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Das Ende eines Schwindelfeldzuges.

Der englische   Gewerkschaftsführer Turner über Rußland.

Seit Monaten ist die kommunistische Bresse bemüht, die Be| Abweichung nach rechts" oder lints von dem lichte und Erklärungen Burrells und Ben Tillets über die existierenden Regime. Derjenige, der sich irgendwie so be­Lage in Sowjetrußland im Interesse ihres Verleumdungsfeldzuges tätigt, daß er auf sich die Aufmerksamkeit der Behörden lenkt, wird gegen die sozialistischen   Parteien und zur Verherrlichung der festgenommen und einem Verhör unterzogen. Und wenn die Be­femjetistischen Knutenherrschaft auszunuzen. Wir haben von An. hörden von ihm nicht befriedigt werden, so wird er festgehalten. d) Laut der winzigen direkten Informationen, die ich über die fang an auf den einseitigen und tendenziösen Charakter der er Behandlung der politischen Gefangenen in den Ge­wähnten Berichte hingewiesen, der ihre Glaubwürdigkeit auf ein fängnissen und Lagern( die Solowki   inkl.) einholen fonnte, muß ge Minimum herabdrückt. Nun veröffentlicht das Mitglied der eng fagt werden, daß diese Behandlung außerordentlich schlecht lischen Gewertschaftsdelegation, John Turner, ein befannter war, jest aber sich etwas gebessert hat. Die Gesamtlone beweist syndikalistischer Gewerkschaftsführer, der zusammen mit Purcell  , eher, daß die kommunistischen   Sowjetbehörden um die Möglichkeit Ben Tillet usw. in Rußland   war, im Bulletin des Vereinigten der Fortsegung ihrer Herrschaft panifartig teforat sind und daß in Komitees zum Schutz der in Rußland   verhafteten Revolutionäre folge diefer Furcht sie so gehandelt haben, wie eine jede Regierungs­einen Bericht, der in allen wesentlichen Punkten die kommunistischen   gewalt handelt, wenn sie um ihre Position besorgt ist. Eine penliche Umfrage derjenigen, mit denen ich die Möglich Schwindelmeldungen Lügen straft und die Dinge in Rußland   so teit hatte, in Rontaft zu fommen, hat angedeutet, daß, sofern die darstellt, wie sie in Wirklichkeit sind. Es heißt in diesem Bericht: Dinge in Rukland sich mehr oder weniger stabilisiert haben, die In Erfüllung des mir... gegebenen Auftrages tat ich das schlimmsten Phasen der politischen Banif den Gegnern gegenüber Benige, mas möglich war, um während meiner Anwesenheit in fich modifiziert haben. Rußland die Lage der Revolutionäre zu untersuchen, die mcgen politischer Vergehen von der Sowjetregierung inhaftiert sind. 1. Zunächst also machte ich Anfragen wegen der Behandlung der politischen Gefangenen in den Konzentrationslagern der Solo megti- Inseln. Von den Vertretern des Allrussischen Gewert­fchaftsbundes wurde mir zunächst gesagt, daß, wenn möglich, ich dorthin fahren und die Inseln untersuchen könne. Einen Tag später wurde mir mitgeteilt, daß wegen der Kälte und des Schnees die Fahrt weder mit dem Dampfer noch mit der Eisenbahn möglich ist. Ich hatte dennoch in Leningrad   die Möglichkeit, eine Anarchistin zu fprechen, die in Solowejki war, und lie hat mich dahin informiert, daß die Behandlung seitens der dortigen Gefängniswärter eine fehr fchlechte ist. Auf meine Anfrage, ob sie auch jetzt so schlecht ist, wie früher, als sie dort war, bekam ich von der Genoffin zur Antwort, taß es zwar eine Verbesserung gebe, daß es aber auch jetzt ge­nügend schlecht ift."

