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Der Sozialdemokratische Wahlverein für den 6. Ber

fcheiden mehrerer Gauvereine aus dem Verbande zurückbehaltenen, bürgerlicher Zustände vorhanden seien, in Wirklichkeit doch die hänge von Ereignissen ab, oie wiemand vorauszusagen vermöge, dem Verbande gehörenden Gelder von den betreffenden Vereinen Bourgeoisie es wäre, dere i Anschauungen und Interessen in jeder aber alles deute darauf hin, daß dieser Tag nicht mehr ferne einzufordern und in dieser Angelegenheit nur im äußersten Falle, Beziehung die dominirendan geworden seien. Sie habe erst den sei. Der Schlag wäre längst gefallen, fürchtete nicht Jeder die und zwar auf Kosten des Verbandes, den klageweg zu beschreiten. Boden geschaffen, auf dem unsere, der Sozialdemokraten Saat Folgen, vor denen Allen graue, und insbesondere sei es Aus dem Verbande ausgeschieden sind im letzten Jahre aufgehen konnte, sie selbst schaffe durch die riesenhaften Fort- die drahende Macht des Sozialismus, Die Gauvereine eipzig, Magdeburg, Chemnih und schritte auf allen Gebieten menschlicher Bethätigung ihren eigenen ungeheuren ökonomischen Wirkungen, die ein europäischer Krieg Der Verbandsvorsitzende Penndorf- Dresden, Untergang und erzeuge in dem modernen Proletariat ihren Todten- für die Massen im Gefolge habe, eine ungeahnte Macht erlangen gleichzeitig Verbandskassirer und Redakteur des Verbandsorgans, gräber. Durch fortschreitende Konzentration des Kapitals, Auf- werde. Redner führt des Näheren aus, welcher Art diese that von seinem Poſten zurück. Der Gauverein Provinz Branden reibung und Bernichtung der Mittelschichten auf der einen Seite, Wirkungen sowohl infolge des Massenschlachtens wie infolge der burg beantragte: Die Leitung des Verbandes derartig zu ge- durch Schaffung jener nach Millionen zählenden besitzlosen Klasse, Massenbankerotte, allgemeiner Arbeitslosigkeit und großer Theuerung stalten, daß von derselben, wie es der§ 2 des Verbandsstatuts des revolutionären Proletariats auf der anderen Geite, habe sie sein würden und möchten. So sei noch nie für das Umſichgreifen vorschreibt, etwas mehr für das Wohl der Verbandsmitglieder selbst diejenigen Faktoren erzeugt, welche ihr den Untergang bes Sozialismus gewirkt worden, wie der nächste Krieg wirken eingetreten und gewirkt wird." Der Gauverein Hannover be bringen würden. Sei doch heute die Sozialdemokratie eine Macht, mit werde. Dann würden die Völker sich fragen: für was und für antragte: Herstellung einer strafferen Organisation im Ver- der in entscheidendem Maße gerechnet werden müsse, sodaß selbst der wen das Alles? Die Antwort werde nicht ausbleiben, sie werde bande. Abhaltung von Vorträgen, forvie Verbreitung sach- Neichskanzler Caprivi habe eingestehen müssen, daß die Regierung aber eine für die herrschenden Klaffen vernichtende sein. Komme dieser Kampf, so könne die Sozialdemokratie nicht gemäßer Zeitschriften, beides jedoch ohne Verührung politischer fein Gesetz einbringe, welches nicht unter Berücksichtigung der and religiöser Gesichtspunkte." Der Verbandsvorsißende be- Wirkung, die es auf die Sozialdemokratie ausübe, entworfen sei. ruhigen Fußes ihm zusehen. Wir seien stets und zu jeder Zeit für fundete, er habe den Auftrag gehabt, Alles zu vermeiden, was Aber die Sozialdemokratie beherrsche heute nicht blos die ge- eine Aussöhnung