Tonetenter, vefatter ogiafilmek noffe ,, felt Beffen zum Aufsan unferer Wirtschaft. Ser jebigej bebrobien lab. Die Republienische Soldatentbehr und ble kons der den Arbeitern die Ueberzeugung bringt, daß ihre Ausbeuter Streit ist ein Verbrechen gewesen, sondern es ist ein Verbrechen, munisten haben sich in den Häusern verschanzt und eröffnen von ausgeschaltet find. Der Kapitalismus ist verankert bei den Aktio- daß Leute, die viele Jahrzehnte lang den Sozialismus im Munde dort auf die Regierungstruppen heftiges Feuer. Die Kämpfe nären und Aufsichtsräten, die die Betriebe kontrollieren. Diese geführt haben, jest als Minister ihre Versprechungen nicht ein- dauerten während der ganzen Nacht an, ohne bis jetzt abgeschloffen Kontrollierenden und verwaltenden Organe müssen ausgeschaltet lösen. Dieses Verbrechen muß angenagelt werden. zu sein. Die Verluste der Spartakisten(!!) werden auf zehn bis werden, an ihre Stelle müssen die Beauftragten der Arbeiter des Der Streit in Mitteldeutschland ist ganz spontan ohne zwölf Tote geschäßt. Am Polizeipräsidium in Neukölln wurde Betriebes geſetzt werden. Sie kommen um das Mäte fystem Flugblätter, ohne Versammlungen, ja ohne Staffiever ausge- ein Mann, der sich zur Arbeit begeben wollte, getötet. nicht herum, wenn Sie aus dem Chaos heraustvollen.( Sehr brochen, nur weil die Arbeiter das Verhandeln satt haben. Es Wir geben alle diese Nachrichten mit allem Borbehalt wieder richtig! bei den U.- Goz.) Das Rätesystem wird die Ar- herrschte völlige Ruhe, bis die Noskegarde anrückte. Für die beitsunlust überwinden. Die Organisierung der Tech- Ausschreitungen tragen die Truppen die Schuld. Der Zorn der Amtliche Berichte. nit wird durch das Rätesystem sehr gewinnen, die ganze In- Arbeiter läßt sich mit Salbheiten nicht besänftigen. Die Ge­dustrie wird dadurch gehoben werden. In der Regierung fizen neralstreifs sind zu Ende, aber in Oberschlesien und in Kaffel manche Sozialdemokraten, die zwar schöne Reden halten fönnen, gärt es schon wieder. Die Arbeiter verlangen ganze um das Volk einzulullen, die aber nicht die organisatorische Fähige Arbeit.

Die Straßentämpfe in Berlin .

In den Tagen vom Dienstag bis Sonnabend haben sich in jin biefer Gegend gemeldet, die durch die Feuerwehr geborgen den Straßen Berlins Kämpfe abgespielt, die an Heftigkeit und werden mußten. Gegenwärtig burchsuchen starte Patrouillen die an der Zahl der Toten und Verwundeten die Januarwoche über. Häuser nach Dachschüßen und Waffen. Spartatistische Batterien treffen. Die ersten größeren Kämpfe spielten sich beschießen aus Richtung Weißensee die Gegend vom Arne walder Platz und Greifswalder Straße. Es ist bisher noch nicht gelungen, die offenbar geschidt eingebauten Geschüße in ihrer Bage festzustellen.

am Alexanderplat

ab, ivo es zwischen der Volksmarinedivision, der Repu­blitanischen Soldatenwehr einerseits und den Re­gierungstruppen andererseits zu schweren Zusammenstößen tam. Wie es heißt, soll die Marinedivision von der Kommandantur zur Räumung des Alexanderplates herangezogen worden sein. Als fie antam, fei fie von Augustanern und Freiwilligen beschossen worden. Das sei das Signal zu den Kämpfen gewesen, die sich Hier länger als 24 Stunden, bon Mittwoch die ganze Nacht hin­durch bis Donnerstag hinein abspielten. Drei Depots der Republikanischen Soldatenwehr stellten sich auf die Seite der Matrosen. Ein

