uenbamt Friedrichshain hat gegenwärtig etwa 225 männliche und jO weibliche, zusammen 775 erwerbslos« Jugendliche durch diese Maßnahmen ersaßt. Was wird nun
s ch i n« n eingerichtet sind, lernen die Mädchen unter sachoerstän> diger Anleitung Nähen und Handarbeiten ansertigen. Die meisten Mädchen haben leine oder nur sehr weniH Ahnung von diesen Arbeiten. Aber in den schönen Heimen lernen sre unter der Leitung Verständnis- und liebevoller Leiterinnen sehr bald und— freudig, so daß es vielfach vorkommt, daß sie aus dem ihnen liebgewordenen Kreise nicht ausscheiden mögen. Alles Material, besten sie zur Anfertigung von Wäsche, Schürzen, Kleidern und anderem bedürfen, wird unentgeltlich vom Jugendamt zur Verfügung gestellt. Die angefertigten Sachen dürfen behalten werden. Für die Mädchen, die an Haushaltslursen teil- nehmen, werden ebenfalls Kleidungsstücke angefertigt. Sie sind übrigens in den Küchen des Jugendamtes beschäftigt, in denen für unterernährte und gesundheitlich gefährdete KinderEssen gekocht wird, das sie den Speisenden auftragen, und wo sie in anderer Beziehung behilflich sind. Die Jungen arbeiten in den Metall- und Holzbearbeitungskursen Gegenstände an, die teils nach freiem Ermessen, andernteils nach be- sonderen Angaben angefertigt werden. Alle Arbeit in den Lehr- und Werkkursen erfolgt in zwangloser, arbeitsgemeinschaft- l i ch e r Form. Für die Tage und Stunden, an denen die Jugend- lichen keinen Unterricht wahrzunehmen haben, stehen ihnen freund- llche Jugendheimräume zur Verfügung mit Literatur und Spielen. Hier wird auch die warm« Mittagsspeisung aus- gegeben, der am Nachmittag Kakao und Semmeln folgen. Die Jungen nehmen die Speisung fast vollzählig in Anspruch, während die Mädchen sie nur zu geringen Teilen benutzen. Das liegt nach den gemachten Erfahrungen an einer besonderen Zurückhaltung der Mädchen, die es nur schwer über sich bringen, an diesen gemeinsamen Speisungen teilzunehmen. In Berlin find nach einer im November 1926 abgeschlossenen Erhebung an den Berufsschulen insgesamt 13 774 jugendliche Erwerbslose von 14 bis 18 Iahren <6184 männliche und 7596 weibliche) gezählt worden. Hiervon waren im Altervon 14bis1ZIahren7812Iugend- l i ch e. Diese haben in den meisten Fällen Überhaupt noch keinen Beruf ausgeübt, sie sind als„Berufslose" bezeichnet worden. Die Frage, ob durch den Grundsatz der Freiwilligkeit nur eine bestimmte Auslese oder durch den Pflichtbesuch die große Zahl aller Gefährdeten erfaßt werden soll, drängt die Entscheidung mehr und mehr zu dem Stand- punkt der pflichtgemäßen Beteiligung. Wenn von bestimmter Seite ausposaunt wird, das wäre der Anfang zur Arbeitsdienstpflicht, so weih man sehr gut, daß sie das nicht ist, und daß die Schreier eben lediglich— schreien müssen. Wenn das Mittel zur Pflichtbeteiligung den jungen Menschen die Möglichkeit gibt, daß sie durch die Arbeit ihre Persönlichkeit trotz der furchtbaren Arbeitslosigkeit entwickeln können, nun, so wird es nicht als Zwang, sondern als Gewinn von ihnen empfunden werden. §erienVanöerungen. Erfreulicherweise hat das Wandern nicht nur als Sport, sondern auch als Erholung Freunde in allen Kreisen der Arbeiter- schaft gefunden. Jugend und Arbeitersportler nutzen immer wieder ihre Zeit. Aber auch dem erholungsbedürftigen, erwachsenen Groß- stadtproletarier ist es Bedürfnis, ein paar Tage in der frischen, freien