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Gewerkschaftsbewegung Rampftraft des Berbandes. Die Konferenz beriet eingehend

Lohnkampf in der Berliner Holzindustrie.

Nachdem die Kämpfe im Reich ihren Abschluß gefunden hatten, kündigte die Berliner Ortsverwaltung die hiesigen Berträge, die mit den, Bereinigten Verbänden der Berliner Holzindustrie" und der " Freien Vereinigung der Holzindustriellen zu Berlin " abgeschlossen maren, zum 17. Juli.

Durch Verwaltungsbeschluß wurde eine Forderung von 21 Broz. Lohnerhöhung mit einem Tarifdurchschnittslohn von 1,15 M. den Arbeitgebern eingereicht. Mit beiden Unternehmergruppen wurde zweimal verhandelt, jedoch fonnte eine Einigung infolge des niedrigen Angebots der Unternehmer nicht erzielt werden, so daß die letzten Berhandlungen, welche am Donnerstag stattfanden, resultat los algebrochen wurden. Das Angebot der Unternehmer beider Gruppen ging im End­effekt dahin, daß sie schließlich die für das Hamburger Lohn gebiet geitenden Sätze auch für Berlin anerkennen wollen, und das hieße, daß ab 18. Juli eine Lohnzulage von 3 Bf., ab 1. Auguſt eine weitere von 2 Bf. und ab 1. September nochmals 3 Pf., insgesamt 8 Pf., gewährt würden. Auch die Verhandlungs­tommiffion des Holzarbeiterverbandes machte einen reduzierten Vergleichsvorschlag, der jedoch von den Unternehmern gleich falls abgelehnt wurde, womit die Verhandlungen ihren Abschluß fanden.

Die Berliner Ortsverwaltung des Deutschen Holzarbeiterver­bandes beschäftigte sich eingehend mit dieser Frage und kam zu dem Entschluß, dieses geringe Angebot der Arbeitgeber abzulehnen und eine Entscheidung der Mitgliedschaft herbeizuführen. Dem­gemäß wird eine Vertrauensmännerversammlung, die zum Dienstag, den 28. Juli, in den Andreas- Festfälen einberufen ist, zur Gesamt­situation entscheidend Stellung nehmen.

Das Unternehmertum scheint die augenblickliche Situation für geeignet zu halten, um in der Lohnfrage ein entscheidendes Halt zu bieten, trotzdem ihnen bekannt sein dürfte, daß die Berliner Holz­arbeiter vor einem Kampf nicht zurückschreden. Wenn die Unter nehmer nicht im letzten Augenblick noch einlenten und zeitgemäße Lohnzulagen gewähren, wird ein Kampf im Berliner Holzgewerbe unvermeidlich sein.

Kampfmaßnahmen der Zimmerer. Stärkung der finanziellen Kampffräfte.

Der Zentralverband der Zimmerer hielt am 18. Juli in Ham­ burg eine Konferenz des Verbandsausschusses, des Zentralvorstandes und der Gauleiter ab. Sie nahm zunächst Stellung zu den Lohn bewegungen im Baugewerbe und den Abfichten des Unternehmer tums auf die Zerschlagung der Gewerkschaften. Als erste Abwehr­maßnahme hatte der Zentralvorstand bereits vor einigen Wochen einen 3 entralstreitfonds ausgeschrieben, für den jedes Mit­glied im dritten Vierteljahr 1925 je nach seinem Stundenlohn einen Egtrabeitrag bis zu 10 M. zu entrichten hat. Diese Maß­

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Ortsgruppe Berliu.

Die Beerdigung unseres Kollegen

Johannes Veeser

findet morgen, Sonnabend, nach­mittag 1, Uhr, auf dem Gemeindes friedhof Friedrichsfelde ( Station Lichtenberg Friedrichsfelde ) statt. Alle ablömmlichen Kollegen er weisen dem Verstorbenen die letzte Ehrung. Die Ortsverwaltung.

