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25. Oftober 1922.
chen hatte, erklärt der Ministerpräsident, Mitglieder schwankend machte, wich Abgeordneter Dur Jauch auf die sprachlichen Schwierigkeiten, welche sich„ Wenn er auch die fürchterlichsten Schreckbilder daß an den im Regierungsaufruf angekündigten schließlich zurück, obwohl er vorher erklärt hatte, feine daraus ergeben, daß nur in tschechischer Sprache ver. der gebrochenen Disziplin zeichnete, feine Worte Teil find fie schon fertig gestellt. Auch er erklärt, jorität des Ausschusses nicht zugeheißen wird. Ce arbeit der deutschen Senatoren, welche die tschechische worfene Erbsen. Die Pedanterie und deBejebesvorlagen bereits gearbeitet wird, zum Demiſſion zu geben, falls fein Vorhaben von der Ma, bandelt und bietet lobe. Dieses mache die wit. prallien wirkungslos ab wie an eine Wand se genüberzustehen. Abg. Dr. Kafta( deutsch . Zuweisung der Referate über die einzelnen Immunt. end veherrschen, unmöglich. Er verlangt, daß die Ausschluß der Opposition flar hervor." Das der Anregung des Abg. Dr. Czech sympathisch ge- bleibt daher bei der bisherigen Uebung in der Art der Sprache entaber überhaupt nicht oder nicht zuret bernheit traten in jenem grundlos arrangierten Fition des Nationalstaates aufgegeben werde, und Blatt veröffentlicht weitere Proteste oppositioSem.) verhöhnt Sereibich, der nun im Gegen tätsfälle. daß den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend die neller Organisationen, unter anderem auch fayz zum Bräsidenten des Abgeordnetenhauses Sprachenfrage in einer alle Völker befriedigenden die Entschließung der Organisation von Rad
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als Wahrer der parlamentarischen Rechte auftritt.
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Aus dem Gesundheitsandschuß vom 23. d. Weise geregelt werde. Hierauf sprachen die Senato wani, in der Smerals Vorgehen als ich än d- Die Obmännerkonferenz wurde nach der des Abgeordnetenbauſes Der Gesundheitsaus- ren Jelinek, Zuleger und Dr. Stowalik in ähnlichem liche Bandlungsweise gebrandmarkt Saussißung fortgesetzt. Nach den Abg. Ja blo- buk beschäftigte fich in feiner Sigung vom Sinne, worauf der Ministerpräsident, ohne auf wird. Das„ Nude Bravo" hatte also nicht recht, nicky( ung, chr.- 193.) und Senirsch sprach Ge- 23. D. M. mit dem Ergebnis der Erfurfionen die Beschwerden in sprachlicher in- als es vom Ende des Kampfes sprach. Das Dr. noffe Czermart, der auf die Notwendigkeit und befchloß den Bericht über die Reife in Drud light mit einem Worte einzugehen, noch gan Shircens, die„ Straž Libu", teilt mit, baj hinwies, parlamentarische Einrichtungen zu tref zu geben und den Mitgliedern der beiden Aus- mals wiederholte, er wolle alles tun, um das Bu- die Opposition auch" in Reichenberg Anhänger fen, die verhindern, daß die Oppositionsparteien füffe und den Ministerien zur Verfügung zusammenarbeiten der beiden Kammern zu erleichtern. habe, und prophezeit bas balbige poli fortwährend vor fertige Tatsachen gestellt werden. ftellen. Neder Antrag des Genoffen Taub Hierauf wurde beschlossen, daß die Debatte über tifche Ende, Kreibi ch 3 mit folgenden Statt der Betka regiert jeht ein 3 wanziger- baben sich die Borfizenden beider Ausschüsse mit die Regierungserklärungen am 7. No. Worten: In den sozialpolitischen Wellen wird ausschuß, dem auch Nichtmitglieder des Ab den Präsidenten beider Häuser dahin ins Gin- vember 1922 beginnen sollen. Ueber Berlangen sich in Bälde der politische Leichnam des Reigeordnetenhauses angehören. Dieses Parla vernehmen zu fegen, daß eine gemeinsame den Genossen Dr. Seller wurde ferner beschlossen, chenberger Leander wiegen, wenn ber bis in ment im Parlamente hat