Natur zu verbringen. Doch selten findet man von vorn- herein den rechten Weg. Die Jugend kann durch ihre Jugend- gruppen in Jugendherbergen und ähnlichen Unterkunftsmöglich- ketten mit wenig Mitteln gut unterkommen und so ein größeres Stück der Heimat durchwandern. Aber auch der erwachsenen Arbeiterschaft sollte dies in den kommenden Zeiten in vermehrtem Maß« ermöglicht werden. Der Arbeiter hat ein Recht auf Erholung, em Recht auf seine Heimat, auf Naturerlebniste und Naturerkenntnisse. Di« Arbeiter. schaft tat deshalb recht daran, sich selbst ihre Organisationen sür diese Zwecke zu schaffen. Im sozialsttischen Touristenverein„D i e Natur fr«und e* ist die Grundlage für frisch-srohe» Wandern gegeben. In den letzten Iahren wurden von dieser Organisation eine ganze Reihe von den über 3t)l) Heimen zu vorzüglichen Ferien- Heimen ausgebaut, die für längere Zeit guten Ferienaufenthalt in landschaftlich interestanten Gebieten ermöglichen. Dabei sind die Mittel für Unterkunft und Verpflegung erschwinglich. Denen, die solche Heime aus eigenen Kräften erbauen, sind die Nöte der Arbeiterschaft meist aus dem eigenen Leben bekannt geworden. Aufenthaltsmöglichkeiten sind für Arbeiter jetzt schon geschaffen: im Harz, in der Sächsischen Schweiz , im Erzgebirge . im Thüringer Wald , im Fichtelgebirg«, im Spessart , im Taunus , im Odenwald , im Schworzwald, in der Fränkischen Schweiz, im schwäbischen und fränki- schen Iura, im bayerischen Hochland, im Sauerland , in der Lüneburger Heide und an der O st s« e. Da lohnt es sich schon, einmal in der Praxis da» Werk der Naturfreunde kennen zu lernen und mitzuhelfen am weiteren Bau.
Auch für Ferienwanderungen bietet die gleich« Organstation besten Rückhalt. Fast sämtliche Gaue und viele Ortsgruppen haben jetzt schon Wanderaustunftsstellen errichtet. In Berlin erhält man jede Auskunst von Bruno Domnitz. R. 65. Lüderitzftraß« 58. Erziehende Nechtskunöe in Schulen. Nachdem in verfchiedenen Staaten, wie z. B. in Württemberg . Braunschweig und Sachsen , teils durch vorgeschriebene Lehrplän«. teils durch freiwillig eingerichtete Kurse für Rechtstunde in Schulen Sorge getragen worden ist, wurde im Hauptausschuß de» Preußischen Landtags ein Antrag angenommen, wonach das preußische Staatsministerium ersucht wird, dahin zu wirken, daß in den beiden oberen Klasten der Volks-, Mittel- und der höheren Schulen, aber auch in den pädagogischen Akademien die erziehende Auswertung des StGB., des JGG. und des BGB. be- sonders berücksichtigt wird. Zahlreiche Zustimmungen zu der umfang- reicheren gedruckten Parlanientseingobe des Bundes zur Bewahrung Jugendlicher vor Straftaten gehen aus allen Teilen des Landes ein. Als erster oerlangte der Prooinzial-Lehrerverband der Provinz Sachsen , welcher vollinhaltlich obigem Antrage seine Zustimmung gab, vom preuhstchen Parlament die Annahme dieses Antrages. Soeben hat auch der Berliner Rektorenoerband beschlossen, eine Arbeitsgemeinschaft für erziehende Rechtskunde zu gründen. Der segensreiche Erfahrungssatz des Verkehreministeriums: „Verkehr erzeugt Verkehr" auf den Rechtsstaat und das Recht ange- wendet, heißt:„Rechtskunde erzeugt Recht— und Erziehung zum Rechtsempfinden nach allen Seiten". Für Recht und Rechtsempfinden im Rechtsstaate zu sorgen, ist eine Aufgabe des Staates, der sich heut- zutage nicht mehr einzig und allein auf den Satz stützen kann, daß Unkenntnis des Gesetzes nicht schütz«, sondern der im Dolksstaate die Pflicht hat, für grundlegend« Kenntnisse zum Zweck« der Er- ziehung zum Rechtsempfinden zu sorgen, und dementsprechend Kurse für Lehrer des staatsbürgerlichen Unterricht», und zwar für die erziehende Rechtskunde einzurichten. Es liegt eben eine vollkommen überparteiliche, ja eine durchaus echte Menschheitsaufgabe vor. 13. Bezirk— Tempelhof. In der letzten Bezirksversammlung wurden die Sommerferien auf Juli— August festgesetzt.