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missi eller.

unb alung: Brug II., Havliciovo nám. 32. Telephon 6795, nachts 6797.

Telegramm- oreffe: Sozialbemotrat, Brag Boltienant 57544.

Jaferate werden ant Tarif billigt berechnet. Bei öfteren Einschaltungen Dreisnachlaß.

2. Jahrgang.

Soz: Aldemokrat

RND

Zentralorgan der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der tschechoslowakischen Republit.

Donnerstag, 19. Oktober 1922.

Selvftbelinnung der italieniſchen Die Wirtschaftskrise und die Regierung.

Regierung?

Rom , Mitie Ottober 1922.

Verschiedene Anzeichen deuten darauf hin, das die Fascisten nachgerade den Bogen zu straff gespannt haben. Ihrer alten Taktik der Expreffung getreu, hatten sie durch ihren Generalsekretär Michelino Bianchi der Regierung das- timatum stellen lassen: Entweder werden im Dezember Nnuwahlen abgehalten, oder die Fasci ften besetzen Rom und nehmen Besitz von der Regierung". Die Antwort des Ministerpräsiden ten ist gestern erfolgt und lautete ablehnend. Nun geht es den Fascisten wie all denen, die drohen in der Zuversicht, die Drohung nicht einlösen zu müssen: fie müssen handeln, bei Strafe der Lächer lichkeit. Und auch die Regierung befindet sich in einer von ihr selbst teilweise geschaffenen Zwangs lage; sie kann sich nicht durch den Fascistenzug auf Rom überraschen lassen. Er ist ihr im voraus angezeigt worden und sie muß sich auf ihn vor bereiten. Die Ablehnung des Ultimatums der Fascisten ist erfolgt nach einer langen Rücksprache des Ministerpräsidenten mit leitenden militäri schen Persönlichkeiten, die also offenbar der Re gierung die Versicherung gegeben haben, daß sie auf das Heer zählen kann.

Während sich so die Situation ganz gegen die Erwartungen der fascistischen Partei, die fest auf Nachgeben der Regierung rechnete, ganz plös fich suspint, gefallen sich die Fascisten in der üb lichen Striegs- und Zeremonienspielerci. Sie haben jest Uniformen mit Rangabzeichen, haben eine Heeresorganisation", deren Bezeichnungen fic bem alten Rom entnommen haben, so daß sie Le gionen, Centurien und solche schönen Gymnasial­crinnerungen auffrischen; außerdem verleihen sie Orden, für die auch die Verleihung auf dem Felde" vorgesehen ist, worunter die Fascisten offenbar ihr Schlachtfeld" verstehen, also die Privatwohnungen, in die sie eindringen, die Ar beiterkammern, die sie anzünden und ähnliche Felder der Ehre". Sie fahren weiter fort, aus Städten und Provinzen zu verbannen", so un­längst aus der gesamten Romagna. Die nächste Etappe muß Rom und die Besetzung der Mini­fterien fein.