Turner schildert dann seine Bemühungen, um über die Lage einer Anzahl gefangener Genossen Auftlarung zu erhalten. Seine Bemühungen blieben erfolglos. Er hatte nicht einmal die Möglich feit, irgendwelche Abschriften der Beschuldigungsaften gegen die ge­nannten Genoffen oder Abschriften der Gerichtsprotokolle und Ur­teile zu erhalten.

" Das einzige Gefängnis- fährt er fort das ich besuchen fonnte, war das Butirti Gefängnis in Moskau  . Dort sprach ich Timofeeff, das Mitglied des Zentralfomitees der rechten Sozialrevolutionäre( der im bekannten Prozeß 1922 zum Tode ver­unteilt worden war). Ich fand ihn in einem fräftigen Zustande und gegen das heutige Regime in Rußland   aufgebracht. Er schien zufrieden zu sein zu erfahren, daß im Auslande Menschen Sa sind, die sich für die russischen gefangenen Revolutionäre intereffieren... Timofeeff wollte fehe, daß ich seinen Gruß an Bandervelde und Th. Liebknecht weitergebe...

Die allgemeine Cage In Rußland  wird von Turner auf Grund feiner Unterfudjungen folgendermaßen geschildert:

a) Es gibt in Rußland   feine freie Preffe, wie es verstanden wird im Westen Europas   und Amerika  ; das, was in diesen Län­dern als unabhängige, harmlofe Zeitungen betrachtet wird, ist tat­fächlich unmöglich in Rußland   zu veröffentlihen. Die 3 ensur ist jehr streng felbst gegenüber den Publikationen, die einen fommu nistischen Charakter zu tragen scheinen. Zur Jlustration wurde mir berichtet, daß während des Jahres 1923 in Moskau   eine unab hängige Zeitschrift herausgegeben mar. Sie behandelte hauptsäch fich Fragen der Gewerkschaftsbewegung, der Kooperative und der Ethil. Die Tatsache des Erscheinens einer unabhängigen Beitschrift führte dazu, daß von ihrer zweiten Nummer 45 000 Exemplare ver tauft worden find. Die dritte Nummer passierte die Zenjur, aber die Sowjetregierung wurde unruhig und die Polizei über. fiel die Druderei, fonfiszierte die schon von der Bentjur genehmigten gedrudien Eremplare und verfiegelte die Druderei. Einen Monat später drang die Polizei in die Druderei ein und fchleppte die Drudmaschinen weg. Reiner wurde verhaftet, teine Ertlärung wurde abgegeben. Auf meine Frage: warum denn der Herausgeber der Zeitung feine Erflärung forderte, murde nur ge antwortet, daß die Genoffen von der Erfahrung her wissen, daß in folchem Falle sie wahrscheinlich verhaftet werden unter dem Bormand, daß man sie untersuchen müsse. In solchen Fällen müß­ten sie endlos verhaftet bleiben in Erwartung des Abschlusses der Untersuchung gegen fie.

b) Soviel ich ermitteln fonnte, egiffiert in Rußland   teine Frei­heit des Wortes oder der Versammlung für irgend jemand außer den ordentlichen Sowjetbehörden, die sich unter der Aufsicht der kom­ munistischen   Partei befinden. Es ist mir nicht genügend Kar, ob diese Behörden selbst die Freiheit des Wortes und der Versammlung genießen oder auch fie irgendeine Erlaubnis erhalten müffen.

c) Was die Gerichtsbarkeit anbetrifft, so figen die polis tischen Gefangenen in den Solowegti- Inseln und in den verschiede­nen Gefängnisfen und Konzentrationslagern in Sibirien   und Tur­festan wegen mancher Gründe, wobei eine gewisse Zahl unter dem Verdacht dessen figt, was in Rußland Konterrevolutionäre Ideen" genannt wird. Sofern ich ermitteln fonnte, bedeutet dies je de

