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Die gestoppte Räumung.
Tatsachen, die Maginots Ausreden widerlegen.- Erbitterung im Rheinland gegen die Hugenberger.
Edhon seit 1921 und auf der Stonferenz von Cannes habe er einen Sicherungsvertrag mit Deutschland abschließen wollen. Schon tamals habe er on Vereinbarungen wie den Kellogg und Locarnopatt gebacht. Er habe geglaubt, es sei für Frankreich ein großer Vorteil, Wenn Deutschland freiwillig auf ElsaßLothringen perzichte. Habe er da geçen die Interessen Frankreichs gehandelt? Er habe seine Friedenspolitit 3 ujam men mit dem Reichsaußenminister Dr. Stresemann geführt. Er gedente warmen Herzens dieses Mannes, dieses großen Gegenpartners, an dem Deutschland einen großen Patrioten und die ganze Frankfurt a. M., 8. Movember.( Eigenbericht.) Welt einen großen Friedensfreund verloren habe. In den Ver Die Meldung des E08. Breffe dienst" über die zurüd. handlungen zwischen ihm und Stresemann sei Frankreich und siehung bestimmter Räumungsbefehle für die franDeutschland gleichmäßig auf ihre Rechnung gezösischen Truppen hat in der rheinischen Bevölkerung großes fommen. Deutschland sei in den Bölkerbund eingetreten. Aufsehen erregt und große Mißstimmung hervorgerufen, die sich besonders gegen die Akteure des hugenbergschen Bolfs begehrens richtet.
Briand spricht dann über das Rheinland und erklärt: Das Rheinland sei gemeinsam von Frankreich , England und Belgien , nicht etwa von Frankreich allein besetzt. Frankreich könne daher nicht unabhängig vorgehen, fondern nur mit Zuffimmung der anderen. Von diesem Grundfah wolle er, Briand , nicht ab meiden, lieber gebe er seinen Blog auf. Die Rheinlandbejehung diene auch nicht als Garantie für die Sicherheit, sondern einzig und allein als Garantie für die Durchführung der finanziellen Befüimmungen des Friedensvertrages.( Sofort widersprach der reaktionäre Abgeordnete Marin und behauptete, die Rheinland . befepung sei doch eine Eicherungsgarantie.) Aufs lebhaftefte de mentierte Briand diese Auffassung und fährt weiter fort:
Noch iff's Jell, um unsere Friedenspolitik gegenüber Deutsch land zu ändern.
Ich glaube es gern, daß es gewisse Leute nicht ungern sehen, wenn ich meinen Boften aufgeben müßte. Aber ich habe nicht das Recht, mein Amt wie ein Fahnenflüchtiger zu verlassen. Ich will nicht mit eigenen Händen mein Wert zurückstoßen, mein Wert, das ich für gut halte im Interesse Frankreichs , im Interesse Europas und im Interesse des Friedens der Welt."
Briand gibt dann im weiteren Verlauf seiner Rede ganz genaue und unzweideutige Interpretationen der verschiedenen stritti gen Begriffe. Vor allen Dingen äußert er sich zur Frage der Mobilisierung der deutschen 3ahlungen. Was man von Deutsch land auf diesem Gebiete verlangen fönne, sei, daß es alles tue, um feinen guten Willen zu beweisen.
Niemand kann mehr von einem verlangen, als er leisten könne. Nur die Reparationsbant fönne die Mobilisierung voll ziehen und die Reparationsobligationen am offenen Martt unter bringen. Dazu müsse allerdings der Reichstag die nötigen Gesetze annehmen.
Sobald dies geschehen fei, werde die Räumung der 3. Zone beginnen..
Lokalen, Bersammlungen oder auf der Straße treffen, werden die heftigsten Ber wünigungen gegen die Politit der deutschen Nationalisten laut, die als
Schurkenstreich und Berrat an der rheinischen Bevölkerung bezeichnet wird. In den Dörfern, wo oft nur ein Dutzend und meist noch weniger Stimmen für das Boltsbegehren abgegeben worden sind, wagen sich die Einzeichnertaum noch auf die Weitere Beweise.
Straße!
