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3. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt.

Ur. 284.

Freitag, den 4. Dezember 1896.

anerkannt.

13. Jahrg.

brauereien Arbeitenden haben sich von allgemeinen 28 Baudeputirten Sigungen und 17 öffentliche Versammlungen, Versammlungen. Bewegung zurückgezogen. Aus all diefen Gründen werde der die sich durchweg eines sehr guten Besuchs zu erfreuen hatten Der sozialdemokratische Wahlverein für den zweiten Arbeitsnachweis leider noch auf die Dauer in den Händen der und bis in letzter Zeit das Interesse für die Bewegung in hohem Berliner Reichstags- Wahlkreis hielt am 2. De. Unternehmer bleiben. Winter bedauert, daß man vor zwei Maße wach hielten. Außerdem haben 23 Sigungen statt­zember im Saale der Brauerei Habel, Bergmannstraße, eine Jahren auf solche Bedingungen, wie sie von diesem Arbeits- gefunden, in denen die Angelegenheiten der Bewegung berathen öffentliche Versammlung ab, in der Reichstags- Abgeordneter nachweis gestellt werden, eingegangen ist, wie z. B. Vorzeigung wurden. Der Redner bezeichnete das Resultat als ein sehr H. Förster in einem recht interessanten Vortrage die reaktionären eines Befähigungsnachweises 2c. Von der Wahl einer Agitations günstiges und betonte, daß die Innenputzer sowohl vie Bestrebungen der Gegner der Sozialdemokratie beleuchtete. tommission wurde Abstand genommen und durch Mehrheit der die Außenputer in gleicher anerkennenswerther Weise Redner zeigte insbesondere, daß alle Gesetzmacherei zum Zwecke Bersammlung die Wahl einer gemeinsamen Kommission in einer ihre Schuldigkeit gethan haben, was zu der Annahme der Erhaltung sog. Mittelschichten ebenso unsinnig sei und ebenso bet Keller im September stattgefundenen Versammlung als giltig berechtigt, daß auch in Zukunft ein einmüthiges Vor­erfolglos bleiben müsse, wie der Kampf gegen die sozialdemokratische geben plakgreifen wird. Laut Abrechnung betrugen die Bewegung in allen seinen Formen. Die Bewegung, ein Kind Eine anßergewöhnlich stark besuchte Versammlung der 20 975,45 m., die Ausgaben 13 646,42 M. Bleibt mithin ein Einnahmen in der Zeit vom 27. Januar bis 1. Dezember der heutigen Gesellschaft, nach Meinung der Gegner allerdings Kartonarbeiter und Arbeiterinnen tagte am Dienstag im Bestand von 7329,03 m. Auf Antrag der Revisoren, die den ein Wechselbalg, ziehe aus allen Schlägen gegen sie nur immer Englischen Garten, in der Seiler einen interessanten mit leb: Wunsch äußerten, daß in Zukunft in der gleichen Weise gearbeitet neue Nährfäfte. Die vorzüglichen Ausführungen des Redners haftem Beifall aufgenommenen Vortrag über den Werth der wird, wurde die Kommission entlastet. In der Diskussion über fanden lebhaften Beifall. Diskutirt wurde nicht. Genosse Förster Verkürzung der Arbeitszeit hielt. Hierauf berichtete Sieg die Befugnisse des Vertrauensmannes wurde allgemein die Mei­gab dann noch einige sehr lehrreiche Aufschlüsse über die Ver- fried über den bisherigen Verlauf der Lohnbewegung. Danach hältnisse und das Leben der Hamburger Hafenarbeiter. wurden in den größten ausschlaggebenden Fabriken, in denen bewachen, um den Unternehmern nicht Gelegenheit zu geben, denennung vertreten, daß es nothwendig sei, die Situation scharf zu die 9stündige Eine sehr gut besuchte Volksversammlung, von der Ver- überhaupt die Forderungen gestellt waren, trauensperson der sozialdemokratischen Frauen einberufen, tagte Ueberstunden bewilligt. Arbeitszeit wie dies nach früheren Lohnbewegungen der Fall war, bei un und ein Lohnzuschlag von 331/3 pCt. für am Dienstag im Kolberger Salon". Genosse Bruno Schoen­Für die Ueberstunden nach 9 Uhr günstiger Konjunktur das Errungene illuforisch zu machen, sondern die erzielte Position beizubehalten. Der neue Tarif, der Iant, welcher referiren sollte, war, wie die Vorsitzende abends und für Sonntagsarbeit wurde ein Zuschlag Frau Mesch bemerkte, infolge eines Frrrthum nicht ers den gegebenen Verhältnissen angepaßt ist, soll auch im nächsten 50 pt. erreicht. von Für die Akkordarbeiterinnen ist schienen. Dornbusch brachte eine Resolution ein, welche den gleichfalls, wie bei den Arbeitern in den größeren Fabriken, die Jahr maßgebend sein und unter allen Umständen überall zur streifenden Hamburger Hafenarbeitern volle Sympathie und that von 10 bis 25 pet. errungen worden. Der Berichterstatter vers gewünscht, daß man der Organisation das ihr zustehende Recht und ein im allgemeinen träftige Unterstützung zuñchert. Dieselbe wurde, nachdem mehrere weist darauf, daß es in denjenigen Fabriken, wo die Arbeiter und in bezug auf die Bewegung mehr als bisher einräumt und die Redner und Rednerinnen in warmen Worten der großen Be- Arbeiterinnen einigermaßen gut organisirt waren, es ein leichtes der Diskussion konnte konstatirt werden, daß ca. 1000 Puzer in deutung des Hamburger Streits gedacht hatten, einstimmig an­zu Forderungen zur Durchführung genommen. Ebenso ein Antrag, der die Vertrauensleute auf­bringen Berlin und Umgegend organisirt sind. Nachdem noch zum fordert, in allen sechs Wahlkreisen Versammlungen zu gunsten der da Schwierigkeiten vorhanden gewesen sind, festeren Zusammenschluß und zur regen. Agitation aufgefordert Greifenberg , der die Intereffelofigteit insbesondere der worden war, wurde folgende Resolution gegen 4 Stimmen an­Arbeiterinnen bemängelte, forderte, nachdem er verschiedene Fälle genommen: ,, Nach dem Beschluß der Versammlung vom 4. November ist angeführt hatte, die dringend der Beseitigung bedürfen, zum dem" Vertrauensmann der Putzer die Ueberwachung der Lohn­festen Zusammenschluß in der Organisation auf. Der Redner giebt der Meinung Ausdruck, daß, wenn die Bewegung in der bewegung übertragen worden. In anbetracht der Wichtigkeit bisherigen Weise fortschreitet, nicht nur das Errungene erhalten der weiteren Entwickelung der Lohnverhälmiffe ist es dringend nothwendig, daß die örtliche Verwaltung des Zentralverbandes werden kann, sondern bessere Arbeitsbedingungen auch für deutscher Maurer, Zahlstelle Berlin I ( Puzer), die Leitung die Arbeiterinnen zu erzielen sind. In der weiteren Diskussion, in der immer wieder von den einzelnen Rednern die der Lohnbewegung selbständig in die Hand nimmt. Nothwendigkeit der Organisation zur Schaffung befferer Ver­weitere Kreise zu tragen und die Frauen insgesammt als ziel hältnisse betont wurde, tamen eine ganze Reihe von Klagen über Mitte eine Kommission von 6 Mitgliedern, welche bis zum nächsten