eine eigene Sigung des Gefundheits- und Budgetausschusses gleichzeitig mit der Debatte über die Regierungserklä- die Ohren in die opportunistische Hero verliebte Breffcabteilung und einen eigenen Beamten. des Abgeordnetenbaufes und des Senates tagt, rungen auch die Debatte über die von den deutschen Sereibich nicht zur Vernunft tommt." InterDurch diesen unerträglichen Suin welcher der Bericht über die Reise erstattet Sozialdemokraten überreichte dringliche Interpellation essant ist auch, daß die kommunistische Bokaltand wird der Parlamentarismus und Beschlüffe darüber gefaßt werden sollen, betreffend die Wirtschaftskrise und die Arbeitslosigket: organisation von Stojetein zwei Anhänger Smeüberhaupt aufgehoben. Es fprachen welche unauffchiebbaren Arbeiten noch im Jahre abzuführen. dann noch die Abgeordneten Dr. Spina( d. 1923 in das Budget aufgenommen werden sollen. Agr.), Böhr( d. chr.), reibich, Dr. Weiß- Diefer Antrag fand einstimmige Annahme. ner und Bobot( flow. Volfsp.). Nach dem Schlußworte des Präsidenten Tomadet wurde der Antrag des Genossen Dr. Czech angenommen und eine sechsgliedrige Kommission eingefeßt, die fich mit bem parlamentarischen Verkehr zwischen Mehrheit und Minderheit besaffen soll.
Aus dem Immunitätsausschus. Gestern hielt der Immunitätsausschus des Abge ordnetenhauses unter dem Vorfige des Abgeordneten Dy feine erste Zigung im neuen Seffionsabschnitte ab. Der Vorsitzende hielt es für notwendig, gleich zu Beginn der Sipung eine Erklärung abzugeben, welche ein beredter Ausdrud dafür ist, daß er seine Funktion els Borsigender des Immunitätsausschusses aus. fchließlich von seinem engftirnigen nationa. liftschen Standpunkte aus ausüben will. Er erklärte, daß die Nüdstände im Immunitätsausschusse badurch entstanden, weil die Referate den Mitgliedern jenes Slubs zugewiesen werden, dem jener Abgeord. nete, um deſſen Immunitätsfrage es fich handelt, angehört: insbesondere sei die im Immunitätsausschus eingerissene Praris in der Sprachenfrage eine arge Behinderung in der Erledigung der Geschäftsstücke Er werde dahin von seiner Machtbefugnis als Borfißender Gebrauch machen und von der bisherigen Uebung bei Zuweisung ber Immunitätsangelegenheiten abgehen und sie nach seinem Outban ten zuweisen. Abgeordneter Genoffe Dr. Haas trat den Ausführungen des Borsigenden auf das förffte entgegen und verwahrte sich dagegen, daß die Abgeordneten und insbesondere die deutschen Abgeordneten der absichtlichen Verschleppung der 3m. munitätsangelegenheiten bezichtigt werden. Er bewies in schlagenber Weise, daß die P& ta" an der Berschleppung der Erledigung der Schriftstüde fchuldtragend ist, weil bis zum heutigen Tage die Frage des Vorsites im Immunitätsasusschusse nicht geregelt und der Stellvertreter des eigentlichen Borsitzenden Abgeordneter Dnf über Weifung der Poifa" monatelang feine Sigung einberufen hat; wenn eine Sipung einmal in einer Zeit stattfand, so wurden gerade die Immunitätsfälle beutscher Abgeordneter, obgleich das Referat erstattet wurde, vor ber Abstimmung von der Tagesordnung abgesetzt, weil ch die„ Pätka" nicht einig war, ob man im Sinne der Verfassung die Immunität der deutschen Abgeordneten für ihre politische Betätigung wahren oder preisgeben solle. Abgeordneter Dy! versuchte es, da er die fachlichen Argumente nicht widerlegen fonnte, mit einer Antlagerede gegen die Staatsgefähr. lichkeit der deutschen Abgeordneten, die einem blutdürftigen Staatsanwalte alle Ehre gemacht hätte. Abgeordneter Genoffe Dr. Sa as wies diese Art des Vorgehens des Vorsitzenden im Immunitätsaus schusse in energifchester Weise zurüid. Vor diesem energischen Auftreten, welches neben den deutschen Mitgliedern des Immunitätsausschusses auch andere
Aus dem Senat.