— Die Anfrage der SPD . wegen der weltlichen Schule wurde vom Dezirksamt beantwortet. Auf eine zweite Anfrage unserer Genosten, wie es mit dem Bau von Kleinwohnungen im Bezirk stehe, wurde ge- antwortet, daß es zutreffe, daß der Wilmersdorfer städtischen Sied- lungsgesellschaft keine Hauszinssteuermittel für Tempelhof zur Ver- fügung gestellt seien, doch habe sich dos Bezirksamt in dieser Sache bereits mit einem Antrag an den Magistrat gewandt. Dogegen schweben Bauvorhaben von anderen Gesellschaften und von privater Seite. Eine längere Debatte rief die abermalige Weigerung des Magistrats, einen Beschluß der Bezirksversammlung über die Errichtung eines Verwaltungsgebäudes an die Stadwerordnetenversammlung weiterzuleiten, hervor. Don der sozialdemokratischen Fraksion wurde«ine Resolution vorgeschlagen, in der unter Berufung auf das Gesetz Groß-Berlin dem Magistrat das Recht abgestritten wird, daß es in seinem Belieben stehe, ob er solche Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung vorlege oder nicht. Der Antrag der Kommunisten, den ganzen bisherigen Schrift- Wechsel der Stadtverordnetenversammlung zu unterbreiten, wurde abgelehnt, da man dos Bezirksamt nicht zu ungefetzsichen Schritten zwingen kann. In der Abstimmung wurde der Antrag der SPD. angenommen.— Die Vorlage über Anmeldung der einmaligen Anforderunaen für 1928 wurde dem Haushaltsausschuß über« wiesen.— Die Anträge der SPD. , in der Burggrasen st raß« am Ullstein-Bau die Gefahrenquelle bei den dortigen Gleis. anlagen zu beseitigen, in derselben Straße wieder ordnungsmäßigen Zustand herzustellen und serner die Rixdorfer Straße endlich fertig zu bauen, wurden angenommen. 20. Bezirk— Rcmickcndorf. In der Bezirksversammlung vom 1. Juni gab der Dorsteher ein Schreiben bekannt, in dem die Hermsdorfer Grzindbesitzer für da» Hohe Feld Straßennamen nach der Parsifalsage wünschen. Durch den Genosten Koch wurde der Bericht über die Verhandlungen wegen der ungünstigen Dertehrsverhältnisse im Bezirk gegeben. Der zweigleisige Ausbau der'Humbatdtstraße wird demnächst erfolgen. Die Linie 68 soll noch in diesem Jahre bi» nach Lübars verlängert werden. Abend» wird der letzte Wagen um 1 Uhr 23 Min. in Wittenau eintreffen. Bis Tegelort soll der Ausbau der Streck« demnächst durchgehend zweigleisig erfolgen. Am Sportplatz Scharnweberstraße wird eine Rangierstelle eingebaut wer- den. Di« Umleitung der Linie 23 über die Kolonie- und Provinz- straße ist mit Rücksicht auf Pankow abgelehnt worden. Wenn der Ausbau der See-, Christiania - und Bornholmer Straße ersolgt ist, will man den Wünschen Reinickendorfs entgegenkommen. Di« Be- zirksverfammlung wünschte noch die Verlängerung der Linie 119 bi» Schönholz und die Durchführung der Linie 41 nach Tegel abends um ein« Stund « zu verlängern. Als dringend notwendig erscheint die Durchführung einer Autobuslinie nach Reinickendorf.