Hafenarbeiter- Bewegung einzuberufen. Hierauf hielt Frau Greifen berg einen mit lebhaftem Beifall aufgenommenen wirkungsvollen Vortrag über die Entwickelung der Frauenbewegung Sie hob nament lich den Gegensatz hervor, welcher zwischen bürgerlicher und prole­tarischer Frauenbewegung besteht und gedachte der politischen Rechtlosigkeit der Frauen, sowie der behördlichen Maßnahmen, welche gegen jede Aeußerung des Klassenbewußtseins der Prole­tarierinnen gerichtet werden. Schließlich appellirte fie an die Genossen, zunächst für Aufklärung ihrer eigenen Frauen Sorge

bewußte Kampfgenossen und Mitstreiterinnen der Männer im Kampf für die politische und wirthschaftliche Gleichberechtigung zu gewinnen. Nach kurzer Diskussion, die sich im Geiste des Vortrages bewegte, schloß die Versammlung mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie.

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war, die und nur

nicht die nothwendige Einmüthigkeit vorherrschte.

gesunde Arbeitsräume und schlechte Löhne zur Sprache.

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taris vollständig zur Durchführung zu bringen." Zum Vertrauensmann wurde A. Vogel einstimmig wieder gewählt. In die Gewerkschaftskommission wurde A. Vogel in Hamburg wurden, nachdem sich alle Redner sympathisch für und als Stellvertreter Buda ch delegirt. Den Hafenarbeitern die Streifenden ausgesprochen hatten, 500 m. sofort überwiesen und der Vertrauensmann bevollmächtigt, weitere 500 m. im Bedarfsfalle für die Streifenden auszuhändigen.

