Für Deutschland 13. Gegen Hitler!

SAAR BEILAGE

JANUAR

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,, DEUTSCHE FREIHEIT"

Die 532000

Sind die Berechnungen der Abstimmungskommission stichhaltig?

Die Abstimmungsfommission ist nun endlich aus ihrer Re­ferve hervorgetreten. Es hat wirklich ziemlich lange gedauert, bis sie auf die Veröffentlichungen der antifaschistischen Presse und den Berechnungen" des Saarbrücker Oberbürgermei sters geantwortet hat. Die Abstimmungskommission bringt einen langen Bericht, in welchem sie den Nachweis zu er= bringen versucht, daß die Zahl der Abstimmungsberechtigten in Höhe von 532 000 durchaus einwandfrei sei. Die Abstim= mungskommission erklärt: In bezug auf diese Gesamtzahl ist für die Behauptung, daß die vorläufigen Listen übermäßig viele, zu Unrecht Eingetragene enthalten, fein Grund zu finden,"

Bir müssen offen zugeben, daß diese Erklärung der Ab­stimmungskommission, die erst unmittelbar vor Abschluß der Einspruchsmöglichkeit erscheint, ebenso befremdend wirft, wie die jüngste Erflärung des Präsidenten der Abstimmungsfom­mission, daß es angeblich unvermeidlich" gewesen war, daß ,, den vorläufigen Listen in Saarbrücken - Stadt gewisse Fehler anhaften".

Wie aus den verschiedenen Veröffentlichungen der anti­foschistischen Preise, ebenso wie aus der Denkschrift der Inter­nationalen Untersuchungsfommission hervorgeht. haften den Abstimmungslisten nicht etwa gewisse Fehler" an, sondern es steht fest, daß zahlreiche Listen einfach gefälscht worden find.

Auch die Berechnungen der Abstimmungsfommission, aus der hervorgehen soll, daß die Zahl der Abstimmungsberech tigten durchaus einwandfrei ist, sind wenig stichhaltig. Der Unterschied zwischen der Schätzung der Abstimmungskommis sion und den Schätzungen der Kritiker der Abstimmungslisten erklärt sich in der Hauptsache dadurch, daß die Abstimmungs­fommission erstens von einer wesentlich höheren Zahl ihren Ausgangspunkt ansetzt und sie zweitens die Zahl der Gestor­benen wesentlich niedriger einschätzt.

Der Ausganspunkt ist der Bevölkerungsstand des Saar­gebietes am 28. Juni 1919. Die Abstimmungsfommission schätzt diesen Bevölkerungsstand auf 663 000, was ungefähr den meisten Schätzungen entspricht, behauptet aber, daß in dieser Zahl eine beträchtliche Menge von abstimmungs­berechtigten Personen nicht enthalten sei. Es handelt sich u mdie Personen, die damals meistens nicht in den Regi­stern geführt wurden, nicht anwesend waren und doch im Sinne der Wahlordnung im Saargebiet die Einwohner­eigenschaft hatten. Zu diesen gehörten besonders, die noch nicht aus dem Heeresdienst entlassenen Personen, die Kriegsgefangenen, Flüchtlinge, Ausgewiesene, Studierende usm.". Es waren zwar auch die Personen da, die im Saar­gebiet waren, aber nicht die Einwohnereigenschaft im Sinne der Wahlordnung hatten. Dann schreibt die Abstimmungs­fommission wörtlich folgendes:

" Die Differenz zwischen den genannten beiden Grup­pen fam für die Berechnung mit wenigstens 17 000 an= genommen werden; die Bevölkerung am Stichtag im Sinne der Wohlordnung kann also auf 680 000 Köpfe ge= schätzt werden."

