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kommenden industriellen Ortes Finsterwalde hätten vollauf zur tönnten beim Geschäftsbericht gepflogen werden. Im übrigen ist daran festhalten, daß alle Lokale, die nicht zu Versammlungen zu thun mit der Arbeit in den entlegneren Bezirken des Kreises. Redner gegen den Antrag der Kommission. haben sind, gesperrt werden. Brzeskwieczewicz ist der Meinung, daß die Agitation Pösch Berlin führt aus, daß die monatliche Verbreitung Neumann Nowawes meint, daß die Berliner Genossen unter den Polen möglichst in die Hände der polnischen Ge- von Agitationsnummern schon an dem Mangel hinreichender zum großen Theil schuld wären, wenn der Boykott gegenwärtig nossen gelegt werden müsse. Schon wegen der Sprache sei das Geldmittel scheitern müsse. Es treffe nicht zu, wenn man sage, nicht die gewünschte Wirkung habe. Wenn man z. B. die Lokale nöthig. der Juhalt der Provinzblätter entspreche den Bedürfnissen der in Beelitzhof alle freigeben würde, liege die Gefahr nahe, daß die John meint, es ließe sich ein Ausweg finden, indem man Leser nicht. Die mangelhafte Verbreitung habe ihren Grund viel- Wirthe in Stolpe ihre Lokale zurückziehen. Es lasse sich aber einen polnischen Genossen in die Agitationskommission der Provinz mehr in den schlechten wirthschaftlichen Verhältnissen der Arbeiter. diese Frage nicht nach einem Schema regeln. Brandenburg wähle. Der Wunsch, die lokalen Vorkommnisse in den Provinzblättern mehr Salomon Wriezen führt aus, wie schwer es gerade in Antric bemerkt, daß es der Brandenburger Kommission zu berücksichtigen, sei zwar berechtigt, Taffe sich aber bei einem Blatte, den fleinen Orten sei, ein Versammlungslokal zu erhalten, und fern liege, die Polen in ihrer Agitationsarbeit zu beschränken. welches über einen ausgedehnten Kreis mit einer Reihe Drt das liege wesentlich daran, daß die Berliner Genoffen die ausSie müsse aber darauf bestehen, daß alles zur Verbreitung ge- fchaften verbreitet sei, selbst dann nicht durchführen, wenn die wärtigen in dieser Hinsicht nicht unterstützen. In Freienwalde Langende Agitationsmaterial durch ihre Hände gehe. Eine Ver- finanziellen Mittel der Blätter reicher wären, als sie es that- habe man es erlebt, daß bekannte Berliner Genossen in gesperrte bindung mit der polnischen Kommission müsse schon aus vereins- sächlich sind. Diese Uebelstände würden sich bei einer Ver- Lokale gingen, und auch darin fizen blieben, als sie aufmerksam gesetzlichen Gründen unterbleiben. Die Wünsche bezüglich des schmelzung der drei Blätter noch in erhöhterem Maße bemerkbar gemacht wurden, daß das Lokal gesperrt sei. Kalenders feien schon soweit erfüllt, daß derselbe in Zukunft machen. Auf dem Parteitag über die Presse zu verhandeln, Scholz Berlin steht auf dem Standpunkt, daß den aus32 Seiten start erscheinen werde. Die Verbreitung im November liege keine Veranlassung vor. Stadthagen habe auch nicht gesagt, wärtigen Genossen die Bestimmung über die Lokalsperre überlassen werde sich nicht ermöglichen lassen. Wenn der Kreis Nieder- wie er sich eine Aenderung denke und auf welche Weise der bleiben müsse. Die Berliner könnten sich gar kein Bild davon Barnim eine größere Auflage fordere und zu diesem Zweck ein paar Parteitag die Sache regeln solle. machen, mit welchen Schwierigkeiten die Wirthe, die ihr Lokal hundert Mark in Aussicht stelle, so sei das ja sehr schön. Wenn Fischer Frankfurt ist für den Antrag Stadthagen . Der den Arbeitern zur Verfügung stellen, der Polizei gegenüber zu sich aber die anderen Kreise nicht auch zu einer dementsprechenden Umstand, daß den gewerkschaftlich organisirten Arbeitern ihr fämpfen hätten. Es müsse ein Weg gefunden werden, der sowohl Beifteuer bewegen ließen, so sei eine größere Auflage, die eine Gewerkschaftsblatt geliefert werde, biete