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Man billigte dem Angeklagten mildernde Umstände zu, weil er hergegeben, wodurch er sich der strafbaren Theilnahme oder Bei-| Schriftführer Scholz das Ergebniß der Berufsstatistit. fich in Wahrnehmung berechtigter Interessen und in verzeihliche Hilfe am Sklavenhandel schuldig gemacht habe, als unbegründet Verein zählt 872 Mitglieder, von denen 64 ihren Wohnsih in Aufregung im Untersuchungsgefängniß befunden habe. Nur weil zurück, und spreche Herrn Ad. Wörmann gegenüber mein Be- anderen Reichstags- Wahlkreisen haben. Dem Verein gehören an: er sein Urtheil über die Handlungen des Kriminalkommissars in dauern aus, solche Beschuldigung erhoben zu haben." Außerdem Tischler 136, Maurer 50, Bau- und Handarbeiter 56, Schuhmacher unzulässiger Form abgegeben, sei eine Strafe ein- trägt der Beklagte die Koften des Rechtsstreits. Wie aus dem 46, Schriftseher und Buchdrucker 43, Zimmerer 37, Schlosser 37, getreten. Wie man hört, hat der Bildhauer W. Berufung Wortlaut der Erklärung hervorgeht, ist damit nichts anderes ge- Schantwirthe 35, Gürtler 32, Schneider 26, Maler 23, Kaufleute und eingelegt. sagt, als daß die Person Adolf Wörmann nichts von der Handlungsgehilfen 20, Metalldreher und-Drücker 17, Klempner 19,
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Gewerkschaftliches.
Der Verband der Sattler tagte am 22. Juni.
Vom herrlichen Kriegsheer. Im Magdeburgischen Ge- fraglichen Sache gewußt habe. Sonst werden die damals im Echo" Tapezirer 16, Steinmetzen 15, Packer und Hausdiener 15, Schrift neval- Anzeiger" erschien am 27. April d. J. unter der Rubrit erhobenen Beschuldigungen im vollen Umfange aufrecht erhalten.gießer 14, Former 13, Brauer 12, Buchbinder 11, MetallSprechsaal" ein Artikel, der darüber Beschwerde führte, daß In der gestrigen Verhandlung des Schwurgerichts wurde arbeiter 11, Bigarrenarbeiter 10, Töpfer 9, Mechaniker 9, Heizer Sprechsaal" ein Artikel, der darüber Beschwerde führte, daß der Landmann Bornemann, der im Januar 1894 wegen Mein- und Maschinisten 8, Stein- und Lichtdrucker 9, Drechsler 8, das Militär durch geschlossenes Marschiren den Straßenbahneide au 9 Monaten Gefängniß verurtheilt worden war, im Wege Sattler und Lederarbeiter 8, Händler 6, Stuckateure 6, Schmiede 6, verkehr arg behinderte. Es hieß auch, daß das Militär sich der Wiederaufnahme des Verfahrens fostenlos freigesprochen. Metallschleifer 6, Xylographen 6, Bergolder 5, Bäcker 5, Bureauebenso gut den polizeilichen Vorschriften für den Straßenverkehr B. hat mehrere Wochen in Haft gesessen und ist später nur gegen Angestellte 5, Bildhauer 5, Kellner 4, Böttcher 4, Barbiere 3, Zeitungszu fügen hat, wie jeder andere, und daß die Pferdebahnkutscher Kaution freigelassen. Am Sonnabend, den 6. Juli, findet vor spediteure 3, Lacirer 2, Hutmacher 2, Uhrmacher 2, Glafer 2, zuwiderhandelnde Offiziere und Unteroffiziere namhaft machen dem Schöffengericht in Altona ein Monstre prozeß statt. An- Steinträger 1, Goldsticker 1, Marmorschleifer 1, Stellmacher 1, and sie zwecks Bestrafung ihren Vorgesetzten anzeigen sollten. Der Artikel schloß mit den Worten: Man muß es dem geklagt find 83 Frauen und Mädchen aus Ottensen wegen Ueber- Kürschner 1, Buzer 1, Goldarbeiter 1, Gärtner 1, Dachdecker 1, Militär immer wieder klar machen, daß" dasselbe lediglich für tretung des