29. Juli 1922.
trümmert.
Exploſionskatastrophe in einem rumänischen Militärmagazin. In Focsani eniftand im Wagazin des 3. Genieregimentes infolge der großen Sie eine Exploſion. Sechs Soldaten wurden getötet, zehn verlegt. Der Materialschaden übersteigt vier Willionen. Einige Kasernengebäude wurden demoliert. In der Stadt selbst wurden viele Fensterscheiben zer Bergarbeitertod. Dortmund , 28. Juli. Auf der Zeche Neuiserlohn" wurden durch einen Sturz aus dem Förderkorb fünf Bergleute getötet, fieben Bergleute und drei Beamte verlegt. Brände in Konstantinopel . In den asiatischen Borstädten Haidar Pascha und Kadirvi wurden durch einen Brand 250 Häuser vernichtet. Der Schaden wird auf acht Millionen Pfund geschätzt.
De Gesalfen, leset und verbreitet die Arbeiterpresse.
bietet!"
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angestellten der größte Schund angeboten werde. Ausmaß über die wichtigsten Gegenstände wie zeit imftande ist, den Beſtand seines Wissens felbst Troydent haben wir uns, in der Kenntnis der Geschichte des Sozialismus, Sozial pozu kontrollieren. Auch ist ihm die Möglichkeit ge Notlage der Staatsangestelltenschaft gesagt:„ Wer fitif, Nationalofonomie nsw. All- boten. Anfragen zu stellen, so daß ein jeder, jei etwas notwendig braucht, nehme was man an- mählich auf breitere Basis übergehend, entstan er noch so weit vom Sis der Schule entfernt, doch Folgen daraus erwachsen werden. Leider hat aber niemand erwartet, was für für Natur- und Geisteswissenschaften, so daß den Kurse für die englische Sprache, an deren geistigem Leben teilnehmen kann. Welch große Bedeutung dieser Einrichtung halben Jahr waren die Kleider aus diesen Stof- werden können. Auch ist die Ausbildung nicht die ihr zuteil wird. As während des Krieges war die Qualität der Ware sehr schlecht. In einem das die Hörer der Rand- School nicht eingeführt sie sich erfreut, auch die grimmige Gegnerschaft, Vor allem er heute faum mehr ein Wissensgebiet gibt, in zufmmt, zeigt neben dem großen Zuspruch, dessen fen größtenteils zerrissen. Dann hat auch die Re- einseitig festgelegt, es wird den Schülern Gele- die Reaktion ihre volle Tätigkeit entfaltete, unt gierung auf die vielen vom Abgeordnetenhaus genheit geboten, auch nichtsozialistische Lehrer zu alle sozialistischen Gedanken forveit als möglich und Senat angenommenen Resolutionen nicht hören, sodaß die Fragen von allen Seiten beleuch zu unterdrücken, war auch die Rand School Gereagiert, hat auch die Bezüge der Staatsangestelltet und die Antworten ihrer eigenen Urteils genstand heftigster Angriffe. Nicht nur daß beten nicht erhöht, im Gegenteil, die Regierung hat fähigkeit überlassen werden. Hand in Hand mit zahltes Gefindel mit Waffengewalt die Schule zerim Dezember 1921 die Bezüge derselben dadurch der geistigen Ausbildung geht auch die körper- stören wollte und Spione sie täglich umtlagerien, reduziert, daß die Staatsangestellten zur Zahlung iche, in richtiger Erkenntnis deffen, daß gerade es gelang ihren Feinden fogar, einen gefeßlichen der Steuern und Pensionsabzüge verpflichtet wur- der Arbeiter feinem Körper erhöhte Aufmerksam Salt gegen sie zu finden, indem ihr Verlag wegen den; zudem hat die Regierung einen Erlaß her feit zulvenden muß, um ihn gesund und wider Drudlegung und Verbreitung der Schriften von ausgegeben, mittels welchem die Zahlung von standsfähig zu erhalten und so auch zu einem Nearing zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. ölf Monatsraten für die Bekleidungs - vollen Lebensgenuß zu gelangen, rhythmische Doch dies alles vermochte nicht ihre Entwicklung