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Im Auftrage des Klubs der Abgeordneten und Senatoren der deutschen sozialdemokrati. schen Arbeiterpartei hielten gestern die Genoffen Dr. Czech, Cermat, Hausmann, Dr. eller und Kaufmann mit dem Ministerpräsidenten Svehla eine längere Veſprechung über die Wirtschaftskrise ab. Genosse Dr. Czech erklärte, daß die verspätete Einberufung der Nationalversammlung eine weitere Berschärfung der Krije in den Ichten Wochen gebracht hat, weil die Regierung es unterlassen hat, sowohl auf dem Wege der Gefeßgebung, als auch admini strativ einschneidende Maßnahmen zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise durchzuführen. In dieser Zeit haben die Unternehmer in großem Ausmaße den Lohnabbau betrieben. Darum verlangt die Abordnung von der Regierung schon jeßt Informationen, welche Vorlagen die Regierung dem Abgeordnetenhause vorlegen wird. Genoffe Hausmann besprach die völlig unzurei­chende und mangelhafte Arbeitslosenunterstüßung, durch die große Arbeiterschichten und Gebiete Bon der staatlichen Unterstüßung überhaupt ausgeschlossen werden. Ferner verwies er auf die tells sahilanöje Durchführung der bestehenden geseßlichen Bestimmungen. Genosse Kaufs mann besprach die Folgen, die die Wirtschaftskrise für große wichtige Industriezweige haben fann, die sich schon jest durch den vielleicht dauernden Berlust der Abfaßgebiete, durch die Ab­wanderung von Industrien und hochqualifiziert er Arbeiterschaft zeigen. Genosse Dr. Heller verlangt die durchgreifende Hilfe der Regierung zur Jnangriffnahme der Notstandsbauten, durch Gewährung ftaatlicher Kredite, ferner auf die Art, daß den Sparkaffen die Bewilligung von Kre­diten durch die Regierung erleichtert wird. Die Auszahlung der von den staatlichen Finanz­ämtern zurückbehaltenen Gemeindeumlagen würde ebenfalls den Selbstverwaltungslörpern die Bautätigkeit erleichtern. Genosse Cermat legte dar, daß nun, nach den ersten Verhandlun gen bei den politischen Bezirksverwaltungen, der Preisabbau wieder ins Stoden gekommen ist. Für Böhmen besteht, zum Unterschied von Mähren und Schlesien , keine Stelle bei der politischen Landesverwaltung, die fich mit dem Preisabbau beschäftigen würde. Der Wirtschaftsbeirat wird ebenfalls nicht einberufen. Die beutschen Arbeiter haben teine Zentralftelle, wo sie ihre Inter­effen als Konsumenten vertreten fönnen. Genoffe Cermat verlangte ferner die gefeßliche Rege­lung der Krankenfürsorge während der Arbeitslosigkeit, die Leistung der Krankenkassenbeiträge durch die Unternehmer und die Gewährung von Darlehen durch den Staat an jene Kranken lassen, die infolge der Arise in Geldschwierigkeiten geraten sind.

Ministerpräsident behla ezflärte, daß esim Parlament über die Wirtschaftstrife sprechen wird. Alle Länder find von der Wirtschaftskrise heimgesucht. Ene Berbilligung des Brotes ift bereits eingetreten, es wird nun eine Verbilligung der Kohle folgen. Auf eine Anfrage des Ges noffen Czech reflektierend, erklärte er, daß an der Sozialversicherungsvorlage ge arbeitet werte. Sie dürfte im Laufe dieses Sessionsabschnittes von der Rationalversammlung erledigt werden.

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Die Antwort des Herrn Ministerpräsidenten ist überaus farg. Es scheint, daß die Regierung sich noch sehr wenig mit der Milderung der Wirtschaftskrise beschäftigt hat. Es wird nun abzuwarten sein, ob der Herr Ministerpräsident dem Parlament die Ant­wort geben wird, die er unserer Abordnung schuldig geblieben ist. Die Regierung und die Mehrheitsparteien werden schon erfahren, daß sich die Arbeiterschaft ein frebles politi­sches Spiel mit ihren schweren Sorgen und mit ihrer drückenden Not unter feinen Ilm­ständen gefallen lassen wird.

Bezugs- Rebingungen:

Bei Zustellung ins Haus oder bei Bezug durch die Post monatlich.. 16.­vierteljährlich, 48.­halbjährig ganzjährig. 192.­

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Rüttelung

98.­

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Ericheint mit Ausnahme Des Montag täglich früh.

Inland.

Nr. 246.

Dr. Baeran und sein Blatt.

