Cette 2.
Dortmund besetzt!
17, Fanner 1925.
Abbau des Mieterichuzes.
ausgeschaltet und den Kleinen und Mein des Kabinetts stattfinde, daß die nationale Kon Deutschen Prags . Das berüchtigte Hetzblatter Passivitätchen soll, daß sie nämlich bei
pas dem Abgrund zu.
Inland.
Moratoriumsansuchen Deutschlands be handeln und sich so gebärden, als ob das in seiner Währung vollständig zugrunde gerichtete, feiner Die Prager Presse", die über alle Absichten wichtigsten Einnahme und Rohstoffquellen be Regierung jebenfalls gut unterrichtet ist, ver Dortmund , 16. Jänner. ( Wolff.) Um 11 Uhr; ten zufuß und per Eisenbahn. Bisher ist nur der et Nachrichten über eine geplante Neurege raubte Reich überhaupt noch irgendwelche Bar und Sachleistungen liefern fönnte. In Paris folt 15 Minuten sind die ersten französischen Truppen Bahnhof befeßt. Auf den Straßen von Barop find ng des Wieterschutzes, die zu Aufmerksamkeit eine Reparationsfommission beraten, in der Stärte einer Infanteriefom französische Truppen im Anmarsche. Von der in und Abwehr mahnen. Da das bisherige Schutz der sich England und Amerila grollend fernhalten, pagnie in das Zentrum der Stadt eingerückt. Better lagernben Kavallerie ist ein Teil nach gefeß am 30. April d. J. abläuft, ist ein neues in der Italien nur mit halbem Herzen mittut, die Während des Einmarsches freiste ein Flieger über Dortmund , ein anderer nach Schiverte unterwegs. Geset notwendig, in welchem ber bereits das ein Rumpfgebilde ohne moralische und der Stadt. Weitere größere Truppenmengen folg vorjährige Gesetz charakterisierenden Tendenz nach materielle Autorität ist! Es dahingebracht zu base000000000006@@@@@ 800000606000000000 COTTONCHOCHODEGERA SABONDSse einem sufzessiven Mieterschutzabbau nicht entben, ist wieder die Frucht der französischen gegengearbeitet werden soll."" Nicht entgegen Halsstarrigkeit, sie hat des verderblichen Bir met, die Lidove Listh", verkünden denn auch Eine ebenso dumme wie gewifferlofe Hehe gearbeitet" ist zart und vorsichtig ausgedrüdt. fels weitere Glappe!- den Völkerbund schon, daß es sicher sei, daß keine Refonstruktion betreibt die„ Narodni Demokracie" gegen die wie es aber in Wahrheit um diese scheinbare sten den Mut gegeben, mit ähnlichen Gewaltzentration weiter regieren wird, oder mit ande sählt, daß die Deutschen eine Attion zur Gel vollem Tageslicht beschen einer ausgewachsenen streichen vorzugehen. Die Litauer spielen sich. ren Worten, daß fortgewurstelt wird. tendmachung des deutschen Charakters Prags Aktivität gleichkommen wird, lehrt der nächste gestüßt auf Schwerter und Kanonen, in Memel Ein Trifolium. Der Eintritt der deutschen betreiben. Zu diesent Zwede beabsichtigen sie Satz des zarien„ Prager Presse"-Geständnisses. als Herren auf, die Ungarn schielen begehrlich Sozialdemokraten in die deutsche Liga für den eigene Organisationen zu gründen, welche die Da wird nämlich erzählt, daß der Abbau„ auf jene nach dem Banat , die Sittergarden leisten einen Bölterbund hat in der gegnerischen Presse einen öffentliche Ruhe stören und Prag feines tschechi- Bestimmungen des alten Gesetzes übergreifen" Fahneneid auf die Befreiung des deutschen Baier ganzen Rattenkönig von Verdächtigungen gezeichen Charakters entfleiden sollen. Schon vor an- dürfte, die im Rahmen der durch die Konsolilandes! Aus allen Schlupfwinkeln und Höhlen ligt. Das„ Nude Bravo" findet es charat berthalb Jahren sind zwei Vereinigungen ent dierung der Wohnungsverhältnisse geschaffenen triechen die niedrigsten, bösesten Instintie der teristisch", daß die Führung diesen Schritt„ ohne standen, eine deutsch - arische und eine deutsch - ju Grenzen die Möglichkeit