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Hilgenberg/ Stahlhelm/ Gelbe. Kein Platz mehr für die christlichen Gewerkschaften bei den Oeutschnationalen.

Was derIungdeutsche" angedeutet hat, bestätigt der Deutsche ", das Organ der Christlichen Gewerkschaften: das Stahlhelm-Volksbegehren gegen die Verfassung ist eine Aktion Hugenbergs zur Eroberung der Deutschnatio- nalen Volkspartei für feine Ziele. DerDeutsche " nennt die Namen der Hugenberg -Regisseure: Kapitänleutnant Mann und Freiherr von Medem. Er kündigt die Trennung aller christlichen Gewerkschaften von den Deutschnationalen an für den Fall, daß die Stahl- Helmaktion Hugenbergs bei den Deutschnationalen Erfolg habe: Und übersieht man bei den Deutschnationalen, daß man den Flügel um Lambach, den man eben noch glaubte der Partei erhalten zu müssen, jetzt abzustoßen im Begriff« ist? Man lese doch nur die Entschließung des Stahlhelms zur Organisa- tionsfrage der Arbeiterschaft. Da heißt es: Der Stahlhelm bekennt sich zu der Ueberzeugung, daß in dem von ihm angestrebten nationalen Staatssystem die Soli- darität der W e r t s l e i t u n g e n und des Berufs­standes die grundsätzlich richtige Lösung der sozialen Frage darstellt. Nach Lag« der Verhältnisse kann die Werkoereins. bewegung, die Stahlhelm-Selbsthilse oder eine nationale Gewerkschaft da» taugliche Kampfmittel für unsere Kameraden sein, um die deutsche Freiheitebewegung durch Vorarbeiten auf dem entscheidend wichtigen Gebiet der sozialen Frage zu fördern." Sollte die Deutschnationale Partei diese Politik de» Herrn Oberfinanzrates Bang übernehmen, d«mu ist in ihr kein Platz mehr für chrtstlich-nakionale Arbeitergruppcn! Zudem stellen wir fest, daß der Stahlhelm mit dieser Entschließung dieneutrale" Haltung den Gewerkschaften gegenüber aufgegeben hat. Die Schlußfolgerungen ergeben sich von selbst."

Die Stahlhelmaktion ist nicht nur politisch reaktionär. sondern auch fozialreaktionär. Das Stahlhelmbekenntnis zu den Gelben zeigt den Stahlhelm als Schutztruppe der Scharfmacher vom Schlage Hugenbergs. Man darf gespannt sein, wie die Auseinandersetzungen auf der kommenden deutschnationalen Vertretertagung über die neue Aktion Hugenbergs verlaufen werden. Hetzfeldzug gegen die Verfassung? Das kommunistische Volksbegehren zielt nicht auf einen posi­tiven Erfolg ab, sondern aus ein« Hetze gegen die Sozialdemokratie. Ebenso rechnet der Stahlhelm bei dem Volksbegehren, das er an- gekündigt hat, nicht auf einen Erfolg, sondern mir auf eine an- dauernde Hetz« gegen die Verfassung. DieKreuz- Zeitung " bekennt offen: In der Tat Ist ja der Weg der unmittelbaren Volksbefragung cht urdemokratlscher, und ein Konservativer mag sich nur schwer mit dieser Massenbefragung abfin­den können. Aber man wird zugeben müssen, daß uns im heutigen Staat« oft nichts anderes übrigbleibt, als uns aller Mittel zu bedient», die uns die demokratische Verfassung in die Hand gibt. In der Tat wird die Masse des Volkes durch ein Volksbegeyren und einen etwa folgenden Volksentscheid einmal in ihren Tiefen wachgerüttelt. Das ist ein sel?r wesentliches Mo- ment, hinter dem die Frage zurück st ehen mag, ob e» auf diesem Wege möglich sei» wirb, praktische Erfolge zu erreichen. Nur müßte dafür gesorgt werden, daß die einmal in Fluß gekowme« volkrbewcgung gegen die Weimarer Verfassung auch im Schwung gehalten wird." Organisierter Hetzieldzug gegen die Weimarer Verfassung , um da» völlige Fiasko des Monarchismus in Deutschland zu verdecken, das ist der Zweck der Hebung. An einen Erfolg des Volksbegehrens glauben die Drahtzieher selbst mckst versichert doch dieKreuz- Zelwng", es fei unwahrscheinlich, daß dienationa- len" Parteien einmal eine Volks Mehrheit er- reichten.

