Ar. 563» 47. Jahrgang
1. Beilage des Vorwärts
Dienstag, 2. Dezember 4936
Skandal um den Milchpreis. Wie es zu der neuen Preiserhöhung um 2 Pfennig kam.
Seit dem Sommer d.I. betrug der Berliner Milchpveis im Kleinoer lauf regelmäßig Sil Pf. Dos kam daher, daß die Berliner Milchhändler mit den Milch nach Berlin liefernden Land- mitten ein M> kommen geschloffen hotten, wöchentlich zusammen- zukommen und in einer Kommission, in der a b w e ch s e l n d M i l ch- Handel und Landwirtschaft den Vorsitz fuhren soll, die Menge der in Berlin benötigten Milch und den von den Händlern zu zahlenden MUchpreis festzusetzen Es sollte dadurch verhindert lverden, daß ein« Milchschwemme den Preis allzu stark drückt. Znfolgedeffen sank auch nicht, wie in früheren Zähren, der Milch- prei, vom September bis zum Frühjahr um S bis S Pf. je Liter, sondern sr wurde aus eioer Höhe von A Pf. gehalleo. Aus Anlaß der Preisabbauaktion erklärten sich die Milch- Händler bereit, 1 Pf. von ihrer Aevdienstfpanne abzulassen. Da der Butterpreis, der als Grundlage für die Festsetzung des Berliner Milchpreises dient, am 18. November von 1,37 auf 1,23 M. gesunken war, wurde in der Preisfestsetzungekommission, in der damals der Handel den Vorsitz führte, beschlossen, den Erzeuger- milchprele von 18 aus 17 Pf. zu senken. Der Kleinhandelspreis wurde, da der Handel auf 1 Pf. Verdienstspann« verzichtet hatte. automatisch auf 28 Pf. ermäßigt. In der eine Woche später stattfindenden Sitzung führte die Landwirtschaft den Vorsitz und es wurde beschlosien, da die Butter inzwischen auf ihren früheren Preis von 1,37 M.
gestiegen war, nicht etwa den Milchpreis auf der früheren Höh« von 18 Pf. festzusetzen, sondern die landwirtschaftliche« Vertreter setzten eine Verteuerung der Milch um 2 ps durch, so daß jetzt der Erzeugerpreis IS Pf. beträgt und der Kleinhandelspreis 30 Pf. Der Verzicht der Häudlcr aus 1 Pf. Verdienstspanire ist also nicht deu Verbrauchern zugute getommeu, sondern die Land- wirlschafi hat oh.re Rücksicht aus die Kousumenteu in Berlin den cineu Pfennig fe Liter iu ihre Tasche gesteckt, d. h. iu dieser Woche haben sich die Milch nach Berlin Ueserndev Landwirte 4.5 Millionen Mark ohne einen Strich Arbeit selbst zukommen lassen. Ein feines Geschäft auf dem Rücken der Kon- s u m e n t e n. Eine Unverfrorenheit ist es aber, wenn behauptet wird, daß, je mehr man in den Winter kommt, die Mllchpreise steigen müssen, daß also die jetzige Erhöhung der Mllchpreise durchaus gerechtfertigt ist. Sowohl 1928 wie 1929 sind die Mllchpreise von September bis April gesunken und zwar im Jahre 1928 von 33 auf 28 Pf. und im Ighre 1929 von 34 auf 23 Pf. Es ist also eine Unwahrheit, wenn für die letzte Milchpreiserhöhung das saison- mäßig« Ansteigen der Mllchpreise verantwortlich gemacht wird Der Polizeipräsident hat in diesen Tagen«inen b«° sonderen Beamten mit der Beaufsichtigung des Preisabbau» beauf- tragt. Hier ist«in dankbares Feld für sein Wirken.
