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Bonzentum des" Dritten Reichs".

Offiziere und Unteroffiziere der alten Armee gesucht.

Der Vorstand des Allgemeinen Deutschen Ge werkschaftsbundes hat in seiner gestrigen Sigung abschließend Stellung zur Frage der Arbeits­dienstpflicht genommen. Er wird das Ergeb­nis seiner Beratungen der Reichsregierung unter

breiten.

Der Vorstand des ADGB. wendet sich auf das entschiedenste gegen alle Pläne, die in irgend­einer Form eine Arbeitsdienstpflicht vor­sehen oder jeden freien Arbeitsmarkt noch weiter einengen. Er tritt ein für eine wirksame Ar­beitshilfe für die jugendlichen Erwerbslojen, aufgebaut von absoluter Freiwilligkeit. Soweit außerberufliche Schulungsmaßnahmen be­stimmter Arbeitsobjekte in Frage kommen, muß deren unbedingte Zusäßlichkeit gewährleistet sein. Die Holzarbeiter- Zeitung" Nr. 29 veröffentlicht auszugsweise einen streng vertraulichen" Befehl, den die Untergruppe des Nazigausturms Ost mark in Frankfurt a. d. Oder am 3. März d. I. an die Ortsgruppenleitungen versandt hat. Dieser Befehl samt seiner Anlage ist ein schlüssiger Beweis dafür, daß das Geifern der Naziagitatoren über die marristische Mißwirtschaft", das Bonzentum" usw. nur den Boden vorbereiten soll für die Mißwirtschaft und das Bonzentum im Dritten

"

Reich".

Durch die Einführung der Arbeitsdienstpflicht soll, wie aus den ,, Anordnungen" des Gaufturmes Ostmort flar hervor geht, einer stattlichen Zahl von ehemaligen Paiserlichen Offizieren, Feldwebeln und anderen Kasernenhofgewal tigen zu gut bezahlten Staatsstellungen verhoffen werden. Der Befehl verlangt nämlich, daß die Vorarbeiten für die Durchführung der Arbeitsdienstpflicht in jeder Weise zu unterstüßen", ganz besonders aber ,, in Zusammenarbeit mit der politischen Leitung für das Stammpersonal des Arbeitsdienstes geeignete Führer und Unterführer aus dem Kreise der SA. und der sonstigen Parteigenossen auszuwählen und zu melden"

nalsozialisten wäre die Kostenerleichte. rung der letzten Jahre nicht möglich gewesen. Auch haben wir ja in Deutschland no ch Betriebsräte und gesetzliche Löhne."

Unterführer gibt die Anlage zu dem Vorbereitungsbefehl Aus. genosse ist, erklärt in seinem Schriftsat, daß der Lohn. tunft, in der es heißt:

,, Im Gebiet des Gaues Ostmark werden insgesamt benötigt: 1. Etwa 200 Abteilungsführer im Hauptmanns­rang. Für die Auswahl derselben sind folgende Richtlinien maß­gebend: Die Bewerber müssen gediente Soldaten im mitt­leren Alter bis zu etwa 45 Jahren sein, die durch ihre ganze Persönlichkeit die Gewähr dafür bieten, daß sie die nötige Autorität gegenüber den Arbeitsdienstpflichtigen haben werden. 2. Etma 200 Stellvertreter des Abteilungsführers, so­genannte Feldmeister oder Oberfeldmeister im Rang eines Leutnants oder Oberleutnants.

3. Etwa 200 Verwalter, frühere Feldwebel Hierfür fommen insbesondere Reichswehrversorgungsanwärter, Rapitu lanten der alten Armee und ähnliche Personen in Frage.

4. Etwa 1600 planmäßige und 1500 überzählige Truppenführer, ehemalige Unteroffiziere.

Dieser deutsche Industrielle, der sein Geld in der Südschweiz ausgibt und wohl auch bei den Nazis Partei­raub Werk der Nazis ist. Er gibt weiter zu, daß man die Nazis noch nötig hat, um die Betriebsräte und die Lohntarife zu beseitigen. So sieht die Naziarbeiter­partei aus!

Freiwilliger Arbeitsdienst.

Neue Verordnung der Regierung.

Amtlich wird mitgeteilt: Das Reichsfabinett verabschiedete in feiner Sigung am Mittwoch nach Bortrag des Reichsarbeits­ministers eine Verordnung über den freiwilligen Arbeitsdienst. Die Verordnung wird veröffentlicht werden, nachdem sie dem Reichsrat zur Kenntnis gebracht worden ist.

