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Auch die städtische Verkehrs Teputation hat der Aktien- wickelung des Kindes giebt. Der neue Schulschein oder Schulpaß| Von der Nordöstlichen Baugewerks- Berufsgenossenschaft Besellschaft Siemens u. Halste die Genehmigung zu dem Entwurfe enthält außer den bisher allgemeinen üblichen Angaben über Namen, find die Vertrauensmänner der Sektion II( Provinz Branden für den Viadukt der elettrifchen Stadt:( Hoch) Bahn in der Alter, Ein- und Umschulungen noch folgende nene Eintragungen: burg) beauftragt worden, noch im Laufe dieses Monats eine Gitschinerstraße beim Sedanufer ertheilt; besgleichen zur Durch eine tabellarische Uebersicht aller Benfuren, ferner besondere Be Revision der Werkplätze bezw. Bauten der Mitglieder- führung der Bahn durch die Gilschinerstraße von der Bellealliance- merkungen über Charakter, Temperament und sittliche Veranlagung, 3immerer, Maurer , Steinmeßen, Brunnenbauer, Schiffsbauer 2c. Brücke bis zum Eedanufer. Ebenfalls hat die Deputation der über die geiftige Veranlagung, über den törperlichen Zustand und daraufhin vorzunehmen, ob auf allen Arbeitsstätten die gefeßlich Neuen Berliner Pferde Eisenbahn Gesellschaft die Genehmigung zur über die häuslichen Verhältnisse, deren Kenntniß oft für die ganze vorgeschriebenen Unfallverhütungs- Vorschriften für Ausführung eines zweiten Geleises in der Prenzlauer Allee vom Beurtheilung des Kindes sehr wesentlich ist, außerdem sollen in den die Arbeiter an geeigneter Stelle angebracht sind. Wiederholt ist es, Prenzlauer Thor bis zur Danzigerstraße ertheilt. Schulpaß eingetragen werden alle Krankheiten des Kindes vor der besonders auf Bauten, vorgekommen, daß die dazu verpflichteten Die längst erftrebte Berbreiterung der Schönhauser Schulzeit, die bei der Einschulung bestehenden Trauthaften Zustände Arbeitgeber aus Vergeßlichkeit oder gar Nachlässigkeit die Anbringung Allee an ihrem wunden Puntte an der Ecke der Pappel Allee und endlich die Krankheiten während der Schulzeit. Es ist möglich, jener Vorschriften unterlassen oder wenigstens nicht rechtzeitig bewirkt nähert sich ihrer Berwirklichung. Der Kaiser hat nämlich zu der daß ein solcher Schulpaß in der Hand des jeweiligen Lehrers diefem hatten. vom Magistrat beabsichtigten Fefifeßung neuer Fluchtlinien für die einen trefflichen Anhalt geben wird, vorausgesetzt, daß der Lehrer in der Schönhauser- Allee belegenen Schulze'sche Grundstücke Nr. 45 a ein ordentlicher Pädagoge ist. sight a tintin Der Ehrenrath der hiesigen Auwaltskammer trat gestern unter dem Vorsiz des Geb. Justizraths Lesse zu einer von 9 Uhr und 46/46 a Ecke der Pappel- Allee die Genehmigung unter Auf- Die Frommen unter sich. hebung der vorhandenen Fluchtlinie an der Straßenecke ertheilt. Wie die auf die Bibel ein- vormittags bis 10 Uhr abends währenden Sizung zusammen, um gefchworenen Christen das Wort auffaffen, liebet Euch unter im Disziplinarverfahren gegen einen hiesigen Rechtsanwalt Kohler Die Firma Rudolph Serhog hat beim Magistrat die Ge- einander", das zeigt recht deutlich eine Berulfung, welche die" Staats- zu verhandeln, der bereits vor einiger Zeit wegen betrügerischer nehmigung nachgesucht, die Neumannsgaffe, eine Verbindungsstraße bürger Zeitung" sich in firchlichen Dingen leistet. Das Blatt schreibt Sandlungen, deren er sich in seiner Anwaltspraxis schuldig gemacht zwifchen Breite und Brüderstraße auf ihre Roften asphaltiren zu von den Frommen einer ihr nicht genehmen Hichtung: haben