Abendausgabe
Nr. 541 41. Jahrgang Ausgabe B Nr. 271
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Vorwärts
Berliner Volksblatt
5 Goldpfennig
Sonnabend
15. November 1924
Berlag und Anzeigenabteilung: Gefchäftszeit 9-5 Uhr
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Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands
Noch kein Ende des Hochbahnerstreiks. Wahlen und Landbevölkerung.
Vermittlungsversuch gescheitert.
Wie wir furz vor Redaktionsschluß erfahren, haben die Gewerk- und Giolitti erklärte:„ Nach dem Prefseedift und den Entwürfen schaften der streitenden Hochbahner, und zwar der Deutsche Ber - zur Verfassungsreform fann ich mich natürlich nur zur Oppofition tehrsbund und der Christliche Berband der Eisenbahner stellen." Diese Schmentung des angefehenen und einflußreichen Polis Berhandlungen unter Borfil des Gewerberats& örner abge. titers wird in parlamentarischen Streifen eine noch nicht absehbare lehnt, der sich zur Vermittlung im Hochbahnerstreit angeboten moralische Wirkung ausüben. Giolitti besitzt in allen Gruppen treue hatie. Unter feinem Borsih war der Schiedsspruch, der das Kampf- Anhänger, die durch diese Stellungnahme unsicher werden und von objekt bildet, gefällt worden. Gewerberat Körner stellte außerdem der Regierung abrüden fönnten, um bei einer Nachfolge nicht zu die Bedingung, daß vor Beginn der Berhandlungen zundchft furz zu tommen. Unmittelbare Folgen dürfte der Entschluß Gio die Arbeit bei der Hochbahn wieder aufgenom. fittis zwar faum haben, meil die Regierungsmehrheit immer noch men werden solle. Das war natürlich eine Zumutung an die überwiegend faschistisch ist und die Faschisten straff zusammenhalten. Streitenden, die sie nicht erfüllen tönnen und so scheiterte jein Ber - Immerhin erregt Giolittis Haltung gemaltiges Aufsehen. mittlungsverfuch.
Die Zahlungen nach dem Londoner Abkommen. Paris , 15. November. ( WTB.) Senator Lubersac hat an Ministerpräsident Herriot eine Anfrage gerichtet, um zu erfahren, mas Deutschland in Ausführung des Londoner Abkommens bis jest bezahlt hat. Herriot hot geantwortet. Deutschland habe am 1. und 11. September in bar zusammen 40 Millionen Goldmart be. zahlt. De allierten Mächte hätten auf Grund ihrer besonderen eigenen Einnahmen zwei Zahlungen geleistet, die eine im Betrage Don 3 300 000, die andere im Betrage von 5½ Millionen Goldmart, mozu noch die Einnahmen aus der belgisch- französischen Zollvers waltung und der Eisenbahnregie im Berene von etwa 6 Millionen Goldmart tämen. Der Zahlungsagent habe also im ganzen 54 800 000 Goldmart erhalten. Dazu müsse man den Ertrag des englischen Recovery Act aus dem Monat Dezember mit 11 200 000 Goldmark rechnen und der requirierten Marfbeträge in Höhe von 5 400 000 Goldmart. Es fe en ferner in die monatlichen Zahlungen einzelne Requisit onen auf Grund des Rheinlandabkommens mit 2 Millionen Goldniart. Sachlieferungen im Betrage von 11 Millio nen. Erträge der Sachlieferungen aus der Ruhrbesetzung mit 44½ Millionen sow'e endlich die Kosten für die Reparationsfommiffion im Betrage von 600 000 Goldmart eingerechnet. Daraus gehe her vor, daß der Zahlungsagent eine höhere Summe erhalten habe, als eine Monatsrate von der ersten Jahresrate in Höhe von einer Milliarde Goldmart, die der Dames- Plan Dorfieht, ausmache, aljo mehr als 83 300 000 Goldmart
Die Pariser Verhandlungen. Montag Wiederaufnahme der Befvrechungen. Paris , 15. November. ( Eigener Drahtbericht.) Die deutsch französischen Handelsvertragsverhandlungen, die seit dem 5. No. Dember unterbrochen waren, sollen am Montag wieder auf genommen werden. Man hofft hier, daß die Instruft onen, die Stratsfefretär Trendelenburg von Berlin mitbringt, einen rafchen Fortgang der Arbeiten ermöglichen werden. Andererseits wird versichert, daß die französische Regierung bereit sei, den Me nungsaustausch über die Regelung der 26prozentigen Einfuhrabgabe fortzusehen, vorausgesetzt, daß d'es außerhalb des Rahmens ber Handelsvertragsverhandlungen geschehe.
