Nr.424 41.Jahrgang Ausgabe A nr. 216
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Dienstag, den 9. September 1924
Briefe, die unbekannt" find.
god Das Auswärtige Amt weiß von nichts.
Die unmögliche und erbärmliche Lage, in die das Deutsche Reich durch den ersten Streich der Bürgerbloddiplomatie gebracht worden ist, wird immer deutlicher erkennbar, wenn man die verschiedenen Dementis lieft, die von den Berliner zuständigen Stellen" in die Welt gesetzt werden. Es scheint glücklich alles drunter und drüber zu gehen, so daß die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut.
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Unsere Mitteilung über den Inhalt des Briefes von Marg an Herriot und Macdonald wird durch Erklärungen des Ministeriums des Auswärtigen unterstrichen, wonach an zu ständiger Stelle" von einem solchen Briefe nichts
betannt sei.
Eine solche Erklärung soll nach den Gewohnheiten„ diplomatischer" Sprechweise andeuten, daß der Brief weder geschrieben noch abgeschickt worden sei. Es ist doch klar, daß sich weder die französische noch die englische Regierung überzeugen lassen werden, daß der Brief, den sie in der Hand haben, nicht geschrieben worden sei. Und die Deffentlichkeit der ganzen Welt wird über ihn hinreichend informiert. Nur dem deutschen Zeitungsleser soll eingeredet werden, der Brief existiere nicht. Warum diese Komödie? Lediglich aus Furcht vor den deutschnationalen Schaumschlägern, denen man den Bürgerblod versprach, damit er die Ausführung der
Londoner Abmachungen erschweren könne?
Ein weiteres Beispiel: In deutschen Blättern ist davon die Rede gewesen, daß Graf Reßler als privater Beauftragter des Auswärtigen Amtes in Genf sich befinde und dort Berbindungen unterhalte, die den Deutschnationalen nicht angenehm sind. Das Berliner Stinnes- Blatt läßt sich aus Genf im Tone sittlichster Entrüstung melden:
Auf Grund von Informationen aus Kreisen der verschiedensten Delegationen möchten wir feststellen, daß Graf Keßler jedem, der es zu hören wünscht, in der positivsten Weise erklärte, von der deut schen Regierung zu Verhandlungen über den Eintritt Deutsch lands in den Bölkerbund ermächtigt zu sein.(!) Wir möchten auch hinzufügen, worauf er diesen Anspruch glaubt stüßen zu können. Als sich Graf Keßier bereits auf der Reise nach Genf befand, lief in Berlin eine Anfrage der englischen Regie rung ein, mit welcher deutschen Persönlichkeit sich Macdonald in Genf in Verbindung feßen fönnte, falls der Verlauf der Er eignisse dazu Beranlassung geben sollte, und in Beantwortung dieser Anfrage wurde von Berlin aus der Name des Grafen kekler genannt. Wir geben diese fleine Geschichte auf Grund von Informationen wieder, die aus gut unterrichteten Kreisen einer der wich tigsten alliierten Delegation stammen, und wir hoffen, daß die beteiligten Berliner Stellen in der Lage sein werden, dies sofort zu dementieren und damit die Wiedergabe weiterer eigenartiger Einzelheiten unmöglich zu machen.
Natürlich wird dieser zarte Wink von den zuständigen Stellen" in Berlin sofort verstanden und durch das offiziöse Telegraphenbureau folgende Erklärung in die Welt gejagt: Zu der Behauptung, der bekannte Pazifist Graf Harry Keßler sei vom Auswärtigen Amt als„ offizieller Beobachter" nach Genf geschickt worden, teilt die Zeit" mit, daß baran fein wahres Wort ist und daß Graf Keßler , falls er sich wirklich als eine Art offizieller Bersönlichkeit gebärden sollte, dazu keine Berechtigung besitzt.
Die Zeit" gilt bekanntlich als Organ und Sprachrohr Stresemanns! Auf unsere Anfrage bei den zuständigen Stellen" wird uns versichert, daß die Mitteilung der Beit" richtig sei. Dabei weiß jedes Kind im Ausland, daß sie falsch ist und höchstens einen Kern Berechtigung habe, wenn man den Nachdruck auf das Wort„ offizielle Persönlichkeit" legt.„ Offiziell" ist Deutschland in Genf befanntlich nicht vertreten, so wenig wie Amerika etwa in der Reparationsfom mission. Aber über die Bedeutung des Auftrags, den Graf Reßler mit nach Genf genommen, ist sowohl die englische Re gierung wie das deutsche Reichs ministerium des Auswärtigen genau unterrichtet, das letztere besonders, weil es die Aufträge selbst ausgestellt haben dürfte.
