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Wirtschaft

Der Abschluß der Viag für 1924/25.

Die Bereinigte Industrie Unternehmungen Attiengesellschaft( Biag), deren sämtliche Aktien im Besiz des Reiches sind, schüttet auf das Aktienkapital von 120 millionen M. eine Dividende von 5 Prozent aus. Der in der Bilanz zum 31. März 1925 ausgewiesene Reingewinn beträgt 7 111 976,18 m. Den Ge. fchäftsunkosten in Höhe von 152 501,67 M. stehen Einnahmen aus Provisionen in Höhe von 172 166,11 m., aus 3infen in Höhe von 567 599,28 m. und endlich aus Dividenden der angeschlossenen Gesell schaften in Höhe von 6 524 712,46 M. gegenüber. Die legteren fegen sich zusammen aus den Dividenden der Vereinigte Aluminium­Werte A.-G. und diverser fleinerer Beteiligungen für 1923 und den Dividenden der Reichs- Kredit- Gesellschaft A.-G., der Elettro­werte A.-G., der Bayerische Kraftwerke A.-G., der Alzwerfe G. m. b. 5. für 1924. Die Rapitalertragssteuer ist auf die Beträge in Abzug gebracht.

In der Bilanz stehen Wertpapiere und Beteiligungen mit 127 572 544,67. zu Buch, gegenüber 113 606 669,50 m. in der Goldmarkeröffnungsbilanz. Die Zugänge find durch Kapitalerhöh ungen bei der Reichs- Kredit- Gesellschaft A.-G., dem Ostpreußenwert und der Württembergischen Landes- Elektrizitäts- A.- G. entstanden, fleinere Beteiligungen find inzwischen abgestoßen. Dabei erzielte Buchgewinne find zu Abschreibungen vorweg verwandt. Forderungen erscheinen in Höhe von 16 818 712,62 m., es handelt sich hierbei zum Teil um Baudarlehen insbesondere an das Innwer? und das Dit preußenwert, zum anderen Teil um vorübergehende Guthaben bei Zochtergesellschaften. Bantguthaben und Kaffe erscheinen mit 474 346,31. 2uf der Pasivseite ist der Refervefonds mit 12 Mil­lionen M. unverändert geblieben. Berbindlichkeiten bestehen in Höhe Don 5 753 628,42 M. Aus dem Gewinn dienen 800 000 m. zur weiteren Abschreibung auf Beteiligungen und Wertpapiere. 3ur Dividende wurden 6 Millionen M. verwandt. Auf neue Rechnung merden vorgetragen 191 976,18 m.

In der Generalversammlung am 25. Mai 1925 murde die Bilanz genehmigt. Neu in den Aufsichtsrat murben gewählt die Herren Geheimer Regierungsrat Arthur Norden, Berlin , Fabrif. direktor Mar Schmidt, Hirschberg in Schlesien , Reichsminister a. D. Rudolf Bissell, Berlin . Der Aufsichtsrat wählte Herrn Reichs­minister a. D. H. F. Albert wieder zum Borsigenden und Herrn Generaldirettor Dr. ing. h. c. von der Porten zum stellvertre­tenben Borsigenden.

Die Bereinigten Industrieunternehmungen haben, mie non der Berwaltung betont wird, immer danach gefterebt, sich auf die wich tigsten Werte zu konzentrieren. In welcher Weije fie bei den Deutschen Werfen durch die Privatindustrie in ihrer Ent­midlung gehemmt worden find, wissen unsere Lejer. Der Gesamt fonzern steht jetzt fräftiger da als früher, da insbesondere das große 3nnwert, auf dessen Bau seit 1917 38 Millionen Arbeits­stunden verwendt worden sind, fertig und in Betrieb ist, also vor­läufig feine neuen Baukosten entstehen, die großes Rapital erfordern. Wir geben im nachstehenden eine Aufstellung der Beteiligungen, über die die Biag nerfügt und über deren Verhältnis zum Gesamt fapital der Unternehmungen:

aus der Tasche der Steuerzahler mit solcher Großzügigkeit zurüd| Aus sozialen, weil der Gläubiger vielfach in Not sei, aus politischen, gezahlt hat. Die Not des Vaterlandes scheint also auch hier wieder das Geschäft der Schwerindustrie vergoldet oder doch zum mindesten ihre Nöte fühlbar gemildert zu haben.