sollte, vor dem Strafrichter erschienen, aber freigesprochen dürfen. Das Magistratskollegium hat dem Gesuch zugestimmt. Der firchlich liberale Frühschoppen während der Kirchzeit, worden war. In der gestrigen Werhandlung, zu der 18 Beugen er den bie Liberalen an einem der letzten Sonntage in der Thomas schienen waren, haben sich nun in bezug auf die Amtsführung des gemeinde veranstaltet hatten, war wie Pastor Roch in einer Angeschuldigten soviel gravirende Momente ergeben, daß, wie wir Wählerversammlung mittheilte- außerordentlich gut besucht. vernehmen, der Ehrenrath nach dem Antrage der Staatsanwaltschaft Die Flugblattverbreitung, welche am Sonntag erfolgen Dieses Bierfrühstück während des Gottesdienstes hatte den Zweck, auf Ausschluß aus der Anwaltschaft erkannte. foll, erfordert das Eintreten eines jeden Parteigenossen, denn einzig Lente, die zu anderer Zeit nicht für die Kirche und kirchliche An- Die Museen. Das Alte und Neue Museum, die National von dem Pflichteifer und der Pünktlichkeit der Genossen hängt es gelegenheiten zu haben sind, zu versammeln und sie zur Eintragung Gallerie, das Museum für Völkerkunde und das Kunstgewerbeab, ob die umfassende Aufgabe, die in furzem Zeitraum auszuführen in die Listen für die nächsten Kirchenwahlen zu veranlassen. Als Museum find vom Beginn des Oktober ab für die Dauer des Winterist, in jeder Beziehung gelingt. Wir richten daher nochmals an Verfasser und Urheber dieser Einladung hat sich ein Lehrer be- halbjahrs an den Wochentagen, mit Ausnahme des Montags, vou jeden Anhänger der Partei die Aufforderung, nach Belieben präzise zeichnet. So groß war die Zahl der Theilnehmer an dem firchlich 10 bis 3 Uhr geöffnet. An den Sonntagen und dem 2. Weihnachtsaur festgesetzten Beit sich an einer der nachstehend verzeichneten liberalen Sonntag Frühschoppen, daß ein paar Kremser nöthig feiertag werden die Museen bis zum Eintritt der Dunkelheit geöffnet Stellen einzufinden. Besonders ist es Pflicht der Wahlvereins waren, die die Herren nach der Wohnung des Kirchenältesten von bleiben, im allgemeinen also im Oktober von 12 bis 5 Uhr, im Mitglieder, fich zahlreich zu betheiligen. St. Thomas brachten, wo man sich in die Wählerliste einschreiben November von 12 bis 4 Uhr, im Dezember und Januar von 12 bis Erster Wabitreis( 7 1hr früh): Sommer, Grün- ließ. Selbstverständlich war den Bierfrühstück- Theilnehmern ein- 3 Uhr, im Februar von 12 bis 4 Uhr, im März von 12 bis 5 Uhr. ftraße 21. lauer, Kraufenstr. 18. 3immermann, Mohren- geimpft worden, daß sie am Wahllage nur liberal zu wählen ftraße 40. Stockfisch, Solzgartenstr. 10. Neme y, Claudius- hätten." straße und Holsteinerufer- Ecke.
Lokales. bi
3weiter Wahlkreis( 7 Uhr früh): Ewald, Schön leinstraße 6. Schonheim, Gräfestr. 8. 11 er, Gräfestr. 31. Naumann, Blücherstraße 42. mbof, Mittenwalderstraße 16., Rizing, Belle Alliancestraße 74. Werner, Bülowstraße 59. Bierter Wahlkreis Südost( acht Uhr früh): Tolksdorf, Görlißerftr. 58. Trittelwig, Falckensteinstr. 7. Er be, Cuvrystr. 25. Beier, Wrangelfir. 131. Bieberstein, Laufiger Platz 12a. Golz, Grünauerstr. 3. Seidler, Ratiborste. 16. Brödenfeld, Manteuffelstr. 67. Streit, Naunynfir. 86. Bierter Wahlkreis Osten( 8 Uhr früh): Lange, Friedrichsfelderftr. 37; Borchfeld, Webei str. 64; Wilte, AnDreasstr. 26; Stöpnid, Schillingftr. 30a; Babel, Frankfurter Allee 90; Netschte, Memelerftr. 35; Vogel, Elbingerfir. 9; Haselow, Landsbergerstr. 8; Scherrer, Blumenstr. 38; Frante, Friedrichsbergerstr. 11.
