Schmachvolle Behandlung heimfehrenter Kriegsgefangener.

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am 5. August 1918 Ji für die Nichteinmischung in die aur parrie wahr. fo find ble lagen der Regierung über die Ar- Bebung der Finanzen", Shantasiepreite abverlangt Innerrussischen Angelegenheiten erklärt hatte. Diese Salbeitsuntust ber Kohlenarbeiter unverständlich. Völlig überraschend behördliche Kontrolle über den Geschäftsverkehr mit dem tung der Amerikaner bedeutete für Japan eine Bedrohung fommt die weitere Mitteilung, daß die Kohlenarbeiter Ober Auslande scheint demnach in Deutschland nicht nur wirfung feiner Rüdzugslinie. Es ist daher nicht verwunderlich, daß schiefiens schon seit einigen Monaten wöchentlich zwei bis drei los zu sein, sondern auch ganz gewiffenlos leid thinnig e bie Japaner immer häufiger den Ridzug der japanischen Feierschichten machen müßten, weil die halben neue Förderungen bandhabt au werden. Es wäre noch intereffant, an erfahren, Truppen aus Sibirien anfündigten. Man fennt natürlich aus den Gruben nicht aufnehmen fönnen. Es bleibt abzuwarten. welcher Schieber sich hinter dem Angebot verbirat ben Wert derartiger Ankündigungen, aber immerhin ist ob die Berliner Arbeiter mit ihrer Bitte, der Reichsfohlen. unter den obwaltenden Verhältnissen die Lage Japans in fommiffar möge für die Abbeförderung der Galbenbestände Eorge Citfibirien keinesfalls als glänzend anzusehen. Da Japan tragen, Erfolg haben werden. Es wird von ihnen der Wasser­ohne einen Frieden mit den sibirischen Sowjets feine weg vorgeschlagen, deffen Benukung zur Zeit günstig ist und der Truppen nicht ungefährdet nach Hause schaffen kann, bleibt gleichzeitig die Eisenbahnen entlastet. Schifisraum soll genügend Am 16. August traf in Warnemünde eine aus 10 Cift thm nichts weiter übrig, als immer weitere Truppenverbände vorhanden sein. nach Sibirien zu schicken. Das droht aber mit zunehmenden Diese Mitteilungen können nur den überraschen, der sieren, 21 givilpersonen und 5 Schwestern bestehende Deutsch Schwierigkeiten von seiten Amerikas , das keineswegs ruhig den Sörsingschen Meldungen über die Vorgänge in Oberösterreichische Rote- Streuz- Rommission ein, die feit dem Sommer zusehen will, wie sein Konkurrent Japan sich in Ostsibirien schlesien Glauben schenkt. Eine Ergänzung findet die Nach 1918 in Sibirien friegsgefangen war und jetzt von der Regierung festiebt. Es läßt sich natürlich nicht voraussagen, welches richt der Korrespondenz durch eine Mitteilung, die uns aus Koltichat aus dem Konzentrationslager in Omit entlassen wurde, die nächsten Schritte Japans forvie Amerifas in Ostsibirien Cberschlesien zugeht. Danach fangen die großen Kohlen- An der Grenzstelle in Warnemünde wurde 5 Mitgliedern der sein werden, es steht aber feft, daß durch die Stivalität valben( Bestände) der oberschlesischen Gruben an, durch Kommission von dem diensthabenden Cffizier erklärt, ibre Amerikas und Japans der Konfliktstoff im fernen Often Lagerung in Schwälen und offenes Feuer überzu- eimreise nach Deutseland müsse auf Befehl einer gchen. Auf der staatlichen Königin Quisen Grube bei Sahoben Behörde" verhindert werden. Zwei Militär aufs äußerste gesteigert wird. borze ist eine Rohlenhalde bereits in Brand personen wurde jedoch nach Durchsuchung thres Gepads die Weijer geraten. Dabei streift in ganz Schlesien bisher feinfahrt gestattet, während die übrigen brei, in Deutschland wohnbaite einziger Eisenbahner, der Berkehr ist nirgends unterbrochen! Seferbeoffiziere der österreichischen Armee, in Gewahrsam der Militärbehörde, später der Polizei gehalten wurden. Hierbei nehn man ihnen wie herverbrechern Fingerabdrüde ab, um sie jett endlich aus der Haft zu entlassen.

Neue Borbereitungen.

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Beuthen , 31. August.