Ein oberschlesisches Eisensyndikat. Die Verhandlungen zwischen den oberschlichen Eiſenindustriellen haben zum Abschluß eines Eisensynditats geführt. Das fünftige Synditat will in erster Linie Verkaufs syndikat sein. In dieser Eigenschaft wird es jebach, ähnlich wie es bei der Rohstahlgemeinschaft nun feit Monaten zu beobachten ist, ohne Zweifel in der Art reiner Produk­tionsfartelle zur Kontingentierung und Drosselung der Erzeugung greifen, um die Preise zu halten. Der Auslandsverkauf ist im Rahmen des soeben geschlossenen Syndikats feiner Regelung unter­zogen worden.

Kutisker- v. d. Goltz.

meil möglichst bald Ruhe in der Aufwertungsfrage eintreten müsse. Die Rückzahlungen von je einem Viertel der Schuldsumme in Ab­ständen von 2: 2 Jahren werden sowohl dem städtischen Hausbesiz als dem ländlichen Grundbesig und erst recht den Industrieunter­nehmungen, die Obligationsschuldner sind, in der großen Mehrzahl der Fälle möglich sein. Für besondere Ausnahmefälle müßte eine Schonvorschrift getroffen werden. Die Hinausschiebung des Rückzahlungstermins bis zum 1. Januar 1938, wie sie die Re­gierungsparteien beantragen, sei mehrfach untragbar. Auch hier zeige fich wieder die einseitige Rücksichtnahme auf die Interessen fa für den aufgewerteten Betrag auf 8 Proz. festzustellen, gehe von der Vorausseßung aus, daß die Hauszinssteuer falle und durc eine reine Wohnungsbauabgabe ersetzt werde, daß ferner die Friedensmiete gelte, die in absehbarer Zeit wohl auch erreicht werde. Die Steigerung der Miete über die Friedenssäte hinaus würde freilich die Sozialdemokratie mit allen Kräften Der Führer der Baterländischen" vor dem Ausschuß. bekämpfen. Innerhalb der Friedensmiete sei aber eine Ber­Der Landtagsausschuß zur Untersuchung der Kreditaffäre bezinsung der auf ein Biertel herabgefeßten Hypotheken sehr wohl schloß am Mittwoch, die Bernehmung von Julius Barmat und tragbar. Mit zahlenmäßigen Beispielen belegte das der Redner des Rufister durch den Vorfizenden allein vornehmen zu lassen und näheren. Natürlich müsse auch der Schuldner Opfer bringen. Nir­dann über die weiteren Schritte Beschluß zu fassen. Es erfolgte gends stehe geschrieben, daß der, der im vollen Besiz seines dann die Bernehmung des Ministerialdirektors Rauh , die nichts merts bliebe, feine volle Friedensrente erreichen müsse, wählend Wesentliches ergab. da der Zeuge nur ganz furze Zeit im Barmat der Gläubiger mit seinem Vermögen auf 25 Broz. reduziert werde Stonzern tätig war. Die Bernehmung des Bantrats Heinze, der und dafür seit Jahren überhaupt feine Rente beziehe. Borsteher der Wertpapierabteilung der Staatsbank war, gestaltete An diese Ausführungen schloß fich eine längere Debatte, in fich zu einer lebhaften Auseinandersezung mit Geheimrat Ruge deren Verlauf Abg. Dernburg( Dem.), Wunderlich( Dt. Bp.), und den Präsidenten Schröder und Dombois von der Staats- Jöriffen( Wirtsch. P.) den sozialdemorfatischen Antrag bekämpften. bant. Heinze behauptet, a bfichtlich von den zur Frage stehenden Schließlich brachte Abg. Keil noch die Frage zur Sprache, auf Geschäften ausgefaltet worden zu sein, was von den anderen welchem Wege die Sparkassen die rasche Rückzahlung der aus. Angehörigen der Staatsbankleitung entschieden bestritten wird. gebliebenen Hypothefen erreichen könnten. Es müsse den Schuld­nern ein Anreiz für die rasche Rüdzahlung gegeben Beugen Heilmann und Dr. Hellwig zweds Klärung des werden, damit die Sparkassen bald ihren Einlegern Rückzahlungen Sachverhalts bei der Sanierung von Berlin - Burg. Hellwig be- gewähren fönnen. Die Regierung vertrat zu dieser Anregung den ftreitet, jemals den Wunsch geäußert zu haben, daß Barmat das Standpunkt, daß Anordnungen in diesem Sinne von den Landes­Sanierungswert vornehmen solle. Barmat sei in die Angelegenheit regierungen erlaffen werden fönnten. Abg. Beft und andere Redner auf Borschlag des Regierungsrats Staub hineingefommen. Bon der widersprachen dem jedoch und hielten für notwendig, eine ausdrückliche Staatsbank jei jedenfalls in feiner Beise auf Barmat oder die Vorschrift im Reichsgefeß aufzunehmen, wonach ein Nachlaß an der Amerima eingewirkt worden, die Sanierung zu übernehmen. Abg. Höhe des Aufwertungsbetrages für vorzeitige Zahlungen gewährt Heilmann erklärt, ihm sei von verschiedenen Seiten mitgeteilt werden könne. Die weitere Behandlung wurde zurückgestellt. worden, daß die llebernahme von Berlin - Burg die Zahlungs - Bei der Abstimmung über die zu§ 5 vorliegenden Anträge fähigkeit Barmats erschüttert habe, und daß die Amerima mit murden alle Anträge der Sozialdemokraten und des Abg. Best diesem Geschäft hineingelegt worden sei. Er fönne sich nur auf die abgelehnt, alle Anträge der Regierungsparteien angenommen. Die Mitteilungen von Direktor Schäffer von der Merturbant und von Wirkung ist, daß normalerweise die Zahlung des aufgewerteten Frau Barmat berufen, fachlich aber zu den Vorgängen in feiner Betrages nicht vor dem 1. Januar 1932 verlangt, auf Antrag des Weise selbst Stellung nehmen. Schuldners dieser Zeitpunkt aber bis zum 1. Januar 1938 erftreďt werden kann. Hinsichtlich des Binsfages gehen die gefaßten Be Schlüffe dahin, daß der aufgewertete Betrag vom 1. Januar 1925 mit 1,2 Broz, vom 1. Juli 1925 ab mit 2,5 Broz, vom 1. Januar 1926 mit 3 Broz. und vom 1. Januar 1928 ab mit 5 Broz. verzinkt wird. Die Regierungsparteien stimmten geschlossen alle Anträge, die von der Linten famen, nieder.

