missionen beschäftigter Abgeordneter zu tragen habe. Die Ge- nicht, nur gegen eine Verlegung in die Zeit zwischen Weih- die sich mit der Herstellung von Parteizeitungen und Literatur noffen Schöpflin und Silberschmidt traten warm für nachter und Neujahr. Die Zeit werde lehren, ob eine Verlegung befassen, verlangt. die Anträge Werner ein, vermochten sich für die von Arons und der Parteitage opportun erscheine oder nicht. Der Antrag wurde Hansen jedoch nicht zu erwärmer. Silberschmidt hielt fast einstimmig abgelehnt. besonders den Diätenantrag" einer gründlichen Erörterung für Weitere Anträge lagen nicht vor.
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Ebenfalls zur Annahme gelangte ein Antrag des Genossen Augustin, welcher wünscht, daß zu Kontrolleuren des Parteivorstandes möglichst solche Genossen gewählt würden, die in dem Orte wohnen, wo der Parteivorstand seinen Siz hat, damit die Kosten der Kontrolle thunlichst erniedrigt würden. Als Delegirte für den Parteitag wurden gewählt die Genossen Eugen Ernst , May Kiesel und Hermann Riez.
Partei- Nachrichten.
werth, um das Mißtrauen der Genossen zu heben, bei denen Die Versammlung schritt sodann zur Wahl der Delegirten etwas, und sei es auch noch so wenig, von den lügenhaften Be- zum Parteitage. Zu wählen waren 3 Delegirte, 2 für den Osten hauptungen der Gegner und mancher bürgerlicher Preßbengel über die und 1 für den Südosten. Gewählt wurden 3abel, Schneider Bereicherung der Führer durch Arbeitergroschen hasten geblieben und Erbe. Genossin Rohrlad, die als Delegirte vor ist. Nachdem Genosse Jakob noch seine Meinung gesagt, geschlagen war, fand nicht die nöthige Stimmenmehrheit. zog Dr. Arons seinen Antrag, die obligatorischen Ge werbegerichte betreffend, unter Bezugnahme auf Stadt- Fünfter Wahlkreis. Die Delegirten von der Provinzialhagen's diesbezügliche Ausführungen zurück. Angenommen fonferenz Sassenbach und Adler erstatteten der sehr mäßig wurden die beiden Anträge Werner und Schlichting: der besuchten Versammlung Bericht, an den sich eine kurze Diskussion Achtung, Parteigenossen im Teltow - Beeskow - Charbetreffs der Kontrolleure mit 105 gegen 78, der knüpfte. Es wurde im Anschluß daran die nachstehende Re- lottenburger Wahlkreise! Es wird ersucht, die im Kreise andere( Diäten angehend) gegen 3 Stimmen. Abgelehnt solution eingebracht: zirkulirenden Sammellisten für die Angehörigen der wurden alle übrigen Anträge mit Ausnahme desjenigen des Die Parteiversammlung erklärt sich mit der Thätigkeit der Essener Verurtheilten einzuziehen und in der am Genossen Arons, nach welchem die Parteileitung durch Provinzialfonferenz einverstanden, mit Ausnahme ihrer Stellung Sonntag, den 22. September in Rigdorf stattfindenden Kreiszwei Beisitzer vermehrt werden soll, die nicht zum Agrarprogramm, wie sie in der Stadthagen 'schen Resolution versammlung abzurechnen. länger als zwei Jahre hintereinander amtiren ihren Ausdruck findet. Die Parteigenossen des fünften Kreises dürfen. Dieser Antrag wurde mit 102 gegen 100 Stimmen afzeptirt. wünschen vielmehr das Weiterbestehen der Agrar- Agrarprogramm. Die Marburger Parteigenossen haben Als Delegirte zum Parteitag wählte die Versammlung die Genossen tom mission zum Studium der ländlichen Ver- am 14. September die folgende Resolution gefaßt: Restaurateur Werner, Tischler Koblenzer und Dr. Leo hältnisse und erwarten von dem Parteitage Stellungnahme Die heutige Parteiversammlung der Marburger SozialArons. Zu Revisoren der Vertrauensleute wurden die Ge- in diesem Sinne. Widerspruch fand diese Resolution bei keinem demokraten erkennt die Wichtigkeit der Landarbeiter- und Bauernnossen Butschte, Kleinert und Scholz gewählt. Redner, sie wurde mit allen gegen zwei Stimmen