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Der Schloffer Richard Rodrian, der Einberufer jener Arbeits­lofen- Versammlung vom 18. Januar 1894, welche durch den sogen. Gummischlauch Prozeß ein Nachspiel für acht Redakteure hatte, ist, der" Post" zufolge, nach Verbüßung einer dreijährigen Gefängniß strafe, die er sich wegen Eigenthumsvergehens zugezogen hatte, entlassen worden.

Verhaftung eines fremden Raubmörders. Auf dem Auss wanderer- Bahnhof Rubleben bei Spandau wurde am Sonnabend infolge Requisition der Staatsanwaltschaft in Thorn der Schuhmacher Razemohr aus Warschau verhaftet, der im Verdacht steht, in Ruß­ land einen Raubmord begangen zu haben. Er befand sich auf der Reise nach Hamburg , um nach Amerika auszuwandern. Er ist zu nächst nach dem Amtsgericht in Spandau gebracht worden.

Gerichts- Beitung.

Die Frage, ob Wilhelm 1 . von der katholischen Kirche heilig werden die Süge ab Berlin um awet und nach Berlin um drei einiger Zeit der Haus- und Grundbesizer- Verein von Zempelhof gesprochen werden kann die protestantische Kirche hält die Heilig gegen ihre jezige Bahl von 101 in jeder Richtung( bis Behlen in einer Eingabe an die Direktion der Großen Berliner Pferdebahn sprechung durch irgend einen Menschen grundsäßlich für verwerflich dorf oder Wannsee ) vermehrt werden; doch nur an den-bie Bitte gerichtet, die auf der Tempelhofer Linie verkehrenden diese Frage wird von dem in solchen Dingen gewiß authentischen Wochentagen. An den Sonntagen fallen davon ab Berlin 42 und Wagen an falten Tagen zu heizen. Und auf diese Eingabe hat der Zentrumsblatte Mainzer Journal" beantwortet, und zwar zu nach Berlin 44 Büge fort, sodaß, genau wie in jedem früheren Berein jetzt von der Direktion den Bescheid erhalten, daß bei Ein­unferem lebhaften Bedauern im verneinenden Sinne. Sommer, für den von Jahr zu Jahr gewaltiger anschwellenden Ausführung des elektrischen Betriebes die zur Verwendung kommenden Schade. Einen von der katholischen Kirche heilig gesprochenen flugsverkehr der Wannseebahn nur je 60 Sonntagszüge" übrig Motorwagen sämmtlich mit Heizvorrichtungen versehen werden Preußenkönig hätten selbst wir Sozialdemokraten intereffant gefunden. bleiben. Die vielen Verschlechterungen im Sonntagsverkehr laffen sollen. Den modernen Radanpatriotismus, der zur Zeit in jeder fast den Verdacht aufkommen, daß im Hinblick auf die Verfrommungs- Auf dem Müggelsee ist noch ziemlich starker Eisgang. Hinter Beziehung verhätschelt wird, charakterisirt das fromme Volt" mit Verordnung das Publikum vom Genuß der freien Natur abgehalten dem Seeschlößchen liegen gewaltige Eisblöde aufgethürmt, aber der folgenden Worten: und zur Füllung der zahlreichen leerstehenden Kirchen- Neubauten ver: Schifffahrtsverkehr ist troßdem schon im Gange. Auch die Ruderer Leider sind die allermeisten der patriotischen Feiern nur eine leitet werden soll. find bereits bis Königs- Wusterhausen vorgedrungen. andere Form der Vergnügungssucht, welche nicht nur das Das Ende vom Liede. Wiederholt haben wir auf die frag wirthschaftliche und persönliche Wohlbefinden der Familien zer- würdigen Geschäftspraktiken der hiesigen Direktion der Kranken­stört, sondern felbft an den geistigen Fundamenten des Reiches versicherungs- Gesellschaft, Concordia" hingewiesen. Nunmehr rüttelt. Man bält eine lustige Feier, deren Bestandtheile Essen, wird im Berliner Tageblatt" folgendes berichtet: Laut einer Mit­Trinken und Tanzen sind, schon für eine" patriotische" Leistung. theilung der Aachener Subdirektion der