Wir

Die feinste Blüte der deutschnationalen Pu blizistit, das Brünner Montagsblatt", bringt einen längeren Artikel, in welchent Dr. Bacran zur Spionageaffäre Stellung nimmt. Schon die Tatsache, daß er es hier tut, ist interessant. Denn so oft festgestellt wird, daß der erbärmlichste Preg föder der Hakenkreuzlerischen Journaille nicht zin merrein ist, wird das Montagsblatt von Baeran verleugnet. Wenn es dann wieder zu irgendeiner Niedertracht gebraucht wird, steht es zur Verfügung. Eine würdige Ergänzung dieser Verbindung zwischen Baeran und der Presse ist es, daß er in der letzten Zeit einen recht aus giebigen Gebrauch von den Spalten des Tages­boten" macht, für den er und sein Leibblatt sonst nur die schimpflichsten Bezeichnungen übrig haben. Doch fie passen zusammen, sie sind cin ander würdig: Die unabhängige Wochenschrift" des deutschen Mittelstandes, das Organ der Brün­ner deutschen Demokraten, und der brave Volks mann Dr. Alois Baeran. In dem genann ten Artikel des ,, Montagsblattes" ligt Dr. Ba c ran, daß der Sozialdemokrat" ihn denunțiert babe, daß er, also Herr Dr. Baeran, gleich den tschechischen Baerans, für eine ernste Gefahr des tschechoslowakischen Staates ausgegeben habe. Zwar ist das Gegenteil erweislich wahr. haben, abgesehen von jenen Mitteilungen, die seit dem Auftauchen der Ausspähungsgeschichte die meisten Zeitungen pflichtgemäß ihren Lesern mit teilten, an eigenem nur soviel hinzugefügt, als notwendig ist, unser nie verschwiegenes Urteil über Herrn Dr. Baeran zu verdeutlichen. Wir haben ihn als einen Reflamehelden vorgeführt, bem fein Mittel zu schlecht ist, um seine in jeder Beziehung armselige Persönlichkeit in den Vor­dergrund des Interesses zu schieben, allerdings auch als einen Mann, der durch seine Affären, durch die Art seiner politischen Betätigung, dem Rufe des deutschen Volfes einen noch weit grö ßeren Schaden zufügt als der tschechische Chauvi vinismus. Darüber, ob Herr Dr. Bacran mit der Ausspähungsaffäre etwas zu tun hat, wissen wir nichts und haben es auch nicht behauptet. Aber wir müssen es wie immer auch jetzt wieder fagen, daß ohne die widerliche Wichtigtuerei Bac Die Haltung der Regierung, die so stark mit rans, ohne den forwährenden Hinweis auf das, der bisherigen Schlaffheit und Nachgiebigfeit fon was ihm an Geheimnissen über den tschechoslowa­trastiert, ist offenbar zum nicht geringen Teil durch das größenwahnsinnige Verhalten der fascisti. tischen Staat angeblich sogar von tschechischen schen Parteileitung in Sachen der äußern Politik Beamten und Officieren erzählt wird, es psycho. logisch nicht zu erflären wäre, daß ihn die Tsche ausgelöst worden. Vor ein paar Monaten hat sie chen so ernst nehmen, daß sie die von ihm selbst in absolut lächerlicher Weise der englischen Re aufgedrängte Vorstellung seiner gefährlichen Feind. gierung eine Art Ultimatum gestellt, veil ein schaft für diesen Staat zum besonderen Anlasse Dampfer mit fascistischer Besatzung in einem eng­cines deutschfeindlichen und deutschschädlichen Der englische Löwe drehte sich nach dem fläffen Antwort lam, daß es den Fascisten gleich wäre, die einerseits durch den schlechten Stand der Va- Verhaltens nehmen. Zu den Folgen seiner poli den Hund nicht um, und die Sache hatte teine ob die Wohlen mit diesem oder jenem Wahlrecht luta bedingt sind und ihn andrerseits beständig tischen Tätigkeit gehört es, daß jetzt sein eigener Folgen. Dann kam der Fascisteneinfall in Bo en, statifänden, und ob man durch königliches Dekret verschlechtern, ohne absolute Zwangslage zu den Sohn verhaftet wurde und es gehört schon eine bei dem die Regierung eine flägliche Rolle spielte, ein neues Wahlrecht diktieren wolle: die Fascisten Wohlen schreiten, die die Ausgaben bedeutend er