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Durch das Eingreifen der Entente scheint Ober­Bürgerliche Beitungen melden: Schlesiengrube. Bom ( c) Jesien zur Ruhe zu kommen. Die Regierung hat an­gekündigt, daß dort der Belagerungszustand auf- often erschossen wurde unweit der Subertushütte ein Wie wir erfahren, ist die Festnahme auf Grund einer Denun gehoben werden soll, es ist also zu hoffen, daß die standa- Mann der nach Angabe eines feiner Kinder Bilge fuchen löse Gewaltherrschaft ein Ende nimmt und eine Beruhi. Gehen wollte. Der Tote soll Vater von acht Kindern sein. Ob der 3iation anderer Offiziere der Kommission erfolgt, denen bie repl blikanische Denkungsart der Festgenommenen unbequem erschien. gung der Bevölkerung eintritt. Da es nun einen eigen. Mann irgend etwas im Sinne hatte, war nicht festzustellen, jedoch Bereits während der Reise ist es aus diesem Grunde schon zu artigen Eindruck machen würde, wenn in Oberschlesien auf wurde dieser dreimal vom Posten angerufen, und als er nicht ante tebaften Auseinandersehungen innerhalb der Kommission ge fommen. Dieser Gesinnungstiefstand, sich an aus der Kriegs den Drud der Entente der Belagerungszustand aufgehoben, mortele, erschossen." Im übrigen Reich aber beibehalten wird, so läßt die Regie­gefangenschaft heimfehrenden Kameraden wegen deren republito rung eurd ihre Spitel mitteilen, daß neue i parta­nischen Denkungsart durch feige Denunziation au rächen, verdien Pistische Putsch e" in Vorbereitung feien. In Breslau , Aus dem Reiche ergehen an oie oberschlesischen Bergarbeiter Magdeburg , Bremen , Braunschweig und München nehme die Spartatistische Bewegung wieder überhand, an verschiedenen sahlreiche der bekannten Rotschreie". Alle diese Kundgebungen

*

Aus verschlesien wird uns geschrieben:

die schärfste Verurteilung.

hebung der Korzen'ra ionslager.

Blären beständen Organisationen des bolitifden Meuchel follten nicht an die Bergarbeiter, sondern an die Bergwertebesiver Die französischen Gewerkschaften für die Aut

mordes. Der Vorwärts" drudt natürlich diesen Spigel­bericht frillflos ab, das Blatt ist froh, daß ihm eigenes Nach benken erspart bleibt.

und die Bertreter der Gewaltpolitik gerichtet werden als an die allein Schuldigen am Streit. Die Arbeiter streiten doch gewiß nicht, um nur die Kohlennot herbeiguführen. Der Kohlenmangel Der Zwed der Uebung ist Flar. Die Regierung will entsteht jedoch durch die Mißnahmen der Bergwerksbesitzer, die einen Vorwand haben, um die Gewaltherrschaft durch Stillegung von einzelnen Grubenbetrieben, Massenkündi. im Reiche aufrecht zu erhalten, um die Arbeiter gungen von Arbeitern usw. eine bedeutende Verminderung der Nicht die tohlenförderung herbeizuführen beabsichtigten, einesteils um die fchaft auch fernerhin brutal niederzudrücken. " Spartafisten"' reffen Vorbereitungen, sondern die eMarktlage zu beeinflussen, andererseits um die Arbeiterschaft gierung trifft sie. Sie scheint die Abficht zu haben, Sie unter militärischen Ei fluß zu zwingen. Dieser Sabotage der Arbeiterfchaft zu provozieren, fie zu unbedachten Taten Unternehmer begegnen die Bergarbeiter durch ihr geschlossenes herauszufordern, Demgegenüber richten wir an die Arbeiter Berharren im Ausstand, sie wird dagegen durch die Hörfingsche die Aufforderung, ruhig Blut zu bewahren. Die Spigel der Gewaltpoliti! gefördert. Regierung mögen ihre Vorbereitungen treffen, das Prole­tariat wird sich durch sie nicht herausfordern lassen!

Eine schwere Anllage gegen die Regierung.

Schleuderpreise für Heeresgut.

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In der Situng des Gesamtvorstandes( Commission administratives der Confederation Generale du Travail vom 8. Auguft wurde folgender Beschluß an genommen:

In der Morgenausgabe des Nieuve Eine bürgerliche Korrespondenz meldet: Die Verbanddamichen Courant" leien wir folgende in deuticher Jungen der Berliner und Rüdersdorfer Arbei. Sprache abgefaßte Annonce:

Millionen Objekt.