Warum werden nun den deutschen Zeitungslesern, also den deutschen Wählern, solche absolut irreführende „ Dementis" vorgefeßt? Glaubt man, das deutsche Volk noch immer so leithammeln zu können, wie das zu Wilhelms Zeiten immer so leithammeln zu können, wie das zu Wilhelms Zeiten Mode war? Ein boshafter Zeitgenosse sprach dieser Tage davon, das Auswärtige Amt benehme sich so, als ob schon jener Tirpik dort Einzug gehalten hätte, über den der frühere Chef des Auswärtigen Amts ja in Privatbriefen sich sehr deutlich ausgesprochen hat.
Wir empfehlen den zuständigen Stellen" dringend, die flägliche Situation, in die der Bürgerblod" heute schon das Reich hineinmanövriert hat, nicht durch weitere, Dementis" noch fläglicher zu gestalten. Zweckmäßiger erscheint es, über die grenzenlose Blamage endlich Gras wachsen zu lassen und weder Briefe abzuleugnen, die geschrieben sind, noch eine Note
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überreichen zu laffen, deren Ankündigung allein schon Unheil in Spanien die Militärdiktatur, das Ideal unserer Ludengenug angerichtet hat.
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In später Nachtstunde verbreitet das Wolfffche Tele graphen bureau, das in der ganzen Welt als offiziös angesehen wird und werden muß, unter der Spizmarte„ Geheimdokumente von Versailles " eine gemeinsame Veröffentlichung, die am Dienstag im„ Hannoverschen Kurier", in den Leipziger Neuesten Nachrichten" und in den Münchener Neuesten Nachrichten", also in drei führenden Bürgerblod. blättern der Provinz, erfolgt. An diesen Dokumenten ist zwar nicht das geringste geheim", da es sich um längst befannte Schriftstücke handelt, aber zugleich tritt in Rommentaren deutlich die Absicht hervor, den Zusammenhang zwischen Schuldfrage und Reparatiospflicht herauszuftreichen.
Dabei ist vom Reichskanzler Mary in seinem Brief an Herriot und Macdonald ausdrücklich betont worden, die beabsichtigte Notifizierung der Kriegsunschulderklärung werde in feiner Weise die deutsche Erfüllungspoli. tif berühren! Die offenfundig von Stresemann inspirierten Bürgerblockblätter verfolgen aber deutlich die um gekehrte Tendenz, nämlich die Schuldfrage aufzurollen, um die Reparationspflicht Deutschlands ( unmittelbar nach der Ratifizierung des Londoner Abkommens!) zu verneinen. Eine gemeinsame Kriegsschuld- Antwort schon fertig?
Paris , 8: September. ( Eigener Drahtbericht.) Der Genser Sonderberichterstatter des Intransigeant" meldet seinem Blatte: Wenn die deutsche Erklärung hinsichtlich der Zurückweisung der daß sie von den Alliierten energisch beantwortet wird. Der fran Schulb Deutschlands am Kriege erfolgen sollte, tann man sicher sein, zösische Text zu dieser Antwort ist bereits fertig, und Herriot fonnte diesen Text am Sonnabend den englischen, italie. nischen und belgischen Delegierten vorlegen. Ministerpräsident Theunis hat diesen Text im Ganzen angenommen; aber er behält sich vor, eine noch viel energischere Antwort zu erteilen. Belgien will in der Tat zeigen, wie unglücklich diese deutsche Protestation wäre, denn es ist der Ansicht, daß gerade das Hauptanrecht, in diesem Falle zu sprechen, ihm zustehe. Wenn die französische Antwort wirklich erteilt werden muß, wird sie derart ausfallen, daß Deutschland nicht mehr hoffen kann, noch in diesem Jahre in den Välkerbund einzutreten.
Die Pariser omtlichen Stellen haben die Meldung des Intran sigeant" bisher noch nicht bestätigt.
