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Der Rest des Etats wird sofort in zweiter Lesung im Plenum berathen werden.

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Parlamentarisches.

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11. Sigung der Petitions Kommission, am 11. Dezember 1890. Der schriftliche Bericht bez. der Petition, Rechtsverhältnisse der Handelsagenten betr., wird festgestellt.

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tönnten, unfere Binsen anders als in Gold zu bezahlen, so würde Nie-|[ tönnte; hätten die Verhältnisse sich gefestigt, so würde er] Die sozialdemokratische Fraktion des Reichstage hat mand daran gedacht haben, uns auch nur einen Pfennig zu borgen. einen ihm angebotenen Kampf aufnehmen. Jetzt aber sollte man darauf verzichtet, ihren Antrag auf Aufhebung der Getreide ( Sehr richtig! Ich sehe der Entwickelung der Dinge mit Ruhe die Schwierigkeiten nicht größer machen, als sie seien. Darauf zölle 2c. noch vor Weihnachten auf die Tagesordnung zu bringen, entgegen; nach der Blamage der Silberleute in Amerika fönnen fagte ich: Es scheine fast so, als ob der Herr Reichskanzler eine der Antrag soll vielmehr als erster Initiativantrag unmittelbar Unter diesen Um die anderen Länder sich darauf verlassen, daß Deutschland stets Schonzeit verlangte, bis zu einer Zeit, wo er im Kampje gegen nach den Ferien zur Verhandlung kommen. Geld genug haben wird, um seine Bahlungen zu leisten. Wenn uns träftiger sei, wie heute. Ich sagte, wenn das so gemeint fei, ständen wird an der Absicht festgehalten, im Plenum vor Weih Die freie Prägung des Silbers in Amerika durchgeführt werden müßte ich es ablehnen, diese Schonzeit zu bewilligen. Darauf nachten nur noch die Zuckersteuervorlage in erster Berathung wird, dann werden wir ja ſehen, wie das Experiment verläuft; fagte der Herr Reichskanzler, so sei diese Aeußerung nicht gemeint erledigen; alsdann soll, und zwar Sonnabend dieser Woche, der trotzdem Herr v. Scholz, ein sehr genauer Kenner der Münz gewesen. Also ich habe keine Schonzeit angeboten, sondern um- Reichstag sich bis zum 8. Januar 1891 vertagen. verhältnisse, nicht mehr da ist, habe ich zum neuen Finanzminister geehrt eine Andeutung des Herrn Reichetanglers, welche feiner­Die X. Kommission des Reichstages zur Vorberathung das Vertrauen, daß er sich auf solche Experimente nicht einlaffen feits als ein solches Berlangen ausgelegt werden konnte, für meine der Krankenkassengesetz- Novelle besteht aus 5 Freiſinnigen, wird. Herr Windthorst hat seine Stellung der Kolonialpolitit Person abgelehnt. Ich habe dem früheren Heren Reichskanzler 1 Boltsparteiler, 2 Sozialdemokraten, 1 Polen , 9 Zentrum gegenüber geändert; er hat 1884 meine ablehnende Haltung ge- auch nie eine Schonzeit angeboten und werde mich hüten, jemals männern, 3 Nationalliberalen, 2 Reichsparteilern und 5 Konser theilt, aber seitdem sein Antrag hier vorgekommen ist, hat eine solche anzubieten.( Heiterfeit.) eine erhebliche Wendung stattgefunden und ihm iſt es Abg. Bamberger : Der Herr Reichskanzler hat den Beweis vativen. Vorsitzender Freiherr v. Wendt( Zentrum), Stellvertreter Graf Holstein( fons.), Schriftführer Wollrath( freis.), Krämer zuzuschreiben, daß wir so tief in die Kolonialpolitit hinein- gegeben, daß er mir vollständig gewachsen ist. Was mich an( nat.