nur vorübergehende Zustände, die Affordarbeit unterwühlt die Berhältnisse der Arbeiter vollständig und schleudert sie sicher ins dauernde Elend.
Benn es gelingt, wie an einigen Orten, die Affordarbeit für alle Maurer einzuführen und die Rolonnenführer zu einer Musraubebande zu vereinigen, kann dies für einige Zeit zwar perbedt, ober nicht verhindert werden, der Schade fommt ganz fiber und die gesammte Arbeiterschaft wird tief gefchädigt. Bis zu jolcher Selbsterniedrigung wird es in Berlin nie kommen. Wir werben immer gegen die Affordarbeiter ankämpfen.
Kollegen! Die Ihr heute im blinden Wahn, geftüßt vielleicht durch schlechte Beispiele solcher Personen, die leider unter den Maurern noch immer Einfluß haben, die Affordarbeit förbert, bedenkt, daß Ihr dabei nur das Interesse der Unternehmer fördert. Ihr ermerbt auf Kosten Eurer gefunden Knochen den Unternehmern großen Verdienft. Ihr glaubt Euch zu nügen und schädigt Euch, Ihr vernichtet Euch selbst.
Die Affordarbeit schädigt Eure Gesundheit und vernichtet hie Rameradschaftlichkeit, die Solidarität, fie ruft die wüthende Konkurrenz unter den Arbeitern hervor, stößt die Schwächeren aufs Straßenpflaster und verschlechtert zuletzt die Lage aller Maurer. Kollegen, denkt an die Erfahrungen der Vergangen heit, benkt an die Jahre nach 1880.
Maurer Berlins , erniedrigt Euch nicht selbst, daß man mit Fingern ouf Euch weisen fann und sagen, seht, die träfligste, Die aufgeklärteste Arbeiterfchaft Deutschlands hat sich auch so weit erniedrigt, fich so selbst entmannt, daß sie eine Affordarbeiterorganisation geworden ist. Verliert Eure Ehre nicht, haltet fie hoch. Rollegen in Berlin , kehrt um, Ihr Abfrünnigen, laßt Euch nicht durch die Beispiele und die glatten Worte Derer verleiten, die niemals das Wohl der Arbeiter, sondern nur ihre selbstsüchtigen Intereffen zu fördern Juchen.
Ein alter Rollege A. W.
An die Schneider Berlins! Die bei der Firma Neffel roth, Taubenstr. 43, in der Werkstelle beschäftigten Arbeiter baben die Arbeit niedergelegt, meil ihnen ein Plazgeld vom Arbeitslohn abgezogen wurde. Pflicht eines jeden Kollegen ist 16, bei oben genannter Firma nicht früher Arbeit zu nehmen, bas bas Blasgeld aufgehoben ist.
Möbelpolirer! Bei Rubenau und Walter in Stettin haben die Kollegen wegen Maßregelung die Arbeit niedergelegt. Buzug ist unbedingt fern zu halten. Die Fachkommission des Berbandes".
Achtung Vergolder! In der Werkstatt von Bahr und Berite in Ottensen ist ein Streit ausgebrochen. Wir erwarten Don ben Berliner Kollegen, daß sie sich mit den Kollegen in Ottensen solidarisch erklären und den Zuzug fernhalten. Ferner ersuchen wir biejenigen Kollegen, die noch im Besitz von Sammelliften find, diefelben an das Streiffomitee, ob gezeichnet oder leer, zurückgelangen zu laffen. Die Streitfommiffion.
Versammlungen.
