Einzelbild herunterladen
 

Hl WW ZS. Jahrgang.-> Nr. 2� Seilage zum �vorwärts" Serliner Volksblatt Serlm, 4. Mguft191S Sozialöemokratie uns Pazifismus Von Friedrich Stampfer . Das Verhältnis der Sozialdemokratie zum Pazifismus bedarf noch der Klärung. Unter Pazifismus verstehen wir die Bewegung, die darauf abzielt/ durch völkerrechtliche Bin- düngen den Austrag von Streitigkeiten mit den Waffen zwischen Kulturstaaten unmöglich zu machen. Schon daraus ergibt sich, daß der Pazifismus nicht schlechthin etwasB ü r- gerliches" ist, und daß es nicht angeht, wie das manche Sozialisten gerne tun, den Pazifismus an sich durch Hinzu- fügen des Eigenschaftswortesbürgerlich" als etwas Minder- wertiges hinzustellen. Ter bürgerliche Pazifismus ist höch­stens eine bestimmte Art der allgemeinen Gattung, und außer einem bürgerlichen Pazifismus gibt es ganz bc- stimmt auch einen sozialistischen . Pazifist ist jeder Sozialist, der das Ziel, fernere Kriege durch völkerrechtliche Bindungen unmöglich zu machen, auch als das seine anerkennt. Praktisch ist die Politik der Sozial- demokratie, wie kaum näher bewiesen zu werden braucht, durchaus pazifistisch, und die erdrückende Mehrzahl der Par- teigenossen besteht zweifellos aus leidenschaftlichen Pazifisten. Viel gehört wird aber das Argument, die Entwicklung des Kapitalismus sei mit Kriegen untrennbar verbunden, und das Problem des dauernden Friedens vor dem vollen iSege des Sozialismus unlösbar. Diese Auffassung wurde vor dem Kriege mit besonderem Eiser von einer kleinen Gruppe der sog. marristisck>sn Fungen vertreten, als deren Führer Karl R a d e k anzusprechen ist. Radek und seine Ge- sinnungsgenossen griffen die Politik der Partei aufs heftigste an. weih sich diese für die Abrüstung einsebte, sie hielten den Abrüstungsgedanken für einenbürgerlick)en Schwindel". Während schon Friedlich Engels i. I. 1893 erklärt hatte:Die Abrüstung und damit die Garantie des Friedens ist möglich," während im selben Jahre der Internationale Sozialisten- kongreß von Zürich dazu aufforderte,alle Gesellschaften zu unterstühen, die den allgemeinen Frieden anstreben", während wir seit demselben Jahre am 1. Mai für diesen allgemeinen Frieden demonstriert hatten, erklärte Radek 1912 in der Bergiichen Arbciterstimine": Gegen die wachsenden Rüstungen ist auf dem Boden des KapitalimuS kein Kraut gewachsen, und die Arbeiterklaffe muß eS ein für allemal wissen: solange sie die Bestie des Kapitalismus nicht erlegt bat, wird sie ihr die Zähne nicht ausreißen und die Pranken nicht abschlagen können, mit denen sie den Leib der Menschheit zerreißen will. Diese antipozifistische Strömung in der Partei, die sich übrigens auf eine ganz geringfügige Gruppe beschränkte, war zweifellos eine Refleren'cheiming der zunehmenden imperia­listischen Spannungen im Lager Europas . Jedoch wäre es ganz falsch zu sagen, die Antipazisisten hätten als einzige den Krieg richtig vorausgesehen, während die anderen sich Jllu- stonen hingaben. Ter Größe der Gefahr waren wir alle uns bewußt, und die Frage war nur die: Sollte die Sozialdemo- krotie Den drohenden Weltkrieg hereinbrechen lassen als ein Geschick, an dem nichts zu ändern ist, und ihre Aktion auf die Lorbereitung der sozialen Revolution be- schränken, die dicier.Krieg im Gefolge haben sollte? Oder war es nicht ihre Pflicht, d i e G e f a h r, die über dem