Der Matin" verzeichnet ein Gerücht, daß der Generalagent für bie Reparationszahlungen fich die deutsche Auffassung zu eigen ge macht habe, die Erhebung der 26prozentigen Abgabe von der deut schen Einfuhr in England und Frankreich stünde im Widerspruch zum Dawes- Plan . Dagegen foll der Staatssekretär im englischen Auswärtigen Amt , Sir Crowe, in einer Unterredung, die er am Freitag mit dem französischen Geschäftsträger gehabt hat, zugesagt haben, daß England den französischen Standpunkt nach beften Kräften unterstützen werde.
Auch eine Folge des konfervativen Wahlsteges. Paris , 15. November. ( WTB.) Savas" verbreitet cine Mel. bung aus London , die offenbar von den dortigen an dieser Ange legenhet intereffierten französischen Kre fen beeinflußt ist. Der fran zösische Geschäftsträger verhandelte gestern mit dem ständigen Gefretär im Foreign Office, Sir Enre Crome. Man hat Grund anzunehmen, daß sich diese Berhandlungen besonders auf die Frage der jcht mit Deutschland anzustrebenden Handelsverträge bezegen haben. Vor allem aber auf die von Deutschland verlangte Aufhebung der 26 prozentigen Abgabe. De französische These in D'efer Angelegenheit geht dahin. daß es sich hier um eine Maßnahme handelt, deren Anwendung aus dem Bersailler Vertrag herrührt ( Stimmt nicht! R. d. B.), sie ist infolgedessen politischer Art und Pann also auch nicht mit der Frage eines Handelsvertrages verbunden werden. Wenn die deutsche These dagegen durchdringt, so lann man annehmen, daß noch andere ähnliche Klauseln des Berfo ller Bertrages in Frage gestellt werden, was aber unannehmbar ift. Die Ansicht der englischen Regierung in diesem Bunft fimmt mit rem dir franzöfifchen überein. Man findet einen Wider. hall davon bereits in der englischen Presse.
Der sterbende Faschismus.
Giolitti geht zur Opposition. Rom , 15. November. ( EP.) Während in der Kammer das Budget des Aeußern behandelt wurde, plakte in den Wandelgängen wie eine Bombe Giolittis Erklärung, er stelle sich nun zur Opposition. Der faschistische Abgeordnete Bazzille richtete die Ausfprache auf die Frage des Tages und fragte Giolitti: Welche Sal fang nehmen Sie ein, Herr Präsident?" Giolitti erwiderte ruhig: Ich bin nicht auf dem Aventin. Ich stelle mich aber zur Oppofition mnd ftimme gegen die Regierung!" Diese Erklärung rief allgemeine Berblüffung hervor. Zahlreiche Abgeordnete ftellten weitere Fragen
Die Ueberführung nach dem Pantheon. Baris, 15. November. ( Eigener Drah bericht.) Die Sozialistische Bartei veröffen licht gemeinsam mit dem Allgemeinen französischen Gewerkschaftsbund und der Liga für Menschenrechte einen Aufru, der die Bevölkerung zur Teilnahme an der Ueberführung der Asche Jaurès nach dem Bantheon auffordert. Das in Aussicht genommene Programm fand am Freitag die Zustimmung des Ministerrats. Die Ueberfführung findet am Sonntag, den 23. november statt. Der Garg. der bereits am Samstag abend auf den Stufen des Kammer gebäudes aufgebaut werden wird, soll von 15 Bergleuten getragen
werden.
Ratifizierung des Washingtoner Abkommens. Genf , 15. November. ( Eigener Drahtbericht) Die merikanische Regierung hat beim Arbeitsamt des Völler bundes Verhandlungen wegen baldiger Aufnahme meritos angelnüpft. Seine Teil nabme an der nå dit en konferenz des Internationalen Arbeit amtes ist bereits gefidert Die meritaniiche Regierung wird gleichzeitig das Waibing toner Abkommen ratifizieren Ein Aufnahmegefuch an den Böllerbund ist dagegen borläufig noch nicht gestellt. Der neue Kurs in Megifo unter Fübrung des der Sozialdemokratie nabestehenden Staatspräsidenten alles macht sich alio bereits bemerkbar.
Militärabbau gefordert.
Von den tschechischen Sozialdemokraten. Prag . 15. November( Eca.) Der Klub der tichechtichen Sozial. demotraten beichloß, im Barlament folgenden Antrag einzubringen: Die Regierung wird aufgefordert, noch in dieier Gigungsperiode der Nationalversammlung folgende Novelle zum Wehrgefez bor. zulegen: 1. Die regelmäßige attive Dienstzeit dauert neun Monate. 2. Der Friedensstand der aktiv dienenden Mannschaft beträgt 70000.