Zur Linderung der Not der Arbeitslosen.
rals ausgeschloffen hat. Es schließen also die Angeschlossenen aus...
befagt:
Beschwerben aus Rarpathorngland. Die Budapester Korrespondenz" weiß über eine Eingabe von aus Karpathorußland ausgewanberten ruthenischen Intellektuellen In der gestrigen Situng des Senates haben die Die Eröffnungssigung verlief ganz ruhig. Senatoren Dr. Heller, Jarolim und Genossen du berichten, die an den Böllerbund gerichtet und Es war auffällig bemerkbar, mit welcher inne- an die Gesamtregierung und insbesondere an den nun dem Prager Außenministerium zur Beantren Gleichgültigkeit der Ministerpräsident und Herrn Minister für soziale Fürsorge folgende, die wortung übergeben worden sein soll. Die in der der Außenminister die nichtssagenden Phrasen Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit betreffende An. Denkschrift angeführten Tatsachen werfen, wenn sie der Wirklichkeit entsprechen, auf die tschechische ihrer Rede wiederholten. Die deutschen Sozial- frage gestellt: Berwaltung in Karpathorußland und auf die demokraten ließen es sich nicht nehmen, durch Hervogerufen durch die verschiedenen Umstände, Geschichte der Erwerbung dieses Landes das denk Zwischenrufe die leere Phrasenkaftigkeit der deren Ursachen teils innerhalb, teils außerhalb der bar schlimmste Licht und lassen die Zustände dort Rede Schwehlas zu charakterisieren. Wäh- Grenzen dieses Staates liegen, ist über die Tschecho- noch barbarischer erscheinen, als es die Seifentrend der Rede des Dr. Benesch machte der flowalische Republik eine furchtbare Wirtschaftskrise lichkeit ohnehin weiß. Der Korrespondenzbericht oppositionelle Slowal Dr. Kovali! heftige hereingebrochen. Von dieser Krise wird vor allen Zwischenrufe. Zu einem förmlichen Dialog mit die Arbeiterschaft betroffen. Bahllose Betriebe sind Benesch fam es, als der sonderbare Oppo- eingestellt, viele arbeiten zwei, brei oder vier Tage fitionsmann ausrief: Wir geben von der Jawo- in der Woche. Hunderttausende Arbeiter aller Berina nicht ein Stüdchen Erde weg, worauf Dr. rufe leiden unter diesen Verhältnissen; die Not der Benesch die immerhin amifante Bemerkung betroffenen Arbeiter ist eine entsetzliche. machte: Im vorigen Jahre kam Hlinka zu Die frühere Regierung hat zwar Maßnahmen mir und verlangte, daß die Jaworina ben Bo- versprochen, bisher hat aber die derzeitige Regierung Ten übergeben werde. Das Finanzexposé Ra- nichts getan; auch reicht das, was in der bekannten chins fand eine aufmertfame und interessierte Rundgebung an die Bürger enthalten ist", bei wei. Zuhörerschaft, da es immerhin eine fachliche tem nicht hin. Erfüllt von der tiefen Sorge um das Darstellung der anfechtbaren Finanzpolitik dar- Schicksal der Arbeiterschaft, stellen wir an die Gesamtstellte, was negenüber den leeren, von„ demo- regierung die dringliche Anfrage: kratischem" Schwaz erfüllten Worten der Vorredner wohltätig abftach. Hierauf wurbe über 1. Ist die Regierung bereit, sofort Maßnahmen, ben von der deutschen Sozialdemokratie und von und zvar soweit dies möglich ist, im Verordnungsben Regierungsparteien eingebrachten Antrag wege, soweit dies nicht möglich ist, im Wege der Geauf Eröffnung der Tebatte abgestimmt. Mit der feugebung zu treffen, welche geeignet sind, der No Annahme eines Gefebantrages auf Einführung der Arbeitslofen oder verkürzt Arbeitenden zu des metrischen Maßes in der Slowakei und der Steuern? Annahme eines Antrages, wonach der Aufdruck 2. Welche Maßnahmen bereitet die Regierung der Jahres: ahl des Erscheinens auf den Lehr- vor, um Arbeit zu schaffen und so die Folgen der büchern verlangt wird, ist die Tagesordnung Wirtschaftskrise zu mildern? erschöpft. Die nächste Sigung findet Dienstag, den 7. November um 4 Uhr nachmittags statt.