mit Frankreich gewesen, und sie müsse immer dei den Arbeitgebern Anstoß hätte erregen können. Die Tendenz fammte innere Politik, sondern in hohem Grade auch die aus- und immer wieder befürwortet werden. des von ihm geleiteten Verbandsorgans sei eine vermittelnde ge- wärtige. Redner geht nun dazu über, die Politik Bismarck's der mit Rußland in den Krieg gegen Deutschland ein, dann wefen. Die Brauer müßten mit den Arbeitgebern Hand in Hand letzten 25 Jahre einer vernichtenden Kritik zu unterziehen. Er kämpfe Deutschland um seine Existenz, dann werde der Kampf gehen, sonst tönnten sie nichts erreichen. Gin Theil der Dele weist durch Anführung einer Menge Thatsachen aus der diplo- ein Vernichtungskampf und dann müsse, vor die Alternative ge girten war der Anficht, daß es nur vortheilhaft für die Brauer- matischen Thätigkeit Bismard's nach, daß dieser nicht, wie stellt, die Sozialdemokratie Schulter an Schulter mit ihren bis­bewegung sein könne, wenn sie mit den übrigen organisirten allgemein angenommen werde, mit Absicht die Einigung Deutsch- herigen Gegnern diesen Kampf siegreich durchzufechten suchen. Arbeitern Hand in Hand geben und dadurch die Arbeitgeber lands betrieben habe, sondern nur die Machtstellung Preußens Das gebiete nicht nur unsere Existenz als Deutsche, das gebiete Berufe und auf gütlichem Wege sei heute nichts mehr zu erreichen. gekommen, so sei Bismarck nicht der Schieber, sondern der Ge- bedeutend mit einem Siege russischer Barbarei und einer Vernichtung Das bewiesen die Streits in Hamburg und Braunschweig. schobene gewesen, die Lebensinteressen der Bourgeoisie machten des Sozialismus auf unabsehbare Zeit hinaus. Die Tendenz der heutigen Wirthschaftsardnung führe dahin, daß die Einigung Deutschlands zu einer Nothwendigkeit. Indem Kampf gegen das offizielle Rußland ein Vertilgungsfrieg werden, an Stelle des gelernten Brauers imm mehr der nichtgelernte aber die Bourgeoisie bei dieser Ginigung die großartigste Förder mit den revolutionärsten Mitteln geführt werden müßte. Arbeiter trete. Die gelernten Brauereien eben nur Arbeiter derung ihrer materiellen Interessen, wie Redner im Einzelnen Rußland muß nach sten zurückgedrängt werden, ein neues habe sie bereitwillig die Wah- demokratisches Polenreich müsse erstehen, das mit Deutschland in und nichts Besseres, wenn die ungelernten Arbeiter die gleiche nachweist, erreichte, Bismarck abgetreten, engster Berbrüderung stehe. Aber dieser Krieg werde auch noch Arbeit verrichten, wie die gelernten Brauer. Der andere Theil rung ihrer politischen Interessen an der Delegirten war entgegengesetzter Weinung. Es wurde eine und ihm hierin freie Hand gelaffen. G3 zeige sich nun an der eine andere nicht gewollte Wirkung haben. Die endlich zur Resolution beschlossen, dahingehend, daß die Leitung des Ver- Entwickelung der deutschen Bourgeoisie, wie sie mit ihren eigenen Einsicht gekommenen Völker Europas würden die Lenkung ihrer bandes genau nach§ 2 des Verbandsstatuts in Zukunft zu hand. Interessen in Widerspruch gerathe, sobald diese Entwickelung auf Geschide in die eigenen Hände nehmen und in einer allgemeinen haben und von jeder politischen und religiösen Nichtung frei zu einer gewissen Höhe angekommen sei. Ihre rapide ökonomische Völlerföderation dem Krieg für immer ein Ende machen. Moltke halten sei; doch solle dahin gewirkt