einer Revision der NeuMenschheit hervor, die ungebundene Habsucht der dessen Mitglieder" unternommen habe. Die Bebische, welche es sich zur Aufgabe gestellt haben, fassung zulassen dürften." Individuen, Klaffen und Nationen wittert ihren hauptung des Rude Pravo" ist natürlich glatt bem Straßenleben Prags einen deutschen An- In unser gewöhnliches Deutsch übersetzt, beTag des großen Raubes! Die Katastrophe erfunden und seine Besorgnis über die angebli strich zu geben, damit dadurch insbesondere auf sagt dieses antliche Kauberwelsch, daß überall des Friedens von Versailles ist ane che Verlegung der Demokratie ist angesichts des die Frentben eingewirkt werde. Die Teilnehmer dort, wo die Wohnungsnot der Bevölkerung nicht gebrochen, was er an Unrecht, Gewalt und De Absolutismus in der kommunistischen Partei sollen jeden Sonn- und Feiertag zwischen halb mehr bis an den Hals reicht, also in Land- und mütigung aufgehäuft hat, drängt jetzt zur Ent höchst tomisch. Ebenso erfunden ist es, wenn das zwölf und halb eins möglichst zahlreich auf dem Kleinstädten, dem Uebermut der Hausbesitzer Tür ladung , von Poincarés Rachewillen ins Rollen Blatt erzählt, daß bei der Zentrale unserer Bar Graben erscheinen und abends dort gleichfalls auf- und Tor geöffnet werden soll, daß sie dort nach gebracht, gleitet das gegenwärtige System Euro- tei zahlreiche Proteste gegen den Schritt von den sehenerregende Promenaden avhalten. Die deut- Herzensluft werden steigern, kündigen und ihre Lotalorganisationen der Partei einlaufen. Die schen Juden, welche tschechisch fönnen, sollen die Sultanslaunen befriedigen dürfen. Dafür aber Zentrale der Partei und unsere Zokalorganisatio- ersten tschechischen Gasavirtschaften deswegen be bieten die Wohnungs und erst recht die Einkom nen haben natürlich keinen Augenblid gefäumt, iucher, damit sie dort deutsche Bedienung und mensverhältnisse tatsächlich noch nirgends Raum: dem" Rude Pravo" von den Protesten" Wittei deutsche Speisekarten erzwingen. Es ist notwen- die Auswahl leerer Wohnungen ist überall noch Zur politischen Stuation. Gestern ist der Tung zu machen! Oder ist am Ende doch nur feine dig, die deutsche Frechheit endlich zurückzuweisen. aufs äußerste beschränkt und der Lohm - und GeBräsident der Republik aus der Slowakei nach blühe: de Phantasie, die es diese Meldung" fei- Die deutschnationalen Bolschew ten wollen genau haltabbant, mit welchem Staat und Unternehmer Brag zurückgekehrt und empfing am Nachmittage nen Lesern vorfeyen läßt? Als zweiter im Bunde so wie die roten Bolschewifen, daß bei uns feine unter Siniveis auf das längst nicht mehr wahre die führenden tschechischen Stoalitionspolitiker, um fühlen sich die„ Narodni Listy" berufen, an Ruhe sei. Wenn die maßgebenden Faktoren vor Sinken der Preise rücksichtslos vorgegangen sind, ihre Ansichten über die durch das Attentat auf dem Schritt unserer Partei ihren Wit zu üben. den deutschen Provokationen ständig die Augen verbietet es demselben Staate, die WohnungsDr. Rašin entstandene Situation zu hören. Er Sie werfen den deutschen Sozialdemokraten vor, schließen, wird die deutsche Unverschämtheit in preispolitik irgendwo den Hausherren zu unterhielt sich mit den tschechischen Skoalitionspoli- daß fie der tschechischen Sozialdemokratie ihre Zu den Himmel wachsen. Und doch würde es geni- überlassen. Man fage nicht, daß das Gesch der tikern vor allem über die Frage der Notwendig gehörigkeit zur Koalition übelnähmen, felber gen, jeden solchen Provokateur exemplarisch zu Begehrlichkeit der Sausbesizer Riegel vorſchieben Yeit des Geſches zum Schuße der Republik und aber stünden sie mit ihrem angeblich