Vereinsgeseze 3. In dem von den An- Rohrleger 1, 3iseleure 1, Instrumentenmacher 1, Graveure 1, Das Publikum vorhanden ist, und nicht umgekehrt. Daß das geklagten gebildeten Verein sollen politische Angelegenheiten ver Stockarbeiter 1, Bürstenmacher 1, Korbmacher 1, HandschuhPublikum die Soldaten bezahlt macher 1, Schriftsteller 4, Redakteure 3, Dottoren 2, Betriebsund ihnen somit die handelt worden sein. auffeher 1, Zeichner 1, Rentier 1, Tanzmeister 1, DrehorgelGristenz überhaupt möglich macht, und daß daher also jeder Soldat, selbstverständlich auch jeder Offizier in jedem spieler 1, und ohne Angabe des Berufes 24. Range, ein Angestellter des Publikums ist, der diesem, als seinem Vor Brotherrn, auch dementsprechend zu begegnen hat. In Form fo Achtung, Bureau- Angestellte! Heute, Freitag, Gintritt in die Tagesordnung widmete der Vorsitzende dem ver wie Inhalt deffelben wurde eine Beleidigung der in Magdeburg den 5. Juli cr., abends 82 Uhr, findet bei storbenen Mitgliede Stöhr einen warm empfundenen Nachruf. garnisonirenden Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften des Röllig, Neue Friedrichstr. 44, eine öffentliche Zur Erledigung stand zunächst die Wahl eines Schriftführers, 4. Armeekorps erblickt und deshalb der Redakteur des General Bersammlung statt, in der Frau Ihrer über die Auf- mit welchem Amt das Mitglied Giebler betraut wurde. Hierauf Anzeigers", Jean Eschweiler hierselbst, sowie der Verfasser des gaben, welche den Bureau- Arbeitern und Arbeiterinnen im sprach Genosse Sassenbach in einem interessanten Vortrag Artitels, Dr. Hans K. von hier, jezt in Biebrich , unter Anklage Kampfe um beffere Arbeits- und Lohnbedingungen erwachsen, über die Währungsfrage, worauf nach Erledigung einiger gestellt. Eschweiler will für den Theil seines Blattes, der unter referiren wird. Außerdem findet die Neuwahl des Delegirten interner Vereinsangelegenheiten der Schluß der Versammlung dem Namen„ Sprechsaal" erscheine, nicht verantwortlich sein. Da zur Gewerkschaftskommission statt. Kollegen, setzt Gure Ehre eintrat. derselbe dazu diene, den Abonnenten Gelegenheit zur gegenseitigen darin, in der Versammlung nicht zu fehlen und sorge ein jeder Aussprache zu geben und jeder seinem Manuskript den vollen dafür, daß die in seinem Bureau beschäftigten Kolleginnen Die Filiale III der Dekateure hatte am 30. Juni eine Namen, sowie Adresse beifügen müsse, um selbst die Verantwor- gleichfalls an der Versammlung theilnehmen, damit auch diese Bersammlung einberufen, in der Genoffe Wagner in einem tung zu tragen. Die Redaktion sehe die Einsendungen nur endlich aus ihrem Indifferentismus aufgerüttelt werden. Die interessanten Vortrag über das Thema: Der Klaffenkampf der Arbeiter" sprach. Bei Erledigung der Vereinsangelegenheiten daraufhin an, ob sie für die Deffentlichkeit taugen, im Agitationskommission. J. A.: J. Schultz. übrigen werde in unparteiischer Weise alles aufgenommen. wurde von einem Redner gegen das Mitglied Pagels der VorDr. K. giebt zu, daß er den Artitel verfaßt habe, weil er die An die Tabakarbeiter Berlins und der Umgegend! wurf erhoben, daß er nicht die Interessen der Arbeiter vertrete, darin geschilderten Zustände vielfach selbst bemerkt habe. BeAus Anlaß der bis jetzt geglückten Abwehr der drohenden und deshalb aus dem Verein ausgeschlossen werden müsse. Besonders sei es ihm aufgefallen, daß