Der Sozialdemokratische Pressdienst" schreibt zu dem gleichen
Thema:
Es tann niemand bestreiten, daß seit dem Ende der Haager Konferens die technischen Borbereitungen zur Räumung des von den Franzosen besetzten Gebietes und auch der britten Zone in vollstem Gauge gewesen sind. Auch der bereits vor Wochen ftattgefundene Abtransport von franzöfifchen Truppenteilen aus der dritten 3one ist nicht wegzuleugnen. So iff 3. B. die Besatzung von Worms schon am 15. Oftober um ein Drittel vermindert worden. Aus Cachen - Speyerdorf wurden zwei Trupps Artillerie abirans portiert und aus Speyer follte diefer Tage ein Pionierbataillon folgen. Es war ferner angefündigt, daß nach der inzwischen erfolgten Heimkehr der alten Jahrgänge, deren Dienstzeit abgelaufenden in Kaiserslautern , Mainz , Trier und Oberstein stationierten ist, von den acht Infanterieregimentern der britten 3one je ein Rest bataillon nach Frankreich zurüd gezogen werden und dort, neu aufgefüllt, verbleiben sollte. In Mainz und in anderen Garnisonstädten waren zahlreichen Wohnungsvermietern von den dort ftationierten Offizieren Mietfündigungen ausgesprochen worden. Vor allem in Mainz und in Kreuznach waren in den lezten Tagen zahlreiche Sonder 3üge zum Abtransport eines Tantregiments, eines halben Jägerbataillons und einer Jägerhalb brigade bereitgestellt. Das Gefechtsmaterial des Tankregiments war teilweise schon in den Güterwagen verstaut, mußte aber auf Grund einer plöhlich erfolgten Weifung wieder ausgeladen werden.
Die Vorbereitungen zur Räumung der dritten Bone und die Truppenverminderung in der dritten Zone waren der Bevölkerung des besetzten Gebietes bekannt und
trotz aller Dementis läßt sich das Abfloppen der Räumung nicht verheimlichen.
Der französische Kriegsminister hat in Grwiderung auf die von befehle für die französischen Truppen der 3. Zone festgestellt, uns festgestellte 3urücknahme bestimmter Abmarsch. daß mit der Räumung der 3. Zone noch gar nicht begonnen daß mit der Räumung der 3. Zone noch gar nicht begonnen worden sei Wir verweisen demgegenüber darauf, daß u. a. von französischen Truppen bereits ein größerer Teil nach dem Elsaß oder nach Lothringen abtransportiert worden ist. In Ober stein, das besonders stark mit französischen Truppen belegt war, befinden sich zur Zeit nur noch einige fleinere Abwicklungskommandos. Ein Ersatz der abtransportierten Truppen durch Soldaten aus der 2. 3one ist nicht erfolgt und war bis vor wenigen Tagen auch nicht beabsichtigt.
Wir wiederholen deshalb, daß die Behauptungen des franzö fischen Kriegsministers mit den Tatsachen nicht über. ein stimmen.
Koblenz , 8. November( BTB.) Der Abmarsch befehl für das Tanfregiment 510 in Mainz ift, wie das Oberfommando der französischen Rheinarmee Die Bevölkerung erfennt aber auch, daß das Hugenbergiche Bolfs mitteilt, zurüdgehalten worden. Ebenso soll auch die beab. begehren und die mit ihm verbundene schamlose nationalistische Fetze fichtigte Berlegung und Umgruppierung der Alpenjägerder Deutschnationalen und Nationalsozialisten ihre schädliche Bir bataillone in Kreuznach, Kaiserslautern und Trier innerhalb fung auf die neue französische Rechtsregierung nicht des besetzten Gebietes nicht ausgeführt werden. Bom Ober( Er habe sich mit Belgien und England dahin verständigt, daß die verfehlt hat. In allen Drten des befetzten Gebietes herrscht deshalb tommando wird ausdrücklich hervorgehoben, daß es sich bei dem be Bejahungstruppen gemeinsam abzögen. Er habe es nicht zu erbitterte Stimmung gegen Hugenberg und feine absichtigten Abtransport und bei der Berlegung der Jägerbataillone laffen wollen, daß die Franzosen allein blieben. Er habe es vor: Kostoänger, zumal im befesten Gebiet selbst nur ein Bruchteil um eine zur Erleichterung des Dienstbetriebes vorgesehene Orgarezegen, die französischen Truppen in einer Atmosphäre des Berber Bevölkerung dem Idiotismus des Boltsbegehrens verfallen ist. nifationsänderung gehandelt habe, jedoch nicht um eine Maßtrauens und der Herzlichkeit abziehen zu sehen. Ueberall. mo fich heute in dem besetzten Gebiet die Bewohner innahme zur Räumung der dritten Zone.