Concordia", allge In ganz ungefährlichen Lagen redet man von Opfer und Singabe meinen Versicherungsgesellschaft, Berlin , Gneisenaustraße, ist der erste von Gut und Blut und ist dabei doch nicht fähig und willig für Direktor der Gesellschaft, Böhlert, mit allen flüssigen Geldern, das, was das Vaterland wirklich erhält, ein kleines Opfer an Zeit, wozu auch die baar eingezahlten Aktien der Concordia" gehören, Geld und Bequemlichkeit zu bringen. Das Wort Patriotismus" flüchtig. Die Gesellschaft domizilirte früher in Riel, und hatte wird zur abgenügten Phrase, die man sich bei Braten ihren Wohnsiz im Mai vorigen Jahres nach Berlin verlegt. und Wein ganz gern gefallen läßt. Aber die Fernerstehenden Böhlert hat, ähnlich wie der Margarinefabrikant Mohr, gegen eine werden dadurch nur verbittert." Wie die ,, Zeit" hört, wird Prof. Adolf Wagner gegen ganze Anzahl Blätter, die über das Geschäftsgebahren der Die Bedientenhaftigkeit der gutgesinnten Preffe leuchtet Concordia" ungünstiges mitgetheilt hatten, Strafantrag gestellt. die Nordd. Allg. 3tg." die Beleidigungeklage anfirengen. Profeffor wieder einmal aus einer Klage hervor, die ein Berliner Ror Die Klagen werden nun wohl nicht zum Austrag vor Gericht Wagner sollte feine freie Zeit nüßlicher verwenden, als zur respondent in der Rheinisch- Westfälischen Zeitung" über die Miß- kommen." Leider sind unter den betrogenen Rassenmitgliedern auch Abfaffung von Klagefchriften gegen das Oberreptil. In dem Bericht über den Theater- Prozeß Dr. Brahm gegen stände bei einem Kostümfest losläßt, das der hiesigen Presse zufolge viele Arbeiter. fürzlich im föniglichen Schlosse abgehalten wurde. Nachdem die Heiratheerlaubniß als Prämie für Wohlverhalten. Zur Dr. Blumenthal ist infolge eines Schreibfehlers, die dem betrübende Mittheilung vermerkt worden, daß man bei diesem Fefte Erklärung der Frage, warum Arbeitermangel auf den patriarchali- letzteren für jede Uebertretung des Verbotes von Vereins Vor die wenigen Berichterstatter, die zugelassen worden seien, boch oben schen Domänen unserer oftelbischen Edelsten und Besten herrscht, stellungen angedrehte fiskalische Strafe auf 100 m. angegeben in einer verlorenen Ecke des Weißen Saales untergebracht habe, heißt tann vielleicht auch die folgende, der Landsberger Neumärkischen worden. In Wahrheit wurde diese Strafe für jeden Uebertretungs­Beitung" vom Sonntag entnommene Anzeige dienen:" 3u sofort fall auf 1000 M. festgesetzt. " Dagegen hatte der allerdings nicht im günstigen Sinne viel- oder zum 1. April wird ein selbstthätiger, in seinem Fach durchaus Ein psychologisch merkwürdiger Fall beschäftigte gestern die genannte Vertreter eines großen Londoner Blattes( der Bashford?) erfahrener Gärtner gesucht. Derselbe tann bei 3u- pierte Straftammer des Landgerichts I . Aus der Unter­wieder die besondere Genugthuung, als Gleicher unter Gleichen friedenheit zum Herbst heirathen. Zeugnißabschriften suchungshaft wurde die 22 jährige Buchhalterin Emma Herzfeld mitten in der bevorzugtesten Hofgefellschaft herumzuwandeln und ab sind einzusenden nebst Gehaltsansprüchen. v. Schuckmann, vorgeführt, welche sich in über 50 Fällen der Unterschlagung zum und zu einen Blick mitleidiger Berachtung auf die armen deutschen Rohrbeck, Kr. Arnswalde." König Stumm hat wohl oder Gesammtbetrage von zirka 7000 M. fchuldig gemacht haben sollte. Berufsgenossen hoch oben unter dem Dache des fönigl. Schloffes zu übel sich seines mittelalterlichen Ropulationseinspruchs be- Sie räumte die Strafthaten ein, führte