Nr. 15 Die Gleichheit 139 der Notlage heißt es für die Frauen, vom frühen Morgen bis zum späten Abend schaffen, um mit für den Unterhalt der Familie zu sorgen. Soweit sie nicht in die Fabriken gehen, Müssen sie außer im Hause auch auf dem Feld arbeiten, die Kartoffeln bauen, die die Familie braucht, das Gras mähen und in Kiepen auf dem Rücken nach Hause tragen, die ganze notwendige Feuerung aus dem Wald holen, damit die Woh­nung im Winter geheizt werden kann usw. Vor keiner Arbeit dürfen sie zurückschrecken. Sie tragen den Dung, den sie für das Feld brauchen, in Kiepen aufs Feld, wobei ihnen die Jauche an den Röcken entlang läuft. Ein lehrreiches Bild von der Rücksichtnahme derbesten aller Welten" auf daszarte Geschlecht". Aber auch in Thüringens schwarze Elendswinkel ist die frohe sozialistische Botschaft von der Gleichberechtigung alles gedrungen, was Menschenantlitz trägt. Di« Frauen beginnen mehr und mehr das drückende Joch zu empfinden, das auf ihnen lastet, sie nehmen den Kampf für ihre Befreiung gegen die kapitalistische Ordnung auf._ Agnes Fahrenwald- Gesundheitsschädliche Franenarbeit. Gesundheitsschädliche Frauenarbeit in den Hasen- Haarschneidefabriken. Eine äußerst gesundheitsschädliche Arbeit verrichten die Frauen im Wahlkreis Offenbach in den Hasenhaarschneidefabrcken. Sie müssen die chemisch ge­reinigten Felle zurichten, das heißt zum Geradschneiden der Haare fertig machen. Die übelriechenden Felle sind mit allerhand giftigen Chemikalien präpariert und innen mit Chlorkall bestreut, damit das Verwesen des geronnenen Blutes und der Häute verhindert wird. Die Frauen schneiden die Füße und Ohren von den Fellen, entfernen das ge­ronnene Blut und ziehen die Häute ab, worauf die Felle in die Maschine kommen, wo die Haare gleich lang geschnitten werden. Die Arbeiterinnen, die die geschilderte Arbeit ver­richten, verlieren nach ein paar Jahren ihre Zähne. Sie atmen die giftigen Chemikalien, den Chlorkall ein, womit die Felle gereinigt werden; die Folge davon ist, daß die Zähne in ganz kurzer Zeit schwarz werden und zerbröckeln. So schwer und ungesund die Arbeit der Frauen ist, solang ist die Arbeitszeit und so schlecht die Entlohnung. Bei der Firma Bloch st Hirsch in Urberach beträgt der Anfangslohn bei täglich zehnstündiger Arbeitszeit 6 Mk. pro Woche, der höchste Durchschnittslohn 10 Mk. Es wird Zeit, daß sich die so ausgenutzten Arbeiterinnen zu Schutz und Trutz wider das ausbeutende Kapital zusammenschließen. Sie be­dürfen höherer Löhne, sie haben ganz besonders auch An­spruch darauf, daß ihre Gesundheit gegen die Schädigungen geschützt wird, denen die Profitgier sie aussetzt. Zahn- schmerzen gehören zu den qualvollsten Leiden. Außerdem ist heute bekannt, daß gesunde, gute Zähne mehr sind als ein schöner Schmuck des Gesichtes, daß ihnen die höchste Be­deutung für eine gesunde Verdauung zukommt. Kranke Zähne bewirken, daß dem Magen und den Därmen un­genügend vorbereitete Speisen zugeführt werden, die nicht ordentlich verdaut werden können. Mangelhafte Ernährung, Diagen- und Darmleiden sind die Folgen davon. Gegen die gesundheitlichen Gefahren des Hasenhaarschneidens vor­zugehen ist um so dringender, als das ungesunde Vorrichten vielfach auch als Heimarbeit von Frauen betrieben wird._ Frauenstimmrecht. l. ü. Stellungnahme