- lib.), Schädler,( Bentrum), Schier( fons.) Sonst gehören der ( Bentchriftführer Schierollrath( freiſ.), Krämer gekommen find. Herr Windthorst gehört jetzt zu den stärksten Kolonial- geht, so werde ich ihn nur dann angreifen, wenn ich Grand Kommission an die Freifinnigen Gutfleisch, Hirsch, Eberty, schwärmern, denn er denkt sogar an die Gründung deutscher Dazu zu haben glaube, sonst werde ich es vorziehen, ihn nur zu Schent, Volksparteiler Bärle, Sozialdemokraten me ofenbur Auswandererkolonien daselbst und hat sogar den Bau einer Eisen- widerlegen, und nicht anzugreifen. Dann glaubte er mich be- und Seifert, Pole Dziembowski, Zentrumsmänner Szafu, bahn verlangt. Wenn er dafür die Zustimmung des Hauses lehren zu müssen über parlamentarischen Gebrauch. Ich glaube und Seifert, Pole Dziembowski, Zentrumsmänner Szafi, erhält, dann werde ich beantragen, daß die erste Lokomotive, nichts gefagt zu haben, als was meiner Meinung nach auch in Droste- Vischering, Kröber, Megner. Stöbel, Hitze, Graf Preyfing ( Dillingen ), die Nationalliberalen Buhl, Möller, Reichsparteiler welche in den afrikanischen Urwald führt, den Namen Dr. Lud: England durchaus zuläffig ist. Es ist im englischen Parlamente Kardorff, Merbach, Konservativen Wichmann, von Schleinig, von wig Windthorst trägt.( Große Heiterkeit, Windthorst nimmt sein durchaus nicht verboten, während schwebender Verhandlungen zu Schulenburg. sprechen, sondern das einzelne Mitglied hat fogar das Recht, an Von der Wahlprüfungs- Bommission wurde heute die Reichskanzler u. Caprivi : In der ihm eigenen urbanen den Minister eine Frage zu richten; und er hat eigentlich die Weise hat der Vorredner dasselbe wiederholt, was der Abg. Pflicht, zu antworten; und nur wenn es genirt, bittet er das Haus, Bahl des Abg. Dr. Sanel- Kiel für giltig erklärt. Gleichzeitig Richter an anderer Stelle schon einmal gesagt hat, daß mir noch auf eine Antwort zu verzichten. Ich habe also nur gethan, was wurde wegen einer Reihe von Protestpunkten, in welchen Ein eine gewiffe Schonzeit gewährt werden solle. Was meine Person England allgemein zulässig ist. schränkung der Oeffentlichkeit durch Ausweisung der Vertrauen männer der Arbeiterpartei behauptet wird betrifft, so habe ich eine Schonzeit niemals verlangt( Sehr gut! Bur Geschäftsordnung bemerkt rechts) und ich würde bitten, sie mir hier nicht angedeihen zu Abg. Liebermann v. Sonnenberg: Durch den Schluß schlossen. Abg. Liebermann v. Sonnenberg: Durch den Schluß schloffen. In Bezug auf die Wahl von Hermes Branden laffen. Ich weiß auch nicht, daß die Regierung, der ich vorstehe, der Debatte ist mir das Wort abgeschnitten. Ich wollte mich burg liegt die Abschrist eines Zirkulars des Landraths des Kreises Dinge getrieben hätte, die sie in den Ruf kommen lassen darauf beschränken, Herrn Bebel zu bitten, feine beabsichtigten vor, laut welchem zur Stichwahl am 2. April die Wahlvorsteher tönne, fie wäre schonungsbedürftig.( Beifall rechts.) So Untersuchungen über die Verhältnisse der Landbevölkerung aus- angewiesen wurden, alle nicht im Wahl bezirk ansässigen Per lieb mir die freundliche Aeußerung des Herrn Bam- zuführen. Er wird dabei auf merkwürdige antisemitische Resultate fonen den Zutritt zu dem Wahllokal zu verweigern. beschlossen, den Originalwortlaut des Zirkulars einzufordern, bis berger war, so war mir der Ton, den der Abg. Richter stoßen.