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1. Beilage zum, Vorwärts" Berliner Volksblatt.

Ur. 214.

Sonnabend, den 12. September 1896.

haltungs- Angehörigen, die nicht hauptberuflich, sondern nur

Die beschäftigungslosen Arbeit- nebenberuflich thätig sind. nehmer in Preuken

Die Prüfung des Erhebungsmaterials ist seitens des tönig lichen statistischen Bureaus mit aller Sorgfalt durchgeführt worden. Sie hat zahllose irrthümliche Angaben zutage gefördert und viele Berichtigungen nothwendig gemacht. Es ist dabei ge­lungen, soweit überhaupt möglich, einwandfreie Angaben zu schaffen.

13. Jahrg.

Für die einzelnen Großstädte mit über 100 000 Einwohnern stellte sich die Zahl der bei beiden Zählungen ermittelten Arbeits­losen wie folgt, nämlich bei der Volts: bei der Berufs zählung zählung vom 14. Juni 1895 vom 2. Dez. 1895 Arbeits­Arbeits lofe überhaupt völkerung

in der Stadt

am 14. Juni und am 2. Dezember 1895. Zum ersten Male wurde bei der Berufszählung vom 14. Juni 1895 der Versuch gemacht, Nachrichten über den Um­fang der Arbeitslosigkeit zu sammeln. Der Versuch wurde unter In den nachstehenden Zahlenreihen werden die Haupt­Anwendung der gleichen Erhebungsmethode bei der am 2. De ergebnisse der Arbeitslosenzählung für die beiden oben bezeichneten zember desselben Jahres vorgenommenen Volkszählung wiederholt. Erhebungstermine mit dem Hinzufügen veröffentlicht, daß die Königsberg i. Pr. Die Ermittelung erstreckte sich beide Male auf die Arbeitnehmer, gleichen Angaben für jede einzelne bei dieser Statistik überhaupt Danzig d. h. auf Arbeiter, Tagelöhner, Gesellen, Gehilfen, Dienstboten, in Frage kommende Berufsart der allgemeinen Berufsklassifikation Berlin auch Hausindustrielle und Heimarbeiter, sowie auf Angestellte vorliegen, und zwar mit Unterscheidung der b- und der c- Per- Charlottenburg aller Art mit Ausschluß von angestellten Beamten des bürger- fonen, d. h. im allgemeinen der kaufmännischen beziehungsweise Stettin . lichen, tirchlichen, militärischen 2c. Dienstes, ferner von Personen, technischen Angestellten und der eigentlichen Gehilfen und Ar- Breslau die aus Reichs, Staats- oder Kommunalfassen Pension beziehen, beiter, unter Einrechnung einiger als selbständig anzusehenden Magdeburg . von Empfängern einer Invalidenrente bezw. einer Unfallrente, Personen bei der Berufsart E 4 a( Erziehung und Unterricht) Halle a. G. fofern letztere wegen dauernder völliger Erwerbsunfähigkeit ge- und E 8 a( Musit, Theater, Schaustellungen.) währt wird, und mit Ausschluß von Ehefrauen oder Haus- Es befanden sich:

außer Arbeit( Stellung) Arbeitnehmer im Alter

von 14-20 Jahren

20-30

"

"

30-50

"

"

50-60

"

"

60-70

"

"

"

70 Jahren und mehr

zufammen

bei der Berufszählung

lose überhaupt völkerung

vom

vom

Hundert der Be­

Hundert der Be­

3 025

1,82

5 923

3,43

2 098

1,72

42 63

3,39

87 712

2 33

57 410

3,42

1424

1,19

2 962

2,24

2047

1,52

4308

3,06

6 782

1,87

10 443

2,80

2 333

1,12

5 197

2,42

1714

1,51

2914

2,51

Altona

3 424

2,35

5 894

3,96

am 14. Juni 1895: männl. weibl. zusammen

24 595

11 433

36 028

43 549

17 910

61 459

48 042

11 498

59 540

64 551 109 683 131 798

37 608 54207 42 294

bei der Volkszählung Dortmund am 2. Dezember 1895: Frankfurt a. M. männl. weibl. zusammen Krefeld 102 159 Düsseldorf 163 890 Elberfeld

Hannover

2413

1,20

4621

2,21

1 150

.

