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( 1. Allgemeines gleiches..)

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Außerdem tritt die

Der fromme Reineke.

Doch dreht er mit der ganzen Fahrt Dem König einen flächsnen Bart, Und außer diesem Bart von Flachs Auch eine Nase noch von Wachs. Reineke der Fuchs.

Die Berliner Volkstribüne" war früher ein sehr gutes, haben, und daß der größte Theil der Arbeiter eben bloß Beim Bekanntwerden des Entwurfs jubelten die bürger­kampfesmuthiges Blatt, anerkanntermaßen das beste sozialistische auf die Autorität seiner Führer hin denkt und handelt. lichen Blätter, welche den ersten, Haupttheil, als eine Organ in Deutschland . In letzter Zeit ist es aber derartig ver­wässert, daß es fast mit dem Regierungsanzeiger auf einer Stufe So lange die Masse noch zu ungebildet in unseren An- Art Schnörkel anzusehen scheinen und deshalb übersehen, steht. Es ist dies um so wunderbarer, als der Redakteur des schauungen ist, ist das ja natürlich immer noch der beste daß die Sozialdemokratie sich in eine zahme Reformpartei Blattes, Paul Ernst , bis dahin stets auf einem revolutionären Zustand, und wir sind weit entfernt davon, über diesen umgewandelt habe. Mit einer Erklärung über den Par­Standpunkt stand, und deshalb auch beim soz.- dem. Vatikan sehr naiven Autoritätsglauben in demokratische Entrüstung zu lamentarismus an der Spitze würden sie ihre Meinung mißliebig war. Jetzt scheint er auch sich Herrn Singer anlehnen zu wollen, er will anscheinend nur noch Revolution in Filz gerathen. Jedenfalls ist es aber besser, wenn wir ihn gewiß ändern, und wenn sie dann noch den ersten Theil pantoffeln machen wo Alles liebt, kann Start allein nicht unnöthig machen. Es ist doch immerhin fraglich, ob auch lesen, zu ganz anderen Ueberzeugungen kommen. hassen. Also nur immer munter nach rechts abgeschwenkt! weiterhin immer die geeigneten Männer die Führerschaft Möge sich die Autonomie" beruhigen: ist stehe heute haben werden, und deshalb ist es vorzuziehen, wenn die schlagen: Als ungefähre Fassung würden wir folgende vor­noch auf dem alten revolutionären Standpunkt, auf dem sozialdemokratischen Anschauungen über die Sache in(... im Besonderen zu verbessern geneigt sind.) ich früher gestanden habe, lehne mich an Niemandem an, flarer, präziser und nicht mißzuverstehender Form nieder­und will feine Revolution in Filzpantoffeln" machen. " Zu diesem Zweck betheiligt sich die sozialdemokratische gelegt werden. Die Bedeutung des Parlamen- Arbeiterpartei an den Wahlen für die gesetzgebenden Aber allerdings mache ich mir auch nicht das wohl tarismus für die Sozialdemokratie muß im Körperschaften und verficht in denselben durch ihre Ab­feile Vergnügen revolutionärer Phrasendrescherei. Ich Programm mit flargelegt werden. geordneten die Interessen der Arbeiterklasse. Sie ist sich würde der Autonomie" nur rathen, das Blatt sorg- Der ungeheure Werth, welchen die Wahlbetheiligung bei diesem Vorgehen zwar bewußt, daß angesichts der fältiger zu lesen und mehr auf den Sinn zu achten, als für uns gehabt hat und noch hat, ist gar nicht zu Selbstsucht und der Macht der herrschenden Klassen dieser auf eventuell aufzuführende revolutionäre Kraftausdrücke, taxiren; und nur der Doktrinarismus der Anarchisten Kampf aussichtslos ist, und daß auf diesem Wege weder hinter denen nichts steckt. Man spottet so über die kann das leugnen, welche ja überhaupt nicht die wirklichen die endgiltige Befreiung der Arbeiterklasse möglich ist, patriotische Hurrahkanaille, es giebt aber auch eine revo- Menschen mit ihren wirklichen Schwächen, Kleinlichkeiten noch irgend welche werthvollen Forderungen erreicht werden lutionäre Hurrahkanaille, und das Gemeinsame bei beiden und Dummheiten kennen, sondern nur ideale Wolfen- können, die sich selbst auf dem Boden der bestehenden ist, daß sie nicht denken und überlegen, sondern schwazen fufuksheimer, welche von den großartigsten Gefühlen be- gesellschaftlichen Ordnung bei einiger Opferwilligkeit der und brüllen. Auch anderen Leuten, als den Mitarbeitern seelt sind, absolut gar keine Vorurtheile haben, und alle herrschenden Klasse verwirklichen ließen. Sie glaubt aber, der Autonomie" steigt der Zorn und die Entrüstung von selber einsehen, was für die Arbeiterklasse gut ist. fein Mittel unbenutzt lassen zu dürfen, welches die gegen­über die herrschende Ordnung auf und äußert sich manch Die Wirklichkeit ist nicht ein derartiges mathematisches wärtige Ordnung ihr darbietet. mal in Wünschen, die den anarchistischen Ideen ähnlich Paradies. Der Wahlbetheiligung und der parlamen- sozialdemokratische Arbeiterpartei Deutschlands gegen­sind. Aber wenn man etwas erreichen will und an der tarischen