Fünfter Wahlkreis( acht Uhr früh): 3immermann, Greifswalderstr. 5. Steuer, Weinfir. 22. Knötsch, Hirten straße 10, 28itt chow, Kl. Hamburgerstr. 27.
Karlstr. 11.
Die Parteigentoffen und Genosfinnen des 2. Berliner Reichstags- Wahlkreises werden hiermit auf die am Sonntag, den 26. September, bei 8ubeil, Lindenstr. 106, beginnenden Agitations( Sonntags- Versammlungen) aufmerksam gemacht. Um rege Betheiligung bittet die Vertrauensperson.( Siehe Inferat am Sonntag.)
Die Figigkeit der Post hat sich in einem Falle, von dem wir Kenntniß erhalten, nicht gerade zum allerbesten bewährt. Am 30. Suli Man hat fürzlich den Versuch gemacht, die Arbeiter als Stimm übergab ein Leser unferer Beitung eine an einen hiefigen Einwohner vieh zu den firchlichen Wahlen heranzuziehen. Sie danken für deutlich adressirte Postkarte dem Briefkasten. Der Adressat hatte die faules Obst. Freude, daß er die Karte am 18. September, also nach sieben Wochen, Die hiesige Packetfahrt- Gesellschaft ist gegenwärtig, nachdem prompt vom Briefboten empfing. Das Vergnügen, ein solches PostDie Konkurrenz aus dem Felde geschlagen, in ein Stadium trägen furiofum zu befißen, ist natürlich groß bei dem Manne. Wie es Behagens hineingerathen, das weder dem Publikum noch den Unter- fam, daß das berühmte Zeichen des Verkehrs in diesem Falle eine beamten besonders zum Nutzen gereichen dürfte. Während die so slagnirende Wirkung übte, ist dem Adressaten nicht bekannt geBriefe früher fünfmal am Tage ausgetragen wurden, geschieht dies worden. jetzt nur viermal; die Packete, die man früher dreimal beförderte, Gegen die Beschäftigung der Feuerwehrleute bei dem giebt man jetzt nur zweimal täglich ab. Es heißt zwar, daß der beginnenden Oktober Umzug wollen, wie berichtet wird, die Hausfrühere Bestellungsmodus wieder eingeführt werden soll, doch diener, Packer und Kutscher bei dem Polizeipräsidenten vorstellig munkelt man gleichzeitig von einem Gehaltsabzug von fünf Mark werden. Man will darauf hinweisen, daß es vollauf stellenloſe monatlich, der die Unterbeamten treffen soll. Hoffentlich bewahre Hausdiener zu diesen Arbeiten gebe und die Nebenarbeiten die heitet sich diese Meldung ebensowenig, wie das unter den An- Feuerwehrmannschaften in ihrem Hauptberuf schwäche. gestellten fursirende Gerücht, daß sie sich hinsort den Dienstrock auf Material soll gesammelt werden. eigene Kosten anschaffen sollen. Die Arbeiten am Denkmal an der Schloßfreiheit sind jetzt so weit gefördert, daß der Banzaun am 1. Oktober fallen dürfte.