1,08

1 536

1,38

2925

1,31

4.696

2,05

857

0,81

1 833

1,24

1: 397

0,82

2 991

1,70

1505

1,11

2051

1,47

174 092 Barmen.

1 247

1,00

1486

1,17

15 409

4 490

19 899

9 382

2 938

3627

144 604

1 106 49 375

12 320 4733

} 72 903

30 219

103 122

Köln .

2 902

0,94

5 898

1,83

Aachen

1 031

0,95

1952

1,77

193 979

7751 386 686

2 662

166 990

10 418 553 676

in 18 Großstädten

zusammen... 75 986

1,70

125 878

2,72

( Stat. Korresp.)

73 993

34 661

108 654

176 189

64 386

5 509

69 895

193 388

6225

9 205

15 430

17 109

61 639

12 122

73 761

194 015

101 581 33 526 31 883 39 914

277 770

226 914 48 992 233 929

47 662

47 662

81 094

12 457

141 213

7.505 1764 9 269

88 599 14 221 150 482

158 132 287 804 36 011 481 947

24 822 4979 29 801

Von diesen Beschäftigungslosen waren

ledig.

verheirathet

verwittwet und geschieden

Unter den Beschäftigungslosen waren Haushaltungsvorstände

Zu ihrer Haushaltung gehörten

Ehefrauen.

Stinder unter 14 Jahren

sonstige Familienangehörige

zusammen

Von den Beschäftigungslosen waren

a) wegen vorübergehender Arbeitsunfähigkeit, b) aus anderen Gründen außer Arbeit seit

1 Tage.

2-7 Tagen.

.

8-14

15-28

29-90

"

10

91 und mehr Zagen

unbekannter Beit::

zusammen.

5 656

1701

158 132 312 626 40 990

Tokales.

Achtung, Parteigenossen! Bekanntlich ist auf der Brandenburger Parteikonferenz die Lokalfrage zur Er ledigung angesetzt. Selbstverständlich ist die legte Lokalliste auch gegenwärtig maßgebend und nach wie vor zu beachten. Die Lokalkommissionen werden ersucht, bis spätestens 511 748 den 18. September dem Unterzeichneten diejenigen Ortschaften zu bezeichnen, wo keine Versammlungen abgehalten werden können resp. wo die Wirthe fich weigern, für unsere Zwecke ihre Säle herzugeben. Um genaue Angabe der Namen und Ortschaften wird gebeten. Im Auftrage der 11 341 2otalfommission: Karl Scholz, Wrangelstr. 32.

2 193

15 140

115 141 22 330

a

553

b

1 064

159 296

712

1 360

a

7357

1 662 8664 11 665

531

2 677

3475

b

7.952

2 233

10 185

40 929

10 566

a

9 550

2 623

18 173

20586

8 163

51 495 28 699

b

17 311

7.061

24 372

83.000

32 141

a

6 841

2 493

9 834

15 455

6 875

.

b

9 125

3 087

12212

47 385

26 597

a

13 880

5.497

19 377

24467

12 002

b

19 271

6 292

25 563

61 134

31 747

a

12 042

3 078

15115

22 513

8220

b

15 109

2881

17 990

22 760

7 847

a

8156

2 903

11 059

b

18 094

8 076

26 170

3 178 12 971

a

56 678

b

87 926

19 449 29 926

76 127 117 852

6231 20 285 102 529 284 157

73 982 36 469 92 881 30 733 30 607 9 409 33 256

42 444 144 973 124 546 408703

Wieviel Papier frißt die städtische Bureaukratie? In unserer städtischen Verwaltung, welche stetig an Umfang unimmt, steigert sich auch fortgesetzt der Verbrauch an Schreib materialien. So sind in dem Verwaltungsjahre 1895/96 nicht weniger als 1063 2251/2 Bogen Schreibpapier verbraucht worden; hierzu treten noch 167 479 Bogen an Aktendeckel, Lösch und Backpapier, macht zusammen 1 230 7041/2 Bogen. Zu Druck sachen haben Verwendung gefunden 10 078 593 Bogen, auf die in Metallographie ausgeführten Abzüge entfallen 401 939 Bogen; auf den im Schreibmaterialien- Depot vorhandenen Hektographen sind allein zur Vervielfältigung von Schriftstücken 12 9301/2 Bogen Papier verbraucht worden; macht zusammen 11 724 167 Bogen. In gleichem Maße stellt sich der Verbrauch der anderen Schreib­materialien, wie Federn, Dinte 2c.