Heftiges Gefecht

entwickelte sich mit schweren Geschützen wurde das Polizei präsidium bestoffen, das mit Maschinengewehren erwidert wurde Auch Zivilisten griffen, die Matrosen unterstübend, in den Kampf ein. Schwere Volltreffer schlugen in das Präsidium ein. Bon der Prenzlauer und Landsberger Straße her richteten sich die Mündungen der Geschuhe auf das Präsidium. Die Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag hörte man in der ganzen Stadt die Kanonenschüsse, bis es fließlich zu ungunsten ber Matrosen ein Ende fand. Gitva 200 Matrofen wurden als Gefangene abgeführt. Im Laufe der Kämpfe ber­breitete sich in der Stadt das Gerücht, Parlamentare feien erschossen worden, was überall die vorhandene Erbitterung im höchsten Maße steigerte. Es wird bestritten, daß solche Er fchießungen stattgefunden hätten, bestritten wird auch das andere Gerücht, baß nach Abschluß der Kämpfe 60 Matrosen füfiliert worden feien. Die Republikanische Soldatenwehr hat eine Anzahl Leute, die im Militärgewahrsam interniert waren, befreit.

Das Gebäude des Polizeipräsidiums, hauptsächlich die Front nach der Grunerstraße, ist schwer beschädigt. Hier sitt Einschlag neben Einschlag. In die Mauern find tiefe Löcher geriffen, so daß man bis in die Innenräume sehen kann. Die kleinen Ballustraden auf dem Dach und der Balkon sind zer­

stört. Große Haufen von Mörtel , Schutt und Glasscherben be

decken den Boden.

Nachdem die Kämpfe der letten Tage die Unzuberläffigkeit eines großen Teiles der republitanischen Soldaten mehr erwiesen haben, wird die Stärke dieser Truppe auf zehn Depots, 6500 Mann umfassend, herabgesetzt. Gs find dies Depots, die in den Kämpfen treu zur Regierung gestanden haben und eine Gewähr für ihre gute Haltung geben. Gestern vormittag lebten die

Kämpfe am Hadeschen Markt

bis zum Rosenthaler Plak wieder sehr heftig auf. Regierungs­truppen haben Artillerie om Hackeschen Markt aufgefahren, da auf der Weinmeister-, Gormann- und Sophienstraße starke Haufen republikanischer Sicherheitssoldaten und Kommunisten dem Alexanderplatz zuzustreben versuchen. Die gange Gegend ist durch Truppen abgesperrt.

Ju der Grünstraße wurden zwei Frauen dadurch getötet, daß ein Golbat der Regierungstruppen unvorsichtig mit einem Maschinengewehr umging, das jich plötzlich entlud. Gegen 11 hr wurde gestern am Aleganderplas wieder heftig gekämpft. Durch Flieger wurde den Regierungs­truppen signalisiert, daß die Spartalisten von ihrem Haupt­quartier Lichtenberg und vom Strausberger Plah aus im An­marsch seien. Die Aufrührer, die hauptsächlich den Weg über die Landsberger Straße nahmen und sich dort auf den Dächern der Säuser festsetzten, wurden unter lebhaftes Feuer genommen. Krachend schlugen schwere Minen in die von den Spartakiden be­festen Häuser ein, zerschlugen die Dächer und wirbelten unge­heure Staubivolten auf. Kanonen wurden gegen die Straßen­fronten gerichtet und feuerten die Landsberger Straße herauf. Die Straßen zum Zentrum der Stadt sind durch starte Poften abgesperrt. Auf den Brücken stehen Maschinengewehre, Draht­zäune verwehren Passanten und zahlreichen Neugierigen den llebergang.

Jm äußersten Norden Berlins .