aber zu ihrer Entschuldigung senden." Würde die bürgerliche Presse von einigermaßen reputir geben müssen. Wenige Meilen von Berlin hat das ländliche an, daß sie mit einer frankhaften Neigung für den Genuß geistiger lichen Leuten befehligt werden, denen das Geschäft nicht über die Proletariat es anscheinend noch nicht soweit gebracht, daß es ohne Getränke behaftet sei. Bor etwa 2 Jahren habe sie angefangen zu Gesinnung geht, so hätten sie unter folchen Umständen bei aller gnädige Erlaubniß" heirathen darf. Aus der Annonce geht trinken und von dieser Zeit an habe sie täglich mindestens zwei Loyalität Kostümfest Rostümfest sein lassen. Aber die gutgesinnte nicht mit Klarheit hervor, ob der Gärtner bei erworbener Zu- Flaschen Wein zu sich nehmen müssen, um arbeiten zu können. Da Breffe verdient genau die Behandlung, die ihr von oben herab zufriedenheit die Braut nach eigener Wahl nehmen darf, oder ob er fie nur schwere, theuere Sorten, zumeist Portwein oder Tokayer zu theil wird. Sie fann zum theil gar nicht schofel genug behandelt fie vom Edelsten und Besten geliefert erhält.p 5 M. die Flasche getrunken habe, so tämen im Laufe von zwei Im Zirkus Renz ist am Mittwoch Benefizvorstellung für den Komiker Jahren etwa 7000 M. heraus. Durch die Beweisaufnahme wurde feftgestellt, daß die Angeklagte zunächst Stellung in einem hiesigen Zu dem allgemeinen Volfsjubel, der für die Tage vom Lavater Leen. 21.- 23. März angesetzt worden ist, schreibt die" Post": Für die Die Direktion des Paffage Panoptikums giebt bekannt, daß die größeren Konfektionsgeschäft mit einem Anfangsgehalt von 30 m. Benten irfeier am 22. März bieten die Vorarbeiten insofern sehr Vorstellungen der Samoaner täglich um 112, 122, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 Uhr monatlich gefunden hatte. Durch ihre Tüchtigkeit und Zuverlässig stattfinden. feit arbeitete sie sich nach und nach bis zur ersten Rassirerin mit erheblie Schwierigkeiten, als die Gefahren, die die Ansammlung großer Boltsmengen mit sich bringt, zu überwinden sind. Da die Odd Fellow- Loge, Alte Jakobstr. 128 einen Mastenball ab. Wir Jahre Die Krankenkasse ,, Stobwasser" hält am 13. März in der einem Gehalt von 150 M. monatlich berauf. Im vorigen fie eine gleiche Stellung in einem ähn ganze Garnison Berlins an der Feier theilnimmt, wird nahm fchon für sie ein sehr erheblicher Raum zur Aufstellung nöthig sein. weisen darauf hin, daß dies Lokal der Arbeiterschaft nicht zur lichen Geschäft an. Am 27. Oftober reichte ihr Chef ihr Verfügung steht. eine Anzahl Banknoten nebst Begleitschreiben über das Pult Es scheint nicht ausgeschlossen, daß sich dafür die Straße Unter den einen Briefumschlag au Linden in ihrer ganzen Ausdehnung als nothwendig erweisen herüber mit dem Auftrage, sle in betreffende Adresse abzuschicken. Am wird. Zieht man weiter in Berücksichtigung, daß für die An- und thun und an die Abfahrt der geladenen Gäste, sowie den Abmarsch der Truppen die folgenden Tage traf eine Depesche ein mit der Nachricht, daß sich nächsten Paralelstraßen benutzt werden müssen, so erscheint es nicht in dem Briefe 1000 m. zu wenig befunden hätten. Die Postbehörde ausgeschlossen, daß die Absperrungen bei dieser Gelegenheit leitete eine eingehende Untersuchung ein, wobei sich ergab, daß der einen sehr erh; blichen Umfang annehmen werden. Da der Brief unspoliirt aufgegeben und an die Adresse befördert worden 22. März ein nationaler( 3) Festtag ist, darf man man wohl Ein ehemaliger preußischer Offizier, der es in Amerita mit war. Es