Die C. G. 2. protestiert als natürliche Verteidigerin des Mechtes von neuem gegen das Schicksal, welches den An gehörigen der frembden Nationen und insbesondere den ruffifchen Bürgern bereitet wird.

Nachdem nun seit reun Monaten die militärischen Ope rationen an der französischen Front eingeftet sind, tann nichts mehr die Aufrechterhaltung der während des Strieges notwendigen polizejlichen Maßregeln entschuldigen, und es erscheint alien fühlenden Menschen undenkbar, unserem Lande noch länger die Sande der Konzentrationslager auferlegt sehen.

zu

Der Gesamtvorstand der C. G. 2. protestiert gegen diefen Riesenhafte Mengen Epaten, Haden, Bustand und verlangt von der Regierung, daß sie für alle die jenigen, die innerhalb unserer Grenzen wohnen, die Leben, bedingungen wiederherstellt, die einst während der verschiedenen

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Rudolf Moise, Berlin , unter Epochen unserer Geschichte, unserer Vergangenheit, die Ghre unjeres Landes gewesen sind. Das Gastrecht muß soweit es nur wünschenswert, wiederbergestellt, dem Mensenrect de weiteste Spielraum gewährt, die Konzentrationslaget

mit den Roblenarbeitern in terbelegierten Dberschlesien haben ein fast unverständlich überraschendes Ergebnis gehabt. Wegen der Betriebseinstellungen in der 8e. Beile, Sättel, Baumzeuge, Ledergeuge, Taue. Deden, Draht mentindustrie und damit auch bei den Berliner un ufo , fait alles noch neue Gaden, au Schleuderpreisen abzu Anfragen an tergrundbahnbauten ist eine Anzahl von Delegierten geben. F. C. 4017." nach Oberschlesien gefahren, um mit den dortigen Arbeitern über bie Möglichkeit vermehrter Stohlenförderung zu verhandeln. Ein

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Teil der Abordnung ist nunmehr wieder in Berlin angelangt. Sie berichtet, daß fie 63 Bechen in Oberschlesien besucht haben. Die Galben sämtlicher dieser Sehen sind voll geförderter Reble ge Jättet. Sie behaupten, mit den auch nur

Sieht das nicht verteuselt danach aus, daß man Mate­rialien, die wegen des lequidierten Krieges freigeworden sind und die das deutsche Wirtidaitaleben teilweise dringend gebraucht( z. B. die Landwirtidaft: Saumzeug. Lederzeug,

müssen aufgeboben werden.

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Diese Stellungnahme der französischen Gewerkschaften auf einer Beche Deden) ins Ausland beridicbt und damit den ist ein schönes Beichen der Tatsache, daß die Intereffen lagernben Kohlen können die drei großen den Jahre lang einen friedensmäßigen Betrieb, der die Leistungen es nicht ein efandal, bak man im Auslande so wichtige franzöfifchen Sozialisien volles Verständnis und volle Inter biefer Fabriken auf rund 600 000 Zonnen steigern würde, auf recht erhalten. Ist diese Behauptung der Abordnung auch nur

Ein toler Junter.

Güter zu Schleuderpreisen anbietet. während man stigung finden. den Deutschen in ihrem eigenen Lande. angeblich zur