attion angeordnet wurde. Spiele und Tänze fördern diesen Zweck, dem zu hemmen. Immer neue Scharen strömen herzu, Nach zwei Ratenzahlungen wurde durch das sich auch noch in höchſter ästhetischer Entfaltung teilzunehmen an dem gewaltigen Werk, das dem eos Finanzministerium auf Einschreiten der Staats- cine Musikschule anschließt. Diese legt wieder Sieg des Sozialismus, dem Sieg der Menschheit beamtenorganisationen die Zahlung von 20 Mo- besonderes Gewicht auf Orcheſtermusik und Chöre, gilt. Moals natsraten bewilligt. Bemerkenswert ist nun, daß Gemeinschaft. als wichtige Faktoren zur Erziehung harmonischer Die Belleidungsaktion für die die Staatsangeſtelltenſchaft, kaum, daß ſie wenig stens teilweise die notwendigsten Bedürfnisse be Rand- School über eine ausgebreitete Biblio Alls Behelf für ihre Studien verfügt die Boltswirtschaft und Sozialpolitik. Staatsangestellten. friedigt hatte, sich um die Stoffe von der Beklei- thef sezialpolitischen Inhalts, sowie auch über der 29. Juli- ein schwarzer Tag dungsaltion nicht mehr gefümmert hat, weil die andere wertvolle Schriften. Auch Lesesale stehen Ein Staatsbeamter schreibt uns: selben nur Hadern waren. Der staatlichen Ein ihren Hörern zur Verfügung. Ist aber jemand Die Kriegszeit wird für die Staatsange- kaufsstelle und der Distributionsabteilung blie in der Lage, fich selbst eine kleine Bibliothek anstellten, welche auf ihre festen, unansehnlichen Be- ben eine Unmenge von Stoffen übrig, welche nie zulegen, so findet er in den von der Rand- School die ganze Menschheit die traurige Erinnerung züge angewiesen waren, stets in Erinnerung blei mand wollte. Die Finanzverwaltung mußte die herausgegebenen Werken alles, was ihn interef an den Beginn des Weltkrieges, für die Bank ben. Sie konnten natürlicherweise ihre Einnah- Preise um 50 bis 70 Prozent herabsetzen. fieren kann, insbesondere Bücher über Probleme beamten sind sie ein doppelt trauriges Jubiläum. men im Verhältnisse zur steigenden Teuerung Mögen nur die Herren von der Regierung des Sozialismus, sowie über andere aktuelle Fährt sich doch diesmal zum erstenmal der Tag nicht erhöhen, sondern mußten sich damit begnü einen Blick in die Familien jener Staatsange Fragen. Ferner erscheint im Verlage auch das der größten Niederlage der Organiſation, wohl der gen, was die Wiener Regierungen zu ihren Gun- stellten machen, welche von der Bekleidungsaktion American Labor- Year- Bod( Amerikanisches Ar eine der schwersten Niederlagen, die die Angestellften gnädigst zu bewilligen geruhten. Gebrauch gemacht haben, dann werden sie hören, beitsjahrbuch) mit reichem ſtatiſtiſchem Material tenbewegung je erlitten hat. Und da ziemt es sich wie diese die Stunde verwünschen, als sie sich in in bezug auf fozialpolitische, nationalökonomische wohl mit einigen Worten dieses großen, wochenihrer Not zur Abnahme dieser Hadern verleiten gewerkschaftliche und genossenschaftliche Gegen langen Kampfes zu gedenken, der durch Verrat ließen. Die Herren mögen die Klagerufe der stände. Der Buchhandel gehört zu den Einnahms- und Streifbruch, trop musterhaften Vergrößeren Familien hören, wie diese Ratenzahlun- quellen, die das ständige Defizit deden sollten, in- hallens der Masse verloren ging. gen in der heutigen Zeit, wo die Preise der Le- soweit dies nicht durch freiwillige Spenden ge- Die ersten Helden waren wohl die Filialbensmittelbedürfniffe nicht gesunken, sondern im schicht. Die Lehrer selbst begnügen sich mit einer dirigenten sowie die Prokuristen der tschechischen Gegenteil gestiegen sind, die Lage der Staats- Minimalentschädigung, finden sie doch