wurde ein ganz gleichartiger Brief mit der vollen auf erwarten, daß eine Schädigung der Anwohner der in müßlicher Arbeit versuchte, ist bei diesem schweren Bemühen elend gegebenen Summe hergestellt und dieser war um so viel schwerer Frage kommende Straßen, besonders der Linden, der Behren zu grunde gegangen. Richard v. Sydcw, ehemaliger preußischer wie der erste Brief, als das Gewicht eines Laufendmarkscheines und Französischen raße, sowie der diese wieder schneidenden Lieutenant, ist, wie hierher berichtet wird, am 23. Februar im Alter betrug. Der Chef schöpfte jetzt erst Verdacht gegen die Angeklagte, nicht zu erwarten fht. Im Interesse der Sicherheit von Leib ad von 65 Jahren als bettelarmer Zeitungsträger an der Nord Clark welche auf Vorhalten auch bald eingeftand, sich einen der Tausend­Leben des großen Publikums wird man umfassende Vorfichts- Street in Chicago todt zusammengebrochen. Sydow wurde in Danzig daß sie von den übrigen eingelaufenen Beträgen insgesammt 325 M. Sie gab dann noch zu, martscheine angeeignet zu haben. maßregeln nur wünchen fönnen. geboren, wo sein Vater Oberst des 4. Grenadierregiments war. Er Vielleicht meht es sich noch, daß man schnell ein Häuser wurde im Kadettenforps in Berlin erzogen und trat dann bei dem unterschlagen hatte. Inzwischen kam dann auch zur Sprache, daß nicherei Blab zu schaffen. Eigentlich aber braucht die Bost" pommerschen Husarenregiment Nr. 5 ein. Im Jahre 1862 mußte die Angeklagte in ihrer früheren Stellung Unredlichkeiten begangen wegen des nieeffiziell hinbefohlenen Volts taum in großer Sorge er als Lieutenant seinen Abschied nehmen und wanderte nach und ihre Chefs um 5700 M. geschädigt hatte. Da die Verwandten zu sein. Außer dherrschaften, welche in frischer Unverwüstlichkeit Amerika aus. Er machte den Bürgerkrieg mit und ließ sich dann der Angeklagten sich erboten hatten, diesen Schaden zu decken, so bei Paraden da Bublifum" bilden und einigen tausend neu- für ein Bundes- Artillerieregiment anwerben. Im Jahre 1873 wurde war von der Erstattung einer Anzeige Abstand genommen worden. gierigen Fremden den fich kaum übermäßig viele Leute zu dem er als Invalide entlassen. Er kam nach Chicago , wo er auf alleine ganze Reihe von Hausdienern und Lehrlingen aus beiden Ge­hermetisch abgefdenen Weihe- Akt drängen. Das wirkliche Bolt mögliche Weise sein Brot zn verdienen fuchte, schließlich Zeitungs- schäften, welche der Angeklagten die Getränke besorgt hatten, wurden als Beugen vernommen. Giner der Lehrlinge befundete, daß er von Berlin stem 22. März in der Fabrik und in der Werkstatt. träger wurde und als solcher seit Jahren mühsam sein Leben der Angeklagten faft täglich eine Flasche Portwein zu 5 Mart Bur segung gegen den Due lluufug an hiesiger fristete. In deutschen Kreisen war der Greis eine bekannte Persön universwird uus berichtet: Das Komitee, das sich entsprechend lichkeit und wurde allgemein Rittmeister Sydow" genannt. Bwei habe holen müssen, manchmal habe sie auch schweren italienischen dem Beschluß der Studentenversammlung, die Mitte vorigen Brüder des Verstorbenen leben als verabschiedete Dffiziere in Stolp Wein oder Tokayer getrunken. Außer ihm habe die Angeklagte aber noch andere Boten in Bewegung gesetzt. Einer der Hausdiener Die verstorbene Fürstin Bismarck war Sydow's Monats in den Biftoriafälen tagte, gebildet hat, ist in seine Thätig feit bereits eingetreten und hofft zu Beginn des tommenden Tante. Ein Neffe Sydow's ist der Reichstags- Abgeordnete v. Butt. batte für das Fräulein an