auf Brücken und in engen Mehrbelastung der Tabakindustrie haben die Tabatarbeiter ein sonders beschwert sich der Redner über die Arbeitszeit, die in Passagen kleine Abtheilungen von 12 bis 18 Mann in ge Siegesfeft für die gesammte Tabatindustrie" der Fabrik von Heese oft bis zu 14 Stunden ausgedehnt schloffener Kolonne, 6 Mann breit, marschirten und den Ver- projefirt, welches am Montag, den 15. Juli in der Brauerei werde. Dieser unter den Arbeitern allgemein empfundene Uebeltehr störten. Dies lettere wird durch Zeugen bestätigt. Der Friedrichshain ( fr. Lips) abgehalten wird. Das Komitee stand werde von dem Werkführer Pagels noch begünstigt. Die Direktor der Pferdeeisenbahn bekundet, durch dergleichen würde erwartet, daß die gesammten Tabakarbeiter sowohl, wie die ge- Versammlung lehnte das Verlangen des Redners ab und wird Vertreter der Zabakindustrie sich die Trambahn tagtäglich im Verkehr behindert. Zulegt tritt ein fammten an diesem sich in der nächsten Versammlung nochmals mit der Angelegens betheiligen werden, Zeuge, Bürger in gesetzten Jahren, mit dem gebrochenen rechten Feste umsomehr der Reinheit beschäftigen. Arm in der Binde auf und erzählt, wie er zu der Verlegung ge- ertrag den Invaliden der Arbeit zu gute kommen solle. tommen sei. Er sei am 22. Mai d. J. auf der Chaussee am( Näheres über Programm 2c. fiehe Inserate.) Einlaßkarten sind Anger mit seinem Rad entlang gefahren, denselben Weg zu haben in allen mit Blakaten belegten Bigarren- und Rohtabat hätten einige Wagen genommen, auf dem übrigen Theil handlungen und auf allen Zahlstellen; ferner bei Louis Dechand, des Weges sei Infanterie heraumarschirt. Es sei nur Ruheplaystr. 24, H. Herholz, Brunnenstr. 188, C. Butry, Stral ein kleinerer Trupp gewesen, den ein Lieutenant führte. sunderstr. 17, H. Frant, Brunnenstr. 184 und J. Palis, Neue Er Beuge ſet bis dicht an die Böschung herangefahren, Schönhauserstr. 14. Die Kommission. veil das Militär feinen anderen Play frei ließ, aber auch dahin Die traurige Lage der Hausweber in Berlin und den Die in der Mützenbranche beschäftigten Arbeiter feien drei Männer gefolgt und einer habe ihn mitsammt dem auswärtigen Ortschaften ist durch die mehrere Jahre andauernde und Arbeiterinnen hielten am 1. Juli im Zotale von Rade in den Graben gestürzt. Er sei wieder herausgekrochen, Geschäftsstockung und die öfteren Lohnreduzirungen fast bis zur Buske, Grenadierstr. 33, eine öffentliche, nur mäßig besuchte Ver. habe dem Lieutenant seinen gebrochenen Arm gezeigt und habe Berzweiflung gestiegen. Schon im vorigen Jahre versuchten die sammlung ab. Der Referent Peters besprach eingehend die ihm Vorstellungen gemacht. Der Offizier habe bedauert, die Berliner Webergesellen, in der Hoffnung auf eine beffere Ge- Verhältnisse in der Müßenbranche, insbesondere schilderte er die Schultern geguckt, der Trupp sei weiter marschirt und habe ihn schäftskonjunktur, eine Aufbefferung der Löhne um 50 pCt. durch Zustände bei der Firma B. Thorner. Nach einer längeren hilflos liegen laffen. Die Soldaten hätten nichts gethan als über zusehen. Leider ist diese Hoffnung nicht in Erfüllung gegangen. Debatte, an der sich auch einige Hausindustrielle betheiligten, ihn gelacht. Nach einiger Zeit sei ein Ziegelmeister gekommen Statt einer Lohnausbesserung wurden die Löhne fortgesetzt weiter fand eine Resolution Annahme, in