aber auch erwogen werden, wie die Lage zu verbessern sei. Damit würde sich der in den nächsten Tagen zusammentretende Schneiderkongreß in Gotha befaffen. Nachdem die Versammlung dem Referenten für seinen Vortrag ihren Dant abgestattet hatte, ersuchte sie den für Dresden erwählten Delegirten zum Kongreß, dort in dem Sinne zu wirken, der heute Abend die Versammlung belebt habe.
h. Die Bauanschläger- Delegirten- Versammlung am Mittwoch Abend im Grünewald'schen Lokal, Neue Jakobstraße Nr. 12, berieth unter anderem auch über den Termin zur Festfegung der nächsten Generalversammlung, in der die nicht beendeten Berathungen der zuleßt stattgehabten über die Lohnbewegung fortgesezt und zum Abschluß gebracht werden sollen. Allgemein wurde die Abhaltung einer Generalversammlung am nächsten Sonntag gewünscht, in der endlich einmal endgültig über die Lohnbewegung Beschluß gefaßt werden müsse. In dieser Diskussion gab u. A. Herr Hanke seinem Bedauern darüber Ausdruck, daß, wie er behauptet, selbst im Verein( der Bauanschläger) der Lohnbewegung entgegen gearbeitet werde. Sollte die nächste allgemeine Versammlung einen ebenso unbefriedigenden und resultatlosen Verlauf nehmen, wie die vorige, so set, wurde von einzelnen Kommissionsmitgliedern erklärt, die Kommiffton fest entschloffen, ihr Mandat niederzulegen. Nachdem hierauf die Versammlung eine dementsprechende Refosution zum Beschluß erhoben hatte, schlug Herr Hante vor, der nächsten Bersammlung den Antrag auf Ueberweisung aller überschüffigen Gelder den Bauanschläget dem ,, Verband der deutschen TischlerVereine zu unterbreiten, fand aber starken Widerspruch, hauptsächlich, weil die Sache noch nicht spruchreif, der Anschluß des Bauanschlägervereins an den Tischlerverband noch nicht beschloffene Sache sei.
Die Kommiffion der Berliner Tischler schickt uns folgende Berichtigung zu. Auf Wunsch der Kollegen der Groschfusch'schen Werkstatt, Landsbergerstraße, geben wir nachstehende Berichtigung. In obiger Werkstatt ist weder ein Prozent Abzug, noch eine Verlängerung der Arbeitszeit eingetreten, sondern die betreffende Werkstatt wurde am Sonntag, den 6. Juli, eingeladen, um einige Mißverständnisse seitens einiger Gefellen der Werkstatt gegenüber der Kommiſſion aufzuklären; wir geben Deshalb um so freudiger obige Berichtigung, da wir nach der stattgefundenen Debatte erwarten, daß die Kollegen der Werkstatt ihre volle Schuldigkeit betreffs Eintreten für die gesammte Intereffen der Berliner Tischler thun werden.
h. Die außerordentliche Generalversammlung der Tapezierergehilfen, über welche wir gestern( s. Nr. 83 u. Bl.) berichteten, fand, wie aus Versehen unerwähnt geblieben, am Mittwoch Abend im Louisenstädtischen Konzerthaus( Alte Jakobftraße) statt.
