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Nr. 373 48. Jahrgang

1. Beilage des Vorwärts

In der Republik- Oper.

Mittwoch, 12. August 1931

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Die

hunderts beherrscht und ist fortwirkend und fortbildend die Keimzelle unferer ganzen modernen Staatsverfassung geworden. Weimarer Verfassung hat das Erbe Steins erweitert und ausgebaut. Unserer Festfeier aber wollen wir die rechte Weihe geben, indem ich Sie alle bitte, mit mir einzustimmen in den Ruf, der zugleich

Gemeinfame Feier der Reichsregierung, Preußens und der Stadt Berlin . in reuegelöbnis ſein ſoll: Das Deutsche Reich und sein hochver

Die Oper am Plak der Republik , von der Volksbühne| umgebaut, vom Freistaat Preußen vollendet und zu einer Stätte edelster Volksbildung gemacht, solange nicht die furchtbare Wirtschaftsnot auch dieses Werk schwer ge­troffen hatte, war gestern abend der Schauplak der gemeinsamen Verfassungsfeier der Reichsregierung, der preußischen Staatsregierung und der Stadt Berlin . Schwarz und rot auf goldenem Grunde leuch­tete der Reichsadler von der Bühne ins Haus. Der fliegende Adler Preußens schwarz auf weißem Tuch in wirkungsvollem Abstand und sehr dekorativ daneben. Das Bühnenrund mit frischem Grün und hellen Blumen. Das Haus bis auf den letzten Plak gefüllt von allen den offiziellen Persönlichkeiten und geladenen Gästen, die zum großen Teil schon der Feier im Reichstag am gestrigen Mittag beigewohnt hatten.

Das Philharmonische Orchester war auf der Vorbühne placiert und eröffnete unter der temperamentvollen Leitung von Frizz Busch die Feier mit dem Vorspiel zur Iphigenie , der grandiosen Schöpfung Glucks, des unvergeßlichen Berliner Meisters. Ansprache des Oberbürgermeisters.

Berlins Oberbürgermeister Dr. Sahm hielt dann die Festan­sprache, in der wie bei fast allen Feiern in diesem Jahr die ge­schichtliche Tat des Freiherrn vom Stein im Mittelpunkt stand. Es fiel allgemein auf, daß der Oberbürgermeister der Hauptstadt der Republik es scheinbar bewußt vermieden hatte, in seiner langen Rede das Wort Republik auch nur mehr als einmal über die Lippen zu bringen. Dr. Sahm führte aus:

Es ist heute nicht ein Tag des Feierns, sondern stillen und ernsten Gedenkens. Die Not, die an alle Türen pocht, hat Reichs; und Staatsregierung wie die Stadt Berlin dazu veranlaßt, von jeder mit größeren Geldausgaben verbundenen Feier Abstand zu nehmen. Dieser Berzicht ist allen Beteiligten sicherlich nicht leicht geworden. Das gilt insbesondere für die bisher übliche Feier im Stadion, die den begeisterungsfähigen Herzen der Jugend und durch die Jugend weiten Kreisen der erhabenen Gedanken des Staates in so erfolgreicher Weise näher geführt hat.