in der Be- Banken und die der Prager Länderbankfiliale, angestellten zu einer geradezu verzweifelten geisterung ihrer Zuhörerschaft, die eins ist mit die früher fiets, wenn es um ihre Forderungen machen. Dagegen gibt es nur eine Hilfe: Die ihnen im Dienſte des Gedankens für Fortschritt ging, die Solidarität im Munde führten, die aber Ratenzahlungen erlassen und so die Staatsbeam und Freiheit, edelsten Lohn. Die Schüler hin- keinen Augenblick gezögert haben, den Beauten in ten von dieser quälenden Sorge befreien. wieder müssen zu Beginn des Semesters die erste den Rüden zu fallen und gegen besondere ReHälfte des Schulgeldes erlegen, während in be- munerationen und Zusicherungen von Avance rüdsichtigungswürdigen Fällen die zweite Hälfte ments Streifbrecherdienste zu leisten. Aber dabei durch Stipendien von der sozialistischen Partei, den Gewerkschaften und Genossenschaften gedeckt waren ihre Bemühungen, auch unter den Beamwird. Auch kann der Schüler einen Teil des ten Streifbrecher zu kapern, in den Wohnungen Schulgeldes ersparen, indem er freiwillig Pfört und auf der Schwimmschule, auf der Straße und nerdienste tut. selbst in Streifversammlungen trieben sich diese Savaliere und ihre Helfershelfer herum, nur un die Beamtenschaft um ihr letztes Recht zu bringen und statt deffen eigene Vorteile zu gewinnen,
Als der Krieg beendet war und der Umsturz erfolgte, standen die Staatsangestellten als Beitler da. Seitdem ist zwar manches gefchehen, doch hat dies alles nicht gereicht, damit fich die Staatsangestellten von den aufgebesserten Bezügen wenigstens teilweise die Bekleidung, Beschuhung und Wäsche hätten beschaffen können, und dies deshalb nicht, weil die erwartete Ver billigung der Gebrauchsartikel sich nicht eingestellt hat. Im Gegenteil, die Preise sind stetig geftiegen, fodaß die Bezüge, insbesondere der niederen Staatsangestelltenschaft, nur für die allernotwendigsten Bedürfnisse verbraucht wurden. Damals
für die Bankangestellten.
Die letzten Julitage bedeuten nicht bloß für
ließen es diese Herren nicht bewenden, zahllos
find nun Rufe laut geworden, daß der Staat die Die Rand- School in New- York . Bekleidung für die Staatsangestellten selbst beforgen möge, damit sich die Familien der Staats- Eine Bildungsstätte für die Arbeiter angestellten wenigstens teilweise erholen können. Der Abgeordnete Buřival stellte seinerzeit im Zu den wichtigsten Aufgaben, die der Sozia- Da die Kurse die verschiedensten ZusammenRevolutionsparlament den Antrag, daß die Re- lismus erfüllen muß, soll einmal die Welt nicht stellungen ermöglichen, hat der Schüler vor Be gierung im Auslande Rohstoffe anfaufe und die mehr aus Ausbeutern und aus Ausgebeuteten, ginn des Semesters Gelegenheit, mit dem Direkfelben in Stoffe und Wäsche für die Staatsange sondern aus freien, werteschaffenden Menschen tor in persönliche Fühlung zu treten und mit ihm ftellten verarbeiten lasse. Dieser Antrag wurde bestehen, gehört die ehranbildung der Arbeiter feinen Studiengang zu beraten. Die Kurse unter den tschechischen Instituten- insbesonderre unter Nur so konnte es kommen, daß namentlich in war angenommen, aber die Regierung hat su im Sinne des Sozialismus, ihre geistige Ausbil- fcheiden sich von allem bisherigen dadurch, daß dem Drud der bürgerlichen Presse, wobei die nächst nichts unternommen. dung auf einer Basis, die immer neue Massen auf alle Wissensbegierigen Rüdsicht genommen Bohemia" den„ Narodni Listy" würdig fefunAls dann im Jahre 1920 die Situation der seinen großen Gedanken und Zielen zuführt. Eine wird. Es gibt Vollturse für solche, die dem