Gewiß, fuhr Briand fort, fei die Deutschnationale eke bebentlich. Deutschland babe auch feine Uebernctionalisten, es habe seinen ugenberg, der Stresemann be handelt habe, genau wie ihn felbft gewiffe französische Hugenberge behandelt hätten. Trasdem aber mürbe der Reichstag ficherlich bie nötigen Gefeße zur Infraftjegung des Young- Blanes bis Ende des obres beschlossen haben. Die Hugenberg Brelle habe Stretemann in den Schmuk gezogen, Stresemann, der schon auf Ter Hanger Sonferens pom Tode gezeichnet gemejen Tet. fie man denn wirflich erst fterben, bis man allenthalben den Bewels feiner ehrlichen Ueberzeugung erbracht habe. Auch Erz berger und Reibenau feien von Mörderhand gefallen, meil ihren norber die Rationalisten nicht hatten glauben mollen.
Einheitliche Getreidepolitik.
Dr. Baade zum Reichskommiffar ernannt.
Amtlich wird mitgeteilt: Der Borstand der Reichsforschungsstelle für landwirtschaftliches Marfiwejen Dr. Baa de tritt mit fofortiger Mirfung aus dem Aufsichtsrat der Getreide-, Industrie- und Commiffion- 2.- G. aus. Der Reichsminiffer für Ernährung und Landwirtschaft bestellt ihn unter Abberufung des bisherigen Kommiffats zur Wahrnehmung der Rechte der Reichsregierung bei der Getreide handelsgesellschaft
Briand greift dann die Saarfrage auf und betont sunädyit die Unterschiede zwischen dem Saargebiet und dem Rheinland . Das Saargebiet sei fein befeßtes Gebiet, auch sei die Saarfrage feine interalliierte, sondern eine rein deutsch fran zösische Frage. Frankreich sei Besiger der Saar . Gleichzeitig hat die Getreide-, Industrie. und Commission- 2.- G. gruben, aber es habe fein Interesse daran, noch fünf Jahre zu sich bereit erklärt, den Beauftragten des Reichsernährungsministers morten, um diefe Gruben zu verkaufen. In fünf Jahren jederzeit zu geftatten, an den Sigungen ihres Aufsichtsrats, rämlich werde die Volfsabstimmung gegen Frankreich ausfallen, die Franzosen müssen dann abziehen, und man wird gefeilzunehmen und außerdem in die Geschäftsführung der der Ausschüsse des Aufsichtsrats und des Vorstandes 3wungen fein, the Gruben loszuschlagen, aber nicht zu dem Preis, Gesellschaftjeden Einblic zunehmen, den der Minister den man selbst, sondern den ein schiedsrichterliches Kollegium feftfege. Zum Schluß stellt Briand die Stammer por die
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Alternative, zwischen seiner Friedenspolitik und der von den reafflonären Uebernationalisten geforderten Politik der Würde" zu wählen. Wenn man aber einen anderen Weg als den seinigen einschlagen wolle, warnt Briand das Barlament, dann müsse man den Young Bian zerreißen, die Haager Beschlüsse umitoßen, im Rheinland das Standrecht einrichten und auf die Reparationsbent verzichten. Diese Politik wache er nicht mit. Er werde von der Kammer die Ratifizierung des Young- Planes und der Haager Vereinbarungen verlangen. Lehne man dies ab, dann müsse man auch ihn selbst ablehnen.
Briands Rede wurde mit Tangandauerndem begeisterten Beifall aufgenommen. Nur die Rechte zeigte sich fehr füht. Namentlich die Abgeordneten Marin und Mandel äußerten nitentativ ihre Mißbilligung. Die Sigung wurde vertagt und die Abhaltung einer Nachtsigung um 10 Uhr abends beschlossen.