werden, die Verbands Mit Entwickelung erfordere die Erweiterung der Absatzwege für ihre hat in seinen fürzlich veröffentlichten Memoiren erklärt: es fei Der Gesichts- das gesonderte Dasein der Nationen, das die glieder zukünftig den heutigen wirthschaftlichen Verhältnissen ent- Waarenmassen, die Grweiterung des Weltmarkts. sprechend aufzuklären. Zum Verbands- Vorsitzenden wurde kreis der Menschen werde gewaltig erweitert, die immer voll- Ursache zu Streitigkeiten gebe und die Kriege aber es sei zu Wiehle- Hannover gewählt und demselben gleichzeitig das kommener werdenden Verkehrsmittel, der gesteigerte geistige Ver zur Nothwendigkeit mache, Raffengeschäft übertragen. Ebenso beschloß man, dem Verbands- fehr, Erlernung fremder Sprachen, Ueberseßung fremder Literatur- hoffen, daß die Kriege seltener würden, wie sie Vorsitzenden die Leitung des Verbandsorgans, dessen bisherige erzeugnisse, wissenschaftliche Kongresse förderten die internationale furchtbarer würden. Nun das würden die Völker endlich Haltung scharf getadelt und fritisirt wurde, nicht zu nehmen. Entwickelung, andererseits entstehe in steigendem Maße der begreifen und würden ihr Sonderdafen aufgeben, damit endlich Dasselbe ist von Penndorf- Dresden verkauft worden. Sollte der Kampf der Nationen um die Märkte und Absatzgebiete und er- das Jahrtausende lang vergeblich gepredigte Wort: Friede auf jetzige Eigenthümer der Zeitung dieselbe nicht unter bestimmten zeuge nationale Feindseligkeiten und Rivalitäten( Beweis die Erden und den Völkern ein Wohlgefallen!" zur That und zur Wahr­Bedingungen dem Verbande abtreten wollen, so soll eine neue Schußzzoll- und die Kolonialpolitik), die dann durch politische heit werde. Stürmischer, langanhaltender Beifall folgte dem Beitung gegründet werden und dieselbe in Hannover erscheinen. Kämpfe und Fehler noch verschlimmert würden. Redner geht jetzt Vortrage. Eine Diskussion fand nicht statt und so schloß die Dem Redakteur wurde eine Preßkommission zur Seite gestellt. auf die Ereignisse des Jahres 1870 ein und auf die imposante Versammlung mit einem dreifachen donnernden Hoch Beschlossen wurde noch folgende Ergänzung des§ 5 des Ver- Vorgänge, die jenem Kampf vorhergingen und ihn erzeugten. Der auf die internationale revolutionäre Sozialdemokratie und den bandsstatuts:" Jedes Mitglied hat zur Unterstützungskasse größte Fehler fei gewesen, daß man durch die Annexion von Redner. monatlich 40 Pig. zu entrichten und kommen die für die Alters- reich und Deutschland seien, wie nur je zwei Kulturnationen, gegen- liner Reichstags- Wahlkreis hielt am 6. Oktober eine General­Elsaß- Lothringen sich dauernd mit Frankreich verfeindete. Frank­versicherung eingezogenen Beiträge in Wegfall." feitig auf sich angewiesen, ihre Feindschaft sei ein Unglück für die Eine Lohnreduktion bei städtischen Arbeitern meldet ganze Kulturwelt. Die sozialistischen Abgeordneten hätten damals versammlung ab, wobei das Lokal bis auf den letzten Platz ge­füllt war. Leider konnte infolge des Gebahrens einzelner Ge­die Elberfelder Freie Presse" unterm 5. Oftober aus Krefeld: vorausgesagt, was fommen werde, und Alles sei eingetroffen. noffen die Versammlung nicht zu Ende geführt werden. Gleich Heute Abend wurden den Arbeitern, die wegen Arbeits- Rußland habe seitdem das Bünglein der Waage in Europa in bei der Eröffnung der Versammlung