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Tie nene Berliner Verkehrsgesellschaft„ Merkur ", die einen treten. Die Gründung der Gesellschaft ist aufgegeben. neuen Stadt Briefverkehr einrichten wollte, wird nicht ins Leben
erläßt Prof. v. Bergmann gegenwärtig an die hiesigen Aerzte ein In der Angelegenheit der Berliner Rettungsgesellschaft Sechster Wahlkreis( Schönhauser Vorstadt, früh winnen. Aus dem Schreiben heben wir hervor, daß in den Bezirken Rundschreiben, um dieselben für das neue Unternehmen zu ge72 Uhr): Rieb, Schliemannstr. 98; 2iette, Schwedterfir. 83; der Hauptwachen jetzt Rettungswachen eingerichtet werden sollen Augustin, Kastanien- Allee 11; Schmidt, Tresckow- und Dieden- und zwar mit Anlehnung an Sanitätswachen. Bei der Organisation tag Abend in der Schützenstraße in der Person eines vagabondirens hofenerstraßen- Ecke.( Rosenthaler Vorstadt. Gesund brunnen, früh 72 Uhr): W. Brinkmann, Brinzen- Allee 21; des ärztlichen Dienstes in diesen Rettungswachen, in denen nur die den Knaben festgenommen worden. Als gestern Donnerstag Abend A. Bärsch, Sandstr. 3; Paul Anders, Buttmannstr. 16; fchaft( hoffentlich auch die des Publikums! D. R. ) ihre volle Berück Sause tam und die Treppe hinaufstieg, bemerkte er die regelmäßigen erfte Hilfe geleistet werden darf, haben die Wünsche der Aerzte- ein Bewohner des Hauses Schützenstr. 44/45 gegen 1/212 lhr nach Gustav Herrmann, Putbuserstr. 45; Otto Bachgänger, Swinemünderstr. 120; Hoppe, Ackerstr. 145.( Wedding. fichtigung gefunden. Der ärztliche Nachtdienst wird zunächst themzüge eines Schlafenden. Schnell Licht machend erblickte der Oraninburger Vorstadt früh 71/2 Uhr): Gleinert, int der bisher üblichen Weise geregelt. Am Tagesdienste Herr einen etwa 10 jährigen Knaben, welcher reduzirt gekleidet war Müllerstr. 7a; Ernst, Schwarzkopffstr. 11. fönnen ohne weiteres ( Moabit , früh alle approbirten Aerzte theilnehmen. und eine flache iste mit Wachsstreichhölzern neben sich zu stehen 71/2 Uhr): J. Pfarr, Putligftr. 10; Renfer, Beusselstr. 28. Diese vertheilen unter sich den Dienst in allen Wachen nach ihrem hatte. Der Kleine, welcher hier nächtigte, war eines jener unglück Schöneberg ( früh 7 Uhr): Hauser, Restaurateur, Sedan - freien Ermessen und fehen das Honorar für ihre Hilfeleistungen lichen Kinder, die in den Nachtstunden in der Friedrichstadt hausiren. straße 31; Klein, Restaurateur, Merseburgerstr. 7; Dbst, te- felbft feft, soweit daffelbe nicht, wie z. B. bei den Krankenkassen, Der Knabe wurde einem Schußmann übergeben und nach der Wache ftaurateur, Grunewaldstr. 110; Schilling, Restaurateur, Goltz- Der Vorstand der Berliner Nettungsgesellschaft hat jetzt befchloffen, Bursche bei der Feststellung seiner Bersonalien in Widersprüche ver durch besondere Verträge der Rettungsgesellschaft festgesetzt wird. des 39. Neviers in der Lindenstraße gebracht. Da sich der fleine ftraße 43; ich e I, Restaurateur, Guytowsir. 9. ana Zehlendorf ( früh 7%, Uhr): Treffpunkt bei Dohrmann. die Aerzte in Berlin und den Vororten zur Theilnahme an dem wickelte, wurde er einem Strenzverbör unterworfen. Der Knabe erWilmersdorf( früh 7 Uhr): Klingenberg, Berliner Wachtdienste in den Rettungswachen aufzufordern. zählte, daß er von seiner Muller schon seit Jahren in Pflege geftraße 40. Die Sammlungen bei den Postämtern und Poststellen, Post- gegeben und daß seine Pflegeeltern in Alt- Moabit wohnen. Den Steglib- Friedenau( 8 Uhr früh): Schellhase, und Telegraphen- Beamten- Vereinen n. s. w. zur Errichtung eines legteren sei er schon wiederholt entlaufen und dann habe er sich Steglitz , Ahornstr. 17a und Weinert, Friedenau , Rönnebergstr. 