Die Abstimmungsfommission gibt für die Zahl von 17 000 gar feine Begründung. Es ist völlig unersichtlich, wie sic überhaupt auf 17.000 und nicht auf 7. oder 27 000 fommen. Es scheint den Verfassern der Mitteilung völlig entgangen zu sein, daß sie auf diese Weise auf die Zahl der Saar­einwohner( 680 000), die sogar über den fortgeschriebenen Bevölkerungsstand am Ende des Jahres( 672 000) liegt. Diese ganze Schäßung beruht auf gänzlich falschen Vor­aussetzungen. Die Abstimmungsfommission spricht von der am Stichtage vom 28. Juni 1919 in den Einwohner: melderegistern eingetragenen Bevölkerung". Die Zahl von 663 000 hat aber mit den Eintragungen in die Melde: register vom 28. Juni nichts zu tun. Sie wird errechnet auf Grund des fortgeschrittenen Bevölkerungsstandes und stellt das Mittel dar der Zahlen vom Ende 1918 und vom Ende 1919. Es ist völlig klar, daß bei einer solchen Er: rechnung weder die französische Besatzung, noch die Abge:

meldeten, noch die vorübergehend Abwesenden berücks sichtigt werden, wie das die Abstimmungsfommission offenbar irrtümlich annimmt. Es ist deshalb reine Will­für, anzunehmen, daß die Zahl von 663 000 noch um 17 000 erhöht werden müßte.

Wir sind vielmehr der Ansicht, daß der Bevölkerungszahl ven 663 000 nicht 17 000 Abstimmungsberechtigte hinzuzurech­nen sind, sondern im Gegenteil von diesem Betrag müssen die Personen in Abzug gebracht werden, die zwar am Stich tag polizeilich gemeldet waren, jedoch nur vorübergehend ihren Wohnsitz im Saargebiet hatten. Die Berechnungen der Abstimmungskommission, wonach die Bevölkerung des Saar­gebiets am Stichtag im Sinne der Wahlordnung auf 680 000 Köpfe gezählt werden kann, sind deshalb wenig beweisfräftig. Die Zahl der Abstimmungsberechtigten, d. h. derjenigen Personen, die am 28. Juni 1919 ihren dauernden Wohnsiz im Saargebiet hatten, muß offensichtlich geringer sein, als die damalige Bevölkerungszahl und nicht etwa größer. Von der Gesamtbevölkerungszahl müssen außerdem die nach dem 13. den, da die Abstimmungsberechtigung erfordert, daß die be­Januar Geborenen als Kinder unter 4 Jahren, ausschei­treffende Person am Tage der Abstimmung 20 Jahre alt jei. Die Abstimmungsfommission errechnet die Zahl dieser Nicht­abstimmungsberechtigten auf 51 000 von 680 000. Wir berech= Abstimmungsberechtigten und verweisen auf den Artikel im nen die Zahl dieser Zu- Jungen mit 59 000 von nur 598 0000 Westland vom 22. September, wo der Nachweis dafür er­bracht wird. Also auch hierbei kommen wir auf eine nied: rigere Zahl der Abstimmungsberechtigten.

Die Zahl der gestorbenen Abstimmungsberechtigten ver­sucht die Abstimmungsfommission auf Grund der Erfah­rungen der Bevölkerungsstatistik zu berechnen. Der Hin­weis, daß die Sterblichkeit bei den Kindern unter vierein­halb Jahr etwa zweimal so hoch ist als die durchschnitt­liche Sterblichkeit, ist ganz richtig.

Willkürlich aber sind die praktischen Konsequenzen, die ans dieser richtigten Feststellung gezogen werden. Es war richtig für das erste Jahr, eine Sterblichkeit von etwa 10 Prozent unter dem Durchschnitt anzunehmen. Nicht richtig war, für mehrere Jahre die gleiche Korrektur fort zunehmen. Wenn man schon wissenschaftlich sein will, so müßte man mindestens in einer besonderen Anlage die entsprechenden Berechnungen für jedes Jahr anführen. Nach der Berechnung der Kommission follen von einer Gruppe aus 629 000 Menschen in fünfzehn Jahren 97 000, also weniger als ein Sechitel gestorben sein. Und diese Menschengruppe begann mit Viereinhalbjährigen. Die Ab­stimmungsberechtigten scheinen besonderes Glück zu haben, nämlich eine Generation dazustellen, in der die Chancen 100 Jahre alt zu werden, außerordentlich hoch sind.

