oder Laufen den Blitz besonders anzieht, ist noch nicht bewiesen.
Troßdessen, daß die genannten Vorsichtsmaßregeln wohl allgemein bekannt sein dürften, wird doch oft genug gegen diefelben gefehlt, und sicherlich fallen viele Menschen dem Bliz fchlage zum Opfer, weil sie sich selbst leichtfertig in Gefahr be geben haben. Menschen, die vom Blig getroffen werden, haben feinesfalls von dem Vorgange eine Ahnung oder irgend welche Spur von Empfindung; denn kehren sie zum Bewußtsein zurück, so erinnern sie sich nicht daran, den Blik gesehen oder den Donner gehört zu haben. Faft immer befinden sich vom Blig Getroffene in derselben Lage, welche sie im Augenblick des Blizichlages innehatten. Unzweifelhaft ist die Wirfung des Blizes eine so augenblickliche, daß ein Bliz den man sieht, nicht zu fürchten ist. Schließlich sei noch einer eigenthümlichen Beobachtung gedacht, nach welcher zwischen den elektrischen Vorgängen in der Erdatmosphäre und der 26tägigen Rotationsdauer der Sonne eine Beziehung stattfinden soll. v. Bezold hat darauf hin ein aus Bayern und Württemberg über die Jahre 1880-1887 sich erstreckendes Erfahrungsmaterial von Gewitterbeobachtungen einer näheren Prüfung unterzogen und ist hierbei zu einem nicht ganz unbefriedigenden Ergebniß gelargt; er hält aber ein Ergehen in Hypothesen in gedachter Richtung noch für verfrüht. Einem Zusammenhange der atmosphärischen Elektrizität mit den Vorgängen auf der Sonne dürfte indeß nur in untergeordneter Weife Beachtung zu schenken sein; in erster Linie werden bei der Bildung von Gewittern immer die Temperaturverhältnisse ausschlaggebend bleiben.
Lokales.
Für den ursächlichen Zusammenhang zwischen der Hebung eines Stadttheils und der Anfüllung ihres Geldschrankes haben die Herren Hauswirthe stets eine sehr feine Witterung, auch diejenigen, welche sonst nicht übermäßig mit Geiftesgaben ausge rüftet sind. Ein erhebendes Beispiel dafür liefert ein Rundschreiben, welches einst ein Hausbesißer auf dem Wedding an feine Genoffen gerichtet hat. Daffelbe lautet:
beschloß, dem Königl. Medizinalfollegium der Broving
am 21. Juli il fowie der hi Lodesurfache Hauses bemäch um so mächtig wohnende Wi aber schon wi Lage vergang tutschers W. 1
Unfalle erlittenen Verlegungen vollständig arbeits nover die Frage vorzulegen, ob der Kläger durch die bei sein fähig geworden sei. Behufs Beobachtung und Unterfuchu war 2. am 17. März 1888 nach Hannover gebracht worde Diese vorgelegte Frage wurde im Wesentlichen von de nannten Behörde verneint und auch eine hyfterifche talle eintraten. frankung des Klägers, für welche allerdings einige Sympto sprachen, so namentlich seine beständige Erregtheit, eine an tende Pulsbeschleunigung bis zu 150 Schläge in der Mi ( die Norm ist etwa 70 Schläge), Bittern der Muskeln x. als geschlossen erachtet. Merkwürdigerweise sah sich nun das Obel desgericht veranlaßt, auf Grund der erwähnten Symptome( Bu beschleunigung, Gemüthserregung, Muskelzittern) noch ein die Frage aufzuwerfen, ob diese Symptome auf eine ben Erkrankung hindeuteten. Zur Beantwortung diefer Fhwarzen Bo wurde ein Obergutachten der wissenschaftlichen Deputation das Medizinalwesen in Berlin eingeholt. Am 12. Novem vorigen Jahres wurde L. in die Nervenklinik der Charitee a genommen und daselbst von zwei Mitgliedern der wissenschle etwa 1 M
Im Intereffe jedes Hauswirths in unserem bedrängten Stadttheil muß zur Hebung der Miethspreise die Gegend ge hoben werden. Zur Hebung der Gegend, damit die Eltern nicht meg-, sondern herziehen, gehört eine höhere Schule, ein Gymnafium. In dieser Erwägung hat Unterzeichneter fich der Mühe unterzogen, eine geeignete Persönlichkeit zur Errichtung und Leitung einer solchen Schule zu gewinnen und bittet nun, beiliegenden Prospekt bei den Miethern, besonders bei den betreffenden Eltern zirkuliren zu lassen und die Sache überhaupt fördern zu helfen."