Ueber die freifinnige Partei und das SozialistenBefek sprach am Mittwoch bei Buggenhagen der freisinnige Abgeordnete Dr. Barth. Herr Barth gehört in wirthschaftather Beziehung zu den überlebenden Vertretern des abgeforbenften Manchesterthums; politisch verficht er dagegen allerbings den freiheitlichen Standpunkt mit Schärfe und Geift. Besonders treffend schilderte er die demoralisirende Wirkung bes Sozialistengefeges auf die oberen Klaffen, welche fich allmälig daran gewöhnten, den Zustand der Rechtsungleichheit mit Gleichmuth zu betrachten, menn fie ihn nicht gradezu aus Brund ihrer wirthschaftlichen Interessen in ihrem Innern mit Freude begrüßten. Gegen das Gesez sprach sich Herr Dr. Barth baber mit Entschiedenheit aus. Wiewohl die Thatsache nicht zu beseitigen ist, daß Freifinnige dem Geseze zur Annahme bei ber einzigen Gelegenheit verholfen haben, als die freifinnige Partei den Ausschlag über seine Zukunft gab, so ist doch die Opposition der Freifinnigen gegen das Gesez heute eine häftige und ehrliche. Ueber das geheime Wahlrecht macht Herr Dr. Barth die nicht üble Bemerkung, daß, wie dasselbe it vielfach gehandhabt werde, das geheime" hier just so beDeutungslos wäre, wie in dem Titel der Geh. Kommerzien rathe. Der Redner erklärte auch, daß er, als Freund freier istuffion, die Spalten der von ihm geleiteten Zeitschrift Die Ration" einem Sozialisten zur Vertheidigung des achtstündigen Marimalarbeitstages zur Verfügung stelle. Vielleicht nimmt ihn Emer beim Wort.
Eine öffentliche Versammlung Berliner Zimmerlente füllte am 30. v. Dr. den oberen Saal des Feuersteinfchen Restaurants. Hauptzweck der Versammlung, welche von ben brei Beauftragten, Kameraden Jädel, Stehr und 2eonhardt, geleitet wurde, war abermals Besprechung der Organisationsfrage, welche auch in der vorigen, in Sanssouci stattgehabten Bersammlung nicht zum Austrag gebracht worden t. Die Rednerlifte wurde in diefer Versammlung wieder aufgenommen, wo fie in der legten Versammlung, die der vorges rüdten Zeit wegen vertagt werden mußte, abgebrochen wordea war. Beantragt wurde durchaus fachliche Disfuffion, um end lich zum Ziele zu kommen, Erfter Redner war nach Schluß einer längeren Geschäftsordnungsdebatte Kamerad Hugo Lehmann. Derselbe gab die Erklärung ab, daß die Freie Bereinigung der Bimmerer Berlins und Umgegend bestehen bleiben and die Intereffen der Arbeiterschaft vertreten werde, wenn die Bersammlung auch, wie vorauszusehen sei, den Verband deutscher Bimmerleute für bie zweckmäßigste Organisation erklären follte. Die Versammlung beschloß, nur die Organisationsfrage zu dis Tatiren und alle Streitereien persönlicher Natur diesmal bei Seite zu laffen. Kamerad Stehr beklagte, daß man in Berlin eine große Drganisation zu zerstören bezw. zu unterbrüden bestrebt sei lediglich der Fehler Einzelner wegen. Nebner ftand vollständig auf dem Boden der Zentralorganisation. Kamerab Brinkmann bielt die heutigen Organisationen für eine Zersplitterung der Maffen, hielt eine Bentralisation der ganzen Arbeiterschaft, eine Maffenbewegung hir bas einzig Richtige und hielt hierzu politische Auffiärung für das erfte Erforderniß. Die Kameraden Schmidt, Jädel, Hinge( lepterer Redner unter lebhaftefter Unterbrechung, infolge deren Kamerab Tamm alle anwesenden Mitglieder der Freien Vereinigung aufforderte, den Saal zu verlassen), Datland u. A. erörterten bes weiteren bie Organisationsfrage in durchaus fachlicher Weise nach ihrem jeweiligen Standpunkte. Nach Schluß der Du fuffion gelangte die vom Rameraden Petermann in der erften im Böhmischen Brauhause stattgehabten Verfammlung beantragte Resolution zur Abstimmung. Kamerad Lehmann erkannte die Berechtigung zur Abstimmung über die Organifationsfrage der Versammlung ab und forderte seine Anhänger zur Stimmenthaltung über jedweden diesbezüglichen Antrag auf. Die Bersammlung lebnie die Resolution Petermann ab, stimmte dagegen ohne Widerspruch folgender Resolution 2oß zu: Die heute am 30. Ottober 1889 tagende Berjammlung der Zimmerleute Berlins erklärt das Vorgehen des früheren Lokalverbandes„ Berlin Nord" für em verwerfliches und auf die allgemeine Arbeiter bewegung forrumpirend wirkendes und beschließt, nach fich dem Verbande deutscher 3mmerleute anzuschließen, da diefer bewiesen hat, daß er auf dem Boden der heutigen Arbeiterbewegung voll und ganz steht, und be bloß ferner ohne Widerspruch folaende Erklärung: Die heute
vie
Dor
20B,
Beuthitr. 20, stattfindet und ein Feft der Freude über Ur.