Studierte, doch eine Anzahl nicht widerstehen Staatsangestellten unhaltbar geworden ist und solche Stätte finden wir in der im Jahre 1906 in dium eine Zeit von sechs Monaten widmen fön- fonnte und damit den Banken zum Siege verdiefelben die Erhöhung der Teuerungszulagen New York gegründeten Rand- School für Sozinen, so für die Arbeiter New Yorks , die dann halfen. Es darf niemals vergessen werden, wie und die Auszahlung gewisser Beträge für die alwissenschaften und es ist gewiß von In- täglich ihren Feierabend in angestrengter Tätig sich damals die Sieger verhalten haben, die bei allernotwendigste Bekleidung verlangten, hat die teresse, näheres über ihre Organisation zu er feit verbringen oder auch für Leute aus den an den Verhandlungen durch ihren Sprecher, den beRegierung zwar die Teuerungszulagen erhöht, fahren. deren Staaten die hier auf Kursdauer eine provi- fannien Bankdirektor Preiß, das Benehmen doch die Auszahlung des geforderten Anschaffungs Durch legtwillige Verfügung von Mrs. sorische Beschäftigung in der Partei oder einer von Gentlemen zugesichert haben. Hunderte beitrages hat sie mit der Begründung nicht bewil- Carrie Rand, einer alten Kampferin der Ab- Gewerkschaft erhalten. Anderseits werden die von Entlassungen, zahllose Restrinktionen der Beligt, daß dies weder für den Staat, noch für die stinenzbewegung, gegründet, durch ihre Tochter zeitweiligen Unterrichtskurse" im Ablauf von züge, Maßregelungen der Vertrauensmänner und Staatsangestelltenschaft vorteilhaft wäre. Die Re- Mrs. Rand- Herren weiter unterstügt, enstand zwei Jahren von November bis Mai gehalten, eine wüste Agitation gegen die Gewerkschaft, das gierung hat aber durch den Minister Englis ver- hier zum erstenmale in Amerika eine Bildungs- und zwar so, daß nicht mehr als zwei Abende der waren die Merkmale des Sieges. Auf diese Weise lauten lassen, daß fie 300 Millionen für die so- stätte, die den Arbeiter befähigen sollte, in seiner Woche, sowie Samstag nachmittags oder Sonn- hoffte man die Organisation niederzuringen, auf genannte Bekleidungsaktion borgen werde, durch freien Zeit Kenntnisse zu eriverben, die ihn selbst tag vormittags, damit ausgefüllt sind. Eine be diese Weise hoffte man den Herrn im Hause welche die Staatsangestellten Stoffe und Wäsche in seinem Fortkommen fördern und den großen fondere Eigentümlichkeit bilden die brieflichen Standpunkt" zu erreichen. Die Niederlage im auf Kredit bekommen fönnen. Idealen des Sozialismus neue Kämpfer und Kurse. Es wird in einem Brief der Stoff einer Kampfe um ſittliche Rechte sollte, nach dem Willen Streiter zuführen sollte. Die Rand- School, die in Lektion behandelt und mit Schlußfragen sowie der Unternehmer, zugleich den Niederbruch des gleicher Weise Männern wie Frauen zugänglich einer Bücherliste versehen. Nun folgen zeitweilige gewerkschaftlichen Gedankens bedeuten. Doch diese ist, begann ihre Vorlesungen zuerst in beschränktem| Wiederholungsfragen, sodaß der Schüler jeder Hoffnungen der Direktoren sind zuschanden gealleNationen hörten den russischen Mönch am Abend| nicht länger mehr die Not seiner Kameraden mit reden. Zuerst waren es nur ein paar gewesen, die ihm zuhörten, aber dann kamen mehr, und schließ lich waren es alle, die zuhören wollten. Es war Ein Roman von Ostar Maurus Fontana. sehr schön und, wäre es so geblieben, mein LeDie Züge, die gingen, waren voll mit geben wäre vielleicht anders geworden." pökelten Schweinen, schon verpadt und verkaufs- Er schloß die Augen. Als er sie aufschlug, bereit in den verzinc.. Weißblechbito it der Sto- glänzte Saß in ihnen. neschen Companie.
