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~ Sportund Spiel~
ARBEITER FUSSBALL
Resultate vom 8. Dezember.
Noch bei den letzten Serienspielen gab es eine große Verschiebung der Tabellen. War es vor einer Woche in der Abteilung A der Fall, daß der Spizenreiter geschlagen wurde, so ist es heute der führende Verein in der Abteilung B. Den Neu töllnern, die in der letzten Zeit sehr in Schwung gekommen sind, gelang es gegen Weißensee mit 3: 1 zu gewinnen. Damit dürften die Beißenseer endgültig von der Spize verdrängt und der Weg für Ludenwalde II frei, fein. Lichtenberg I fertigte die sie be fuchenden Saronen glatt mit 13: 1 ab. Wenn das Resultat auch nicht ganz dem Spielverlauf entspricht, so war eine Ueberlegenheit Lichtenbergs unverkennbar. Lichtenberg II meilte mit zwei Mannschaften in Ludenmalde. Der zufünftige Abteilungsmeister Luckenwalde I war der Gegner. Die erlittene 4: 2 Niederlage ist für Lichtenberg äußerst ehrenvoll. Potsdam und Spandau 25 trennten sich mit dem 1: 7- Sieg der Spandauer .
Beitere Resultate: Lichtenberg I 2 gegen Sagonia 2 8: 0. Lichtenberg I( Jugend) gegen Weißensee 3: 1. Potsdam 2 gegen Spandau 2 2: 4.
Auch dort Bundestreue an der Spitze!
Am Sonntag hielten die Freien Schwimmer Potsdam im Werner- Alfred- Bad unter Beteiligung der meisten Berliner Bereine und der Vereine Rathenow und Brandenburg ihr diesjähriges Schwimmfeft ab. Die Falle war mit Zuschauern gut befeßt, denen cin reichhaltiges sportliches Programm geboten wurde. Besonders hervorzuheben ist der Frauenreigen der Potsdamer, der bewies, daß auch die Provinz" vereine sehr rege arbeiten. Die zum Schluß des Festes ausgetragenen Wasserballspiele fanden reges Sportliches Interesse. Das Fest bewies aufs neue, daß auch in der chemaligen Residenzstadt die bundestreue Arbeitersportbewegung rüftig vorwärts schreitet.
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Jugenbbruststafette, 6X2 Bahnen: 1. Sellas 3.21%; 2. Neukölln 3,22%.- Anaber brustschwimmen, 2 Bahnen: 1. Soffmann- Berlin XII 34% Gef.: 2. SegerFaltensee 87 Set. Mädchenbrustschwimmen, 3 Bahnen: 1. Rötteritic Faltenfes 40% Set.; 2. Genenz- Berlin XII 42 Gef. Männliches Jugenbfrei ftilschwimmen, 4 Bahnen, a) 14-16 Jahre: 1. Volte- Hellas 57 Set.; 2. Linder mann- Neukölln 57% Gef.; b) 16-18 Jahre: 1. Garsti- Bellas 57% Sel.: 2. Kramer- Charlottenburg 59 Gef. Männerlagenftafette, 4x4 Bahnen: 1. Charlottenburg 4,5; 2. Berlin XII 4,27. Bruststafette für weibliche Jugend, 4X4 Bahnen: 1. Charlottenburg 5,53 Min.: 2. Berlin XII 6,3 Min. Bruft schwimmen für Männer über 30 Jahre: 1. Rannenberg- alfenfee 1.16 min.: 2. Walter- Brandenburg 1,33 Min. Stredentauchen, a) Jugend: 1. JurischBrandenburg 46 meter; 2. Dominiad Giemensstadt 40 Meter; b) Männer: Männer 1. Feige- Siemensstadt 42 Meter; 2. Schwerdtfeger- Potsdam 29 Meter. freistilschwimmen, 4 Bahnen: 1, Augustin- Berlin XII 58.1 Set.; 2, Belling Botsdam 58,4 Gel. Franenrüdenschwimmen, 4 Bahnen: 1. Katany - Berlin XII 1.23 Min.: 2. Rosmehl- Kreuzberg 1,22% Min. Jugendlagenftafette,
4X4 Pahnen: 1. Sellas 4,6 min.: 2. Neukölln 4.12 min. Lagenftafette weib liche Jugend, 3x4 Bahnen: 1. Botsdam 4,22 Min.; 2. Kreuzbeta 4,29 Min. Männerleiteschwimmen, 4 Bahnen: 1, Ginapp- Nowames 1,3 Min.: 2. Winkel. mann- Mitte 1,2% Min. Wafferballspiele: Jugend: Rathenow - Brandenburg 1: 0; Männer: Siemensstadt - Botsdam 2: 0.