Aus dieser wohl absichtlich so dunkel gehaltenen Mitteilung scheint hervorzugehen, daß die Regierung sich wohl verpflichtet fühlt, dem Drängen der Nazis nachzugeben und den Arbeitsdienst zu erweitern. Es scheint aber, daß es vorläufig noch( bis zur Ent­scheidung am 31. Juli) bei dem mehr oder weniger freiwilligen Arbeitsdienst bleibt und daß dieser nicht unter die Aufsicht des Reichswehrministeriums gestellt wird, sondern dem Arbeitsministe rium unterstellt bleibt, wenigstens solange das Arbeitsministerium selbst beſtehen wird.

5. Etwa 200 Quartiermacher für Unterkunft und Verpflegung. 6. Etwa 200 Zeugwarte für die Betreuung des Arbeitsgeräts. 7. Etwa 200 Sportwarte für die sportliche Ausbildung. 8. Etwa 200 Heilgehilfen für den Sanitätsdienst." Allein schon im Gau Ostmark werden 4500 Offiziere, Feldwebel und Unteroffiziere ,, benötigt". Man kann sich also vorstellen, wie hoch die Zahl für das ganze Hitler - Deutschland sein würde. 100 000 Hauptleute, Leutnants usw. würden kaum reichen. Dazu kämen noch die Stäbe und die hohe Generalität. Es ist daher kein Wunder, wenn sich bei den National­sozialisten so viele Einglas- und Zwirbelbartträger zusammenfinden, Der Vorsitzende des Deutschnationalen Handlungsgehilfen­die ein gütiges Geschick und vielfach auch ein gutes Orientierungsverbandes, Bechly, hat jetzt den bereits angekündigten Aus­vermögen" in den Jahren 1914-18 vor dem Heldentod bewahrt hat. tritt aus der Deutschen Volkspartei vollzogen. Die Für die soll die Arbeitsdienstpflicht­nur eine Schwerindustriellen und Großagrarier legen, nachdem sie die Fortsetzung des Kasino-, Kasernenhof- und Etappenlebens von ehe Nationalsozialistische Arbeiter" partei durch ihre Unterstützung brauchen sie, ja, sollen sie nichts verstehen. Auch die sogenannten Zusammengehen mit politisch rechts eingestellten Arbeitnehmern. Von einer Organisierung der Arbeit Hitlers aufgebaut haben, feinen Wert mehr auf ein unmittelbares

mals bedeuten.

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der anderen

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Arbeitskommandos scheußlichen Angedentens des Femeleutnants Schulz standen unter der Fuchtel von militärischen Leuteichindern. Die Söhne des deutschen Volkes sollen wieder den Klapproth, Heines und Schulz mehrlos ausgeliefert werden. Auch darüber wird der 31. Juli entscheiden, welches auch die Beschlüsse der Regierung, der

feien. Ueber die Anzahl und die Qualitäten der Führer und Nazibarone sein mögen.

Der Lohnraub unterm Papenfreuz.

Was die Arbeiter klasse von Hitler zu erwarten hätte.

Die Nationalsozialisten wissen ganz genau, daß am 31. Juli die Abrechnung mit den Papenkreuzlern erfolgen wird. Sie haben sich entlarvt als die Stügen einer Re gierung, die durch Notverordnung den Arbeitslosen, den Kriegs­beschädigten, deren Witmen und Waisen, den Sozialrentnern in ungeheuerlicher Weise die paar Groschen Unterstüßung gekürzt hat oder sie ihnen ganz entzieht und die gleichzeitig durch Rotver ordnung der SA. die Straße frei gab. Die Papenfreuzler haben sich auch enthüllt als Stügen der Großgrundbesitzer und Schwerindustriellen, die sie finanzieren und die, wie der bekannte Friz Thyssen, sich für Adolf Hitler begeistern. In ihren Reihen sizzen die Hohenzollernprinzen, die Groß grundbesizer, die polnische Landarbeiter hereinholen und sie als Lohndrücker benutzen.

Unter dem Vorsitz des Kreisleiters der NSDAP . ist für die Nazihochburg Dithmarschen im Westen Holsteins mit dem Land­bund vor einigen Tagen ein Tarifvertrag für Drescharbeiter abgeschlossen worden, in dem die Löhne von 50 Pf. auf 45 bis 37 Pf. abgebaut wurden, die Arbeitszeit von 10 auf 14 Stunden täglich aber erhöht wurde.