angefrage für den gefunden Fortschritt unserer Bewegung auf dem flachen Lande an. Sie hält die Ausstellung eines einheitlichen Die Parteiversammlung für den 3. Berliner Reichstags- Wahlkreis, welche in der" Ressource", Kommandanten zur Agitationskommission der Provinz Brandenburg in der Parteitages für dringend geboten. Von Lissauer wurde der Antrag eingebracht, die Wahl Agrarprogramms im Sinne der Resolution des Frankfurter Den von der Kommission straße 57, stattfand, war nur mäßig besucht. Schröder und Bersammlung gleich vorzunehmen. Scholz widersprach dem, vorgeschlagenen Entwurf kann sie zwar nicht in allen Theilen Hinz erstatteten Bericht über die Brandenburger Provinzial- da in der Tagesordnung nichts davon erwähnt sei. Stach furzer unbedingt zustimmen, jedoch hält sie ihn für eine geeignete GrundKonferenz, Dimmic desgleichen über seine Thätigkeit in der Debatte gab die Versammlung jedoch dem Antrage statt und lage zur weiteren Behandlung der Frage und hofft, daß dieselbe Agitationstommission für Brandenburg . Die Neuwahl des Agita wählte den Genossen Rogge einstimmig wieder als Vertreter zu einem befriedigenden Ergebniß führen werde." tionskommissions- Mitgliedes fiel wiederum auf Dimmick. Das einleitende Referat zum 3. Punkt der Tagesordnung: Der diesjährige Parteitag in Breslau ", hielt Genoffe Friß. Er besprach die einzelnen Punkte der provisorischen Tagesordnung und empfahl folgende zwei Anträge zur Annahme:
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Die Genossen des 3. Berliner Kreises beantragen: 1. Parteibeamte und Redakteure, welche ein Gehalt von 1. Parteibeamte und Redakteure, welche ein Gehalt von mehr als 3000 m. beziehen, erhalten keine Diäten für ihre Thätigkeit im Reichstage." 2. Die Kontrolleure sind in der Umgebung des Ortes, in welchem der Parteivorstand seinen Siz hat, zu wählen."
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des fünften Kreises.
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Parteigenossen! Rechnen wir mit diesem sächsischen LandesSozialistengesetz und betreiben wir die Verbreitung unserer Ideen genau so, wie wir es unter dem ehemaligen ReichsSozialistengesetz gethan haben! Der Erfolg wird kein geringerer fein, als bisher und als er damals war!
Der Parteitag für beide Mecklenburg und Breslau , wurde nicht gehalten. Wan ging nach Erledigung des bat, lehnte den Programmvorschlag der Agrarkommission ab in Ein Referat, betr. die Tagesordnung des Parteitages in Lübeck , der am Sonntag und Montag in Lübeck stattgefunden ersten Punktes zu den Anträgen zum Parteitag über. allen denjenigen Theilen, welche Forderungen für den ländlichen Hübner begründete mit kurzen Worten den Antrag, betr. den Kleinbesiger enthalten; der Parteitag sprach den Wunsch aus, Fortfall von Diäten für Parteibeamte mit über 3000 m. Jahres- der Breslauer Parteitag möge die Agrarkommission beauftragen, einkommen. Mit gemischten Gefühlen wurde dieser Antrag von die in deren Agrarprogramm enthaltenen Vorschläge in einer der Versammlung aufgenommen. M. Für denselben traten in oder mehreren Broschüren zu erläutern, da solche Broschüren ein längeren Ausführungen ein die Genossen Wels und Drescher, geeignetes Material für die praktische Landagitation liefern dagegen nahmen das Wort Lippmann, Rogge, dürften. Für den 1. Antrag sprachen Sträter, Frau v. Hoflehnung. Von Wernau wurde dann ein neuer Antrag wird auf dem Parteitag durch die Genossen Kühn, Lux und Dertel und Regge. Schließlich erfuhr der Antrag AbDelegirte zum Parteitag. Reichenbach Neurode stetten, Schuhmann, Wilhelm und hoch, gegen Die Gehälter der Parteibeamten und Reichstags- Abgeordneten denselben Borchardt und Jo st. Die Freunde des Antrages durch eine auf dem Parteitag zu