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Dem Wohl des Fußgängers.

Aus der Geschichte des Berliner Bürgersteiges.

Ungefähr hundert Jahre sind es jetzt her, daß Berlin damit| Behörde alljährlich bestimmt, und die Eigentümer, welche neue Ge­begann, allgemein die granitenen Bürgersteige einzuführen. Länger bäude errichten. Die Unterhaltung dieser Granitbahnen liegt den besteht diefe Einrichtung noch nicht. Eigentümern ob. Eine Unterbrechung der Granitbahn darf. mir vor den Einfahrten zu den Grundstücken stattfinden. Die Länge

Die ersten Anfänge dazu liegen in den Jahren 1824 und 1825, wo einige Behörden und auch wohlhabende Bürger vor ihren Grundstücken Granittrottoire legen ließen. Einige der ersten waren die Weinstubenbefizer Lutter und Wegener, Ecke Charlottenstraße und Französische Straße. Um aber diese Wohltat den Bürgern überall zugänglich zu machen, bestimmt eine Stabinettsorder vom 18. Mai 1828, daß überall, wo nadh sachverständigem Ermessen eine Reparatur der Bürgersteige notwendig wurde, die Hausbesitzer anzuhalten seien, Trottoirs von Granitplatten, auf drei Fuß Breite, anzulegen. Dasselbe sollte vor jedem Neubau und bei jedem Haus­verkauf geschehen.

Der Erfolg dieser Verfügung war nicht durchgreifend, da es auch viele Hausbesitzer gab, denen die Mittel dazu fehlten. Um aber doch eine einheitliche Durchführung erreichen zu tönnen, be­stimmte im Jahre 1829 der Berliner Magistrat, daß jährlich 10 000 Zaler aus dem Hundesteuerertrag dazu zu verwenden seien, den Hauseigentümern zwei Dittel der Trottoir­tosten zuzuwenden, so daß diese mur ein Drittel aus eigenen Mitteln zu zahlen hätten. Das neue Gesetz über die Anlegung der Granitbahnen auf den Bürgersteigen in den Straßen der Residenz Berlin " enthielt nun u. a. foigende Bestimmungen: Zur Anlegung von Granitbahnen sind verpflichtet die Eigentümer der Grundstücke in denjenigen Straßen, welche die

Zehn Jahre unter falschem Namen. Die Lebenstragödie eines entsprungenen Zuchthäuslers.

Was tut ein vielfach vorbestrafter Mensch, ein Zuchthäusler, der während eines Transports seinen Wächtern entspringt und unter feine Bergangenheit einen Strich machen und ein neues Leben be­ginnen will? Er verschafft sich einen Paß unter einem fremden Namen und ist von mun an für die Behörden ein anderer. Bis der Zufall eines Tages dem gefährlichen Spiel ein Ende macht.

Aus der Partei.

Ho- rud nad lints! Mit diesem Zuruf schließt der sozialdemo fratische Wahlaufruf zu den Gemeinde- und Landtagswahlen, die am 24. April in Wien und anderen Ländern der Republik Deutschöster­reich vorzunehmen sind. Ho- rud" bedeutet ,, Sebe und rücke"; es ist der ständige Temporuf bei entsprechend gemeinsamer schwerer Körperarbeit. Wohl zum erstenmal ist hier ein allbekanntes Wort aus der Arbeitersprache zum Wahlkampfmotto genommen worden.

Berlin G 68, Lindenstraße 3,

biefes 3wischenraumes darf aber höchstens 8 Fuß betragen, und Parteinachrichten die Pflasterung desselben darf nur mit Steinen, nach Lütticher Art bearbeitet, bewirkt werden. Alljährlich bezeichnet das Kgl. Polizei- infendungen für diese Rubrik find Präsidium diejenigen Straßen, in denen die Bürgersteige mit Granit­platten zu belegen sind. Bei denjenigen Grundstücken, deren Eigen­im Wege der Erefution auf ihre Gefahr und Kosten zur Ausführung tümer die Legung der Granitbahn nicht bewirkt haben, wird solche gebracht. Der Magiftrat fann Zahlungsfristen bewilligen und seine Forderung erekutivisch einziehen oder hypothekarisch auf das Grund­stück eintragen lassen usw.