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Stimmen des Auslandes Genf , 14. November. ( Eigener Drahtbericht.) Unter dem Titel „ Sammlungen für Hitler" veröffentlichte die Tribune de Genève am Dennerstag eine Wiedergabe von Meldungen bayerischer Blätter über die Geldbetteleien Hitlers im Auslande. Sie forderte gleichzeitig eine Klarstellung über die Herkunft der Schweizer Unterstüßung, die Hitler gezahlt wurde. Am Herkunft der Schweizer Unterstügung, die Hitler gezahlt wurde. Am Freitagmorgen veröffentlicht nun die Genfer Travail" na here Einzelheiten. Sie schreibt: Wir glauben, es ist höchste Zeit, einmal in die allbeutschen Umtriebe in der Schweiz hineinzuleuchten. einmal in die alldeutschen Umtriebe in der Schweiz hineinzuleuchten. Es wäre deshalb interessant zu erfahren, ob es wahr ist, daß Hitler in Begleitung feines Adjutanten Ganßer im September 1923 fich in Zürich im Hotel St. Gotthard aufhielt und dart in gutem Schweizer Gelde 33 000 Franten erhielt. Die Verhandlungen des Ser- Brozesses haben bewiesen, daß die völkischen Führer ihr Gehalt in Schweizer Franten bezogen, während ihre Soldaten Papier bekamen. Hitler zeigte übrigens eine große Borlicbe für das valutastarte Geld. Er fümmerte sich nicht viel um deffen Her. tunft und flopfte an allen Türen, selbst an französischen ."
Die völkische Pleite.
Die völkische Bewegung wird täglich mehr vom Elend ergriffen. Ihre eifrigsten Hüter von gestern laufen scharenweise davon, das Geld wird knapp und die Bleite immer größer. Dinter redet bekannt. lich bereits jetzt gegen die Organisation, die er hat aufziehen oder sich bereits jetzt gegen die Organisation, die er hat aufziehen oder beffer gefagt verleiten helfen. Außer ihm gibt es mehrere Dugend Gleichgefinn e, die heute ihr Geschäft ebenfalls in dem Kampf gegen Ludendorff und seine Getreuen erblicken. Neuerdings ist auch ber bisherige völkische Führer Dr. Arnold Ruge, bekannt megen feiner Aufreizung zum Mord, seiner Verurteilung zu einem Jahre einem Fememord Gefängnis und der Verwicklung in verfahren, zu den Anti- Ludendorffern übergetreten. In Karlsruhe hat er in diesen Tagen eine Rede über Jrrwege der völkischen Bewegung" gehalten Als Spezialisten für diese Dinge muß man Herrn Ruge schon ein gewisses Urteil zutrauen. Unter anderem erklärte er:„ Nur ein politisches Rhinozeros tönne erwarten, daß die Erneuerung Deutschlands von Bayern täme." Ferner ftellte Ruge feft, daß auf der Reichstagswahlliste der Bölkischen neben ganz wenig aufrichtigen Männern nur Regenwürmer und Duntelmänrer ständen. Die Nationalisten seien übrigens noch frecher als die Juden.
Es erübrigt sich, den Kazenjammer in der völkischen, überhaupt der nationalen Bewegung näher zu charakterisieren. Die Angabe Don Tatsachen über das, was sich bei den Nationalsozialisten heute abspielt, langt zur Charafieriftit vollkommen aus.
Bon B. Helling.
Rund 25 Prog. der Bevölkerung des Deutschen Reiches find hauptberuflich in der Landwirtschaft beschäftigt. Bon den 29 Millionen Stimmen, welche am 4. Mai im Reiche abgegeben worden sind, entfallen demnach annähernd 7 Millionen auf die Landbevölkerung. Genaues statistisches Material, welche Parteien die Landbevölkerung am 4. Mai gewählt hat, ist zwar nicht vorhanden, doch an der Hand der Wahlergebnisse fann ein Kenner der landwirtschaftlichen Berhältnisse annähernd richtig den Anteil der einzelnen Parteien herausrechnen. Eins steht hierbei feft: am 4. Mai hat die deutsche Landbevölkerung mehr als zur Hälfte deutsd, national gewählt. Die Deutschnationalen haben im Bereine mit der Landliste insgesamt 6 350 000 Stimmen aufgebracht. Davon entfallen bei vorsichtiger Schäßung mindestens 4 Millionen auf das flache Land. Wie start die Deutschnationale Boltspartei bei den letzten Wahlen in landwirtschaftlichen Kreisen dominierte, geht am besten daraus hervor, daß in Oftpreußen 39 Proz. und in Pommern sogar 49 Broz. aller abgegebenen Stimmen deutschnational waren. Im Westen des Reiches mor der Prozentsaz mesentlich geringer, so fonaten es die Deutschnationalen in dem evangelischen Wahlkreise SüdHannover nur auf 15 Broz., im Wahlkreise Weser- Ems ebenfalls nur auf 15 Broz. aller Stimmen bringen, abgesehen von einigen überwiegend katholischen Wahlkreisen, wo noch wesentlich geringere Stimmenzahlen erreicht wurden.