wählende Kommission Heinrich- Neurode; Hannover - Stadt durch Rauch und veriraten die Ansicht, daß es sich mit einem Einkommen von einer Revision zu unterziehen- Kutschke( Ersaymann Wiezke) vertreten sein. Reuß ä. 2. eingebracht. Der Antrag wurde 3000 m. schon so leidlich leben lasse. Es komme in betracht, nach kurzer Discussion mit der Motivirung, daß er gegenstandelos entfendet N. Hartmann- Beulenroda. daß die Parteigelder doch meist von Arbeitern aufgebracht werden Ein Parteitag für Sachsen Altenburg ist auf den müssen, die ein weit geringeres Einkommen haben. Es sei die sei, da die Gehälter allgemein bekannt seien, gleichfalls ab. Gefahr vorhanden, daß die Parteibeamten und Redakteure mehr gelehnt. Angenommen wurde dagegen der durch Rogge 22. September nach Gößnitz einberufen. Als Tagesordnung wird aus Intereffe für hohe Gehälter als aus Ueberzeugungstreue sich Wahlsystem. Derselbe hat folgenden Wortlaut:„ Der Parteitag 3. Bericht über den Stand der Partei und des Partei- Organs; unterstützte Saffenbach'sche Antrag, betreffend Proportional- vorgeschlagen: 1. Kassenbericht; 2. Bericht der Revisoren; an die Spiße unserer Bewegung stellen; zum theil befänden sich wird ersucht, auf die Tagesordnung des nächsten Parteitages den 4. Wahl der oder des Delegirten zum Parteikongreß in jetzt Leute( Akademiker) in gutbezahlten Stellungen, die unter Punkt Proportionalwahlen" zu setzen." Es wurde in der Be- Breslau; 5. Wahl des Vertrauensmannes und dessen Stelldem Ausnahmegesetz vollständig unbekannt waren. Wenn es immer heiße, es werbe jeder nach seiner Leistung und gründung des Antrages ausgeführt, daß eine solche Frage von vertreters; 6. Das Agrarprogramm; 7. Berathung etwaiger einnach seinen Fähigkeiten bezahlt, dann müßte auch in prinzipieller Bedeutung werth sei, von einem Parteitag diskutirt gegangener Anträge. den untersten Schichten der Genossen, welche die eigentliche zu werden. Angesichts der reichhaltigen Tagesordnung des diesDie Parteikonferenz für den Wahlkreis Lippe . Minirarbeit verrichten, bezahlt werden; dann aber wäre so viel jährigen sollte dem nächsten Parteitag diese Aufgabe vorbehalten Detmold findet am 22. d. M. in Lemgo statt. Auf der TagesGeld nöthig, daß fein Kreis mehr etwas abstoßen" könnte und ständig wiederkehrende der Parteikassirer wäre überflüssig. Die Gegner des Antrages Antrag: Die Partei- ordnung stehen: Bericht und Abrechnung des Kreisvertrauensdrangen mit ihrer Ansicht nicht durch, er wurde gegen zwölf versammlung wolle beschließen, den Parteitag zu ersuchen, den mannes. Agitation und Organisation. Das Agrarprogramm. Stimmen angenommen. Der zweite Antrag, betreffs der Kon- Abonnementspreis des Vorwärts" herabzusetzen", wurde diesmal Die Presse. Verschiedenes. Stimmen angenommen. Der zweite Antrag, betreffs der Kon- vom Genossen Severin gestellt. Der Antrag erfuhr Abtrolleure, wurde ebenfalls aus Sparsamkeitsrücksichten gestellt. Stadtverordneten Wahlen in Mainz . Eine Parteian den im Jetzt wohnten Kontrolleure in Köln , München u. s. w. und ehnung, nachdem sich der größte Theil der Redner aus den Versammlung beschloß energische Theilnahme Stadtverordneten Wahlen. M fei Bur bekannten Gründen dagegen ausgesprochen hatte. Eine sehr lebhafte November stattfindenden ihr Zusammenkommen jedesmal mit bedeutenden Unkosten verknüpft, die gespart werden fönnten, Debatte fam infolge einer Anregung des Genossen Teufert zu Führung der Geschäfte wurde ein Wahlkomitee von sieben Ges die Kontrolleure aus den Wahlkreisen gewählt würden, die in stande. Er stellte den Antrag, den" Sozialdemokrat", um ihn noffen gebildet. nächster Nähe oder aber nicht weiter als eine halbe Zagereise existenzfähig zu erhalten, dem Vorwärts" beizulegen. Gin