Die erledigte Stelle des Direttors am Falt- Reals

Bei der Berufszählung vom 14. Juni 1895 wurden unter in einigen Fällen aber die Arbeitslosigkeit auf den Nebenberuf einer Gesammtbevölkerung von 31 490 315 Personen( davon bezogen sein wird und diese Fälle nicht ausgeschieden werden männlich: 15 471 568, weiblich): 16 018 747) im Hauptberufe| konnten, sodaß eine Anzahl von Arbeitslosen zu unrecht verzeichnet Erwerbsthätige 12 020 655 und Dienende für häusliche Dienste| ist. Auch der Umstand, daß viele für Kunden arbeitende Klein- gymnasium ist vom Magistrat durch den an derselben An­835 100, d. h. 40,82 v. Hundert ermittelt. Wird angenommen, meister, die bei der Sommerzählung aus den Hausindustriellen stalt thätigen Oberlehrer Professor Schellbach besetzt worden. daß die gleiche Verhältnißzahl auch für die bei der Volkszählung ausgeschieden werden konnten, bei der Winterzählung aber nicht, Bekanntlich sind zur Zeit der Cholera Epidemie ermittelte Gesammtbevölkerung gilt, d. h. daß sich unter bei letzterer als Arbeitslose mit untergelaufen fein werden, hat an den öffentlichen Schifffahrtsstraßen der Stadt 18 Brunnen 31 849 795 Personen) überhaupt rund 13 002 500 im Haupt die Zahl der Beschäftigungslosen der Dezemberzählung erhöht. zur Benutzung für die Schiffer, Ladearbeiter, Fuhrwerke 2c. er berufe Erwerbsthätige und Dienende für häusliche Dienste be- Diese ist auch dadurch gestiegen, daß sie wohl auch eine Anzahl richtet worden. Ueber die Frage, ob nun die Brunnen weiter fanden, so würde die Zahl der Arbeitslosen bei der Sommer- Arbeitsscheuer und Vagabunden enthält, die bei der Sommer- bestehen sollen, hat der Magistrat beschlossen, ein Gutachten der zählung 1,51, bei der Winterzählung 4,26 v. H. der Erwerbs zählung zum theil nicht erfaßt wurden. Andererseits sind bei der städtischen Baudeputation herbeizuführen. thätigen betragen haben, oder wenn man die Rechnung auf die Sommerzählung Personen mit Haupt- und Nebenberuf, welche Gesammtbevölkerung bezieht: bei der Sommerzählung 0,62( bei sich als arbeitslos bezeichnet hatten, nur dann als Arbeitslose der männlichen Bevölkerung 0,93, bei der weiblichen 0,31), bei gezählt worden, wenn sie im Hauptberufe unfelbständig, im der Winterzählung 1,74( bei der männlichen Bevölkerung 2,47, Nebenberufe aber selbständig waren. bei der weiblichen 1,03). Der Unterschied zwischen den Ergeb nissen der Sommer und der Winterzählung ist im wesentlichen in der Jahreszeit begründet, indessen nicht ganz, da bei der Winterzählung nur nach dem Hauptberufe gefragt war, vielleicht

*) Vorläufiges Ergebniß.

in der Berufsabtheilung:

Man wird daher, um sich vor Fehlschlüssen einigermaßen zu sichern, in die Angaben für die einzelnen Berufsarten tiefer ein dringen müssen. Indessen ist es mit Rücksicht auf den zur Ver­fügung stehenden Raum hier nur möglich, die großen Berufs­abtheilungen für beide Zählungen nebeneinander zu stellen. Es fanden sich beschäftigungslose Arbeitnehmer

bei der Berufszählung am 14. Juni 1895| bei der Volkszählung am 2. Dezember 1895

männl.

A. Landwirthschaft, Gärtnerei, Forstwirthschaft, Fischerei 18 732 Prozent sämmtlicher Beschäftigungslosen

B. Judustrie, Bauwesen, Bergbau 2c..

Prozent sämmtlicher Beschäftigungslosen.

C. Handel und Verkehr

Prozent sämmtlicher Beschäftigungslosen

weibl.

zus. 28 348 14,61 106 075 54,69

19,47

.