Thätigkeit haben wir es zu verdanken, daß die wärtig für folgende Forderungen ein:" Befreiung des Proletariats mitarbeitet, so hat man eben Sozialdemokratie aus einer Sefte die Arbeiterpartei ge­derartige individuelle Regungen zu unterdrücken, und sich worden ist; für abstrakte Theorien ist eben Niemand zu stets zu sagen, nicht: wie bringst du das, was dich er- erwärmen, am wenigsten die Masse. Hätte die Sozial­füllt, zum Ausdruck, sondern: wie kannst du am besten demokratie anarchistische Wahlenthaltung proklamirt, so dem Volf nügen. Ich glaube nun aber, daß man durch hätten die Leute, welche jetzt für unsere Kandidaten ruhige und vernünftige Auseinandersetzung, welche das stimmen, für einen radikalen Bourgeois gestimmt, und Volk aufklärt, ihm mehr nüßt, als durch revolutionäre" statt einer starken sozialdemokratischen hätten wir jetzt Redensarten, die es nur benebeln. Inwiefern aber, ab- eine starke demokratische Partei. gesehen davon, die Autonomie" den revolutionären Wir haben Kandidaten in den Reichstag geschickt, Standpunkt in dem Blatt vermissen fann, ist mir einfach und wir haben dadurch unsere agitatorischen Zwecke unerfindlich. Ein Saß, wie diese Klasse fann diese Ge- glänzend erreicht. Wir haben außerdem in der Zahl der in Aussicht. Schon beginnen über die Sache die home­Eine Regierungsvorlage gegen die Trunksucht steht seße und Einrichtungen aufrecht erhalten, weil sie die sozialdemokratischen Stimmen einen ungefähren Maßstab rischen Kämpfe in der Presse. Gesinnungstüchtig hat sich Macht dazu hat. Wenn das Proletariat sich also be- für die Stärke der Partei freien will, so hat es nicht gegen die Gesetze zu rebelliren, vorsichtig schließen müssen. wenn wir da freilich auch die Frankfurter Zeitung " entrüstet, wie undemokratisch sondern es hat zu sehen, wie es die Macht erhält"( Der Ist einmal eine sozialdemokratische Fraktion, nament- gemäß nur den Armen trifft, der sich in der Kneipe be­einmal wieder ein solches Gesetz sein würde, das natur­gefeßliche Weg", Nr. 28), scheint mir ziemlich deutlich zu lich von einer gewissen Stärke im Reichstag, so ist aber trinkt, während es den Reichen nicht fassen kann, der sein. Allerdings ist das nicht anarchistische Auffassung auch bis zu einem gewissen Grade Mitarbeit an der sich seinen Affen im Klub holt. Das ist ein Klassen­der Revolution, sondern sozialistische. Aber die Volfs- gesetzgeberischen Thätigkeit nothwendig. Tribüne" ist auch nie ein anarchistisches Blatt ge- Wir wissen ja ganz genau, daß der ganze Parla- nicht so demokratisch", uns soll es ganz egal sein, ob gesetz der schlimmsten Art, meint sie. Nun, wir sind mentarismas, namentlich der deutsche, purer Schwindel dieses Klassengeset" der Bourgeoisie erlaubt, sich zu Die ganze Taktik des Anarchismus beruht auf einer ist, das Feigenblatt des Absolutismus ". Bei der Tode zu ſaufen doktrinären Blindheit gegenüber der Wirklichkeit. Die Bornirtheit der herrschenden Klasse gerade in Deutschland wäre uns ganz lieb, wenn sich durch ein solches Gesetz immer fort mit Schaden und es Menschen sind eben feine Hampelmänner. bei denen man ist es auch völlig ausgeschlossen, daß irgendwie den Ar- der Saufteufel bannen ließe, daß er dem Proletariat nur an einen Bindfaden zu ziehen braucht, um sie in beitern werthvolle Geseze geschaffen werden, wie sie die feinen Schaden mehr thut. Die konservative Presse hüllt Bewegung zu setzen; und die Geschichte ist eben kein Bourgeoisie anderer Länder geschaffen hat, um damit den sich in das Gewand der Moralpfaffen, liest den Arbeitern Rechenexempel, wo man eine Zahl zu der anderen addirt Arbeitern Honig ins Maul zu schmieren. Wir würden und dann das Resultat hat. ja natürlich den Honig acceptiren, aber den betreffenden gute Regierung habt ihr, die ist so um euch besorgt, daß gehörig den Text und sagt dann schließlich: seht, so eine Aber wenn die Autonomie" denn ein Bekenntniß Leuten feinen Dank dafür wissen. Aber selbst zu dieser ihr nur ja nicht dem Alkoholmißbrauch verfallt, aber ihr von mir haben will, das ihren Vorstellungen von der Politik sind die deutschen Bousgeois zu dumm oder zu erkennt es bloß nicht an! Revolution entspricht, so kann ich ihr es abgeben: Ich fleinlich, und so ist z. B. ein irgendwie nennenswerther glaube, daß auf dem Boden der heutigen Gesellschaft gar Arbeiterschutz völlig ausgeschlossen, und die parlamenta Brot und Fleisch ist ihm vertheuert, selbst die Kartoffeln Der Alkohol ist der einzige Tröster des Armen. nichts für das Proletariat erreicht werden kann, und daß rische Arbeit eine reine Farce. Dieser Farce kann sich stehen zu unerschwinglichen Preisen der Uebergang in die neue Gesellschaftsform nur durch aber die Sozialdemokratie, wenn sie sie