Im ganzen Deutschen Reich steht die heutige Berfassungsfeier im Zeichen des Reichsfreiherrn vom und zum Stein, dessen 100. Todestag vor wenigen Wochen begangen worden ist. Mit warmer Anteilnahme müssen mir gerade am Verfassungstage dieses großen, wahrhaft deutschen Mannes gedenken, denn er hat die Grundlagen für den freiheitlichen Aufbau des Reichs geschaffen. Laßt uns daran denken, daß die zentrale Lage im Herzen Europas dem deutschen Volte nach Zeiten glorreichen Aufstieges immer wieder Niederlage, Not und Verzweiflung ge= bracht, aber auch immer Männer beschert hat, die in schier haff nungsloser Lage durch die Stärke ihres Charakters, durch die Kraft ihres Willens, durch den unbeirrbaren Glauben an die Weltmiffion des deutschen Volkes diesem den Weg zum Aufstieg gebahnt haben. So war es auch im Anfange des 19. Jahrhunderts, wo Steins un­vergeßliches Wirken begann, unter Verhältnissen, die nur allzu häufig zu einem Vergleich mit den heutigen Zeitläufen herausfordern. Für die Reform des preußischen Staatswesens war für Stein noch eine andere Idee richtunggebend, die gleichfalls zu den Grund­zügen seines Wesens gehört: die Idee der Beteiligung des Volkes am öffentlichen Leben, in der lokalen Selbstverwaltung und der repräsentativen Verfassung. Im Gegensatz zum Obrigkeitsstaat war der Staat" für Stein vor allem anderen Zusammenfassung der sittlichen Kräfte des Volkslebens und höchftes Mittel zu ihrer Entwicklung, eine Schule für den Charakter der Menschen. Steins

WENN DERKURS

1]

ROMAN

VON

KURSFAL

Foly Scherret

Allmächtiger, dir sei Preis!

Groß sind die Wunder deiner Gnade!"

Die Stimme strahlt.

James Silvester empfindet die Kostbarkeit dieses stähler­nen und biegsamen Tenors. Sein Schwager wird mit Recht zu den ganz Großen gezählt.

Jetzt finkt Tannhäuser in die Knie und lehnt den schmalen, dunklen Kopf an den Stamm des Kruzifires, das verdächtig zu schwanken beginnt. Der Körper ist zusammen­gefunken, aber er wirkt nicht schlaff, ermüdet oder alt, selbst in dieser verzweifelten Krümmung bleibt er graziös und ge­schmeidig.

Er ist fünf Jahre älter als ich, denkt James. Mit vierzig werde ich nicht so interessant aussehen. Ein vorsichtig ab­wägender Blick gleitet über die steif gestärkte Hemdbrust zu dem neugierig vorlugenden Bauch hinab.

Im Orchester ertönen gestopste Hörner. Nicht ganz rein, ärgert sich James nebenbei. Kunststück, daß Manfred gut fonserviert ist. Hat er Sorgen? Er braucht sich nicht in zehn Minuten zu entscheiden, ob er Westtohle tauft oder nicht. Die Gage wird ihm in die Garderobe ge­schickt, und er unterschreibt nur die Quittung. Westkohle ist übrigens ein schönes, gefälliges Papier, und bei einer Ge­treideflaute soll man nicht Manitobaweizen einkaufen. Dazu ist immer noch Zeit. Also liegt fast eine halbe Million Reichs­mart unbeschäftigt auf der Depositenkasse der Deda- Bank. Geld muß arbeiten, und Westkohle verläßt feinen Gerechten. ,, Er hat doch eine wundervolle Stimme", flüsterte Fränze Silvester.

Gewiß, gewiß!" James fingert an der Smokingweste. Die adligen Sänger mit dem Landgrafen sind aufge­fahren, und Wolfram versucht, sich männlich gegen den be= rühmten Tannhäuser zu behaupten. Jedenfalls fingt er sehr laut, trotzdem es die Partie an dieser Stelle keineswegs ver­langt. James sieht flüchtig auf die Bühne, aber das Bild

ehrter Reichspräsident von Hindenburg leben hoch!

Die Versammlung hat sich erhoben, wiederholt den Hochruf dreimal und singt, vom Orchester begleitet, das Deutschlandlied.

Städteordnung gab den Städten die Rechte und Pflichten der Selbstverwaltung und ist damit die Grundlage für die fünftige Entwicklung der preußischen Städte geworden. Der Grund­gedanke der Selbstverwaltung, zum ersten Male in Paragraphen eines Gesetzes verkörpert, ist weit über den Rahmen dieses Gesetzes hinausgedrungen, er hat das ganze öffentliche Leben des Jahr- zuzusehen.