re So offenherzig sind die Hauswirthe allerdings nur, wenn fie unter sich find. Sobald sie sich an die Deffentlichkeit menden wegen irgend welcher von der Stadt zu erzielender Unternehmungen, triefen ihre Kundgebungen von Gemeinsinn und Wohlwollen für Jedermann. Zeit aber wäre es, daß die Bürgerschaft Berlins endlich einmal auf Mittel und Wege fänne, wie es zu hindern ist, daß die für das Gemeinwesen geschaffenen Anlagen andauernd zum ausschließlichen petuniären Bortheil eines geringfügigen Bruchtheils der Einwohnerschaft ausgebeutet werden.
Die Durchlegung der Zimmerftrahe soll nun endlich aber auch wirklich mit ganz unwiderruflicher Endlichkeit, die höhere militärische Zustimmung erhalten haben, so daß dem Bivil nichts mehr hinderlich ist, wenn es eine für die westlichen Stadttheile Berlins zum dringendsten Bedürfniß gewordene neue Verkehrsader eröffnen will. Diese Angelegenheit ist, wie die Volks- 3tg." schreibt, ja an und für sich nicht gerade von großer und jedenfalls nicht von direkter politischer Bedeutung. Aber ein Strohhalm schon deutet häufig an, wie der Strom fließt. Und wenn man ein erläuterndes Beispiel braucht für das Verhältniß, welches sich zwischen dem Militarismus und dem Bürgerthum in Preußen und überhaupt im neudeutschen Reiche herausgebildet hat, so ist die Zimmerstraßenfrage dazu trefflich geeignet, trefflicher noch als die Geschichte von der Beeinträchtigung der höchsten wissenschaftlichen Anstalten des Landes durch den Marstall der Garde du corps. Denn für lettere läßt sich noch allenfalls das gebliche Bedürfniß anführen, in unmittelbarer Nähe des faiferlichen Palais müffe ein fasernirter Reitertrupp zur jederzeitigen Verfügung Uehen. Für die jahrelange künstliche Busammenpreffung eines großen und lebhaften Wagenverkehrs aus dem wichtigsten Stadttheile Berlins nach dem Anhalter Bahnhof durch eine einzige Straße ist aber noch nicht einmal der Versuch einer Entschuldigung gemacht worden. Es genügte des Kriegsministers car tel est notre plaisir", um das zur Verlängerung der Zimmerstraße erforderliche Kleine Stück des großen Garten Kriegsministeriums
an
Gegen die Simulanten, d. h. gegen solche Personen, welche Krankheiten und Gebrechen nur vorspiegeln, um aus denselben Vortheil zu ziehen, richtet sich seit der Einrichtung öffentlicher Unterstügungskaffen nicht nur der gerechte Zorn nicht blos der betreffenden Raffenverwaltungen, sondern auch aller ehrlichen Arbeiter, die ihre Beiträge zu folchen Kaffen- Instituten zu dem Zweck und in der redlichen Absicht zahlen, damit für wirkliche dürftige Kollegen und für sich selbst im Falle der Noth eine Unterstüßung zu schaffen. Mit vollem Recht sind deshalb die Simulanten jedem ehrlichen Manne verhaßt, die als betrügerische Blutsauger sich auf Kosten ihrer Kollegen unterftüßen laffen, ohne wirklich frant oder in ihrem Erwerbe be
den schwarzen das Nebenha Wittwe U. v
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Alle drei Kran
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„ Bocken!" zu doch hofft der ihrer Ueberfüh Erkrankungsfal
lichen Deputation beobachtet und untersucht. Unterm 19.3 zember v. J. gab die Deputation ihr Gutachten dahin a 1. daß der Chr. L. nicht fimulirt, 2. daß der rechte Arm be selben unbrauchbar ist und voraussichtlich bleiben wird, 3. M Verlegung herbeigeführte Nervenbeschädigung) leidet und 4. dies die Folge des am 10. Februar 1885 erlittenen Unfalls Gewiß ist es erfreulich, zu sehen, daß der Berungli polizei die um schließlich an feinem Rechte gekommen ist, aber unwilli
der Patient an einer traumatischen Neurofe( infolge
drängt sich doch die Frage auf: Was mag
in zahlrei
ähnlichen Fällen geschehen, wo eine so eingehende Unterfu von den Betroffenen nicht durchgesezt werden fann?