( Heiterkeit.) anschlug, doch lieber. Ich befand mich in dem Gefühl Darauf wird entsprechend einem Antrage der Abgg. Graf zum Eingang desselben aber die Entscheidung über die Giltigkeit Von Interesse war die Erklärung von eines alten Offiziers, der da weiß, er befindet sich in der Behr, v. Benda, v. Frege, v. Huene und Rickert der größte Theil der Wahl auszusehen. Nähe des Feindes, aber er sieht ihn noch nicht. Da fällt der des Ordinariums und das gesammte Extra- Ordinarium, sowie fonservativer Seite, daß das Zirkular durch die angedrohte sozial erste Kanonenfchuß, und man hat das belebende Gefühl: da ist ein Theil der Einnahmekapitel des Etats, außerdem das Etats demokratische Ueberfluthung" der Landkreise angeregt aber aud er.( Sehr gut rechts.) Ich muß annehmen, daß meine wenigen gefeh und das Anleihegesetz in die Budgetkommission verbegründet sei. Worte über unser Verhältniß zu Desterreich nicht ganz werthlos wiesen. gewesen sein tönnen, denn es ist bereits der dritte Redner da­gegen aufgetreten. Um im Bilde des alten Soldaten zu bleiben, ich bin aus dem groben Geschützfeuer in das fleine Gewehrfeuer Es folgt die Berathung der Deutschrift über die Ausführung gefommen.( Heiterkeit.) Weil ich der Meinung bin, daß es nicht der seit 1875 erlassenen Anleihegeseze. Eine Debatte findet nicht Bur Bekämpfung der Sozialdemokratie soll die Schule richtig ist, störende Betrachtungen über schwebende Verhandlungen statt. Der Präsident erklärt, daß durch die Vorlegung den anguftellen, enthalte ich mich, auf das Einzelne einzugehen. Wenn gesetzlichen Vorschriften genügt ist. unter andern auch dadurch befähigt werden, daß die Unterricht auch Bamberger mehr Kenntniß von den voltswirthschaftlichen In zweiter Lesung wird der G.E., betreffend die Kontrole pläne auf nationaler Grundlage umgestaltet werden, d. h. daß Verhältnissen hat, als ich, so tenne ich doch die politischen Vor- des Reichshaushalts und des Landeshaushalts von Elsaß im Mittelpunkte des Unterrichtes in Butunft das deutsche und verhandlungen wegen dieses Vertrages beffer als er, und Lothringen für 1890/91 ohne Debatte unverändert angenommen. besonders die deutsche Geschichte steht. Nun läßt sich Geschichte ich muß danach sagen, daß ich Aeußerungen über Schluß gegen 5 Uhr. Nächste Sigung Freitag 11 Uhr. auf zwei Arten lehren. Sie fann mit rüdsichtsloser Offenheit diese Sache in dieser Versammlung für durchaus schäd=( Erste und zweite Berathung des türkischen Handelsvertrages; so, wie sie war, also unparteiisch vorgetragen werden. Wer diefen Weg bei der deutschen Geschichte einschlägt, der wird, lich halte. Wenn ich auch neu in parlamentarischen Sitten bin, Zuckersteuer- Vorlage.) so möchte ich doch annehmen, daß ich mich durch meine Bitte selbst wenn er sich jedes Kommentars enthält, sehr bald die über Bisher hat man es auf nicht ins Unrecht gesezt habe, denn, so viel ich weiß, ist es in zeugtesten Demokraten ausbilden. dem konstitutionellen England Sitte, wenn ein Vertreter der unseren Schulen noch niemals mit einem unparteiischen Unterricht in der deutschen Geschichte versucht, weil man das Resultat vor Regierungen bittet, politische Aeußerungen über schwebende Ver­herfah. Man hat immer nur den zweiten Weg eingeschlagen, handlungen zu unterlassen, dann hat man die