Der Hamburger Tischler - Fachverein und der Strite Am Dienstag Abend hielt der Fachbei Blohm und Voß. Am Dienstag Abend hielt der Fachverein der Tischler eine von 200 Personen besuchte Mitgliederversammlung ab, um zu dem Verhalten der Tischler in Bezug auf den Strike der Zimmerleute bei Blohm und Voß Stellung zu nehmen. In einer zweistündigen, sehr lebhaften Debatte wurde eine schonungslose Kritik geübt über das in nichts zu rechtfertigende Vorgehen der Tischler ihren verwandten Berufsgenoffen, den Schiffszimmerern gegenüber. Von sämmtlichen 18 Rednern, welche in dieser Sache sprachen, vermochte auch nicht ein einziger die Handlungsweise der Kollegen von Blohm und Boß irgendwie zu beschönigen oder gar zu vertheidigen. Bum Schluß wurde folgende Resolution mit sehr großer Majorität angenommen: Die heutige Versammlung des Fachvereins der Tischler in Hamburg erklärt sich mit dem Verhalten der auf Der Schiffswerft von Blohm u. Voß hier beschäftigten Kollegen nicht einverstanden. Die Versammlung erkennt, daß, wenn der auf der genannten Werft ausgebrochene Strike der Schiffszimmerer zu Ungunsten derselben beendet wird, die Schuld nur die dort beschäftigten Tischler treffen kann, indem dieselben fich erboten haben, die vorkommende Schiffszimmererarbeit aus zuführen. Der Fachverein beschließt, den Sachverhalt in seinem Organ zu veröffentlichen und den Buzug fernzuhalten. Der Fachberein beschließt ferner, wenn die jesigen, auf der Schiffs toerft von Blohm u. Voß beschäftigten Tischler, in Folge der an fle gestellten Anforderungen, die Arbeit niederlegen sollten, so tritt der Fachverein mit allen gefeßlichen Mitteln für die Unterstügung derselben ein." Wie uns noch mitgetheilt wird, foll sich Herr Snowmann von der Schiffswerft von Blohm u. Boß am Dienstag nach Kiel begeben habeu, um dort Schiffs zimmerleute für die genannte Werft anzuwerben. Da aber Die Schiffszimmerer in allen Hansenstädten schon Nachrichten von hier erhalten haben, dürfte dieser Schritt wohl erfolglos
bleiben.d
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Auf dem in Halle hier abgehaltenen Kongres deutscher Steinmegen wurde folgende Resolution angenommen: Der Rongreß beschließt, in Erwägung, daß nur durch eine organifirte Vereinigung aller Steinmeßen die Existenzfrage und die Abstellung aller Uebelstände geregelt werden fann, die Grünbung eines Verbandes deutscher Steinmegen."
Das Ober- Bergamt zu Dortmund hat soeben eine PolizeiBerordnung erlaffen, welche bestimmt: Auf allen Bergwerken, in denen hohe Temperatur herrscht, müssen zuverlässige Thermometer vorräthig sein und an den von der Bergbehörde beftimmten Buntten regelmäßig beobachtet werden. Beim unter irdischen Grubenbetriebe darf ein Arbeiter in einer Temperatur Don 29 Grad Celftus oder mehr nicht länger als sechs Stunden täglich beschäftigt werden." Diese Verordnung ist hervorgerufen worden durch den Strite auf Beche, Graf Molite bei Gladbach im vorigen Jahre. Damals führten bie Bergleute hauptsächlich darüber Beschwerde, daß die Hige in der Grube so groß sei, daß sie es in derselben nicht acht Stunden auszuhalten vermöchten. Das Ober- Bergamt unter fuchte die Grube und fand die Beschwerde der Leute für be gründet; es hat damals auch wohl auf die Verwaltung eingewirft, denn der Strike fand bald nach der Untersuchung ein Ende. Bekanntlich stehen die Gruben unter steter Aufsicht Der Berg- Revierbeamten, zu deren Aufgabe auch die Sorge für Das Wohl der Arbeiter in demselben Umfange gehört, wie ste Den Gewerberäthen in den Fabriken obligt. Weshalb mußten nun die Arbeiter von Graf Moltfe" erit zum legten Mittel, bem Strife, greifen und ihre wirthschaftliche Existenz quf's
Theater.
Sonnabend, den 11. Juli.
Die Königl. Theater find der Ferien wegen geschlossen. Deutsches Theater: Geschlossen.
S
Renes Friedrich Wilhelmst. Theater: Boccaccio. Ballner Theater: Hotel Blancmignon. Oftend- Theater: Der Hüttenmeister. Belle Alliance- Theater: Die Goldprobe. Balhalla Operetten Theater: Nanon .
Briſenſtädtiſches Theater: 71. Opern- Vorstellung. Benefiz
für den Kapellmeister Herrn Th. Winkelmann. Mit hoher Genehmigung. Bum ersten Male: Indra.
Große Over in 3 aften. Mufit von F. v. Flotow .
Morgen: Martha Gentral- Theater: Los und Ledig.