In dieser Arbeitszeit nicht einbegriffen ist das Aufbauen und Abbrechen der Dreschmaschinen, ebensowenig wie die Effenspausen und der Weg zum Arbeitsplay. Die tatsächliche Arbeitszeit dürfte danach mindestens 17 Stunden betragen. Das ist ein Tarifvertrag der Papenkreuzler, und man fann es wohl verstehen, wenn der Landbund, in dem die Hitler - Leute dominieren, sich geweigert hat, mit dem Deutschen Landarbeiter­verband einen Tarifvertrag abzuschließen und es vorzog, mit den Hitler - Leuten zu verhandeln. Das sind Löhne und Arbeitszeiten, wie fie mustergültig für das Dritte Reich"

sein würden, wenn am 31. Juli die Nazis siegten. Natürlich soweit die Arbeiterschaft nicht durch die Arbeitsdienstpflicht zur Gratisarbeit unter militärischem Kommando zwangsweise verurteilt sein würde.

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regierung, in der Sozialdemokraten faßen. Wir erinnern daran, daß es

die Regierung Hermann Müller war, die die von den Schwer­industriellen ausgesperrten Arbeiter des Ruhrgebiets aus Reichsmitteln unterstützte,

ein bis bahin unerhörter Borgang. Diese Regierung Hermann Müller hat gerade den Kampf gegen jene Scharfmacher geführt, die die Nationalsozialisten finanziell unterstügen und für sie Propa ganda machen. Gerade in der Zeit der Regierung Hermann Müller stieg das Volfseinkommen am stärksten. Von 1927, wo es 1374 Mark je Vollperson betrug, stieg es auf 1453 Mart im Jahre 1928 und im Jahre 1929 betrug es im Jahresdurchschnitt

1456 Mart,

Dann kam die Naziinflation.

Von 12 stieg die Zahl der nationalsozialistischen Reichstags­abgeordneten auf 107. Die Regierung Brüning war damals eine ausgesprochene Kampfregierung gegen die Sozial= demokratie und wurde unterstützt von der gesamten Rechten. Der Reichstag war aber durch die Naziinflation zur parlamentarischen Arbeit unfähig gemacht worden und es begann das Regime der Notverordnungen. Und so sehen wir dann den Abstieg. Für 1930 schätzte das Statistische Reichsamt das Volkseinkommen auf 1290 bis 1330 Mart, für 1931 auf 940 bis 1130 mark. Wenn dies Zahlen etwas beweisen würden, dann gerade, daß unter der Re­gierung von Sozialdemokraten der Kampf um die Lohnhöhe erfolgreich geführt werden fonnte. Es ist ganz ausgeschlossen, daß unter der Regierung Hermann Müllers ein Tarifvertrag zustande gekommen wäre, mie ihn jetzt die Nationalsozialisten mit dem nationalsozialistisch ver­seuchten Landbund für Dithmarschen abgeschlossen haben. Dieser Lohnraub der Nationalsozialisten zeigt, wohin die Bapenkreuzler marschieren.

Lohnraub- das Werk der Nazis

Eingeständnis eines Großindustriellen der NSDAP .

Uns werden Auszüge aus einem Schriftsatz mitgeteilt, den ein deutscher Großindustrieller, der seit Monaten in der Südschweiz wohnt, an seine Werksver­waltung gerichtet hat. Dieser Schriftsak betrifft die Werkpolitik des Konzerns und zeigt, daß das Unternehmertum in Deutschland den Lohnabbau während der letzten Jahre nur mit Hilfe der

Partei durchführen

Es gehört schon die ganze bodenlose Unverschämtheit der Papen­kreuzler dazu, wenn der Angriff" gestern abend über die ganze Breite der ersten Seite mit großen Lettern schreibt: 14 Jahre Lohnraub. Ein Schuldkonto der SPD ." Diese Unverschämtheit paart sich aber mit einer ebenso bodenlosen Dummheit. Das Goebbels- Blatt beruft sich in seinem Artikel auf eine Veröffentlichung von ,, Wirtschaft und Statistit", eine Zeitschrift, die vom Statistischen Reichsamt herausgegeben wird. 3um zweiten Juniheft 1932 liegt eine Sonderbeilage vor, die einen Vergleich der Steuerbelastung in Deutschland , Frankreich und Großbritannien enthält. Am Schlusse Nationalsozialistischen dieser vergleichenden Uebersicht wird auch eine Uebersicht über das Volkseinkomen je Vollperson in Deutschland , Frankreich und Groß­ britannien veröffentlicht. Darauf beruft sich nun der Angriff", um die ebenso unverschämte wie dumme Behauptung aufzustellen, es wäre in Deutschland seit 14 Jahren unter der Herrschaft der SPD . Lohnraub getrieben worden. Ueber die Löhne selbst enthält diese Statistik gar nichts, denn in dem Volfseinkommen sind natürlich einbegriffen sowohl die Arbeiter, Angestellten und Beamten, wie auch die selbständigen Gewerbetreibenden, freien Berufe, Rentner und deren volljährigen Familienmitglieder. Die Statistik geht aber nicht bis auf das Jahr 1918 zurüd, sondern nur bis auf das Jahr 1925. Und nun schreibt der Angriff", daß von Jahr zu Jahr, während überall die Sozialdemokraten am Ruder waren, die Löhne und Gehälter zusammengeschmolzen seien und das Einkommen von Jahr zu Jahr geringer geworden sei. Nimmt man die Statistik zur Hand, so stellt man gerade das Gegenteil fest. Von 1925 bis einschließlich 1929 ist sowohl das nominale wie das reale Bolks: einkommen in Deutschland ständig gestiegen. In dieser Zeit gab es nur von Ende Juni 1928 bis März 1930 eine Reichs­