Polizeiliches, Gerichtliches 2c. vom Size des Vorstandes ganz gleich wo sich derselbe be- zweiter, später eingelaufener Antrag richtete sich dahin: den- Die Auflösung der sozialdemokratischen Partei findet wohnen würden. Der zweite Antrag fand gegen zwei Leser des„ Vorwärts" erscheinen zu lassen und ein dritter Antrag Amtshauptmannschaft Chemnitz und der Stadt Limbach wurde Sozialdemokrat" als wöchentliche Beilage für die Berliner be3 15. fächsischen Reichstags- Wahlkreises in der Stimmen Annahme. Ferner wurde beantragt, auf dem Partei- bezweckte," daß, falls aus finanziellen Rücksichten der Sozial- von der Amtshauptmannschaft Chemniz und dem Stadtrath zu tage dahin zu wirken, daß die Parteitage in Zukunft in die demokrat " nicht selbständig weiter geführt werden kann, Limbach auf grund des famosen sächsischen Wahlgefezes dekretirt. so den Hand- und Landarbeitern mehr Zeit und Gelegen- er dem Vorwärts" gratis beigelegt und die„ Neue Welt" in Nügen wird diese Maßregel unseren Widersachern nicht, gerade heit zu geben, den Parteitag als Delegirte besuchen zu können. Fortfall gebracht wird. An der Debatte nahmen theil die Ge- das Gegentheil der von unseren Gegnern erwarteten Wirkung Nach kurzer Debatte stimmte die Versammlung auch diesem An- Adler und Rogge. Von den Gegnern der Anträge wurde neueste Maßregel fächsischer Staatsweisheit gegen unsere Partei nossen Teufert, Hübner, 2013, 23 vitragertel wird eintreten. Unser Burgstädter Parteiorgan begleitet die trage zu. Die Wahl der Delegirten erfolgte mittels Stimmzettel. Frau geltend gemacht, daß der Sozialdemokrat“ von seiner ursprüng mit folgendem Aufrufe: Leuschner empfahl die Entfendung auch eines weiblichen tigsten Erscheinungen im Parteileben, zu geben, abgekommen und Sachsen gehandhabt wird, ist ein Sozialistengeset in bester lichen Aufgabe, eine kurz zusammengefaßte Uebersicht der wichDas sächsische Juwel", wie es in der letzten Zeit in Delegirten und brachte Frau v. Hofstetten in Vorschlag; zu einem Diskutirorgan geworden sei, für das kein Bedürfniß Form!" jedoch fiel die Wahl auf die Genossen Börner( Bigarren vorhanden wäre. Zu einem Beschluß in dieser Hinsicht kam es fabrikant), Kräter( Metallarbeiter) und hoch( Drechsler). nicht. Durch Uebergang zur Tagesordnung wurden alle Anträge Die Versammlung für den 4. Wahlkreis tagte im beseitigt. Als Delegirter des Kreises wurde Drescher und großen Saale von Keller und war sehr gut besucht. Ueber die als Stellvertreter Sassenbach gewählt. stattgehabte Parteikonferenz für die Provinz Brandenburg berichtete namens der Delegirten Brückner. Einwendungen Die Versammlung des sechsten Wahlkreises fand im Kolberger Salon statt. Die Genossen Millarg, Riesel gegen die Beschlüsse der Konferenz wurden nicht erhoben. Ueber den diesjährigen Parteitag sprach sodann Genosse und Anders erstatteten Bericht über die Verhandlungen der Singer. Derfelbe wies auf die besondere Bedeutung des dies- Parteikonferenz der Provinz Brandenburg , welcher sich volljährigen Parteitages und auf das stetige Wachsen der Partei, ständig mit dem im Vorwärts" veröffentlichten Bericht deckt. welches der bürgerlichen Gesellschaft Augst und Schrecken ein Nachdem Genosse Rietz einen Ueberblick über die Beiträge des jage, hin. Das natürliche Anwachsen der Partei rufe auf fechsten Wahlkreises zu den Ausgaben der Agitationskommission der gegnerischen Seite naturgemäß Reaktion hervor. Wir für die Provinz Brandenburg gegeben hatte, wurde demselben feien überzeugt, daß die herrschende Gesellschaft sich nicht Decharge ertheilt und er als Mitglied der Kommission wieder Partei- Bersammlung, in der Genosse Bueb. Mülhausen In Freiburg i. Br. wurde am 16. September eine ohne weiteres ihrer Macht entkleiden werde, daß