9

12,95

89 652

"

62,00

19 553 13,53

9 616 19,48 16 428 33,26 2955

männl. 80 453 20,81

meibl. 90 316 54,08

229 788

82 505

59,42

22508

5,98

11,60

34 117 8,82

13 868 9,24

18 909 38,30

82 277

16,64

3 299

1472

4771

2,28

2,98

2,46

D. Häusliche Dienste*) und Lohnarbeit wechselnder Art Brozent sämmtlicher Beschäftigungslosen.

E.( Armee, Marine), Hof, Staats-, Gemeindedienst, freie Berufsarten

Prozent sämmtlicher Beschäftigungslosen.

87 958

4 389 2,60

88 400 23,00

zus. 170 769 30,84 262 288

47,37

38 456

Die Stadtverordneten- Versammlung hat in ihrer Sigung am Donnerstag mittels Stimmzettels gewählt: 11. zum Mitgliede des Petitions - Ausschusses den Stadtv. Friedländer; 2. zum Mits gliede der Bau Deputation den Stadtv. Mühlberger; 3. zum Mitgliede der Deputation für Kunstzwecke den Stadtv. Förster; 4. zum Mitgliede der Park Deputation den Stadtv. Plischke; 5. zum Vorstande der Blindenschule den Stadtv. Riemer; 6. zum Mitgliede der Brennmaterialien- Deputation den Stadtv. Schöpfe; 7. zum Mitgliede der Schul- Deputation den Stadtv. Momsen; 8. zum Mitgliede des Kuratoriums des Nicolaus Bürger- Hospitals den Stadtv. Eisolt; und 9. zum Mitgliede der Deputation für die innere Ausschmückung des Rathhauses den Stadtv. Mohl gemuth.

Nach amtlichen Ermittelungen war der Preis für Roggenbrot für 1 Kilogramm in Pfennigen( im Durchschnitt von 34 Bäckern) am 15. Mai cr. 20,83, der niedrigste Preis 6,95 16,56, der höchste Preis 26,04; am 1. Juni cr. 21,01, ter 76 353 niedrigste Preis 17,54, der höchste Preis 25,64, für Weizen. 18,79 brot( Schrippen) für 1 Kilogramm in Pfennigen( im Durch schnitt von 34 Bäckern) am 15. Mai cr. 35,27, der niedrigste Preis 28,29, der höchste Preis 41,67, am 1. Juni cr. 36,03, der niedrigste Preis 29,99, der höchste Preis 40,32 Pfennige.

9,82

4 380

1,13

1430 0,85

5 810

1,05

*) nicht die in dem Haushalte der Herrschaft lebenden Dienstboten, sondern Aufwartefrauen, Dienende mit eigenem Haus halt und dergleichen..

Das große Mehr der beschäftigungslosen Arbeitnehmer bei der Berufsabtheilung A im Winter ist im wesentlichen in der Jahreszeit begründet. Bei der Berufszählung vom 14. Juni 1895 gehörten dieser Abtheilung 2096 111 männliche und 1294 188 weibliche, zusammen 3 390 249 Arbeitnehmer im Hauptberufe an; unter 100 waren also beschäftigungslos

im Sommer

.

männl. weibl. zusammen 0,74 . 0,89 B 0,84 3,84 6,98 5,04

im Sommer

"

12,74 25,88

männlich weiblich zusammen 8,58

10,61 25,11

Das Polizeipräsidium hat nunmehr der Direktion der Großen Berliner Pferde- Eisenbahn- Gesellschaft für die Zeit bis zum Abbruch der über die neue Fluchtlinie hinausragenden Theile des Gebäudes der sogenannten Alten Post, Königstr. 1-6 und der zwischen der Poststraße und Span dauerstraße belegenen Grundstücke die Genehmigung zur vorübers gehenden Herstellung und zum Betriebe einer Pferdebahnlinie in der Königstraße zwischen Burg- und Spandauerstraße ertheilt.