Radsportliches Allerlei.
Aus aller Welt.
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Auf
Preuß- Resiger starteten am Sonntag in der Breslauer Sportarena in einem Mannschaftsfahren über 145 Minuten, das sie als lleberraschungsfieger beenden konnten. Lehmann- Wörsel, die im Berlauf des Rennens einmal allein die Führung übernahmen, betamen später den Besuch der Paare Choury- Fabre, van NeveleSeynaeve und Preuß- Resiger. Nach der zweiten Stunde fielen die Berliner zurück, jo daß drei Mannschaften die Spize bildeten. Hier In der jammelten schließlich Preuß- Refiger die meisten Punkte. In der alle Münsterland" sicherten sich Frankenstein- Göbel mit 50 Buntien das 100- lometer- Mannschaftsrennen. 3eit 2:23:08. Jofsch- Stäbede, Maes- Haefendond. Steger- be Martini, Meyer Bragardt und Debunne- Desmedt belegten die nächsten Bläße der Winterbahn in Paris starteten als deutsche Bertreter Erich Möller und Friz Schamberg. Während sich Möller gut hielt, per machte sich Schamberg nicht durchzusetzen. Möller traf in einem Stundenrennen hinter fleinen Motoren auf Weltmeister Baillard, Grassin und Jaeger. Als Sieger ging Paillard hervor, der mit 69,350 Kilometer einen neuen Bahnrekord aufstellte und 45 meter por Graffin das Ziel passierte. Der Hannoveraner, der zum ersten mal hinter seinem neuen amerikanischen Schrittmacher Carman fuhr, fam 210 Meter hinter dem Sieger ein und belegte so den britten Blaz vor Jaeger. Bei den Fliegern konnte sich Schamberg weder in den Borläufen noch in den Hoffnungsläufen durchfeßen. Char lier- Duran, die Dritten auf dem Kölner Sechstagerennen, gewannen auf der Brüsseler Winterbahn ein von 18 Mannschaften be strittenes Dreistundenrennen. Sie bebedten 132,800 Rilometer, Sie bedeckten 132,800 Rilometer, fuhren also in einer Stunde mehr als 44 Rilometer. Der fleine aliener Manera schnitt in den Dauerrennen auf der Bahn in Marseille am besten ab. Er siegte im Gesamtergebnis mit 5 Punkten vor Bréau( 7), Maronnier und Jucchetti( je 9 Punkte). -Auf der Bahn in Gent holten sich Haemerlind de Brunker ein 50- Kilometer- Mannschaftsfahren in 1:06:10 und 7 Buntien gegen Declerg- Meulemans und Bonduel- van Rynelberghe, Die Gebrüder van Hevel lagen eine Runde zurüd an vierter Stelle vor DosscheDecorte. Bom 21. bis 23. August gelangen in Brüssel und Lüttich die Rad Weltmeisterschaften für 1930 zum Austrag.
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Sportpalast gegen den Berliner Schlittschuh- Club antreten. Die englischen Gäste sind alle gebürtige Kanadier , die als Studenten an der Universität Orford ihren Nationalsport weiter treiben und seit Jahren zu den stärksten europäischen Mannschaften zählen. Der Berliner Schlittschuh- Club wird neuerdings vor einer schweren, Berliner Schlittschuh- Club wird neuerdings vor einer schweren, wenn auch nicht unlöslichen Aufgabe stehen.
Auf zur frohen Fahrt!
Wer als Stiläufer den Winter im Gebirge sucht, die weiße Bergeinsamkeit erleben will, muß schon die Technik des Stilaufens beherrschen; er braucht es nicht bis zur feinen Kunst der Normeger zu bringen oder gar Kühnheit und Geschicklichkeit beim Springen van der Schanze zu versuchen.
Grau ist alle Theorie; ein Trockenkursus für einen durch gebildeten Körper überflüssig. Abgesehen von einiger Bertrautheit mit den Stiern fehlt bei ihm der wichtigste Moment des Sfilaufens,
das Gleiten, aus dem hereus erst Körperhaltung, Stiführung und belastung sich ergeben. Will der Anfänger aber möglichst sich vor Berftauchungen und Berzerrungen bewahren, Zeit und Mühe sparen, so wird er nicht allein mit seinen Brettern, losziehen, die Gegend unficher machen, sich selbst und seine Mitmenschen gefährden, vielmehr unter fachkundiger Führung die weiße Kunst erlernen. Er hat dabei noch seinen besonderen Spaß; denn jeder Stursus ist ein Gaudi; man muß da lachen, ob man will oder nicht über sich selbst, über andere.