Der Gesundbrunnen , der äußerste Norden Berlins , war bis her von Regierungstruppen verschont geblieben. Deswegen lebte die dort wohnende Bevölkerung verhältnismäßig ruhig. Gestern In dem Haus Landsberger Straße 52 hat eine Mine bas nachmittag taudten auch hier in der Pantstraße Regierungs­gaze Haus vom Dach bis zum Keller durchschlagen und alles ver. truppen auf, um aufzuräumen, wie es im amtlichen Publikations. wüstet. Das Lehrerbereinshaus und das Afchingerhaus weisen bestil so schön heißt. In der Badstraße, Pantstraße, Böttcher­trächtliche Beschädigungen auf. Die Drähte der Straßenbahn find straße knallten die jungen Stahlbehelmien Schüsse in die Luft, an vielen Stellen zerriffen und liegen auf der Straße. In den Turm des Berliner Rathauses haben zwei Schrapnelle emgeschlagen. Neben der Uhr befindet sich ein tiefes Loch, die Säulen blieben unversehrt.

Lebhafte Kämpfe haben sich auch im Frankfurter Biertel

abgespielt, bier besonders heftig in der Gegend des Straus berger Blages, wo die Schule in der Elisabethstraße das Kampfobjekt war. Ju der Rosenthaler Straße, am Spiltelmarit, in Moabit , überall arbeiteten die Maschinengewehre der Regierungstruppen, die blindlings auf das Publikum schoffen. Feuerwehrautos fuhren ununterbrochen mit Toten und Verwundeten durch die Straßen.

Am Freitag Sonnabend.

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baß es so eine Art hatte, und erschreckten die Bewohner ohne den geringsten Grund und Ursache. Obwohl die Pantstraße menschen­leer war, feuerte diese Art Schußtruppe in der unerhörtesten Weise. Es fehlte noch, daß Maschinengewehre gegen biefe Phantasiespartatisten aufgefahren werden. So fabriziert man Angriffe, um dann die nicht vorhandenen Angreifer abzuwehren und man schießt harmlose Passanten über den Haufen. Auch in der Brunnenstraße wurde mittags von den Regierungs­truppen auf harmlose Baffanten gejd offen. Im Warenhaus Jandorff hatten fich die Truppen eingenisbet.

Amilich durch das Wolffsche Telegraphenbureau werden Be richte verbreitet, von denen wir noch die folgenden wiedergeben, die mit Borsicht gelesen werden müssen! Die Berichte der an den Straßenfämpfen beteiligten Trup­pen ergeben folgende Darstellung:

Die Regierung übertrug den Schuß der Hauptstadt der Garde Kavallerie- Schüßen Division und den ihr unterstellten freiwilligen Truppen. Das Polizei­präsidium wurde von Schußleuten und Teilen des Alerander. Regiments berteidigt. Am 5. März, abende 10 Uhr, er öffneten die Aufrührer das Feuer auf das Gebäude aus Feld. Bis gefch üben, Minenwerfern und Maschinengewehren. aum 6. Mära, 4 Uhr nachmittags, erfolgte Angriffe wurden ab Die Garde- Kavallerie- Schüßen- Division hatte den geschlagen. Gegenangriff der Marinebrigade, dem Sturmbetachement Heusch­fel und Teilen der Deutschen Schußdivision übertragen.

Am 6. März um 2 Uhr 80 Min. nachmittags brängten in Gegenangriff gegen den Alexanderplaß und die umliegenden Straßen die Freiwilligen die Spartakusleute überall zurüd. Den Stern der Spartakiden bildeten die Volksmarinedivision und große Teile der Republitanischen Soldatenwehr. Sie gaben den Angriff auf das Bolizeipräsidium auf und räum ten den Alexanderplatz unter Zurüdlassung zahlreicher Toter und Verwundeter. Die Barrikaden wurden zerstört, dem Gegner wurde nach Osten und Südosten nachgedrängt.

bon

Die Voltsmarinedivision hatte ihr Quartier, bas Marine­haus unter Verwendung an ber Jannowitbrüde, Artillerie, Minenwerfern und Maschinengewehren in eine fdvere Festung verwandelt. Nach furzem Wirkungsschießen mit geld haubigen hatte das Haus drei Treffer erhalten. Unter der Be jagung brach eine Banit aus. Sie warf ihre Waffen in die Spree und versuchte zu entkommen, jedoch wurde der größte Teil der Verräter gefangen.