gingen die Geschäfts­losigkeit von der hiesigen Behörde in Arbeit genommen der Hand und nuge seinen Vortheil aus. Bismarck habe dies ordnungsdebatten wirr durch einander. Beim ersten Punkt der wurden, angekündigt, daß sie bei der nächsten Löhnung weniger wohl erkannt und Alles aufgeboten, Rußland zu versöhnen und Tagesordnung: Vorstandswahl, wurde Genosse Adolf Scholz erhielten; nämlich die Verheiratheten anstatt 1,50 m. nur 1,30. ihn auf dem Balkan freie Hand zu schaffen. Um aber die unter stürmischem Protest der Opposition mit großer Majorität und die Unverheiratheten anstatt 1,30 m. nur 1,20 M." Stellung Rußlands in Europa richtig würdigen zu können, sei zum ersten Vorsitzenden gewählt, desgleichen Genosse Gleinert dieses Reiches und sein Bedürfniß, sich immer mehr auf Kosten Europas zum zweiten Vorsitzenden, ferner Genosse Treichelt mit großer Majorität zum Kassirer. Bei Letztgenanntem tam es feitens nach Westen auszudehnen, vor Augen zu halten. Redner der Opposition gleichfalls zu stürmischen Debatten. Zum zweiten giebt einen historischen Ueberblick über die Entwicklung, welche Kassirer wurde Genosse Chemnitz gewählt. Für diesen Posten Rußland in den letzten Jahrhunderten genommen, die es zu einem waren mehrere Vorschläge gemacht worden. Als man zur Ab­Reiche gemacht, daß sein europäisches Gebiet allein zehn Mal stimmung schreiten wollte, verlangte Vertrauensmann Schwabe größer als das Deutsche Reich geworden, während sein asiatisches( Opposition) das Wort zur Geschäftsordnung. Nun entstand ein Gebiet ungefähr 82 Mal so groß als Deutschland sei. Redner furchtbarer Lärm. Der Vorsitzende ermahnte zur Ruhe; er machte wies ferner nach, wie Rußland mit einer Ausdauer, die Bewun- bekannt, daß der überwachende Beamte mit der Auflösung drohe, Nach einer vom Krefelder Fachverein der Textilung oordiene, jest gwo Jabederten fein Ziel flax vor Augen ab bat Schwabe, auf das bort zu verzichten, da or sonst bis arbeiter aufgenommenen Statist it, welche am 15.- 16. Sep- fein Augenmerk auf die Eroberung der Ostsee und Konstantinopels Versammlung nur zur Auflösung bringe. Doch diefer erklärte gerichtet habe, getreu den Zielen, wie sie in dem sogenannten unter Zustimmung der Opposition, nicht zu verzichten. Der Lärm tember aufgenommen wurde, befinden sich in Strefeld 28 Firmen, Testament Peters des Großen niedergelegt seien. Daß Rußland wurde darauf immer größer. Nun löste der überwachende Beamte welche sich mit der mechanischen Herstellung von Sam met und Herrschaft der Ostsee Schwarzen die Versammlung auf. beschäftigen. Dieselben haben zusammen 2819 Stühle; von diesen meeres und die Versammlung auf. Es wäre gewiß zu Exzessen gekommen, weiter darüber hinaus nach der Herrschaft waren in Betrieb 1603, während 1216 Stühle gänzlich des Mittelmeeres ftrebe, sei selbstverständlich von seinem wenn nicht die Vernunft der Mehrheit der Genossen dem vor­gebeugt hätte. Der angekündigte Vortrag Liebknecht's konnte still standen. Eine Firma war überhaupt ohne Betrieb, Standpunkte aus, das gebiete sein Lebensinteresse. Aber ebenso infolge der Auflösung nicht stattfinden. Diejenigen Genossen, eine lag im Konfurs, zwei ließen 612 Stunden arbeiten, eine 7/2, gebiete das Lebensinteresse des ganzen übrigen Europa, es nicht welche Beiträge entrichten wollen, tönnen dies nur noch bei eine 8, fünf 9, sechszehn 10 und eine 102 Stunden. dahin kommen zu lassen, weil die Herrschaft Rußlands über die Gnadt, Brunnenstr. 