welcher den Arbeitern der und habe ihm Hilfe gebracht. Später hat sich der Zeuge an den reduzirt. Diese Thatsache gab nunmehr dem Vorstand des Bundes Anschluß an die Organisation empfohlen wird. Obersten des Infanterie- Regiments Nr. 66 gewendet. Der habe deutscher Weber-, Wirker- c. Jnnungen Veranlassung, bei dem Eine zweite Versammlung tagte in Cohn's Fest gleichfalls den Vorfall bedauert, aber erklärt, Leute seines Regi- Berliner Einigungsamt für Weber und Wirker, welches seinerzeit fälen in der Beuthstraße. Zu dieser Versammlung waren ments hätten zu jener Zeit dort nicht geübt. Auf grund des von dem Gewerberath v. Stülpnagel ins Leben gerufen wurde und die Arbeiter und Arbeiterinnen der Belzbranche eingeladen. Beweisergebnisses fand der Gerichtshof eine Beleidigung des von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zusammengesetzt ist, um Bor einer zahlreichen Zuhörerschaft erörterte hier Regge die Militärs in der Behauptung, dasselbe übertrete die für sie be- die Vermittelung zur Aufbesserung der Löhne vorstellig zu Arbeitsverhältnisse in der Kürschnerbranche. Besonders waren stehenden Polizeiverordnungen, was eine nicht erweisliche wahre werden. Demzufolge hat eine Sigung am 1. Juli stattgefunden, die Arbeiter und Arbeiterinnen der Firmen B. Citvoen, Gruby, Thatsache sei, da die Truppen sich derartigen Verordnungen nicht in welcher die Nothlage allgemein anerkannt wurde. Die Lohn H. Gerson, V. Mannheimer, Gebr. Singer und Kutannowsty zu fügen brauchten. Ferner in dem Nachfah, der das Militär frage betreffend erklärten die Arbeitgeber, einer mäßigen Lohn- zum Besuch der Versammlung aufgefordert. Neben manchen gewiffermaßen als Dienstboten des Publikums hinstelle. Das erhöhung nachkommen zu können, jedoch seien sie nicht in der Uebelständen, die aus den genannten Geschäften zur Sprache Urtheil lautete gegen Eschweiler auf 20 M., gegen Dr. R. auf Lage, auf ihre Kollegen außerhalb des Einigungsamtes einen tamen, ist es vorwiegend die lange Arbeitszeit, die zu Beschwerden 50 M. Geldstrafe und auf Publikationsbefugniß für die Be- Einfluß ausüben zu können. Sie stellten es den Webern anheim, Anlaß giebt. Am Schluß der Versammlung ließen sich mehrere leidigten in dem„ Sprechsaal" des General- Anzeigers". Die sich ihrerseits zu vereinen und ihre Forderungen geltend zu Theilnehmer in die Organisation aufnehmen, und stimmte man Strafe ist so gering bemeffen, weil anerkannt werden müsse, machen, die gegenwärtige Lage des Geschäfts gäbe der Hoffnung sodann der Resolution zu, die zum Beitritt in die Organisation daß sich Mißstände, wie die in Nede stehenden, wirklich ein- Raum, eine Aufbesserung zu erzielen. Gleichzeitig ist den Webern auffordert. geschlichen hätten.- die Zusicherung gemacht worden, zu einem später einzuberufenden Kongreß deutscher Weber, in welcher die Lohnfrage durch fest normirte Tarife geregelt werden soll, eine Beihilfe zu theil werden zu laffent.
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Der Verein der Kistenmacher verhandelte in seiner Sizung am 30. Juni über die Aufstellung eines Lohntarifs. Der ausgearbeitete Entwurf wurde von der Versammlung ange nommen und soll nunmehr dem Druck übergeben werden. Sodann beschloß man, die Sperre über die Werkstatt von Martin aufzuheben. Für die streikenden Töpfer bewilligte die Versamme lung 50 M. Unterstützung.