selbstän- bestrafen, damit den Deutschen die Lust zum wird, denn wo sie kündigen dürfen, dort ha im Zusammenhang damit des neuen Preßgefeyes. digen Vorgehen auf einer nationalen Kampflinic Servorrufen von Unruhen genommen werde." ben fie faktisch auch die Möglichkeit des Preis Ferner erschien beim Präsidenten, der die beiden mit den deutschbürgerlichen Parteien", und sie Das Blatt fordert also, wie man sieht, direkt auf, diktates in der Hand. frauten Minister, und zwar den Ministerpräsident rennen den Eintritt der deutschen Sozialdemo- jeden, der in Prag deutsch spricht„ exemplarisch Und wie sie die außnüßen wollen, plaubert ten Svebla in Hostivař und den Finanzminifter fraten einen wichtigen Schritt zur formalen zu Dr. Rašin im Vodoler Sanatorium besuchte, auch Gemeinschaft mit den Deutschnationalen". Der beſtraſen". Und dieses Blatt wagt es noch, die„ Prager Preffe" gleichfalls aus. Die Hausüber die Hege anderer Zeitungen gegen Persön herren verlangen nicht mehr oder weniger als die der Fünferausschuß des Abgeordnetenhauses in Eifer, mit dem die„ Narodni Liſty" die tschechi lichkeiten, die im tschechischen öffentlichen Leben prinzipielle Erhöhung der heutigen Mieten um gemeinsamer Audienz. Gestern hat sich der Miſchen Sozialdemokraten verteidigen, ist bei ihrer tätig sind, Beschwerde zu führen und dagegen ein weitere 200 Prozent des Grundpreises von 1914, nisterrat mit den Gefeßen, deren baldige Erlebi Sorge um deren Erhaltung in der Koalition te Ausnahmsgesetz zu verlangen! fie wollen wieder frei über alle Geschäfts-, Sangung in der Nationalversammlung erforderlich ist, greiflich, aber daß sie zwischen der Teilnahme der dels- und Gewerbelokale verfügen und jährlich -die Sozialversicherungsvorlage soll im April Vertreter unserer Partei an der Liga für den Bor der Aufhebung der bedingten Berurtei jobem zehnten Mieter fündigen dürfen, damit vorgelegt werden, gleichzeitig soll die Novelle über Völkerbund und der Teilnahme der tschechischen lungen? Nach einer Meldung des„ Pravo Lidu" alle über sich das Damoklesschnvert der Unbe die Vermögensabgabe dem Hause unterbreitet Sozialdemokraten an der allnationalen Koalition beabsichtigt das Justizministerium einen Antrag haustheit hängen fühlen. Mit diesen Vorschlägen werden, weil die tschechischen Agrarier angeblidh feinen Unterschied erbliden fönnen, das macht auf Aufhebung der bedingten Berurteilungen wollen die Hausbefizer, wenn sie schon nicht die zwischen diesen beiden Vorlagen ein Junttim ge- ihrem Unterscheidungsvermögen nur geringe für die Dauer eines Jahres einzubringen. Aufhebung des Schutzgeseves erzwingen fön fchaffen habenbesaßt. Vormittags um halb Ehre. Auch die„ Narodni Listh" brauchen nicht be- handelt sich, wie wir erfahren, um einen Wunsch nen, auf der vom Minister für soziale Fürsorge elf Uhr trat der 25gliedrige Stoalitionsausschus sorgt zu sein, denn die deutschen Arbeiter werden des Justizministers, der mit Rücksicht auf die noch für diesen Monat geplantem Enquete er ( zehn Mitglieder des Abgeordnetenhauses, fünf den Schritt unfever Partei besser verstehen als sie jüngsten, den normalen Gang der Dinge erscheinen und gegen derartige unverschämtheiten Mitglieder des Senats, fünf Vertreter der Bell- und darin feinerlei Gemeinschaft mit den schütternden Ereignisse" diesen Antrag durch das angukämpfen, wird Sache der Mietervertreter fein. zugsausschiffe und fünf Bertreter der Regierung) Deutschnationalen" erbliden. Wo alle ande- Justigministerium einbringen will. Leider Die Drohung der Prager Presse", daß die zusammen, der über das Arbeitsprogranim der ren schimpfen, kann natürlich auch der Reichen verschweigt