Hitlerismus

gegen Katholizismus Unversöhnliche Gegensätze

Die römische Kirche in Deutschland kann ihre volle Ver­antwortlichkeit für die volksverwüstende Arbeit ihrer zahl­reichen pazisistischen Geistlichen nicht bestreiten, da sie in anderen Fällen, wo ehrenwerte katholische Priester Worte echten deutschen Nationalwillens fanden, über sie ohne wei­teres das Redeverbot verhängte. Es besteht also nachweislich eine systematisch durchgeführte politisch- meltanschauliche Ar­beit, dem deutschen Volk seinen Stolz auf die Verteidiger der Heimat von 1914 zu rauben, ihr Andenken zu schänden und den heißen Willen, Volk und Vaterland zu schirmen, in den Schmutz zu ziehen. Das festzustellen, fordert einfachste Wahr­haftigkeit; wie sich die Gläubigen mit ihrer Kirchenbehörde cuseinandersetzen, ist Sache ihres Gewissens. Es steht aber nicht so, als ob sie, um erwachende Konflikte zum Schweigen zu bringen, die nicht zu bestreitenden Tatsachen nur als Ent­gleisungen hinstellen könnten, sondern es gilt, den Mut zur Abwehr gerade der Politik der höchsten kirchlichen Stel­len zu fassen. Ob nun diese erwachenden Kräfte darüber hin­aus den ganzen weltanschaulichen Gegensatz erkennen oder nicht, mag ihre eigene Angelegenheit bleiben, wichtig ist, daß der ernste Wille erwacht, die deutsche Nationalehre nicht nur gegen Marristen, sondern genau jo, ja noch schärfer, gegen das Zentrum und seine firchlichen Verbündeten, als Groß­züchter des Marrismus, zu verteidigen. Ein Herumgehen auch um diesen Punkt würde nur eine undeutsche Gesin­nung offenbaren."

Alfred Rosenberg , der vom Führer und Reichs­kanzler mit der weltanschaulichen Erziehung der Nation beauftragte Theoretiker des Nationalsozialismus in seinem Buche Der Mythus des 20. Jahrhunderts". Eine Wertung der seelisch- geistigen Gestaltenkämpfe un­serer Zeit. 13.- 16. Auflage, Seite 8-9.

Das Buch ist von der nationalsozialistischen Regierung allen Lehrerbibliotheken als geeignet empfohlen und in vielen Fällen auch katholischen Büchereien zwangsweise lischen B 925 eingegliedert worden.

alio weniger als ein Sechitel gestorben sein. Und dieje Hilferding- Cono- Status quatsch"

Die Beweisführung der Abstimmungsfommission scheint uns wie wir an drei Beispielen gezeigt haben nicht stichhaltig. Im übrigen findet sich die Be­weisführung jetzt überhaupt schon in einem anderen Sta­dium. Jetzt steht z. B. allen angeblichen statistischen Fein­heiten die Tatsache gegenüber, daß sich in den Abstimmungs­listen mehrere tausend Tote befinden. Der beste Beweis für die absichtliche Fälschung der Abstimmungslisten ist aber die Angst der braunen Front vor der gründlichen Nach­prüfung. Die braune Front handelt nach der Methode: Haltet den Dieb! Ihre Organe erklären die Arbeit, die eine solche gründliche Nachprüfung anstrebt, als Abstim­mungsfälschung. Sie haben Angst vor der Ehrlichkeit der Abstimmung. Wir warnen aber die Abstimmungskommission davor, daß sie sich durch äußerst zweifelhafte statistischen Kombinationen leiten läßt. Es ist wirklich keine Stunde mehr zu verlieren. Es muß endlich eingesehen werden, daß eine ganz gewaltige Anzahl von Fehlern und Fälschungen in den Abstimmungslisten vorhanden sind, und es muß van Amts wegen alles geschehen, damit die braunen Abstim­mungslisten unbestritten ehrlich werden. Nur diesem ein­zigen Zwecke dient unsere Mühe, die geringer sein könnte, wenn nicht Schikanen und fünstlich erzeugte Schwierig­feiten hindernd im Wege gestanden hätten.