Bon Hanns- Erich Raminsti. Barcelona , Anfang September 1924. In diesen Tagen ist gerade ein Jahr verflossen, seitdem dörffler, besteht. Was hat sie in dieser Zeit geleistet, welches ist ihre Stellung in der öffentlichen Meinung Spaniens ? Man muß vorausschicken, daß das„ Pronunciamento" Primo de Riveras seinerzeit von vielen begrüßt wurde, die, ohne eine bestimmte Staatstheorie zu besitzen, lediglich eine Besserung des bestehenden Zustandes wünschten. Niemand wird in der Tat die vorhergehenden Regierungen verteidigen fönnen, unter denen eine seit langem eingewurzelte Korruption, eine elende Günstlingswirtschaft und eine wahre Trostlosigkeit der Verwaltung nahezu den Gipfel des Möglichen erreicht hatten. Die Wahrheit ist, daß Verfassung und Gesetze nur auf dem Papier standen und die parlamentarische Demofratie nichts mehr als der Vorhang war, hinter dem eine Schar von Schiebern und Politikanten ihre unsauberen Geschäfte ab
wickelte.
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Der Versuch, durch eine vorübergehende Diktatur Ordnung zu schaffen, schien daher einem großen Teil der Bevölke= rung der Mühe wert. Um so mehr, als die ausgesprochene Reaktion im September 1923 durchaus auf der Linie der ge= famteuropäischen Entwicklung zu liegen schien. Ein konservatives Kabinett in England, der Nationale Blod in Frank reich , die Regierung Cuno in Deutschland und hauptsächlich der Faschismus in Italien durften sich da nicht auch in Spanien die Generäle als die Bollstreder des europäischen Schicksals anfehen? Jedenfalls stießen sie auf teinen ernsthaften Widerſtand. Organisierte Barteien gibt es in Spanien nicht, das Industrieproletariat, in der Hauptfache unter anarchistischen Einflüssen stehend, hatte durch törichte und verwerfliche Methoden alle Sympathien verloren ohne die Unterstügung und von jener habsburgisch- bourbonischen Raffe, der die Reanderer Klassen ist es schon rein zahlenmäßig zu schwach, um Entscheidungen herbeizuführen, und der König, ehrgeizig aftion im Blute liegt, stimmte gern zu. Das Militär übernahm die Macht ohne jede Einschränkung, außerhalb jedes legitimen Rahmens, ohne auf eine Oppofition Rücksicht nehmen zu müssen, die tatsächlich nur bei einigen versprengten Gruppen ohne Anhang und ohne Popularität bestand.
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der Verwaltung; 2. Systematisierung des Marokkokrieges; Es hatte vor allem drei Aufgaben zu lösen: 1. Reinigung Bekämpfung der Teuerung.
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anbelangt, so hat das Direktorium an die Stelle des MißWas zunächst die Reinigung der Verwaltung unpolitischen Fachleuten zu umgeben, erlitt rasch Schiffbruch; brauches... den Dilettantismus gefeht. Der Versuch, sich mit seitdem liegt nicht nur die Gesamtleitung in den Händen von Generälen, sondern auch die Provinzen, die Städte, die Dörfer werden von Offizieren, also von Personen ohne politische und Nun, auch die Militärdiktatur hat ihre„ Affäre" gehabt, einen recht schmuhigen Standal, in dem de Rivera, ein Freund von ihm, eine Kokotte und viel Kokain eine Rolle spielten.
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Noch ernster sind die Anklagen, die der nach den Kanarifchen Inseln verbannte und von dort durch unsere Freunde vom Pariser Quotidien" befreite de Unamuno in den Spalten dieses Blattes erhoben hat. Man braucht Unamuno weder als Politiker noch als Schriftsteller zu überschäzen, aber der ehemalige Rektor der Universität Salamanca ist immer eine Autorität, und Rivera hat das selbst dadurch anerkannt, daß er in einem Brief an den„ Quotidien" feine Anklagen zu entfräften versucht hat. Unamuno hatte dabei hauptsächlich auf den Krieg in Marokko hingewiesen, der zu einem Geschäft geworden sei, bei dem alle Teilnehmer nur auf ihre Schiebungen bedacht seien. Damit sind wir bei dem entscheidenden Punkt der spanischen Politik angelangt.
