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günstiger ausgefallen sein, wenn die indifferenten Kollegen Ber- I während nun die jüngeren Arbeiter wieder eintreten konnten und Jund es sollen dort nur die Vorarbeiten zu einem später event lins und unserer größten Plätze( Pforzheim , Gmünd, Heilbronn ) noch Vortheile davontrugen, warf man den alten 70jährigen stattfindenden Gewerkschaftskongreß geleistet werden. Dort folle ihre Klassenlage erkennen lernen und sich dem Verband anschließen Mann bei dieser Gelegenheit ause Pilaster. Derselbe hat heute die Möglichkeit zu einem rationelleren Ankämpfen gegen da würden. Der vorgeschrittenen Zeit wegen konnten einige An- noch keine Arbeit. organisirte Rapital gesucht werden. Man war der Ansicht, da gelegenheiten nicht mehr erledigt werden und mußten bis zur Ein Arbeiter der Messingwerke, der 18 Jahre dort beschäftigt dazu große Verbände der verwandten Gewerbezweige geschaffen nächsten Versammlung vertagt werden. Hierauf schließt der war, bat um leichtere Arbeit. Er wurde nun beim Rohrzeug an- werden müßten. Redner ersucht die Rohrleger und Helfer hierz Vorsitzende die Versammlung um 12 Uhr Nachts. gestellt und hat vor kurzem infolge dieser fürchterlich leichten Stellung zu nehmen, wenn auch nicht in der heutigen Versamm NB. Die Bibliothek steht den Mitgliedern zur unentgelt- Arbeit einen schweren doppelten Bruchschaden davongetragen. lung. Herr Tolksdorf beschwert sich unter Verschiedenes lichen Benutzung zur Verfügung. Dieselbe befindet sich Elisabeth Gin Antrag, für den Kollegen Bremer eine Tellersammlung zu darüber, daß von einzelnen Kollegen der Kommission falje straße 29 im Restaurant Grün und werden Bücher Mittwochs veranstalten, wurde angenommen, dieselbe ergab 10,05 m. Außer- Unterschiebungen gemacht werden. Gerade jene Herren feien von 8-10 Uhr Abends verabreicht. Auch werden daselbst Bei- dem forderte der Vorsitzende die Kollegen auf, bemüht zu sein, nicht in der Versammlung erschienen. - Ein Antrag, den Buch träge entgegengenommen. dem Kollegen Bremer irgend welche Arbeit nachzuweisen. Es drucker Werner nicht mehr zum Referiren zu nehmen, wurde Am Sonntag, den 19. d. M., hielt der Verein ge- wurde noch beschlossen, für den alten Kollegen ein Vergnügen zu zurückgestellt, da von demselben, weil er die Rohrleger mehrmals werblicher Hilfsarbeiter für Johannisthal und veranstalten und werden die Kollegen aufgefordert, sich zahlreich im Stich gelassen, schon jetzt Abstand genommen werde. Umgegend eine Generalversammlung in Ludwig's Salon ab. daran zu betheiligen. Herr Mielenz hielt einen Vortrag über die gegenwärtige politische Punkt 4 der Tagesordnung mußte zurückgesetzt werden, da Situation und erörterte die wichtigsten Paragraphen des preußischen die Zeit zu weit vorgeschritten war. Schluß 32 Uhr. Vereinsgesetzes. Dann bespricht Redner den Parteitag in Halle. In Charlottenburg erstattete vorgestern Abend in dem Hierauf erstattete der Kassirer Bericht über das verflossene Viertel- Lokale Bismarckhöhe" Herr Buchdrucker Werner Bericht über jahr. Nachdem von den Revisoren die Richtigkeit bestätigt wor- seine Thätigkeit auf dem Kongreß. Herr Werner wiederholte den war, wurde der Kassirer entlastet. Jm weiteren wurde hier nach dem uns vorliegenden Bericht alles, was er in Halle beschlossen, vom 1. Januar 1891 Quittungsmarken ein- bereits vorgebracht hatte. Wir verzichten daher auf die Wieder­zuführen. Desgleichen wurde beschlossen, den Namen des gabe seiner Auslassungen und verweisen diejenigen unserer Leser, Vereins zu ändern. Derselbe erhält vom 1. Januar 1891 den die sich besonders für die Werner'sche Episode in Halle inter Namen Arbeiterverein". Der Vorsitzende giebt das Urtheil vom essiren, auf das demnächst erscheinende offizielle Protokoll der Prozeß Lenz und Genossen bekannt. Die Versammlung ist Verhandlungen. Samit nicht einverstanden und beschließt, Berufung einzulegen. Johannisthal . Der hierselbst bestehende Verein ge­Hierauf wurde die Versammlung unter einem dreifachen Hoch werblicher Hilfsarbeiter versammelte die hiesigen Ar­beiter und Arbeiterinnen am 5. Oktober zu einem imposanten auf die Sozialdemokratie geschlossen. Feste, um die Begräbnißfeier des Sozialistengesetzes in ent­sprechender Weise zu feiern. Der Saal war mit rothen Fahnen und Bildern altbewährter Genossen geschmückt. Genosse Frizz Krüger, Rixdorf , hielt die Festrede, welche mit großem Beifall aufgenommen wurde.