Für die Granittrottoire bediente man sich fast durchgängig inländischen Materials; die meisten Platten tamen vom 30bten und aus den Striegauer Brüchen. Als im Jahre 1824 die ersten Trottoirs gelegt wurden, zahlte man für einen Quadratfuß rohen Materials aus sächsischem Granit 14 Silber­groschen, und mit den Kosten für Anfuhr und Verlegen tam er auf 16 Silbergroschen 6 Pf. zu stehen. Aus Oderberger Granit fonnten die Kosten auf 22 Silbergroschen 6 Pf. angenommen werden. Wie be deutend sich die Preise infolge der Konkurrenz der einzelnen Stein­brüche ermäßigten, sieht man daran, daß einzelne Unternehmer 1838 bereits den Quadratfuß mit 9 Silbergroschen 6 Pf. mit Striegauer Platten belegten,

Achtung! Erweiterter Bezirksvorstand! Mittwoch, den 30. März, pünktlich 18% Uhr, im Sitzungs­saal des Bezirksverbandes, Lindenstr.3, 2. Hof, 2 Treppen

Sitzung des Erweiterten Bezirksvorstandes

Das Erscheinen sämtlicher Bezirksvorstandsmitglieder ist dringend erforderlich. DER BEZIRKSVORSTAND.

Sie will ihr Stübchen haben. Sonst zerschlägt sie alle erreichbaren Scheiben.

Elma por zehn Wochen wurden zwei Personen beim verdächtigen Hantieren mit einem Auto beobachtet. Die Polizei brachte sie aufs Polizeirenier. Der eine von den beiden mußte da bleiben, obgleich) feine Papiere in Ordmmg schienen. Seine Fingerabdrücke im Eine eigentümliche Rache hat sich die 45 Jahre alte Frau Polizeipräsidium ergaben, daß er nicht die Person sein konnte, auf Elise L. ausgedacht. Vor nicht allzulanger Zeit hatte sie eine be­die sein Paß lautet. Er war in Wahrheit der zwölfmal vorbescheidene Kellerwohnung, in der sie hauste. Sie lebte von der Wohl­strafte W. Auf einem Transport aus dem Hamburger Zuchthaus in fahrt und diese bezahlte auch die Miete. Da aus Gesundheits­Fuhlsbüttel, wo er eine Zuchthausstrafe verbüßte, lief er seinen gründen die Wohnung geschlossen werden mußte, brachte man die Wächtern davon, ging nach Köln , erfuhr dort von einem Bekannten Frau 2. in der Frauenabteilung des Asyls in der Fröbelstraße Frau L. in der Frauenabteilung des Asyls in der Fröbelstraße die Perfonalien eines gewissen 5 a denfeld und beforgte sich einen unter. Dadurch fühlt sich nun die Frau zurüdgefeßt und protestierte Paß auf dessen Namen. Seitdem lebte er als Jumelenhändler in gegen diese angebliche Ungerechtigkeit auf ihre Art: Sie ergreift Berlin . Als Hadenfeld ließ er sich einen Gewerbeschein ausstellen. einen Schrubber oder sonst einen Gegenstand und schlägt damit im Im Herbst v. 3. war er vollkommen mittellos und erklärte fich Asyl die Fensterscheiben ein. Es erfolgt dann eine Anzeige wegen bereit, einem Bekannten bei dem Verkauf eines Autos behilflich zu Hausfriedensbruchs und die L. wird dem Richter zugeführt. Erhält sein. So wurde seinem Spiel mit dem falschen Namen ein Ende fie Bewährungsfrist, geht sie gleich wieder nach der Fröbelstraße gemacht. und schlägt wieder einige Scheiben ein. Wird sie zu einer Haftstrafe verurteilt, so sigt sie sie ab. Am ersten Tag ihrer Freiheit protestiert sie wieder durch Einschlagen von Fensterscheiben. So geht es hin und her. Bereits viermal hat sie vor dem Richter gestanden. Am Dienstag wurde sie entlassen und am Abend bereits ins Polizeipräsidium wieder eingeliefert. Sie hatte schon wieder die Scheiben eingeschlagen.

Bor Gericht bestritt er, gewußt zu haben, daß das Auto ge= stohlen war. Er war froh, endlich seinen früheren Namen wieder tragen zu dürfen. Was hätte er nach sehner Flucht anderes tun sollen? Nach Berbüßung der Zuchthausstrafe wäre für ihn ein ge­ordnetes Leben unmöglich gewesen. Sollte er denn sein Leben lang für seine Jugendtorheiten büßen? Als Fünfzehnjähriger erlitt er unschuldig wegen Gemeinheit seines Arbeitskollegen die erste Strafe. So fing es an und dann folgte eine Strafe nach der anderen. Er führte ein unstetes Leben und wer meiß, wie lange das gegangen wäre, menn er nicht den falschen Namen angenommen hätte.