38 und zwar am Sonntag. Infolge des Niederganges des Strontianitberges Disee und den Balkan mit Konstantinopel die Beherrschung hat mit dem 1. Oktober die Strontianitgrube zu Wor- Europas durch Rußland bedeute. Dies führt Redner des weiterent Der sozialdemokratische Wahlverein für den ersten helm in Westfalen ihren Betrieb eingestellt. Eine große An- aus, indem er auf die ungeheure Wichtigkeit hinweist, welche der Berliner Reichstags- Wahlkreis hatte sich am 6. Ottober bei zahl Arbeiter, darunter 50 Familienväter, sind hierdurch Besitz von Konstantinopel in der Hand einer großen thatfräftigen Norbert versammelt, um nach einem Referat des Genossen beschäftigungslos geworden. Macht für die Beherrschung Asiens von Persien bis zum Suez- Flatow die Wahl des gesaminten Vorstandes vorzunehmen. kanal und für die Lahmlegung sämmtlicher Großmächte Europas Genosse Flat om hielt unter reichem Beifall einen forgfältig Aus Belgien kommt die Meldung, daß der dortige Eisen- im Mittelmeer und im Südosten Europas bedeute. Ruß ausgearbeiteten Vortrag über das Thema:" Was lehrt uns der bahnminister Vandenpeereboom in allen Postbureaus Formulare land im Besitz von des Konstantinopel und Balkans Prozeß Heinze und der Fall Prager- Schweizer?" Er führte aus, zirkuliren ließ, worauf alle Briefträger erklären müssen, würde ein geradezu kolossales Uebergewicht in handelspolitischer, daß der Prozeß Heinze nur diejenigen Bevölkerungskreise, welche wann und in welche Kirche fie Sonntags zur maritimer und militärpolitischer Beziehung erhalten. Daß die Verhältnisse in der Großstadt absolut nicht fennen, mit fo Messe gehen. dies von Männern der verschiedensten Macht- und Parteistellung lebhafter Verwunderung und heuchlerischer Entrüstung erfüllte, anerkannt sei, weist Redner an den Aussprüchen von Napoleon wie sie in den Beitungsorganen vornehmlich des pharifäischen und Alexander I ., St. Simon, Fourier, Thiers, Cossut nach. Freisinns zu so allgemeinem und lamentablem Ausdruck Die französische Bourgeoisie sei von dem Revanchegedanken ge- gekommen fei. Denn daß wir Prostituirte und Louis" haben, blendet, sonst müßte fie den ungeheuren Fehler, den Frankreich wissen wir Alle so gut wie den freisinnigen Heulmeiern bekannt durch das Bündniß mit Rußland mache, zurückweisen. Gam fei, daß Beide keine Tugendbolde seien. Da wage es denn selbst betta habe dies voll erkannt und jedes Zusammengehen mit Ruß das Kleine Journal", dessen" Tugend" in einen durchaus faden­land als einen schweren Fehler, der sich später bitter räche, scheinigen Mantel gehüllt sei, Vorschläge zur Besserung zu zurückgewiesen; anders die jetzigen Machthaber in Frankreich, machen. Die Wurzel all der Uebel, die in den beiden innerlich die allerdings erst, das müsse nachdrücklich hervorgehoben werden, verwandten Fällen Heinze und Prager zu Tage getreten feien, durch die Rüstung des Dreibundes zu den Bündniß mit Ruß- liege in den ökonomischen Verhältnissen, welche die Erziehung land gedrängt worden seien. Aber wie Rußland nach der Herr zur Menschenwürde und die Beharrung in derselben vielen schaft über den Battan und das Mittelmeer strebe, so auch nach Menschen einfach unmöglich machen. der Herrschaft über die Ostsee. Ganz richtig habe Thiers ausge sprochen: Rußland mit dem einen Fuß in Konstantinopel, 1. Errichtung einer Vereinigung aller in der Textilbranche mit dem andern auf dem Sund bedeutet die Herrschaft in Europa beschäftigten Personen. 