auch durchschaut, Alkohol im Magen verleihen dem Arbeiter ein Gefühl ein paar Tropfen die Gewalt möglich ist. Sollte ich da., munter nach nicht ganz entziehen. rechts abgeschwenkt sein, so thut es mir leid; meines schließlich nur erheiternd wirken, und unsere Abgeordneten Das Elend seiner Lage, seine jämmerliche Existenz, die Das ewige Protestiren würde neuer Kraft und täuschen ihn über den Hunger hinweg. Wissens und ich glaube, ich weiß das selbst wohl am würden eine ähnliche Rolle spielen, wie z. B. Kunert seiner Zeit Sorge und Noth verdüstern ihm das Gemüth habe ich nie ,, weiter links" gestanden. in der Berliner Stadtverordnetenversammlung. Abgesehen Schnapsflasche verscheucht die trüben Gedanken, lähmt davon ist auch zu bedenken, daß nicht alle Arbeiter, wenn die Verstandesthätigkeit, und ein wohlthätiger Dusel legt sie sich auch zur Sozialdemokratie bekennen, aufgeklärt sich über das abgemarterte Gehirn. Zufriedenheit, das genug sind, um die Komödie zu durchschauen, und wenn ist ja die Losung," Zufriedenheit" fehlt ihm; nun, der noch etwas schlaue Politik unserer Gegner dazu käme, Schnaps macht ihn zufrieden, erwärmt ihn am falten so könnten sie sich leicht sagen: die Sozialdemokratie mit Ofen, sättigt ihn am leeren Tisch, und läßt ihn ver­ihrem Zukunftsstaat mag ja ganz gut sein, aber wir Die Stellung der Sozialdemokratie zum Parlamen- werden uns lieber an eine Partei halten, die uns für geffen. tarismus ist ziemlich unzweideutig. Schon auf dem ersten die Gegenwart etwas verspricht. Sie würden ja natürlich den Vorwurf, daß wir die Arbeiter aus der Zufrieden­Nun, unsere geschäßten Gegner machen uns ja immer Kongreß der Partei, zu Stuttgart , wurde folgende von zuletzt doch merken, daß sie hineingefallen sind, aber wer heit herausreißen, daß wir sie aufhezen Liebknecht mit Bebel vereinbarte Resolution angenommen: weiß, was in der Zwischenzeit geschehen kann. gewiß, wir thun das, und deshalb bekämpfen wir auch den Schnaps, Unsere Abgeordneten müssen sich an der wo wir nur können. Ganz abgesehen von den verheeren­an den Reichstags- und Zollparlamentswahlen lediglich aus agitatorischen Gründen. Die Vertreter der Partei im parlamentarischen Thätigkeit betheiligen, nicht, den Wirkungen, die er auf die Gesundheit selbst der Reichstag und Bollparlament haben, soweit es möglich, weil sie erwarten, irgend welche wichtige Son spätesten Generationen ausübt, ganz abgesehen von der im Interesse der Arbeiterklasse zu wirken, im Großen und zession vom Staat zu erlangen; sondern um den Verrohung und Verthierung des Volkes unter dem Ein­Ganzen aber fich negirend zu verhalten und jede Gelegen- Arbeitern zu zeigen, daß die Sozialdemokratie fluß des Alkohols, ganz abgesehen von seinen anderen heit zu benutzen, die Verhandlungen beider Störperschaften die einzige Partei ist, welche ernsthaft etwas furchtbaren und entseglichen Folgen in ihrer ganzen Nichtigkeit zu zeigen und als Komödien für sie unter den bestehenden Verhältnissen ihn, weil er die Arbeiter über ihre Lage hinwegtröstet, wir bekämpfen In der Praxis läßt sich ja natürlich eine derartige erringen will; daß aber die herrschende Klasse indem er das Denken lähmt, weil er sie zufrieden" macht, doktrinäre Aufstellung nicht so ganz glatt durchführen, alle diese Bemühungen vereitelt, und daß also indem er sie verstumpfsinnt. Was wir wollen, das ist namentlich, wenn die Fraktion nicht mehr aus ein paar erst, wenn wir das Heft in Händen haben, nicht ein Proletariat, welches die Augen offen hat, den Dingen Mitgliedern besteht, sondern immerhin schon einen be nur die für die heutigen Verhältnisse berech- ins Gesicht sieht, seine Lage erkennt und versteht, und, trächtlichen Bruchtheil des Reichstages ausmacht. Daß neten Wünsche der Arbeiter erfüllt werden statt sich im Dusel über sein Elend hinwegzuträumen, hier gewisse Gefahren vorhanden sind, kann kein Mensch tönnen, sondern auch die weitergehenden. nach Mitteln sucht, um es zu bannen. abstreiten, zumal es bei einer größeren Zahl der Fraktions- Aber, wie schon oben gesagt, diese Taktik hat ihre Der ärgste Gegner für die Emanzipation des Prole­mitglieder naturgemäß nicht mehr allein die ersten und Gefahren. Die parlamentarische Mitarbeit fann leicht tariats, der beste Bundesgenosse für die herrschende Ge­zuverlässigsten Genossen allein sind, welche gewählt werden, überschätzt werden, und wir glauben, daß das gegen- sellschaft ist der Schnaps. sondern auch Genossen von geringeren Vorzügen noth- wärtig schon etwas der Fall ist. Sie ist auch leicht Und ein Antitrunksuchtsgesetz, ein Antitrunksuchts­wendig mit an die Reihe kommen. Wir erinnern nur Mißverständnissen ausgeseßt, indem die fortgeschrittenern gesetz in diesem Staat?