Charlottenburg . Am 28. Juni tagte hier eine Verfamms lung der Metallarbeiter. Das Referat hatte Genosse Nät her übernommen, der seinen Zuhörern in treffender Weise die wirths schaftliche Lage des Arbeiterstandes schilderte. Seine Aufforderung zum Anschluß an die Berufsorganisation fand in der Diskussion von den einzelnen Rednern lebhafte Unterstügung. Da weitere Gegenstände zur Verhandlung nicht vorlagen, so erreichte die Bersammlung gegen 11 Uhr ihren Abschluß.
Aus Hamburg wird uns vom 4. Juli berichtet: Am 10. Oktober v. J. wurde der damalige verantwortliche Redakteur des, Hamburger& cho", C. Heine, vom Hamburger Schöffen gericht wegen Beleidigung des Rheders Ad. Wörmann zu 14 Tagen Gefängniß verurtheilt. Gegen dies Erkenntniß, dessen Versammlungen. Strafhöhe damit begründet wurde, daß Wörmann früher Reichstags- Abgeordneter gewesen sei, legte Heine Berufung ein. Des- Zweiter Berliner Reichstage- Wahlkreis. Eine außer halb wird heute die Sache nochmals vor der Straffammer II ordentliche Generalversammlung des Wahlvereins, die am 3. Juli Zentral- Verein der Bureau- Angestellten Deutschlands . Freitag, des Hamburger Landgerichts verhandelt. Es handelt sich um in Goßmann's Saal, Kreuzbergstr. 48, stattfand, setzte die den 5. Juli. abends 8 Uhr, bei Rollig, Neue Friedrichstraße 44: Beffent folgendes: In den Nummern 23 vom 27. Januar v. J. und Berathung über Statutenänderung zwecks Reorganisation des liche Versammlung. Vortrag der Frau Jhrer: Welche Aufgaben erwachsen 282 vom 1. Dezember 1893 des Hamburger Echo" wurde Vereins fort und schaffte endlich diese leidige Streitfrage, welche den Bureau- Arbeitern und Arbeiterinnen im Kampfe am beſſere Lohn- und Arbetsbedingungen. Bericht und Neuwahl des Gewerkschaftsbelegirten. der Hamburger Firma Wölber und Brohm vor seit zwei Jahren die Gemüther der Parteigenossen des Kreifes Arbeiter- Bildungsschule. Freitag, Abends von 7-8% Uhr: Beftüre. geworfen, fie habe Stlavenhandel getrieben und die bewegt, aus der Welt. Die Erläuterung des vom Vorstand 8-10% Uhr: Nord- Schule, Müllerstr. 179 a: Geschichte des 19. JahrEntwickelung des Rhederei Wörmann wurde beschuldigt, diesen Sklavenhandel nochmals revidirten Statutenentwurfs, der jedem Versammlungs- hunderts, speziell: Die Revolution des Jahres 1848. Sozialismus und der politischen Parteien Deutschlands . Sübot Schule, dadurch begünstigt zu haben, daß sie die von Mölber und Brohm theilnehmer gedruckt vorlag, hatte Genoffe Karl Behrend Waldemarstr. 14: Deutsch ( Biteratur.) Bei allen Unterrichtsfächern werden verhandelten Stlaven von Whyda nach Bana am Kongo durch übernommen, welcher sein Referat mit der sehr treffenden neue Theilnehmer, Damen und Herren, jederzeit aufgenommen. ihren Dampfer Profeffor Wörmann" transportirt und Bemerkung einleitete, daß der Wahlverein des zweiten fich dadurch der Beihilfe zu einer strafbaren Handlung schuldig Kreises zum Spott werde, wenn die Frage der Reorganisation gemacht habe. In der damaligen Schöffengerichtsverhandlung in dieser Versammlung nicht endlich zur Erledigung komme.