Aufwachen und die zunehmende Einigkeit der hiesigen Rolle
p. p. tagende Versammlung erfiärt, daß es nur im Intereffe| Beuthstr. 20, stattfindet und ein Feft der Freude über der Berliner Zimmerleute, sowie der deutschen Zimmerleute überhaupt liegen fann, nur einer Zentralisation anzugehören und dieses ist der Verband deutscher Zimmerleute, indem jede Zweig oder Lokalorganisation nur 3wiespalt fäen und fördern farn, und liegt es auch im Interesse beider Parteien und ist es beren heiligste Pflicht, bielen 3wicfpalt zu beseitigen." Die aus der fachlichen Diskussion über den erften Bunft der Tagesordnung ausgefchloffenen persönlichen Angelegenheiten wurden nunmehr unter dem Punkte Verschiedenes nach Mög lichkeit zum Austrag gebracht. Zum Schluß schloß sich die Verfammlung den Beschlüssen der Lokalkommission voll und ganz an. Die Abrechnung vom Streit wird demnächst erfolgen.
sein soll, aufmerksam gemacht und betont worden, daß arbei lose Kollegen unentgeltlichen Zutritt haben und für sie die Freudenfest teine Ausgaben bedeutet, wurde die Verfamm mit einem breifachen, begeistert aufgenommenen Hoch, auf Sieg der Luckenwalder Kollegen geschloffen. Die Versamml der Nächstenliebe und der Einigkeit unter den Arbeitern. Nicht genehmigt wurde eine Volksversammlung Dt.- Wilmersdorf stattfinden sollte. Die Verfügung hat genden Wortlaut: Schöneberg , den 25. Oftober. Der für 26. d. M., Abends 7 Uhr angemeldeten öffentlichen
die
Boll
verfammlung im Lokale des Restaurateurs Pietsch zu Deut Wilmersdorf wird hiermit auf Grund des Sozialistenge vom 21. Oftober 1878 in Verbindung mit dem Staatsmini rial- Erlak vom 26. September 1888 die nachgefuchte po liche Genehmigung versagt. Der Amtsvorsteher.( Name lese: lich.)
in's Ha
Große öffentliche Versammlung der Maler und Anfteri am Freitag, den 1. November, Abends 8 Uhr, in Mundi's Salon, Köpni ftraße 100 Tagesordnung: 1. Wahl der Revisoren, behufs Abrechnung diesjährigen Streit. 2. Beschlußfanung über die weitere Sammlung neralfonds 3 Vortrag über Die Bertheuerung der Lebensmittel Schutzölle". Referent: Herr Frig Krüger. 4. Verschiedenes. Zur Dedung cheint Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallatb 3. November, Vormittags 11 Uhr, bei Bolzmann, Andreasstr. 26. Tagesor pediti 1. Kassenbericht. 2. Bericht über die Zentraltranten- und Sterbekaffe der arbeiter( E. H. 89, Hamburg ) 8 Verschiedenes. betreffenden
Eine große, öffentliche Hutmacher - und Hutarbeiter- Versammlung tagte am Dienstag Abend unter Vorfiz der Herren Bölkel, Poft und Lehmann im KönigstadtRafino, Holzmarktstraße, um unter„ Gewerkschaftliches" zunächst sich über den in Ludenwalde bei der Firma Cohn u. Amend ausgebrochenen Streif Bericht erstatten zu laffen und hierzu Stellung zu nehmen. Herr Borgmann, der in Luckenwalde gewesen war, berichtete darüber ungefähr Folgendes. In der Hutfabrik von Cohn u. Amend wurden, wenn auch Löhne und Lebenshaltung in Luckenwalde an und für sich bedeutend niedriger feien, als in Berlin , die allerniedrigsten Löhne in der Hutbranche gezahlt. Nichts destoweniger habe sich Herr Cohn veranlaßt gesehen, diese Löhne noch um ein Bedeutendes herabzudrücken. Da es nun rein unmöglich für die Luckenwalder Kollegen, die in diefer Hutfabrik arbeiten, felbst bei den billigeren Lebensbedingungen, sei, mit