kommunalhpgiene in Argentinien . In der Berliner Gesellschaft für öffentliche Gesundheitspflege hiell Profestor Beroti einen recht interestanten Vortrag Über die Organisation des Gesundheitswesens seiner Heimatstadt Buenos Aires . Ein recht gut gelungener Film veranschaulichte seine Ausführungen in treffender Weise. Buenos Aires hat 2 Millionen Einwohner und verfügt über 25 öffentsichs Krankenhäuser, von denen die Mehrzahl sich in städtischem Besitz befindet. Die Filmbildstreifen legten davon Zeugnis ab, daß die Krankenanstalten der argentinischen Hauptstadt sich in baulicher Hinsicht und auch bezüglich der sanitären Einrichtungen vielfach durchaus mit deutschen Krankenhäusern, ins- besondere auch mit Berliner gesundheitlichen Einrichtungen messen können. Aber auch das Gesundheitsfürsorgewesen ist in Buenos Aires weitgehend organisiert und steht in engster Verbindung mit der Arbeit der zahlreichen städtischen Polikliniken. Auf manchen Gebieten wird eine erheblich umfassendere und eingreifendere Fürsorge getrieben, als bei uns, so z. B. bei der Fürsorg« an Kindern, deren Eltern tuberkulös lind. Früher, als in Buenos Aires die meisten dieser Kinder in der Wohnung der Eltern verblieben, erkrankten die Kinder in außer. ordentlich großer Zahl; etwa die Hälfte der armen Geschöpfe starb berests in der frühesten Jugend. Jetzt schreckt man, um den Kindern das Leben zu retten, auch vor Zwangsmaßnahmen nicht zurück. Man läßt die Kinder in gutgeleiteten Anstalten, die sich in der Nähe von Buenos Aires befinden, aufwachsen. Mit einem erstaunlich guten Resullate, das freilich denjenigen, der den Wert vorbeugender Maßnahmen gebührend zu würdigen weiß, nicht überrascht! Wie Profestor Beroti mitteille, sterben jetzt nur 1 Proz. dieser Kinder. Recht bemerkenswert war es auch zu hören, daß in Buenos Aires , w der Hauptstadt eines streng katholischen Landes<!), die obli- gatorische Leichenverbrennung für den Fall, daß die Verstorbenen an einer ansteckenden Krankheit zugrundeyegangen sind, gesetzlich oerankert ist. Nicht nur den Kommunalhygieniker, sondern jeden Kommunalpolitiker dürfte in höchstem Maße die Mitteilung inter - «sfleren, daß die Stadt Buenos Aires für ihren kommunalen Gesund- heitsdienst den weitaus größten Teil ihres Bedarfs an Apparaten, Instrumenten und Krankenhauseinrichtungen aller Art in eigenen großen städtischen Werkstätten herstellen läßt. Operationstische, Krantenmöbel, ortho- pädische Apparate, ja sogar die Krankenautomobil« für den Rettungsdienst und den Krankeistran-portdienst werden, wie Professor Beroti betonte, in städtischen Fabriken hergestellt. Der hohe Stand der Organisatton des kommunalen Gesundheitsdienstes in Buenos Aires und das Krankenhauswesen der argentinischen Hauptstadt liesern den besten Beweis dafür, daß diese Kommunali- sierungsbestrebungen der südamerikanischen Metropole und ihrer Bevölkerung sehr gut zu bekommen und sich als sehr nützlich zu er- weisen scheinen! Dr. Philipp von der Frauenklinik der Berliner Universität hielt in derselben Sitzung der Gesellschaft für öffentliche Gesund- hettspflsge dann noch einen Vortrag über„Die frühzeitige Er- kennung und Behandlung der Syphilis bei Mutter und Kind als sozialhygienisches Probte m." Etwa 6 Proz. der neugeborenen Berliner Kinder sind syphilitisch. Auswärts sind die Zahlen ungefähr die gleichen. Leidet die Mutter, während sie das Kind zur Welt bringt, an einer unbehandelten Syphilis, so ist das Kind fast stets ebenfalls syphilitisch. Hat die Kindesmutter vor ihrer Schwangerschaft eine Syphilis, die zwar damals, aber nicht auch während der Schwangerschaft behandelt