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Erwartungspoll, an jedem Fuß ein langes Brett, in jeder Hand den spigen Stod, stehen in bunter Reih die Stifäuglinge; das holde weibliche Geschlecht nicht wenig stolz auf seinen wundervollen Hosenfig. Warte mur, balde...! Und das Schauspiel auf den Brettern" beginnt mit seinen Berwicklungen, Katastrophen und
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dem befreienden Schluß. Ich glaube, ich friege bos Menden mie fertig rechter uns linker Sti sind ja vertauscht." Doch zur lebungswiese! Eine lange Schlange friecht langsam den Hang empor. Da foll's hinunter?" Nur Mut, es wird schon gehen! -Wehe, wenn sie losgelassen, die Stier! Da gleiten sie schon abmärts, besinnen sich auf ihren eigenen Stolz, was fümmert sie ihr Fahrer. Und immer größer wird der Schwung, gibt es feinen Halt mehr, die Knie zittern, vor den Augen flimmert's, in den Ohren gellen Zurufe! Was haben sie für einen Sinn, find's gar Ver= höhnungen? Ist teine Rettung mehr? Eine Schneewolfe wirbelt auf, entreißt den Fahrer mitleidig den Blicken seiner Kursgenossen. Nun liegt er da auf einer tiefen Mulde, Nase, Augen, Ohren, alles voll Schnee. Doch er lebt, scheint nicht mal ein Glied gebrochen zu haben nach solch einem Sturz, sonst müßte es doch irgendwo schmerzen. Es ruht sich hier so weich wie in einem Federbett, nun aber raus! Gewühl im Schnee. Ein Sortieren von Armen, Beinen, Sachen beginnt. Dann strecken sich gen Himmel ein paa Latten. Nun sind auch sie entwirrt, und stolz steht er auf seinen Breitern und winft zurück mit lächelndem Blick. Das war sein erster Fall. Bald hat er llebung drin und kommt von Fell zu Fall so weiter!
Einige andere Typen:
Der Aengstliche: Tiefer und tiefer geht. er in die Knie, feine Haltung gleicht gerade einer sonst peinlichen Situation, da bremst er auch schon mit dem Hosenboden! mein perehrtes Fräulein?" Beide liegen nun im tiefen Schnee. Der Kavalier: Hilfreich eilt er herzu. Gestatten Sie, ' s ist schon besser, die,„ Gefallene" richtet sich empor aus eigener Kraft.
Der wilde Fahrer: Rasend ist sein Lauf.„ Platz da, ich komme!" Bon Hindernissen sind schon die Stöcke ihm entrissen. Wo wird er enden? Biellos, hilflos, läßt sich sausen. Letzte Zuflucht ein Stafetenzaun. Ein Glück, die Stie sind ganz geblieben. Der Außenseiter: Das Tannenwäldchen hat's ih: n angetan. Genug gibt's dort der Zwischenräume, doch er umflammert lieber dicke Bäume.
Der Meister: Ein rhythmisch Biegen und Wiegen der Glieder wie zum Tanz.
Der Läufer auf der ersten Tour: Da fann man was erleben. An allem sind nur die Bindung und der Schnee schuld. Ist er zu pappig, bleiben die Stie einem stehen, und man fällt auf die Nase; kommt man aber auf Harsch, na, dann gehen die Brett! einem durch; und man liegt auf dem Allerwertesten. Am Uebungshang persagen Telemark und Kristiania gänzlich. Ist's dann mit eigener Kunst zu Ende, bedenkt er, wie man abwärts mur kommt, und sei's hinabzureiten auf den Stöcken.
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Der weiße Schnee, der blaue Himmel, die dunklen Tannen sehen all dem Treiben zu. Zerschunden und durchpflügt der Hehungshang und Badewanne" dicht an ,, Badewanne". Aber bald. mird's wieder tüchtig schneien, und alles wird wieder zugedeckt. So wird geübt bei Scherz und frohem Sinn, und abends fühlt man seine Glieder. Man denkt noch lange nicht ans Schlafengehen und läuft im Traum noch Sti.
