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1.
Preis 10 Pfennig
Morgen- Ausgabe.
Die Freiheit
Redaktion: Berlin NW 6, Schiffbanerbamm 19m Fernsprecher. Amt Norden 595 und 2896.
Dle Brelbeit erscheint zweimal täglich, morgens und nachmittags, an Sonn- und Festtagen nur morgens. Der Bezugspreis beträgt bei freier Buftellung ins Saus für Groß- Berlin monatlich 2 Mark, nach auberhalb( Bufendung unter Streifband) 4 Mark. Bestellungen find bis auf weiteres ausschließlich an ble Expedition zu richten. Für die Erledigung auswärtiger Bestellungen ist vorherige Einsendung ber Bezugsgebühr erforderlich.
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der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands
Jahrgang 1
Wittwoch, den 27. November 1918
An die Partei!
Parteigenoffen, Parteigenoffinnen!
Die Ketten der politischen Unterdrückung find zerbrochen. Die Fesseln ökonomischer Ausbeutung nur geodert. Auch sie müssen fallen. Die Arbeiter und Soldaten find die Werkmeister der Umwälzung. In allen Arbeiterund Soldatenräten liegt frait des Rechts der Revolution die politische Gewalt. Die Regierung übt sie aus, weil und folange fie das Vertrauen der Arbeiter- und Soldatenräte hat. Die Organisation der Arbeiter- und Soldatenräte erweitert und befestigt sich. Bezirksräte bilden sich an manchen Stellen. Bald wird ein Zentralrat für das ganze Deutsche Reich gefchaffen werden.
über die ihr zugrunde geleaten politischen Fragen aufae flärt werden. Millionen von Soldaten find durch den sogenannten vaterländischen Aufklärungsdienst über die politischen Vorgänge dauernd belonen worden. Sie zu unter. richten, muß Zeit bleiben. Konstituante - ja, fie wird kommen, aber fie fann erit kommen, wenn alle technischen und politischen Vorausfebungen erfüllt find, wenn in ihr wirklich der Wille des aufgeklärten Wolfes ausacpräat ift. Die Scharfmacher im Lande wissen sehr gut, daß die Wahl, wenn sie nicht zur Komödie gemacht werden soll, nicht in fürzester Zeit vorgenommen werden kann. Sie suchen die fozialistische Regierung zu diskreditieren und ichenen fich nicht, selbst das Ausland aufzubeitschen, daß es nicht Frieden gewähren soll, bis die Konstituante zusammentritt. Sie werden so in der Zeit der größten Not Friedensverhinderer.
Mitichuldig an diesem verbrecherischen Tun sind alle, die es stillschweigend oder ausdrücklich unterstützen. Merken die Rechtssozialisten noch immer nicht, daß sie die Geschäfte der Reaktion betreiben, wenn sie in das Geschrei der Arbeiterfeinde einstimmen?
Eine Zusammenfassung aller Kräfte ist erforderlich, damit aus den Ruinen neues Leben blühen fann, damit die deutsche Republik mit sozialistischem Inhalt erfüllt wird. Die Bourgeoisie ruft mit verdächtiger Gile, nachdem sie ich von dem ersten Schrecken der Revolution erholt hatte, gein tagaus nach der fofortigen Einberniung der Kontruante. Am lautesten gebärden sich dabei die alten Vertreter des Scharimachertums, die wütendsten einde der Ar- Die Bourgeoisie verfolat mit ihrem Kampfgeichrei noch beiterklasse. Die Verräter des Volkswillens berufen sich jetzt einen anderen 3wed. Sie will alle tiefer greifenden mit einem Mal auf das Volf, aber sie wollen nicht den Aus- fozialen Umgestaltungen aufhalten, indem sie glauben rud der Volksmeinung. Eine fofortige Zusammenbern- machen will, dan die sozialistische Regierung fein Recht habe, fung der Konstituante bedeutet Raub des Wahlrechts für vor Zusammentritt der Konftituante Gefeße zu erlaffen, oder Millionen, die feit Jahren täglich unter den größten Ent- aar an die Sozialisierung der Betriebe vorher zu gehen. behrungen dem Tod ins Auge nefchaut haben. Die Regierung hat das Recht dazu, weil sich in ihr die gesesIst das der Dank an die Soldaten, daß über die künftige gebende Macht des souveränen Volkes verkörpert und sie hat Gestaltung, über das fünftige Schicksal Deutschlands durch die Pflicht dazu, wenn sie die Maffen, die die Träger der eine Wahl entschieden werden foll, von der ein großer Teil Revolution find, nicht im Stich laffen will. Diese Pflicht der Soldaten ausgeschlossen ist? Von einer tonstituierenden gilt es nunmehr zu erfüllen. Bersammluna tann erst die Rede sein, wenn die Soldaten wieder in ihrer Heimat bodenständig geworden sind, wenn die Arbeiter erst eine feste Arbeitsstätte, ein Heim gefunden
haben.