Klubobmännerkonferenz im Senat.
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Präsident Braket stellt den neu ernannten Ministerpräsidenten vor und knüpft daran das Ersuchen, den Arbeiten bes Senates mehr Aufmerksamkeit als bisher zuzuwenden und insbesonders zu vermeiden, daß der Senat regelmäßig vor vollzogene Tatsachen gestellt werde. Der Ministerpräsident hebt hervor, bak er ein Anhänger des Zweikammersystems sei und als solcher die Stellung des Senates zu würdigen wife. Genoffe Dr. Seller führt aus, daß sich bisher die Tradition behin entwidelt hat, daß der Senat regelmäßig am Schluß einer jeden Session vor Die Zwangslage gestellt werde. Gelete, welche für die Bevölkerung von größter Wichtigkeit sind, in kürzester Seit durchpeitschen zu müssen. Er verlangt ferner, daß auch der Opposition die Möglichkeit einer fach. fichen Mitarbeit gegeben werde, was bisher nicht der Fall war und verweist in diesem Zusammenhange
Umsonst. Brüste stählten, Ellbogen spißten sich. Nun drohte die Gefahr: die Menge wird Fäuste frampften, griffen aus und riffen zurüd. burch die Straßen toben, Fenster zertrümmern. was vorne war. Einer fiel. Er fand nicht mehr Türen zerschmmetern, Menschen überfallen. Beit und Raum, aufzufommen. Die anderen tra. Jäh forana der Pflichtaedanke im Schutz ien auf ihn. Er schrie. Aber fein Schrei wurde mann auf: Telephonieren! Silfe rufen! überdonnert rom Gebrüll der Hungernden.
Der Schlächter riß des Fleisch an sich. Da ftanden Fäuste auf gegen ihn. Er flch durch die Ture, in feine Wohnung.
Soldaten jedoch. die er im Geifte fab. er. schredten ihn: Bajonette blisten, Angeln lagen vor den Läufen bereit. Er sah schon Tote auf die Straße hingestredt.
Nun rang der Haufen um die Beute. Einem In äußerster Verzweiflung redte er die gelang es, das Fleisch on sich zu reißen. Aber Sände zum Himmel, Tränen brachen aus seinen cr fam nicht aus dem Laden, obgleich er fluchte. Augen. schlug, spie. Ein Stärkerer entriß es ihm. Wie. Wenn er fäumen werde, feine Pflicht zu tun: ber langte eine andere Hand nach dem Raub Man wird ihn verurteilen, bes Amtes entfeßen, Eine dritte. Vierte. Fünfte. Ein Weiß das an eine Frau feine Kinder werden hungern, ebenso ber Tür wühlte. hatte das Fleisch erfrallt und wie alle jene, die er noch immer tobend vor ftürzte mit seiner Vente auf die Straße. Aber ich fab. sowohl die Leute im Laden, als auch alle, die auf der Straße wirrten. wonten. sticken wie Haie auf fie. Das Fleisch fiel in den Kot. Ein Ge wimmel von Händen fürste barauf Körper fie. len. Wieder schwang es jemand in die Luft Dick beschmußt, zerfeßt, fiel es von Hand zu Kot . von Kot zu Hand.
Selbft helfen! Allein! einzine Rettung.
Und er stürate, ein Löwe, Saufen, warf einige zur Seite und zog den Säbel. Nur um abzuschreden.
Da steinerte fich bns Toben der Menne aur Molerei. Schon spürte er Fäuste ringзum, Schläne donnerten auf ihn.
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Inland.