konnte. Der Lohnraub kommt, das geht aus dem Schrei­ben deutlich hervor, auf das Konto der Nationalsozia­listen. In dem Schreiben heißt es u. a.:

Bechly geht

wohin?

Die brauchen diese Angestelltenvertreter nicht mehr. Sie haben jetzt ihren Hitler. Dieser besorgt viel besser die Kolportierung der frommen Legende von der Herzbruderschaft zwischen Prinz, Scharf­macher und Arbeiter, die bisher die Führer des Deutschnationalen Handlungsgehilfenverbandes treu und brav tolportiert haben. Bechly fann also gehen. Bohin?

Die Ausländerfrage in Frankreich .

Paris , 13. Juli. ( Eigenbericht.)

Der Senat hat am Dienstag nach kurzer Debatte den von der Kammer bereits Ende vorigen Jahres angenommenen Gesezentwurf über den Schuß der französischen Arbeiter vor der aus­ländischen Konkurrenz verabschiedet.

Der Gesezentwurf sieht vor, daß der Prozentsatz der Auslands­arbeiter, die in staatlichen und städtischen Betrieben bzw. bei öffent­lichen Arbeiten verwendet werden dürfen, von Fall zu Fall festgesetzt wird. Er darf aber nicht 10 Prozent der Gesamtbelegschaft über­steigen. Außerdem enthält der Gefezentwurf Maßnahmen zur Ein­schränkung der ausländischen Industriearbeiter und Vorschriften in bezug auf die Abschiebung der Ausländer. Eine begünstigte Behandlung follen solche Ausländer erfahren, die mit Franzöfinnen verheiratet sind oder als politische Flüchtlinge in Frank reich leben.

Der von der Kammer gebilligte Text ist vom Senat abgeändert worden, und zwar im Sinne einer Verschärfung der Be­ftimmungen gegen Ausländer. Die Vorlage muß daher wieder an die Kammer zur Beratung zurückgehen.

Arbeiter achten auf Reinlichkeit. Naziftrolche sind schlechte Arbeitskollegen.

Kiel , 13. Juli.

Bei den Deutschen Werken in Kiel haben von 80 Elektro­schweißern 65 die Arbeit eingestellt, da ihr Verlangen auf fofortige Der be= Entlassung eines Nazimanns abgelehnt worden war. treffende Arbeiter soll als SA.- Mann an den politischen Zu­sammenstößen in Edernförde beteiligt gewesen sein. Er selbst stellte diese Beteiligung jedoch in Abrede. Verhandlungen zwischen der Werftdirektion und den Streikenden, die eine Wiederaufnahme der Arbeit zum Ziele haben, find bisher ergebnislos verlaufen.