Von einer konstituierenden Versammlung fann erst die Rede sein, wenn es feststeht, daß die Bevölkerung der anf Grand des Waffenstillstandes befesten Gebiete frei und unbeeinflußt wählen kann. Oder wird es iemand wagen, diesen das Wahlrecht zu entziehen?
Parteigenossen, Varteigenoffinnen!
Seid auf dem Boften! Werbt mit dem größten Gifer neue Anhänger für unsere Partei. Je stärker unsere Partei ist, desto sicherer ist es, daß die Forderungen des Sozialismus verwirklicht werden.
Um die Errungenschaften der Revolution festzuhalten und auszubanen, gibt es fein wirksameres Mittel als die Stärkung unserer Organisation, die
Nummer 22
Ein Stantal.
In der gestrigen Pressekonferenz wurde Mitteilung von einem Proteit gemacht, den das Auswärtige Amt an die bayerische Regierung gerichtet hat.
Jm Berl. 2of.- Anz." lefen wir darüber das folgende: Nach Auffassung des Auswärtigen Amtes bedeutet diese Veröffentlichung gerade jest, wo bon unseren Gegnern auf dem Wege zum Frieden uns die größten Schwierigkeiten bereitet werden, einen schweren Schlag. Sie liefert unseren Feinden Waffen gegen das deutsche Volt, das sie zweifellos zu benutzen wissen werden. Die Veröffentlichung steh: im Zusammenhang damit, daß der jetzige Bertreter Bayerns in Bern , Professor Foerster, seiner Regierung auf Veranlassung eines Mittelsmannes des französischen Minister präsidenten Clemenceau geraten hat, die Aftenschränke aus der Zeit vor dem Kriege zu öffnen, weil ein Betenntnis Deutschlands zu seiner Schuld am Kriege dazu dienen würde, den Frieden schneller herbeizu- führen. In Wahrheit fann es Herrn Clemenceau nur darauf angekommen sein, uns ins Unrecht zu feßen. Es ist ein schwerer Irrtum, wenn man glaubt, Herrn Clemenceau ou diesem Wege zur Milde stimmen zu fönnen Nur Leute, die sich von seinem Charakter ein ganz falsches Bilt gemacht haben, sind zu so verderbenbringenden Anschauungen imstande. Der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes hat an geordnet, daß die Akten des Auswärtigen Amtes hinsichtlich der dem Kriege vorausgegangenen diplomatischen Aktion von dem neuen Unterstaatssekretär, dem demokratischen Abgeord. neten Dr. David, einer Prüfung unterzogen werden.
Wir sind von den Genossen Kautsky , dem Beigeordneten des Staatssekretärs Solf, zu der Erklärung ermächtigt, daß ihm weder von diesem Protest selbst noch von seiner Bekanntgabe in der Preisefonferenz vorher das geringste bekannt gemeien ist. Er hat von diesem politisch eminent wichtigen Schritt auch erit durch die gestrigen Abendblätter erfahren. am Sonntag veröffentlichte Note Colfs an Lansing voll. Kautsky teilt uns weiter mit, daß er ebenso durch die ständig überrascht worden sei.( Ebenso wie die meisten oder alle Boltsbeauftragten. Die Red.) Dieie Tatsachen illustrieren portrefflich das was mir gestern über das Auswärtige Amt geiagt haben. Die Stärkung der Unabhängigen Sozialdemo- 3ustände bortichreien nach dementichloisensten Eingreifen der Spike der ReichsKantsty ist dem bürgerlichen Herrn Solf als beigeord. neter Staatsiekretär von der Sozialdemokraie an die Seite gestellt worden. Er hat das Recht, in allen wichtigen Dingen um feine Meinung gefragt zu werden. Herr Solf und feine Organe behandeln ihn einfach als Luft. Sie treiben Politik auf eigene Rechnung und fümmern sich den Teufel um den rats der Arbeiter und Soldaten.
fratischen Partei.
Jeder Politiker weiß, daß die technischen Vorbereitungen einer Wahl schon früher längere Zeit erforderten, jebt sind überall neue Listen für alle über 20 Jahre alten Während des ganzen Krieges hat unsere Partei die regierung Frauen und Männer anzulegen. Es darf nicht vorkommen, Ariegepolitik befämpft, ihre Anhänger mit dem Geist des daß bei einem solch wichtigen Afte infolge Ueberstürzung Sozialismus erfüllt. Wahlberechtinte unregistriert bleiben und ihres Wahlrechtes Ihre geschichtliche Aufgabe ist es, das Proletariat zu beraubt werden. sammeln zur Beseitigung jeder Klaffenherrschaft, zur AufEine Wahl hat nur dann Wert, wenn die Wähler auch richtung der sozialistischen Gesellschaft.