denselben einen Vorwand, die Berliner als auch die auswärtigen Genossen befriedige. Mehrausgabe von etwa 3000 Mark erfordern würde, nicht durch auf das Halten der politischen Presse zu verzichten. Das Kopp Friedrichsberg stimmt dem Vorredner zu und tritt zuführen. Von Berlin könne man keine weiteren Geldmittel er sei ein Mißstand, der auf dem Parteitag eingehend er- dafür ein, daß die Berliner mit den auswärtigen Genossen in warten, da Berlin und einige andere Großstädte bereits fast örtert werden müsse. Die Agitation leide auch sehr der Lokalfrage zusammengehen müssen. Die Berliner hätten sich sämmtliche Kosten der Agitation für ganz Deutschland tragen. darunter, daß sonst gute Genossen sich mehr um bisher nicht an die Beschlüsse der Auswärtigen gekehrt. Wenn Nach Schluß der Debatte wurden folgende Anträge an- ihre Vergnügungsvereine, als um die ernste Partei- Arbeit man die schön gelegenen Lokale freigeben wolle, würden diese genommen: Die Provinzial- Konferenz wird ersucht, an allen fümmern. sich bestens bedanken, ihr Lokal für Versammlungen zur VerOrten, wo Ziegelei- Arbeiter arbeiten, Verbindung zu suchen, und Hoch Berlin : Man müsse doch fragen, woher das Geld fügung zu stellen, da sie genug Geschäfte durch die Sonntagswo es irgend möglich ist, öffentliche Versammlungen einzu- für die Verbreitung der Agitationsnummern fommen solle. Es ausflügler machen. berufen." werde sich wohl nicht aufbringen lassen. Das Volksblatt für Freiwald Pankow will den Berlinern die Erholung Der Kalender Märkischer Landbote" ist inhaltlich be- Teltow- Beeskow" tönnte ganz eingehen und die dafür ver- nicht beschränken, aber sie sollen ihr Bier nur in den freigegebenen deutend zu erweitern und reichlicher auszugestalten. Die Verwandten Mittel den beiden anderen Blättern zugewendet werden. Lokalen genießen. Der Wunsch, die Lokale im Grunewald nicht breitung desselben soll in allen Kreisen der Provinz Branden - Man solle nicht denken, daß ein Blatt, welches nun einmal be- zu sperren, habe seine Berechtigung. Die Berliner hätten schon burg in ausgiebigster Weise spätestens anfangs Dezember stehe, unter allen Umständen erhalten werden müsse. feit Jahr und Tag gegen die Lokalsperre gesündigt, und nur, um erfolgen." diese Verstöße zu sanktioniren, solle jetzt die Lokalfrage aus der Welt geschafft werden.
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Antrick- Berlin führt aus, daß der Antrag der Kommission Zum dritten Punkt der Tagesordnung:" Presse", nimmt den auf den Kreiskonferenzen laut gewordenen Wünschen der Genoffen entspreche, und man deshalb nicht auf solchen Wider Ein zum zweiten Male gestellter Antrag auf Schluß der Riet Berlin: Die bisherige Verbreitung der Provinz stand, wie er hier geleistet werde, gefaßt war. Die Schwierigkeit Debatte wird von Salomon damit begründet, daß die Lokalfrage preffe laffe noch viel zu wünschen übrig. Es fämen hier 135 der Verbreitung dürfe nicht ins Feld geführt werden. Wenn die nur für die Genossen aus Berlin und den Vororten ein Interesse Städte und über 5000 Ortschaften in betracht; dieselben würden Lässigkeit der Genossen so groß wäre, dann sei es habe. Der Antrag wird abgelehnt. zwar mit dem Kalender und mit Flugschriften zum großen Theil unsere Aufgabe, dieselbe zu beseitigen. Die Herausgabe von Lantau Spandau meint, daß ja die Lokale im Grune belegt, doch sei es unbedingt erforderlich, der Be Agitationsnummern sei ein sehr wirksames Mittel zur Verwald gar nicht gesperrt feien. Die Spandauer Genossen wüßten völkerung des Landes und der fleinen Städte ein breitung unserer Ideen, und könne allenfalls, wenn das nichts von einer Sperre, eine solche habe nur während des Bierregelmäßig erscheinendes Parteiblatt zur Verfügung zu monatliche Erscheinen nicht beliebt werde, viertel- boykotts bestanden. ftellen, in