diesen Preisen auszukommen, hätten sich die Arbeiter und Arbeiterinnen veranlaßt gesehen, bie Arbeit einmüthig niederzulegen. Diefe billigen Löhne bedeuteten in erster Linie für Berlin , dann auch für ganz Deutschland eine Gefahr. Nicht nur, daß bei der Nähe Berlins für die Luckenwalder die Versuchung nahe liege, fich auch hier billiger anzubieten; nein, die billigen Löhne, die ein billiges Fabriziren möglich machen, bedingen ein fortwährendes Drüden auf die Preise, und somit auf die Lebenshaltung der Arbeiter im übrigen Deutschland . Herr Cohn habe einen sehr eigenthümlichen Grund für seine Lohnreduktion vorgebracht; er sage, bie Konkurrenz zwinge ihn hierzu. Nun sei es aber bekannt, daß gerade er die schlechtesten Löhne zahle. Er selbst rufe also die Konkurrenz hervor. Gegen dieses müsse entschieden Front gemacht werden. Redner verlas hierauf den von Herrn Cohn herausgegebenen Tarif, dessen Preise es den Luckenwaldern; beinahe unmöglich machen, den Kartoffel und Leinöltopf zu füllen. Für Spinnen will Herr C. nur 12-14 P., für Filzen 8-10 Pf., für Ecken aus der Walfe 6 Pf., für Nußformen 18 Pf., für Bimsen 16 Pf. ( den Bimsstein müssen die Arbeiter baar in seinem Komtoir taufen!) für Bügeln weiß und schwarz 4 Pf., für Dekatiren 12-15 Pf., für Leimsteifen 3 Pf., für Plattiren 3 Pf., für Preffen 15-20 Pf., für Touren( Glanz auf den Hut bringen) 2 Pf. pro Dukend zahlen. Mit letterer Arbeit, die eine so schwere ist, daß die Arbeiter in einigen Jahren die Schwindsucht haben, würde der Arbeiter unge= fähr 60 Pf. pro Tag verbienen, da er ca. 30 Dußend pro Tag fertig stellen kann. Hier sei es Ehrenpflicht der Berliner , helfend einzufpringen. Die Sozialgesezgebung schreibe dem Arbeiter immer neue Lasten vor, die gefeßgebende Körperschaft fümmere sich aber nicht darum, ob ber Arbeiter auch im Stande sei, dieselben zu tragen. Die Luckenwalder Metallarbeiter hätten erkannt, daß tein Kampf ohne nervus rerum durchzuführen sei und sich ververpflichtet, pro Woche 1 M. zur Unterstüßung der Hutarbeiter zu zahlen; in 2 Tagen feien 400 M. aufgebracht worden. Da die Luckenwalder Kollegen nie in der Lage gewesen seien, Geld zu sparen, da sie von der Hand in den Mund leben, so thue Unterstüßung Noth. Auch die Berliner follten das Ihrige zum Siege ber bortigen Kollegen beitragen. Der Geist sei ein guter, nur an der Geldfrage tönne der Sieg fcheitern. Stürmischer Beifall.) Herr Auguftin vervollständigt dieses Bild. Der Direktor der Cohn'schen Fabrif sagte in einer dortigen Verfammlung, menn geringmerthige Waare produzirt werde, so müsse auch der Lohn ein geringer sein. Natürlich sei der Herr abgeführt worden; denn es sei Thatsache, daß die Firma Rosenberg u. Zander, die in demselben Genre arbeite, um 100-120 pCt. höhere Löhne zahle. Die Forderungen, die die Arbeiter geftelt hätten, lauteten: für Spinnen 20 bis 25 Pf., für Filzen 12 und 15 Pf., für Ecken aus der Walke
Mitgliederversammlung am Sonnt
Freie Vereinigung der Lohaerber und Gederzurichter Berl
Berfammlung am Sonntag, den 8 November, Bormittags 11 Uhr, bel Ba
Weinstr. 11. Tagesordnung: Erledigung mehrerer Vereinsangelegenhete
Verein der Bauanschläger Berlins und Umgegend. Berfarm Sonntag, den 8. November, Vormittags 10 Uhr, Oranienstraße 51 bel
Quittungsbuch legitimirt.