Haupt der Menschheit hing, mit aller Kraft zu bekämpfen, so- wie der Arzt die Krankheit bekämpft selbst dann noch, wenn er sich ihres tödlichen Ausgangs schon nahezu vollkommen gewiß ist? Vor dem Kriege hat jedenfalls fast die ganze Partei den antipazifistischen Fatalismus der Radek-Gruppe abgelehnt, und es ist interessant, heute daran zu erinnern, daß in dieser Ablehnung beide Richtungen einig waren. Der Gedanke, die ..eltkriegsgefahr durch lebbafteste Abrüstungspropaganda zu bekämpfen, wurde von Kautsky und Ledebour genau so ver- fochten, wie von David und Frank. Die Partei war in ihrer Aktion einig, die antipazifistische Gruppe in einem Winkel der äußersten Linken isoliert. Diese antipazifistischc Gruppe» besteht auch heute noch in der sog.e: p a r t a k u s g r u p P e", dem deutschen theo- retischen Widerklang' des russischen B o l s ch e w i s nr u s. Dieser selbst vertritt bekanntlich in reinster Form die Auf- iafsung. daß eS keine Friedenssicherung geben kann, als durch d'e radikale Ausrottung der kapitalistischen Wirtschaftsweise. Darum dachten die Bolschewiki auch gar nicht daran, dem imperialistischen Teutschland ein Abkommen über Rüstungen und Schiedsaerichtc vorzuschlagen, auch sie halten alle Ver- suche, pazifistische Bestrebungeninnerkalb der kapitalisti - nchen Gesellschaftsordnung" zu verwirklichen, für einenbiir- aerlicben Schwindel". Darum werden auch in der Literatur der Spartakusgriippe dieUnabhängigen" wegen ihres Pazi - ff aus so oft verböbnt. Dieser in ibrer Art ganz konseauenten An- ichauung muß das Bestreben,»wischen dem kapitalistischen Deutsch - fand und anderen kapitalistischen Staaten wie England und Amerika -inen dauernden Verständimmgsmeden zustande zu bringen, in der Tat als etwas böchst Läcberliches erscheinen. Denn wenn die deutschen Machtbaber für sie etwas sind, was man besser nicht beim Namen nennt, so sind auch die Wilson i nd Lloyd George für sie ganz gewöhnliche kapitalistische Spivbuben. Was in der Spartakusliteratur über England und Amerika gesaat wird, wird in der alldeutschen Preise mit Vorliebe»itiert. Auch hier gilt das Sprichwort:Die Er- trem? berühre» sich." Die Alldeutschen vertreten die Isnsicht, daß vor der mili- tärischen Machtentscheidung zwischen den Völkern jeder Frieden»nmöalich oder verwerflich sei. Tie Ultra- radikalen unter den. Sozialisten sind einer ungefähr ähnlichen himmlisthe Parole. Um Sossfons wölbt sich die Itacht. Der fjimmel zuckt in Fieberglut. viel Posten stehen aus der Wacht. So frisches Blut, so junges Blut! Aus tiefskcm Himmel fiiert ein Siern, der ist wie eine Wunde rot. Bald lockt er nah, bald blinkt er fern. Sein Irres Leuchten kündet Tod. ver Posten starrt zum Firmament, die Brust zerkcallt von dunklem Schmerz. Wie eine Höllenflamme brennt der Stern in das Soldolenherz. Was klappert da im Drahtverhau? Der Posten hebt Gewehr und Hand. Ein Amritz löst sich riesig gron und stapft heran durchNiemandsland". Wer da!"kennst du mich wieder nicht und rufst mich jede Stunde an? Ich bin der krieg, du kleiner Wicht. und suche Ziel aus neuer Bahn. Wann wird der Weg zu Ende sein und wo erfüllt sich mein Geschick? Ich steh am vierten Meilenstein »nd schau die blutige Bahn zurück. hier war ich schon, dort war ich schon! Ein böser Geist führt mich im kreis, daß ich, des Wahnsinns erster Sohn, niemals mein Ziel zu finden weiß. Wer führt den weißen Stern herauf. der mich erlöst und dich befreit? Wo endet unfres Irrsinns Lauf?"