der sozialdemokratischen Franen- klubS in Holland zum franenrcchtlerischen Inter­nationalen Fraucnftimmrechtskongreß in Amsterdam . Die in den Frauenklubs organisierten Genossinnen der Niederlande kämpfen, wie unsere Leserinnen wissen, energisch für das allgemeine Frauenwahlrecht und stehen daher in scharfem Gegensatz zu den bürgerlichen Frauen­rechtlerinnen ihres Vaterlandes, deren Haltung beweist, daß Ii« sich auch mit einem bloßen Damenwahlrecht begnügen würden. Dem Gegensatz der grundsätzlichen Auffassung «ntsprechend haben sich die holländischen Sozialdemokratinnen selbstverständlich nicht dem Verband der holländischen Frauenstimmrechtsvereine angeschlossen, welcherseinerseits dem .Weltverband für das Frauenwahlrecht" angegliedert ist, der ün Juni in Amsterdam einen Internationalen Frauenstimm­rechtskongreß abgehalten hat. Sie beteiligten sich in der Folg« auch nicht an dieser Tagung, die wie voraus­zusehen war einen durchaus bürgerlichen Charakter trug. Dagegen haben die Genossinnen die Gelegenheit benutzt, Um' im Gegensatz zu dem Kongreß ihre grundsätzliche Auf­fassung in der Sache des Frauenstimmrechts zu bekunden, wie auch für die Forderung des allgemeinen Frauenwahl­rechts zu agitieren. In Verbindung mit dem Verband der sozialdemokratischen Arbeiterpartei veran­stalteten die sozialdemokratischen Frauenklubs iu diesem BeHufe während der Dauer des bürgerlichen Kon- gresses in Amsterdam eine öffentliche Versammlung. Genosse Wijnkoop und Genossin Roosje Vos stellten in ihr den sozialdemokratischen Standpunkt in der Frauenstimmrechts- Kage dem frauenrechtlerisch bürgerlichen entgegen. Genosse Wijnkoop wies nach, daß das Frauenwahlrecht für die proletarischen Frauen nicht wie für die bürgerlichen Damen i>as Endziel ihrer Bewegung sein könne, weil mit seiner Einführung das soziale Elend nicht aus der Welt geschafft sei. das von dem Kapitalismus gezeitigt wird. Immerhin Wusse es auch von den ersteren als Mittel zu dem Zweck erstrebt werden, die politische Macht für das Proletariat erobern zu Helsen und mit der Beseitigung der kapitalistischen Ausbeutungsordnung die Ouelle aller sozialen Nöte zu Ichließen. Jedoch könne nur ein allgemeines Frauenwahl- wcht de» Interessen der Proletarierinnen und der ge­samten Arbeiterklasse dienen. An einem solchen Wahlrecht liege den meisten bürgerlichen Frauenrechtlerinnen nichts; die Erfahrung beweise, daß sie sich von einem Damen­wahlrecht befriedigt fühlten. Nicht mit den Frauenrecht­lerinnen, mit der sozialdemokratischen Partei zusammen müßten die proletarischen Frauen für die volle politische Gleichberechtigung des gesamten weiblichen Geschlechts kämpfen. Genossin Vos übte besonders scharfe Kritik an derLiberalen Union", die bekanntlich echt liberal wohl im Prinzip" nicht mehr gegen das allgemeine Frauen­wahlrecht ist, es aber in der Praxis nach wie vor den verheirateten Frauen vorenthalten wissen will. Was in dieser Hinsicht als ein Ausfluß philisterhafter Denkart er­scheint, ist in Wirklichkeit eine Äußerung bürgerlichen Klassen­interesses, das eine Benachteiligung der werktätigen Massen erstrebt. Die Zahl der verheirateten Frauen ist im Prole­tariat weit größer als in den bürgerlichen Klassen. Ein Wahlrecht nach dem Herzen derLcheralen Union" würde also in