Ein Konzert von Händel , virtuos gespielt, beschloß die Feier. Die Teilnehmer eilten dann in den Tiergarten hinaus, um dem imposanten Fackelzug der republikanischen Massen

Wieder Schüsse auf Schupos.

Schützen am Fenster. Neue Tumulte am Kreuzberg .

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In dem ständigen Unruheherd des Südwesten Berlins , in der Gegend um die Nostiz - und Bergmannstraße, ver­suchten gestern abend kommunistische Trupps immer wieder geschlossene Demonstrationszüge zu bilden. Polizeibeamten mußten schließlich zum Räumen der Straße schreiten. Dabei wurden aus einem Fenster des Hauses Nostizstraße 16 drei Schüsse auf die Beamten abgegeben.

Die Polizisten erwiderten das Feuer; gleichzeitig drang ein Kommando in das Haus ein und nahm eine Durchsuchung der Wohnung, aus der die Schüsse gefallen waren, vor. In den Räumen wurden zwei Männer angetroffen, die selbstverständlich leugneten, geschossen zu haben. Die Durchsuchung nach Waffen verlief sonder­barerweise ergebnislos, man nimmt an, daß die mutmaßlichen Täter noch genügend Zeit hatten, sich der Pistolen zu entledigen. Dagegen wurde in der Wohnung Propagandamaterial der KPD . gefunden und beschlagnahmt. Die beiden Verdächtigen wurden der Politischen Polizei übergeben.

Bei der Schießerei wurde auch eine Person leicht verletzt, und zwar der 26jährige Schneider Hermann Hase, der am Fenster seiner Wohnung stand. Der Verletzte wurde dem Krankenhaus über­geben.

Der verlorene Schlagring.

Ein Vorwärts"-Leser schildert uns den folgenden von ihm beobachteten Vorfall:

Montag abend um 10 Uhr durchzog ein Trupp feldmarsch­mäßig ausgerüsteter Jungstahlhelmer die Tauenzienstraße in Richtung 300, Das herausfordernde laute Treiben lenkte die Auf­merksamkeit des Publikums auf den seltsam anmutenden Zug. Ein helles Klirren auf dem Pflaster ließ plötzlich den Trupp einen Augenblick anhalten. Der die Kolonne beschließende Radfahrer rannte zurück und nahm von der Erde ein blankes Stück Metall auf, das ihm in der Haft aus der Tasche gefallen war. Bei näherem Zusehen stellte es sich heraus, daß der Stahlhelmer einen Schlag­ring verloren hatte, den er möglichst schnell wieder verstecken wollte. Seine Freunde wußten wohl um die Ursache des Klirrens, denn die ganze Schar versuchte fluchtartig zu entkommen. Der Poli­zeiwachtmeister, der die Verfolgung umgehend aufnahm, vermochte daher nur noch einen Teil zu stellen und auf die Wache zu nehmen, wo eine gründliche Durchsuchung stattfand. Der Radfahrer war leider entkommen. Durch einwandfreie Zeugen konnte auf der Wache jedoch festgestellt werden, daß der entkommene Radfahrer außer dem verlorenen Schlagring nach einen weiteren in der Hand hielt, als er die Waffe von der Straße aufhob. Selbstverständlich leugneten die auf die Wache geführten Stahlhelmer einen Zusammenhang mit dem geflohenen uniformierten Radfahrer und behaupteten, nicht ein­mal dessen Namen zu kennen.

bleibt nicht haften. Die Gesichter verschwimmen. Das Ohr vernimmt nur eine Wirrnis von Tönen. Der Kurs der West­fohle ist augenblicklich 300. Nicht schlecht! Gute Aussichten bei steigender Konjunktur.

,, Ja, jetzt erkenne ich sie wieder,

Die schöne Welt, der ich entrüdt..

Mit sieghafter Kraft jauchzt Tannhäuser über die Sänger und das enthusiastisch bewegte Orchester. James ist in diesem Augenblick sicher, daß die Aktien noch höher flettern werden, schwindelnd hoch. Man kann ein Riesenvermögen verdienen. ,, Du siehst gar nicht hin. Bist du krank?" Fränze legte ihre Hand ganz leicht auf James Schulter.