Gewohnheit, abzu­von dent man vermuthlich auch in Zukunft nich brechen. Ich habe keine Macht, das zu bewirken, ich kann nur abgehen wird, man hat sich auf Den Parte konstatiren, daß, wenn ein Schaden daraus entsteht, die Ver­standpunkt gestellt vorgetragen, antwortung nicht auf mir liegt. Herr Bamberger hat die Aus­führungen des Herrn v. Plener zum Theil verlesen, aber eine geeignet war, die monarchische Gesinnung in den jugendlichen Gemüthern zu stärken. Aber der gehoffte Erfolg trat nicht ein andere Stelle nur umschrieben, wo es heißt: Deutschland muß und die antimonarchische Strömung nahm immer weiter zu. De aus innerpolitischen Gründen Ermäßigungen der Getreidezölle Da eine Reihe von Petitionen die Zollangelegenheiten be gehoffte Erfolg ist gerade deshalb nicht eingetreten, weil alle unter allen Umständen eintreten lassen, ohne von uns be fondere Rompenfationen verlangen zu tönnen. Ich stelle anheim, handeln, unter Buziehung von Regierungstommiffaren berathen" Gefährliche" im Unterricht verschwiegen wurde. Man frage m ob Aeußerungen, wie sie hier im Hause gefallen find, Herrn werden sollen, der Herr Kommissar aber nicht erschienen ist und bie, welche sich nach dem Verlassen der Schule als Studenten ode von Plener von dieser Anschauung abzubringen.( Beifall rechts.) derartige Fälle des Ausbleibens der Kommiffare bereits mehrfach in ihrem prattischen Beruf mit dem Studium der Geschichte be Abg. Hahn( dkonf.) entschuldigt Herrn v. Frege, der zu vorkamen, so wird seitens des Vorfigenden der Kommission, Abg. fchäftigt haben. Sie würden uns erzählen, wie sie vor Staune einer Berathung des Landes Kulturraths nach Dresden berufen Dr. Bifing, unter Zustimmung aller Anwesenden, Beschwerde die Augen aufgerissen haben, wie ihnen die Nöthe des Borne und der Scham ins Gesicht geschossen ist, als sie erkannten, da fei. Nach seiner Rückkehr werde er Herrn Bebel antworten. beim Ministerium geführt werden. Gegen Ende der Sigung geht eine Entschuldigung des man sie auf der Schule schimpflich betrogen hatte. Die Wahrhe Nach Bebel's Brandrede hätte Herr Bamberger sich wohl hüten follen, folche Worte ins Bolt zu schleudern, es hätten sich Staatssekretärs von Malzahn bezügl. des Ausbleibens der ist nie so wirksam, als wenn sie uns lange Zeit hindurch vo Die Parteien verbündet, um vereinigt dem Bolt das Fell über die Regierungsfommiffare ein, welches ersucht, die Meldung der enthalten wird und endlich doch zu uns gelangt, und nirgend Ohren zu ziehen.( Bustimmung rechts.) Redner vertheidigt die Sigungen nebst Tagesordnung frühzeitiger an das Ministerium ruft sie dann einen solchen Zorn hervor, als gerade bei der Getreidezölle und die Kolonialpolitit. Die Sozialdemokraten gelangen lassen zu wollen. Der Vorsitzende wird zur Regelung Jugend; denn das Dichten und Trachten des menschlichen fagen immer, was sie nicht wollen; sie nennen das bestehende der Verhältnisse weitere Schritte unternehmen. Herzens ist nicht böse, sondern gut von Jugend au Ref. Abg. Hnify hält die Petition für ungenügend be- und es stellt sich, wenn es nicht gerade in der Brust eines A Steuerfystem einen Unfinn, aber sagen nicht, welche Stenern fie denn wollen. Daß auch andere Leute als die Sozialdemokraten gründet dieselve enthält nur den Versammlungsbeschluß ohne gehörigen der befihenden und herrschenden Klasse schlägt, immer