bat, daß Frau licherweise find
So steht zu hoff
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war, wurden i oder noch ni in den beide polizei durch Alle Kranten f geraume Impfung erne haben fich fofo feit vorgeftern Bimmern, auf Wände find re Die Möbel un nach der Städtis
Ueber die Landsmannschaften innerhalb der Berli Bevölkerung macht der Verwaltungsbericht des Mag ftrats Grund der Ergebnisse der letzten Volkszählung folgende gaben: Von den Bewohnern Berlins find 758 061 außer Berlins geboren und zwar stammt der überwiegende 2 ( 683 405) aus preußischen Landestheilen. Hierunter find Brandenburger mit 201 606 vertreten. Von den Proving Westpreußen mit 86 507, die Pommern mit 81 663, die Gad mit 69 446, die Poſener mit 58 776, die Rheinländer
wenden, solche Simulanten zu entlarven, ist erflärlich; aber mit einigem Bangen muß es doch jeden erfüllen, der da sieht, daß ärztliche Urtheile, die von hervorragenden Autoritäten der Heilkunde mit großer Sicherheit ausgesprochen werden und einen Menschen als Simulanten erklären, sich hinterher als unrichtig erweisen. Ein in dieser Beziehung höchst lehrreicher Fall wird in dem foeben aus= gegebenen Hefte der Vierteljahrsschrift für gerichtliche Medizin" von Dr. Hermann Eulenburg veröffentlicht. Der als Hilfsbremser auf der Strecke Northeim- Nordhausen beschäftigte Arbeiter A. L. aus H. wurde am 10. Februar 1885, während er am Puffer des leßten Wagens eines von ihm bedienten Zuges eine Laterne befestigen wollte, durch das Heranfahren von 12 Güterwagen an diesen Zug derart gequetscht, daß er nach dem Unfalle bewußtlos wurde und nur durch das Hinzukommen dritter Personen gerettet worden ist. Von der Quetschung zwischen den Buffern waren namentlich die rechte Schulter, die Brust und der rechte Acm betroffen. Der Ver legte wurde zunächst nach dem Hospital zu N. geschafft, wo er 5 Tage verblieb. Von da wurde er nach H. zu seinen Eltern gefchafft, wo bis 14. 14. Juli 1885
einträchtigt zu sein. Daß die Aerzte ihre ganze Kunst auf- überwiegen die Schlesier mit 99 783, dann folgen die Of
rufsarten einschließlich des Heeres( 31) angehören.
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Genoffen zwei
Aus England und den Kolonien ftammen 1260, aus Fran und den Kolonien 659. Die Zahl der Schweden und meger betrug 684, der Schweizer 903. Von anderen 2 theilen ragt Amerika hervor, woher 1265 Zugezogene flamme Was die Gliederung der Berliner Bevölkerung nad Beruf betrifft, so sind als charakteristische Momente her zuheben, daß von allen Selbstthätigen 569 pro Mille auf dustrie und Handel kommen, 246 pro Mille der dienenden( und arbeitenden Klasse( 115), 103 den sogenannten freien Wann wird in Berlin am meisten geheirath Unter den Monaten scheinen diejenigen, in welchen der nungswechsel stattzufinden pflegt, für Hochzeiten die beliebte zu fein, nämlich Oftober und April; die unbeliebteften Febr Januar und Auguft. Nach der Zahl der durchschnittlich w ihnen abgeschlossenen Ehen rangiren die Monate folgend maßen: Oftober durchschnittlich 1634, April 1616, Mai 1 November 1052, September 942, März 938, Dezember 9 Juli 862, Juni 774, Auguft 709, Januar 693 und Febr Im Allgemeinen beträgt die Zahl der Eheschließenden Jahre 20 pCt., d. i. ein Fünftel der Gesammtbevölkerung Jahre 1872 bis 1875 meijen jedoch eine außerordentliche eh schreitung dieses Prozentſages auf, besonders 1875, in weld 14 529 Paare, gegen 30 pet. der Berliner Einwohnerfchaft in das Ehejoch begaben. Ob die Gründerzeit" für Biele a Vernachlässigung zur Gründung eines Hausstandes war? B da ab geht es bis 1878 rapide abwärts, in welchem Ja mit 10 429 der normale Prozentjag von 20 wieder erreicht und hebt sich dann allmälig nach der steigenden Bevölkerung tranz auf Kra
modhung für ben weltfabtischen Berfebr zu entziehen. Doch 18ish is 20. Stopember 1885 ift er im ſtäbtischen Strantenbauſe
da diese bezeichnende Episode aus dem Frühlingstagen des „ neuen Reichs der Gottesfurcht und guten Sitte" jezt der Geschichte angehört, wollen wir ihrer hiermit zum legten Male in den Spalten unserer Zeitung gedacht haben.