Spiel seben, eye fte eine Abhilfe des Uebelstandes, dessen Vorhandensein die Bergbehörde durch ihre Polizei- Verordnung anerkannt hat, erreichen fonnten?
Vereinsnachrichten.
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werde sie bitten, mich forgfältig zu chloroformiren; möglicher weise überstehe ich es und bleibe am Leben. Vielleicht trifft fie nur Michailow. Dann kann ich erzählen, wie wir Beide Ge fährten waren und daß die Bombe ihn zerriß, so daß sein Blut mir in's Geficht sprißte. Nein ste liegt mir am nächsten fie wird mich treffen!" Da fielen ihm die zwölf Rubel ein, die er Michailom noch schuldig war. Er erinnerte h. Jm Berliner Buchdrucker- und Schriftgießer- Verfich plößlich einer Schuld in Sanct Petersburg, die er längst ein erstattete in der gut besuchten Mitgliederversammlung am Mittwoch Abend der Vorfigende nach Erledigung innerer gehätte tilgen sollen. Das Motiv eines Zigeunerliedes vom vor Mittwoch Abend der Vorfigende nach Erledigung innerer ge den neuesten Vierteljahresberichtliche Wesen, das ihm zur Zeit nahe stand, erschien vor ihm schäftlicher Angelegenheiten den neuesten Vierteljahresbericht bergegangenen Abend summte ihm im Kopf umher. Das weib über die Thätigkeit des Vorstandes. Hiernach lagen demselben in einer Haube mit Schleifen von lila Band. Ein Tölpel, der zahlreiche, auf den Allgemeinen deutschen Buchdruckertarif be zügliche Streit- und Klagefälle zwischen Gehilfen und Prinzipalen ihn vor fünf Jahren beleidigt und mit dem er bisher noch immer nicht abgerechnet hatte, tauchte ebenfalls vor seinem Be zügliche Streit- und Klagefälle zwischen Gehilfen und Prinzipalen vor, von denen ein Theil mit gütigem Ausgleich endete, wußtsein auf, wiewohl gleichzeitig mit diesen und tausend an deren verschiedenen Erinnerungen das Gefühl des gegenwärti während der andere Theil die Schließung der betref fenden Drudereien für die Vereins- Mitgen, des unvermeidlich bevorstehenden Todes ihn auch nicht während eines Bruchtheils einer Sekunde verließ. Nein, glieder unvermeidlich machte. Bekanntlich werden Gehilfen ( Mitglieder des Unterstügungsvereins Berliner Buchdrucker und zwang er fich zu denken, fie plagt nicht". Und mit der Ener Schriftgießer), wenn fie in einer, ihnen in solcher Weise gegie der Verzweiflung richtete er sich halb empor und wollte schloffenen" oder„ gesperrten" Druckerei trogdem tonditioniren, Augen öffnen. Aber in demselben Augenblick bliste vor seinen aus dem Unterstüßungsverein ausgeschlossen und aller ihrer noch geschlossenen Augenlidern eine breite rothe Flamme auf, bis dahin erworbenen Rechte und Ansprüche an denselben verein entseglicher Knall erschütterte die Luft, mitten vor die Brust betam er etwas, das einem Faustschlag glich, er sprang auf die luftig. Es sei dies, wie uns bemerkt wurde, eine allerdings sehr harte, aber leider ganz unvermeidliche Maßregel. Sehr Füße und lief einige Schritte, ohne etwas von sich selbst zu lebhaft wurde über einer Mittheilung des Vorfizenden debattirt, wiffen, stolperte dann über seinen Säbel und fiel auf die Seite. welche sich auf einen Borstandsbeschluß bezieht, wonach Neuausgelernten", welche dem Verein als Mitglieder beitreten wollen, in denselben nur dann sollen aufgenommen werden fönnen, wenn sie im ersten Jahr ihrer Gehilfenzeit einen Wochenverdienst von mindestens 18 Mt. nachweisen können. Mehrere Redner erklärten diese Norm für zu niedrig, während andere Redner fie für ausreichend hielten. Ueber einen dieselbe auf 21 Mt. erhöhend, in der Versammlung eingebrachten Antrag soll in der nächsten Versammlung berathen und bes schloffen werden. Schließlich brachte der Vorfißende auch die am 20. b. M. von den hiesigen Buchdruckern und Schrift gießern veranstaltete Ertrafahrt der Kollegen nach Swinemünde behufs etwaige Betheiligung in Erinnerung.