Der Fall Thälmann . Neue Enihütlungen angekündigt- Verwirrung in der KpO.

Gin nationaler Landgerichtsrat. Er hetzte gegen die Republik . Am kommenden Mittwoch findet vor dem Großen Disziplinar- senat beim Kammergericht die Berufungsverhandlung in der Sache des Stargarder Landgerichtsrats Wehrmann statt. Der Diszi- plinarsepat beim Oberlandesgericht Stettin hat ihn var einigen Mo­naten zur Strafoersetzung und zu 100 M. Geldstrafe ver­urteilt. Staatsanwalt und Angeklagter legten gegen dieses Urteil Berufung ein. Der Sachverhalt ist kurz folgender: Anläßlich einer gefellfchaft- lichen Veranstaltung der Beamten der Städtischen Sparkasse m Stargard passierte dem Landgcrichtsrat Wehrmann einenationale" Entgleisung. Anscheinend hatte er sich in seinem Auditorium oer- rechnet. Seine heftigen Angriffe gegen die Grundlagen des preußi- schen Staates, die er in einer wohlgebauten Rede zum Besten gab er sprach u. a. über die.Herrschaft des Judenkapitals", über die Unterdrückung von Schwarzweißrot, riefen bei einem Teil« der Versammelten eine ebenso heftige Reaktion hervor. Als man ihn nun zur Rede stellte unter den Anwesenden besand sich auch der sozialdemokratisch« Stadtverordnet« Lange, beliebte der Herr Landgerichtsrat feine Opponenten mit Ausdrücken zu belegen, die nicht gut wiederzugeben sind und jedenfalls mit der Würde eines deutschen Richters schwer m Einklang gebracht werden können. Weitere Einzelheiten wird man aus der am Mittwoch stattfindenden Gerichtsverhandlung erfahren.

Oeuifcher Bodenresormiag. Damaschke über das kommende Bodenreformgesetz. Koblenz . 29. September. In Koblenz trat am Ssnimbend der Bund Deutscher Baden- reformer zu seiner diesjährigen 32. Tagung zusammen. In seiner Begrüßungsansprache wies der Vorsitzende des Bundes. Adolf Damaschke , darauf hin, daß der Kampf der Lodenrefarmer im liessten Grunde auch Kampf um Heimstätten sei. Unter Hinweis darauf, daß in allernächster Zeit im Reichs- arbeitsministerium die Beratungen über eine endgültige Fassung des B a de n r« f o r m g es e tz e s beginnen würden, erklärte Damaschke, daß es sich dabei nicht um irgendwelche baden- reformerische Launen handele, sondern um die Erfüllung des Ar- tikels 1ZS der Verfassung, der jeder deutschen Familie eine gesicherte Wohn- oder WirtschaftshelmstStte zusagt. Um dies« Verheißung durchzuführen, habe die Nationalversammlung seinerzeit auf Antrag der Deutschen Volkspartei und der Demokratischen Partei mit großer Mehrheit die Reichsregierung aufgefordert, ein Gesetz zur sozialen Ausgestaltung des Enteignungsrechts einzubringen, ins» besonder« auch zu dem Zweck, billigen Boden für dief« Heimstätten zu ermöglichen. An diesem Gesetzentwurf, so erklärte der Redner, würden sich die Geister scheiden. Schon bei der namentlichen Abstimmung über seinen Grundgedanken hätten sich bei allen Par- teien Freunde der Bodenreform gefunden, und es sei eine Mehrheit von 243 Stimmen gegen 136 Stimmen zustandegekommen- Bon den 136 Neinsagern seien im letzten Wahlkampf 46 nicht wieder- gewählt worden. So sei jetzt Aussicht, daß das Gesetz bald Wahrheit werde und daß damit der Weg zu Bodenvorratswirt- jchast für die Gemeinden erschlossen werde.