Das Gericht verurteilte 2. megen Hehlerei, Führung eines falschen Namen und dergleichen mehr zu einem Jahr drei Monaten Gefängnis. Aus der alten Strafe hat er noch 178 Tage zu verbüßen; das sind im ganzen ein Jahr neun Monate Gefängnis. Für das neue Leben unter altem Namen tein guter Anfang!

Die internationale Sprache. Esperanto und sozialistische Arbeiterschaft. Erfreulicherweise wächst das Interesse der Arbeiterschaft an der internationalen Hilfssprache. Troß der schweren Wirtschaftskrise ist im vergangenen Jahr die Loslösung der sozialistisch en Esperantistenschaft vom Arbeiter- Esperanto- Bund durchge­führt worden. Dieser Bund ist eine Filiale der Kommunistischen Partei geworden, Sozialisten haben in ihm nichts mehr zu suchen. Sie gehören in den Sozialistischen Esperanto- Bund.

Der Sozialistische Esperanto- Bund ist mit dem Desterreichischen Arbeiter- Esperanto- Bund eine Art Arbeitsgemein­fchaft eingegangen. Da das Arbeitsfeld beider Bünde deutsche Sprachgebiete umfaßt, ergibt sich die Möglichkeit einer gewissen 3u­sammenarbeit. Es ist eine gemeinsame Zeitung geschaffen worden,

" La Socialisto". Ein Liederbuch wird ebenfalls gemeinsam

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herausgegeben. Es ist zu hoffen, daß aus dieser jetzt teilweisen Zu­jammenarbeit im Laufe der Zeit eine engere Berbindung entsteht. International ist die Lage noch nicht ganz klar. Die internatio­nale Organisation ist teine Sennacieca Asocio Tutmonda Zentrale der Länderorganisationen, sondern besteht aus Einzelmit­gliedern. Diese Organisationsform war richtig und annehmbar, so lange im GAL. Angehörige verschiedener Barteirichtungen vereinigt SAT. waren, und fo lange die gemeinsame Arbeit möglich war. Das aber ist eben nicht mehr möglich. Glücklicherweise hatten die Kommu­nisten im vergangenen Jahr auf dem Kongreß von Amsterdam fein Glück, fie blieben in einer hoffnungslosen Minderheit und be­reiten sich jetzt darauf vor, eine fommunistische Esperanto- Inter­nationale zu gründen. Sie haben es also aufgegeben, SAT. zu er­

abern.

Der diesjährige Kongreß der Sennacieca Asocio Tutmonda findet in Deutschland statt, und zwar in Stuttgart . Es wird Aufgabe der sozialistischen Esperantisten sein, ihre jezige zahlemmäßige Ueberlegenheit auszunuzen und sich in der inter­nationalen Organisation die Stellung zu sichern, die ihnen zukommt. Die Berliner Anschrift ist: Sozialista Esperanto Asocio­ Germanio ( 2. Sproed), Berlin N. 58, Choriner Str. 45.

Die Frau fordert eine eigene kleine Stube, für die die Wohl­fahrt die Miete bezahlen soll.

Rechtsentscheid des Kammergerichts in Mieterschuhfachen. Der Amtliche Preußische Pressedienst teilt folgenden Rechtsentscheid des Kammergerichts in Mieterschuhfachen mit:

mietet, so ist die Friedensmiete nicht festzustellen, sondern festzu­Waren Räume für die Zeit vom 1. Juli 1914 ab nicht ver­sehen. Dies gilt auch dann, wenn die Räume sowohl vor als auch nach dem 1. Juli 1914 für denselben Mietzins vermietet waren und die Umstände dafür sprechen, daß dieser Mietzins auch für eine mit dem 1. Juli 1914 beginnende Mietzeit vereinbart worden wäre.

Sozialpolitisches Seminar( Wirtschaftsschule) an der Deutschen Hochschule für Polifit. Das Sozialpolitische Seminar nimmt zum Sommersemester wieder Hörer für seinen neu beginnenden Lehrgang auf. Der Lehrgang erstreckt sich über vier Semester und will Ar­beitern und Angestellten die fachlichen Kenntniffe auf arbeitsrecht­lichem, fozialem und wirtschaftspolitischem Gebiet vermitteln, die für eine erfolgreiche Ausübung der wirtschaftsdemokratischen Funktion in Betrieben und Gewerkschaften erforderlich sind. Das Borlesungsverzeichnis ist im Sekretariat der Hochschule, Berlin 56, Schinkelplay 6, erhältlich. Anmeldungen mit Lebenslauf find bis Mitte April ebendorthin zu senden. Die Vor­lesungen beginnen am 25. April 1932.