Eine Mitgliederversammlung der Zentral- Krankenund Sterbekasse der Tischler und verwandten Berufsge nossen( E. s.) zu Hamburg , Filiale Berlin , E. Weiding , Gesundbrunnen , findet am Sonntag, Vormittag 10 Uhr im Weddinggarten, Müllerstraße 138 statt. Um zahlreiches Erscheinen wird ersucht.
Verein zur Wahrung der materiellen Interessen der Dreschler und Berufsgenossen. Versammlung am Montag, den 14. Juli, Abends 8 Uhr, bei Teichert, Neue Grünftr. 32. Tages- Ordnung: 1. Geschäftliches. 2. Reise- Unterfüßungskaffe. 3. Arbeitsnachweis. 4. Verschiedenes und Fragetasten.- Aufnahme neuer Mitglieder. In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung, ist zahlreicher Besuch dieser Ver ſammlung geboten!
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Der Louisenstädtische Bezirksverein ,, Vorwärts" macht am Sonntag, den 13. Juli, eine Landparthie nach Osdorf . Sammelpunkt an der Bärwaldbrüde, 7 Uhr.
Der Berein zur Wahrung der Interessen der Berliner Maurer feiert am Sonnabend, den 12. d. M. sein drittes Stiftungsfest in der Berliner Flora, Friedrichstraße 218. Vorstellung, Gesang und Ball. Konzert, Vorstellung, Billets à 50 Pf. für Herren und Damen. Anfang 7 Uhr.
Vermischtes.
Die„ Erzählungen von Sebastopol" des russischen Schriftstellers Graf Leo Tolstoi baben grade jest wieder ein erneutes Intereffe und eine gewisse Attualität. Von eigenar tigem Reiz, und für die Schreibweise des genannten Schrift stellers charakteristisch, ist eine Erzählung, welche den Titel Ein Bombenschuß" führt. Sie lautet: Dect Euch! Sie tommt gerade zu uns in die Bastion hinein!" rief ein Ranonier in unserer Nähe.
Die Halblompagnie, geführt von dem Stabskapitän Pras fufin und dem Lieutenant Michailow, war aus den Schüßengräben, worin fie drei Stunden gelegen, und nachdem fie den General Todleben, der fie inspiziren fam, mit donnerndem Hurrah angerufen hatte, soeben zurückgekehrt und fühlte sich Hurrah angerufen hatte, soeben zurückgekehrt und fühlte fich bereits einigermaßen in Sicherheit, als es drüben plößlich wieber zu blizen anfing. Michailow fehrte fich um. Der helle Bunft von der Bombe schien bereits seinen Höhepunkt erreicht zu haben und oben in der Luft einen Augenblick still zu hängen, so daß ihre Richtung nicht zu bestimmen war, doch währte dies nur eine Sekunde. Schneller und schneller, näher und näher, so daß die Funken im Dunkeln umberstoben und das unheimliche Zischen der Brandröhre deutlich hörbar war, schlug die Bombe grade in die Baffion nieder. Werft euch nieber!"