welchem den fortgesetzten systematischen Berun - jährlich vorgenommen werden. Pötzsch sei im Irrthum, Rein Verlin: Die vorgeschlagene Regelung der Lokalglimpfungen unserer Partei durch die gegnerischen Blätter erfolg- wenn er meine, jede Nummer unserer Presse sei eine Agitations frage habe nur den Zweck, den Wünschen der großen Masse, die reich entgegengetreten werden könne. Redner bespricht die gegen nummer, und brauche eine solche nicht besonders heraus- den Boykott durchführen solle, entgegen zu kommen. Die ziel wärtige Abonnentenzahl unserer Blätter in den einzelnen Kreifen gegeben werden. Der Inhalt einer Agitationsnummer bewußten Genossen hätten durchaus nicht das Verlangen, in ge und kommt zu dem Schluß, daß dieselbe in keinem Verhältniß müsse mit ganz besonderer Sorgfalt zusammengestellt werden. sperrten Lokalen zu verkehren. stehe zu der Zahl der bei der letzten Reichstags Wahl ab. Der Redner tritt für den Antrag Stadthagen ein, da es durchgegebenen Stimmen. Nur in wenigen Kreisen sei die Leser- aus nothwendig sei, über die Presse auf dem Parteitage zu verzahl eine befriedigende. Die Gründe für die schwache handeln. Auch der Vorwärts" entspreche nicht den Anforderungen, Verbreitung der Presse lägen einestheils in der schwachen die man an das Zentralorgan stellen müsse, und könne nur auf Organisation der Genossen, andererseits daran, daß viele Ar dem Parteitage eine entsprechende Berathung und Aenderung beiter kaum im stande seien, die erforderlichen Mittel für das stattfinden. Abonnement aufzubringen. Die Kommission beantrage nunmehr, daß die Redaktionen und Expeditionen der einzelnen Blätter aufgefordert werden, allmonatlich eine Agitationsnummer herauszugeben, die von den Genossen der Kreise verbreitet werden solle. Die Kosten würden sich auf 1000-1500. belaufen, die sich wohl aufbringen ließen. Es sei der Wunsch laut geworden, die drei bestehenden Provinzblätter zu verschmelzen. Das sei jedoch nicht zu empfehlen, da nun mal jeder Streis sein eigenes Blatt haben möchte und man diesem Verlangen die Berechtigung nicht absprechen könne.
Nach Ablauf der Mittagspause wird die Diskussion über Punkt 3 eröffnet. Ewald Berlin hält es nicht für möglich, unter den heutigen Verhältnissen unsere Presse so ausgiebig zu verbreiten, wie es die Genossen mit Recht wünschen. Wenn unsere Blätter so wenig gelesen werden, so liege das an den schlechten wirthschaftlichen Verhältnissen der in Frage kommenden Arbeiter. Abhilfe sei nur zu schaffen, wenn die besser gestellten Genossen Mittel aufbringen, um unsere Presse unentgeltlich in den Kreisen mit ärmerer Bevölkerung zu vertreiben. Wenn man die bestehenden Blätter verschmelzen würde, so werde kaum ein Jahr vergehen, und die Abonnentenzahl des neuen Blattes werde nicht größer sein, als jetzt die Zahl eines einzelnen Blattes sei. Ein liebelstand sei es, daß seitens der Genoffen zu hohe Anforderungen an die Arbeitstraft der Redakteure der Provinzblätter gestellt werden. Es sei nicht möglich, daß unsere Blätter erfolgreich gegen die von einer Bentralstelle versorgte Landrathspresse ankämpfen könne, da der Letzteren in jeder Hinsicht weit mehr Mittel zur Verfügung ständen
als uns.
Es sei demnach nothwendig, für unentgeltliche Verbreitung der Presse ustd Literatur auf dem Lande zu sorgen.
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Nach Schluß der Diskussion wird der Antrag der Kommission angenommen mit der Aenderung, daß die Agitationsnummern vierteljährlich erscheinen sollen. Der Antrag Stadthagen wird gleichfalls angenommen.
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Hinz Berlin tritt für den Antrag Pötsch ein. Boigt Berlin : Die jetzige Lokalliste sei unhaltbar, da sie nur von wenigen Genossen Beachtung findet. Die Berliner müßten das Recht haben, in der Lokalfrage mitzureden.