In ganz Deutschland gibt es nur 23 000 landwirtschaftliche Großbetriebe. Diese 23 000 Familien würden also höchst ens ein Mandat durchbringen, die übrigen ländlichen Slimmen 2 Millionen bäuerlichen Kleinbetrieben und schägungsweise werden abgegeben non 250 000 großbäuerlichen Betrieben, 1% bis 2 Millionen Landarbeitern und in der Landwirtschaft beschäftigten Dienstboten. Die Großbauern und Rittergutsbefizer für republifonische Parteien gewinnen zu wollen, ist vollständig aussichtslos, diese gehören auf Grund ihrer überwiegenden Befiherinteressen und auch infolge ihres geschichtlichen Werdeganges in die Reihen der Monarchisten und Besiger. Canz anders hingegen verhält es sich mit den Landarbeitern und Kleinbauern. Diese gehören ohne 3weifel zu der großen Masse der Arbeiter und Besizlosen und treten deswegen nur für eine Besizer- und Junterpartei ein, weil ihnen die notwendige politische Schulung fehlt; weil sie mit den Parteien der Republif unzufrieden sind und obendrein auch der geistigen Beeinflussung und dem wirtschaftlichen Druc der Grundeigentümer unterliegen. Ohne die Masse der Landarbeiter und Kleinbauern würde die Deutschnationale Boltspartei zur Bedeutungslosigkeit in Deutschland herabsinken und eine politische Rolle spielen ähnlich wie die der Royalisten in Frankreich .
Was nun die fleinbäuerliche Bevölkerung anbelangt, die neben den Landarbeitern die stärkste Stüge der Deutschnafionalen bildet, so haben diese Bevölkerungsschichten bei den Wahlen zur Nationalversammlung in größerer Zahl nicht deutschnational, sondern für Demokraten und Sozialdemo fraten gestimmt. Wenn diefelben jetzt wieder in so erschreckendem Maße deutschnational wählen, so in erster Linie deswegen, weil diese Schichten auf Sozialdemokraten und Demokraten allzu große Hoffnungen in der Landfrage gesezt hatten. Die Forderung des Bächters und Kleinbauern heißt in Deutsch land wie in Rußland und Rumänien ,, Land". Er hoffie, daß ihm Sozialdemokraten und Demokraten Unabhängigkeit Dom Großgrundbesiz und Land bringen würden Durch die Unzulänglichkeit des Reichsfiedlungsgesetzes und der anderen republikanischen Agrargefeße sind diefe Hoffnungen nicht in Erfüllung gegangen. Aus diefem Grunde tehrte namentlich die fleinbäuerliche Bevölkerung des Ostens den republikanifchen Parteien wieder den Rüden, wählt deutschnational, oder geht auch unter die große Schar der Nichtmähler Der Schle. fische Bauernbund, welcher im schärfsten Gegensatz zum Landbunde und der Deutschnationalen Boltspartei steht, schreibt hierüber in der letzten Nummer seiner Bundeszeitung fol gendes:
,, Der Schlesische Bauernbund verboift den politischen Parteien nichts, hat mit Hilfe politischer Barteien nichts aber rein nichts für die Bauernschaft erreichen können. Was wir erreichten, haben wir cus eigener Anstrengung erreicht und geschaffen, allein durch den Willen und den Opferfin unserer Bundesfreunde und haben nicht felben unter schweren Kämpfen, in denen uns niemand zur Seite stand, unser Recht erzwingen müssen.
Es genügt auch nicht, daß politische Parteien mit besten Ab fichten gefeßliche Maßnahmen und Einrichtungen für den Bauert stand schaffen helfen, sich dann aber um die Durchführung der Gefeße nicht weiter fümmern und zusehen, wie der Bauer vom Großgrundbesitz und den Geheimräten an die Wand gedrückt wird. Die politischen Parteien verhalten sich eben oft so, als wären fie nur um ihrer selbst willen da. Daß bei einem derartigen Pariamentarismus die Bauernschaft am schlechteten wegkommt, liegt auf der Hand."
Es ist der übliche Landbundschwindel, wenn behauptet wird, die Kleinbauern seien überzeugte Monarchisten und grundsägliche Gegner der Republik . Nein, die Kleinbauern hassen aus Leibeskräften den Großgrundbesig und haben deffen geistige Führung und wirtschaftliche Vormachtstellung jatt. Wie wenig diese Bevölkerungsschichten für Landbund und Deutschnationale schwärmen, geht am besten daraus hervor, daß sowohl in Schlesien wie auch in Ostpreußen Bestrebungen im Gange sind, eine eigene Bauernpartei zu gründen,