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gleich mit beiden Händen an die Brust greifen, aber seine Hände ei in's Gott sei gedankt, ich bin nur leicht verwundet," dachte er so scheint ti waren wie festgeschnürt, und sein Kopf schien ihm zwischen zwei Eisenplatten eingeklemmt zu sein, die fich dichter und dichter um seine Schläfe zusammenschraubten. Hin und her, vorwärts und zurück, auf und ab marschirten unaufhörlich Soldaten vor seinen Augen. Todleben immer an der Spiße, ein, zwei, drei - Todleben, vier, fünf Todleben. Unwillkürlich begann er fte zu zählen: Ein, zwei, drei Soldaten; der da im Rad mantel ist ein Offizier. Und da ist wieder Todleben." E bligte. War es ein Mörser oder eine Schiffslanone?" dachte er; es muß eine Schiffstanone gewesen sein." Wiede fiel ein Schuß, und die Soldaten fingen wieder zu marschiren Die b an: Fünf, sechs, sieben Soldaten, fie gehen gerade vorbei ihr fünf Blöglich überfam ihn die Angst, die Soldaten tönnten ihnen f todtreten. Er wollte ihnen zurufen, daß er daliege, aber sein werden Mund war so trocken geworden, daß die Bunge am Gaumen Hlebt, und ein schrecklicher Dunst begann ihn zu quälen. G fühlte, daß er naß auf der Brust sei. Dieses Gefühl von e Feuchtigkeit erinnerte ihn an Waffer- Ich muß mid aufgeb blutig geschlagen haben, als ich fiel," dachte er, und imma die Arb heftiger wurde die Angst, daß die Soldaten, die unaufhörlictängt wi hin und her marschirten, ihn todtreten sollten. Todleben an für die der Spige, eins, zwei, drei Todleben. Er sammelte alle feineb am le Kräfte und wollte rufen:„ Nehmt mich auf: Hurrah Todleben!" Aber es wurde nur ein so fläglicher Seufzer, daß ihn felb Schauderte, als er diesen Laut hörte. Unzählige rothe Funken fingen vor seinen Augen an zu tanzen, und es kam ihm vo als ob die Soldaten Sandsäde herbeischlepten und oben au ibn legten Nach und nach verminderten sich die Funken, bi ber ihr Sandfäde erdrückten ihn mehr und mehr; er machte eine Anen bas strengung, fie von fich abzuwälzen, streckte Arme und Beint ezial- Ins von fich und fah oder hörte, dachte oder fühlte nichts mehr auf Gefab dieser Welt. Er war todt, zu Tode getroffen von einem Bom nicht. bensplitter in die Herzgrube.
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Im Heißhunger. Im Restaurant„ Bum Schottenhof" Wien verschluckte ein unbekannter Arbeiter mit großer Haft ihm bargereichtes Abendessen- ein Stück Kalbfleisch Brod und erstickte. Er hatte den Mund mit zwei große Bissen gefüllt, die er nicht mehr hinabzuschlingen im Stande fich gre war. Die durch die Polizei herbeigerufenen Sanitätsmänn der freiwilligen Rettungsgesellschaft und Baron Mundy waisten geb außer Stande, den Unglücklichen wieder zum Leben zubringen. Er wurde mittelst Tragbahre der Gesellschaft Die Todtenkammer des allgemeinen Krankenhauses gebracht. tige Red
Neueste Nachrichten.
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Hamburg , 10. Juli. In der heutigen Sigung der Bi gerschaft wurde bei der zweiten Lesung des Antrages des Se nates, betreffend die Erbauung einer Abtheilung für epidemischswahlen den Antrag des Dr. Wer angenommen: Die Bürgerschaftensleute beschließt, unter Ablehnung des Senatsantrages, die Niederanen, in segung einer gemischten zehngliedrigen Kommission behufs greifung von Maßregeln gegen die Gefahr der Einschleppun Cholera und stellt der Kommiffion eine halbe Million zur Verfügung. Der Senatskommissar Petesen hatte seine nämlich stimmung zu diesem Antrage erklärt. Paris , 11. Juli. Seit gestern Abend find in Toulon
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und Michailow, wie zugleich die meisten Anderen. Braskutin Personen, in Maseille 19 Personen an der Cholera gestorben der
hatte beide Augen zugefniffen und hörte nur die Bombe in feiner unmittelbaren Nähe niedergeschlagen. Eine Sefunde, so lange wie eine Stunde verstrich; die Bombe platte nicht. Prastutin ärgerte sich fast schon, fich gleich wie eine Memme niedergeworfen zu haben. Es wäre ja fehr leicht möglich, daß die Bombe ein gutes Stück weiter nach hinten einges schlagen und es von ihm nur Einbildung wäre, daß die Brand röhre unmittelbar an seiner Seite zische. Er erhob den Kopf und bemerkte mit Vergnügen, daß auch Michailom feiner ganzen Länge nach dalag. Aber nun fiel sei Blid auf die sprühende Brandröhre der Bombe, die, etwa drei Fuß von ihm entfernt, wie ein Kreisel auf der Erde herumschwirrte. Schreck, eistalte, ohnmächtige Angst vor dem Tode erftidten alle anderen Ge fühle in ihm, er verbarg das Geficht in seine Hände. Es ver ging noch eine Sekunde, eine Sekunde, in welcher eine Welt voll Gedanken, Hoffnungen und Erinnerungen sein Gehirn durchjagten.