... Ein Mörserschuß die Antwort schreit. Die Nacht zerstiebt, der Nebel wallt. Der lag ist donnernd ausgewacht. Am Soissons die Faust geballt hämmert der krieg die neue Schlacht. Karl B r ö g e r. Meinung, nur daß sie die Machtentscheidung zwischen den Klassen als Voraussetzung des allgemeinen Weltfriedens betrachten. Tie einen kennen kein Ende des Krieges vor dem vollständigen Sieg Deutschlands über Frankreich , Eng- land, Amerika usw. Die andern kennen kein Ende vor dem vollständigen Sieg des Proletariats in Frankreich . England, Amerika usw. uird natürlich auch in Deutschland . Wir aber bemerken dazu seufzend:Das kann noch lange dauern I" Eine politische Bewegung des Sozialismus ist nicht aus irgendeiner reinen Theorie heraus möglich, sie wird erst da- durch lebendig, daß sie an empfundene Volksbedürf- nisse Anschluß nimmt. Dessen waren sich auch die Bolsche- wiki bewußt, und sie machten das Friedensbedürfnis des russi- schen Volkes zum Hebel ihrer Revolution. Wir leben aber hier in anderen Verhältnissen und müssen dem Friedens- bediirfnis des deutschen Volkes in anderer Form Rechnung tragen. Wir können den Frieden nicht auf den Tag nach der sozialen Revolution vertagen, weil wir weder wissen, wann dieser Tag kommt, noch wünschen können. Teutschland solle durch eine Revolution den Ententeimperialisten gegenüber in dieselbe Rolle gedrängt werden, in die Rußland gegenüber den deutschen Imperialisten geraten ist. Darum lautet unser Programm nicht: Erst die Revolution und dann den Frieden, sondern kurz und bündig: Frieden! Darum ferner scheint die Zeit schlecht geeignet, zwischen uns und den bürgerlichen Pazifisten besonders dicke Trennungsstriche zu� ziehen. Denn weder sind wir in Deutsch . land so stark, daß wir sogen können:Wir schaffen es allein!", noch gar kann der Sozialismus der gegenwärtig im Krieg stehenden Staaten, soweit er friedenswillig ist, auf die Mit- Wirkung der bürgerlickien Friedensfreunde verzichten. Unser Verhältnis zu den bürgerlichen Pazifisten kann darum kein anderes sein als etwa unser Verhältnis zu den bürgerlichen Wahlrechtsfreunden und den bürgerlichen Sozial- r e f o r m e r n. Es hat auch eine Zeit gegeben, in der demokratische»nd sozialpolitische Bestrebungen außerhalb des sozialistischen Par- teilägerS ahne weitere? alsbürgerlicher Schwindel" galten. Die sKinz Konsequenten sahen in demokratischen Fortschritten und Sozialreformcn weiter nichts alsPalliativmittelchen", dazu be- stimmt, da? Leben der kapitalistischen Gesellschaft künstlich zu verlängern. Es ist seltsam» daß diese Theorie der ab so- luten Verelendung und der Katastrophe, die in der inneren Politik längst abgestorben ist, in der äußeren noch späte Johannistriebe hervorbringen konnte. Slber auch heute ist der sozialistische AntivazifiSmns nur in der Studierstube möglich, nicht in der praktischen Politik, hier sdbon deshalb nicht, weil er die sittlichen Kräfte im Volksleben illiersieht und an den grauenvollen Leiden dieser Zeit mit wirk- sicher oder gespielter Wurstigkeit dozierend vorübergeht. Ter Pazifismus ist beute Millionen und aber Millionen ein seeli- sch e s Bedürfnis geworden, den Millionen draußen viel- leicht noch mehr als denen daheim, den Proletariern in Feld- grau und im. Arbeitskleid