Sm meiteren Berlauf der Sigung werden die von der Leitung der Staatsbant anwesenden Zeugen über interne technische Einrich tungen ihres Betriebes vernommen. Es erscheint dann General von der Golz, der über das Empfehlungsschreiben für Rutister vernommen werden soll. Er bestreitet, irgendwelche Beziehungen zu Kutister gehabt zu haben. Im Jahre 1919 befand er sich als tommandierender General und Gouverneur von Libau im Baltikum, mo ihm alle Vorlagen und Anliegen durch seinen Stab übermittelt wurden. Wenn jemand mit Kutister Berkehr gepflogen haben sollte, so fönne es fid) nur um einen untergebenen ge handelt haben. Die weitere Bernehmung ergibt, daß eine Durch. Lifte der Beteiligungen der Viag. reifeerlaubnis für Kutister nach Deutschland von einem Be auftragten der deutschen Gesandtschaft, einem Herrn von Horn, Rapital Der Biag für bas legte ausgestellt wurde, der zur Bernehmung geladen werden in Unterschrift unter ein Empfehlungsschreiben für Kutister will von der Goltz nicht gegeben haben.

Firma

A. Reichs Kredit- Gesellschaft A.G.

B. Elettrowirtsch. Unternehmg.:

1. Glettromerfe A.G.

2. Oftpreußenwert A.G.

3. Würtemb. Lanbee- Elektrizi

täts- Attien- Gesellschaft

Gefellschafts. Beteiligung in Zaufenb Mart 30 000 29 700) 60 000 3916

Geschäftsjahr 6 roz. 6 とる 7 Proz.

1 462,5 3 Broz. 20 800 Broz. 12000

6 roz.