Zur Parlamentseröffnung sagt das„ Pravo Libu u. a.:„ Das Wort hat der Ministerpräsi dent Svehla, der im Abgeordnetenhaus eine um fangreiche Erklärung der Regierung verlesen wird. Wir erwarten mit aller Bestimmtheit, daß diese nicht allgemeine Phrasen und Wünsche enthalten wird, aber ehrliche und bestimmte Verpflichtungen und daß in diesem Exposee der feste Wille, unseren Staat aus der schwierigen wirtschaftlichen Situation zu befreien, betont werden wird. Worte wurden schon genug gesprochen, viel Papier wurde beschrieben und bedruckt und deshalb warten wir nun auf Taten! Diese müssen fommen." Wollen wir hoffen, daß das Pravo Lidu" nicht umsonst wartet. Das Tommunistische Rude Bravo" sagt, daß das Parlament eine Beichenfammer sei. Warum da die Kommunisten eine Einberufung gefordert haben? Das„ Ceffe Slovo" ist sehr optimi stisch gestimmt und freut sich der inneren Feftigung der Stoalition. Gegenüber der Oppofition müßte eine fühle Ruhe bewahrt werden, das wäre die einzig mögliche männliche Antwort der Regierungsparteien auf alle Angriffe und BeLeidigungen der Minderheit. Ja, die Herren von der Stoalition sind sehr feinfühlend. Die amtliche Republika" freut sich, daß es nach vorwärts geht und daß sich die Zusammenarbeit der Konzentrationsparteien so bewähre. Švehla werde am Wege Benes's weiterschreiten. Auch dieses Blatt betrachtet das Wirken der Opposition mit Ruhe. Ja, der Himmel der Koalition hängt voller Geigen...
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Vom Generalsekretariat des Böl. Perbundes ist dieser Tage im tschechischen Ministerium des Aeußern eine zuschrift betreffend die Lage im Nuthenengebiet eingelangt. Gemäß den bestehenden Bestimmungen ist die schechische Regierung verpflichtet, diese Zuschrift binnen breier Monate zu beantworten. Der Böikerbund rat hat nämlich in seiner Sigung vom 29. Novem ber 1920 auf Antrag Italiens beschlossen, daß der Generalsekretär des Völkerbundes alle jene aufflàrenden Daten zu sammeln und seinerzeit dem Völ. kerbund zu unterbreiten hat, die sich auf die Organisation des füdlich der Starpathen gelegenen Ru thenengebiets als einer innerhalb des tschechoslowa. tischen Staates bestehenden autonomen Einheit bezichen. Diesem Wunsche des Völkerbundes ist nur das„ getutivkomitee der rutheni. schen Emigranten" entgegengekommen, dem es dem Bölkerbund eine umfangreiche Eingabe unterbreitete. Die vom Ruthenengebiet seit drei Jahren berjagte ruthenische Zn. telligenz, in Siebenbürgen, Cstgalizien und Ungarn zerstreut, hat eine Organisation geschaffen und ihr Exekutivkomitee damit betraut, behufs Vorlage an den Völkerbund alle Daten zu sammeln, die es aller Welt flarmadhen, wie wenig Wahrheit den von der tschechischen Regierung ausgegebenen, besichungsweise inspirierten Veröffentlichungen über die Vor- und Nachkriegszustände bei der südkarpathischen Ruthenenschaft innewohnt. Die auf dieser Sammelarbeit beruhende Eingabe wurde nuit an bas tschechische Ministerium des Aeußern geleitet. Das Erefutivlomitee der Emigranten zählt unwiderlegliche Beweise dafür auf, daß die tschechischen Angaben über den wirtschaftlichen und fulturellen Rüdstand des ruthenischen Voltes der Wahrheit nicht entsprechen. Es geht aus dieser Statistik hervor, daß während der ungari. schen Herrschaft um 88 Schulen mehr bestanden haben, als es derzeit der Fall ist, daß der ungarische Staat für die wirtschaftliche Aushilfe des Derzeit in wirtschaftlichem Elend lebenden ruthenischen Volkes etwa 40 Millionen verwendet hat, daß sich die Sterbezahl selbst nach der tschechischen amtlichen Statistit