Es war zwar für die Staatsangestellten organisationen flar, daß hiedurch kaum geholfen werde, weil wir geahnt haben, daß den Staats
Erwedung.
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Das sah ich drei Jahre und vier Monate jeden Tag in der Frühe, wenn ich zur Arbeit ging, jeden Tag am Abend, wenn ich von der Arbeit ging. Ich sagte schon, es ging mir gut, ich hatte nicht zu flagen. Ich muß es noch einmal sagen, weil es sehr wahr ist."
Er unterbrach sich, schöpfte tief Atem, sah ins Leere mit dem Blid eines geschlagenen und getretenen Esels, demütig, sanft und leidend. Begouja schenkte ihm Wein ein, aber er trant nicht, erzählte weiter.
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nicht weiter, stand. Wir zogen Benjamin Stone ansehen wollte und zu Stone bitten ging. Er selber aus dem Wagen. Er war ein alter Mann von wolle fort, aber alle Arbeiter seien wieder einzu siebzig Jahren. Ich sah ihn damals zum erstenstellen. Stone sagte: Ja, aber mit niederen mal genau. Er hatte schöne weiße Haare, ganz Löhnen. Es war lebermut, er fühlte uns schwach blaue Augen und so schimmernde Zähne, wie ich werden, er wollte uns leiden lassen, wie groß er sie nie mehr sah. Er stand im Wagen, er hatte fei, wie klein wir. Ein Wutschrei: Der Russe und sich aufgerichtet und erwartete uns so. Er hatte die alten Löhne müssen bleiben das war unsere keine Waffe in den Händen, nichts. Sie ſtaken in Ich sagte es schon, der Russe tat nichts als Antwort, als der arme Mönch uns zitternd von weißen Handschuhen. Deffen kann ich mich genau vom Reiche Goties zu reden. Er tat niemand was seinem Besuch beim Milliardär erzählte. Und der erinnern. Er jah uns an. Einen Augenblic ſtockten zuleide und war wie ein kleines Kind, so unge- Stampf ging weiter, einen Monat, noch einen und wir, dann rissen wir ihn an uns. Bis dahin war fährlich. Ich weiß nicht, was Benjamin Stone ein- wieder einen und es war ein Jahr. Ein Jahr, alles ganz still geschehen, als wären alle stumm gefiel, ich glaube, er wußte nichts davon und es daß in Stones Schlächtereien nichts mehr gewesen. Jetzt aber scholl ein Geheul von Stiumen, ivar so ein Angestellter aus den zahlreichen Stanz schlagen wurde, ein Jahr, daß wir müßig waren die nicht mehr von Frauen und Männern zu leien, der es in seinem Namen tun konnte dem und von dem Unseren leben mußten. Und wären kommen schienen. Es fuhr mir falt über den NutRussen wurde das Reden verboten. Er wollte ge- wir auch ausgewandert, nach Frisko oder Balti fen, als ich sie und mich so schreien und johlen horchen. Aber das litt keiner von uns. Am selben more das war die boshafteste Macht des Rei horte, und ich ließ die Harpune sallen, die ich unter Abend noch redete er zu uns allen. So schön wie chen kein Betrieb, keine Fabrik in ganz Amerika dem Rod verborgen gehalten hatte. Es war die nachher niemals wieder. Daraufhin wurde er ent- hätte einen von uns aufgenommen. Wir waren Sarpune, mit der ich Stones Schweine mit einem lassen. Und nun fant es Schlag auf Schlag. Da ausgesperrt. Das hatten die Herren unter sich aus Stich tot gemacht hatte. Die Harpune kam hoch, Wie das anders wurde, weiß ich nicht mehr erfuhr ich zum ersten Male, wie reich Reichtum gemacht. Wir waren am Ende unserer Straft. Stone sab sie und seine blauen Augen wurden ganz genau. Angefangen aber hat es so: Wir hatten und wie arm Armut ist, wer das Reich Gottes Skelette in Lumpen. Der Krieg mit Benjamin groß und hart, als wäre kein Leben in ihnen und unter den Arbeitern