Frühjahr den Vertrauensmann zur Berathung beigegeben wird. unwürdige Behandlung, überlange, den geseglichen Bestimmungen Dieselbe hat die Befugnisse gemeinsam mit dem Vertrauensmann, zuviderlaufende Arbeitszeit der Arbeiterinnen, sowie über die Lohnbewegung in die Wege zu leiten und thatkräftig für die Konjunktur wurde als eine sehr günstige geschildert, so daß kontrolle mit zu überwachen und die etwa zu unternehmenden felbe einzutreten. Ferner ist die Kommission befugt, die Bau­oft ein Mangel an geübten Arbeiterinnen zu verzeichnen Ueber die innere politische Situation in Verbindung ist. Wie im Schritte anzuordnen. Die Beschlüsse der Versammlung vom wurde, hat sich in angeführt wurde, mit den Arbeiten des Reichstags sprach in einer am legter Beit eine nene Spezialität der Hefter herausgebildet, verpflichten sich, in den Zentralverband einzutreten und für den= 4. November bleiben bis auf weiteres unberührt. Die Kollegen Montag Abend von den Parteigenossen Moabits nach der Ahrens- die bei einem sehr minimalen Affordlohn eine äußerit an felben neue Mitglieder zu erwerben, um dadurch den, Lohn­schen Brauerei einberufenen, sehr gut befuchten öffentlichen Volks- strengende gesundheitsschädliche Maschinenarbeit zu verrichten versammlung der Reichstags- Abgeordnete Bebel. Eine eigent haben. Bei der nächsten Lohnbewegung soll die Einführung von liche Majorität, so führte der Redner aus, sei im jezigen Wochenlöhnen für diese Arbeiter gefordert werden. Nachdem Reichstage nicht vorhanden. Bei allen wirthschaftspolitischen noch darauf hingewiesen worden war, daß in einigen Betrieben Fragen fallen die bürgerlichen Parteien auseinander die neue Arbeitszeit in der Fabrikordnung noch nicht vermerkt ist, Ausschlaggebend sei das Zentrum, daß dabei längst nicht die was unbedingt, ebenso wie die Auslegung des Lohntarifs, ver­Majorität der deutschen Wähler hinter sich habe. Der Redner langt werden müffe, wurde zum regen Besuch der Werkstuben kritisirt dann die Arbeiten des Reichstags in ausführlichster Versammlungen ermahnt und ersucht, überall, wo dies noch nicht Weise, indem er die dabei zu grunde liegende Politit in drei geschehen ist, Vertrauenspersonen zu wählen. Zum Schluß wurde Kategorien scheidet, in eine agrarische, eine Mittelstands- und folgende Resolution angenommen: Die Versammlung erklärt die Von der Lohnkommission der Maurer war zum Mittwoch eine sogenannte Arbeiterpolitik. Wie sehr die Reichsregierung Forderungen der Verkürzung der Arbeitszeit und Erhöhung der Ar- eine öffentliche Veriammlung nach dem Louisenstädtischen Konzert­auf die Agrarier Rücksicht zu nehmen habe, wies der beitslöhne für eine absolute Nothwendigkeit im Interesse der ge- hause einberufen, um über die in legter Zeit gemachten ver Referent nach an dem Antrag Kaniz, dem Zucker fammien Kollegenschaft. Die Versammlung verpflichtet sich, mit schiedenen Vorschläge zu einem neuen Kontrollsystem und das steuer- Gesez, dem Schweine- Einfuhrverbot und dem Mar- allen Mitteln für die Durchführung obiger Forderung einzutreten. Sammelwesen zu berathen. Eingangs unterbreitete Fritsche garine Gesez. Die Mittelstandspolitik legte der Redner dar Da dies nur möglich ist durch einen festen Zusammenschluß in der Veriammlung eine ganze Reihe von Mißständen, die sich auf durch näheres Eingehen auf das Gesetz über den unlauteren der Organisation, so verpflichten sich die Versammelten, in diesem den verschiedenen Bauten seit turzem herausgebildet