Weiter macht das Blatt die folgenden zutreffenden Bemerfungen:
Der Durchbruch der Zimmerstraße regt auch noch zu anderen Betrachtungen an, denen leider mehr als ein geschichtliches Intereffe anhaftet. Zweifellos wird das Gemeinwesen und damit die gesammte Bürgerschaft Berlins aus dem Ausbau dieser wichtigen Verkehrsader großen und dauernden Nugen ziehen. Der materiell in Geld umseßbare Vortheil wird aber doch nur wenigen Persönlichkeiten zu Gute kommen, welche durch Zufall oder aus Spekulation in den Besitz eines von jener Straße berührten bebaubaren oder bebauten Grundstückes gelangt sind. Haben sie etwas dafür gethan, haben sie diesen Werthzuwachs erarbeitet? Sicher nicht. Mehr feinenfalls, als Herr Farkas und andere Glückspilze es beim Lotto- oder Lotteriespiele gethan haben. Die Gesammtheit der Einwohner Berlins schafft den wachsenden Verkehr, das Gemeinwesen macht die Anlagen,
durchschnittlich 679 Eheschließungen.
aiffer.
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zu N. behandelt worden. An diesem Tage wurde er in die chirurgische Klinik der Universität in G. aufgenommen, de: en Direktor, Profeffor und Geh. Medizinalrath K. Folgendes berichtet: Der rechte Arm des K. ist vollkommen gut ernährt und zeigt namentlich keine Abmagerung seiner Muskulatur; der Oberarm wird bei gebeugtem Ellenbogengelent fest an den Brustkorb angedrückt gehalten. Der Kranke behauptet, aus diefer Stellung den Arm nicht erheben zu können und bei dem Versuch des Arztes, den Arm zu heben, die heftigsten Schmerzen zu empfinden; von irgend welchen Störungen der Bewegungen an Hand und Finger sei nichts zu bemerken gewesen. Um zu entscheiden, ob die Unbeweglichkeit des Oberarmes durch Verwachsungen in dem betreffenden Schultergelent bedingt sei, chloroformirte Professor K. den Patienten. In der Betäubung hob der Kranke den Arm selbst und konnten alle Bewegungen sowohl im Schulter- wie im Ellenbogen. Gelent frei ausgeführt werden. Infolge dessen nahm Profeffor K. an, daß 2. die Bewegungsbeschränkungen seines rechten Armes simulire und entließ ihn als fein Objekt chirurgischer Behandlung" schon am bewußt war, flagte trop desselben gegen den Eisenbahnfiskus auf Entschädigung. In dem Prozesse gab Professor R. nochmals sein ausführlich motivirtes Gutachten ab, daß L. sehr wahrscheinlich fimulire. L. beantragte nun, ein Gutachten des Medizinalraths Prof. v. V. in H. einzuholen. Nachdem auch dieser Sachverständige den 2. längere Zeit beobachtet und in tiefer Chloroform Be täubung untersucht hatte, gab er fein Gutachten dahin ab, daß 2. im allerhöchsten Maße übertreibt und zum allerwenigsten Theile simulirt. Auf Grund dieser beiden Gutachten wies das Landgericht zu N. den Kläger mit seinem Anspruch unter Auferlegung der Kosten ab. Der Kläger legte Berufung ein und das Oberlandesgericht zu Naumburg
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tapfern Rämpfe erichien mit Schleife, welche für Freiheit un wei Kränze mi Des ehemalige Sollegen der einen großen arbeiter. Auch noffen am Grab
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daß in Berlin eine Anzahl Personen an den schwarzen erkrankt und in die Charitee eingeliefert worden find, ftellt als begründet heraus. Wir sind in der Lage, über die b stehung und Ausbreitung der Krankheit folgende authent wohnt der Tischler M. Derselbe reiste vor längerer seine Heimath, in die Nähe von Inowraslam in der Broni Bofen. Vor etwa fünf Wochen fehrte M. zurüd und
der Hauswirth aber oder der Grundstücksspekulant streichen die nächsten Tage. L. der sich der Unrichtigkeit diefes Gutachtens Angaben zu machen. In einem Hause der Steinme
Profite ein vermittelst schleunigster Miethssteigerungen oder, wie es in der Zimmerstraße geschehen wird, vermittelst des Um baues der Erdgeschoffe in Kaufläden. Als der Dönhofsplat in einen Schmuckplay umgewandelt wurde, sollen die Miethen für Wohnungen dort plößlich durchschnittlich um 25 Prozent in die Höhe gefchnellt sein. Die Stadt schenkte den Hausbefizern entschädigungslos diesen zinstragenden Kapitalzuwachs. Und wie dort geht es überall in der ganzen Stadt. Wird eine Gegend gehoben", flugs heben sich die Miethspreise; die Hauswirthe laffen dann einen Termin verftreichen, ohne die bekannte Schraube ohne Ende in Bewegung zu sehen, daß den Miethern der Angstschweiß niederträufelt.