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Ich hoffte Tschitscherin zu sehen, aber an dem 20bend, an dem unsere Delegation ihn besuchte, war ich bebauerlicherweise vom Hotel weg, we'l ich diejenigen aufsuchte, deren Adressen ich mit nach Rußland   brachte. Nach meiner Rückkehr vom Süden nach Moskau  fuchte ich

vergebens eine Zusammenfunft mit Tschiffcherin. Ich hoffte mit ihm die Lage der politischen Gefangenen zu be­sprechen, nicht, weil er etwas, dazu tun tönnte, fondern deshalb, wel er zu mindestens mich in Verbindung fehen könnte mit denjenigen, bie etwas tun fönnen. Wie gefaat, es gelang mir nicht. Es muß daran erinnert werden, daß de Deleration, deren Mitglied ich war, ein sehr grotes Programm auszuführen hatte, und daß nur zu­fällig an den Abenden, wo ich nicht mit der Deleration zusammen ging ich die Möglichkeit hatte, mich persönlich mit den mir gewünsch ten Beuten zu verbinden..

Ich kann in diesem Berichte nicht genügend flatmachen, welche Schwierigkeiten ich hatte, um in Berührung mit den mir gewünsch en Menschen zu fommen. Da ich die russische   Sprache nicht beherrsche und da ich nicht einen offiziellen Dolmetscher zur Seite hatte, der natürlich von der offiziellen Delegation in Anspruch genommen war, jo rerging viel Zeit bis ich überhaupt eine private Infor. mation bekommen fonnte. Zufälligerweise hatte ich sie.

Dieser ungeschminkte Bericht John Turners, der natürlich nur einen Teil der in Rußland   gesammelten Eindrücke des Verfassers wiedergibt, spricht Bände. Statt offiziöser Lobhudelei und naiver Verständnislosigkeit sehen wir in diesem Bericht das aufrichtige Bestreben eines seiner Berantwortung bewußten Arbeiterführers, die Dinge zu erkennen, wie sie in Wirklichkeit sind. Wir sind nun gespannt, ob die kommunistische Presse, die ihre Leser wochenlang mit den Berichten" Burcells und Ben Tilletts gefüttert hat, jetzt den Mut aufbringen wird, auch den Bericht John Turners wiederzugeben.

Zuspihung des Konflikts in den Tampfmühlen.

Für die in den Berliner   Mühlen   Beschäftieten ist, wie wir berichtet haben, in der vergangenen Weche ein Schieteipruch gefällt worden, der eine Erhöhung der Löhne für geleinte Arbeiter auf 37,50 M. und die der Ungelernten auf 38 M. bringt. Die Ers höhungen betragen 1,50 reip. 1.- w. Die Berliner   Mühlenge­waltigen fonnten sich weder bei den direkten Verhandlungen noch vor dem Schlichtungsausichuß zu irgendeiner Lohnerhöhung ver. stehen. In der Verhandlung beim Edlichtungeaueid u erklärte der einzige Vertreter, den der Arbeitgeberverband abgesandt hatte, dai feine Auftraggeber feinem Schiedsspruch zustimmen würden, der auch nur die geringfte 8ulage brächte. Bie wir fürzlich schon an dem Verhalten des Vorsitzenden des Arbeitgeberverbandes, Herrn Direltor Freudenheim von der Berliner  Dampfmühle zeigen fonnten, legen es die Unternehmer unter der glorreichen Führung dieses Herrn offenbar darauf an, die Arbeiter zu einem Kampf zu treiben. Die Herren haben eine ziemlich naive Einschäßuna von der Streiftaftit der Arbeitnehmer. Eine Funt tionariibung der Müblenarbeiter, die am Sonnabend zu dem Sciedespruch Stellung nahm, war sich auch über die einzuschlagende Taftit vollkommen flar und nahm den Ediedsipruch an. Die Ent. widlung der Dinge wird nunmehr abgewartet werden müssen.

