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tapital von 10 Millionen Mart nur den geringen Ueberschuß von 88 000 Mart. Außerdem war die Vulkanwerft mit 22,75 Millionen ziemlich hoch verschuldet. Die Weser A. G. mußte ihrerseits das Kapital auf die Hälfte zusammenlegen, nachdem sie einen Berlust von 6,9 Millionen ausgewiesen hatte. So wird man schließen dürfen, daß ähnlich wie bei den vielfachen anderen Konzentrationen auch hier die erhebliche Verschuldung die Banken zum Eingreifen und zur Förderung des Zusammenschlusses veranlaßt hat. Es liegen auch Meldungen darüber vor, daß größere Zusammenschlüsse von mehreren Werften an der Elbe und Weser erfolgen sollen. Dabei wird insbesondere die J. C. Tecklenborg A. G. genannt, doch besteht über die hier vorliegenden Abfichten noch feine Klarheit. Es ist sicher, daß die für die deutsche Werftindustrie längst fällige betriebliche Umstellung und unternehmungs­mäßige Konzentration durch die dem Schiffbau gewährten Subven­tionen weit über das volkswirtschaftlich gebotene Maß hinaus ver­zögert worden ist. Unter diesen Umständen berührt die Mitteilung etwas eigenartig, daß die aus der produktiven Erwerbslosenfür forge gewährten 50 Millionen Subventionen noch weiter ausgedehnt merden sollen. Immerhin ist es beruhigend, daß nicht neue Kapitalien zur Verfügung gestellt werden sollen, sondern nur die in Zukunft einlaufenden Zinsen auf die dem Schiffbau ge= währten Kredite zur Subvention Verwendung finde sollen. Wie offiziell verlautbart wurde, sollen für. Seeschiffsneubauten, die in der Zeit vom 16. Oftober 1926 bis spätestens 31. März 1927 von deutschen Reedern und Rüftenschiffern vergeben werden, 3injen im Betrag von etwa zwei bis drei Millionen Verwendung finden. Wenn auch nach unseren letzten Feststellungen noch nicht die Rede davon sein kann, daß sich die Lage der deutschen Werften von Grund auf gebessert hat, so ist doch zu hoffen, daß die endlich einfegende Betriebskonzentration das System der Subventionen überflüssig machen wird und die jetzt gemeldete Berwendung der Zinseingänge den letzten Akt der Subventionen darstellen werden.

Die Konsumvereine als Preisregler. In unserem Artikel Segen der Konsumvereine" haben wir fürzlich die preisregulierende Wirkung hervorgehoben, die das Internationale Arbeitsamt in Genf in Beispielen aus der ganzen Welt für die Konsumgenossenschaften festgestellt hat. Für den Handel mirten derartige Feststellungen immer wie das rote Tuch, und so wurden auch wir zur Abwehr einer Verwahrung der Haupt­gemeinschaft des deutschen Einzelhandels gegen die Feststellungen des Internationalen Arbeitsamtes gezwungen. In Hamburg ließen die örtlichen Organisationen des Einzelhandels fogar eine Be= schwerde in der Hamburger Bürgerschaft vom Stapel, weil Senator Mendel, der Geschäftsführer der Konsumgenossenschaft Brebuftion" in einem Rundfunkvortrag auf Grund des reichs= Statistischen Materials von der preisreduzierenden Funktion der Ronsumvereine gesprochen hatte. In der Debafte wurden die Beschwerdeführer von dem Abgeordneten Vieth nun auch noch auf Grund des landesstatistischen Materials Hamburg gründlich abgeführt. Dieser führte aus:

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Zechenkonzentration in England. Dem Industriellen Sir Alfred Mond ist es nach Meldungen aus London gelungen, die Henderson­Gruppe zum Anschluß an den sich im Kohlenbezirk von Süd wales bildenden großen Kohlentonzern zu be wegen. Für die Bildung kommen neben der Henderson- Gruppe in Frage die Amalgamated Anthracit Collieries Ltd. und die United Anthracit Collieries. Damit würde die größte Teil der Anthrazit werden. Er verfügt über ein Kapital von 2 Millionen Pfund, hat förderung in Südwales von dem neuen Kohlentonzern tontrolliert also ungefähr den Umfang wie die bedeutenderen deutschen Kohlen­fonzerne.