haben und Wettbewerb, den Hausirhandel, die Konsumvereine und die Hand- Sinne zu wirken." deren Beseitigung angestrebt werden soll. Ganz besonders werfer- Vorlage. Im dritten Theil geißelte Bebel den von der Regierung angestrebten Arbeiterschutz, indem er die Segnungen einer gut besuchten öffentlichen Versammlung behufs Abrechnung Mozitraße, Charlottenburg , die so primitiv eingerichtet sein soll, Die Musikinstrumenten- Arbeiter tagten am Dienstag in bude bei dem Innungsmeister F. Pannier auf dem Bau kritisirte der Redner die schlechte Beschaffenheit der Bau­des zwölfftündigen Normal- Arbeitstages für Bäcker, die Be strebungen für den Achtuhr Ladenschluß, der Liquidations - Kommission über den verflossenen und leider den Streif ungünstig verlaufenen Streit. Daß diese Abrechnung so spät den Arbeitern nicht benugt werden kann. Auch das, durch die daß sie nicht den geringsten Anforderungen entspricht und von in der Konfektions Industrie, die Zustände bei den Biegelei Arbeitern darlegte. Zum erfolgte, lag, wie Heiling in seinem Bericht hervorhob, an Lohnbewegung beseitigte Affordsystem hat wieder auf einigen Schluß gab der Redner eine Vergleichung der Ausgaben für Militär- und der fäumigen Ablieferung der Sammelliften, von denen gegen Stellen plaggegriffen. So wird, außer bei Knisbel, wo mehrere Marinezwecke vom Jahre 1886/87 und 1896/97, um daran wärtig noch 440 ausstehen, so daß man nicht länger mit der Ab- Maurer schon seit Wochen in Afford arbeiten, von der Strauchi­rechnung zögern konnte. Gedauert hat der Streit von Ende zu zeigen, welche riesigen Summen für derartige Zwecke seitdem April bis zum 19. Oktober, also nahezu ein volles halbes Jahr. schen Aktiengesellschaft versucht, auf allen ihren Bauten, wo dies mehr aus den Taschen der Steuerzahler herausgepreßt worden Die Gesammteinnahme, einschließlich der von der Ge- Bau Leibnizftr. 29, Charlottenburg , haben am Montag die bis jetzt noch nicht geschehen ist, die Affordarbeit einzuführen. Auf dem find. Durch lebhaften Beifall gaben die Zuhörer am Schlusse wertschaftskommission geliehenen Gelder, betrug: 51 271,54 MR. Maurer die Arbeit niedergelegt, weil sie nur 50 Bf. Stundenlohn des 24 stündigen Vortrages ihre Zustimmung zu den Aus- denen eine Ausgabe von 50 442,54 m. gegenübersteht, so daß führungen des Referenten zu erkennen. In der Diskussion wurde der Vortrag nach verschiedenen Seiten hin ergänzt. Außerdem ein Best and von 829 m. verbleibt. Auf Sammellisten der erhalten sollten, wurden aber, da sich ein Ersah nicht fand, wurde dringend zum Abonnement auf den Vorwärts" auf­Lohnkommission find gegen 21 000 M. und von den Gewerk. bald mit 55 Pf. Stundenlohn wieder eingestellt. Nach diesen schaften gefordert. Berlins und der Umgegend zirta 14 000 W., der Umgegend zirka 14 000 W., Mittheilungen begründete Kater in längeren Ausführungen zufammen zirka 35 000 M. aufgebracht worden, von Privat: das von der Lohnkommission geplante Kontrollsystem, das dazu personen, die nicht genannt werden wollten, zitka 112 m. angethan sein soll, die Maurer noch mehr wie bisher an die Bwei Fabrikanten, welche die Mitglieder der Lohukommission An der hierauf folgenden Diskussion, die eine sehr leb Bewegung zu fesseln, um das Errungene aufrecht zu erhalten. als Vagabunden und arbeitsscheues Gesindel" beschimpft hatten, haite war, betheiligten sich: Hubte, Rabe, Fränzel, wurden zu 50 m. verurtheilt. Auf eine Anregung Blozi's. Silberschmidt, Knöpchen, Meßte und