8. Grabdenkmals für den Staatssekretär v. Stephan haben bis jetzt nachts umhergetrieben. Auf die plöglich hingeworfene Bemerkung Friedrichsberg( früh 7 Uhr): Emil Heinicke, Friedrich- 47 495 M. ergeben. Wäre es bei der unerfreulichen Lage, in der eines Schutzmanns:„ Du bist doch bei dem Brande in der Waldsich die Familie des Berstorbenen befinden soll, nicht angebracht, straße gewesen", antwortete der Junge weinerlich:" Ja, ich habe Pantow Nieder Schönhausen( früh 7/2 Uhr): das Geld der Wittwe zu überweisen? das Haus angesteckt". Nun gestand der Knabe bei seiner weiteren Clement, Ecke der Wollant- und Börschstraße. Vernehmung ein, auch bei anderen Bränden als Urheber betheiligt Die Vertrauenspersonen. Wie gewiffe Berliner Sicherheitsbeamte im Zeichen des gewesen zu sein. Im ganzen wären es sechs Genossen, Abend in der Kochstraße gewahr. Der 27 Jahre alte Rutscher welche Verkehrs ihres Amtes walten, wurde das Publikum am Donnerstag fämmtlich nicht unter 10 und nicht über 14 Jahren, bei den Hermann Schulz, der bei dem Brandstiftungen betheiligt dem Sargfabrikanten A. Hirsch, seien! Königgrägerstraße 41, in Stellung ist, fam um 63/4 Uhr mit noffen Guftav" genann wird, wäre auch Mitschuldiger bei den Der älteste der Knaben, welcher von seinen Ges einem Geschäftswagen, auf Dem ein von der Wilhelmstraße her durch die Kochstraße gefahren. Vor dem sind. Als ihn ein Echußmanu fragte, warum habt Ihr denn Metallfarg stand, Brandstiftungen, die vor zwei Jahren in Moabit verübt worden Hause Nr. 9 hielt ihn ein Schuhmann vom 36. Nevier an, weil am das aber gethan", antwortete der Knabe, es sah zu schön aus, wenn Wagen keine Laterne brannte. Der Beamte war auf grund des die Flammen hochschlugen und die Feuerwehr fam an. Wir haben Gift und Galle speit der fromme ,, Reichsbote" infolge$ 4 des Straßenpolizei- Reglements vom 7. April 1867 formell gewiß zu gerne die Feuerwehr arbeiten gefeben". Der Kleine erzählte dann eines Vorganges, der sich vorgestern in der Berliner Stadt- in feinem Rechte, und es würde niemand gegen sein Einschreiten ferner, daß sie die Brände dadurch hervorgerufen hatten, daß sie anverordneten- Versammlung abgespielt hat. Die Angelegenheit ist an etwas eingewendet haben, wenn er sich die Firma, die gezündete Streichhölzer zwischen Papier, Lumpen 2c. geworfen hätten. sich so harmlos, daß wir ihrer in dem gestrigen Sißungsbericht gar am Wagen deutlich angeschrieben war, gemerkt hätte, In vielen Fällen sei ihre Absicht dadurch mißglückt, daß die Streichnicht erwähnt haben, und sie erlangt eigentlich erst Bedeutung nachher den Kutscher festzustellen und zur Bestrafung au- hölzer wieder ausgingen. Der Knabe wurde heute früh bereits der durch das Gezeter, das nunmehr von firchlicher Seite erhoben wird. 8nzeigen. Das hätte wohl auch dem Geiste der Verfügung Kriminalpolizei zugeführt. Die Ermittelung und Festnahme der Der Berliner Magistrat hatte der Stadtverordneten- Versammlung entsprochen, die erst kürzlich der Polizeipräsident v. Windheim an Komplizen des Brandstifters dürfte, wiewohl die Namen derselben mitgetheilt, daß 7 Mitglieder des Magistrats sich an dem Kirchgang feine Beamten erlassen mußte. Der Schutzmann begnügte sich jedoch noch nicht bekannt, vielleicht in Välde erfolgen. Der Fall giebt betheiligen werden, welche die Hauptversammlung des Gustav Adolf damit nicht, sondern holte den Kutscher vom Wagen abermals ein Bild von den furchtbaren Folgen, welche die GesellVereins vom Festsaal des Rathhauses aus am 29. d. M. nach den herunter, um ihn nach der Wache zu bringen. Schulz schaft durch die Vernachlässigung der Fürsorge für derartige unglückbenachbarten Nikolai- und Marienkirchen unternehmen werde, und gab fein Nationale an, verwies auf das Schild am Wagen, auf dem liche Geschöpfe heraufbeschwören hilft. es den Stadtverordneten anheimgegeben, sich auch daran zu be groß und breit Name und Wohnung seines Dienstherrn geschrieben Außer dieser Verhaftung ist noch die einer Frau D. erfolgt, theiligen. Vorsteher Dr. Langerhans bemerkte hierzu: Ich habe stand, weigerte sich aber, zur Wache zu gehen, weil er das unter welche in einem Hause der Stromstraße wohnt und verdächtigt zu diesem Kirchgang eine persönliche Einladung erhalten, habe es den gegebenen Verhältnissen für überflüssig halten mochte und als wird, den dort am Montag ausgebrochenen Brand, der in einer aber abgelehnt, ihr Folge zu leisten. Ich bin als Stadt- pflichttreuer Kutscher fein Fuhrwerk