es vielmehr gewählt. eines harten Kampfes mit dieser Gesellschaft bedürfen werde, mit dieser Gesellschaft, die alle Sebel in Bewegung setzt, um den Ledebour und bemerkt, daß über das dem Parteitage vor der Thüringer Tribüne", ist beschlagnahmt worden. Bum zweiten Punkt der Tagesordnung spricht Genosse referirte, polizeilich aufgelöst. - Das Nordhauser Voltsblatt", ein Ropsblatt Vormarsch der Sozialdemokratie zu hindern. Wenn es jetzt den liegende Agrarprogramm schon so eingehend verhandelt sei, daß Anschein habe, daß ein allgemeines Kesseltreiben auf die Sozial- eine weitere Besprechung desselben sich erübrige. Er empfiehlt demokratie veranstaltet werden solle, so lasse uns dies fühl bis den zu wählenden Belegirten unbedingte Ablehnung des aus Herz. Alle Verfolgungen trügen nur dazu bei, die Zahl Agrarprogramms; in bezug auf die Frage, ob die grason Depeschen und lehte Nachrichten. unferer Parteigenossen zu vermehren. Wenn man vermeint, uns mission weiter bestehen solle oder nicht, möge die Versammlung Bonn , 18. September. ( B. H. ) Hier und in der Umgegend sind in im Interesse der göttlichen Weltordnung bekämpfen zu müssen, jedoch nicht beschließen, sondern die Entscheidung hierüber dem den letzten Tagen mehrere Raubanfälle verübt worden; am so sei daran zu erinnern, daß weltgeschichtliche Umwälzungen von Parteitage überlassen, aus dessen Verhandlungen sich ergeben gestrigen Tage allein drei. Die Bevölkerung, namentlich auf den jeher ohne Rücksicht auf die göttliche Weltordnung vor sich gegangen werde, ob der Fortbestand der Kommission nüßlich sei oder nicht. Dörfern, ist beunruhigt. Es sind bereits mehrere Räuber, find. Angesichts der drohenden Situation erwachse aber unserer Partei Nachdem noch der Genosse Boullion über diesen Punkt ge- darunter einige Zigeuner, in polizeilichen Gewahrsam genommen die Pflicht, ihre Rotten zu sammeln und dazu sei der Parteitag sprochen hatte, erklärt sich die Versammlung einverstanden worden. berufen. Redner sprach die Erwartung aus, daß der Breslauer mit der Resolution Ledebour , welche schon in der Ver- Frankfurt a. M., 18. September. ( B. H. ) Wie der FrankParteitag unentwegt den vorgezeichneten Weg weiter gehen werde. fammlung zwecks Besprechung des Agrarprogramms angenommen furter Beitung" aus Braunschweig gemeldet wird, findet die Auf die provisorische Tagesordnung eingehend, wandte sich wurde und im Versammlungsbericht des Vorwärts" abgedruckt 3wangsversteigerung der Berliner Grundstücke des Freiherrn Redner dem Agrarprogramm Entwurfe zu und erklärte sich ist. Dieselbe verlangt Ablehnung des Entwurfs, da derselbe v. Hammerstein auf Veranlassung der Braunschweiger Hypothekendurchaus einverstanden mit dem vom Wahlkreise gefaßten ab- gegen unsere Grundsätze verstößt, und das wenige in demselben, bant als ersten Hypothekengläubigerin statt. lehnenden Beschlusse. Seine persönliche Meinung ging dahin, was mit unseren Prinzipien in Einklang zu bringen ist, eine München , 18. Sept.( B. H. ) In der Angelegenheit des Premierdaß es ein Fehler sein würde, wenn durch Ablehnung des Agrar- Programmänderung nicht rechtfertigt. Außerdem wurde auf lieutenants a. D. Krafft wegen der bekannten Broschüre Glänzenprogramm= Entwurfes die Sache einfach aus der Welt Antrag aus der Versammlung die bekannte Resolution des Elend" hat das Ehrengericht nun das Urtheil gefällt, welches geschaffen werden sollte. Richtig würde der Parteitag Stadthagen angenommen. dahin lautet, daß Krafft des Offizierstitels für verlustig erklärt handeln, wenn er dafür Sorge tragen würde, daß Eine lebhafte Debatte rief ein Antrag des Genossen wird. Im übrigen wird innerhalb der nächsten 14 Tage eine neue ein eingehendes Studium der ländlichen Arbeiter Ver- Augustin