2. Aufstellung eines einheitlichen Tarifs. und zwingt die Freiheit, nach Amerika auszuwandern. Rußland Die Abrechnung des Kassirers vom letzten Halbjahre ergab: Außerdem sind alle Gewerkschaften der Textilbranche ein- habe freilich bisher sich schlau gehütet, sein Gelüste nach der geladen, weitere Anträge zur Tagesordnung zu stellen. Herrschaft über die Ostsee tund zu geben, um Deutschland nicht Einnahme 291,95 M., Ausgabe 198,98 M., Bestand 92,97 M. Aus Mailand berichtet man der Frankfurter Zeitung":" Der gegen sich aufzubezen. Aber sein Streben nach der Herrschaft Dazu Bestand vom vorigen Halbjahr 56,36 m., zusammen 149,33 9. Gerberstreik in Genua dauert fort. Wenn die Arbeiter hier sei von seinen Standpunkt aus eben so gerechtfertigt, wie Dem Kassirer wurde auf Antrag eines der Revisoren Decharge jenes nach der Herrschaft über das Mittelmeer, und seine In- ertheilt und sodann mit überwältigender Majorität die Wahl innerhalb drei Tagen nicht zur Arbeit zurückkehren, werden die timität mit Dänemark, mit dessen Hilfe die Ostsee jeden Augen- folgender Genoffen in den Vorstand vollzogen: Metzner, erster Fabriken definitiv geschlossen." blick gesperrt werden könne, beweise, daß es genau wisse, Vorsitzender, Casseler, dessen Stellvertreter, Petermann, was es thue. Unter solchen Umständen sei der Nordostsee- Kassirer, Wernau, dessen Stellvertreter, Schell war, Kanal für Deutschland eine Lebensfrage, er Schriftführer, Kienast, dessen Stellvertreter, Kleemann, schwerlich fertig sein, wenn es zum großen Entscheidungskampfe Beisiger, und Rubat, Art, Revisoren. tomme. Bismarck habe diesen herannahen sehen, daher sein Wett­friechen vor Rußland, seine zweideutige Haltung gegen Defter­

Die Krefelder Humanität, welche wir neulich loben zu dürfen es nöthig, glaubten, scheint also auch nicht probefest zu sein. Was sind übrigens 20 bezw. 10 Pf. pro Mann für die Kommune Krefeld? Ein Nichts. Und für die von der Reduktion betroffenen armen Teufel von Arbeiter? Für diese bedeuten die 20 bezw. 10 Pf. Lohnausfall ungefähr den Verlust eines Frühstück 3. Hungernde Arbeiter Hungernde Arbeiter das ist freilich nichts Schreckliches für die kapitalistische Welt, die ein Irgendwer im Taumel der Sattheit einst die beste der Welten" nannte.

So werden die fiskalischen Proletarier systematisch zur religiösen Heuchelei gezwungen.

Die Glasarbeiter in den Glashütten von Montluçon ( Frankreich) haben am 6. Oftober die Arbeit eingestellt, da die von ihrem Syndikat den Unternehmern gestellte Frist, binnen welcher die letzteren die Arbeiterforderungen anerkennen sollten, abgelaufen war, ohne daß die Forderungen bewilligt worden

wären.

Gegen die Stellenvermittelungs- Bureaus hat sich in

Paris ein Arbeiterverein gegründet.

Ein Kongre sämmtlicher Textilarbeiter Frankreichs ist für den 22. November nach Lyon einberufen. Auf der Tages ordnung steht:

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Die Genossen Riebe und Gasseler gingen in zustimmendenz Sinne des Näheren auf des Referenten Ausführungen ein. und betonten gleichfalls scharf die Heuchelei des Kleinen Jour nals" und die Nothlage vornehmlich der weiblichen Arbeiter.