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Frau Palm: Wo freie Lokale vorhanden sind, seien die Berliner Genossen verpflichtet, diese Wirthe zu unterstützen, ebenso müßten sie einen ausgesprochenen Boytott unter allen Umständen beachten. Rednerin erfucht die Lokalkommission, mit den auswärtigen Genossen Hand in Hand zu gehen.
Ein erneuter Schlußantrag wird angenommen. Schneider empfiehlt in seinem Schlußwort die von ihm vorgeschlagene Regelung der Lokalfrage und wendet sich gegen Scholz, der seinen Standpunkt gewechselt und gegen die Be schlüsse der Agitations- und Lokalkommission gesprochen habe.
sollen."
Bum letzten Punkt der Tagesordnung liegt unter anderem ein Antrag vor, der die Agitationskommission auffordert, eine Beit festzusetzen, wo an allen Orten der Provinz, soweit es mög lich ist, Versammlungen veranstaltet werden, in denen für Abschaffung der Gesinde- Ordnung Propaganda gemacht werden soll. Der Antrag wird nach kurzer Debatte angenommen.
Ein Antrag der Frau Palm, dem Voltsblatt für Teltow " Neue Welt" gratis beizulegen, wird der Redaktion des Voltsblatt" überwiesen. Ueber den vierten Punkt der Tagesordnung, Kandidatenfrage, referirt Folgender Antrag wird mit großer Mehrheit angenommen: Dimmick: Veranlassung zur Behandlung dieser Frage" In anbetracht, daß die Lokalfrage nur die Genossen Berlins habe der Umstand gegeben, daß manche Genossen sich wohl bei und der umliegenden Kreise angeht, beschließt die Provinzial der Reichstagswahl aufstellen ließen, sich aber im übrigen nicht Konferenz, die endgiltige Regelung dieser Angelegenheit den Ges um die Verhältniffe ihres Kreises fümmern. Andererseits habe nossen refp. der Lokalkommission von Berlin , Teltow - Beeskow , sich auch eine Unzufriedenheit der Kandidaten mit den Genossen Ober- und Niederbarnim und Ost Havelland zu überlassen, des Kreises, und zwar mit recht, bemerkbar gemacht, denn häufig welche in einer ihnen geeignet erscheinenden Weise zusammens hätten die Kandidaten bei der Agitationsarbeit nicht die nöthige treten und diese Angelegenheit zu aller Zufriedenheit regeln Unterstübung der Genossen gefunden. Man wisse nicht, ob uns nicht in näherer Zeit eine Reichstagswahl bevorstehe, darum sei es angebracht, Damit ist der Antrag Pötsch abgelehnt. bei Zeiten die Kandidatenfrage zu erörtern. Es werde auch ein gewiffes Streberthum großgezogen, indem es den Genossen mancher Kreise nicht genüge, einen Arbeiter oder Handwerker aufzustellen, sondern es müsse ein Doktor oder wenigstens ein sogenannter Schriftsteller sein. Auf diese Weise würden dann mitunter noch recht zweifelhafte Parteianhänger gegenüber tüchtigen Arbeitern bevorzugt. Diesem Streben dürfe man nicht Liepmann Berlin begründet den aus den Berliner die Hand bieten. Partei Versammlungen bekannten Antrag, den Achtuhr Voigt Berlin beantragt, da die Kandidatenfrage Sache Ladenschluß auf dem Parteitage zu besprechen. Er begrüßt der betreffenden Kreise sei, über diesen Punkt zur Tagesordnung es mit Freuden, daß dieser Antrag in den Versamm überzugehen. lungen des 4. und 5. Wahlkreises, sowie in Weißensee anDer Antrag wird angenommen. genommen worden sei, wodurch die betreffenden Genossen be Ueber den fünften Punkt der Tagesordnung: Lokalfrage wiesen hätten, daß sie Intellekt genug befäßen, um den Führern Mehner Berlin spricht gegen die Verschmelzung der referirt nicht unbedingt zu folgen. Mit demselben Provinzialblätter und führt weiter aus, daß es in erster Linie Schneider Berlin: Eine der brennendsten Fragen in be- Recht, wie der vorjährige Parteitag durch Erörterung Aufgabe der Preffe sei, die ländliche Bevölkerung über die zug auf unsere Agitation sei die Lokalfrage. Die Berliner des Schwitzsystems für den Konfektionsstreit eingetreten sei, tönne vereinsgefeßlichen Rechte, die ihnen zustehen, aufzuklären. hätten zwar nicht die Absicht, den