einem Nachmittage vier Glas Grog holen müssen. Die anwesenden Chefs wunderten fich nicht weniger als Semesters mit bestimmten Vorschlägen zur Errichtung allgemeiner tamer. die Richter, als sie diese Thatsachen erfuhren. Es war ihnen studentischer Ehrengerichte vor die Oeffentlichkeit zu treten. Bugleich Zu dem Morde in der Pankstraße liegen heute teine Mit niemals etwas in dem Benehmen der Angeklagten aufgefallen und ist dem Rektor der Universität hiervon offiziell Mittheilung ge- theilungen von besonderem Belang vor. Die Polizei arbeitet zwar, ihre Arbeiten feien niemals zu bemängeln gewesen. Der macht worden. Das Komitee befteht gegenwärtig aus 11 Ber- wie es im lieblichen Reporterstil heißt, mit fieberhafter Thätigkeit als Sachverständiger geladene Medizinalrath Dr. Long begut­tretern verschiedener Korporationen und Nicht- Inkorporirter. und stellt Vernehmungen mit den Hausbewohnern und sonstige Nach achtete, daß er faum glauben tönne, daß die Angeklagte diese Auf dem städtischen Schlachthofe sind im Monat Februar forschungen auf gut Glück an, aber irgend eine Spur des Mörders toloffalen Mengen Spirituosen zu sich genommen habe, aber 1897 57 098 Schweine- gegen 54 270 im Februar 1896 auf scheint von ihr bis jetzt noch nicht entdeckt worden zu sein Ja durch selbst, wenn dies der Fall sei, könne er nicht begutachten, daß die Trichinen untersucht worden. Davon find 35 Stück wegen Trichinen den Umstand, daß sich der Verdacht zuerst auf den Pfeffergurten Angeflagte nicht bei flarem Berftande gewesen sei, als sie die straf­und 48 Stück wegen Finnen als zur menschlichen Nahrung un- mann" lenkte, der sich als unschuldig der Behörde selber gestellt hat, baren Handlungen beging. Ihr ganzes Verhalten in der Ver geeignet zurückgewiesen worden. ift von Anbeginn eine falsche Richtung eingeschlagen und eine etwa handlung spreche dafür, daß sie geistig und förperlich gefund sei. Sie müsse sogar eine bedeutende Widerstandsfähigkeit befizen, denn Nach dem jetzt fertigen Entwurf des Sommerfahrplane vorhandene Spur vielleicht noch verwischt worden. Schloffermeister Jenzsch, der die Zeidler'sche Wohnung am Gewohnheitstrinker pflegten abzufallen", wenn ihnen plötzlich der für den Stadt, Ring- und Vorort- Bahnverkehr be wahrheitet sich die Meldung von der allgemeinen Einführung des Sonnabend Abend geöffnet hat, hat bezüglich des Leichenfundes ultohol entzogen werde, dies sei aber bei der Angeklagten, welche wahrheitet sich die Meldung von der allgemeinen Einführung des eine Bekundung gemacht, die für die Art der Ausführung des doch während ihrer siebenwöchigen Untersuchungshaft keinen Alkohol er­15 Minuten Verkehrs auf dem Südring zwischen Charlotten burg und Potsdamer Bahnhof nicht, obwohl der schon jetzt be: Mordes von Bedeutung ist. Als der erste, der die Küche betrat, fand balten habe, keineswegs der Fall. Der Staatsanwalt hatte keinen Zweifel stehende 10 und 20 Minuten Verkehr wesentlich verbessert werden er Beibler in der Lage liegen, wie wir es gestern beschrieben. an der vollen Zurechnungsfähigkeit der Angeklagten trotz ihrer foll. Gegenwärtig ist dieser Verkehr dort nur zu einzelnen Tages Beibler langte mit der rechten Hand nach dem Bette herum; den Leidenschaft für geistige Getränke, es gäbe Kellnerinnen, die noch zeiten und so unregelmäßig eingerichtet, daß kaum jemand im um den Hals liegenden Bindfaden, den Frau Hartmann zu lösen weit mehr vertrügen als die Angeklagte. Er beantragte gegen sie stande ist, den Südring ohne Kursbuch in der Hand zu