die Reichen heranziehen wollen zur Steuer, beweist der Versuch Motive und beantragt, über dieselbe zur Tagesordnung über: auf die Seite des Rechtes. Die Männer der jetzt herangewachsenen der Konservativen, die reicheren Einkommen mit 3 v. T. heran- augehen. Die jetzigen Bestimmungen des Handelsgefeß- Buches Generation haben als Knaben die patriotischen Feste der Jahr zuziehen. Alle irdischen Verhältnisse haben Fehler, die man ver- feien zweckentsprechende, auch gehe aus der Petition nicht flar 1870 und 71 jubelnd erlebt, und sie haben als Jünglinge Jahre 1878 nach den Attentaten den tönigstreuen Entrüstung beffern fann; im Zukunftsstaat Bebel's wird auch nicht alle hervor, was die Betenten eigentlich wollten. taumet mitgemacht. Sie sind also förmlich mit Vaterlandsliebt Noth aus der Welt geschafft sein. Wenn Bebel die Verhältnisse Der Korreferent Abg. Dr. Pieschel schließt sich dem an. auf dem Lande im Osten tennen würde, dann würde er wissen, Die betreffenden Petitionen werden von der Tagesordnung und Königstreue großgefängt worden. Aber sie haben freilid daß die Wohnungen auf dem Lande viel beffer find, als die für heute abgesetzt. Ueber die von den sonst vorliegenden auch zu einer Zeit, wo sie eben anfingen, die Welt mit offenen Keller und Dachwohnungen in den großen Städten, welche Petitionen wird nur über diejenige, welche eine erfamm- Augen zu betrachten, die brutale Handhabung des Ausnahme und haben sich auf die Seite de die armen Arbeiter zu hohen Preisen nehmen müßten. Tung taufmännischer Angestellter, die in Gratweil's geseges mit angesehen Die Petition Unterdrückten gestellt. Also ob man der Jugend die Wahrheit an die Stelle Sälen stattfand, einreichte, ausführlich diskutirt. fagt uns nicht, was Herr Bebel der bestehenden Staats- und Gesellschaftsordnung setzen will. fordert eine Aenderung des Artikel 61 des Handels- Gesetz fagt oder vorenthält, der Erfolg ist in beiden Fällen so ziemli derfelbe: der Sozialdematratie müssen alle Dinge zum Beste Wenn die Sozialdemokraten den Landbewohnern ihren Gott und buches. Abg. Goldschmidt findet die Petition nicht geeignet zur dienen. ihre Königstreue aus dem Herzen reden wollen, dann wissen die Die schlechte Bezahlung und die lange Arbeitszeit, welche Landbewohner, wie sie sich zu verhalten haben.( Beifall rechts.) Grörterung im Plenum, da sie unmotivirt sei, deshalb auch kein Abg. v. Bardorff(.- B.): Herrn Bebel fann ich zugeben, Material zur Gefeggebung biete. Die Verkürzung der Kündigungs- die Pferdebahn- Gesellschaften hier in Berlin wie auch anderwärt daß die Wohnungsverhältnisse in Schlesien nicht immer so gut frist sei ein zweischneidiges Schwert und eine Anregung sei von bei ihren Angestellten eingeführt hat, ist schon oft Gegenstand Berliner unserer Erörterungen gewesen. Es zeigt sich hier wieder einmal waren, wie in den anderen Provinzen, aber sie waren immer noch maßgeblicher Seite in dieser Hinsicht nicht gegeben. beffer, als die Wohnungen der Arbeiter in den Städten. Die aufmännische Verbindungen waren gegen die Absicht der Ver- der alte Erfahrungssas, je länger die Arbeitszeit ist, desto g Arbeiter gehen nicht dahin, wo die Lebensmittel billiger find, kürzung der Kündigungsfrist. Man dürfe nicht auf jede An- ringer sind auch die Löhne. Alle Petitionen in dieser Beziehung sondern dahin, wo sie theurer