auswärtigen Genossen er sich auch mit diesem Antrage befassen. Frau Palm Bauch Belzig fritt für den Antrag der etwas aufzuoktroyiren, aber sie hätten wohl ein Recht, Stadthagen bezeichnet die Frage des Achtuhr- Schluffes Kommission betreffe monatlicher Verbreitung von Agitations ihre Wünsche berücksichtigt zu sehen. Gegenwärtig ständen in für nicht so wichtig, als sie von den Handlungsgehilfen annummern ein. Die Aufklärungsarbeit könne jedoch besser und wirk- den Vororten Berlins nur kleine und meist recht mangelhafte gesehen werde. Mit einer so selbstverständlichen kleinen Reform samer durch eine entsprechende Broschüre, wie durch Beitungen besorgt und ungenügende Lotale zur Verfügung. Wenn, wie es jetzt der dürfe sich der Parteitag nicht beschäftigen, wenn er die Sozialwerden. Wenn die Verbreitung unserer Preffe geeigneten Händen an- Fall sei, überall die besten Lokale gesperrt würden, dann fönne demokratie, nicht zu einer Reformpartei degradiren wolle. Die vertraut werde, würde sich auch auf dem Lande mehr wie bisher eben der Boykott nicht durchgeführt werden. Selbstverständlich Versammlung, in Weißensee habe mit etwa 50 gegen 40 Stimmen erreichen lassen. müßten die auswärtigen Genoffen in ihrem Bestreben, Versamm den Antrag angenommen, davon seien noch 10 aus Berlin ge Huth Brandenburg ist der Meinung, daß selbst eine weit- lungslokale zu erhalten, von den Berlinern unterstützt tommene Handlungsgehilfen gewefen. gehende Verbreitung von Agitationsnummern nicht genüge, es werden, das tönne aber nur geschehen, wenn erstere dem be= Der Antrag. Liepmann wird durch Uebergang zur Tages müsse auch für Abonnements gewirkt werden. Es müffe ferner rechtigten Verlangen der letzteren nach geeigneten Erholungsordnung erledigt, der Inhalt der Blätter nicht ein bloßer Abdruck aus größeren lokalen Rechnung tragen, und in jedem Orte ein oder zwei Beitungen sein, sondern derfelbe mehr den lokalen Bedürfnissen Lokale freigeben. Dann könne der Boytoit gegen die anderen Wirt he des Ortes mit um so größerer Energie durch der betreffenden Kreise angepaßt werden. Faber Frankfurt hält die Verbreitung von Agitations- geführt werden, was diese zwinge, ihre Lofale den Arnummern nicht für ein geeignetes Mittel zur Verbreitung beitern zur Verfügung zu stellen. Habe man den einen Theil mürbe unserer Anschauungen. Die mündliche Agitation sei bedeutend gemacht, dann könne man mit Erfolg gegen den anderen vorgehen. wirksamer. Ein unhaltbarer Zustand sei es, wenn Orten, wo keine ArStadthagen ist der Ansicht, daß der Vorschlag der beiter wohnen und also auch feine Versammlungen abgehalten Kommission recht zweckmäßig sei. Natürlich müffe eine werden, sämmtliche Lokale gesperrt seien. Wir wollen diese Frage Agitationsnummer in geeigneter Weise zusammengestellt nach allen Richtungen erörtern und so su regeln suchen, daß alle werden. An Kräften für die Verbreitung der Nummern Betheiligten zufrieden sein können. Rigdorf. Die Bauarbeiter hielten am 18. September eine nicht fehlen. es Redner schlägt den Pötzsch Berlin führt aus, daß ble jetzige Handhabung des Parteitag zu ersuchen, daß er den Punkt Presse" auf Boykotts von den Berliner Genossen als eine unzweckmäßige öffentliche Versammlung ab, die trotz aller Agitation und der die Tagesordnung setze. Es sei nothwendig, daß der Parteitag empfunden werde. Wir boykottiren doth die Lokate, um die wichtigen Tagesordnung leider von nur zirka 90 Personen besucht einmal sich darüber ausspreche, wie ohne Schädigung der sonstigen Wirthe zur Hergabe derselben zu zwingen. Diese Wirkung werde war. Genoffe Friedr. Schlegel kritisirte in eingehender Weise Partei Interessen ein Weg gefunden werden könne, um unserer aber jetzt nicht erreicht, da es nicht möglich sei, bei dem vor den modernen Bauschwindel und empfahl am Schluß seines Preffe, die ein unentbehrliches Agitationsmittel auf