Am Montag, spat abends gegen Uhr, verkündete nach fast dreitägiger Verhandlung Sandgerichtsdirektor Dr. Hellwig unter atemloser Spannung folgendes Urteil: Auf die Berufung des Angeklagten wird das Urteil des Potsdamer Schöffengerichts vom S1. Mai dahin abgeändert: Der Angeklagte wird wegen Blutschande in Tateinheit mit% 176 zu einer Zuchthausstrafe von 1 Jahr 2 Monaten kostenpflichtig verurteilt. Die bürgerlichen Ehrenrechte werden ihm auf die Daner von 3 Jahre« aberkannt. Die erlittene Untersuchungs» Haft wird in vollem Umfange angerechnet.— Nach Ver- küwdung des Urteils wurde Areuzel sofort verhaftet. * Im Potsdamer Lgudgericht hatten sich in den Räch- Mittagsstunden des Montags zahlreich Zuhörer eingefunden, die der Veriundimg des Urteil» beiwohnen wollte» und die in aufgeregt dispulierenden Gruppen auf den Korridoren und auch auf der Straße vor dem Gericht standen. Der Augs klagt« Frenze! wartete bereits feit 9 Uhr morgens in Potsdam und ersten immer wieder zu den im Laufe des Tages nicht weniger als viermal an- gesagten verschiedenen Verkündüngsterminen, um dann zu erfahren, daß das Gericht noch immer nicht mit der Beratung fertig fei. Die Entscheidung der Richter über diesen Prozeß, der zwei Monate laug die Oefsentlichkeit beschäftigt hat, stand unter einem ungünstigen Stern. Nachdem die Berussrichter und die Schöffen bereits an: Sonntag sich versammelt hatten, um zu beraten, erkrankte einer der Berufsrichter an einem Zahngeschwür und mußte sich am Montag operieren lassen. Der ärztlich« Eingriff erforderte
länger« Zeit, als man vorausgesehen hatte. Nur so ist«» zu erklären, daß die Urteilsberotung die bisher noch kaum je dagewesene Rekordzeit von 214 Tagen erreicht hat. Der Angeklagte Frenze! wurde von seinen Freunden und seinem Bruder begleitet, da der Angeklagt« dessen Nerven durch das tagelange Warten auf den Richterspruch bie auf das äußerste angespannt waren, mehrmals die Fassung zu verlieren droht«, wenn er erfuhr, daß die Urteils- oerti'rndung immer wieder hinausgeschoben wurde. Die Begründung des obigen Urteils, das man In weiten Kreisen der Bevölkerung nicht oerstehen wird, werden wir im heutigen ..Abend* bringen. phantafien eines Lehrmädchens E.«e parallele zum Krenzei-Prozeß. vor dem Schöffengericht Berlin- Schöneberg in MoaLU war ein Frlseurmelfier angeklagt, sein jetzt eben»st tS Zahre alles Lehrmädchen wiederholt geküßt und an ihr den versuch einer nnflttlichcu Handlung vorgenommen zu haben, vle Anklage war lediglich auf die Aussagen des Mädchens»hoben worden. Während der klagend« Vater des Mädchens in feiner Anzeige angegeben hatte, daß er eben wegen der Vorkommnisse— von denen er aber, ohne etwas zu unternehmen, schon vor VA Jahren gehört hatte— das Mädchen aus der Lehrstelle genommen hott«, mußte er in der Verhandlung zugeben, daß dem Mädchen von ihrem Lehr- Herrn gekündigt worden war, well er von dem Vater des Mädchens emen Brief erhielt, in welchem ihm Liebesanträge gegenüber seinem
Lehrmädchen vorgeworfen wurden. Das als Zeugin vernommene Mädchen behauptete unter Eid, es fei alles ohne ihre Einwilligung geschehen. Aus den Aussagen der Ehefrau des Meisters, eines Gchllfen und eines Kunden ergab sich also, daß der Lehrherr mit seinen Lehrlingen fehr streng verfährt und auf ihr sittliches Wohl bedacht ist. Die Ehefrau des Meisters hat das Mädchen öfter zur Straßenbahn gebracht, wenn der Meister merkte, daß sie von irgendeinem älteren Herrn abgeholt werden sollte. Sehr interessant war noch die Bekundung der Ehefrau, daß einmal dos Lehrmädchen versucht halte, sich einen Lichtbildabzug des Angeklagten fertigen zu lassen, in welchem er von einem Familien- angehörigen auf dem Ballon feiner Wohnung im Pyjama phoio- graphiert worden war. Als die Ehesrrni des Meisters dahinterkam, hat sie das verhindert. Zlnch das mußte das Mädchen zugeben. Trotz dieser Zeugcnausfazen hielt der Staatsanwalt feine Anklage aufrecht und beantragte sogar Freiheitsstrafe. Demgegenüber wies der Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Menz, auf die Parallel« zum Frenzel-Prozeß hin und betonte. daß ein Meister, der in sein Lehrmädchen verliebt sei, sich sicherlich ganz anders verhalten würde und sich nicht um das sittliche Wohl der Angestellten bekümmere. Diesen Ausführungen schloß sich auch das Gericht an und sprach den Angeklagten frei.