Bekämpfung des Christentums im dritten Reich"

Eine Anklagerede des Bischofs Kaller

Die braune Presse an der Saar , mit der ehemaligen ka­tholischen Landeszeitung" an der Spitze, hat nur eine Sorge: sie ist beunruhigt über das Los des Katholizismus in Wie­gifo und verbreitet spaltenlang Greutelmärchen über dieses Land. Aber vor lauter Merifo übersehen die von Goebbels gekauften Schreiberlinge, daß ganz in der Nähe, jenseits der jaarländischen Grenze, in einem Laude, zu dem sie so sehnsüchtig jest schon heimfehren" wollen, die Kirche ver­folgt, vergewaltigt und nach denselben heimtückischen Me­thoden von innen gesprengt wird, wie die Weimarer Republik auf legalem" Wege vernichtet wurde. Diese Schreiberlinge an der Saar wissen nichts von der Not des deutschen Pro­testantismus, denn sie haben ja andere Sorgen. Es geht bei ihnen um Merito. Und vor lauter Mexiko haben die fich fatholikenfreundlich gebärdenden braunen Gesellen an der Saar überhört und übersehen, daß in diesen Tagen ein hoher katholischer Geistlicher trotz des braunen Terrors, trotz der Gestapo den Mut aufgebracht hat, eine Anklage= rede gegen das Hitlerregime zu erheben.

Der fatholische Bischof von Ermeland ( Ostpreußen ), Marimilian taller, hat fürzlich vor zahlreichen An­gehörigen seiner Diözese eine Predigt gehalten, in welcher er aufs heftigste den Nationalsozialismus, der im stärksten Gegensatz zur katholischen Lehre steht, verurteilt hat. Der Bischof sagte folgendes:

Die Zahl der Ketzereien wächst beängstigend. Was uns aber ganz besonders mit Schmerz erfüllt, das ist die Fest stellung daß in unserem Vaterlande im Laufe der letzten Jahre Richtungen und Bewegungen entstanden und erstarkt find. welche die grundlegenden Wahrheiten der katholischen Kirche angreifen und eine neue Religion, eine nationale deutsche Kirche, errichten wollen, die sich auf den Mythos von Blut und Rasse stützt. Man will die Erbsünde aufheben. Man behauptet, daß die zehn Gebote der Ausdruck der jüdischen Moral seien und keinen Wert für Völker anderer Raye

und anderen Blutes hätten. Man behauptet, die Dogmen seien Menschenwerk. Man behauptet, wenn man die Uni­form anzieht, dann hört man auf, Katholik oder Protestant zu sein. Aber wir, Priester und Bischöfe, wir sagen: die religiösen Ueberzeugungen lassen sich nicht wie Kleidungsstücke wechseln."

Im weiteren Verlauf seiner Predigt wandte sich Bischof Kaller gegen den Schwindel vom positiven Christentum", dessen Träger angeblich der Nationalsozialismus ist. Er sagte wörtlich:

,, Man spricht in legter Zeit viel vom positiven Chri­stentum". Dieses positive Christentum" existiert nur dort,

Der Landesleiter der deutschen Front", Gesindel- Pirro, nennt die im Saargebiet herrschende Rechtsordnung, die von der Regierungsfommission als Treuhänder des Völkerbun­des verwaltet wird, eine Mörderzentrale.

Die Saarbrücker Zeitung " bezeichnet die von der Regie­rungskommission vertretende Rechtsordnung als Status quatsch!"

Da wir erst am Beginn des Abstimmungskampfes stehen, darf man noch allerlei derartige Bezeichnungen für eines der im Saarstatut garantierten drei Abstimmungsziele erwarten. Irgendeine Gruppe hat die Reproduktion einer Infla­tionsreichsbanknote über 50 Millionen Marf verbreitet als Warnung gegen die neue Inflation, auf die Schacht und Hit­ler hinarbeiten, und die sich in der zeitweisen Verweigerung der Annahme von Reichsmark im Saargebiet jetzt schon an­fündigt.