hervor, welcher verlangt, daß den Reichstags- Broschüre, dessen Verfasser ebenfalls Krafft ist, erscheinen, welche hältnisse stattfinde, um eine Klärung herbeizuführen. Redner Abgeordneten, die zugleich Parteibeamte oder Redakteure sind unter dem Titel„ Das Kafernenelend" sich mit den Verhältnissen wünschte, daß Delegirte nach Breslau entsandt werden mögen, und ein Jahresgehalt von 3000 M. und darüber beziehen, keine der Unteroffiziere und Mannschaften beschäftigen wird. welche der schweren Pflichten, die ihrer harren, zur Ehre der Diäten zu zahlen sind. Bern , 18. September. ( B. H. ) Aus Feutigen wirdgemeldet, daß Partei gewachsen sind.( Beifall.) Außer dem Antragsteller sprachen für diesen Antrag die Ge- von dem Altelsgletscher in der Nacht vom Montag zum Dienstag An Anträgen zum Parteitag lag zunächst der allen Kreisen nossen Feder, Kiesel, Nather und Boullion, letzterer abermals Gismassen abgestürzt seien. Auch sei ein neuer Gletschervorliegende Antrag, die Diätenfrage der Reichstags- Abgeordneten mit der Einschränkung, daß nur die in Berlin wohnenden davon brauch entdeckt, wodurch das Gasterthal bedroht ist. Um staatbetreffend, vor. Derselbe wurde mit großer Majorität an- betroffen werden sollten. Dagegen Sprachen die Genossen liche Hilfe ist nachgesucht worden. genommen. Ein weiterer Antrag ging dahin, daß der Parteitag Ledebour und Thierbach. Der Antrag wurde an Brüssel , 18. September. ( W. T. B.) Der Patriote" verRücksicht darauf nehmen möge, daß die zu wählenden Revisoren genommen. öffentlicht eine Unterredung mit dem Generalsekretär des Junern in möglichster Nähe des jeweiligen Ortes, wo der Parteivorstand Ein anderer Antrag besagt: um den bei der Herstellung des des Kongostaates Lieutenant Liebrechts, welcher die pessimistischen feinen Siz hat, wohnen. Dieser Antrag wurde mit Stimmen- Vorwärts" beschäftigten Arbeitern die Nachtruhe zu ermöglichen, Nachrichten über die Lage am Kongo für übertrieben erklärt. mehrheit abgelehnt.. das Blatt abends erscheinen zu lassen. Nach kurzer Debatte Die Ruhe sei gegenwärtig wieder hergestellt, und die Häuptlinge Sailer beantragte:" Der Parteitag möge beschließen, die wurde dieser Antrag abgelehnt. der Eingeborenen hätten sich unterworfen. Parteitage finden fünftighin in der Zeit zwischen Weihnachten Ueber einen Antrag des Genossen Walther, welcher in Gibraltar , 18. Sept.( W. T. B.)( Meldung des Reuter'schen und Neujahr statt und begründete diesen Antrag in eingehender den§ 4 des Agrarprogramms den Schutz der Handels- und Bureau's.) Die britische Felucke Virgen de los Angeles" bes Weise. Gegen diesen Antrag sprach sich Singer aus praktischen Bureau- Angestellten aufgenommen wissen will, geht die Verrichtet, daß fie acht Meilen von der Insel Albucemas entfernt bei Gründen aus, hielt diese Frage aber durchaus nicht für so sammlung zur Tagesordnung über. Windstille von Riffpiraten überfallen wurde, welche die ganze wichtig, daß man sich besonders darüber erhitzen sollte. Gegen Angenommen wurde ferner ein Antrag des Genossen Schmidt, Ladung und die Segel des Schiffes, sowie die Summe von 600 eine Berlegung der Parteitage war Redner an und für sich welcher die Abschaffung der Affordarbeit in allen Druckereien, Dollars mit sich fortnahmen.
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Agrar- Kom
Also auf, Parteigenossen, zur frischen, fröhlichen Agitation unter dem königlich fächsischen Sozialistengefeß! Grober Unfug? Der Maurergeselle Theodor Schmidt aus Flensburg hatte auf der Straße von Toftlund sich ab Redaktion" der Emser Depesche geäußert. Das Toftlunder Schöffengericht verurtheilte ihn wegen groben unfugs zu 14 Tagen Haft.
sprechend über die
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