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Eingelaufene Druckschriften.
hatte Wörmann erklärt, daß seine Rhederei von Wölber und( Buftimmung und Widerspruch.)- Von einer Generaldiskussioner Sosialdemokrat , Sentral- Wochenblatt der sozialdemokratischen Partet
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Inhalt der Nr. 27: Wochenschau. Die sozialistische Wahltaktik und bas Wahlsystem in Italien . Von Filippo Turati . Wie Unternehmer bontottiren. Was ist Die Generalfommission und die Gewerkschaften. Recht?( Aus dem Entwickelungsgang eines Sozialisten.)- Parteinachrichten. Todtenlifte. Wie man uns behandelt. Vermischtes. Literarisches. Die Arbeiter und die Währungsfrage. Die Lage des Verbandes der Arbeiterorganisationen. deutschen Buchdrucker.
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Vermischkes:
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Brohm die Kommission übernommen habe, freie Arbeiter des Entwurfs wurde auf Antrag des Genossen Richard Fischer zu transportiren. Es sei die Ordre gegeben, daß nur freie Ar- Abstand genommen und sofort in eine Spezialdiskussion der beiter an Bord der Wörmann- Dampfer genommen würden. einzelnen Paragraphen eingetreten. Ein Antrag Nikolai, Wenn wirklich die Firma Wölber u. Brohm Sklavenhandel bei§ 1( 3mect und Aufgaben des Vereins) die Errichtung getrieben habe, so wisse weder er noch seine Angestellten etwas einer Bibliothet", als dritten Punkt einzufügen, wurde davon. Aber er halte die Handlungsweise der genannten Firma von Schöpflin und Hinz unter Hinweis auf die nicht für Stlavenhandel. Die schwarzen Arbeiter seien Striegs- Gewerkschafts Bibliotheken bekämpft und schließlich abgelehnt. gefangene des Königs Behanzin von Dahomeh und als solche Die Paragraphen 1, 2 und 3 des Entwurfs gelangten zur fast dem sicheren Opfertode verfallen gewesen, wenn sie nicht von einstimmigen Annahme. Der Paragraph 4 bildete den eigentlichen Wolver u. Brohm losgekauft worden wären. Von den damals Streitpunft; er enthält die Bestimmung, daß der Wahlkreis in Vier Arbeiter vergiftet. Ueber ein entsehliches Unglück als Zeugen vernommenen Wölber u. Brohm wurde bekundet, 64 Bezirke getheilt wird, für welche der Vorstand je einen Be daß die Schwarzen als freie Arbeiter von der Kongo - Eisenbahn sirtsführer ernennt. Die Opposition verlangt hingegen die in der Siemens'schen Glasfabrit bei Löbtau wird uns aus Dresden gemeldet: In der Fabrik von Siemens werden für die durch ihre, der Firma Wölber u. Brohm, Vermittelung engagirt a bl derfelben in Vereins, refp. Generalversammlungen, Arbeiter sogenannte" Magenbitter", eine Effenz, welche die bei feien. Die Kontrakte seien ordnungsgemäß vor dem deutschen will aber einräumen. dem Vorstand das Vorschlagsrecht Ronful vollzogen und von den Schwarzen selbst durch Kreuze Nach Nikolai's Ansicht genügten 32 Bezirksführer. den Gluthöfen arbeitenden Leute erfrischen soll, gehalten und unBehrendt entgeltlich an dieselben abgegeben. In der Nacht zum Mittwoch unterzeichnet. Der damalige Schiffsarzt des Profeffor Redner stellte einen dahinzielenden Antrag. ließen sich die Arbeiter Pawelsfi, Kellerlich, Teichmann und Otto Wörmann", Dr. Hennicke, der kommissarisch als Zeuge ver verlangte noch Einführung von Zahlabenden. Fischer, nommen war, hatte seine Ansicht dahin ausgesprochen, daß man Stadthagen , Antrick und Schöpflin erblickten in den von dem Portier Magenbitter" aushändigen, doch kaum hatten die transportirten Schwarzen nicht als freie Arbeiter an- Bablabenden eine Schwächung der Vereinsversammlungen. Die