andere, um den Nörglern eine Gewißheit zu verschaffen, verliest der Kassirer sich theils für den Vorschlag der Kommission, die einzelnen Posten der Entschädigung für die Mitglieder der theils für die Resolution, die in der Versammlung ohukommission, woraus zu ersehen ist, daß die Unkosten äußerst im Swinemünder Gesellschaftshaus angenommen wurde, wonach gering waren. Nach kurzer Diskussion über die einzelnen Posten das Streifbureau am 5. Dezember geschloffen werden soll und gedehnte Diskussion, an der sich eine Anzahl Redner, darunter Von allen Rednern wurde jedoch geltend gemacht, daß es unter wird dem Kassirer Entlastung ertheilt. Eine weitere sehr aus die Sammlungen bis auf weiteres einzustellen sind, aussprachen. auch Millarg, betheiligten, entspinnt sich über zwei An­allen Umständen nothwendig sei, wenn auch etwa jezt auf einige zu überweisen; ferner in Uebereinstimmung damit die Einziehung der Listen sowie das ganze Material der Liquidationskommission 8 sein, damit den Bestrebungen der Unternehmer, die Erfolge der Der Verein der Töpfer Berlins und der Umgegend hielt und die fernere Schuldentilgung dem Framverein der Musit diesjährigen Bewegung illusorisch zu machen, energisch entgegen am 25. November eine Versammlung ab. Nach einem Vortrag instrumenten- Arbeiter zu überweisen, die alsdann einstimmig getreten werden kann. Ebenfalls wurde allseitig anerkannt, von Dr. Joël über die Eroberung des Nordpols gab Daudert, angenommen wurden. Die Einwendungen gegen das angeblich daß denjenigen Kollegen, welche bei der diesjährigen Bewegung eine Uebersicht über die Erfolge der Agitation. Redner ist mit zu hohe Manto von 192 m. wurden als ungerechtfertigt zurück- abseits gestanden haben, Gelegenheit gegeben werden muß, den dem bisherigen Resultat sehr zufrieden, da jezt schon in den gewiesen, da dies bei der Haft und dem Gedränge bei der Aus- gemachten Fehler wieder gut zu machen. Nachdem schließlich die wenigen Wochen des Bestehens des Vereins rund 400 Mitglieder zahlung so vieler Beträge und einer so hohen Gesammtsumme vielen vorliegenden Anträgen folgender zum Beschluß erhoben: Das erwähnte Resolution abgelehnt worden war, wurde von den demfelben angehören. Thieme verliest sodann einen nur 4/10 vet. ausmache, während sonst 2 pet. als Mauto dem Artikel aus dem Töpfer", der sich mit den letzten Ver- tafsirer unter ruhigen Verhältnissen vergütet werden. alte Karien system ist aufzuheben, dagegen eine sammlungen des Vereins beschäftigt. Sowohl von Thieme Eine weitere Diskussion entspann sich über den Antrag des neue Kontrollkarte am 1. Januar 1897 ein wie von anderen Rednern wurde bemerkt, daß fie Vertrauensmanns und Gewerkschafts: Delegirten Wu strow: Die führen. Die Sammlungen werden in der darauf verzichten, eine Kritik an dem Artikel zu üben. Safenarbeiter durch Sammeln auf Listen zu unterstüßen, bisherigen Form fortgefeßt., Ferner wurde das Verhalten der lokalorganisirten Schneider in der schließlich, nachdem sich einige dagegen erklärt, weil man bleibt ebenfalls bestehen. Weiter gelangte folgender ihrer letzten Versammlung nicht gebilligt und erklären sich die erst die eigenen Schulden zu decken habe, angenommen wurde. Antrag zur Annahme: Die Verfammlung beauftragt die Rom Töpfer mit den Beschlüssen der Kommission der lokalorganisirten Von einem Redner wurde erwähnt, daß die Fabrikanten bereits mission, um eine beffere Agitation für den Neunstundentag in Gewerkschaften Berlins einverstanden. Zum