der Mehrzahl gerade die Arbeiterfrauen, proletarische Frauen nach wie vor politisch rechtlos lassen, die doch des Wahlrechts am dringendsten bedürfen. Der Ausschluß der Ehefrauen vom Wahlrecht läuft also im letzten Grunde darauf hinaus, den bürgerlichen Parteien künstlich einen Zuwachs an Stimmen zu schaffen und dadurch die Macht der Besitzenden zu stärken, das natürliche Übergewicht der Zahl der prole­tarischen Stimmen dagegen herabzumindern und den politischen Einfluß der Arbeiterklasse zu schwächen. Es fehlt nicht an holländischen Frauenrechtlerinnen, die sich auch mit dem spießbürgerlich reaktionären Wahlrechtsidcal derLiberalen Union" befreunden würden. DasGebot taktischer Klug­heit", daßein Anfang besser sei als nichts", und der Vor­teil der bürgerlichen Klassen wären ein sanftes Ruhekissen für ihrprinzipielles Gewissen", das von derGleich­berechtigung des ganzen weiblichen Geschlechts" redet. In den Debatten, die den Referaten folgten, stimmten einige Teilnehmerinnen des Kongresses das Eiapopeia der all­gemeinen Schwesternschaft aller Frauen an und versuchten, das frauenrechtlerisch« Verhalten zur Frage des allgemeinen Wahlrechts aller Großjährigen ohne Unterschied des Ge­schlechts zu rechtfertigen. Sie konnten jedoch gegen die Wucht der sozialdemokratischen Gründe und der vorliegenden Tatsachen nicht aufkommen. Die Versammlung wird hoffent- ihre klärende und agitatorische Rückwirkung auf die prole­tarischen Frauen nicht verfehlen. Die Genossinnen werden dafür sorgen. Weibliche Fabrikinspektoren. Die Slewerbeanfsicht in Sachsen-Weimar im Jahre ISO?. Der hierzu vorliegende Bericht bestätigt, daß auch im letzten Jahre eine Zunahme der weiblichen Arbeitskräfte erfolgt ist. 6 079 über 16 Jahre alte Arbeiterinnen wurden in 343 Fabriken und diesen gleichgestellten Anlagen be­schäftigt gegen 5885 Arbeiterinnen in 300 Fabriken im Jahre 1906. Trotz der Krise, welche in der Textilindustrie scharf eingesetzt hat, wird im Bericht behauptet, daß noch immer ein Mangel an weiblichen Arbeitskräften vorhan>i, sei. Der Herr Gewerbeinspektor schreibt darüber:Auf das Fehlen weiblicher Arbeiter sind auch die mannigfachen Klagen der Unternehmer über zu weitgehende Lohn­forderungen sowie über das sonstige Auftreten der Ar­beiterinnen, namentlich der jüngeren, zurückzuführen." Wie der Hinweis aufweitgehende Lohnforderungen" zu be­werten ist, das zeigt der Bericht an einer anderen Stelle. Es heißt dort:Erwachsene Arbeiterinnen hatten am Schluß des Berichtsjahres in den meisten Jndustrieorten einen 10 Mk. überschreitenden Wochenverdienst." Also am Schlüsse des Jahres, nachdem dieweitgehenden Lohnforderungen" gestellt worden waren, und dann auch nur in denmeisten Jndustrieorten", erfreuten sich die Arbeiterinnen des ange­führtenhorrenden" Verdienstes. Es gibt also immer noch Jndustrieorte, wo die Löhne der erwachsenen Arbeiterinnen unter 10 Mk. pro Woche betragen. llberarbeit an Wochentagen außer Sonnabends wurde für 343 Arbeiterinnen zu 8601 llberstunden erteilt. (1906 257 Arbeiterinnen zu 10492 Stunden.) Unseres Er­achtens zeigen die vorstehenden tatsächlichen Angaben, daß im Goetheländchen die Vorbedingungen für weibliche Fabrik- inspektion vorhanden sind. Nämlich Arbeiterinnenmassen, in deren Interesse es liegt, daß ihre Arbeits- und