sind. Die Rede Bebel's war eine regung hin die Aenderung eines Gesetzes in Angriff nehmen. Abg. Geyer bittet die Petition nicht in dieser Weise zu er- fid haben bis jetzt wenig oder gar nichts genügt, die Herre geschickte Agitationsrede, aber wir wissen, daß wir mit einer gefährlichen Gesellschaft zu kämpfen haben und werden mit ihnen ledigen Die Kommission, welche die Gewerbenovelle berieth, habe auch beim Verzehren derselben sagen müssen, ein gut Theil der fertig werden. Der Umsturz der bestehenden Gesellschaftsordnung sich mit derfelben Angelegenheit befaßt, es würde dann ebenfalls selben ist mit der Gesundheit und dem Lebensglück des Arbeiter rotirde nur zu einer Anarchie führen, denn nur in der friedlichen der betr. Artikel des Handesgeseh- Buches haben geändert werden erkauft. Doch abgesehen von diesem Hauptübelstande giebt Entwickelung lassen sich die Fortschritte des Geistes erreichen, bie müssen, wenn die Kommission zu Gunsten der Verkürzung der noch andere Mißstände, die bei nur einiger guten Willen abzu wir jest erreicht haben und weiter erreichen werden. Die Sozial- Kündigungsfrist entschieden hatte. Vielleicht sei sie als Material fchaffen wären. So wird uns heute mitgetheilt, daß z. B. a demokraten wollen diese friedliche Entwickelung nicht, sprechen aber au benügen, weshalb Redner sie zur Kenntnißnahme der Regie- der Linie Stromstraße( Moabit )- Leipziger Blatz- die Regelung ihre Gedanken nicht offen aus. Ich will es aber offen aussprechen, rung zu bringen beantragt. Abg. Dr. Guifleisch äußert sich in derselben Weise, wie der des Dienstes der Beamten in einer Weise erfolgt ist, die der Ab daß die bestehende Gesetzgebung zur Bekämpfung der Sozial­mit nur fleiner Unterbrechung so spät, daß der Beam demokratie nicht ausreicht. Die Erfahrung wird es balo lehren. Abg. Goldschmidt. Abg. Hulk hebt hervor, daß eine Schrift des Herrn Hiller, bei solcher Regelung des Dienstes nicht im Stande ( Widerspruch links.) Wenn die Staatsmaschine bei großen Streits still steht, so ist die Gesetzgebung nicht ausreichend. Ich des Vorstandes der Leipziger Handlungsgehilfen, den Abgeordneten feine Familie am Tage aufzusuchen. Kommt er des Nachts spät will wünschen, daß ich unrecht habe.( Zustimmung rechts.) zugesandt fei, die nichts derartiges fordere. Hiller vertrete eine heim, so findet er Weib und Kinder schlafend; denn die Fra Abg. Willer( wildliberal): In der Nede Bebel's war so Majorität, während seines Wissens die Versammlung, welche vor fann nicht so lange wach bleiben, sie muß früh morgens no viel Gutes und Richtiges enthalten, daß dadurch das unrichtige liegende Petition sandte, schwach besucht gewesen sei. Der Auszeitiger als der Mann aufstehen, das Frühstück und den Kaffe Die Bourgeoisie gebraucht häufig die schöne Phrase überwogen wird; aber die Antworten der letzten beiden Reden druck, die Kündigungsfrist müsse mindestens 1 Monat be- bereiten. waren nicht geeignet, das Unrichtige zu widerlegen, fie zeigten tragen", set untlar, ganz abgesehen davon, daß feine Motive der die Sozialdemokratie gehe in ihren Konsequenzen auf eine 3er nur die Reformbedürftigkeit der Zustände. Das Zollsystem Petition beigegeben werden. Gr bleibe bei seinem Votum, das störung der Familie und des Familienlebens hinaus. Ist nich in Wahrheit diese Ausbeutung der menschlichen Arbeitstraft