Paris eine Insel. Mngs vom Hochwasser umgeben.- Ein Vahnßof geräumt. Paris , 1. Dezember. Die Seine hat in Paris heute morgen ihren höchsten Stand in diesem Jahre erreicht. Die Lage ist äußerst kritisch, so daß die zuständigen Behörden höchste Alarmbereitschaft angeordnet haben. In Paris ist in verschiedenen Elektrizitätsumformerstationen das Wasser eingesickert. Der I n v a 1 i d c n b a h n h o f ist am Nach- mittag geräumt worden. De? Bahnhof Orsoy wird voraus- sichtlich morgen geräumt werden. 23 große Pumpen sind längs des linken Seineufers zwischen den Bahnhöfen Orsoy und Austerlitz aufgestellt worden, von denen neun bereits Tag und Nacht in Betrieb sind. Außerhalb der Stadt gleicht die Landschaft teilweis« einem einzigen See, aus dem nur einige Häuser und Bäume herausragen. Die Schnellzuglinie zwischen Paris und Maux führt durch überschwemmtes Gebiet. Das Wasser hat u. a. die Auto mobilstraß« Pari»— Nantes unbefahrbar gemacht.
Noheiisvergehen eines Beitlecs. Bearbeitet Vie Pförtnersfrau mit Fußtritten. Mit einem nngewShnlich rohen Menschen, einem B?"'»r. hatte da» Psörtnerehepaor p. aus der Afchasscnburger Straß« Sa einen heftigen Kampf zu bestehen. Frau P. war mit Reinemachen auf der Treppe beschäftigt, als ein junger Mann an ihr vorüber kam. Auf ihre Frage, zu wein er wolle, antmmtete er. daß«r betteln wdlle. Die Frau mächte ihn darauf aüfmerksam, daß das in dem Hause nicht erlaubt fit" Jetzt geriet der junge Mann in sinnlosen Zorn, versetzt« tör Frau einen Stoß, daß sie hinfiel, und bearbeitet« sie mil Fußtritten gegen den � Unterleib. Auf die Hilferuf« kam der Ehemann P. herbeigelaufen, den der Bettler mit den Worten„Komm nur her, du Strolch!* ebenfalls anfiel. Mit einem schweren Gegen- stand, wahrscheinlich einer kurzen Eisenstangs, versetzte cr dem Pförtner einen Hieb über den Kopf, so daß eine blutende Verletzung entstand. Der Pförtner raffte sich aus und lief unter HUferufen auf die Straße. Passanten und Polizeibeamte verfolglen den Bettter, der jetzt zu fliehen versuchte und nahmen ihn fest. Auf der Wache wurde er als ein aus Bayern gebürtiger 21 Jahre alter Quirin H i n d r i g e r festgestellt, der erst vor einigen Tagen nach Berlin gekommen ist und sich hier umhcrtrieb. Die Psörtnersfrau muß wegen der erlittenen Fußtritte das Bett hüten, der Ehemann wurde im Krankenhause verbunden.