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teutscher Gerichetichter!" Und doch erfüllte dies Verighetichten Wolfeileder in uns erffingen bei se nen einfachen und ach o gelaßt. Was bin ich jest, fragt er sich fchaubernd: gräßlich, ein, aber jo rein, jo voll gärtlichkeit, fo menschlich, daß bie idänn Und die Naturen, unfere nordij Gin Bufall macht mich darauf aufmerkjam, daß Billeneron feit feinem bierzigsten Jahr sein Leben, getrieben nicht aus Jn traurigen Geschichten. ehn Jahre tot ist. Unglaublich fast: Behn Jahre! Und dieser halt und salt nach außen, getrieben nicht um die Möglichkeit einer Ebene, mit ihrem Stuids und ihren Waldeden, an dem er au Bufall ruft mir einen Abend wach, den einzigen, wo ich ihn fah. Griftens, es war vielmehr geradezu Lebenserias für ihn. Alfes, bas ifb lauert, adj vielmehr noch auf Sonne und Wolfen, aut Es war in Münchens vornehmstem Hotel: ten Vier Jahreszeiten. was ihm das Leben versagte: den Kampf, die Bewegung, He egen und frischen Wind, auf das tausendfältig verborgene bine sehr elegante Gesellschutt in dem fleinen weiß- goldenen Vor- bunten Abenteuer, Liebesabenteuer und Abenteuer der Gefahr, die Leben, das nur dem aufmertjemen Lausch.r, nur dem Sichenden unbeschränkte Freiheit. den Reichtum, einen phantastischen unum aufgeht; und das Meer und der Watienstrand, Minilug und and er las vor aus seinen Gedichten. Ich seh' ihn wie durchfchräntien Metchum, wie mir als Kinder ihr uns dachten, wenn Brandung: wo lebt das alles wie bei diesem treuesten Beebad bet tinen Nebel nur: den breitschultrigen Mann, mit den lura, wir sagten: ein ganzer Ead voll Taler", all das erlebt er in der zugleich fo wunderbar die Wirtlidfeit phantastisch feinert, B- schorenen Haaren und dem fräftigen, aber schon ettvas müden feiner Dich: ung. Sie ist ihm Lebenser an. Und es ist bewunderne. bi: phantastische Falelei aur wi Miciten Anschauung bringt Gesicht. Trug er nicht eine Lederjoppe und Stulpstiefel? Das wert, wie unermüdlich, wie unerschöpflich, wie lebensjubelnd er Da hat er um höchst nüchternen norddeutschen Mattrajtran eine Erscheinung feiner Geliebten, die göttlich nach: auf einct tit natürlich unmöglich, aber so ist mir sein 23:16 geblieben. Alles lebte in feinen Gedichten. Aber hat dieser Mann uns heut noch etwas zu sagen? Es ist Fabelbarle bon Meerlouten umspielt, mufitumraut, ope andere paßt nicht zu ihm. Und in diesem Fall Publikum. Ich weiß nicht mehr, wie er gelesen hat. Ich habe erstaunlich, wie einfach, wie unproblematisch es das Leben siebt. umilungen ihm meerwärts enttronen wird. Da führt tha Ja, es ist schon lächerlich, bei ihm von Problemen zu sprechen, von E. fundungsriti au eirer französischen Geijenieise: mitten nur noch die Erinnerung, daß er sich sehr bemühte, und daß ich Beltanschauung gar nicht zu reden. Was er sieht, ist ein wunder. Waldgebirge liegt fie, weit übera Lard schauend, auf einem un durch den ganzen Ab: nd ein bitteres und qualvolles Gefühl volles reiches Bilderbuch, was er erlebt, ist eine Reihe wechselnder. zugänglichen Felsen, ein beiger Strem aus unsichtbaren Curler in Stätigen jab, und fah, wie fie nach denn Brat hipſten, das campurgens, die Curraltimmung Die Bellommenheit des aufsteigend, umschließt fie schlangengleich und sendet feine weißen thnen Gleichgültige und Neugierige in ihr Gefängnis hinein Dämpfe aus der Elefe empor, nur eine Bugbrüde führt in die aufblißendes Grauen, Taumel des Sieges, Mitleid, aufwithlend. ringsum starrerden Bastionen, darüber, hoch über der Tieft dem König: tropit, feine Wimper beht. Mit ein ridboum. pajte nicht in unsere Beit, er paste durchaus nicht in unfere über den Sterbenden und zum Schluß die patriotische Singeriffen schwebt ein Adler, und in den Mauern blüht mitten im Winter sellschaft. Er hat sich wie ein großes, wildes, törichtes fint darin ihm, mit ihm hab ich's durchlebt". Kann ich ihm zuenen? So

unter tiefem

nicht los wurde. Aehnlich hab' ich's gehabt, wenn ich Raubvögel

leidenschaftlich aufrüßender Gefühle. Schlachtmorgens,

allzu

Das war es, was er im Striege, was er auf offen dridhter umbergetrieben. Und es ist nicht nur wunderns, sondern be wenig wie meinem Fünfjährigen, wenn er alemlos neben der erfahrten seines Lebens fuchte: den Adler über der Ticht wunderungswürdig, daß er sich so tapfer hindurchgeflogen hat. Militärmufit herläuft. Dies Gehirn fat feine Beit zum Nacfdocbend, ten blühend n Baum mitten im Winter, bas Wunder Soliger, junger und sehr schne diger Leutnant, flotter benlen: allau emlig muß es Einbrüde aufnehmen, dieser Wille in der ach so gemeinen Wirklichter. Sann er uns noch etwal bon 66 und 70 mit, muß wegen Echulden den Dienst quittieren, heftig wird er mitgeriffen bom aufgewühlten Gefühl, Seine Werte lagen? Nichts in unseren heutigen Kämpfen. Aber da anch wird als 8ivilversorgungsb.rechtigter" Gerdesvogt oder Amts- sind Tatsachensammlungen. menschliche Dokumente" und die rheinlich als Gegner gegenübergestanden wäre da auch diese