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nahme bebeutet eine erhebliche Stärtung der finanziellen darüber, wie dem Borhaben der Unternehmer tattisch zu begegnen fei; fie machte fich die hierzu gemachten Vorschläge des Zentral­vorstandes zu eigen.

Das im Zimmererverband der ernste Wille besteht, die ihm von dem Unternehmertum aufgezwungenen Rämpfe fiegreich zu bestehen, wird durch die Herabsetzung der Streifunterstügung bewiesen, eine Maßnahme, über die das Unternehmertum frohloden wird, in dem Glauben, daß nunmehr die Staffe des Verbandes bald erschöpft sei, die aber in Wirklichkeit ein längeres Ausharren im Rampfe und die Bereitelung der arbeiterfeindlichen Unternehmer­pläne bezwecken soll und wird. Das Unternehmertum sollte sich nur einmal daran erinnern, wie im Vorjahre, troz gänzlich unzureichen der Unterstügung der Zimmererverband durch beharrlichen Kampf an der Erhaltung des Achtstundentages im Baugewerbe tatkräftig mitgewirkt hat. Die Ronferenz war einheitlich der Mei mung, daß die Absicht der Baugewaltigen, die baugewerblichen Arbeiterverbände durch umfangreiche Aussperrungen mürbe zu machen, um sie dann eventuell zum Abschluß eines Reichstarif: vertrages zu zwingen, wie ihn die Unternehmer wünschen, unter allen Umständen durchtreuzt werden müsse. Dazu sollen die von der Konferenz getroffenen Maßnahmen dienen. frage. Die Stellungnahme des Zimmererverbandes hierzu ist hin­Weiter befaßte sich die Konferenz mit der Organisations. länglich bekannt. Er ist für weitgehendste Stärtung bes DGB., fordert aber Freiheit im Bund für jede Organi­fationsform und lehnt deshalb jeden 3wang, den gewisse Gewerkschaftstreife glauben anwenden zu müssen, grundsäglich ab. Die Konferenz erhärtete diesen Standpunkt des Verbandes durch einstimmige Annahme einer entsprechenden Entschließung.

Die Metalltransportarbeiter zum Schiedsspruch.

Die Transportarbeiter der Metallindustrie( VBMI.- Betriebe) hatten Anfang Juli Forderungen auf Erhöhung des Lohnes ge­stellt. Am 14. Juli fanden mit den Unternehmern erstmalig Ver­handlungen statt. Da die Verhandlungen scheiterten, wurde von der Organisation der Schlichtungsausschuß angerufen. Dieser fällte tariflichen Mindestlohne wie folgt festgesetzt wurden: nach längerer Beratung einen Schiedsspruch, wonach die Arbeiter über 21 Jahre Klasse V 60, lasse IV 63 Pf. pro Stunde, Arbeiter von 18-21 Jahren Klaffe V 48, Staffe IV 53 Bf Hilfsarbeiterinnen über 18 Jahre 42 Pf., Jugendliche von 14-15 Jahren männlich 24, weiblich 24 Bf., 15-16 Jahren 30 und 28 Bf., 16-17 Jahren 35 und 32 Pf., 17-18 Jahren 41 und 37 Bf. Dieses Abkommen gilt vom 27. Juli ab. Es fann mit 14tägiger Frist erstmalig zum 1. November d. Js. gefündigt werden. Falls es nicht gekündigt wird, verlängert es sich jeweils

um 4 Wochen.

In einer Funktionärversammlung, die am Mittwoch im Ge­werkschaftshaus stattfand, berichtete romfe vom Verkehrsbund über die Lohnverhandlungen. Der Redner mahnte zu ernſter Be­urteilung der gegebenen Verhältnisse. Obwohl der Schiedsspruch hinter den gestellten Forderungen beträchtlich zurückbleibe und bis­her die Zustimmung der Unternehmer nicht erfolgt ist, habe sich die Mehrheit der Sektionsleitung dennoch für Annahme des Spruches entschieden.