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Es kam die Pfingstzeit, warm und voller Sonne. Am Tage vor dem Fest räumten die Gesellen die Werk- statte sauber und tranken dann, als sie mit den Scheuer- arbeiten fertig waren, ein achtel Faß Bier, das ihnen Ludwig spendiert hatte. Dazu kreiste die Schnopsslasche in der fröhlichen Runde. Die Stimmung wurde lebhaft. Sie saßen auf den frisch geölten Hobelbänken, sangen Gassenhauer, erzählten Schnur- ren und ließen zwischenhinein immer wieder mal ihren Meister hochleben. Ein glückliche Ehe wünschten sie ihm. Denn heute, Pfingstsamstag, hielt Ludwig Hochzeit. Und well das Bier bald alle war und der Schnaps auch, die Herren Gesellen jedoch noch merklichen Durst verspürten. kamen sie auf den Einfall, den Meister mit einer Deputation zu beehren. Dazu war zunächst ein zunftmäßiger Blumen- strauß vonnöten. Die Idee wurde freudig aufgegriffen. Sandow holte vom nächsten Gemüsekrämer einige Pfund Zwiebeln, Möhren, Sellerieknollen, Lauch und Petersilie. Dieses Grünzeug wurde zu einem mächtigen Strauß gebunden und auf einen langen Stock gesteckt. Schön sah diese Tischler- blume nicht aus, aber zunftmäßig, und das war die Hauptsache. Sandow nagelte ein Stück Fournier an den Stock und schrieb darauf: Jlnser Meister soll leben: hoch, hoch, hoch!" Da keine Einigkeit darüber zu erzielen war, wer diesen Strauß zur Hochzeitstafel bringen sollte, beschlossen die vier, gemeinsam hinzugehen. Im Gänsemarsch zogen sie über den Hof auf die Straße. Voran der Hauptspaßmacher, der einen Schröck ange- zogen hatte, schief auf dem Kopf einen Zylinder schwang. aber trotz dem scierlichen 5)abit ohne Schuhe und Strümpfe ging, die Hosen bis zum Knie aufgekrempelt. Wie ein Tambourmajor seinen Zottelstock, so hob er rhythmisch seinen Zwiebelstrauß und schlug den Takt zu dem lustigen Lied, das die Gesellen sangen.
Drei Blasmusikanten, die eben aus einem Hof heraus- kamen, sahen die sonderbare Maskerade und boten schnell ihre Dienste an. Mit großem Hallo wurden sie aufgenommen und setzten sich gravitätisch an die Spitze des Zuges. Sie bliesen, was aus dem gelben Blech herausging. War die Musik auch nicht gerade schön, so war sie doch lustig. Und vor allem, sie war laut. Das war der Zweck der Uebung. Denn die Tischlergesellen waren der Meinung, wenn ihr Meist» Hochzeit hielte, hätten sie ein Recht darauf, lustig und ausgelassen zu sein. Bald sammelte sich ein großes Gefolge, das den sonder- baren Aufzug mit lautem Halloh begleitete. Sogar der patrouillierende Wachtmeister mußte lachen, als er die ver- rückten Kerle sah. Doch er schritt nicht ein. sondern verdrückte sich in den nächsten Hausgang und tat so, äls hätte er die Kolonne Krach gar nicht gesehen. Schon von weitem hörten die Hochzeitsgäste den Radau und kamen schließlich an die Fenster, um den tollen Aufmarsch zu sehen. Barer Cisermann lachte, daß thm die Tränen aus den ehrlichen Augen kollerten. Auch Ludwig konnte sich nicht mehr halten, als er das sonderbare Zunftbann» und dessen Träger sah und lachte laut heraus. Auch die Stiefmutter und Ludwigs Geschwister freuten sich. Marias Eltern, der Nachtwächter und seine Frau, konnten sich dos Lachen eben- falls nicht verbeißen. Nur Maria stand in chrem wunder- schönen Brautstaat bleich da wie der Tod und zupfte vor Empörung an ihrem langen Schleier, daß dieser beinah zerriß. Ludwigs Stiefmutter nahm sie einen Augenblick zur Seite und sagte:„Bezähme dich, Mädchen! Es ist doch euer Hochzeitstag!