bzw. nachbehandelt wurde, durchgemacht, so sind die Aussichten für das Kind etwas bester; meist wird es ober dennoch syphilitisch; die Erkrankungs- gefahr ist im Einzelfalle davon abhängig, wie lange die Behandlung vor de? Geburt gelegen hat. Wird die syphilittsthe Mutter während ihrer Schwangerschaft sorgsam behandett, dann sind die Aussichten für das Kmd überwiegend günstiger; es kommt jedoch darauf an, daß die Behandlung während der Schwangerschaft schon frühzeitig ansetzt. Am günstigsten sind die Aussichten für das Kind, von der Syphilis oerschont zu bleiben, dann, wenn vor und während der Schwangerschaft eine sachgemäße Behandlung der Mutter erfolgt. viele Kinder, bei denen eine genaue Krankheitsfeststellung Schwierigkeiten macht, muß man längere Zeit beobachten, also unter ein« geeignete„U e b e r w a ch u n g' stellen, die nicht selten in be- sonderen Heimen erfolgen muß. Eine solche Betreuung ist um so notwendiger, als viel« Kinder, die zwar zweifellos von einer Erb- s y p h i l»» befallen sind, aber rechtzeitig und regelmäßig einer spezifischen Behandlung zugeführt werd.-n, später durchaus leben» st arte Menschen werden können. Eine wesentliche Förderung für den Gejundhe-lkdicnst an Mutter und Kind beim Vorliegen fvphililischer Erkrankungen wird das neu beschlossene Reichsgesetz zur Bekämpfung der Geschlechts- krankheiten bringen, das am 1. Oktober dieses Jahres in Kraft tritt und erst die Voraussetzungen für eine großzügige Erfassung und Betreuung der syphilitisch erkrankten und gefährdeten Mütter und ihrer Kinder schafft. Jetzt ober ist es an der Zeit, auch für. dieses Teilgebiet der Wirkungsmöglichteiten des Gesetzes die not- wendig st en vorbereitenden Maßnahmen zu treffen.
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Vorwärts-Ausgabestellen u. Inseraten-Annahme
f» Hauptexpedition: Berlin . Lindenstraße S, Loben. Dönhoff 292—297. * Zentrum: Acker str. 174, am Koppenplad. Nord. 121 SS. > Neumann. Grünstr. 21(Ausgabe: Kleine Kurstr.«»). „ Walter. Wwe., Kronenstr. 2. Westen: Steglitzer Str. 37, Ecke Magdeburger Straße. "SSdeu: Bärwaldstr. 47, a. d. Gneisenaustraße. Hafen- Heide 6913. „ Drinzenstr. 81, Hos recht» parterre. »Osten: Marknsstr. 3«. Alex. 9735. »„ Petersburger Platz 4. Hier. 9734. »Sildosten: Lausitzer Platz 14/15. Mpl. 894. »Nordosten: Jmmanuelkirchstr. 24. Alex. 9736. „ Carmen-Sylva-Str. 57, G t l l m a n n. »Moabit : Wilhelmshavener Str. 43. Hansa 4995. „ Huttenstr. 67, bei Bitterling. »Wedding : Müllerstr. 34, Ecke vtrechter Str. Hansa 4094. �Nosenthaler und Oranienburger Borstadt: Wattstr. 9. Humboldt 7875. »Gesundbrunnen : Bastianstr. 7. Humboldt 7874. »Schönhauser Vorstadt: Greifenhagener Str. 22. Hum- boldt 7805. AdlerShos: Frau Walter, Genossenschaft»»«. 6, Part. «lt-Glienicke : Frau Nocka, Wendenstr. 34. »Baumschulenweg : Strahl, Kiesholzstt. 179. Ober- schonewcide 1073 Bernau, Röntgental, Zepernick . Schönbrllck, Karow und Buch: Heinrich Brose, Bernau , Mühlenstr. 5. vergselde: T i l ch. Hohenneuendorfer Straße. Bieedors-Rord: Ä. Tanneberg, Biktoriastr. 11. Biesdors-Süd: Georg Wintler, Fortuna-Allee 40. Birkenwerder: Frau Zoor, Berkfelder Str. 6. Bohnsdorf : Karl Kuske, bichbuschstr. 9. BorgSdors: Oswald Börner, Siedl. Borgsdorf 36. Borsigwalde: Gebauer. Schubertstr. 32, v. 3 Tr. »Buchhol�. Blankenburg: Wagner. Burgwallstraße 63. Eablo», Neu« Miihle: Jäkel, Eablow, Mühlenweg 59. Caputh: Fritz Tau, Krughosstr. 23. Charlottenburg I: Sesenheimer Str. 1. Steinpl. 4156. »Charlottenburg N: E i s s e l d, Tauroggener Str. 11. Wilhelm 7798. »Charlottenburg III: Joachims, Kaiserdamm 95, Ein- gang Rvgnitzstraße. Westend 2154.