In diesem Augenblick hat auch ihr gefeierter Bruder jedes Interesse für sie verloren.

,, Mir ist nichts, Kind."

Fränze neigte sich über die Brüstung und applaudiert. Das Theater jubelt. Manfred Grumacher ist ein Sohn der Stadt, ein berühmter Sohn, auf den man stolz sein kann. Er verbeugt sich tief und lächelt gerührt.

Arm.

,, Bitte, fomm jetzt!"

James steht schnell auf und ergreift ungeduldig Fränzes Fränze betrachtet ihn befremdet. Aber sie erhebt sich so­fort und wickelt sich in ihr graues Pelzcapé.

,, Den ganzen Abend bist du so sonderbar." Sie ist be sorgt und etwas verschüchtert.

James will sich zu einem liebenswürdigen Lächeln durch kämpfen. Es gelingt ihm nicht.

Frag nicht so viel! Ich fühle mich wirklich wohl." Die Finger fnacken, und die Augenbrauen heben und fenken sich in dem großflächigen, gelben Gesicht. Warum quält ihn Fränze mit diesen Fragen!

Ich muß den Marr von der Deda sprechen."

Er stößt die Worte abgerissen hervor und geht mit weit ausholenden Schritten durch den Korridor an der Garderobe vorbei. Fränze kann ihm kaum mit Würde und Anstand folgen. Hin und wieder grüßt er einen Bekannten. Alles, was dabei sein muß, ist vollzählig versammelt. Smokings und Abendtoiletten inszenieren geselliges Leben.

,, Gratuliere, gratuliere..." Ronful Damme wegt heran. Sein Rotweingesicht und die ausgeweitete Glaze reichen James knapp bis zur Schulter. Ihr Herr Bruder ist be neidenswert." Der Seehundsbart von unbestimmter Farbe

Reichsbanner an die Schupo.

Ein Telegramm Otto Hörfings.

Im Anschluß an seine Rede verlas der Polizeipräsident bei der gestrigen Verfassungsfeier der Berliner Schußpolizei im Lustgarien ein von Otto Hörsing unterzeichnetes Telegramm des Reichs­banners Schwarz- Rot- Gold, das folgenden Wortlaut hat: ,, mit tiefer Bewegung hörten wir vom Tode der Berliner Polizeihauptleule Anlauf und Lenk und der schweren Berwundung des Polizeioberwachtmeisters Willig, dem wir völlige Wiederyer­fiellung kameradschaftlich wünschen. In bewunderungswürdiger, heldenhafter Pflichlerfüllung gegen ein verbrecherisches Ticheta- Ge­findel sind diese neuen schweren Blutopfer gebracht worden. ganze Anteilnahme des Reichsbanners Schwarz- Rot- Gold gehört den Angehörigen und der so vorbildlich pflichtfreuen preußischen Schutz­polizei."

Die

Der Polizeipräsident sprach dem Reichsbanner Schwarz- Rot­Gold für die Anteilnahme und die zum Ausdruck gebrachte Ver= bundenheit der Schutztruppe der Republik mit der prei.ßischen Polizei seinen Dant cus.

Die Kasernen der Berliner Schupo hatten auch in diesem Jahre wieder reichen Flaggenschmud aus Anlaß des Verfassungs­tages angelegt. Besonders eindrucksvoll war die Kaserne der Polizeiinspektion Kreuzberg in der Friesenstraße ge= schmückt. Fünfzig Fahnen zeugten hier von der Liebe der Schutzpolizeibeamten zur Deutschen Republik. Ein sehr freundliches Bild bot auch die Schupokaserne in der Chausseestraße, die a'te Maikäferfaserne, hier grüßten aus fast jedem Fenster der Bereit schaften die schwarzrotgoldenen Farben der Republik . Auch die Unterkunft in der Prinz- Friedrich- Karl- Straße mar reich geschmückt; hier mies Trauerflor auf die Mordtaten der Kommunisten an Bolizeibeamten hin.