Gegen antisemitische Schandbuben. Strenges Dorgehen gegen Friedhofsfchändvngen. Im Verlaus dieses Jahres haben wiederum mehrere Fälle von Friedhofsschändung die Oesfenilichkeit erregt. Der preußische Iustizminister Hot daher in einer allgemeinen Verfügung die Ätrasverfolgungsbehörden ersucht, im Einvernehmen mit den Polizei- behörden, die der preußische Minister des Innern durch Rundcrlaß vom 18. Oktober o. I. mit Anweisungen oersehen hat, diesen Straftaten auch weiterbin ihr besondere« Augenmerk zuzuwenden und um die Ausklärung, die trotz Aussetzung von erheb- lichen Belohnungen leider nicht immer gelungen ist. nachdrücklich bemüht zu sein. Bei der Stellung der Strafantrage In der Hauptoerhandlung werde zu berücksichtigen sein, daß solche gegen die Ruhe der Toten gerichteten Straftaten in allen Kreisen des Volkes als besonders oerabfcheuungswürdig empfun- den werden und es nach den Erfahrungen der legten Jahre nicht möglich erscheint, ihnen ohne empfindliche Strafen mit Erfolg zu begegnen. Ueber alle Verfahren dieser Art ist gemäß§ 9 der allgemeinen Verfügung über Mitteilungen in Strafsachen vom 12. Dezember 1927 dem Justizminister zu berichtigen. Verschwörung gegen die GM. Riesenprozeß im Kubangebiet. Moskau . 29. September. Der Prozeß gegen eine Gruppe Studenten der landwirtschaft- lichen Hochschule des Kuban-Gcbiets, wegen gegenrevoluttonärer Umtriebe angeklagt, wird Mitte Oktaber beginnen. Die Angeklagten find größtenteils Söhne ehemaliger kaiserlicher Offiziere und Be- amten, sowie von Popen. Nach der Anklage haben die Studenten eine Verschwörung gebildet, um einen terroristischen Kampf gegen die politische Polizei<GPU .) zu führen und all- mählich die Legalisierung der politischen Parteien der vorbalschewistischen Zell zu erreichen. Die Werbetätigkeit der Verschwörer soll sehr energisch betrieben und nicht ohne Erfolg ge- blieben sein; sie hätten Geheimzirkel organisiert, die bei günstiger Gelegenheit, z. B. bei den großen Sawjetjubiläen unter dem Deckmantel der Innerparteilichen Opposition austraten und als angeblich« Oppositionspolitiker gegen die Sowjetregierung agitierten. Die Entdeckung der Verschwörung erfolgte, nachdem die Ber - schworen«» eine gewisse Sinaida Krylv wa ermordet hotten, die um die Verschwörung wußte und, wie es scheint, die . Sowjetbehörden davon in Kenntnis setzen wallte. Anfangs galt die Ermordung der Krylowa für ein unpolitisches Eifersuchtsoerbrechen, doch fand die GPU. bei der Untersuchung allmählich alle Fäden, deren Entwirrung Aufgabe der Prozeßführung sein soll.

Aeichskouferen, der eänder-Zustizminister. Wie der.Lemo- kratisch« Zeitungsdienft" mitteilt, hat der Reichsminister der Justiz, Koch-Wefer, die gustizminister der deutschen Länder zu einer Bs- sprechung eingeladen, die am 21. Oktober in Berlin stattfinden soll. Aus dieser Konferenz soll u a. behandelt werden die Frage der einheitlichen Ausbildung der Referendare für das ganz« Reich und weiterhin werden Fragen der Strafprozeßreform zur Beratung stehen. Da»Hamburger Fvemdenbtatt" begeht das lOOstihrig« Jubi- lörnn seiner Gründung.