Charlottenburg IV : Puseuiak, Lugsburger Str. 47, Portier. Charlottenburg V: Schul», Drohsenstr. 12, I. Garten- Haus 3 Tr. Charlottenburg VI: Treptow ,«antftr. 128. Laden, geöffnet 2—6 Uhr. Dabendorf: Walter HohlS, Dabendorf, Prodinzial- Chaussee. Döberitz : Dittfeld, Buchhandlung am Bahnhof. Sichwald«: H a n« D ü l l. Waldstr. 24/27. Siedl. DBB. Erkner: P o i k», Flakenstr. 9. Fichtena«: K r a e ß k e, BiSmarckstr. 1. Falteuberg: Salzmann, Fallenberg, Gartenstadt- straße 10. Fredersdorf-Petershag««: Otto Wilinski, FrederS- dorf, Arndt straße. Friedenau : Petermaun, Rheinstr. 28 Ecke Rönne- bergstraß«. Rheingau 9054 und 3027 und Wilmeri- dorf, Lauenburger Str. 22, Laden. Friedrichshageu: Mitten zw ei, Lindenallee 14. Frohnau : Adolf Zurlie», Hermsdorf, Schloßstr. 8. Glienick « a. d. Nordbahn: Willi Engler. Hohen- zollernalle« 208. «riltzwalde: Mühlbach, Fichtenau . Mtttelstr. 14. Grünau : P f ü tz n e r, Köpenicker Str. 105. Halens««, Grunewald , Eichkamp: Frau R o a ck, Kiosk Henriettenplatz. Prioalwohnung: Katharinen str. 4. veiuersdorf: Schul», Hildestr. 28. Heunigsdors: Frau Korbasinski, Rathenaustr. 3. Hermsdors: Gustav Schleh, Moltkeftr. 11. Hoheuueuendorf: Frau Neueudorf, Berliner Str. 28. Hohenschönhauseu: Margarete Steffen, Freien- walder Str. 6, Hof 2 Tr. Hoppegarten : Rausch, Hoppegarten-Birkenftein, Par- zelle Nr. 119. Johannisthal: Lehmann, Kaiser- Wilhelm-Str. 6. Karlshorft: B e r n d t, Kiosk. Bahnhossplatz. Kaulsdors: Bogt, Bredereckstr. 19. KönigSwusterhausen: E. M« y e r, Potsdamer Str. 9. Köpenick , Hirschgarte», Mahlsdarf-Süd: Schlag, Kö- penrck, Kietzer Str. 6(Laden). »Lichtenberg I: Lichtenberg , Wartenbergstr. 1. Lichten- berg 1536.
»Lichtenberg II, Rummelsdurg, Stralau: Boxhagener Straße 62. Tel.: Lndrea» 733. Lichtenberg m, Fried richseld«: Frankfurter Allee 185, Laden. Lichterfelde -Ost. Lankwitz : H. Wenzel, Lankwitz , Zi-tenstr. 15. Tel.: Lichterfeld«(S.III Rr. 2703. »Lichtenrade : Brink, Bahnhofstr. 24a. Lichtenrade 191. Lichtenrade Ost.Sest: Frau Jonas, Augermünder Straße 19. Lichterfelde-West: Höhn, Z-hlendorf. Teltow «, Str. 3. Telephon : Zehlendorf 1853. Mahlidorsi Wilhelm Kur», Hönower Str. 177. Martendorf: August Leip, Cbausseestr. 29. Marienseld«: Greulich, Berliner Str. 143. Marzahn : Siedlung der Kinderreichen. Gimper- lein, Landsberger Chaussee S9o, Block I, Wohnung 4. Reuenhagen: W e n» k e, Ziegelstr. 71. »RenkZllu l: Neckarstr. 2. Neukölln k?07. »NeulSllu II: Siegsriedstr. 28/29. Neukölln 5708. Neukölln III: Wrnkler, Hobrechtstr. 40. d. 1 Tr. Neukölln-Britz : Mittag, Britz , Chausseestr. 82. Reu- kölln 2550. Neu-Schulzeubors: Wilhelm Suhl, Brunostr. 77. Niederschöneweide : FriedrichStankewitz, Spree straße 4,«. 3 Tr. Frau Soldbach, Schloß.