ausgewachsene Gemeinheit dazu, von einer deutsch sozialdemokratischen Denunziation zu reden. Dieser und die Drohung einer Strafexpedition nach beständen unter allen Umständen auf den Wahlen höhen und den Wechsel drücken müssen? Der fascistenfreundliche Corriere della Sera" geschmackswidrige Reflamemensch, den nur ein Innsbrud; es folgte die Aufforderung Mussolinis. im Dezember. Die Fascisten haben Eile, weil sie fühlen, rät zu einer Strife bei geschlossener Sammer und für die Deutschen der Tschechoslowakei unglückseli der Deutsch - österreichischen Republik die Zahlung der zweiten Nate der bewilligten Kredite zu ver- daß es mit ihrem Prestige übel bergab geht; be zum Eintritt von Fascisten in das Kabinett. Das ger Zufall in die Politik statt zu Barnumund weigern, die Drohung eines Borgehens gegen den sonders in Mom, wo der Sinn für lächerlichkeit wäre zweifellos ein gutes Mittel, damit sich die Baily geführt, erfühnt sich, die Begrüßung des italienischen Kanton der Schweiz und die heutigen bei den Massen sehr stark entwickelt ist. Sie fürch Fascisten etwas die Hörner abliefen. Zu einem schechischsozialdemokratischen Jubiläums Schritte gegen Jugoslawien . In der Schweiz er ten, wenn sie erst anfangen, die Eier ihrer Ver- Stabinett mit fasciitischem Einschlag scheint uns Genossen Nießner als Distreditierung" der deut­folgte eine Zurüdweisung, die an Deutlichkeit sprechungen auszubrüten und alle die kleinen aber der biedere Facta nicht der geeignete fchen Arbeiter zu bezeichnen, weil Genosse Nieß­nichts zu wünschen übrig ließ und die offiziellen Mißgeburten zutage kommen ihre Finanz Mann. Da müßte schon der Achzigjährige Gioner diese Begrüßung in tschechischer Sprache ge Kreisen als handgreiflicher Beweis dienen mußte, reform, ihre Lösung der Wohnungsfrage daß itti heran. Anders sehen die Sklerikalen die Sache an, Darüber hält sich ein Dr. Baeran auf, zu ie heute, nach der Spaltung der sozialistischen dessen deutschen " Taten es gehört, daß er macht vom Feldlager feines Miniatur- Bürger­Aber die Regierung hat teine Eile. Wir geben Bartei, die stärkste Fraktion der Kammer bilden. einem tschechischen Sozialdemokra frieges vorschreiben zu lassen. Es ist gewiß sehr hön, wenn die Fascisten sich als Legionäre zu, daß Italien an der heutigen Stammer wirk- Sie erklären durch ihr römisches Organ, den ten Material" gegen deutsche So­lich Roms und also als Herren der Welt fuhlen, aber ich nichts verlieren würde, aber gerade das, was" Corriere d'Italia", daß die Regierung sich nicht zialdemokraten anbot, in dessen Mon­solange das Gefühl einseitig ist, kann Italien un- den Fascisten als Haupt weck erscheint, nämlich durch eine Seise bei geschlossener Stammer der lagsblatt" das berüchtigte Lumpeninserat zugun­möglich seine Auslandspolitik auf den systemati. die Wahlparole als solche, erfüllt die Regierung Verantwortung entzichen dürfe, sondern ein Vo- sten Horthy- Ungarns und gegen das deutsch c schen Krafeel mit den andern Staaten einstellen. mit Recht mit Besorgnis, teils wegen der großen um abwarten müsse; die Kleritalen fordern, daß esterreich veröffentlicht war, der die Kosten, teils wegen des Rückschlags der unver- die Regierung die Verfassung verteidigen solle und deutsche Heldenhaftigkeit durch Stinkbomben Was also die Gewalttaten und der Mummen meiblichen ruben au den italieniiden Wechsel. bezeichnen es als Sochverrat, wenn sie bewaffnete wurf betätigte und jedesmal wegzulaufen verstand schanz im Lande selbst nicht vermochten, die Ge-| Der Wechsel steht ohnehin schlecht genug. Das Frottionen ohne Abwehr vorrücken ließe: um( an Ausreden fehlt es nicht), wenn die Deut­bulb der Regierung zu erschöpfen, haben die Groß- Defizit des Staates steigt, weil die Durchführung Schluß fordern