Zwei Kinder verbrannt. In Abwesenheit ihrer Eltern ver­brannten in Ganderkesee bei Bremen zwei Kinder. Sie hatten mit Streichhölzern gespielt...

Vorträge, Vereine und Versammlungen

Reichsbanner Schwarz- Rot- Gold". Geschäftsstelle: Berlin G. 14, Gebastianstr. 37-38, Sof 2 Tr. Jungbanner Berlin ! Kreisführer, Ortsvereinsführer und Stellver treter. Nächste Zusammenkunft im Gaubüro am Mittwoch, 6. April. Deutscher Arbeiter- Sängerbund, Gau Berlin. Geschäftsstelle: P. Schneider, Berlin NO. 55, Hufelandstr. 31. Fichte- Georginia 1879. Die Uebungsstunden finden von jest ab regel­DIGIS mäßig Donnerstags, 20 Uhr, in der Aula des Königstädtischen Real­gymnasiums, Elisabethstr. 57-58, statt. Reuköllner Sängerchor. Zur Be­grüßung der Generalversammlung des Gaues treffen sich die Sänger am Tom­menden Sonntag, pünktlich 8% Uhr, im Gewerkschaftshaus.

Freie Arbeiter- Stenographen vereinigung Groß- Berlin. Reichsturzschriftkurse für Fortgeschrittene. Neukölln : Karl- Mart- Schule, Kaiser- Friedrich- Str. 209/210. 50 bis 90 Gilben jeden Dienstag, 140 bis 220 Gilben Redeschrift jeden Don­nerstag, 100 bis 140 Gilben jeden Freitag, 19% Uhr. Nordosten: Gemeinde­Norden 1: schule Senefelderstr. 6. 60 bis 100 Gilben jeden Dienstag, 20 Uhr. Jugendheim Billdenowftr. 5( nahe Bahnhof Wedding). 140 bis 200 Silben Rede­ schrift jeden Donnerstag, 191 Uhr. Norden II: Gemeindeschule Echulstr. 99. 60 bis 100 Silben jeden Montag, 19% Uhr. Beitrag 1,50 M. für Erwachsene, 1 M. filt Jugendliche, 50 Pf. für Erwerbslofe, 10 Bf. für Srisen- und Wohl fahrtsunterſtügungsempfänger monatlich. Weitere Auskunft erteilt Otto Weng­hoefer, Borsigender, Belten i. d. Mart, Wilhelmstr. 10a. Su allen Kursen find Gäste willkommen.

Longfellow English Debating Club, Bülowstr. 104: Heute 2014 Uhr spricht Mrs. Thea Brinckmann über die Nobelpreisträgerin Jane Adams: Some thing about her life and work" Gäste willkommen.

für Groß- Berlin

stets an bas Bezirkssekretariat 2. Hof, 2 Treppen rechts, zu richten

Beginn aller Veranstaltungen 19% Uhr, sofern keine besondere Zeitangabe!

1. Kreis Mitte. Mittwoch, 30. März, 20 Uhr, Kreisbildungsausschussizung bei Brandis , Stralauer Str. 10.

7. Kreis Charlottenburg . Donnerstag, 31. März, engerer Vorstand und Ab­teilungsleiter im Jugendheim Rosinenstr. 4.

13. Areis Tempelhof. Donnerstag, 31. März. Wir empfehlen den Genoffinnen den Besuch des Vortrages des Sportarztes Dr. Kreuz: Der Wert der Leibesilbungen". Bei Pommerening, Tempelhof , Berliner Str. 100.

15. Kreis Treptow . Donnerstag, 31. März, Kreisvorstandssigung mit Bezirks­tagsdelegierten an bekannter Stelle.

3. Abt. Donnerstag, 31. März, 19 Uhr, Quartalsabrechnung sämtlicher Be.. zirksführer bei Borlit, Sebastianstr. 38.

19. Abt. Mittwoch, 30. März, bei Münzberg, Stettiner Str. 52, Zusammen­kunft der jungen Parteigenossen der 19. Abteilung.

27. Abt. Donnerstag, 31. März, Funktionärsigung im Sportrestaurant. 35. Abt. Heute, Mittwoch, 30. März, Mitgliederversammlung im Frankfurter Hof, Frankfurter Allee 313. Referent: Walter Pahl. Thema: Bom 2. Wahl-. gang zur Preußenwahl.