benutzen. fuchte, fchnitt Jenßsch durch. Die Schnur hatte nicht eigentlich eine eine Gefängnißstrafe von zwei Jahren. Schlinge, sondern war gefnotet; fie lag so locker, daß an eine Er­Bom 1. Mai an jedoch wird nun hier von früh morgens bis Der Gerichtshof unter dem Borsige des Landgerichts- Direktors abends ein regelmäßiger 10. unb 20- minutenverkehr broffelung von vornherein nicht zu denken war. Damit stimmt auch Denso erkannte auf ein Jahr sechs Monate Gefängniß. vertebrbas Ergebniß der Leichenöffnung überein, nach dem der Ermordete durchgeführt werden und zwar in der Richtung Potsdamer an Gehirnquetschung, die ja eine Folge des wuchtigen Schlages auf den Münchener Brauhaus gegen den Rebatteur Carl von der Brauer Eine Privatklage des Brauereidirektors Arendt vom Bahnhof Charlottenburg- Schlesischer Bahnhof von 5,01 Es geht aus dieser lofen und Hopfenzeitung", beschäftigte gestern das hiesige Schöffengericht. Friedenau und dann von 7,16 morgens bis 9,16 abends ab notung auch hervor, daß Zeidler sich nicht start mehr gerührt hat, Das Münchener Brauhaus war bekanntlich zur Zeit des Brauer­bis 5,31 ab Charlottenburg , von 5,29 bis 7,19 ab Wilmersdorf Hinterkopf war, gestorben ist. nachdem ihm der Bindfaden um den Hals gelegt worden war. Gleich ftreits dem Brauerei- Ringe nicht beigetreten, sondern lieferte sein Potsdamer Bahnhof( von 8,06 morgens bis 2,36 mittags und von bei seinem Eintritt in das Zimmer fragte Jeutsch den am Boden Bier auch denjenigen Saalbefizern, die sich nicht in die Netze der 8,06 bis 9,06 abends jedoch nur bis Rixdorf), während in um Beidler konnte aber nicht mehr gefehrter Richtung( Potsdamer Bahnhof- Schlesischer Bahnhof- liegenden, wer es gewesen sei. Charlottenburg - Botsdamer Bahnhof) der 10 und 20- Minuten- sprechen, sondern ließ nur noch das Röcheln vernehmen, das Frau ingbrauereien gefangen gegeben hatten. Die Brauer- und Hopsen­Beitung" als Organ der großen Brauereien hat verfehr von 4,50 bis 5,30 morgens ab Rigdorf( bis Wilmersdorf ), Hartmann schon auf dem Korridor zu hören glaubte. Man hält es verschiedene Gelegenheiten benugt, um Herrn Arendt recht heftig von 5,29 bis 9,29 morgens ab Potsdamer Bahnhof, von 10 Uhr feht für wahrscheinlich, daß der Mörder dem Zeibler gut bekannt verschiedene Gelegenheiten benußt, um Herrn Arendt recht heftig anzugreifen. Nun war es vorgekommen, daß der Privatkläger einen morgens bis 5,80 nachmittags ab Nixdorf, von 5,29 bis 9,29 abends gewesen ist und mit ihm in der Küche gefeffen hat. Fremden gegen Brauergesellen Wolf entließ, weil ihm der Braumeister die Meldung ab Potsdamer Bahnhof und von 10 bis 11,50 abends ab Nixdorf, über war der alte Pfandleiher äußerst vorsichtig. gemacht hatte, daß Wolf an einer häßlichen Krankheit leide. Wolf jedoch von 8,09 bis 11,50 nur bis Charlottenburg , eingerichtet wird. Unglücksfälle im Straßenverkehr. Beim Abspringen von follte auf einen minderwerthigen Posten gestellt werden, hatte sich Unbegreiflich erscheint die Beschränkung des Sonntags- einem über den Mühlendamm fahrenden Pferdebahnwagen der Linie dies aber nicht gefallen lassen und Lärm in der Presse Er hatte auch eine Privatklage gegen den verkehrs nach dem Grunewald . Im vorigen Sommer Kreuzberg- Gesundbrunnen fiel vormittags der 61 Jahre alte Buffetier geschlagen. wurden zur Bewältigung dieses an schönen Tagen gewaltigen Franz Passau hin und zog sich eine erhebliche Verlegung des rechten Direktor Arendt angestrengt, die durch Vergleich beendet Er erhielt auf der Unfallstation V. einen Verband wurde; der Beklagte hatte sich überzeugt, daß die Mittheilung Verkehrs vom Potsdamer Bahnhofe je 62 Büge hin und zurück Oberarms zu. abgelassen, und zwar von 9 Uhr morgens bis 12 Uhr nachts in und wurde dann nach der Charitee gebracht. Vor dem Hause über den Gesundheitszustand des Wolf unzutreffend war, hatte dies jeder Stunde vier Züge. Diese Bahl soll nach dem neuen Fahr- Oranienstr. 