Die Parteileitung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands .
Die Auslieferung Wilhelms.
Der Vorschlag, ein Reichs präsidium zu schaffen, wurde nur zur Kenntnis genommen, eine Abstimmung darüber erfolgte nicht.
Willen des Nats der Volksbeauftragten und des Vollzugs
Das sind schlechterdings unmögliche und unerträgliche Verhältniffe. Was den fachlichen Inhalt des Protestes angeht, jo dürfen wir feststellen, daß Kautsky den Standpunkt, den die Erklärung des Auswärtigen Amtes einnimmt, nicht teilt. Er hat im Gegenteil die Veröffentlichung der Die Reichsversammlung der Räte. Berichte des Grafen Lerchenfeld mit GeDer Bollzugsrat gibt bekannt, daß die Delegierten ugtuung begrüßt und ist feinerseits bei der Arbeit, ähnliche Publikationen über die versammlung fämtlicher deutschen A.- und geschichte des Krieges vorzubereiten. Räte für den 16. Dezember nach Berlin zufammenberufen ist. Sämtliche anderen Bekanntmachungen, die von örtlichen A.und S.- Räten oder von sonstigen Stellen ausgehen, sind irreführend.
London , 25. November .( Reuter.) Der Korrespondent Reuters in Belgien meldet vom 24.: Jch erfahre aus guter Quelle, daß die von der französischen Regie. rung beauftragten Rechtssachverständigen nach einer Untersuchung der Angelegenheit erklärt haben, daß es die Bilicht Hollands sei, die Auslieferung des früheren Drischen Kaisers zu befehlen, und daß der Kaiser, da er teine offizielle Erklärung über feine Thronabbankung abgegeben hat, und da er nicht das Recht hat, als Privatperson betrachtet zu werden, auch eine Ansprüche auf eine Zuflucht in Holland geltend gemacht werden kann. Die Alliierten erwägen ein gemeinsames Vorgehen, bei welchem die Auslieferung des Kaisers gefordert wird. fenden.
Reichskonferenz und Nationalversammlung.
S..
Der Vollzugsrat gibt ferner bekannt, daß die von ihm Herrn Gttisch erteilte Bollmacht erloschen ist. Er ersucht zugleich, Ur. oder Abschrift sämtlicher Verfügungen Ettischs, sowie sonstige diesbezügliche Mitteilungen an das Sekretariat des Bollzugsrats zu
Gewaltsamleiten gegen die Revolution.
In Remscheid wurde der Genosse Braß durch die Wie W. T. B. mitteilt, haben sich in der gestrigen Militärbehörden verhaftet. Zwischen Arbeitern und für die Einberufung der Nationalveriamm- Soldaten kam es zu blutigen Zusammenstößen. Die Nelung außer den Regierungsvertretern ausgesprochen: gierung ist zu energischem Eingreif: n entschlossen.
Ullrich Beffen, S'e i man n- Württemberg, Eriipien- Gegen die Uebergriffe der Militärbehörden muß mit Württemberg , Geiß- Baden, Eisner- Bayern( bedingt), Saaz- Baden und Gradnauer- Sachen; dagegen unnachsichtlicher Strenge eingeschritten werden, wenn nicht
Die Gegenrevolron ihr Sandi erleben soll.
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Diese Auffassung ist für einen Sozialisten ganz selbstverständlich und alle Bedenken, die der nicht legitimierte Vertreter des Ministeriums des Auswärtigen über die Enthüllung vorgetragen hat, find gänzlich unhaltbar und stehen in direktem Widerspruch mit den Ideen, auf die sich die neue Regierung gründet.
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Herrn Clémenceau , dem mon mit welchem Recht sei dahingestellt die Initiative bei der bayerischen Beröffentlichung zuschreibt, fomme es, so wird gejagt, nur darauf an,
,, um uns ins Unrecht zu ießen".
Dieier eine Sap spricht Bände. Er beweist, daß an Solf und seinen Mitarbeitern die Nenderungen und im wälzungen, die sich vollzogen haben, spurlos vorüber
gegangen find.
Wie fönnen wir ins Unrecht gesetzt werden? Dis. Freditiert sind die Träger des alten Systems. Aber die Existenzberechtigung der neuen Regierung beruht doch auf dem Willen, etwas von Grund auf Neues zu schaffen.
Die, die jetzt an der Macht sind, können sich doch nicht
als Fortieber einer Bolitif betrachten, die das deutsche Voll in ein so unmenschliches Unglüd gestürat bat. Sie sind ihre