Niedettchönhausen-Oft: alle« 45, v. 3 Tr.
Rowawes: Karl Srohnbera, Eisenbahustr. 10. Oranienburg : Heinr. Leonhardt, Stralsunder Straße 6. »Oberschöneweide : Paul, wilhelminenhofstraß« 44». Oberschöneweide 4321. Pankow : R i ß m a n n, Mühlenstr. 7V. Potsdam: Gebr. Schubert, Breite Str. 4. Rahusdorf: U r b a n i a k, Rahnsdorf MWe, Hohen- ,-llernstr. 136. Reinickendors-Oft: Wahl«, Prodiuistraße 56. Ge- öffnet 2—6. Reinickendorf-Seft: Ben dt, vcharuweberstr. 114, Boll!. haus. Rosenthal: Max Dehmel, Echillerftr. 13. Rudow : Otto Kaiser, Waltersdorfer Chaussee. Rüdersdorf . Kalkberg«, Tasdorf: Adolf Soerke,«all- berge. Rhedenftr. 15.
Sadow«.«anlsdorf-Siid: Henschk«,«aulsdorf-Sstd, Waldstraße 66. »Schmargendorf I: R e h a b, Breit« Str. 3. Pfalz - bürg 3541. Schmargendorf II: Frau Schröder, Cunostr. 60. 'Schöneberg : Bclziger Str. 27. Stephan 7409. Senzig: Friedewald , Chausseestr. 54. Siemeusstadt: S t e n z e l, Brunnenstr. 6, v. 1 Tr. Steglitz : Frost, Schadenriite 2. ELbende: Ludwig, Halskcstr. 86. Tegel , Tegelort: Spieß, Tegel , Schlieperstr. 52. Teltow : Hasel, Ritterstr. 29. Tempelhof : Harsdorf , Werderstr. 31 v. Part. Reutempelhos: Kandier, Hohenzollernkorso 5. Trebbiu: G ö r i n g, Bahnhofstr. 62. »Treptow : Meckelburg, Grätzstr. 50. Mpl. 8043. Waidmannslust : R o h d e, Oraniendamm 10. Wauusee: Wolter, Glienicker Str. 29. Weißensee: R e i n k n e ch t, Rölckestt. 175, v. 1 Tr. Weißcnsee 978. Wildau, Hoherlehme: R u d. Lettow, Hoherlehme, Chausseestr.«6. Wilmersdorf I: Schubert, Wilhelmiaue 27, Hof I. Wilmersdorf II: Friedrich Bauer, Paulsborncr Straße 22, l. Stfl. IV. Wilhelmshagen, Hessenwinlel: Schulze, Wilhelms- Hägen, Wilhelmstr. 31. Wittenau : Z i b e ll, Hauptstr. 65. Woltertdorf: Fritz Erdmann, Schleusenstr. 24. Zehlendors, Schlachteusee, Nikolassee : Höhn, Zehlen- dors, Teltower Str. 3. Zehlendors 1853. Zeeusdors. Riederlehme: Otto Liesegang, Zerns- dorf, Aue 18. Zeuthen. Miersdorf : Alb. Behling, Bohnstr. 2. Zossen : Witt. Baruthcr Str. 12. Sämtliche Literawr sowie alle wissenschaftlichen Werke werden geliefert. Sonntag» sind die«eschästiftellen geschloffen. Die mit einem» versehenen Ausgabestellen sind nachmittag« von 2—6 Uhr unter der angegebenen Rum- mer telephonisch zu erreichen.