Um die Besatzung im Realgymnasium in der Elisabethstraße auszuräuchern, hatten die Aufrührer vor den Türen und Fen stern große Feuer angezündet. Gerade zur rechten Beit entfe ten Berfolgungsfommandos die Berteidiger. Auch hier hatts Spartatus fchwerste Verlufte. In Neuölln hat das Detachement Neuville ber Garde- Kavallerie- Schüben- Division fowie, das Referbe- Negi ment 64 Ordnung geschaffen.

Am Nachmittag famt es zu unbedeutenden Schießereien am Charlottenburger Rathaus, in der Friedrichstraße und der Französischen Straße.

Schwerer Unfall im Markushof.

Bel den Kämpfen in der Markusstraße ereignete fic eis schwerer Unfall. Durch eine fehlgehende mine wurde der Dach stuhl des Hauses Martushof fowie die vierte, britte und zweite Etage der nach der Blumenstraße gelegenen Front durchschlagen. Mehrere Personen wurden durch das Geschoß, das große Wer wüstungen anrichtete, berlebt. Durch ein weiteres Geffeß, das auf der Straße trepierte, wurben in dem im Erdgeschoß ge legenen Restaurant mehrere Bersonen verlegt.

Die Zahl der Toten

läßt sich auch heute noch nicht übersehen. Im Berliner Leichen schauhaufe liegen allein 70 Tote. Dazu kommen noch die Zeichen in den verschiedensten Krankenhäusern und in den Militärlaza retten. Von den 70 Leichen im Schauhaufe konnten bereits 40 festgestellt werden. Die übrigen 30 find ohne Papiere ein­geliefert worden. Diese sind wahrscheinlich auf den Verbandstellen zurüdgehalten worden und werden hinterher dem Schauhauſe übersandt.

Die Verwundeten.

Die Erbitterung in der Berliner Bevölkerung über das Vor- hin 14 Tote gebracht. Das Hedwigstrankenhaus nahm 65 Schien

geben der Regierungstruppen, die auch mit

Fliegern und Fliegerbomben

Ueber die Vorgänge am Freitag und Sonnabend berichten arbeiteten, ist allgemein; die Wut steigerte sich von Tag zu Taz . Bei jeder Gelegenheit wurde dem Publikum mit Revolver und bürgerliche Zeitungstorrespondenten: Bu heftigen Stämpfen fam es am Freitag nachmittag in der Handgranaten gedroht und zwar von jungen, kaum der Schule Brunnenstraße. Schon während bes Vormittags hatten entwachsenen Bürschchen im Stahlhelm. An verschiebenen lich in der Nähe des Rosenthaler Plates, in der Invaliden- und Stellen der Stadt errichteten die Regierungstruppen if offener Brunnenstraße starte Menschenanjammlungen gebildet, die der Straße Drahtverhaue Auf Neugierige, die sich anjammelten, Aufforderung der Patrouillen, auseinanderzugehen, nicht Folge wurden Maschinengewehre gerichtet und blikschnell in Benutzung leisteten. Als Truppen der Brigade Reinhard heranrudten, um genommen. So tam es, daß in der Seestraße zwei Stinder er die Straßen zu jäubern, tam es zu ernjten 8ufammenfchoffen worden sind, auch an anderen Stellen der Stadt find it ögen. Die Spartatisten( 1) hielten in der Brunnenstraße Frauen und Kinder erschossen worden. Die Berichterstattung in ein Sanitäts, und ein Droschtenautomobil an, tppten die Wagen der Breffe ist so tendenziös gefärbt zugunsten der Regierungs. um und bauten aus den beiden Fahrzeugen eine Barritabe. truppen, daß ein objektives Bild sich niemand machen kann. Als die Regierungstruppen vorgingen, um das Bollwert zu stür- Nur mer selbst Augenzeuge war, wie die Nostegarde in diesen men, zündeten die Spartakisten die Benzinbehälter der beiden Tagen in Berlin gehanuft hat, hat eine leine Vorstellung über Kraftwagen an. Es entstand ein gewaltiger Brand, so bieje Garde. Es war nur natürlich, daß auch bei diesen Kämpfen daß die Feuerivehr herangerufen werden mußte. Die ebriene Kreise ihre Ernte machen, die immer dabei sein müssen, wo wurde von den Angreifern an det Ausübung ihrer Tätigkeit durch es etwas zu stehlen gibt. Die Bahl der ausgeplünderten Echüsse verhindert. Geschäfte ist enorm hoch. Diese unlauteren Elemente haben Im Bökowviertel. jebe Gelegenheit zum Nauben und Plündern benutzt.