Famverein der Tischler. Sonnabend, den 16. November 8 Uhr: Tanzkiänzchen in Jordan's Salon, Neue Günftraße 28. Billet find auf allen Zabiftellen, sowie bei folgenden Herren zu haben: Witte lidenstraße 21; Willarg, Lehrterstraße 22, 2 Tr.; Marfmann, Barnim 4 Tr; Hemp, Balltfadenstraße 63, 4 Tr.; Soner, Grüner Weg 70
Manteuffelstraße 6, 3 Tr.; Glocke, Laufigerfiraße 52, 3 Tr.; Wieb
B
Sing
Wendenfiraße 2, 4 Tr.; Haberland, Reichenbergerftraße 161, 3 r Briserstraße 42, 4 Tr. Monten, Kreuzbergstraße 9. Duergeb. 4 Möckernftraße 95, 3 Tr.; Elfaffer, Noftiaftraße 40; Apelt. Sebaftianstraße ( Möbelhandlung):$. Sdmidt, Elisabethufer 20, Sof 2 Tr. bei Drbowl Sanitätsverein für Arbeiter beiderlet Geschlechts. werden täglich entgegengenommen, sowie Bons ausgefertigt und neue aufgenommen bei Herrn Otto Raiche, Mariannenftr. 84, of 3 r. gründete Arbeitsnachweis befindet sich Dresdenerstraße Nr. 116. im Arbeitsnachweis für Tischler. Der vom Fachverein der S Giündel( früher Wendt). Die Arbeitsvermittelung geschieht für Gefellen( auch nichtmitglieder det ereins) unentgeltlich. Die Adre erfolgt an Wochentagen von 8%-9% Uhr abends, Sonntags von Vormittags
Gesang-, Turn- und gesellige Vereine am Freitag,
9-11
Raller
Buchbinder
Gesangverein Bauſebeutel Abends 8 Uhr im Restaurant Senfel brinenstr. 15. Abends 9 Uhr im Restaurant Kleine, Brandenburgftr. 60. Liedertafel der Maler und verwandter Beruf chor Abends 8 Uhr Annenftr. 16. Quartett" Abends 9 Uhr im Restaurant Musehold, Landsbergerfit. Gesangverein Flöter'sches Gesangverein Fortschritt Abends 9 Uhr im Restaurant, Blumenftra Gesangverein Echo 1872" Abends 9 Uhr Waldemarstraße 12. Neue werden aufgenommen. straße 85 bei Gustavus. Suppert'sche Sänger- Bereinigung Abends 9 Uhr bei Nieft, Weberstr. 17.
-
Gesangverein Offian" Abends 9 Uhr Dre
barm
Gesangverein„ Sangerhan 9 Uhr Adalbertstr. 21. Liedertafel des Fachvereins der Steinträger Abends 8 Uhr Große Hamburgerstr. 4 Uebungsstunde. forge" Abends 9 Uhr, Restaurant Menher, Alte Jakobftr. 83. Widerhall" Abends 9 Uhr bei Herrn Boge, Köpniderstr. 191. Lorbeerfrang" 8% Uhr Restaurant Weinstr. 11.
Be
Gefange
Gefangverein
Gefang Berliner Turnge
schaft( Fünfte Männerabtheilung) Abends 8% Uhr in der städtischen Sum
-
Wissenschaftlicher Ber
Wafferthorstraße 31. Turnverein Hafenhaide"( Männerabtheilung 8 Uhr Dieffenbachstraße 60-61. Turnverein Froh und Fret" abtheilung) Abends 8% Uhr Bergstraße 57. Roller'iche Stenographie Abends 8% Uhr im Restaurant Zietben, straße 31, Unterricht und Uebungsstunde.
Doro
„ Allgemeiner Arends ſc graphenverein", Abtheilung Vorwärts", Abends 8% Uhr im Restau Mariannenplag 11. Arends scher Stenographenverein Apollobund Schüler" Abends 9 Uhr im Restaurant Krebs, Friedrichstraße 208.