6 Proz.

60 000 9900 4.500

9

C. Aluminiumindustrie:

1. Berein. Alumin. - Berfe A.G.

20 800

2. Junioert. Bayer. Alum. A.G.

13 200

D. Ralfitidſtoffinduftrie:

1. Mitteld. Stidstoffw. A.G.

20 000

2. Bayerische Kraftwerke A. G.

15 000

20 000 15 000

8. Alzwerke 6. m. b. S..

8 000

1500

E. Deutsche Werte. G.

28.000 1000

22 728,36 920

1. Aftiengesellich. Ilseder Hütte

Stammattien

64.000

Borzugsaftien.

1000

16 026,4 250

2. Telephon Fabrif Aktienges.

vormals J. Berliner

Stammattien

6.900

1725

**)

Vorzugsaktien

210

52,5

8. Bayer.Lloyd Schiffahrts.G.

Stammattien

9 720

Vorzugsaktien

120

748,8 28

4. Jndustriegelände- Gesellsch.

Dresden - Albertsstadtm.b.h.

480

480

Stammattien! Borzugsaktien.

F. Sonstige Beteiligungen:

**)

10 Broz.

Der Rest in Höhe von 300 000 m. ift im Beft der Reichs- Kredit- Gesell­schaft m. b. s. in Liquidation, beren gesamtes Stammkapital der Biag gehört. **) Abschluß liegt noch nicht vor.

Finanzrat Dr. Rühe erklärt demgegenüber, daß ihm und Hell. wig damals ein Empfehlungsschreiben für Kutister vorgelegt wurde, das nach feiner Erinnerung die Unterschrift des Grafen von der Golh oder deffen Vertreter trug. Die bei der Staatsanwaltschaft befindlichen Empfehlungsschreiben für Rutister follen eingeforbert und daraufhin geprüft werden, ob sich auch ein solches des Grafen pon der Golz barunter befindet. Von der Golz mendet sich zum Schluß noch gegen den Borwärts", der ihn persönlich angegriffen

Deutsche Hüttenwerte in Brafilien. Wie ftark der Krieg und Der Versailler Vertrag die Produktionsverhältnisse in der Weltwirt. fchaft umgestalten, dafür gibt eine Nachricht aus dem Ruhrgebiet ein interessantes Beispiel. Einige führende deutsche Montanwerfe planen die Errichtung eines Hüttenwerts in Brasilien . Vor dem Weltkrieg würde ein derartiger Plan als ein Zeichen imperia­liftischer Ausdehnung des heimischen Schwer- und Finanzkapitals angesehen worden sein. Se ute würde eine derartige Deutung fehr in die Irre führen. Bei näherer Betrachtung zeigt sich nämlich, daß die Ursachen dieses Planes in den Industri. alifierungsbestrebungen des früher rein agrarischen Brasilien und den Erzverlusten der deutschen Hütten- und Stahlwerte durch den Bersailler Vertrag liegen. Die Hütten- und Stahlwerke der Ruhr hatten zwar mit bestem Erfolg ihren Erz­bezug auf die hochprozentigen Erze Schwedens und von Uebersee umgestellt, fonnten aber dabei doch nicht übersehen, daß der Kauf aus fremden Erzgruben doch teurer tommt, als der Bezug aus eigenen Gruben, wie fie ihn früher aus dem lothringischen Minette­gebiet hatten. Sie tauften daher hochprozentige Erzfelder in Brafilien. Die freie Ausfuhr dieser Erze nach ihren Hütten- und Stahlwerten an der Ruhr fand aber den Widerstand der brasilianischen Regierung, die zur Förderung ihrer durch den Krieg ins Leben gerufenen Eiſenindustrie verlangten, daß mindestens 5 Proz. der Erzförderung in Brafilien verhüttet werden. Wenn also die Montanwerte der Ruhr den Vorteil eigener Erz­gruben ausnuten wollten, jo mußten sie selbst zuerst dazu beitragen, die Industrialisierungs. und späteren Kon turrenzabsichten Brasiliens zu unterstützen. Es ist flar, daß das auch einen unmittelbaren Nachteil für die Montan­merte der Ruhr bedeutet, denn wenn sie auch für das fertige Roh­eisen und die Stahlblöcke weniger Frachttoften zu zahlen haben, so bleibt doch ein Teil ihrer eigenen Hochofenanlagen und Stahlwerte an der Ruhr dadurch brachliegen. Abgesehen von den fozialpolitischen Folgen diefer Stillegungen, die sehr beachtet werden müffen, weil sie die Arbeitslosigkeit vermehren und die Löhne drücken, ist die Sache natürlich eine reine Frage der Kalkulation und der Rentierlichkeit. Immerhin wird man fragen müssen, denn folche Hüttenwerte tosten zehnfache Millionen, woher die Montan­industriellen der Ruhr angesichts der herrschenden Krise in ihrem Gewerbe das Geld zu diesen Neuinveftierungen haben. Und man wird faum fehlgehen in der Annahme, daß es aus dem Segen der Ruhriredite stammen dürfte, die das Deutsche Reich