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einer heftigen Kritif unterzogen wurde, nahm die Bersammlung in threr Mehrheit den vom Schlichtungsausschuß gefällten Schiede spruch an.

Landarbeiterstreik in der Provinz Hannover . vinz Hannover ist heute ein Landarbeiterstreit ausgebrochen. Man Hannover , 24. Juli. ( TU.) Im Kreise Springer in der Bro befürchtet, daß der Streit auch auf die Kreise Stolzenau und Nien­ burg übergreift.

Vor dem Streit im Saarbergbau.

Saarbrüden, 24. Juli. ( TU.) Die Versuche der Gewerkschaften, den drohenden Streit im Saarbergbau durch neue Verhandlungen in letzter Stunde im Interesse der Allgemeinheit zu verhindern, find von der Bergwerksdirektion stritte abgelehnt worden. Obwohl 1923 von 509 Millionen Franken allein 225 Millionen Franken von einem Bruttoertrage der Saargruben in den Jahren 1920 bis als Reingewinn in die franzöfifche Staatskaffe gefloffen, und feitdem bedeutende Gewinne aus den Bergwerken herausge wirtschaftet worden sind, will die französische Berwaltung bei der statistisch festgestellten 46prozentigen Teuerung unter feinen Um­ständen über die angebotenen 5 Broz. Lohnerhöhungen hinaus versammlungen der Bergarbeiterorganisationen beschloffen worden, gehen. Infolgedessen ist jetzt bereits in mehreren Vertrauensmänner­auf der für Sonntag einberufenen Revierkonferenz den General­ftreit zu verkünden.

Großkampf in der englischen Textilindustrie.

London , 24. Juli. ( EP.) Seit gestern abend find 135 000 Textilarbeiter im Ausstand, obwohl der Arbeitsminister im Laufe des Tages die größten Anffrengungen gemacht hatte, um noch eine Konferenz der Delegierten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu­ftandezubringen. Die Streifenden verteilen sich wie folgt: 55 000 in Bradford , 10 000 in Halifax , 8000 in Leeds , 24 000 in Huddersfield und 9000 in Dewsbury.

Lehte Warnung im englischen Bergbaukonflikt. London , 24. Juli. ( WTB.) In einer amtlichen Mitteilung des Gewerkschaftstongresses heißt es, der Sonderausschuß des General­die Pflicht habe, eine Konferenz zwischen der Vereinigung der Berg­rats des Gewerkschaftstongresses sei der Ansicht, daß die Regierung werksbesizer und dem Bergarbeiterverband zustandezubringen. Die Bergarbeiterschaft hat dem Premierminister mitgeteilt, daß sie zu einer solchen Konferenz bereit sei.

London , 24. Juli. ( WTB.) Die Entschließung der Bergarbeiter, die als Tag des Streitbeginns den 31. Juli festfest, erklärt, es feien Borkehrungen getroffen, daß die unumgänglich notwendige Zahl von Arbeitern zur Sicherung der Gruben und zur Fütterung der Gruben­pferde bereit stünde. Der Vorstand des Bergarbeiterbundes will dem Internationalen Bergarbeiterverband Borschläge unterbreiten über die Lage im internationalen Bergbau, sowie hinsichtlich der Rohlenlieferungen.

Berantwortlich für Politik: Victor Schiff: Wirtschaft: Arthur Saternus; Gewertschaftsbewegung: J. Steiner; Feuilleton : Dr. John Schilowski; Lokales und Sonstiges: Fris Karstädt; Anzeigen: Th. Glode; sämtlich in Berlin . Berlag: Borwärts- Berlag G. m. b. S., Berlin . Drud: Vorwärts- Buchdruckerei und Berlagsanstalt Baul Ginger u. Co., Berlin SW. 68, Lindenstraße&

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