Drum: Bub und Mädel, Mann und Frau! Zieht hinaus vei jedem Winterwetter, es ist schöner und gesünder draußen als in der warmen Stube!
Neue Bücher.
Motorsportkalender 1930. 2,60 mark. Soeben ist ein Motorsporttalender erschienen, den die Verlagsanstalt Eduard MagerDonauwörth für das Jahr 1930 herausgibt und der von Sportschriftsteller Schweder München zusammengestellt wurde. Es handelt sich hier um einen hochtünstlerischen Abreißfalender, dessen Blätter jeweils bebilbert find und Situationen von allen Motor sportarten in vier verschiedenen Farbendrucken bringen. Es folgen dann in buntem Wechsel Bilder und Zeichnungen aus allen Gebieten des Motorsports, so von der Fliegerei, Motorboot, Automobil, Motorrad usw. burg
. Bootswerft Fleischer, Berkestraße. Freie Kanu- Union Groß- Berlin, e. B. Abtteilung Spandau : Bootshaus in Bootsstände sind noch frei. Generalversammlung heute, Dienstag, 20 Uhr, bei Reimer, Berlin - CharlottenASC., Soden. Neues Verkehrslotal: Juschkat, Hohenlohe. Ede Goßlerstraße. Nächste Sigung Mittwoch, 11. Dezember, 20 Uhr, bort. Sur Vervollständigung unferer 4. Mannschaft suchen wir noch einige Interessenten, die zur Sigung cingeladen find.
Das Unterbewußtsein im Sport
Aus einer Gruppe übender Sportler wird man unschwer die An-| fänger herausfinden. Unharmonische Bewegungen zeugen von Mangel an Gleichgewichtssinn. Menschen, die menig Leibesübungen treiben, haben infolge der heutigen Berufsarbeit sowie der bewegungshindernden Kulturkleidung vielfach den Gleichgewichtsfinn für Körper übungen eingebüßt. Die Entfremdung von den lebensnotwendigen Arbeiten und Uebungen der Naturvölker geben dem Körper eine ganz andere Wachstumrichtung. Mannigfache Verbildungen des Körpers sind in denselben Ursachen begründet. Der Sport ist heute ein Mittel, um diese Nachteile auszugleichen.
Bei den leichtathletischen Uebungen sind instinktmäßige Beme: gungen abhängig von der Körperform. Kinder haben 3. B. bedeutend natürlichere und technisch günstigere Bewegungen beim Laufen, Springen und Werfen als Erwachsene, besonders menn legtere teine Leibesübungen betreiben. Mithin ist ein deutliches Zeichen nach teiliger Veränderung erkennbar. Heute studiert man den folgerichtigen Bewegungsablauf, weil die Leistungsfähigkeit davon abhängt. Die hierbei erfahrenen sportlichen Vorteile nennt man Technik", die Muskelgefühl und Gleichgewichtssinn zur Bedin gung hat.
Aus diesen Betrachtungen ergibt sich nun die Notwendigkeit zur Erziehung eines an die natürlichen Bewegungen gewöhnten Körpers, ber die technischen Borbedingungen befigt. Beicht tönnte man dabei auf den Gedanken fommen, die Technit wäre eine Sache des Willens. In beschränktem Maße trifft das wohl zu. Hier ist uns die Erfahrung zum Lehrmeister geworden. Wir wissen, daß jedes Individuum feine beim Springen. Mit allen möglichen Sprungarten sind schon an Eigenarten hat. Denken wir nur an die verschiedenen Stilarten sprechende Höhen bewältigt worden. Gerade bei diesem Gerät fällt die instinktive, unzweckmäßige Haltung des Ungeübten ins Auge. Blöglich notwendig werdende-Ausgleichsbewegungen des Körpers entspringen nämlich dem Unterbewußtsein zur Erhaltung des Gleich gewichts. Die Ausbalancierung gelingt aber Anfängern pit ba
Erziehe das Unterbewußtsein, und es geht wie auf der Erde ( siehe Bauarbeiter). Was in unserem Unterbewußtsein als Vorstellung und Ueberzeugung herrscht, ist meist treibender Faktor unserer Handlungen! Hat nicht schon oft jeder anders gehandelt als er wollte? Juckreiz empfindet mancher schon bei dem Gedanken an Ungeziefer, das Wasser im Munde läuft einem zusammen, wenn man an gewisse Speisen denkt, Mutter pustet und sagt heile, heile; schon ist das Wehwehchen des Kindes vergeffen. Der Künstler bleibt ie eher in seiner Rolle stecken, je größer die Angst davor ist; auch wenn er in der Probe noch so sicher war. Wir sehen, wie Vorstellungen unsere Handlungen beeinflussen. Also seßen wir auch hier den Hebel an. Günftige Vorstellungen, im Unterbewußtsein veranfert, find Borbedingungen gewollter Handlungen.