fie einige Tropfen getrunken, als auch alle vier erkrankten und sehen könne, sondern als Sklaven bezeichnen müsse. In Retten Anträge von Nikolai und Behrendt wurden abgelehnt, fich in Schmerzen windend auf dem Boden wälzten. Noch vor feien sie an die Rüfte gebracht, in Retten hätten sie zusammen- dagegen ein Antrag angenommen, der besagt, daß den Mit Eintreffen hinzugerufener Aerzte starben Pawelski, Kellernich, gepfercht in einer Hütte gelegen und nur auf sein dringendes gliedern eines jeden Bezirkes überlassen bleibt, sich nach dem beide verheirathet und Familienväter, während Teichmann und Ersuchen seien den halbverhungerten und entfräfteten erften Vierteljahre ihren Bezirksfübrer selbst zu wählen, der dann Otto in dem Dresdener Stadtkrankenhause, wohin sie geschafft der Untersuchung Dor durch ihn die Ketten vom Vorstande zu bestätigen ist. Mit kleiner redaktioneller Aenderung wurden, sich baid so weit erholten, daß sie sich außer Gefahr be= abgenommen worden. Da Dom Gericht damals angelangte§ 4 des Entwurfes dann zur Annahme, desgl. ohne Debatte finden. Der Portier sowohl, als auch der Droguist, welcher die genommen wurde, daß allerdings gegen Wölber u. Brohm vieles bie§§ 5, 6, 7, 8 und 9. Längere Diskussion zeitigte§ 10, der Tropfen verkauft hat, sind gestern verhaftet worden. vorgebracht sei, daß den Verdacht nahe lege, diese Firma treibe bestimmt, daß Statutenänderungen nur von einer Generalin der That Menschenhandel, so sei doch nicht im geringften be versammlung mit Zweidrittel- Mehrheit beschlossen werden können. wiesen, daß der Kläger Wörmann davon irgendwelche Kenntniß Nach Annahme dieses Paragraphen ersuchten Greiffenberg , gehabt habe. Daher das Urtheil, und wegen der hohen Stellung Schrader und Nikolai ihre Freunde, da ihre Ansichten nicht des Klägers, der früher Reichstagsabgeordneter gewesen sei, die durchgedrungen wären, gegen den Gesammtentivurf zu stimmen; Höhe der erkannten Strafe! In der heutigen Verhandlung tommt von Woldersty und Hansen, deren Ansichten sich mit dem durch die Bemühungen des Landgerichts- Direktors Dr. Riecke ein Entwurf ebenfalls nicht decken, wurde ihnen aber bedeutet, daß Bergleich zu stande. Danach verpflichtet sich Heine, innerhalb ein derartiges Berhalten sehr unschicklich sei und dem demokra Nach einer 8 Tagen folgende Erklärung im„ Echo" abzudruden:" Ich nehme tischen Prinzip in feiner Weise entspreche. hiermit die in dem inkriminirten Artikel des, Hamb. Echo" Nr. 282 Reihe persönlicher Bemerkungen erklärten sich 167 Mitvom 1. Dezember 1893 gegen die Person des Herrn Adolf glieder für, und nur 39 gegen den Entwurf. Fischer Wörmann erhobenen Beschuldigungen: derselbe habe Sklaven erachtete es als selbstverständlich, daß nach nunmehr erhandel betrieben und die Schiffe der durch ihn vertretenen folgter Annahme des neuen Statuts der Vorstand sich in der Rhederei zur Beförderung von schwarzen Stlaven wissentlich nächsten Zeit einer Neuwahl unterziehe. Rum Schluß verlas der
Leuten
Briefkaffen der Redaktion. wir biten bei jeder Anfrage eine Chiffre( 8wet Buchstaben oder eine Baht) anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. In Rechtsangelegenheiten wird ausschließ= ich am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 7 bis 8 Uhr abends Auskunft er theilt.
Bapke. Mittheilungen über Ausstände finden nur dann Aufnahme, wenn sie von den Leitern der Gewerkschaften eingesandt werden.
Briefkaffen der Expedition. Warnst, Kolbergerstraße. Inserate tosten 18 M.
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