36. Abt. Mittwoch, 30. März, Funktionärsizung bei Busch, Tilsiter Str. 27. 58. Abt. Freitag, 1. April, Funktionärsigung bei Franzen, Kaldreuthstr. 5. 81. Abt. Friedenau . Mittwoch, 30. März, 191 Uhr. Die Bertreter zum Kreis­Teitertag treffen sich zu einer Besprechung vor der Mitgliederversammlung. 99. Abt. Mittwoch, 30. März, Mitgliederversammlung nicht in der Idealhalle, sondern in Beckers Gesellschaftshaus, Briß, Chausseestr. 97.

39a. Abt. Mittwoch, 30. März, 20 Uhr, Gruppe junger Sozialdemokraten. Wir tommen heute abend in der Halle am Hufeisen zusammen. Thema: Die preußischen Landtagswahlen.

104. Abt. Funktionärsigung Mittwoch, 30. März, 20 Uhr, bei Pamp, Haffel­werderstr. 12. Wahlvorsteher und Stellvertreter müssen erscheinen. 108. Abt. Donnerstag, 31. März, 20 Uhr, Funktionärsigung bei Stippekoht, Schönerlinder Str. 5. 19 Uhr Vorstandssigung ebenda.

133. Abt. Mittwoch, 30. März, 20 Uhr, Mitgliederversammlung bei Rachne, Berliner Str. 39. Bortrag: Wahltechnik und Tattit. Referent: Stadtrat Johannes Hiege.

134. Abt. Mittwoch, 30. März, 20 Uhr, Arbeitskreis jüngerer Parteigenossen bei Tonnet, Referent: Theodor Kozur.

Arbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde Groß- Berlin. Geschäftsstelle: Berlin SW. 68, Lindenstr. 3, 2. Sof, II. Kreis Neukölln . Zu der heute, Mittwoch, 20 Uhr, im Heim Ranner. Straße stattfindenden Jüngerenversammlung der SA3. kommen alle Rote- Falten- Helfer mit den Gruppen. Interessierte Genossen ebenfalls. Abt. Sturmfalte. Morgen, Donnerstag, 8 Uhr, Bahn­hof Neukölln . Treffpunkt zur Fahrt nach Uegdorf. Schlafsack und Kultur. beutel mitbringen.

Sozialistische Arbeiterjugend Groß- Berlin

SAS C

Cinfendungen für diese Rubrik nur an das Jugendsekretariat Berlin SW 68, Lindenstraße 2, vorn Treppe rechts. Werbebezirk Neukölln : Heute, 18-19% Uhr, Sprechstunde in der Ganghofer­straße. Alle jüngeren Genoffen gehen zur Süngerenversammlung, welche ge­meinsam mit den Kinderfreunden durchgeführt wird. Beginn 19½ Uhr im Bortragssaal Ranner Straße. Werbebezirk Prenzlauer Berg . Der Kursus Lau tagt wieder heute, 20 Uhr, in der Sonnenburger Str. 20.

Allgemeine Wetterlage.

29.März 1932, abds. H18 14

765

760

750

755

760

OMadrid

760

-6

755

760

Leninge

SIDONE

638

0

O

Ofest

780

H

Owolkenlos, heiter, halb bedeckt wolkig, bedeckt, Regen, Graupeln 65Schnee, Nebel, Gewitter Windstille

Der größte Teil des Reiches ist jetzt in den Bereich milder, feuchter ozeanischer Luftmassen gelangt, die auf der Süd- und Süd­oftseite einer bei Schottland gelegenen Depression ostwärts, vor­dringen. Die Temperaturen hatten daher am Dienstag vielfach übernormale Werte, im Westen des Reiches waren Höchsttempera­turen von 10 Grad und darüber keine Seltenheit. In dem west­lichen Luftstrom schwimmen Schlechtwettergebiete ostwärts, die durch 3onen etwas besseren Wetters getrennt sind. Ein ausgedehntes Niederschlagsgebiet ist am Dienstagabend am Kanal zu erkennen; es dürfte später auch unseren Bezirk streifen.

*

Wetteraussichten für Berlin . Nach Wetterbesserung später wieder Entrübung mit Niederschlagsneigung, mild, auffrischende südliche bis füdwestliche Winde. Für Deutschland . Im Süden Wetter­besserung, im Westen und in Mitteldeutschland nach Bemöllungs­abnahme neue Wetterverschlechterung, im Osten meist bewölkt, aber ohne wesentliche Niederschläge, in feinem Teile des Reiches nennens merte Nachtfröste.

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