9 Uhr im Restaurant, Sendelstr. 30.
Berein ehemaliger Dr. Doebbelin
Boigt
Dilettanten- Orchesterverein Abends 8X Uhr Uebungsstunde im erd
Cöllnischer Garten, Scharrenstraße 12.
Zitherverein Alpenveen be
Haud
8% Uhr im Restaurant Wahlstatt ", Bellealliancestraße 89 Westend" Abends 9 Uhr im Hohenzollerngarten, Stegligerstraße 27 flub Weichfelblatt" Abends 8% Uhr im Restaurant, Staligerstraße Rauchklub Obne 3wana" Abends 84 Uhr im Meftaurant. Spaeth, ftrake 28.
im Restaurant Schröder, Stegligerfir. 18. Abends 8 Uhr im Lotale des Herrn Otio Lint, Forsterftraße,
45
14%
Verein ehemaliger Schüler der 22. Gemeindeschule henb Lefe und Diskutirtinh Herren und Damen, durch Mitgliederkingeführt, haben Zutritt.- Arbeiter
verein Soffnung", Friedrichsberg bet Reusch, Frankfurter Chauffee ftraßen Ede. Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder.
und
10 Bf., für Formen 20 bis 25 Bf., für Bimfen 20 f. Neueste Nachrichten
Aufgehoben durch Entscheidung der Reichskommi werden zwei auf Grund des Sozialistengefezes ergangene bote, von denen das eine den Verein für volksthüm Wahlen für Pforzheim und Umgebung, das andere die vom 4. August d. 3. des in Offenburg erscheinenden westdeutschen Boltsblattes" betroffen hatte. Ergangen beide Verbote von dem Landeskommissär des„ liberalen staates Baden.
Tschernischewski. Einem Privattelegramm des Tagebl." zufolge ist am 29. Oftober der fürzlich erft aus in seiner Vaterstadt Saratom an einem Blutsturz im Alter des Berl. Tagebl." nicht. Es wäre ja nicht das erste Hoffentlich bestätigt sich diefe Nad daß dieses Blatt bedeutende Männer todt gesagt hat.
61 Jahren geftorben.
"
Smit
blätter ist megen Ausbruches der Maul- und Klauenfeuche
dem hiesigen Schlachtviehmarkte der Abtrieb von
( Material muß hierzu geliefert werden), für Bügeln 10 Pf., für Defatiren 20-25 Pf., für Plattiren 15 Pf., für Pressen 20 bis 25 Pf., für Touren 5 Bf. pro Duzend; Lohn für die Arbeiterinnen 15 M. pro Woche bei einer Arbeitszeit von 6 bis 7 Uhr, Stundenlohn für die Arbeiter 25 Bf. Diese Forderung fönne Herr Cohn erfüllen. Der Direktor habe dies zugegeben und den Vorschlag gemacht, ein Einigungsamt festzulegen. Als Herr Cohn aber fünf Fabrikanten und zwar die besten", fich ausgesucht hatte, find die Verhandlungen abgebrochen worden. Redner berichtet weiter, daß aus Frankfurt 30 Kollegen von Herrn Cohn nach Luckenwalde unter dem Vorgeben gezogen worden feien, daß er seine Fabrit vergrößert habe. Als die Frankfurter aber den wahren Sachverhalt erfuhren, seien fie alle, bis auf einen, abgereift, und waren nicht zu bewegen, das Fahrgeld von den streifenden Kollegen zurückerstattet zu nehmen.( Lebhaftes Bravo.) Dieses Vorkommniß stehe einzig in der Hutmacher - Bewegung der letzten Zeit da; es sei ein erfreuliches Beichen, des wieder aufwachenden Geistes unter den Kollegen. Auch er schließt mit der Aufforderung, rege zu sammeln. Sammellisten können bei ihm, appel- Allee 7, in Empfang genommen werden. Die übrigen Redner fanden es als ganz selbstverständlich, daß die Luckenwalder Kollegen unterstüßt werden. Mitgetheilt wurde noch, daß selbst Ludenwalder Fabrikanten dem Streit sympathisch gegenüber stehen, da sie selbst unter der Konkurrenz des Herrn Cohn leiden müssen. Mit Einstimmigkeit und Begeisterung wurde hierauf folgende Resolution angenommen: Die heute den 29. Oktober im Königstadt- Kafino tagende große öffentliche abgeschlachtet werden. Bersammlung der Hutmacher Berlins erklärt sich mit den streifenden Hutarbeitern in Luckenwalde solidarisch und verpflichtet fich, dieselben mit allen Kräften zu unterstüßen." Ein Lucken walder Kollege bedankte fich im Namen seiner fämpfenden Brüder für diesen Beschluß und gab die Erklärung ab, daß sie lieber verhungern, als nachgeben würden.