bolt gegen den torsischen Eroberer P. geben. Ein Fläschchen mit dem gleichen Gift hatte W. außerdem aufgerufen habe zum Befreiungskampf.( Große Unruhe.) Die zu sich gesteckt, wie gemeldet wurde, um es P. in die Tasche zu Die Angst vor freien Gedanken. Nachdem dem Lehrer größten Schwindler und Heuchler seien im Proletariat tecken, um den Anschein zu erwecken, als ob P. sich selbst verder humanistischen Gemeinde, Herrn Schäfer, wegen seiner zu B. pantheistischen Weltanschauung der Sittenunterricht in seiner Ge- zu suchen, das sehnmal schlechter sei als die Bourgeoisie. giftet habe. In der That haben sich X., W. und P. am Schönhauser meinde vom Kultusministerium verboten worden war, hatte er Stand. Nuzios sei jedes Wort, jeder Kampf für den vierten Thor getroffen und find in einen Pferdeeifenbahnwagen geSchuhmacher Vogt erklärt unter lebhaftem Beifall, fliegen, in dem auch Polizei saß. Als die drei Männer Pankow am 11. November 1894 die Erlaubniß zu anderem Elementar- daß der nur ein wahrer Anarchist sei, der aufbauen, nicht aber verließen, schritten die Beamten, die nicht unbemerkt blieben, Er trug zwei gleiche, halbgefüllte Arbeit eine ehrenvolle Stellung in der bürgerlichen Gesellschaft Branntweinflaschen und in der Westentasche eine kleine Flasche schaffen wolle. Wer das thue, der gehöre zu den Offigiren mit einer weißen Masse bei sich. Gin Apotheker bezeichnete den des Anarchismus, der, auf solcher Basis errichtet, dereinst dazu Inhalt der letzteren als Cyankali. Ob der Branntwein in der einen Flasche vergiftet ist, fann erst die Untersuchung feststellen. berufen sei, die Welt zu veredeln. W. bestreitet alles bezüglich der Vergiftung und der Ermordung der Frau. Das Fläschchen will er von einem Bekannten mit einer unbekannten Wohnung erhalten haben, um bei Kopfschmerzen daran zu riechen.
meldet, jetzt ebenfalls von der städtischen Schuldeputation in höherem Auftrage verweigert worden.
Duckmäufereien:
Witterungsübersicht vom 19. März 1895.
Stationen.
Barometer. reduzirt auf
b. Meeressp.
Windrichtung
Wetter
Warum kann das Stadtporto in Berlin nicht er mäßigt werden? In bürgerlichen Blättern lesen wir bezüglich der Reden, die Herr v. Stephan gegen die beantragten Porto- Wir denken, daß unsere Parteigenoffen mit uns die Noth. ermäßigungen hielt:" In der Debatte des Reichstages vom wendigkeit einsehen, diese bezeichnenden Lumpereien einiger 12. März über den Bostetat machte Staatssekretär Dr. v. Stephan rrrevolutionärer Maulhelden von ehedem an dieser Stelle niedriger folgende Mittheilungen, die auch für weitere Kreise von Interesse zu hängen. be sein dürften." In Berlin find täglich zu bestellen rund 500 000 Der verschwunden gewesene Pionier Richter vom Die Besitzer des Cirque Variété am Friedrich- Karl- 2. Gisenbahnregiment ist gestern bei Charlottenburg festgenommen Briefe, und zwar in 21 341 Häusern. Unter diesen Ufer theilen uns mit, daß die angekündigte Vorstellung am worden. 500 000 Briefen sind Briefe mit mangelhaften Aufschriften Sonnabend nicht stattfinden konnte, da eine Stunde vor Beginn täglich im Durchschnitt eingegangen 24 690 Stück. Diese der Nachmittagsvorstellung ein neues polizeiliches Berbot eins Bestellungen konnten also wegen fehlender Wohnungsangabe nicht gleich bei dem ersten Abtragungsgange erfolgen, weil Adreß getroffen war, deffen Aufhebung von dem Nachweise abhängig gemacht wurde, daß der konzessionirte Direktor Herr v. Reinfels bücher eingesehen werden müssen. Es haben nur Briefe an hoch wieder das alleinige Verfügungsrecht über den Zirkus befize. gestellte Personen und bedeutende Firmen bei der ersten Bestellung So lange dies nicht geschehen fei, müsse der sogenannte Kanonenbestellt werden fönnen. Bon diesen wurden 15 977 ohne erhebliche tönig, Herr Holtum, als Veranstalter der Vorstellungen gelten, Verspätung den Empfängern zugeführt, da dem betreffenden und dieser besige teine Rongeffion. Dieser Nachweis war, wie Sortirer die zutreffende Bestell- Postanstalt bekannt war; bei den man ihn verlangte, am Sonnabend nicht zu erbringen, und die übrigen 8718 mußte die Ermittelung der Empfänger zunächst Erlaubniß zur Wiederaufnahme der Vorstellungen am Sonntag Swinemünde burch Nachschlagen im Adreßbuch gesucht werden. Bei 2968 von die tägliche Zahl fanden sich die Namen ist, wie die Direktion erklärt, nur dem persönlichen Eintreten des Hamburg diesen Briefen Polizeipräsidenten zu verdanken gewesen, der am Sonntag Berlin der Empfänger nicht einmal im Adressbuch. Durchsicht der Morgen mit dem Dezernenten die Sachlage geprüft und darauf- Wiesbaden . Studenten- Berzeichnisse, des Literatur- Kalenders, Befragung des hin die sofortige Wiedereröffnung genehmigt hat. Am Montag München . Einwohner- Meldeamts war erforderlich. Endgiltig unbestellbar Haparanda waren immer noch 1711 Briefe, bei denen ungeachtet aller Mühe haben denn auch die Vorstellungen begonnen. die Ermittelung der Empfänger nicht gelungen ist. Diese Briefe Zu dem Selbstmord der beiden Knaben, die am vorigen Petersburg sind als unbestellbar nach dem Aufgabe Ort zurückgesandt Freitag in den Landwehrkanal gesprungen und ertrunken sind, Cork . worden." theilt ein Berichterstatter mit, daß die kleinen Lebensmüden die Aberdin. Also weil unter je dreihundert aus allen möglichen Himmels- Söhne der in Rixdorf in der Prinz Handjernstraße wohnenden Paris richtungen tommenden Briefen ein einziger ist, der als un- Arbeiter Schmidt und Schreiber sind. Die beiden im Alter von
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SM
Windstärke
600830GON24( Stala 1-12)
•
755
754
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755
761
Still
763
5
763
Still
743
NNW
766
757
St SW
.
766
Dunst
bedeckt bedeckt
halb bedeckt wolfenlos wolfenlos
heiter
Temperatur
( nach Celsius
0206283PL 50.= 4° R.)
12
SSM
halb bedeckt 9 bedeckt wolkig