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Nach der Versammlung fand ein gemüthliches Beisammen­sein statt, welches die Anwesenden bis 10 Uhr erfreute. Ganz besonderen Beifall erntete ein Berliner Gesangverein, welcher einen Ausflug hierher unternommen hatte und uns mit seinem Besuch beehrte.

Eine Versammlung des Vereins gewerblicher Hilfs­arbeiter Berlins und Umgegend tagte am 19. Oftober im Ver­einshaus Süd- Ost". Die Tagesordnung lautete: 1. Vortrag des Herrn Link über Die Ursachen der Armuth". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 4. Rassenbericht.

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Literarisches.

Eine öffentliche Versammlung der Rohrleger und Helfer Berlins fand am 21. Oktober im Tunnel des Herrn Feuerstein statt. In das Bureau wurden die Herren Ficius, Karpenkiel und Tolksdorf gewählt. Auf der Tagesordnung ſtand: 1. Rechenschaftsbericht vom Streit der Rohrleger und Helfer. Zum ersten Punkt führte der Referent in treffender Weise 2. Bericht über die bisherige Thätigkeit der Berliner Streit- Kontrol­aus, daß sich in dem heutigen Staat zwei Thatsachen scharf Kommission. 3. Stellungnahme zum Vorschlag des Vertrauens gegenüberstehen, nämlich die Fortschritte der Technik und das manns der Metallarbeiter. Zum 1. Punkt erhielt der Kassirer der wachsende Elend der Arbeiter. Die herrschenden Parteien über- Lohn- resp. Agitationskommission, Herr Becker, das Wort. Nach vortheilen die Arbeiter durch Mittel aller Art. Redner unterzieht seinen Ausführungen sind an Gelder zusammen gekommen seit dem sodann die Sozialgesetzgebung einer herben Kritif. Der Vorwurf November vorigen Jahres: Für Marken 149,25 M.; auf Listen Bibliothek politischer Reden. Unter diesem Titel der orthodoxen Parteien, daß das wachsende Elend durch den 555,40 M.; aus Tellersammlungen 70,58 M.; freiwillige Beiträge Abfall vom Glauben herbeigeführt wird, ist gleichfalls zurückzu- 21 M.; auf Kongreßlisten 22,90 M.; von den Putzern 75 M.; scheint im Verlag von Wörlein u. Komp. in Nürnberg in zwanglo weisen, da die moderne Wissenschaft die kirchlichen Dogmen als von den Breslauer Rohrlegern 50 M.; von den Berliner Haus zur Ausgabe gelangenden Heften( à 20 Pf.) eine Sammlung b Unwahrheit hinstellt. Referent wendet sich weiter gegen die Au- dienern 20 M.; von den Klempnern 25' M.; von den Hutmachern vorragender parlamentarischer und außerparlamentarischer pol ficht, daß es immer Arme und Reiche gegeben habe und weist an 30 M.; von den Steinbildhauern 10 M.; von den Rohrlegern tischer Reden aus dem 18. und 19. Jahrhundert, u. A. folche vo der Hand der Geschichte nach, daß unsere Urväter schon in einer Nürnbergs 10 M. Dazu kommen 682,78 m., welche der Agitations Fichte, Lassalle, Mirabeau , Robespierre , Castelar, Hecker 1. fommunistischen Gemeinschaft gelebt haben. Diese hat sich zu der fommission von der vordem bestanden habenden Lohnkommission Das soeben ausgegebene Probeheft enthält neben einer instruktive heutigen tapitalistischen Gesellschaft entwickelt. Aber auch überwiesen wurden. Die Gesammteinnahme beträgt 1671,91 M. Vorrede die berühmte Rede Robespierre's über das Dekret, w diese verfehlt ihren Zweck. Darum müssen wir Ausgaben: An Unterstützungen für Streikende und Ge- nach das Wahlrecht von der Zahlung einer bestimmten Steuer aller Kraft den sozialistischen Lehren zum Siege ver- maßregelte wurden bezahlt 830,15 M.; die Mitglieder der Kom- abhängig gemacht wurde, und die Anklagerede Louvets gege helfen, Darum wird auch der trasse Unterschied ver mission erhielten als Entschädigung, Auslagen 2c. 176,29 M.; für Nobespierre nebst biographischen Notizen. Die zweite Lieferu schwinden, der einige Wenige in Reichthum und Lurus Materialien zum Schreiben zc. wurden 67,42 M. ausgegeben; für soll die Rede Castelar's über Monarchie und Republik" schwelgen