Die Zahl der auf den Berliner Unfallstationen bis gestern abend eingelieferten Schwerverwundeten belief sich auf 125 Männer, 25 Frauen und 3 Kinder. Außerdem wurden dort­berlegte und 18 Tote auf. Der Berband für erste Hilfe hatte bisher in ben Rämpfen täglich etwa 60 Verwundete zu behandeln. Das Krankenhaus Friedrichshain und das Leichenschauhaus sind überfüllt.

Am Wilhelmsplab zu Charlottenburg tam es gestern nach­mittag zu schweren Stämpfen, bei denen ein Mann und zwei Frauen getötet und sechs Bersonen durch Schüsse verlegt wurden. der Turm und Beuffelstraße swischen Reinhard- Truppen und In Moabit Tam es Freitag wieder au heftigen Kämpfen in Spartatiften, bei denen die regierungstrenen Soldaten die Ober­band behielten. Sechs Tote und zwölf Schwerberlebte fielen bemi Gefecht zum Opfer. Am späten Abend war es in Moabit ruhig. Am Abend gegen 6 Uhr fielen eine Anzahl Schüsse am Rosen­thaler Blaz. Bier Schwerverletzte wurden nach dem Virchow­Strantenhaus gebracht.

Heber 1000 Gefangene.

Bis gestern bormittag waren in den verschiedensten fäng nissen, Kasernen und Depots weit über 1000 Gefangene, einges bracht. Ihre Zahl vermehrt sich stündlich.

Die Kommandantur warnt.

dürfen unter freiem Himmel nicht geführt werden. Wird der einmaligen Aufforderung, weiterzugehen nicht Folge geleistet, jo wicb sofort geschossen. Die behördlichen Organe hätten die Pflicht von der Schußwaffe ohne Federlesen Gebrauch zu machen. Der Verkehr.