Kavalier, Courschneider. Jäger, Sportsmann, mach er die Kriege fann gar nicht ruhig scheiden zwischen Recht und Unrecht:

richter auf der kleinen Nordseeinsel Belworm. Wieder vertreiben farbigiten, lebensvolsten, die unerhört anschaulichten, die Deutsch­ihn die Schulden und nun beginnt ein steter Kampf mit dem land in Jahrzehnten hervorgebracht. Elend und der Sorge, ein Kampf ums tägliche Brot, der noch

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denen er gewig ohne fcdes Verständnis, wahr Kämpfe nur darum gehen, den Menschen wiederzuerobern und die Erde für ihn, die man ihm so schmachvoll genommen, fo lebi Daß nichts anderes gu registrieren war in diefem Deutschland ür uns auch der lole Junker Liliencron , her en Mensch wat den 65jährigen auf Vortragsreisen umbertrieb. Den armen ge- als friegerifde Selbenta, en und der kampf mit der gemeinsamen ein Kämpfer und ein Kind. In feinen Wrfen grüßt uns die urb unbarmherzigen Macht des Geldes und ber unbarmherzigen bunte Herrlichkeit dieser Welt. In seinem Leben erkennen wit Und diejer Dellajsierte behält seine Unbefümmertheit, feine Macht der literarischen Beuchelei, die Liliencron als großen andernd die Vervo.fenheit einer Beit, die fogar das c tnabenhafte Abenteuerlust. Das wäre wohl fein eigentlicher Be Schulb der Beit. Sie wußte mit diefem großen, unbändigen, un, niedrigte und mordete, was sie zu bewundern benebelte. Und

Jangenen Falten!

hnere Unabhängigkeit, seine Lebensfreude. Er behält seine Dichter pries, und ihn faltblütig dem Elend preisgab: das ist die

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Aber sie hat ihn auch nicht verderben und vergiften fönnen. Afte Gemeinheit, alle Umwahrhaftigkeit, all: Biererei dieser glorreichen Tag: find bei ihm an den Pranger pestellt und der Nachwelt preisggecben. Oh, sie haben ihre verdiente Ewigkeit gefunden, von der lavendelduftenden, adligen alten Jungfer an, bis zum beute noch blühenden deutschy: n Litereturpapst Herrn Professor Biefe.

ruf gewesen, als Jäger, als Pfadfinder, als Vagabund durch schuldsbollen Rinde fo wenig angufargen wie er mit ihr irgendein wildes Waldland zu streifen auf Lederstrumpfs Bladen, Sätte das Schidjal ihn in solch wilde Gegenben gefekt. Fätte es Ihn zum Reisenden, zum Eatbeder gemacht, wie glüdlich wäre er gewesen. Hier in Deutschland , in Deutschland nach 1870 fonnte er sich nur in törichten benteuern, im junterlichen Draufgänger tum, im Schuldenmachen ausleben, Nein, er fonnte noch etwas anderes: jagen, was er leide".

Es erscheint zunächst lächerlich, Liliencrons Berle als Aus bruc des Leidens au fassen. Und doch hat er selbst die Tatsache, her Dichter wai, oft genug als Leid, mehr: als Schmach auf­

Unt er behielt feine drei Sönigreiche für sich: die Liebe, die Natur und das Unbeschränkteste, fine Phantasie. Sie ist freilich ein Rausch seiner Liebe. ein vorübergebender, wechselnder.

er j.Iber begleitet uns mit feinem tapfercn Stampi pruch:

Gib den Flamberg nie aus Händen In Triumph selbst und Genuß. Denn du brouchst ihn allerenden Bis zum lepten Atemschab. Frieben wirst du nie erfämpfen. Dennoch! Echmich die Schwert und Schmerz sin und wieder mit fur fein Und bekränge auch dein Herz!

Anna Sieml

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