Schluß gab Hoff damit beginnen, die auf den schwarzen Listen mit verschiedenen und um Berlin zu entfalten, sich mit den Kollegen der umliegen. mann bekannt, daß noch verschiedene Bücher in der Bibliothek Sternen bezeichneten Arbeiter wieder auszusperren, seitdem die den Ortschaften, wie Spandau , Köpenick , Friedrichshagen u. s. w. Versammlungen in Verbindung fehlen, und ersucht er die Mitglieder, die schon längere Zeit im flotte Geschäftszeit nachläßt. Jedenfalls werde man nach Weih- zwecks Ginberufung von zu fetzen. Die Referenten Besize von Büchern sind, dieselben abzuliefern. nachten noch schärfer vorgehen, worauf man sich jetzt schon vor­zu diesen Versammlungen bestimmt die Kommission. bereiten möge. Die Referenten, die für die In einer öffentlichen Versammlung der Böttcher Stärkung der Organisationen zu wirken haben, dürfen referirte am 30. November Genosse Jahn über den Arbeits Eine öffentliche Versammlung der Putzer tagte am jedoch nicht zugunsten einer bestimmten Organisationsform vertrag und die daraus hervorgehenden Streitigkeiten zwischen Mittwoch bei Keller, Koppennraße, um die Schlußavrechnung und sprechen." Ferner wurde beschlossen, die Abrechnung erst nach Unternehmer und Arbeiter. In der Diskussion äußerten sich den Bericht der Lobukommission entgegenzunehmen. Wie Abschluß dieses Jahres vorzunehmen. Den Hafenarbeitern sämmtliche Redner in zustimmender Weise." Klappschuß Dietrich anführte, baben bei der verflossenenen Lohnbewegung in Hamburg wurde die Summe von 2000 M. überwiesen. Die meinte, daß man durchaus nicht in der Agitation erlahmen von überhaupt ca. 2000 Buzern sich 1900 von insgesammt 692 Tellerfammlung wurde auf Beschluß der Familie eines er­dürfe, wenn sich auch die Arbeiter nicht an den Wahlen Bauten dauernd oder zeitweise an der Kontrolle betheiligt. Nur frankten Kollegen überwiesen. Nachdem noch mitgetheilt worden zum Kuratorium betheiligen. Leider sei in der legten faum 100 Buzzer haben der Bewegung ferngestanden. 994 Kol war, daß am Sonntag Abend eine öffentliche Versammlung mit Zeit eine tadelnswerthe Lässigkeit unter den Böttchern legen erhielten den Schlußstempel, doch find auch die Frauen im Englischen Garten " und eine Verbandsversammlung eingetreten und ein Zusammengehen mit den Brauern anderen ihren Verpflichtungen zum großen Theil nachgekommen. am Sonntag Bormittag bei Cohn, Beuthstraße 20, stattfindet, er bis jest nicht möglich gewesen, denn gerade die in Ring. Stattgefunden haben kurz vor und während der Lohnbewegung folgte der Schluß der Bersammlung.

In der chirurgischen Branche hielt am 24. November Herr Grundmann einen Vortrag über Naturheilkunde. Sodann berichtete der Vorsitzende über das Resultat der Wert statt Versammlungen, dem sich der Situationsbericht über den Streit bei der Firma Hartung anschloß. Redner forderte die Mitglieder auf, die Streifenden recht rege zu unterstügen.

Der Allgemeine Deutsche Tapezirerverein hörte in seiner Mitgliederversammlung am 25. November einen sehr interessanten Vortrag des Genoffen Rosenstock über die siitliche Bedeutung der Frauenbewegung. In der Diskussion sprachen Fried. meyer, Aubert, Leo Schmidt, Sander und

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Schreiber im Sinne des Referenten. Sodann tamen einige träge: Von dem Bestand 800 M. der Gewerkschaftskommission Zeit Waffenstillstand eintreten sollte, für das nächste Jahr gerüstet

interne Vereinsangelegenheiten zur Verhandlung.

Das Bureau