Wen wird fie todtschlagen, Michailow oder mich, oder
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Marseille, 10. Juli. Im Laufe des heutigen Tagen und f
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starben 23 Personen an der Cholera. Air, 10. Juli. Hier lam heute ein Cholerato de befchim fall vor.
Briefkasten der Redaktion.
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Zwei Wettende. Am 7. Dezember vorigen Jahres v endete die Borsig'sche Maschinenfabrit die 4000. Maschine N. M. In dem früher von Rudolf von Bennigsen ändlich. tretenen Wahlkreis wurde am 27. September der Fortschritt Gronemeyer mit 7634 gegen 6987 nationalliberale Stimnt gewählt. Ein Sozialdemokrat ist dort überhaupt nicht auf stellt werden.
Beauté. Mittel zur Beseitigung der Sommersprof oder Sonnenflede giebt es nicht. Wir tönnen Ihnen übrige zu Ihrer Beruhigung mittheilen, daß diese Zeichen einer
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mich treffen? In den Kopf? Dann ist es aus mit mir. Dder Uebrigens trösten Sie sich, im Winter gehen sie allein williberale uns Beide zugleich? Wenn ich es sein werde, wo wird sie haut, wenn fie nicht zu start auftreten, nicht etwa häßlich filen. G in's Bein? Dann nehmen Sie mir das Bein ab, und ich
Grosse öffentliche Versammlung der Bau-, Land-, Erd und Fabrikarbeiter.
Sonntag, den 13. d. M., Vormittags 10 Uhr im Lokal Sanssouci , Cottbuserstr. 4a. Vortrag des Stadtv. Herrn [ 394 Herold, über das Reichskrankentafengeses. Der Einberufer: W. Haugt.
Son nabend, den 12. Juli, Abends 9 Uhr.
Außerordentliche General- Versammlung
des Fach- Vereins
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der Schloffer und Berufsgenossen
n den Gratweil'schen Bierhallen, Kommandantenftr. 77-79. Allen unsern werthen Freunden und Kollegen sagen wir hiermit herzlichsten Dank für die liebevolle Theilnahme bei der Beerdigung meiner. lieben Frau, unserer guten Tochter. A. Schade u. E. Fiebig nebst Frau. Arbeiter Familien, welche unter äußerst günstigen Be
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weg.
Cigarren- Import Gustav Wendt
Berlin S. , Oranienstrasse 66, Berlin zwischen Moritzplatz und Kommandantenstrasse Im Verlage von J. H. W. Dies in Stuttgart cr und ist in der Expedition des, Berliner Volksblatt", Bimmerf zu haben:
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Die Sozialdemokratic
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Deutschen Reichstage.
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Erste Lesung des Sozialistengesetes nach dem amtlichen Stenogramm.
Heft I. Sizung am 20. März} à Heft 25 f
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Cigarren- Fabrit
von E. A. Tieh, Invalidenstr. 124 vis- à- vis Stettiner
Mamsells a. I. Regenmäntel, Kl. Gertraudtenstr. 1 II I. Ein verh. Maurer, wünscht von Lefern d. Volksblatts" Arbeit nachgewiesen. Gef. Adr. Swinemünderstr. 16 v. III T. r. Ein Mädchen zur Unterstügung der Hausfrau und bei Kindern wird verlangt von [ 193 W. Krüger, Staligerstr. 24, Hof I r. pet Verantwortlicher Redacteur N. Gronheim in Berlin . Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2.
din gungen eine Nähmaschine kaufen wollen, mögen ihre Adressenhof, empfiehlt sein Fabrikat renommirter Gigarren, wie
an die Expedition des Volksblattes" einsenden.
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und Schnupftabate en gros et en détail.