Startfieber und Lampenfieber sind verwandte Erscheinungen. Dauernde ängstliche Gedanken vor Gegnern find imstande, manchen Sportler derartig zu zermürben, daß er im Kampf völlig versagt und nicht entfernt seine Trainingsleistung erreicht. Innere Sicherheit ist eben Borbedingung. Den Wettkampf nicht so ernit nehmen, leicht hinwegsehen über eine Niederlage, luftige Abwechslung schaffen, nicht schon vorher geschlagen bekennen! Diese Eigenschaften gehören zu einem Wettkämpfer. Es fommt eben darauf an, die Handlungen durch günstige Vorstellungen vorteilhaft zu beeinflussen; jeder Uebungsleiter sollte die angeführten Betrachtungen berücksichtigen. Die Leistungen in den einzelnen Sportarten werden erst dann die höchste Stufe erreichen, wenn der Sportler die Technik und ihre Bedingungen, Muskelgefühl und Gleichgewichtsfinn, im Unterbewußtübung ist also nicht allein der Wille maßgebend, sondern dem Unterfein erfaßt hat. Zur Ausführung einer technisch vollendeten Sportbewußtsein muß der jeweilige Bewegungsablauf anerzogen werden. Die Uebungen müssen, wie man sagt, in Fleisch und Blut übergegangen sein. Wenn dann der Wille als treibender Motor dahinter gefekt wird, wird die Leistungskurve steigen. gefekt wird, wird die Leistungskurve steigen.
Die Schülerabteilung der bundestreuen Freien Sportverein gung Tegel 1899 weilte am Sonntag beim Sportverein Atlas in Magdeburg zum Retourtampf im Ringen. Der Kampf fand Magdeburg zum Retourkampf im Ringen. Der Kampf fand in Magdeburg - Reuftadt vor zahlreichen Zuschauern im Wintergarten statt. Die Rämpfe wurden in zwei Rumben zu je 5 Minuten ausgetragen. Zwei Siege für Tegel errangen Fris. Stange, Kallus und Hinkler. Einen Sieg errangen Schill und Biele. Kolbe rettet durch ein Unentschieden einen Punkt für Legel. Das Salb- neben. Der Wille ist wohl ba, und trogbem geht's schlecht. Sturvenit, angewöhnte Fehler zu beseitigen. Weil man eben im Unterzeitresultat war 11: 9, während die zweite Runde ein Unentschieden zeitresultat mar 11: 9, während die zweite Runde ein Unentschieden
brachte.
Die nächsten Eishockeykämpfe. Die repräsentative Gishodenmannschaft Ranadas wird am 19. Dezember in Berlin erwartet. Gleichsam als Vorboten der Weltmeister kommen vorher noch die Opford Canadians hierher und werden an diesem Freitag und Sonnabend im
laufen in der Turnhalle und Radfahrenlernen find typische Beispiele, wie aus Angst vor dem Hinfallen bas Körpergewicht gerade entgegen. gefegt verlegt murbe, als beabsichtigt war. Hier ging's alfo unter bewußt anders, als man wirklich wollte. Dafür noch einige ähnliche Beispiele. Ueber ein auf der Erde liegendes Sturmlaufbrett läuft jeder ganz felbstverständlich hinweg. Ueberbrückt dasselbe jedoch einen tiefen Abgrund, so hat man sofort die Vorstellung des Schwindels bzw. Absturzes und eine abschredende Unsicherheit ist die Folge. Je größer die Unsicherheit ist, befto näher liegt natürlich die Gefahr.
In diesem Zusammenhang erklärt sich auch, warum es so schwer
bewußtsein immer wieder in die alten Fehler verfällt! Die jüngere Generation erreicht nicht etwa beffere Leistungen auf Grund günstigerer Körperfonstitution, sondern weil die heutigen Lehrmethoden den gemachten Erfahrungen und Studien Rechnung tragen. Individuelle Leistungssteigerung ist also abhängig von der Kenntnis porteilhafter Bewegungshandlungen( Technir) und innerer Erfassung. bzw. Ueberzeugung diefer Bewegungen( Unterbenußtsein).