Lebens­bedingungen mit wohlwollendem Verständnis beobachtet und wahrgenommen werden. Es ist in diesem Blatt wiederholt eingehend nachgewiesen worden, warum eine Beamtin, und zwar besonders eine Beamtin aus den Kreisen der Arbeiter­klasse selbst, dieser Aufgabe besser gerecht werden kann als auch ein trefflicher Beamter. Es» fällt auf, daß der Bericht das Vorhandensein einer Assistentin und die etwaige Tätigkeit derselben vollständig totschweigt. Es bestätigt sich also, was wir in Nr. 6 derGleichheit" in diesem Jahre berichtet haben. Die Assistentin soll stillschweigend ausgeschaltet werden. Darüber wird an geeigneter Stelle noch ein Wort zu rede» sein. Je schweigsamer der Herr Gewerbeinspektor über das Wirken der Assistentin ist, mit um so größerer Wärme hat er des evangelischen Frauenbundes gedacht, welcher in Weimar und Eisenach Kaffee st üben für Arbeiterinnen ins Leben gerufen hat. Ei ja! Eine Tasse Thüringer Blümchenkaffee und ein Fettbemchen gilt bei vielen gutsimierten Leuten als eine Delikatesse für die Arbeiter. Auch die Näh- und Flickabende des Vereins Frauenwohl in Jena werden in dem Bericht besonders erwähnt. Viel Staat können die Veranstalterinnen damit aber nicht machen, denn der Bericht sagt, daß im ersten Winter in der Regel IS, im zweiten da­gegen nur 5 Arbeiterinnen an den Abenden teilnabmen. Hoffentlich trägt die stärkere Beteiligung der Frauen an dem politischen Leben, die sich besonders in den letzten Monaten in Thüringen bemerkbar macht, dazu bei, daß die Arbeite­rinnen selbst sich in Sachen der weiblichen Fabrikinspektion rühren. Ebenso aber auch, daß alle geistig gesunden Ar­beiterinnen sich aus der Bevormundung durch Pfaffen, Bet­schwestern und andere bürgerlicheFreundinnen der Armut" loslösen.__ ö. Sozialistische Frauenbewegung im Ausland. I. X. Von der sozialistischen Frauenbewegung in den Vereinigten Staaten . Wir marschieren vorwärts! Der Nationalkongreß der Sozialistischen Partei, welcher Mitte Mai in Chicago tagte, befaßte sich in ein­gehendster Weise mit der Frauenstimmrechtsfrage sowie mit der Frauenfrage überhaupt. Die Partei hatte ihr bisher nur sehr geringe Beachtung geschenkt. Das wird nun anders werden. Es wurde ein Frauenlomitee gewählt, welches die Organisierung der Frauen leiten soll. Das Komitee ist sofort in Aktion getreten und hat eine Organi­satorin gewählt, welche zunächst die Staaten bereist, in denen den Frauen das Stimmrecht zusteht. Sie soll dort bis zur Präsidentenwahl agitatorisch tätig sein und die Frauen von der Notwendigkeit überzeugen, ihre Stimmen für die Kandi­daten abzugeben, welche die Sozialistische Partei für die Präsidentschaft und Vizepräsidentschaft aufgestellt hat. Natür­lich hat sie die Aufgabe, über dieses Augenblicksziel hinaus die Frauen aufzuklären und im Dienste des Sozialismus zusammenzuschließen. Vom 4. bis 5. Juli findet in New Dork der Kongreß der Sozialistischen Partei im Staate New Jork statt. Im Anschluß daran ist eine Frauen­konferenz einberufen worden, um zu beraten, welche Form der Organisation unsere Bewegung in Zukunft annehmen soll, ob es zweckmäßiger ist, die Frauen innerhalb oder außerhalb der Partei zu organisieren. Es herrschen darüber große Meinungsverschiedenheiten. Hoffen wir, daß auch die bevorstehende Tagung dazu