der Schlächtereien einen Rus- auf Erden verhindert und den Himmel nicht aus Stone ging weiter. Es war kein Friedeſchließen sie Stein. Dann fuhr die Harpune in ihn, er sant sen. Er wurde, erinnere ich mich, im Verpadungs- den Wolfen zu uns läßt. Wir legten die Arbeit mehr denkbar, nur noch Kampf zwischen uns und um, war augenblicklich tot wie eins seiner raum verwendet. Es war einmal ein Mönch ge- nieder, erklärten, wir werden nicht eher in Stones dem Milliardär. Wir hungerten. Er fuhr im Auto Schweine. Und so behandelten sie ihn. Sie zerwesen oder so was, glaube ic). Er fümmerte fich Schlachhäuser gehen, ehe nicht der Russe wieder durch die Stadt, täglich. Wir fahen sein gelbes rissen seinen Körper, fie taten mit ihm die Verum nichts in Chicago und verrichtete still und aufgenommen sei. Es war eine Kleinigkeit für Automobil durch unsere Straßen jagen, wie es richtungen, die ein jeder in der Schlächterei gelernt langsam seine kleinen Arbeiten. Aber am Abend, Stone, es war eine Läherlichkeit. Was war in ihn von seiner Villa in die Bureaus der Stone- hatte, sie waren dabei, auch aus ihm Stones wenn wir alle müde waren und wir waren diesem Betrieb ein Pader, der durch die Vordring schen Companie brachte. Immer um zehn Uhr Büchsenfleisch zu machen. Dann kam die Miliz. entsetzlich müde von der immer gleichen Sand- lichkeit irgendeines Inspektors entlassen worden gellte seine Supe mit einem Jägersignal in Schuyleute ritten in uns hinein, einer hieb mich bewegung, die ein jeder von uns machen mußte, war? Benjamin tone brauchte nur die Feder unserem Biertel. Er war stolz, er bog nicht an in den rechten Arm. Ich verlor die Besinnung. von dem Geruch des Blutes und dem Gefchrei einzutauchen, nur seinen Namen zu schreiben und unseren Häusern vorbei, fuhr mitten durch unsere Ich erwachte im Spital des Gefängnisses. Der der zum Sterben geschleppten Tiere erzählte alles war gut, die Gerechtigkeit gerettet. Aber Gassen. An einem Morgen im Februar- es war Säbelhieb hatte den Nerv durchhauen, der Arm er uns von dem Reiche Gottes, das einmal fom- Benjamin Stone gab nicht nach, er wollte vor Nebel und kalt, standen wir alle auf der Straße. verdorrte. Was dann tam?" Lasar lächelte leise und schwieg. Dann fuhr men werde. Keine Diener, keine Herren, alle Brü- feinen Schlächtern und Packern nicht weichen. Wir Niemand hatte uns gerufen, gesammelt, wir stan der. Wir waren müde, wir hörten zu, und wenn blieben im Ausstand, wir wurden unterstübt von den da. Wir sprachen nicht, aber ein jeder von uns er fort, wieder in seinem ruhigen, teilnahmslosen wir ihm vielleicht auch nicht jede seiner Phrophe- den Arbeitern ganz Amerifas. Ein Monat ging, ein wußte, weshalb wir da standen. Als das Auto- Ton. In den Schlächtereien der Stoneschen Com zeiungen glaubten, so war es doch schön und löste zweiter, ein dritter auf einmal war es ein hal- mobil Stones fam, warfen wir uns ihm entgegen, die Müdigkeit, zu hören, zu hoffen, daß einmal auf bes Jahr. In Stones Schlächtereien ruhte die die Weiber voran, die Gummiräder sprangen über panie wurden wieder Schweine gestochen. Es war Erden Himmel sein werde. Wir liebten ihn. Es Arbeit. Unsere Mittel waren aufgezehrt, erster Leiber, über Knäuel niedergeworfener Störper, alles, als ob nichts gewesen wäre. ( Fortsetzung folgt.) waren alle Nationen in Stones Schlächtereien, und Hunger nagte an uns. Da tam es, daß der Ruffe aber endlich war es ein Hügel, das Auto konnte
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