In der Nachtfihung der Kammer ergriff als erster Redner der reaftionäre Abgeordnete de Haut das Wort, um die Außenpolitit Briands zu tritifieren und erneut die Legende von den deutschen Rüstungen im Rheinland auf zutischen.
Der radikale Abgeordnete Francois Albert äußert starte 3 weifel daran, ob Briand sich gegenüber der reaktiorären Mehrheit des Kabinetts mit feiner Außenpolitit durchsetzen tönn. Schon in der Regierungserklärung habe sich Tardieu so Schüchtern geäußert, daß es den Anschein habe, als walle er nicht in allzu großer Nähe Briands gesehen werden, dessen große Friebens rede heute abend einen solchen starten Beifall gefunden habe. Man brauche nur daran zu denken, daß der Ministerkollege Briorba, der Minister für öffentliche Arbeiten, Bernot. einst mit 60 feiner Gesinnungsgenoffen gegen den Bertrag nan Locarno gestimmt habe. Weil die Rabitale Partei also troß der schönen Rede Briands nicht die Gewißheit habe, daß Briand seine Friedensvolifit ungehindert fortjehen könne, werde sie gegen das Kabinett stimmen. Die. Sigung dauert fort.
Schweiz als Siß der Zahlungsbant..
Tas Drganiiationsfomitee für die Bant für den internationalen Zahlungsausgleich, das seit dem 3. Offaber fagte, hat die Frage des Domizils der Bant wiederholt erörtert. In der heutigen Sihung wurde einstimmig befchloffen, die Schweiz als den neuen Sig der Bank zu bestimmen.
ader er für erforderlich hält, Wie bereits bekannt, haben die Direffionen der beiden Gesellschaften gleichzeitig eine namhafte Bersönlichkeit aus dem Genoffenfchaftsweien aufgenommen, jo daß hiermit eine zweite Berbindung hergestellt wird.
Diese Maßnahme beabsichtigt eine Sicherhelt dafür zu geben, daß das Rebeneinander- und unter Umständen fogar Gegeneinanderarbeiten zweier Gesellschaften verhindert wird, die belde lehten Endes mit öffentlichen Geldern arbeiten, wenn sie auch nicht die gleichen Aufgaben haben. Weitere Schritte sind nicht beabsichtigt, insbesondere nicht der einen oder anderen Gesellschaft eine monopolistische Stellung
zu verschaffen.
Aus dem vorstehenden amtlichen Kommuniqué ergibt sich, daß der Reichsernährungsminister, der schon seit Wochen davon überzeugt ist, daß die Zustände bei der Deutschen Getreide handelsgesellschaft ciner Revision bedürfen, mit Energie zugegriffen und in dem Genossen Dr. Baade einen Reichskommissar bestellt hat, der nunmehr dafür Sorge zu tragen haben wird, daß die Geschäftspolitik der Deutschen Getreide- handelsgesellschaft eine Umstellung in dem Sinne erfährt, daß dies Unternehmen wirklich seiner eigentlichen Aufgabe, der Stübung des Roggen marties im Intereffe der deutschen Landwirtschaft dient.
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und hat burch ihr Angebot mesentlich zu dem Breisenbruch am Roggen marit beigetragen. Die Deutsche Getreide- Hanbels gesellschaft mar also nicht einmal in der Lage, dies Angebot nou ihr nahestehender Seite dem Marft fernzuhalten! Dies Berhalten ist um so unverständlicher, als nach der gleichen Quelle der Deutschen Getreide- Handelsgesellschaft von der Getreide- Industrie und-Commission A.-G. schon vor längerer Zeit ein Kreditangebot gemacht worden ist, nachdem es offenbar geworden war, daß sich das Undernehmen mit den ihm vom Reich gegebenen Mitteln festgefahren batte..