aber am meisten, weil der Krieg am schwersten auf ihnen lastet. Das Proletariat verlangt von uns praktische Friedensarbeit, es kann verstehen, daß diese Arbeil von widerstrebenden Kräften von außen her gehemmt wird, es würde nicht verstehen, daß sie durch doktrinäre Konstruktionen von innen gelähmt werden kann. Seien wir uns also darüber klar, daß der sozialistische AntiPazifismus ein Rückfall in die Vorstellungskreise einer längst überwundenen Zeit ist, einer Zeit, in der wir prophezeiten, rüsteten und warteten. Die Gegenwart aber verlangt die Aktion und stellt uns von selbst das Ziel dieser Aktion: die Erkämpfung des dauernden Welt- friedens. In diesem Sinne sind wir Pazifisten, können gar nichts anderes sein! Gibt es echte Mutterliebe in öer Tierwelt! Bon Dr. Tij. Zell. In diesem Sommer habe ich an der Wölfin de» Berliner Zoologischen Gartens, die, wie auch in vielen Zeitungen zu lesen war, sieben Junge großzog, ein? HandlungStveise beobachten können. die man wolsl als Beweis echter Mutterliebe betrachten darf, uns will davon näher erzählen. Mancher Leser wird den Einwand erheben, daß bisher noch kein vernünftiger Mensch an dem Vorhandensein echter Mutterlieb: bei den Tieren gezweifelt habe, und mir folgendes Beispiel entgegen halten. Eine Glucke, die ihre Küchlein führt, hat gewiß ein jeder schon beobachtet. Bei der Unermüdlichkeit, mit der das Muttertier seine zahlreichen Jungen betreut, erscheint es so recht als ein Vor- bild einer guten Mutier. Ist es doch bereit, für seine Nachkommen- schuft sein Leben einzusetzen. Die Frage, ob es echte Mutterliebe in der Tierwelt gibt, ist hiernach vollkommen überflüssig. Das ist alles ganz richtig. Und doch treten Erscheinungen in der Tierwelt aus, die an der Mutterliebe gewisse Zweifel aufkommcu lassen. So ist es dem Kanarienvogelzüchtec bekannt, daß man den Vögeln Eier aus Elsenbciu unterlegen kann, aus denen sie ebenso fest brüten wie auf den eigenen. Hühnern legt man Porzellaneier unter, ja selbst wilde Vögel brüten auf Steinen oder untergeschobenen künstlich«: Eiern unentwegt weiter. Maultierstuten, also die un- fruchtbaren Bastarde von Pferd und Esel, entführen nicht selten Füllen ihren rechtmäßigen Müttern und bieten den Pfiegekinderu ihr milchleercS Euter dar usw. Solche Fälle haben Zweifler zu der Ucberzeugung geführt, daß die Mutterliebe in der Tierwelt nur scheinbar ist. In Wirklichkeit sei sie lediglich Befriedigung eines eingepflanzten Triebes , also eines Instinktes. Während Alfred Brehm die Katzenmutter verherrlichte, weil sie sogar Geschöpfte, die sie sonst verzehrte, mit rührender Sorgfalt großzog, bestritten seine Gegner, z. B. Giebel, diese Aus- fassung. Der letztgenannte erklärte solche Beweise der Mutterliebe und Pslegelust wie folgt.»Die Mieze legt in dieser Zeit," d. h., wenn sie Junge hat.ihre Blutgier ganz ab und säugt sogar Ratten. Mäuse, Kaninchen, Hasen und Hunde auf, wenn dieselben an ihre Zitzen gelegt werden. Auch darin darf man, obwohl die Anhänglich- keit an die Pfleglinge noch lange sich äußert, keine eigentliche Liebe erkennen wollen, sie nimmt die fremde Brut nuc an, um den Reiz in ihren Milchdrüsen und Zitzen zu stillen." Daß Katzenmütter, denen man, unmittelbar nachdem sie geworfen haben, ihre sämt­lichen Jungen nimmt, infolge Reizes�ihrer strotzenden Milch­drüsen selbst darauf ausgehen, sicWindere Säuglinge