seit dem tschechischen Imperium ungemein erhöht hat, daß unter dem ungarischen Regime im Ruthenengebiet 145 Beamte ruthenischer Abstammung eingesetzt waren, nach der von tschechischer amtlicher Seite dem Völkerbund erteilten Aufklärung dagegen bie Bahl der rutheni schen Beamten nur zwölf beträgt, weil sämtliche Stellen mit Tschechen, Ukrainern und Großrussen besett wurden. Dem Elaborat ist als Beilage u. a. hinzugefügt das an Masaryk gerichtete posé des ersten von den Tscheden ernannten Gouverneurs Gregor 3sat. tovics, worin dieser seine Demission anmeldet. Aus dieser bisher unbekannten Dentschrift fann man authentisch erfahren, in welcher Weise der Anschluß des Nuthenengebiets an Tschechien erfolgt ist. Man ersicht daraus geheime Details aus der anterikanischen Aktion von Majaryt, jatkovics und Wilson, und es werden hieraus die hierauf bezüg lichen geheimen Aften der Pariser Friedenskonfe rens befannt: das Feilschen zwischen Benes und 3fatlovise. Letterer, auf den sich die Tschechen eine Beitlang mit Vorliebe berufen haben, legt in seinem Exposé der tschechischen Regierung seine Be trauung mit Entrüftung zurüd, weil die tschechische Regierung nichts von ihren Versprechungen einhielt.
Rampfmethoden ber deutschnationalen Dunkelmanner. Die erhöhte Stampftätigkeit, welche die Deutschnationalen und die Deutsch schien ihm die gelben in der legten Zeit in die Welt posaunt baben, hat sich gestern im Parlament wahrschein mitten in den lich in irgendwelchen- Dunkellammern abgespielt. Denn im Hause selbst war nicht ein einziger dieser deutschen Ricken zu sehen. Nur die Gelben hatten zwei oder drei Sorchposten aufgestellt, die aber nichts rechtes mit sich selbst anzufangen wußten. Die übrigen Helden" glaubBlöhlich schvang er den Säbel im reis, ten wohl, burch ihr ostentatives Fernbleiben den mit furchtbarer Kraft riß Naum auf um sich und Parteien im Hause gewaltig zu imponieren. Sie stieß sich die Morbweffe in das eigene Herz. Die Nebertragung von Vortriegsrenten aus fönnen aber ruhig die Versicherung entgegen- Defterreich. Die Direktion des Postschecamtes den sind. nehmen, daß sie von niemandem vermißt wor- in Prag verlautbart: Mit Rüdsicht darauf, daß das Finanzministerium verlangt, daß alle östers Bravo" behauptete, daß der Kampf unter den baren Frist bis 31. d. M. in Amtshandlung Sie streiten weiter. Obzivar das„ Rude reichischen Vorkriegsrenten in der unerstredKommunisten beendet sei, fährt das Proßnizer übergeben werden, nimmt das Postschecamt Oppositionsblatt fort, Smeral anzugreifen. Ueber teine weiteren Gesuche um Ueberführung dieſer den Abg. Burian, der nach Proznit fam, um Renten aus Desterreich an und wird nachträglich Smeral zu verteidigen, schreibt das Blatt u. a: leinlangende Gesuche zurüdstellen.
Der Schußmann spürte Höfle um sich. Er trachtete vergeblich nach dem Fleisch, bat um Ordnung.„ Lente, es hat dech feinen Sinn!" schrie er. hr schadet euch nur!" Niemand achtete muf sein Wort. Das Gefühl der Chnmacht durchhöhlte ihn. Ihm mar, cla müßte er zusam. alasenden Auren. Seine Sänbe versuchten die Noch eine furze Weile stand er aufrecht, mit menbrechen. Denn, daß er hier als Edußmann leider zu öffnen und seine inger frallten, als stand die Bedrängten beträngen mußte tatt wollte er fein Shera herausreißen, um es unter reich zu sein und alle fattinen zu förnen, wühlte bie Menge zu schleudern. als reißende Dual in ihm.
Die Menge schrie:„ Sollen wir unsere Kin- Aber ehe er noch die Beste aus den Knöpfen der braten, che sie und wir verhungern? Ben zerrte, brach er tot zusammen. wen sollen wir schlachten?!"