Freie Gewerkschafts- Jugend Berlin

Heute, Donnerstag, den 14. Juli, um 19 Uhr, tagen die Gruppen: Südosten: Jugendheim Reichenberger Str. 66. Das moderne Ge­fängnis." Tempelhof : Jugendheim Lyzeum Germaniaſte. 4-6. Der Zugang erfolgt durch den Eingang Gözstraße, auf der hinteren Seite der Schule. ,, Gewerkschaftliche Zeitungsschau." Moabit : Jugendheim Lehrter Str. 18-19. ,, Die Frau im Gefängnis." Staaten: Jugendheim 17. Bolksschule, Garten­stadt, Kirchplay, Endhaltestelle Autobus 31. Martha John spricht und lieft von Sad London. Schönhauser Tor: Jugendheim Tieckstr. 18. Warum sind wir gewerkschaftlich organisiert?" Landsberger Plag: Jugendheim Diestelmeyer­ftraße 5. Boltswirtschaft", IV. Lichtenberg : Jugendheim Dossestr. 22. Aus­spracheabend unserer Mädels und Burschen. Neu- Lichtenberg : Jugendheim Gunterstr. 44. ,, Arbeiterschuß in den Betrieben." Osten: Jugendheim Frank­furter Allee 307, Lönszimmer. Der Krisentongreß des ADGB ." Gesund­ brunnen : Reglerheim, Ramler- Ede Eminemünder Straße. ,, Karussell des Lebens." Köpenid: Jugendheim Grünauer Str. 5( Nähe Bhf. Spindlersfeld). Wir machen unsern Dred allene. Gewerkschaftshaus: Jugendheim Gewert­schaftshaus, Engelufer 24-25, Gaal 11. Baden in Klingenberg. Schlesisches Tor: Jugendheim Manteuffelstr. 7, vorn 1 Tr. Fahrtenerlebnisse und Fahrten­gemeinschaft in der FG3." Siemensstadt : Jugendheim 11. und 13. Bolts­chule, Siemensstadt , Schulstr. 14-15. Aus nah und fern. Wir spielen ab 18 Uhr: Südkreis: Sportpläge Treptower Part, Wiese 8, und Volkspark Neukölln; Nordofttreis: Bolle- Sportplay, Nordend; Nordkreis: Spielwiese im Bolkspark Rehberge; Jugendgruppe des Deutschen Bekleidungsarbeiterverbandes: Treptower Park, Wiese 8.- Jugendgruppe des Verbandes der Nahrungsmittel­und Getränkearbeiter: Besuch der Sternwarte in Treptow ( 20 Uhr).

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Jugendgruppe des Zentralverbandes der Angestellten Heute, Donnerstag, finden folgende Beranstaltungen statt: Norden: Jugendheim Lorgingstr. 19. ,, Sozialistische Erziehungsprobleme." Often: Jugendheim der Schule Litauer Str . 18. Was sollen wir lesen? Treptow : Jugendheim Elsenstr. 3( Privathaus). 3st Sozialismus eine Kultur­frage?" Die Freie Angestelltenbank e. G. m. b. S." tagt heute von 20 bis 22 Uhr im Verbandshaus.- Spielen im Freien: Ab 18 Uhr Sportplag Tier­garten und ab 18 Uhr Sportplaz Friedrichshain, Plaz 9.

,, Wenn H.( anscheinend der Sozialdirektor des Kon­zerns, der den Stahlhelmern nahestehen soll. Red.) glaubt, die Zeit sei gekommen, unsere Werkpolitik im Interesse der Werkdisziplin gründlich umzustellen, so bin ich anderer Meinung. Ich gebe zu, daß allerlei Elemente, früheres Kommunegesindel, das H. 12 Jahre lang das Leben schwer gemacht hat, heute zu den National- Kleine Anzeigen" das fettgedruckte Wort 20 Pf.( zulässig zwei fettgedruckte Worte) sozialisten gehören, und daß das Werk ein Auge zudrücken muß. Gute Arbeiter sind sie wohl auch nicht. Zugegeben. Aber wir brauchen sie noch. S. ist das zu Gemüte zu führen. Gegenüber der Nationalsozialistischen Ar­beiterpartei( im Original ist Arbeiter unterstrichen. Red.) bleibt alles beim alten, auch in bezug auf die finanziellen Dispositionen. Ohne die Natio.

Der Borwärts" erscheint wochentäglich zweimal, Sonntags und Montags einmal, die Abendausgabe für Berlin und im Handel mit dem Titel Der Abend", Jllustrierte Sonntagsbeilage Volk und Zeit". Anzeigenpreise: Die einspalt. Millimeterzeile 30 Bf., Reklamezeile 2.- M für zwei Borte. Arbeitsmartt Millimeterzeile 25 Pf. Familienanzeigen Millimeter­jebes weitere Bort 10 Pf. Rabatt laut Tarif. Worte über 15 Buchstaben zählen zeile 16 Bf. Anzeigenannahme im Hauptgeschäft Lindenstraße 3, wochentäglich von 8 bis 17 Uhr. Der Verlag behält sich das Recht der Ablehnung nicht ge­nehmer Anzeigen vor! Berantwortlich für Politik: Bictor Schiff; Wirtschaft: 6. Klingelhöfer;

Gewerkschaftsbewegung: 3. Steiner; Feuilleton : Herbert Lepère; Cotales und Sonstiges: Frig Karstädt; Anzeigen: Th. Glode; sämtlich in Berlin . Berlag: Bormärts- Berlag 6. m. b. H., Berlin . Drud: Borwärts- Buchdruckerel

und Verlagsanstalt Paul Singer u. Co., Berlin G. 68, Lindenstraße& Hierzu 2 Beilagen.