zu verschassen. ältere Jungen wiodec saugen lassen, junge Hündchen, Häschen, Ratten und dergleichen herbeischleppen und diese an ihr Gesäuge legen, ist mir durch verbürgte Mitteilungen tatsächlich beobachteter Fälle wohl bekannt; solche Fälle erscheinen mir jedoch aus dem Gründe nicht maßgebend zu sein, weil säugende Katzen, auch wenn man ihnen ihre Jungen läßt, andersartige hilflose Tierchen an- und ausnehmen. Hier handelt es sich nicht mehr einzig und allein um Stillung des durch die überfüllten Milchdrüsen verursachten Reizes, sondern um eine Pslegelust. Was Brehm erwidert, ist ganz zutreffend, aber nicht reckst überzeugend. Ich bin aus Gründen, auf die ich später zu sprechen kommen werde, von dem Vorhandensein echter Mutterliebe in d:r Tierwelt überzeugt. Aber eS ist natürlich schwer, den Nachweis zu führen, daß das Säugen der Jungen nicht lediglich Ausfluß eines Instinktes sei. Eine Feststellung des wirklichen Sachverhaltes könnt: man nur dadurch gewinnen, wenn die Ausübung des Instinktes mit Schmerzen verbunden wäre. Denn ist die Betätigung de? Instinktes ein Wohlgesühl, so wird eine rein instinktive Tätigkeit sofort unter- bleiben, sobald sie schmerzhaft wird. Aus einen solchen Fall, wo da? Säugen für die Tiermuttck mit Schmerzen verbunden war, habe ich immer gewartet. Durch Zufall konnte ich ihn bei der erwähnten Wölfin beobachten. Und das kam folgendermaßen. An einem schönen Iunitage war ich in später Nachmittagstunde im Zoologischen Garten, als mir ein merkwürdiges Geheul zu Shren kam. Im ersten Augenblick glaubte ich, daß sich um den bekannten ohrenbetäubenden Lärm der Lemuren handelte. Aber sofort merkte ich, daß ich mich im Irrtum befand, denn einmal paßte die Richtung ganz und gar nicht, da daS Geheul von dem Hundezwinger herzurühren schien, sodann war es auch für die Lemuren noch zu früh, ihr Konzert zu beginnen. Ich begab mich also nach dem Hundezwinger und sah die Wölfin ausgeregt umherlaufen. Ihre Rute gewährte einen scheußlichen Anblick. Aus einer Seite war in einer Länge von fünfzehn biö zwanzig Zentimetern das rohe Fleisch sichtbar. Ein älterer Herr, der am Gitter stand, gab mir folgende Aufklärung über die Ent- stchung der Wunde. Die Wölfin halte an der Erde gelegen, und zwar hart a» der Wcrnd. die ihren Zwinger von dem deS Nachbarn trennt. Der Nachbar ist ein männlicher Wolf, wie mir gesagt wurde, der Ehemann der Wölfin. Unglücklicherweise hatte der Schwanz der Wölfin unten durch eine Lücke der Wand in den Nachbarraum hineingeschaut. Der liebevolle Ehemann stürzte sich mit scharfem Gebiß darauf und suchte es abzubeißen. Da eine Menge Haare und Blut im Zwinger des männlichen Wolfes an der Stelle lagen, wo die Rute der Wölfin durchgesteckt war. so konnte an der Richtigkeit der Darstellung kein Zweifel obwalten. Wir machten, als der Wärter erschien, ibn aus den Vorfall aufmerksam. da eine Wiederholung nickt ansgescklosscn war. Der gute Mann war»nS sehr dankbar dafür, hat sich auch sofort an daS Werk ge- macht und die Lücke der Wand durch Holzstücke geschlossen. In zoologischen Werken, ebenso auch in Iägerzeitungen, kann man häufig lesen, daß Isegrim ein guter Vater sei, der seiner Gattin bei der Auszucht der Jungen treu zur Seit« steht. Mir ist diese Schilderung immer höchst unwahrscheinlich vorgekommen, da alle Hundearten also Wildhund«, Füchse usw,~» sich dadurch