Winter( etwa) 24,37 Eine gleiche Berechnung für die Berufsabtheilung E im ganzen würde nicht zutreffend sein, weil in dieser, abgesehen von der Armee und Marine, eine große Anzahl von etatsmäßig An­geftellten des öffentlichen Dienstes unter den b- und c- Personen Der Magistrat hat der Aktiengesellschaft Berliner Elektris enthalten ist, die für die Nachweisung der Arbeitslosen nicht in zitätswerte die Genehmigung zur Verlegung von Rabelleitungen Frage kommen fönnen. Die Berufsabtheilung E hat überhaupt in der Lübbenerstraße( Nordseite) und in der Skalizerstraße( West im Winter( etwa) für die Statistik der Arbeitslosen ein mehr nebensächliches Inter- seite) vom Speisepunkt der elektrischen Bahn an der Ecke der In der Berufsabtheilung B wurden am 14. Juni 1895 effe; fie braucht deshalb hier nicht weiter besprochen zu werden. Stalizer- und Wrangelstraße ab bis zur Ecke Lübbenerstraße und 3138954 männliche, 489787 weibliche, zusammen 3628741 haupt- läßt man die Berufsabtheilung E außer acht, so vertheilen sich berufsthätige Arbeitnehmer ermittelt, denen für die vorliegende mit Hunderttheilen Vergleichung noch 84912 männliche und 66 908 weibliche, zufammen auf die die erwerbsthätigen die Arbeitslosen 151 820 selbständige Hausindustrielle zuzurechnen wären. Läßt Berufsabtheilung Arbeitnehmer im Sommer man die gleiche Zahl auch für den Winter ungefähr gelten, so A wären demnach unter 100 beschäftigungslos gewesen

im Sommer

"

B

2,78 7,18

männlich weiblich zusammen 2,95 5,84

C

2,81 6,94.

D

40,62

45,30

10,44 3,64

14,98

56,06

11,90

17,06

im Winter 31,17

47,87

7,02

13,94

Auf nachstehende 18 Großstädte mit überhaupt 4 473 440 Gin wohnern am 14. Juni 1895 und mit 4 633 032 Einwohnern am

Magdeburg und

in dieser Straße bis zum Hause Nr. 22 zum Anschluß einer Attumulatoren Buffer Batterie an das Speiseleitungsneg der elektrischen Bahn ers theilt. Gleichzeitig hat der Magistrat die Gesellschaft ersucht, demselben Mittheilung der bis zum 15. Oktober cr. event. era haltenen Betriebsresultate, insbesondere betreffs der Modifizirung der Betriebsspannung am Speisepunkt 4 der Bahn, wie solche durch die Batterien gegenüber den jezigen Betriebsverhältnissen herbeigeführt wird, zugehen zu lassen.

Der Stadtverordnete Dinse hat sich, der Voff. 3tg." zu

Winter( etwa) In der Berufsabtheilung C waren am 14. Juni 1895 665 955 männliche und 205 413 weibliche, zusammen 871 368 Ar- 2. Dezember 1895 entfielen rund 39 pt. bez. 23 pet. aller ermittelten folge, durch seinen Gesundheitszustand veranlaßt gesehen, den beitnehmer hauptberufsthätig. Unter gleicher Boraussetzung wären also von je hundert beschäftigungslos gewesen männlich weiblich zusammen 2,94 1,44 2,58 5,12 2,11

im Sommer

"

.

4,41.

Winter( etwa) In der Berufsabtheilung D befanden sich am 14. Juni 1895 155 758 männliche, 148 877 weibliche, zusammen 804 180 Arbeit nehmer. Unter wieder derselben Annahme wären also be­schäftigungslos gewesen von je hundert

Charlottenburg hatten bei der Sommerzählung den geringsten Prozentsatz an Arbeitslosen ; Altona ( deffen Prozentsatz übrigens Die Kirche hat einen guten Magen. Das hat zu ihrem ganz nahe dem in Hamburg auf 2,58 ermittelten liegt) und Leidwesen auch die Stadt Berlin zu verspüren Gelegenheit, und Berlin , demnächst Königsberg i. Pr. und Danzig hatten den gar bitter muß es manchem Stadtvater aufstoßen, höchsten. Bei der Winterzählung fanden sich in den westlichen wenn er jetzt daran denkt, wie er fo oft freudigen die der Gemeinde gehörten, Industriestädten mit Einschluß von Magdeburg und Charlotten- Herzens öffentliche Pläge, opferte. Nun erntet er den Dant burg verhältnißmäßig weniger beschäftigungslose Arbeitnehmer für Kirchenbauten

als in den Großstädten durchschnittlich. Am höchsten war ihre dafür. Auf die bereits gegen den Magistrat ergangenen Resulute Bahl in Altona , Königsberg i. Pr., Berlin und Danzig . hat derfelbe bezahlen müssen: 78 860,88 N. Beiträge für Erbauung