läßt, während die große Masse, welche die Werthe Säulenanschläge 104 M.; für Drucksachen 112 M.; Zeitungs- eine Rede Liebenstein's aus dem Jahre 1819 über Breßfreihei schafft, am Hungertuche nagt. Redner ersucht weiter eine rege Inserate 88,05 M.; für Kongreßunkosten 80 m., ein Strafbefehl enthalten. Dieses Lieferungswerk dürfte für viele unserer e Agitation für die Organisationen zu entfalten, in denen die 5 M. Die Gesammtunkosten betragen 1462,91 M., bleiben eine recht interessante Lektüre bieten. Dasselbe ist auch durch Arbeiter für unsere Ziele reif gemacht werden. 209 M. Bestand. Herr Becker wies darauf hin, daß noch so Expedition unseres Blattes zu beziehen. Während der Diskussion schildert uns Kollege Günther die viele der Kollegen mit Liſten im Ausstande sind; es darum nicht Vortheile des Altersversorgungs Gesetzes und giebt zu bedenken, möglich war, die beabsichtigte Schlußabrechnung zu geben. sei es wohl auch zulässig ge= daß, wenn jemand das Malheur haben sollte, 70 Jahre alt zu Aus diesem Grunde daß diese unvollständige Abrechnung von den werden, er sich leicht von den 33/3 Pfennigen den Magen verwesen, derben könnte. andern Mitgliedern der Kommission revidirt worden und nicht Wie nothwendig die Organisation ist, schildert Redner an von extra dazu gewählten Revisoren. Es entspann sich hierüber eine Die Redaktion stellt die Benugung des Sprechfaals, soweit Naum dafür ab geben ist, dem Publifum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemein einem Beispiel. Die Arbeiter der Berliner Messingwerfe waren lebhafte Debatte, in welcher vielfach der Wunsch nach einer Revision be früher sämmtlich Mitglieder des Vereins und errangen mit Hilfe des Kassenbestandes durch extra dazu gewählte Revisoren zum Die Debatte erlangte ihren Schluß durch beffelben viele Vortheile. Jetzt aber gehören nur einzelne dieser Ausdruck gelangte. In dem Sprechsaal- Artikel vom 9. Oktober in Nr. 235 hei Arbeiter zum Verein. Daher müssen sie es sich jetzt gefallen Ablehnung eines Antrags, eine Revisionskommission von es, daß die Metallarbeiter sich ebenfalls um die Räumlichte zu wählen. Herr Karpentiel erstattete der Philharmonie bemüht hätten. Welche Metallarbeiter laffen, daß man ihnen die errungenen Vortheile wieder entreißt. 3 Personen über die bisherige Thätigkeit der Ber - sind, weiß ich nicht, konstatire aber hiermit, daß es der Allgemein Rollege Schmidt kritisirt die Zustände im heutigen Staat und hierauf Bericht Zum 3. Punkt der Tages- Metallarbeiter- Verein nicht war, welcher die Philharmonie tennzeichnet die Staaten, in denen das Volk am religiösesten ist, liner Streif- Kontrolkommission. Er führte Festlichkeiten in Anspruch nehmen wollte, denn wir halten als diejenigen, in denen das meiste Elend und die größte Armuth ordnung ergriff Herr Redkner das Wort. herrscht. Die Arbeiter sollen durch die Religion über ihre wahre aus: Man glaubte, als der Aufruf des Vertrauensmannes der feinem Lokale ein Fest ab, wenn dasselbe nicht zu allen Bersam Metallarbeiter erschien, es sollen von allen Gewerkschaften Dele- lungen unentgeltlich zur Verfügung steht. Lage hinweggetäuscht werden. Das Vergnügungskomitee Nach dem mit Beifall aufgenommenen Schlußwort des girte zu der am 16. November in Berlin stattfindenden Gewerk­des Allgemeinen Metallarbeiter Vereins Referenten famen zwei Fälle des christlichen Humanismus der schaftskonferenz entfendet werden. Dem sei nicht so; sondern es Berlins und Umgegend. Arbeitgeber zur Sprache. Der alte Kollege Bremer hat sich im sollen an der Konferenz nur die Vorstände von bestehenden J. A.: Paul Hey , Dieffenbachstr. 37, Seitenflügel 11. Frühjahr dieses Jahres an dem Barnewig'schen Streit betheiligt, Bentralfommissionen, zentralisirten Gewerkschaften 2c. theilnehmen,

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