In der gut besuchten Versammlung der Militär­Eine von zirka 3000 Personen besuchte Versammlung reich, die zeitweilig hart an Verrath gestreift, daher ferner seine Schneider am 3. Oktober hielt Herr Timm einen Vortrag des Wahlvereins für den 4. Berliner Neichstags- Wahl- Haltung im Aufstand der Herzegowina und Bosniens, im über Thomas Moore. Eine Diskussion über die mit großent kreis fand am 3. Oftober statt. In derselben sprach der Reichs- türkisch- russischen Krieg, auf dem Berliner Kongreß und zuletzt Beifall aufgenommenen Ausführungen fand nicht statt, und so tags Abgeordnete Bebel unter großem Beifall über: Die noch in der bulgarischen Frage. Erit als er gesehen, daß alles fchritt man su Punkt 2 der Tagesordnung: Wie stellen wir uns europäische Lage und der Sozialismus. Redner Wettkriechen ihm nichts helfe ,, und Desterreich in die ihm gestellte den Stickern und Stickerinnen gegenüber, event. Aufnahme in Die Kollegen Rohrloff und Schulze führte ungefähr folgendes aus: Falle nicht gegangen, sei er zur Gründung des Dreibunds ge- unseren Verein. Die überaus start besuchte Versammlung beweise, wie groß schritten, dem jetzt der Zweibund gegenüberstehe. Redner legte sprachen im Sinne eines in der Versammlung vom 19. März das Interesse sei, welches die Parteifreife dem für heute gewählten nun dar, wie diese ganze Konstellation Europas seit zwanzig eingebrachten Antrages, wonach die Sticker und Sticerinnen Thema entgegenbringen. Die gegenwärtige Situation der euro Jahren auf die militärischen und maritimen Rüstungen aller zum Beitritt in den Verein guzulassen wären. Schulze wies päischen Staaten, wie sie die politische und ökonomische Ent- betheiligten Staaten gewirkt und welch riesenhafte Opfer bis zu den Vorwurf zurück, der Vorstand sei falsch zu Wege gegangen. widelung der letzten Jahrzehnte geschaffen hat, stelle eine ge- diefem Augenblick dafür gebracht wurden, ohne daß auch nur Jervin war gegen die Aufnahme, indem man nicht wisse, waltige Umwandlung in nahe Aussicht, eine Umgestaltung, welche die geringste Aussicht, daß die Katastrophe vermieden werde, was die im nächsten Jahre stattfindenden Gewerkschaftskongresse die Lage der Völker in ökonomischer und politischer Be- vorhanden sei. Insbesondere geht er auf die Maßregeln Ruß- beschließen würden. K voll sprach ebenfalls dagegen, indem er ziehung von Grund aus ändern werde. In Deutschland lands ein, welche dieses seit vollen 10 Jahren mit systematischer darauf hinwies, daß die Stickerinnen meist Zöchter aus fo­habe in den letzten zwanzig Jahren die Bourgeoisie, Voraussicht für einen Krieg mit Desterreich und Deutschland ge- genannten bejferen" Familien seien und sich deshalb so wenige getreu ihrer Mission, die Revolutionirung der bestehenden troffen hat. Anderersetts habe auch Frankreich seine Rüstungen von ihnen anschließen würden, daß eine Statutenänderung kaum Gesellschaft von Grund aus herbeizuführen in jeder Weise ge- auf die höchfie Spitze der Vollendung gebracht und stehe Deutsch der Mühe lohnen dürfte. Man tam schließlich dahin überein, fördert. Die ökonomische Entwickelung habe in Deutschland eine land nahezu ebenbürtig da. So jei alles zum großen General- demnächst eine geschlossene Mitgliederversammlung darübe Höhe erreicht, daß, obaleich noch Ueberreste feudaler und klein- schlag vorbereitet und es frage fich nur, wann er falle. Das entscheiden zu lassen. Koll. 98 rann theilte dann den Rechnunas