habe.

ww

Der Aufwertungsbetrug.

Stundung bis 1938 1,2 bis 5 Broz. Zinsen.

Der Aufmerhungsausschuß feßte am Mittwoch die Beratung des§ 5 der Vorlage fort. Zur Begründung des fozialdemokratischen Antrages, monach die staffelweise Zahlung des auf. gemerteten Betrages am 1. Januar 1927 beginnen soll und der Binsjah nach Inrfafttreten der Friedensmiete 8 Proz. betragen folle, führte Abg. Keil aus:

Dr. Her habe zwar erklärt, man müsse jetzt durchhauen und dürfe feine sentimentale Gefühlspolitik treiben. Aber trotzdem ge­statte er sich( der Redner), den sozialdemokratischen Antrag turz zu begründen. Aus sozialen und politischen Gründen müsse die rasche Zurüdzahlung des aufgewerteten Betrages bewirft werden.

Abstimmungen im Steuerausschuß.

Besteuerung nach dem Verbrauch.

Im Steuerausschuß des Reichstags murde am Mittwoch über die Form der Besteuerung nach dem Verbrauch abgestimmt. Es wurde ein deutschnationaler Antrag angenommen, der es in das Ermessen der Finanzbehörde ſtellt, die Bertagung nach dem Verbrauch vorzunehmen, wenn ein offenbares Mißver hältnis zwischen dem verfteuerten Einkommen und dem Verbrauch au fonstatieren ist. Eine Besteuerung auf den Verbrauch darf dann nicht erfolgen, wenn der Steuerpflichtige nachweist, daß er den Ver brauch aus Vermögen bestritten hat, das bei seinem Entstehen in ben legten drei Jahren der Besteuerung nach dem Einkommensteuer. geleg unterlegen hat. Schließlich wurde beschlossen, daß eine Be­verbrauch mindestens 15 000 mart jährlich beträgt. fteuerung nach dem Verbrauch erst dann erfolgen darf, menn der Sodann wurde eine ganze Reihe von Ausnahmebestimmungen ge­troffen, unter denen eine Ermäßigung oder der Erlaß der Ein. tommensteuer berücksichtigt merden tann, wenn das Ein­tommen 16 000 Reichsmart jährlich nicht über▾ steigt. Nach Ablehnung eines fommunistischen Antrages, der zur Hebung der Steuermoral die öffentliche Betanntgabe der Eintomumen fteuerveranlagungen verlangt, vertagte fich der Ausschuß.

Richtigstellung. In dem vom VD3. übernommenen Bericht über die Reichstagsfizung vom Dienstag über den Haushalt der Reichswehr hieß es, daß Gen. Stüdlen als Berichterstatter gejagt hätte, seit der Nationalversammlung von Weimar sei flei. Bige Arbeit geleistet worden, um die Reichswehr für ihre repu blifanische Ausgabe zu erziehen. Gen. Stüdlen stellt demgegenüber fest, daß er genau das Gegenteil gesagt habe, nämlich, seit den Tagen von Weimar sei nichts gefchehen, um die Reichswehr zum republitanischen Gedanken zu erziehen.

Louis Winckelmann

ALLE

KONFEKTION FÜR eder

UND WENN EINMAL DAS GELD NICHT REICHT, KAUFT MAN BEI

FEDERLEICHT BRUNNENSTR 1

FRANKFURTER ALLEE 350 KOTTBUSER DAMM 103 CHARLBG, SCHARRENSTR. 5

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