40/41 gerieth nachmittags die 61 jährige Buhmacherin anerkannt und die Kosten des Verfahrens übernommen. Später sind plan auf stündlich nur einen Zug und zusammen für den Marie Rudolph unter die Räder eines übermäßig schnell fahrenden, in einer Versammlung diefe Vorgänge zur Sprache gekommen, die ganzen Sonntag auf 18 3üge zurüdgefchraubt von dem Kutscher Martin Zabat geführten Geschäftswagens und Brauerztg." brachte einen Bericht über diese Bersammlung und letterer werden. Auch die Wochentags- Züge sind von im vorigen Sommer erlitt außer einem Splitterbruch des rechten Oberarms eine schwere ging in die Brauer- und Hopfenzeitung" über mit der Bemerkung: der 12 nach und 13 von Grunewald auf je elf vermindert worden. Wes- Berlegung am Hinterkopfe. Sie wurde nach Anlegung eines Ver- Direktor Arendt habe sich einer schmutzigen Erfindung bedient, unt halb diese Verminderung um mehr als 2/3 der Sonntagszüge des bandes in das Krankenhaus Am Urban übergeführt.de den Brauergesellen Wolf aus seiner Arbeitsstelle zu bringen. Wegen vorigen Sommers vorgenommen worden ist, erscheint ganz un­diefer Bemerkung ist die Privatklage angestrengt worden. Der Be­verständlich. Für den Nordring wird im Sommer eine Verbesse- Der sozialdemokratische Wahlverein für Teltow Beeskow: flagte erhob Wiederklage und behauptete, daß Herr Arendt bei rung insofern eintreten, als auf der Strecke Westend- Schlesischer Charlottenburg hält am heutigen Mittwoch, abends 8 Uhr im Gelegenheit der Verhandlung der Wolf'schen Klage gelegentlich Aeußerung gethan habe: Karl habe fich einen Bahnhof- Weißenfee auf den bis 6 Uhr morgens andauernden Zotale des Herrn Leder, Bismarckstr. 73, eine Bersammlung ab, in die 10- Minutenverkehr ein abwechselnder 10 und 20- Minutenverkehr der unser Parteigenosse Jahn über Rechte und Pflichten der Anarchisten zu dem Zwecke gekauft, um falsche Berichte gegen ihn bis 4 Uhr nachmittags folgt, dem sich dann wieder der bisherige Staatsbürger sprechen wird. Wir machen die Betheiligten auf diese zu veröffentlichen. Der Prozeß hat schon mehrere Termine t 10- Minutenverkehr bis 7 Uhr abends und hierauf bis 10 Uhr der Versammlung aufmerksam. Gäste find willkommen. überwinden gehabt, da die Vertreter der Parteien, Rechtsanwalte Dr. Barnau und Grau immer neue Beweisanträge stellten. Gestern ift der Streitfall nun endlich aus der Welt geschafft worden; die Berhandlung endete damit, daß sowohl der Beklagte, als auch der Kläger zu je 100 M. Geldstrafe verurtheilt wurden.

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in Bommern.

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nette 10 und 20- Minutenverfehr anschließt. Auf die Strecke Die Verpflichtung zur Heizung der Pferdebahnwagen ist Weißenfee- Wedding- Westend wird diese Verkehrsvermehrung bekanntlich nicht in den jetzt zur Berathung stehenden Bertrags­jedoch nicht ausgedehnt; sie behält genau wie bisher ihren entwurf vom Magiftrat aufgenommen worden, weil nach seiner An­10 Minuten und Halbstundenverkehr. Auf der Wannseebahn ficht die Heizung hygienische Bedenken hat. Nun aber hat vor

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