Die Wachgesellschaft für Berlin   und Nachbarorte. Eigenartige Auffassungen über einen verbindlichen Tarifvertrag und die Stellung des Gemerbegerichts hierzu hat der Geschäftsführer der Wachgesellschaft für Berlin   und Nachbarorte, Herr Rechtsanwalt Hanel Am 2. Oktober vorigen Jahres wurde ein Schiedsspruch gefällt, der eine geringe Lohnerhöhung, aber eine Regelung des Ueberstundenwesens vorjah. Dieser Spruth wurde am 21. Oktober vom Schlichter für Groß- Berlin für verbindlich und auch vom Prä sidenten der Reichsarbeitsverwaltung für allgemein verbindlich erflärt.

Während die übrigen Bachgesellschaften ihre Angestellten nach den Sätzen des Schiedsspruches bezahlten, geschah dies bei der ge nannten Gesellschaft nicht. Von der Organisation wurde nun im Auftrage eines Teiles der Wächter Klage erhoben. In der Gewerbe­gerichtsverhandlung vom 13. Januar 1925 versuchte Herr Hanel dem

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Gericht farzumachen, daß der Schlichter für Groß- Berlin die Bere bindlichkeit nicht nach den gesetzlichen Bestimmungen ausgesprochen habe, weil er in politischer Beziehung der Arbeitnehmer organisation sehr nahe ſtehe. Besonderes Gewicht legte er in seinen Ausführun gen auf die Behauptung, der Schlichter Wissell stehe nach Presse meldungen auch dem Barmat- Konzern sehr nahe. Herr Rechtsanwalt Hanel erwarte vom Gewerbegericht, daß es den Schiedsspruch und auch die Berbindlicherklärung als gegen die Bestimmungen ver. stoßend und damit als ungültig ansehe.

Wenn auch in der Entscheidung das Gericht den Klägern die geforderte Summe zusprach, muß man die Langmut des Kammer­vorsitzenden bewundern, die er dem Arbeitgebervertreter bewies, während mit den Bertretern der Arbeitnehmer wenig Rücksicht geübt

wurde.

Notwendig ist es, daß die Berliner   Bachangestellten mehr als bisher sich um ihre Organisation scharen, um mit dieser Art von Arbeitgebern bei gegebener Zeit ein ernites Wort zu reden. Sind die Löhne der Wachangestellten an sich schon niedrig, ist es eine Schande, daß sich dann noch Unternehmer finden, die diese Löhne noch zu drücken suchen. Hier tann nur eine geschlossene Organisation Aenderung schaffen.

Kommunistische Logik.

Heute, am 20. Januar, kilt die Rose Fahne" ihren Lesern mit, daß der Vorwärts" am 8. Januar über eine Aktion des AfA Bundes berichtet hat zur Ueberprüfung des Kreditverkehrs bei der Reichsversicherungs sa n stalt für Angestellte. Welchem 3wed diefe ziemlich späte In­formation der Leser des Belschewistenblattes bienen soll, geht aus der Schlußfolgerung hervor, die aus der Eingabe des AfA- Bundes gezogen wird:

" So fieht die Sozialpolitit der Reformisten aus. Ueberprüfung des Kreditverkehrs verlangen sie nut. Die niedrigen Renten aus der Angestelltenversicherung und die Anhäufung von Millionen in der Angestelltenversicherung find für sie ein Grund. um für die Erhöhung der völlig unzureichenden Rentenfälze eine Attion zu machen.

Dieser Faden wird dann weitergesponnen bis zu dem Schluß: Die Arbeiter müssen die Gewerkschaftsbureaukratie zum Abtreten zwingen.

Das Blatt der   KPD- Zentrale hätte ebensogut aus der Mit­teilung, daß der ADGB  . jeht ein einheitliches Mitgliedsbuch für alle Gewerkschaften eingeführt hat, den Schluß ziehen können: So sieht die Sezialpel til der Reformiften aus!" Doch in diesem Falle würde die edle" Absicht selbst fanatischsten KPD  .- Leuten auffallen.