Die Verluste der Raiffeisenbank A.-G. Auf der Verbands| um durch gegenseitige Konkurrenz die Schrottpreise nicht tagung des Raiffeisenverbandes in Frankfurt weiter zu steigern, die infolge der günstigen Eisenkonjunktur am Main gab der Generaldirektor der deutschen Raiffeisenorga- der letzten Monate schon stark gestiegen seien. nisation auch ein Bild von den Verlusten und dem Stand der Bank im vergangenen Jahr erlitten habe, seien durch Begebung Sanierungsaktion der Raiffeisenbank A.-G. Die Verluste, die diese großer Kredite ohne genügende Sicherheiten ent­standen. Allerdings verfüge die Organisation gegenüber dem Ge= fa mtverlust von nahezu 40 millionen Mark über brei große Ozeandampfer von je 10 000 Tonnen, über eine Burst­fabrik, über eine Gummiwarenfabrik, über Brauereien in Bayern, schiedene Zigarrenlager in Berlin als Pfänder, deren Flüssig über chemische Fabriken verschiedener Art und ferner über ver­machung aber bei der gegenwärtigen pretären Wirtschaftslage nicht gerade rentabel sei. Bisher sei es gelungen, für den von der Breu Bischen Zentralgenossenschaftstasse gewährten Kredit von 40 Mil­lionen Mart Bürgschaften in Höhe von 36 Millionen Mark zu leisten, die bekanntlich von den einzelnen Genossenschaften gestellt werden müssen. Die restlichen 4 Millionen Mark dürften demnächst folgen.

Die Erhebungen des Landesstatistischen Amtes, die allwöchent lich gemacht und monatlich zusammengestellt werden, sagen noch etwas ganz anderes, als die Erhebungen des Reichsstatistischen Amtes. Ich habe die Ergebnisse dieser Feststellungen des Landes= statistischen Amtes vor mir liegen für die Monate Januar bis September. Diese ergaben folgendes: Gegenüber den Durchschnitts­preisen der 17 Geschäfte, die ständig an dieser Statistik teilnehmen, mar die Produktion" mit der gleichen Warenmenge, den gleichen Warengattungen und gleichen Qualitäten billiger: im Januar 8,2 Proz., im Februar 6,8 Proz., im März 6,8 Proz., im April 6,8 Proz, im Mai 6 Proz., im Juni 6 Broz., im Juli 8,1 Proz im August 6,8 Proz., im September 6,6 Praz. Dazu tommt noch die Rückvergütung, die in den beiden vorhergehenden Jahren 4 Proz. betragen hat. Rechnen wir diesen Prozentsaz zu diesen 6 bis 8 Pro3., so ergibt sich, daß nach den Erhebungen des Landesstatistischen Amtes die Produktion nicht 5 Broz., sondern 10 bis 12 Broz. billiger mar als die gleiche Konkurrenz.

Gemeinsamer Schroffeinkauf der großen Ruhrwerke. Das schon bei der Aufteilung der Stumm- und Rombach- Werte beobachtete Zu­sammenwirken des Stahltrusts und der selbständigen Werte Hoesch, Kloedner, Krupp, Mannesmann, Hoffnungshütte zeigt sich jetzt auch auf dem Gebiet der Schrottversorgung. Die Vereinigte Stahl­werke- 2.- G. teilt dazu mit, daß sie sich mit diesen Werken und der Firma Henschel Söhne zusammengeschlossen habe, um den Schrott bedarf gemeinsam zu decken. Die Absicht ist, alles zu vermeiden,

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einiger Zeit ist der Silberpreis gesunken. Als Abwehrmittel hat Gleitende Steuern zum Ausgleich von Preisschwankungen. Seit nicht neu, dennoch aber eigenartig ist nämlich das Mittel der glei. nun die merikanische Regierung ein Mittel angewandt, das zwar tenden Besteuerung, die mit steigenden Preisen höher, mit finkenden niedriger wird. Präsident Calles hat angeordnet, daß zunächst die auf die Produktion gelegten Staats- und Bun des steuern für die Dauer von sechs Monaten herabgesezt werden. Wenn der New Yorker Silberpreis pro Unze 45 Cents oder weniger beträgt, soll die Produktionssteuer der Bundesregie­der Silberpreis dagegen steigt, wird eine rung ½ Proz. und die Staatssteuer ebensoviel betragen. Wenn zunehmende Steuersfala zur Anwendung kommen.

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