sie die sofortige Diskussion der schen Prags seine Ungezogenheiten zu spüren befamen. Wir haben jede Gelegenheit benützt, um mäuligteiten in der auswärtigen Politit fertig eines sparsamen Regimes zum Teil auch an der Finanzlage des Landes. gebracht. Man fängtan, gegen die fascis unsicheren Stellung der verschiedenen Ministerien Es haben sich also in der letzten Woche die zu zeigen, wie ungerecht und dumm es von den ten andere Saiten aufzuziehen. Die scheitert. Außerdem hat der italienische Staat eine Regierung und die Hauptpartei ihrer Mehrheit, Tschechen ist, Herrn Dr. Baeran als Reprä Barlamentswahlen im Dezember, die sich die Schuld von etwa 20 Milliarden Goldfranken bei die Klerikalen, zu einer Abwehrhaltung gegenüber sentanten des Deutschtums zu nehmen. Jene Ha­Fascisten als eine Bartholomäusnacht gedacht den Vereinigten Staaten und England, für die dem Fascismus aufgerafft. Bleichzeitig erfolgte tentceuglerflique, für deren Mentalität Ba er an hatten, werden nicht stattfinden. er feine Zinsen bezoblt, für die man aber in die offizielle Schweizer Zurückweisung der fascisti das richtige Ideal ist, für deren Roheit und Ge­Abgesehen von der technischen Unmöglichkeit, Washington dabei bleibt. die Rückzahlung zu verschen Großmäuligkeit. Und die erste November meinheit ein Blatt wie das Brünner Montags bis zum Dezember die Stammer aufzulösen und langen, wie für alle Schulden der Alliierten; woche zicht herauf, die die Fascisten als den Zeit- blatt" das vollkommenste Sprachrohr ist, mit dem die Wahlen anzusagen und vorzubereiten, fiel einem Artifel des Genueser Lavoro " zufolge punkt der Besetzung Roms ins Auge gefaßt haben. deutschen Volle, ja auch mit dem deutschen Bür­gegen die fascistische Forderung auch die Tatsache würde die Einforderung dieser Schuld die italie. Am 24. b. M. findet in Neapel der Fascistenton gertum zu identifizieren, verbietet uns die Wahr ins Gewicht, daß der Auflösung der Stammer eine nifche Lira auf dieselben Bahnen treiben, wie die greß statt, zu dem die fascistische Kavallerie auf heitsliebe und Gerechtigkeit. Das deutsche Bür Umgestaltung des Wahlrechts vorausgehen muß, deutsche Mark und die österreichische Krone. Dazu geboten ist. Die Regierung hat 30,000 Mann gertum ist nur zu feig, cinen Dr. Ba eran von da mit dem heutigen System des Propor keine tommt die ungünstige Getreideernte dieses Jahres, Truppen und Polizei nach Neapel berufen. In sich abzuschütteln. Zu feig sind auch Menschen wie Mehrheit zu erzielen ist, sondern nur das heutige die gewaltige Getreidekäufe im Ausland bedingt; seinem Organ, dem Popolo d'Italia", bedroht Dr. Lodgman, dem es freilich übel bekommen ist, Mofait, mit dem sich nicht regieren läßt. Daher ihr wird die Regierung durch die Wiederein Mussolini den. General Badoglio , der den Mini- als er fich einmal gegen Baeran aussprach. Er haben fogar ausgefrcochene seiftenblatier, wie führung des riegsbrotes" zu begeg ſter des Junern versichert hat, er könne gegen die wurde von Baerans Leibblatt so angegriffen, bas Giornale d'Italia", die Parteileitung der en fuchen, durch Verbot des Verkaufs weißen, Fascisten auf das Beer ählen. Gleichzeitig wird wie es sonst nur Sozialdemokraten zu widerfah­Fascisten ermahnt, doch wenigstens die limgestal ciefreien Brotes. Wie soll eine Regierung, die der frühere Arbeitsminister Labriola verbannt". ren pflegt. Uns werden die Lügen, die Herr Dr. tung des Wahlrechts zu erlauben, worauf aber die sich so ernsten finanziellen Sorgen gegenüber sieht, Sollte da nicht der Bogen zu straff gespannt sein? Ba eran in seinem sauberen Blatte gegen uns

daß es nicht geht, die Außenpolitik einer Groß- die Wahlen dann weniger günstig ausfallen werden.

bracht, wie es Takt und Höflichkeit erforderte.