dem Lande handenen Bedürfniß, sich im Freien zu erholen, die große Masse, Referats den Anschluß an die Gewerkschaftsorganisation. In fei, Verbreitung zu schaffen. Der Juhalt unserer Blätter stehe zwar die man boch zur Durchführung eines Boykotts brauche, der Diskussion nahm u. a. der bekannte Anarchist und Ver hoch über dem der bürgerlichen Blätter, entspreche aber doch nicht zur Innehaltung deffelben zu bewegen. Der Redner empfiehlt leumder der Sozialdemokratie, Herr Dempwolf, Veranlassung, den Anforderungen, die man von unserm Standpunkt aus an den einen Antrag, welcher verlangt, daß über Vergnügungs- sich gegen die Sozialdemokratie zu wenden, im besonderen felben stellen müsse. Auch unser Zentralorgan lasse in dieser Hinsicht lokale, die wegen ihrer weiten Entfernung von Orten mit Ar- polemifirte er gegen den Einfluß der sozialdemokratischen Führer auf zu wünschen übrig. Der Vertrieb unserer Presse ließe sich vor beiterbevölkerung nicht als Versammlungslokale in betracht die Gewerkschaften. Diese Ansichten fanden in der Versammlung theilhafter bewerkstelligen, wenn die Expedition des Vorwärts" fommen, nicht gesperrt werden dürfen. Daß ferner in folchen keinen Widerhall, vielmehr eine sehr entschiedene Abfertigung. Im in den verschiedenen Stadttheilen Berlins Filialen einrichten Orten, nach denen sich vorwiegend der Strom der Ausflügler zweiten Punkt der Tagesordnung wurde das Verhalten der Baus würde, um von da aus die Verbreitung zu besorgen. Das alles ergießt, ein dem Verkehr entsprechender Theil der Lokale frei arbeiter auf dem Bau des Maurermeisters Jung in Halensee wären Dinge, die auf dem Parteitag am besten besprochen und bleiben muß. Ueber die Sperrung bezw. Freigabe der Lokale getabelt. Auf genanntem Bau arbeiten 42 organisirte Maurer . sollen die Genossen des betreffenden Ortes entscheiden, die Als am 24. August vier Maurer, nach Ansicht des Poliers wegen geregelt werden könnten. Brintmann Berlin hält den Antrag der Kommission für jedoch in Bweifelfällen die Berliner Lokaltommission hinzu- nicht genügender Leistung abgelohnt wurden, erklärten sich sämmtliche Maurer solidarisch und legten am nächsten Tage die Arbeit unannehmbar. Es werde bei einer derartigen Verbreitung viel zuziehen habe, John Niederschönweide kann die Ansicht der Berliner nieder, sie wollten die Arbeit nicht eher aufnehmen, bis die vier Material nuglos vergeudet. Zunächst müsse man in den einzelnen Es fäme doch vor, daß auch ihrer Kollegen wieder eingestellt wurden. Der Kampf wäre ihnen Orten eine geeignete Organisation für die Verbreitung schaffen, Genossen nicht theilen. sonst sei der Vorschlag der Kommission unwirksam. Lokale, die entfernt von einem Ort, mitten im Walde liegen, auch höchstwahrscheinlich gelungen, wenn nicht von seiten des Behrendt Wittenberge tritt für den Kommissions- und also demnach freigegeben werden müßten, obwohl der be- Meisters durch tagtäglich starkes Aufgebot von Polizei und mit treffende Ort froh sein würde, wenn er in Entfernung von einer Hilfe der dort beschäftigten Steinträger unorganisirte Maurer antrag ein. Rein Berlin meint, daß es nicht nöthig sei, die Be- halben Stunde ein Lokal zu Versammlungen hätte. Auch der dorthin beordert wurden. sprechung der Presse als besonderen Punkt auf die Tagesordnung Forderung, daß zwei Lokale an einem Drte freigegeben werden bes Parteitages zu setzen. Die diesbezüglichen Erörterungen sollen, kann Redner nicht zustimmen; man müsse vielmehr strikte
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Antric begründet einen Antrag, der dahingeht, die Regelung der Kandidatenfrage der Agitationskommission zu überweisen. Derselbe wird angenommen. Hierauf schließt der Vorsitzende Koblenzer um 61/2 Uhr die Verhandlungen mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie, in das die Anwesenden begeistert einstimmten.
Versammlungen.