nicht verlassen wollte. Ein von den anderen ganz abweichenden Weise angelegt war, verursacht verordneten Vorsteher eingeladen worden und halte mich zweiter und ein dritter Schußmann kamen auf der einen und eine zu haben. Es fonnte nämlich festgestellt werden, daß sie zuletzt auf als solcher nicht berechtigt, namens Der Bersammlung große Menschenmenge auf der anderen Seite dazu. Das Publikum bem Boden war und ihre Wäsche auf dem Trockenraum aufhängte, einer bestimmten Ronfession besondere Ghrungen darzubringen, nahm selbstverständlich die Partei des Kutschers und rief ihm laut auf dem dann das Schadenfeuer entstand. Außerdem wurde ihr eine besondere Theilnahme der Gemeindebehörden aus zu, daß er recht habe. Es tam zu einer Balgerei, indem die von der Feuerwehr festgestellt, daß der Brand einen følchen zudrücken. Unser Bestreben darf nur dahin gehen, daß sämmtliche Beamten dem Kutscher die Leine, die er fest in der Hand hielt, zu Umfang angenommen hatte, daß ihn Frau D., wenn sie zu der Bewohner der Stadt mögen sie eine Konfession haben, welche sie entreißen suchten, ohne daß sie dazu im stande waren. von ihr selbst angegebenen Zeit auf dem Boden war, bemerkt vollen in Frieden mit einander leben. Es sind mu auch schlechtesten kam dabei das Pferd weg; das Gebiß wurde ihm so haben mußte. Einladungen für die Stadtverordneten- Berfammlung eingegangen; lange hin und her gerissen, daß ihm das Blut aus dem Maul lief. Troß dieser Berhaftungen wird schon wieder gestern ein neuer ich denke, die Angelegenheit erledigt sich am besten dadurch, daß hierüber wurde das Bublifum so erbittert, daß aus dessen Mitte sehr böse Dachstuhlbrand aus Moabit gemeldet, der gleichfalls auf Brandsich diejenigen melden, die sich gern an der Feier be- Rufe über die Polizisten laut wurden. Es hätte leicht noch schlimmer liftung zurückzuführen ist. Es brannte wiederum ein großes Eckhau theiligen wollen. Die Versammlung war hiermit einverstanden, werden können, wenn nicht ein Journalist eingefprungen wäre. Dieser Beuffelstr. 85, Ecke der Thurmstraße. Als Zug 15 mit der erst fr.: was ganz selbstverständlich war, eben weil es einer Kommunal- Ber fand eine einfache Lösung des Konfliktes. Er schnallte die Leine vom zwei Tagen dort stationirten Dampfiprize antam, brachen an tretung nicht ansteht, sich in dieser Art in die Angelegenheiten tirche Pferde ab und trennte so den Kutscher von seinem Gefpanu. Flammen bereits an verschiedenen Stellen durch das Dach, so ditz licher Konfeffionen hineingumischen. Num folgte Schulz zur Wache, während Wagen und Pferd unverzüglich durch die Meldung: Mittelfeuer" Verstärkungmt Was sagt aber das Pastorenblatt? hinterhergeführt wurden. Bom Revierlieutenant wurde der Kutscher herangezogen werden mußten. Bald gingen 2 Dampf- und 3 DruckEine Friedensstörung und jedenfalls ein Anstoß ist aber für fofort wieder entlaffen. Stimmt dieser uns von vertrauenswürdiger prizen von beiden Fronten gegen die Flammen vor, die in der die große Mehrheit der evangelischen Bevölkerung Berlins diese Er Seite mitgetheilte Fall, so würde nicht allein dem Schußmann eine zahlreichen mit allerlei Hausrath gefüllten Bodenverschlägen reich klärung des Herrn Langerhans. Denn jedem evangelischen Bürger wirkfame Lektion zu ertheilen sein, fondern es wäre auch bem fiche Nahrung fanden. Die vom Branddirektor Giersberg geleitetent von Berlin , der noch einen Funken von evangelischem Bewußtsein Publikum eine entsprechende Beruhigung und Genugthnung dadurch Löscharbeiten brachten das Feuer bald zum stehen, doch ist der und Ghrgefühl hat, muß es zum ergernis gereichen, wenn die zu verschaffen, daß man amtlich mittheilte, durch welche Mittel gesammte Dachstuhl zerstört. Auch diesmal ist der den kleinens Stadtverordneten- Bersammlung aus so nichtigen Gründen eine Be- bem Beamten plausibel gemacht worden ist, daß er feine Sache hätte Miethern entstandene Schaden erheblich und durch Versicherung mur theiligung an dem Jubiläum der Gustav Adolf- Stiftung ablehnt." anders anfangen tönnen. zum fleinften Theile gedeckt.