-
, Drum mach' ein Ende! Heute noch einmal foll er zehntausend Thaler aus der Kasse nehmen Du brauchst fie natürlich für Deinen Vater, der wieder unglücklich spekulirt hat und dann muß er fort. So fallen auch die früheren Unterschlagungen ihm zur Last, und wir sind geborgen. Er glaubt doch, daß Du ihm folgen und ihn heirathen wirst, sobald Dein lieber Mann das Beitliche gefegnet hat?"
liegenden Augen. Sein ganzes Wesen hatte etwas furchtbar Nervöses an sich, die Bewegungen waren hastig und unruhig fuhren die Blicke im 3immer umher.
bald darauf bettlägerig; er war an den sogenannten
Wind
erkrankt, die er jedenfalls aus der Heimath mitgebracht Der Fall war jedoch sehr leicht, nach wenigen Tagen Schlimmer als ihm erging es indeß verschiedenen
ebenfalls von der Pockenkrankheit befallen murden.
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England Crosn flanze für den Bilanze ist ein Botanischen
Haup
Grirag ift ein empfehlenswert Boben macht. erben gefocht, Beidhmad febr Grosnes fehr fo
sächlich war dies die Frau eines in demselben Haule wohne den Gewerbetreibenden K. Sie erkrankte sehr bedentlich, e Ein triumphirendes Lächeln flog über die Lippen b Heute Nacht noch muß es geschehen," sprach fi ote Schlüssel zum Hause und zu feinem
Frau.
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Und es steht zu
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,, Was verlangt meine Gebieterin?" sprach er und ließ Schlafzimmer. Er ist alt und wird Dir nicht viel Mühe maartoffel
sich auf ein Knie nieder, ihre Hand zu küssen
fegte sie brutal hinzu. Vorher aber nimmst Du aus
Um die Lippen der schönen Frau spielte ein verächtliches zehntausend Thaler; mein Vater hat sich in unglüdlide Lächeln, als sie auf den Knienden niederblickte. Aber sie schäfte eingelassen und bedarf dringend dieser Summ
wehmüthig und schmeichelnd klang ihre Stimme, als sie sprach Ich bin ein armes, unglückliches Geschöpf. Mein grausamer
folge Dir, sobald die Erbschaft geregelt ist."
Morgen mit dem ersten Schiff fährst Du nach England, i
Mechanisch hatte Gröner zugehört, bisweilen
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neue Gemüſe b
leinen, empfoh Ein Ord berichteten Bitungen ein
und sein Gesicht verzog sich zu einer häßlichen Fraße. Dann Gatte mißhandelt mich, weil er Verdacht geschöpft hat, daß mit dem Kopfe, als ob das Alles etwas Selbstverständlige
Ein plöglicher Gedanke mußte das Gehirn des wüsten Mannes durchkreuzt haben, denn er blieb nachdenkend stehen
vielleicht schon, daß Du mein einziger Geliebter bist und
sei. Mit der gleichen Theilnahmlosigkeit vernahm er weiteren Anweisungen, welche das diabolische Weib ihm
die rengiter Distr
Lieferanten, Ron
Ein besseres wehe, was foll dann aus uns werden! Du wirst mit theilte, und auch er wiederholte beim Abschied, wie einge
beugte er feine Lippen: Müssen wir überhaupt warten, bis es dem Alten gefällig ist, in die Grube zu fahren? Werkzeug, Dich seiner zu entledigen, als diesen Gröner konntest Du niemals finden. Wenn Du ihm eine Szene machst und ihm vorjammerst, wie grausam der Alte Dich wieder behandelt habe, wie Du vor Sehnsucht sterben müßtest, wenn Du den Summen Gimpel nicht bald heirathen kannst, dann braucht es, meiner Seele, nur einen leisen Wink und der Kerl schafft Dir in seinem Wahnwit den Alten aus der Welt, wie man ein Licht ausbläst."