wesen.

besten

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Die Sozialdemokratie und der Parlamentarismus.

Zur Kritik des Programmentwurfs.

Die sozialdemokratische Arbeiterpartei betheiligt sich

spiel zu entlarven."

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die

an den Konflikt gelegentlich der Dampfersubventionsvor Genossen, welche den Humbug des Parlamentarismus Und noch dazu ein Klassengesez, das nur das Prole­lage. Auch Auer hat ja in seiner Rede über den Pro- eingesehen haben, leicht zu der Annahme kommen können, tariat treffen würde. Wir würden ein Antitrunksuchts­grammentwurf diese Gefahren betont. an ihm theilzunehmen, hieße auf ihn eingehen. Psycho- gesetz von dieser Gesellschaft verstehen, das sich gegen die

So sehr wir nun auch der Einsicht der Genossen logisch sehr leicht erklärlich ist dann, daß sie dadurch zu Oberen Zehntausend" richtete. Wenn man nicht ganz vertrauen, welche die Partei schon in schwierigeren Zeiten anarchistischen Ideen kommen. Nun würde eine Ver- blind ist, so muß man vor dem Abgrund zurückschaudern, geschickt durch alle Fährnisse geleitet haben, so dürfen breitung des Anarchismus in Deutschland die größte der einem hier entgegengähnt. Wir haben nicht zu viel wir doch vor den Gefahren unsere Augen nicht verschließen, Gefahr sein, die uns begegnen könnte; und außerdem sind gesagt, daß sich die herrschende Klasse in Deutschland zu welche eine Ueberschäzung des Parlamentarismus zur doch die fortgeschrittenern Genossen, die Elite der Partei, Tode sauft. Man betrachte nur einmal das viehische Folge haben würde. Man denke sich die paar hervor eigentlich die Hauptsache. Leben auf den Universitäten, wo doch die Intelligenz" ragenden Genossen weg, die man ja an den Fingern Die Erklärung über unsere Stellung zum Parlamen- dieser Gesellschaft, ihre eigentliche Crême, auf einem aufzählen kann, und es bleibt nur eine direktionslose tarismus dürfte am besten an die Spize des zweiten Haufen zusammenfißt! Gewiß, das würden wir ver­Masse übrig. Täuschen wir uns doch darüber nicht, daß Theiles des Programmtentwurfes gestellt werden; derselbe stehen, daß diese Leute sich sagten: wir müssen ein­wir in der Masse nur sehr wenig durchgebildete Elemente würde dadurch gleich in einem anderen Licht erscheinen. halten, wir dürfen uns nicht durch unsere Unmäßigkeit