( Ruf: Keine Angst!) Herr Völkel forderte hierauf zum Beitritt in den Deutschen Sutmacher- Verein" auf und legte die Vortheile dieser Organisation flar. Derselbe rid te sein Hauptaugenmerk auf die Unterstügung. Er zahle seinen Mitgliedern bei Arbeitslosigkeit 7 M. Unterstüßung pro Woche; reisende Kollegen erhielten eine Wanderunterstüßung, die Invaliden erhielten eine Rente, bei Streifs würden Unterstüßungen gezahlt. Gegenüber diesen Vortheilen sei der Wochenbeitrag von 45 Pf. äußerst gering. Der Beitritt sei infofern leicht gemacht, daß das Eintrittsgelb von 6 M. nicht auf einem Breite bezahlt zu werden brauche. Wer bis zum 1. Dezember 25 f. angezahlt habe und sich verpflichtet 25 Pf. pro Woche abzuzahlen, fönne als Mitglied eintreten. Noch seien 400 Kollegen in Berlin nicht Mitglieder; jeder folle für die Orga nisation agitiren und feine Freunde und Arbeitskollegen derselben zuführen. Auch die Luckenwalder
wären jegt, nachdem fie eingesehen haben, daß mit einer Zentralorganisation nichts zu erreichen war, dem Verein beigetreten.( Lebhaftes Bravo.) Mögen die Kollegen biese Mahnung nicht vergessen! Nachdem unter Berschiedenes" noch auf das am 3. November( nächsten Sonntag) ftattfindende Verbrüderungsfest, das bei Heydrich,
Schlag
( Rinder, Schaafe, Schweine Ziegen) vom Markte nach märts bis auf weiteres verboten. Das zum Markte aufgetrie Vieh muß während der Dauer des Verbotes in Breslau
Briefkaffen.
Bel Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Antwort wird nicht ertheilt.
Brief
Weißgerber. Wir haben die Adresse trop aller Nr. 300. Am nächsten für Sie wird die Svartaffen
nicht ermitteln können.
nahmestelle in der Zimmerstr. 83 liegen.
Wafferthor. Es liegt für uns durchaus tein,
Droschfenkutscher nicht zu bringen.
antworten.
Gr
vor, die Berichte über die Versammlungen des Vereins Ber Albert Schm. Ihre Frage können wir nur mündlid R. J. 18. Tausend Millionen find eine Milliarde F. N. Wir können Ihnen, ohne Ihre Angelegenheit prüft zu haben, feine Auskunft ertheilen. Zu mündlicher& C. R. Wir mußten in dieser Angelegenheit aus Grünb die sich der Deffentlichkeit entziehen, etwas vorsichtig fein.
sprechung find wir bereit.
wähler- Versammlung ist uns nichts bekannt. Den anbe uns nicht erwartet werden fann, daß sich die NedaktionBericht können wir deswegen nicht bringen, weil es boda an den erwähnten Uebelständen ja selbstverständlich ganz fulbl ift in dem eigenen Blaite fortgefekt Vorwürfe macht
Berantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin . Drud und Verlag von Mar Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2.
5 Pf.
Für de
Al
Für ment au
nebft de
De
bas gar
wöchent
Bimmer
Be
fowie v
entgegen
De
erichiene
Für
Hellunge
in
933
forgt ist
geftehen ben, ziel
um die
immerg men zu
diese W
Man ve
bie For
gleiche S
geben.
Tro
durch di
lichen sp
und ih
riellen
feinem
Pflicht
Spinnen
Die Sa
tadbrud
Einzi
A
Ich für
Sie wo warum
und Ge
H
muß bie
Er
Neuem
frei un
Behagen
eine We
Haut b
macht,
Arme u
begnte u
arbeiter
und aud
hinaus,
über bie
Kinder,
gnügt 3
Oberför
Ma
anzuzieh