*

Am vergangenen Sonntagvormittag veranstaltete die Havel­Attionsgruppe Schwarz- Rot- Gold eine Propa= gandaauffahrt auf dem Tiefen See bei Potsdam als Ein­leitung zur diesjährigen Verfassungsfeier. Anschließend beteiligte fid) der Verein mit einer Fahnengruppe von 15 Mann im weißen Sport­dreß am Verfassungsumzug des Reichsbanners und der Partei Nowawes und Potsdam . Ein kameradschaftliches Beisammensein bei der Verfassungsfeier im ,, Lindenpark" beschloß den Abend.

Städtetag ehrt Freiherrn vom Stein. Die Vorstände des Deut. schen und des Preußischen Städtetages ließen gestern an der Gruft des Freiherrn vom Stein in Frücht bei Nassau einen Kranz, ge schmückt mit den deutschen und preußischen Farben, niederlegen.

und ausgefransten Rändern wischt über Fränzens Hand. Singen bringt manchmal mehr ein als Handeln auf der Börse." Das Lächeln bleibt zwischen Nase und Augen eingeklemmt. ,, Na, die Börse ist trotzdem ein angenehmer Aufenthaltsort.

Fränze begrüßt Frau Aurelia Damme nicht allzu freund­lich. Beide Damen find im gleichen Alter. Mitte dreißig. Aber neben Fränzes dunkler Schlankheit wirkt die junonische Frau Aurelia bejahrter. Mit einem Blick stellt Fränze fest, daß der durchwirkte Brokat der Konsulsgattin kostbarer ist als ihr schwarzer Panne. Scheinbar bringt der Heringshandel mehr ein als Getreide.

Sie sieht aus wie ein versilberter Kachelofen, denkt Fränze, während Frau Aurelia Komplimente über Manfred Grumachers Tannhäuser drechselt.

,, Wir wußten alle, daß er ein berühmter Mann werden würde." In Frau Aurelias Stimme flingen immer kleine Juchzer mit.

Fränze schweigt. Sie ärgert sich über das geschmacklose Bumundereden. Fröstelnd zieht sie den Belz um sich, als ob sie sich von der Umwelt abschließen möchte.

,, Die Börse scheint sehr fest zu sein", Konsul Damme drückt dadurch seine Zufriedenheit mit sich und der Welt aus.

James ist unruhig. Plötzlich entschuldigt er sich kurz und läßt Konsul Damme mit seinem seelischen Gleichgewicht allein. An der Treppe zum Foyer steht Direktor Marg mit seiner Tochter Nora, einem hochaufgeschossenen, dünnen Girl, das soeben mit der gesellschaftlichen Laufbahn beginnt. Dr. Harry Silvester, James' Neffe, ein blonder Herr in den Zwanzigern, erzählt Wize. Beim Lachen entblößt Nora weit die Zähne, die sehr fest, aber etwas zu groß geraten sind. Auch Direktor Marg lächelt über den geistsprühenden, hoffnungsvollen, jungen Mann, der vielleicht einmal der zukünftige Leiter der Firma ,, Ed. Silvester u. Söhne" werden wird.

Harry umarmt lärmend den Onkel. Er ist nicht ganz sicher auf den Beinen. Das Aroma kräftigen Rums umgibt ihn. James runzelt die Stirn, aber er will sonst nichts be­merken.

,, Vater fonnte nicht fommen. Er fühlt sich schlecht. Du weißt, das Herz!" Eine entschuldigende Handbeweg- ng be­gleitet die Worte.

Heinrich Silvester, der ältere Bruder, besitzt ein vorneh­mes Herrengeschäft in der Langgasse.

,, Schade! Manfred freute sich auf den Abend. Ich weiß, Heinrich war schon beim Mittagessen frant."( Forts. folgt.)