Das Organ des Lenin -Bundes setzt die Enthüllungskampague über die Korruption in der KPD. fort. Es behauptet in feiner letzten Nummer,«ine ganz» Serie von Korruptions- aufdeckungen zu besitzen und gibt zunächst einen Fall bekannt. der, wenn er stinunen sollte, T h ä l m a n u wiederum auf das Schwerste belastet. Das Blatt schreibt: Thälmann besetzte bisher die Sekretärposten: u. a. fchot, er nach Kassel feinen Freund Hasse als politischen Sekretär. Hasse unterschlug in Kassel Parttigelder und konnte sich dort nicht behaupten. ZurBelohnung" nahm ihn Tbälmonn nach Lübeck m ein« andere Sekretärstellung." Das Blatt berichtet weiter über Unterschlagungen«n derRoten Hilfe" Hannover und behauptet, daß die an- geblich ihrer Funktion entkleideten Hamburger Thälmann -Freunde nach w'e vor Funktionen für die KPD. ausübten. Bon dem gegenwärtigen Chefredakteur derHamburger Dolks» zeitung", Karl Volk , sagt das Blatt, daß»an seinen Händen. genau so wie bei Thälmann , unterschlagene Parteigelder klebten". Ueber die Auswirkung der Enthüllungen inner- balb der KPD. -Miigliedfchaft weiß das Organ des Lenin -Bundes zu berichten, daß im 14 Berliner Verwaltungsbezirk, in Neukölln, eine Reihe bisher treu zur Parteizentrale stehender Mitglieder dem Kassierer die Zahlung von Parteibeiträgen und die Abnahme von Sondermarken für den Volksentscheid verweigert hat. Außerdem

Eine.Probewahl in Amerika . Mehrheit für Hoover. New Port . 29. September. Die WochenschriftLiterary Digest" veranftallet« eine Probe. abstimmung zu der am 6. November staUsinkenden Präsidenten- wohl. Dos Blatt hat an 19 Millionen Wahlberechtigte Stimm» karten verschickt und sie um Abgabe ihrer Stimme ersucht. Bis fetzt haben 294 247 Wähler geantwortet, und zwar erhielt der republi- konische Kandidat Hoover 198 292 Stimmen, der Kandidat der Demokraten, Gouoernemc Smith. 92853. Da auf den Sttnnnkarten desLiterary Digest" auch angegeben wird, für wen der anonyme Einsender bei der letzten Präsidentschaftswahl gestimmt hat, kannte festgestellt werden, daß über 50 Prozent der für Smith abgege- denen Sttmmen von früheren republikanischen Wahlern abgegeben wurden, während umgekehrt Hoaoer nur 12 Prozent van früheren demokratischen Wählern erhiell. Die Zeitschrift hat anläßlich der letzten Präsidentschaftswahl im Jahre 1924 ein« ahn» lichs Prabeabstinnnung kleineren Umfanges veranstaltet, deren Er- gebnis mit dem Wahlresultat mit einer Genauigkeit von 99 Prozent übereinstimmte.

Radikale Entdeuischung. Südtiroler Programm Mussolinis. Innsbruck , 29. September. Wi« di« Blätter melden, haben am Dannerstag in einer außer- ordentlichen Versammlung des Fascia van Bozen der saschtstilche Provinzialsekretar Giarratana und der neu« Präsekt van Bozen Marziali gesprochen. Marziali soll am Montag nach Rom berufen worden sein, um Weisungen entgegenzunehmen, so daß man glaubt, daß die Versammlung unter dem Eindruck dieser Weisungen gestanden Hab«. Giarratnna führte au», es werde wohl nicht den Welluntergang bedeuten, wenn auch der Unterricht im Katechismus in Ualienischer Sprache erfolge angesichts der Tatsache, daß alle übrigen Gegenstände in italienischer Sprache gelehrt wer­den. Man müsse in dieser Sache unnachgiebig bleiben, da es lächerlich wäre, wenn die Regierung Mussolini die Verfügung Bo- n o m i s über den Unterricht in ttalienischer Sprache in allen Schulen rückgängig machen würde.(Bonami, gleichfalls ein Ab-