kommt nur den großen Betrieben zu gute; die Francken- von den übrigen Rednern unterstützt wurde. stein'sche Klausel des Zolltaris- Geseges zwingt das Reich, Atg. Geyer erklärt, daß die Petition jedenfalls unter dem Berstörung des Familienlebens der Arbeiter, wie ke fchlintine feine Einnahmen an die einzelnen Staaten theilen, und feinerfeits Schulden aufzunehmen; hoffentlich fei. Die Frage sei und bleibe im Fluß. Ob eine Mehrheit oder tönnte in dent speziellen Falle hier Abhilfe geschafft werden werde dieser Uebelstand bald beseitigt. Die Buderſteuer foll Minderheit der kaufmännischen Angestellten die Ansichten der Die Direktion brauchte nur eine Tag und Nachtschicht mit de endlich reformirt werden, es müßte nun auch die Differential Betenten theile, sei nicht festzustellen, ein Plebiszit habe nicht nothwendigen Personal einführen; die Attionäre fönnten dan fteuer für den Spiritus einheitlich geregelt werden. Mit der stattgefunden. Herr Hiller vertrete die Majorität der Leipziger trotzdem noch die fetten Gewinnantheile in ihre großen Taschen Ermäßigung der landwirthschaftlichen Zölle wird auch die Er- Handlungsgehilfen, ob diese Majorität an Zahl die Zahl der stecken. Die bei der Feuersbrunst am Schiffbauerdamnt mäßigung der Industrie Schutzölle Hand in Hand gehen Berliner , welche die Petition unterstützen, erreiche, sei ebenfalls nicht festzustellen. Diese Frage jei irrelevant. Da außerdem eine Schaden gefommenen Personen befinden sich glücklicherweise außer müffen. Der Hausdiener Fürst und der Schuhmacher Die Diskussion wird geschlossen. Persönlich bemerft eine Schonzeit angeboten und hat das seinerseits abgelehnt. In für weitere Berathung unter Buziehung eines Regierungs so daß diese beiden Patienten wohl schon in einigen Tagen Abg. Ridjter: Der Herr Reichstanzler meint, ich hätte ihm Abg. Goldschmidt in Aussicht genommen fet, fo fet er, Redner, Lehrling Friebel haben nur leichtere Verlegungen davongetrage der Charitee werden entlassen werden können. Die Brandrounde diesem Punkte muß ihn fein Gedächtniß wohl ganz verlassen tommiffars. haben. Nach dem amtlichen Rommiffionsbericht der Militär Diefer Antrag wird gegen die sozialdemokratischen Stimmen des Dienstmädchens Thiele erweisen fich dagegen als so erhebliche fommission des Reichstages äußerte der Reichstanzler in der abgelehnt und die Petition als ungeeignet zur Erörterung im daß deren völlige Heilung wohl drei Monate in Anspruch nehme Rommiffion, indem er die schwierige Situation der Regierung Plenum erklärt. Ginige andere Petitionen finden noch ihre Erledigung, ohne Gellende, weithin schallende Hilferufe riefen vorgeste schilderte, die durch den Rücktritt des fruheren Reichsfanglers Fürsten Bismarck entstanden wäre, daß die einfachsten ein besonderes Intereffe zu erregen. Nacht in der Kottbuserstraße, in der Nähe des Kottbuser lage Nächste Sigung Freitag, den 12. Dezember, Vormittags in wenigen Augenblicken eine ungeheure Wienschenmenge zufammen Geschäfte der Regierung jetzt schwer fallen; man sollte Sich auf der Erde herumwälzend und um sich schlagend feige daher keine Doktorfrage aufbringen, die zu einer Krisis führen 101 Uhr.

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Revision des Handels Gesezbuches nach den Andeutungen des Lebensgefahr.

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