Daß unfere sozialpolitischen Forderungen bereits im Reichs ag am 15. Januar vorgetragen wurden, hinter denen alle frcigewirtschaftlichen Arbeiter und Angestelltenorganisationen stehen, daß der Bormärts" die sozialpolitischen Anträge der Sozial demotretie am Sonntag im Wortlaut veröffentlicht hat, das alles verschweigt das wahrheitsscheue Belschewistenblatt, weil es die Ver­leumdung der Reformisten" mit allen Mitteln der Niedertracht als fine vornehmste Aufgabe betrachtet.

Jm belgischen Bergbau wird erneut mit einem Streit ge rechnet, da die Unternehmer die Löbne ab 1. Februar um diei bezw. iccs Proz. fürzen wollen. Theunis hatte deswegen eine längere Besprechung mit dem Arbeitsminister und den Unternehmer­

bertretern.

Sport.

Das 13. Sechstagerennen. Der 5. Tag.

Nach der 10-1hr Nachtwertung unternehmen Aerts und Saldom einen erfolglosen Borstoß. Bauer und Golle versuchen das Spielchen" ebenfalls, doch auch fie follen feinen Erfolg haben. Stabe ist der arme Mann" hierbei und verliert eine Runde Dann zieht Mac Beath los. Egg jetzt mit fabelhafter Schnelingfeit hinterher. Ban Kempen fampft wie wild um seinen Platz. Dank feinem Bartner Sawall geht die Sache noch gut aus. Dann wird es ruhiger. Die Mannschaft Stabe- Techmer gibt wegen Aussichtslofig­Leit das Rennen auf! Van Kempen- Sawall und Bauer- Lewanow erhalten je 150 Mark Geldstrafe. Bei Beginn der 2- Uhr- Nachtwertung

find 2836,310 Kilometer zurückgelegt. Drei Spurts sichert sich wieder van Kempen  . Hahn holt sich zwei(!), während der legte eine Ange legenheit Aerts wird. Inmitten dieser Spurterei" geht plöglich Manthey los. Golle unterstützt feinen Partner blendend, und es gelingt, eine verlorene Runde zurückzuerobern! Die Spurts brachten folgendes Ergebnis: 1. Spurt: van Kempen  , Egg, Rütt, Koch; 2 Spurt: Sjahn, Krupkat, Drac Beath, Alerts; 3. Spurt: Dan Kempen, Tieß, Rütt, Saldom. 4. Spurt: Hahn, Alerts, Mac Beath, Lewanow; 5. Spurt: van Kempen  , Rütt, Egg, Tietz; 6. Spurt: Aerts, Lewanow, Golle, Hahn.

Der Stand des Rennens nach der 2- Uhr Nachtwertung ist fol

gender: van Kempen Sawall 208 Punkte, Rütt- Merts 165 Bunfte, Hahn- Tiek 133 Punkte, Lewanow- Bauer 67 Buntie, Egg- Krupkat 56 Punkte, Saldow- Lorenz 54 Punkte, Grenda Mac Beath 41 Bunfte, Brecco- Miquel 7 Punkte, Huschte- Kohl 5 Bunkte.

Eine Runde zurüd: Giorgetti- Rizetto 42 Bunfte, Golle Manthen 40 Punkte, Stellbrint- Koch 20 Punkte.

Berantwortlich für Bolitik: Ernst Reuter  ; Wirtschaft: Arthur Saternus; Gewertschaftsbewegung: 3. Steiner; Feuilleton  : R.$. Döscher; Lokales und Sonstiges: Frig Karstädt: Anzeigen: Th. Glode: sämtlich in Berlin  . Berlag: Borwärts- Berlag Gm b. S.. Berlin  . Drud: Borwärts- Buchdruderef und Berlaasanstalt Baul Ginger u. Co.. Berlin   GB 68. Lindenstraße 3. Berlin  

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