Beginn der Ausschußberatungen über die Abrüstung. Genf , 8. September. ( Eigener Drahtbericht.) Am Montag murde mit der Beratung der Abrüstungsdebatte in der Kommisverwaltungstechnische Schulung, regiert. Und die Korruption? ion begonnen. Einleitend bemerkte Lord Parmoor zur Fest legung der Tagesordnung, daß durch die gemeinsame Resolution bundsversammlung die Aufgabe der Kommiffion ganz tlar vorvon Herriot und Macdonald und durch die Beschlüsse der Völkergezeichnet fei. Die Frage der Schiedsgerichtsbarkeit zur Regelung aller internationalen Streitigkeiten müsse auf das genaueſte nachgeprüft werden. Dann müßten auch, die beiden Fragen der Sicherheit und der 2 brüstung geprüft werden, ob nicht auch für sie die Möglichkeit einer Lösung durch das Schiedsgericht gefunden werden tönne.- Politis( Griechenland ), der als Wort führer der Kleinen Entente spricht, fordert demgegenüber eine allgemeine Diskussion des gesamten Fragentom. leges der Abrüstung. Es müßten auch die Antworten der Re gierungen auf den Garantiepaktvorschlag des Bölkerbundes noch mals genau durchgesehen werden. Die Aufgabe der Kommission sei zu wichtig, um allein durch das Sekretariat der Kommission geprüft werben zu können, da es sich hier nicht um eine rein mechanische Arbeit handle, sondern um ein ausgesprochen politisches Broblem von ungeheurer Bedeutung. Boncour( Frankreich ) unterstützt diesen Standpuntt, ebenso Schanzer( Italien ), der eine allgemeine gründ- gabe des Riffs. Der Unterschied besteht allein darin, daß Konliche Disfuffion gleichfalls für unerläßlich hält. In einer größeren Rede geht Schanzer zunächst auf die Entstehungsgeschichte des Ga= rantiepaktes ein und erklärt nochmals den bereits in der italienischen sei damals von der dritten Kommiffion der vierten Bölkerbunds Antwortnote auf den Garantiepakt dargelegten Standpunkt. Dennoch versammlung der Vorschlag gebilligt worden und der Vertreter des Borschlages, Benefch, habe darüber der vierten Bersammlung den Bericht erstattet. Schanzer fährt dann fort: Diese beschloß dann, den Entwurf den verschiedenen Regierungen zur Begutachtung zu worten vor, die die Grundlage unserer Diskussion bilden können. überweisen, und heute liegen bereits eine große Anzahl von Ant Außer der Zurückweisung der besonderen Garantieverträge hat auch bie italienische Regierung erklärt, daß die Bestimmung des Angreifers unzureichend sei und daß die allgemeinen Angreiferegierung erffert, die Garantien erweitert werden müßten. Das Sicherheitsproblem muß unbedingt auf dem Boden des Wölferbund pattes gelöst werden. Die italienische Regierung ist bereit, einer Unterfuchung der Borschläge Macdonalds und der Amerikaner in aller Die italienische Regierung vermirft bjeftivität näherzutreten. aber unbedingt jedes Sonderabkommen, da es nur schädliche Wirkungen auf die Abrüftungs- Bereitwilligkeit der anderen Staaten haben wird. Salien wird nur einem allgemeinen inter nationalen Garantiepatte feine Zustimmung geben,
In Wirklichkeit ist das ganze zivile Spanien für die Auffervative und Liberale die Küstenstädte zu halten wünschen, um die Kabilen wirtschaftlich unterjochen zu können, während unsere Freunde aus dem sozialistischen und republikanischen Fortsetzung des Feldzuges im Innern ist nur das. Militär, das Lager die Räunung des ganzen Landes fordern. Für die sich dabei der tatkräftigen Unterstügung des Königs erfreuen soll. De Rivera gehörte, bevor er an die Regierung fam, zu den Anhängern der Räumung des Riffs, noch jüngst hat er Dieser Richtung getan. Wir werden besser tun, zu warten, gelegentlich eines Aufenthaltes in Marotto Aeußerungen in bis die Kabilen zu uns kommen, anstatt zu den Kabilen zu gehen," fagte er ungefähr. Aber in Wirklichkeit steht doch noch alles auf demselben Fled wie vor einem Jahr. Dabei geht der Krieg trotz aller offiziellen Erfolge offenbar schlecht, wenngleich man nur sehr schwer ein Bild über die Lage gewinnen kann. Außer den spanischen gibt es Nachrichten darüber nur noch aus französischen Quellen, gegen die man nicht weniger mißtrauisch sein darf.
Es ist klar, daß der Krieg neben den Menschenverlusten ständig zu finanziellen Opfern nötigt, die das Land nicht leicht aufbringt, Und das Direktorium ist nicht instande gewefen.