Die Saarbrücker Zeitung " macht nun den früheren so­zialdemokratischen Reichsfinanzminister Silferding( der sich übrigens feineswegs im Saargebiet aufhält, wie das Blatt lügnerisch behauptet), für die Inflation verantwortlich. Jedes Schulkind vom Jahr 1923 wußte, daß damals nicht etwa von einer Hilferding- Marf, sondern von einer Gunv= Marf gesprochen wurde. Unter dem Reichsfabinett Cuno, das zu den Deutschnationalen hin orientiert war, und dem fein Sozialdemokrat angehörte, wurde der Ruhrkampf ein geleitet und durchgeführt, der den im Kriege des Kaiser­reichs begonnenen Bankrott der deutschen Währung vollen­dete. Der Sozialdemokrat Hilferding übernahm im Kabinett Stresemann das Reichsfinanzministerium mit dem Ent­schlusse, den Ruhrkampf zu liquidieren, die Juflation zu be­enden und eine stabile Währung zu schaffen. In den knapp sieben Wochen seiner Amtstätigkeit hat er diese Ziele er­reicht, nicht zuletzt dadurch, daß er eine neue schwankende Währung, die Roggenmark, die von Helferich vorgeschlagen war, abwehrte.

Unter dem zweiten Kabinett Stresemann , dem drei Sozial­demokraten angehörten, wurde die Rentenmarf geschaffen, als der Beginn einer stabilen Währung, die sich hielt, bis das Regime Hitler Gold und Devisen der Reichsbank veraendete, den Außenhandel ruinierte und durch faule Arbeitsbeschaf= fungswechsel eine betrügerische Kreditausweitung betrieb und so das Werf des nationalen Wiederaufbaus zerstörte, das unter tatkräftiger Mitwirkung der Sozialdemokratie einge­leitet worden war.

Hitler ist Reichsbankrott und Inflation! Status quo ist der Sturz Hitlers und die Rettung Deutsch­ lands und der deutschen Währung.

wo man Chriftus anerkennt, wo man an fein Evangelium Saarländische Christen!

glaubt, wo die zehn Gebote Gültigkeit haben.

Man behauptet, moralisch ist das, was dem Willen und den Erfordernissen einer Rasse entspricht. Wir, Priester und Bischöfe, sagen aber: moralisch ist, was dem Willen und den Geboten Gottes entspricht. Man wirst den Bi schöfen und Priestern, die sich gegen das Neuheidentum auflehnen, vor, sie würden Politik machen. Aber das ist feine Politit, wenn man für Christus eintritt, für den Retter der Welt. Es ist keine Politik, die ewigen mora: lischen Humanitätsgefeße zu verteidigen, die heiligen Ge bote Gottes und die Rechtsordnung, die von Gott gewollt Diese Worte hat ein katholischer Bischof im Hitlerreich gesprochen! Und die Landes- Zeitung" und die braunen Katholiken an der Saar ? Was sagen sie dazu? Sie schweigen. Mehr noch: sie verschweigen solche Predigten, um die Katho= liken an der Saar über die wahren Zustände im Hitlerreich irrezuführen.

ift."

Die gleichgeschaltete Presse des Saargebiets berichtet täglich über angebliche Kirchenverfol­gungen in

Mexiko .

Dagegen unterschlägt dieselbe Presse die wüsten terroristischen Kirchenverfolgungen im Reich, die gewaltsamen Absetzungen und Ver­haftungen von Landesbischöfen und zahllosen Pfarrern.

Der Grund dieser Unterschlagungstaktik ist offensichtlich: man weiß, daß jeder überzeugte Christ am 13. Januar gegen das gewalttätige

Katholiten an der Saar , die Wahrheit über den Kampf ,, dritte Reich" und für die bestehende Religions­des seinem Wesen nach undeutschen Sitlerregiments gegen die freiheit an der Saar stimmen wird, wenn er die christlichen Kirchen werdet ihr in der gleichgeschalteten, von Gocobels gekauften brannen Presse nie erfahren! Wahrheit erfährt.