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Das ist möglich. Was für ein Interesse hat aber die in ihrer Die Omnibnsgesellschaft ,, Reform", die den Fünfpfenniggroßen Mehrheit" von religiösen Razbalgereten nicht im geringsten Omnibus eingeführt hat, macht dem„ Konf." eine Wittheilung, die paar tausend frommen die etwa in erbaute Berliner Bevölkerung an dem„ Aergerniß", mit dem die nicht sehr schmeichelhaft für die Berliner Bevölkerung ist. So lange
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erbaute Berliner Bevölkerung an dem ergerniß", ionenstadt die Wagen ohne ftetigen Begleiter fuhren, fand sich in den für das daß der betreffende Zugoffizier. vom nächsten Feuermelder aus noch
wollen?
Weiterhin wurde die Feuerwehr Freitag früh nach Bahnhof Friedrichstraße alarmirt. Dem zuerst aurückenden 13. Löschzuge: machte sich schon von weitem ein gewaltiger Rauch bemerkbar, so vorhanden, sich nunmehr den Appetit am Sonntagsbraten verderben Fahrgeld bestimmten Zahlfästen stets eine ganze Auswahl von under Bug 14 nachbeorderte. Die Vorkehrungen erwiesen sich aber als. giltigen Geldftücken, Biermarken und Hofentnöpfen aller Art anstatt unnöthig, da die Rauchentwickelung von überkochtem Theer auf der: Die Einführung eines ,, Schulpaffes", der das Kind während der Fünfpfennigftücke vor. Seitdem aber auf Verordnung des Straße zwischen Zentralhotel und Bahnhof herrührte. Donnerstag feiner ganzen Schulzeit begleitet und einen genauen Ueberblick über Polizeipräsidiums die Wagen von Schaffnern begleitet werden, bat Abend war ein Balkenbrand Kleine Andreasstr. 20 zu löschen. die Entwickelung des Kindes giebt, soll aus der Vereinigung für sich zwar die Zahl der Fahrgäste nicht vermehrt, wohl aber sind die Ebenfalls ein Balkenlagerbrand mußte Weidenweg 49 gelöscht Schul Gesundheitspflege heraus bei der städtischen Schuldeputation täglichen Einnahmen gestiegen und die Knöpfe und Biermarken sind werden. Hier war erheblicher Hausschaden zu verzeichnen. angeregt werden. Es giebt zwar schon jetzt in Berlin einen Schul ganz verschwunden. Es erscheint die Annahme berechtigt, daß ein Der in der Gormannftr. 3 befindlichen jüdischen Volksküche schein, der aber nur verhältnißmäßig wenig Angaben enthält und großer Theil der Fahrgäste, als die Ueberwachung nicht vorhanden ftattete die Polizei am gestrigen Nachmittage einen Besuch ab. Sie vor allem feinen Einblick in die geistige und körperliche Ent war, selbst den kleinen Betrag von 5 Pfennig nicht bezahlt hat. I besetzte die Eingänge und forderte die Anwesenden auf, paarweise