* Doch die Gesellen kümmerten sich um Marias schlechte Laune wenig. Sie führten ihren Fez zu Ende. Sandow rief:„Unser Meister soll in seiner Ehe glücklich werden, und die junge Frau soll nicht maulen, daß wir angezogen kommen!" „Gut, Jungens. gut... gut.. rief Vatcr Eisermann. Dann trat der barfüßige Zwiebelstraußträger vor und sagt'- einen humoristischen Spruch auf. Die Musik spielte einen Tusch. Uff, glücklich war der Strauß abgeliefert und zierte die Mitte der'Hochzeitstafcl. Die Ankömmlinge wurden nun reichlich bewirtet und rissen durch ihre frohe Laune die ganze Gesellschaft mit. Sogar Maria lachte mjt, aber nicht von Herzen. Es schien
immer, als stünde zwischen ihr und ihrem Lachen eine gläserne Wand. Sie hatte sich ihre Hochzeit anders gedacht gehabt, mit kirchlicher Trauung und dem ganzen Drumherum. Doch Ludwig, der nichts davon wissen wollte hatte gesagt: Mädchen, sei nicht dumm. Wir können unser Geld besser anlegen als in Brautkutschen und dem ganzen leeren Ge- prange!" Und darum freute er sich von Herzen, daß seine treuen Vier an seinem Ehrentage zu ihm gekommen waren. Wie die meisten an der Tafel, war er schon ein wenig beschwippst, und darum, genau so wie sein alter Herr, weichherzig. Er zerfloß schier. Er umhalste die Viere, lud sie immer wieder zum Trinken ein und sagte in einem fort: „Meine braven Vier, das werde ich euch nicht vergessen! Ihr habt eure Sache gut gemacht. Jawohl, gut gemacht!" Er blieb den ganzen Nachmittag in ihrer Mitte und kümmerte sich nicht mehr viel um die andern, weder um seine junge Frau, noch um die Verwandten. Die versorgte in- zwischen Vater Eisermann mit� Lustigkeiten auf seine Art. In Ludwig war schon längst der Geschäftsmann erwacht, der olle Sentimalitäten in den Hintergrund drängt. Daher tat er auch feine Hochzeit mit einem einzigen Tag ab. Er nahm sie sozusagen als ein notwendiges Uebcl, um verheiratet zu sein und Maria endlich zu besitzen. In der Nähe hatte er sich eine kleine Wohnung gemietet. Maria gefielen die nüchternen Möbel nicht. Sie hatte sich die Wohnung ganz anders vorgestellt; als Melstersfrau batts sie geglaubt, sich in Samt und Seide zu setzen. Schmollend verzog sie die Lippen. Ludwig sagte ihr aber mit aller Deutlichkeit, daß er sich bessere Möbel nicht leisten könne. Das Geschäft gehe vor. Seine Argumente konnten sie zunächst nicht überzeugen. Er mußte seine ganze Beredsamkeit aufbieten, um ihren Widerstand in dieser Sache zu brechen. Er merkte, daß sie sich in voller Absicht aufgelehnt hatte. Doch das erste Borpostengefecht in dem geheimen Kampf um die Oberhand in der Ehe war für Maria verloren, und kurz darauf der Feldzug. Ludwig siegte auf der ganzen Linie. Für ihn gab es keine andere Lösung. Er war nicht mehr der schüchterne junge Mann, der auf jeden Wunsch seiner An- gebeteten Rücksicht nahm. Sein Wille, als der stärkere, entschied.(Fortsetzung folgt.)