Beitweise waren die vorgenommenen Absperrungen fo groß. Von mehreren Granattreffern wurde gestern, Sonn­Die Kommandantur gibt befarint, daß in Berlin seit Mitts abend, bormittag zwischen 10 und 11 Uhr das BoBo w daß niemand passieren fonnte. So fam es, daß die am Donners­Viertel heimnejucht. In der Hufelandstraße schlugen zwei tag angefeßte Einführung der neugewählten Stadtwoch der verschärfte Belagerungszustand verhängt ist. Demnad Granaten ein. Verheerendere Wirkung übten zwei Ginichläge verordneden in ihr Amt nicht stattfinden fonnte, weil die sind alle Ansammlungen auf Straßen und Plätzen ver an der Ecke der Pasteurstraße und Arnswolder lab. Stadtverordneten nicht ins Rathaus gelangen fonnten. boten, selbst das Stebenbleiben. Noch so harmlose Gespräche Bon Regierungsruppen geräumt wurde auch das Marinehaus. Die Eckhäuser wurden de moliert. Schwer von Spreng­stücken wurde das Post amt 64 beschädigt. Mehrere Beamte An verschiedenen anderen Stellen, wie am Königstädtischen Real­und Zivilisten sind hierbei verwundet worden und erhielten durch gymnasium und in Moabit , tam es gleichfalls noch zu Feuer. die Feuerwehr die erste Hilfe. Später erschienen Flieger, und fämpfen. die Schießerei hörte auf. Die hochgelegere Brauerei Böbow ist Gestern wurden wiederum mit Maschinengewehren gespid und wird von mehre ren hundert Mann verteidigt. Die Regierungstruppen dringen burch die Königstraße und die Parallelstraßen, ebenjo bom Fried­ richshain vor, um die Brauerei zu nehmen. Zur Borbereitung des Sturmes ist Artillerie am Friedrichshain und am Bülowplab aufgestellt worden. Bon dort belegen schwere Saubigen das Wegen Plünderns wurden im Laufe des Freitags und riesige Grundstück mit Granaten. Ueber ber Brauerei schweben Sonnabends 284 Personen in das Polizeipräsidium eingeliefert. zwei Kampfflieger, die das Geschüßfeuer leiten und selbst durch Zahlreiche andere Personen find wegen spartatistischer Umtriebe" Fliege bomben eingreifen, um die Maschinengewehrnester au ger dem außerordentlichen Striegsgericht zur Abarteilung zugeführt. stören. Ueber der Körjostraße und über der Landsberger Allee , wo ebenfalls beftig gefämpft wird, greifen Flieger mit Maschinengewehren und leichten Fliegerbomben ein.

ganze Stadtteile abgesperrt.

In der Nähe der Gormannstraße griffen die Regierungs­truppen an, wo sich auf dem Arbeitsnachweis die Arbeitslosen zur Abstempelung ihrer Karten einfinden müssen.

In Neuköll

Die hoch und Untergrundbahn hat am Freitag den Berkehr aufgenommen. Bei der Straßenbahn handelt es sich um die Bezahlung ber Streittage, auf die die Direktion nicht ein­gehen will. Es wird noch verhandelt.

Nachforschungen nach Waffen.

Es besteht der dringende Verdacht, daß aus den Berliner una Spandauer Fabriken bon tommunistischen Arbeitern grieze Mengen Feuerwaffen entwendet und in besonderen Depots unter Tus eutölln wird berichtet, daß die Republikanische gebracht wurden, von wo dann die Verteilung an die Aufständigen Soldatenwehr die dort wohnenden Kommunisten mit Gewehren erfolgte. Die Truppen haben den Befehl erhalten, is den mächsten und Hardfeuerwaffen bewaffnet habe. Die Trupps zogen vor Tagen die ganze Stadt auf Baffen au burchinden. das Polizeipräsidium und fündigten hier den Kempf gegen das Im Westen wurde bereits am Freitag abend der njang pemad Korps Lüttwig an. Sie eröffneten auf die vor dem Gebäude Batrouillen hielten auf der Straße Bassanten und Magen an und stehenden Rosten des Regiments 64 das Feuer. Gleichzeitig be- untersuchten sie. Da man erfabren batte, bag bon Spandau He setten die aufständischen den bergbergplay und sperrten ihn ein Waffenschmuggel versucht werden würde, werben bez Ruifer ab. Das Regiment 64 fandte zusammen mit Teilen der 1. Garde. damm und die Charlottenburger Chaussee durch Geile griperet, gefämpft. Von dort aus säuberte Artillerie die Straßen. Dis landesschüßenabteilung mehrere Kompagnien unter Führung des Sämtliche ankommenden Fuhrwerte wurden forgaltig au Waffen oenen Mittag wurden zobiceiche Tote und Verwundete, Rittmeisters de Reusville nach dem Bolizeipräsidium und dem durchsucht.

Ueber der Krautstraße wurden mehrere Flieger. bomben abgeworfen. In der Balifabenstraße schlug eine Branate, die feylgegangen war, in das Dach eines Hauses und Das Geschoß jeste die Dachsparren in Brand, so repierte dort. die Feuerwehr eingreifen mußte. Sehr heftig wurbe mittags auch in der Schönhaufer Allee