treide- Handelsgesellschaft Unsere Kruit an den Geschäftsbeziehungen der Deutschen Ge zu einzelnen beporzugten Firmen der Berliner Produftenbörse hat in Kreisen des Getreidehandels ein lebhaftes Echo gefunden. Seinen besten Niederfchlag hat dies im Berliner Börsen Courier" gefunden, in dem von fachkundiger Seite unsere Ausführungen voll und ganz bestätigt werden. Auch der Berliner Börsen- Courier" ist der Auffallung, daß die Deutsche Getreide- handelsgesellschaft die Firmen, mit denen. fie in engere Geschäftsbeziehungen trat, zu einem Teil nicht um ihrer Betätigung im praktischen Handel, sondern um ihrer repräsentativen Stellung innerhalb ihres Berufsstandes willen aus gewählt habe. Dieser repräsentativen Stellung verdanken die gleichen Firmen auch ihre Zugehörigkeit zum Börsenporstand, und wenn der Berliner Börsen- Courier" den Zusammenhang der Auswahl mit der Zugehörigtelt der Firmeninhaber zum Börsenvorstand bestreitet, so widerspricht er sich selbst im Abstand von wenigen Zeilen.
Es wird gut fein, wenn der Borstand der Berliner Produttenbörse, der heute zusammentritt, daran denkt, daß ein großer Teil feiner Mitglieder selbst hier nicht Richter in eigener Sache fein fann, und demgemäß eine Stellungnahme, deren Unparteilichkeit zweifelhaft erscheinen muß, vermeidet.
Die erste Aufgabe von Dr. Baade wird nunmehr sein müssen, im Zusammenwirten der Deutschen Getreide- Handelsgesellschaft und der Getreide- Industrie und Commission- 2... ein weiteres Absinken des Roggenpreises zu verhindern und Borfälle, wie die Großabgaben der Bezugsvereinigung der deutschen Landwirte, auszuschließen. Es ist anzunehmen, daß er hierbei bie bereitwillige Hilfe der Getreide Industrie und-Commission-.- G. finden wird, derent Kapitalfraft für den Markt zurzelt eine große Stüze bedeutet. Tatsächlich hat fa auch schon in den letzten Tagen die Getreide- Industrie und Commission-.- G. ftüßend am Roggen martt eingegriffen und damit ein nicht unerhebliches spekulatives
Gleichzeitig ist es dem Reichsernährungsminister geglüdt, eine enge 3ufammenarbeit zwischen der Deutschen Getreide handelsgesellschaft und her Getreide Industrie und Commission- 2- G. dadurch zu sichern, daß Dr. Bande als sein Bertrauensmann auch gebührenden Ein fluß auf die Gefchäftspolitit diefes Unternehmens nehmen fann. Gleichzeitig foll auch Direttor Berg nom Berband der hessischen landwirtschaftlichen Genoffenschaften in die Bor- Hausseengagement übernommen. stände der Deutschen Getreide handelsgesellschaft und der Getreide Industrie- und Commission-.- G. delegiert werden, so daß eine weitere Sicherung einheitlichen Borgehens der beiden öffentlichen Getreidefirmen damit gegeben. if:.
der
Heber bie bisherige Geschäftspolitif Deutschen Getreide handelsgesellschaft teilt eine Storrespondenz jetzt weitere Cingelbeiten mit, die geeignet bie dieses sind, die von uns vorgebrachte Rritit an den Leistungen dieses Unternehmens zu unterstüßen. Nach den Angaben dieser Korrespondenz ist in den legten Tagen die Bezugsvereini gung der deutschen Landwirte G. m. b. S., die Hauptbeteiligte der Deutschen Getreide- Handelsgesellschaft und deren Vorstand gleichzeitig auch Borftand der Deutschen Getreide- Handelsgesellschaft ist, als Großabgeber von Roggen aufgetreten
!
Die Attion des Reichsernährungsministers, die ihre Schatten bereits auf die letzten beiden Börsentage warf, an denen die Roggenpreise plöglich wieder anzogen, ist außerordentlich begrüßensmert, und wir hoffen, daß dieser energischen Initiative weitere mirtfame Regierungsmaßnahmen folgen werben, bie, ap weichend von dem bisherigen Trott der deutschen Agrarpolttit, ber Landwirtschaft wirklich positive Silfe ohne Beeinträchtigung der Intereffen der Verbraucher unb einzelner landwirtschaftlicher Kreise bringen.
Eine weitere Bestätigung.
Wir erhalten die folgende zufchrift, die die Teilnehmer an der heutigen Sigung des Börsenvorstandes sehr intereffiren wird.
Bu Ihrem Artikel in Nr. 523, Ein Roggenstandal",