beitragen wird, Mittel und Wege auszufinden, die Frauen in immer größerer Zahl für die Sache des Sozialismus zu gewinnen und in dessen Ideen­welt zu erziehen. Johanna Greie-Cramer. New Jork . Marta H. Ortland. Frauenbewegung. Die vierte Generalversammlung des Verbandes katholischer Vereine erwerbstätiger Frauen und Mäd­chen hat im Juni in Berlin stattgefunden. Dem Geschäfts­bericht nach ist die Zahl der angegliederten Vereine auf 162 mit 22500 Mitgliedern gestiegen. Drei Telegramme gaben dem Verbandstag sein Gepräge. Eines anIhre Majestät die Kaiserin", das dieehrfurchtsvollste Huldigung" der Frauen und Mädchen ausspricht undIhrer Majestät landesmütterliches Wohlwollen" erbittet, ein zweites an den hochwürdigsten Herrn Fürstbischof Kopp-Breslau (Jesus wurde von seinen Jüngern schlicht Meister genannt) und ein drittes an den Papst, in dem die VersammeltenSeiner Heiligkeit kindlichsten Gehorsam" versprechen und dieGnade des Himmels" erflehen. Die Tagung gedachte des neuen Reichsvereinsgesetzes, welches das Recht der Frauen er­weitert. Bezüglich seiner Erdrosselungsbestimmungen für die Jugendorganisationen wurde mit einer gewissen Genug­tuung konstatiert, daß sie den katholischen Vereinen nichts anhaben können, da diese nicht politisch seien. Es ist ge­nugsam bekannt, daß gerade in diesen Jugendvereinen ebenso systematisch als fanatisch der politischen Machtbehauptung des Klerikalismus vorgearbeitet, also auchPolitik" ge­trieben wird. Der Verbandstag erhob eine ganze Reihe sozialpolitischer Forderungen, die denen sehr ähnlich sehen, die die Sozialdeinokratie schon jahrzehntelang vertritt. Das Fordern allein ist übrigens zum Teil Spiegelfechterei, denn ernsthaft für die geheischten Reformen kämpfen, wollen und können die Vereine respektive ihre Gründer und Gönner nicht. Die Verbandsvertreter forderten unter anderem auch, daß die Heimarbeiterschaft durch Zuführung elektrischer Kraft von den Gemeinden unterstützt, und daß ihr durch die Erziehung des kaufenden Publikums zur Konsumenten­moral" geholfen werde. Von der gänzlichen Beseitigung der Heimarbeit wollten sie nichts wissen. Ihre Stellungnahme zeigt, mit welchen Augen die tagenden guten Leutchen das wirtschaftliche, das soziale Leben betrachten. X. II. Quittung. Im Monat Mai gingen bei der Unterzeichneten für den Agitationsfonds ein: Altona durch Genossin Bau mann 50 Mk.; Augsburg durch Genossin Greifenberg 89,53 Mk.; Berlin 3. Kreis durch Genossin Stein köpf 19,73 Mk.; Braunschweig 21,80 Mk.; Chemnitz durch Genossin Müller 125 Mk.; Elmschenhagen bei Kiel durch Genossin Warschewski 8 Mk.; Gelsenkirchen durch Genossin Meis 20 Mk.; Gießen durch Genossin Beckmann 9,75 Mk.; Hamburg durch Genossin Zietz 300 Ml.; Landeshstt i. Schl. 7,40 Mk.; Lütgendort­mund durch Genossin Birn bäum 20.05 Mk.; Genossinnen des Niederrhein durch Genossin Kähler 43�2 Mk.; Preetz i. Holst, durch Genossin Bloese 6 Mk.; Roßlau durch Genossin Kalbfleisch 4 Mk.; Treuen durch Ge­nossin Weichelt 5 Mk.; Trebnitz durch Genossin Heine 33,30 Mk.; Wunsiedel durch Genossen Domisch 11,42 Mark; Ertrag einer Sammlung auf den Verbandstagen der Maschinisten, Steinarbeiter, Dachdecker, Textilarbeiter durch Genossin Kähler 87,57 Mk. In Summa 86S,4S Mk. Dankend quittiert: Ottilie Baader , Berlin LVV 68, Lindenstr. 3.