ballen sie jede Parteiarbeit mit der Begründung abge- lehnt, daß ihnen der Fall Thälmann « nicht genügend geklärt fei und sie Garantien für die Ausrottung der gesamten Korruption innerhalb der KPD . haben wollten. Die Diffung auf die KpO. Bochum . 29. September.«Eigenbericht.) D» Hamburger Korruptionsafförc und di» Amtsenkhebung ThäTwanns haben auf die Kommunist� im rheinifch-westfälischen Industriegebiet wie eine Bombe gewirkt Di« kommunistische Presse, die ihren Lesern sonst jede Kleinigkeit mtt großem Geschrei serviert, Hai fast die Sprach« verloren. berichtet über den neuesten Skandal i» der KPD. nur in unaus­fälligen und harmlos klingenden Notizen. Trotzdem hat sich auch im hiesigen Lager der KPD . die Wahrheit inzwischen durchgesetzt. Di« Auswirkungen sind vorläufig noch nickst zu übersehen. Vorerst hat sich die Düsseldorfer Be-irksleit'ing der KPD. gezwungen gr- sehen, ihr« Funktionäre in einem Rundschreiben aufzufordern. trotz der bedauerlichen Vorgänge" auch weiterhin ihre Pflicht zu tun. Das Rundschreiben ist darauf zurückzuführen, daß zahlreiche Funktionäre es abgelehnt haben, bis zur endgültigen Klarstellung der Ding« noch irgendwelche Arbeit jür di« KPD. zu leisten.

trünniger des Sozialismus, aber doch nicht so ttef gesunken, war in der Zell vor dem Faschismus Unterrichtsminister. Rod. d.B.") Der neue Präfett Marziali bekannte sich zu dem Pragramm der vollständigen Jtalianisierung Südttrols und jagte nach den üblichen Kraftphrasen, wenn Interessen und Bürger zurück- geblieben sind, die nicht durch und durch italienisch sind und stcki nicht an unsere Gewohnheiten anpassen wollen, so ist das nickt unser Schaden. Wir räumen ihnen völlige Freiheit ein. sich, einen angenehmeren Wahnsitz auszusuchen.

Bestrafung der Schweiz . Grenzschlkanen wegen der Rationalrotsdebasse. Bern , 29. September. Nach den von der italienischen Grenze eingehenden Nachrichten werden die Touristenkarten, deren Einführung mit Italien ver- einbart war, und die Ausweise für den kleinen Grenzoerkehr von den llalienischen Gren�orgcmen zum Erenzübertritt n i ch t rn e h r anerkannt. Ebenso genügt das mit der Unterschrift des Reifen- den versehene Cisenbahnbillett nicht mehr für die Durchreise durch italienisches Gebiet auf der Strecke Drig Lorärno und umgekehrt. Zur Einreise nach Italien wird von jedermann«in Pah verlangt. Gegen diese ahne Voranzeige getroffenen Maßnahmen ist der schweizerische Bundesrat bei der italienischen Regierung unverzüg- lich vorstellig geworden. Eine Rücköußerung steht noch aus.

China danki Nordamerika . Für die Anerkennung des Rolionaisiastes. NauNng, 29. September. Die Nankingregierung hat aus Anlaß der Anerkennung durch Nordamerika beschlossen, eine Botschaft an das chinesische Voll zu erlassen. Darin soll dem amerikanischen Volke der Dank aus- gesprochen werden. Das chrnesische Volk werde die Hilfeleistung auf moralischem Gebiete dem amerikanischen Volke nicht vergessen. Der Aufruf schließt mll der Versicherung, daß das chinesische Volk in schwierigen Situationen dem amerikanischen Volk« stets zu Hille eilen werden. In Nanking wurde das amerikanisch« General- konsulat feierlich eröffnet.