Das junge Weib war bleich geworden bei dieser Rede und ihre Augen glühten unheimlich. Noch eine Weile flüster ten die Beiden, dann entfernte sich Baron Ising, nachdem er bedeutungsvoll gesagt hatte: Heute Nacht also!" Frau Streber erhob sich und schritt unruhig im 3immer
Schimpf und Schande aus dem Hause gejagt, mich wird er wie eine Gefangene bewachen lassen, und ich, ich sterbe dann vor Sehnsucht."
lernt, die Worte:„ Heute Nacht also!"
Und die Nacht kam herauf und umhüllte mit fchwar Schatten die Erde. Ueber Gute und Böse, über felbftlo
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blickte irr und mit bebenden Lippen rief er: Judith, dann laß uns sterben! Hat uns im Leben ein grausames Geschick getrennt, so wollen wir wenigstens im Tode auf ewig vereint bleiben.
Der junge Mann war aufgesprungen. Sein Auge Wirken des Edlen und über das lichischeue Wert des B
brechers deckt sie ihren undurchsichtigen Schleier.
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mand als die Nacht hat den Mann gesehen, der mit scheu Schritten sich an das Haus schlich, fazenartigen Trittes Treppe emporklomm und leise, leise in das Zimmer b ,, Nicht doch, Geliebter," sagte Judith schmeichelnd. schlafenden Greises drang. Nur die stumme Nacht Leben wollen wir, schon im Leben wollen wir einander Beugin des Verbrechens, welches zu einsamer Stunde, angehören. Wer ist es, der unsere Liebe zu vernichten droht? Ein alter Mann, ein Greis, dessen unnüßes Dasein schon Aber der Nacht folgt ein Tag, die Sonne längst keinen Werth mehr hat.
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auf und ab. Vor dem Bilde ihres Gatten blieb sie stehen sehr, wie Du mir stets betheuerst," fuhr sie mit einem Blide glänzend am Himmel empor und ihre Strahlen enthes Leben g
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und murmelte durch die Zähne:„ Schon allzulange haft Du gelebt. Meinst Du, ich will die schönste Zeit meines Lebens neben Dir, altem Narren, unwiderbringlich verstreichen lassen?" Sie flingelte und befahl dem eintretenden Kammerdiener: ,, Rufen Sie den Kassirer Gröner!"
Ein hagerer junger Mann trat ins 3immer. Wirre Loden umrahmten sein bleiches Geficht und hingen ihm über die edelgeformte Stirn. Unftetes Feuer brannte in den tief
fort, der eine magnetische Kraft auf den armen Gröner auszuüben schien, dann" ihre Stimme bebte vor innerer Erregung
-
die furchtbare That. Ihr Licht bescheint den Pfad
brechers und entdeckt seine Spur der verfolgenden Gerechtig
feit. Die Sonne bringt es an den Tag, was die Na
,, dann befreie mich von diesem Scheufal, und verheimlicht hat, und wo menschliche Gerechtigkeit nicht
be
reicht, da heftet sie des Schicksals Strafe an die Sohlenb
( Schluß folgt.) in
für ewig gehöre ich Dir ganz zu eigen." hand Der Angstschweiß perlte sich auf Gröner's Stirne. Er Missethäters. suchte dem Blicke zu entweichen, der ihn festgebannt hielt. Es war ihm unmöglich. Befieht," ſtöhnte er mühsam,„ ich sie di ristumist mis bin Dein Sklave, Dein Werkzeug!"
-
Am vorg
gefenkten egene G.iche Rebensarten u
udy verabreicht Drei Flaschen bolt und eine
leudert, jo