es das„ Pravo Lidu", welche den nor- Regierung bei„ mangelnder Loyalität der Inter nächsten parlamentarischen Periode beriet. In berger Vorwärts" nicht fehlen. Um das malen Gang, der Dinge erschütternden Ereignisse esfenten"( wo man jest doch schon alles„ loy a l" diesen Beratungen wurde beschloffen, eine Komt Vorgehen unserer Partei seinen Gläubigen recht es eigentlich find, die eine Aufhebung der bébing- fein muß!) ,, das alte Gesetz in Geltung beloffen" mission mit der Ausarbeitung der genauen Be- greulich erscheinen zu lassen, erklärt der Vor- ten Verurteilungen rechtfertigen würden, da unfe- tönnte, fann niemanden schrecken. Denn so mise. stimmungen des Gesetzes zum Schute wärts" die Völkerbundsliga für einen Berein. res Wissens Vergehen, die eine Bebingtheit der rabel dieses alte Gesetz schon verändert worden ist, der Republif zu betrauen. Auch die welcher rein tapitalistische Interessen verficht". Verurteilung zulassen, kaum instande find, erscheint es dennoch zehnmal besser zu sein als das, Frage der angeblichen Kriegsvorberei Die Völkerbundliga soll was doch der Bor - schütternde Ereignisse hervorzurufen. Bei diesem was Regierung und erst recht, was Sausherren fungen Maghariens beschäftigte die Ne- wärts" alles weiß!„ den deutschen Kapitali Antrag des Justizministeriums handelt es sich an„ Reformen" planen. Die zu hintertreiben gierungsparteien. Da am gestrigen Tage auch der sten zu ihrem vollen Rechte verhelfen und dazu jedenfalls unt etivas anderes: Das Gewaltsystem bedeutet ein Verdienst um alle Wieter und um fozialpolitische Ausschuß des Senats, das Sub- beitragen, eine möglichst angenehme Arbeitstei in diesem Staate, das bereits die reaktionären alle von der Wohnungsnot Bedrohten und des fomitee des verfassungsrechtlichen Ausschusses des lung zwischen den deutschen und tschechischen Sta Mächte als sichere Bilfe und treibende Nachhilfe halb wird man sie auch nach Sträften hinterSenats über den Verlegeranirag und das Sub- pitalisten herbeizuführen"! Wir haben natürlich in seinem Rücken spürt, will für kommende Rei treiben. fomitee des Stulturausschusses des Senais über nichts dagegen, wenn der Vortvärts" seinen arten vorsorgen und auch auf dem Gebiete der Judie Errichtung von Musiklammern beriet, fann men Lesern einen so blüher den Unsinn vorsetzt, stiz die Demokratie noch rechtzeitig so ausschalten, man sagen, daß am gestrigen Tage das politisch aber diese sollten sich denn doch dagegen vervah daß dann, wenn Faszismus die Brager Straßer parlamentarische Leben neuerlich eingesetzt hat.ren, daß ihr Blatt ihre Intelligens fo niedrig ein- regiert, auch im Gerichtssaal für unliebſame Der krank gewefene Minister Dr. Frante beginnt hänt. Dos Geschrei des Trifoliums, das sich Mitbürger feine Milde mehr walten kann. Und am Donnerstag wieder zu amtieren. Am vorgefunden hat, um selbst diesen Schritt unserer schwebt dem Justizministerium nicht das kom gestrigen Ministerrat hat er noch nicht teilgenom Partei, den die sozialistischen Parteien anderer mende nationale faszistische Regime vor Augen men. In der Sigung des Vollzugsausschusses Länder längst getan haben, zum Anlaß ihrer nie- so war doch die Reaktion der Vater des Gedan der Koalition wurde fonstatiert, daß sich die Boll drigen Verdächtigungen zu machen, zeigt den lens. Bezweckt der Antrag doch nichts anderes. zugsausschüsse der einzelnen toalierten Parteien ohnmächtigen Baß gegen unsere Partei, aber als die Ketten der Gewaltherrschaft in diesem in Betreff des weiteren Vorgehens der Stoalition auch seine Verlegenheit nach wirklichen Argue Staate feſter au fannieben. Zu welchem Endziele geeinigt haben. Das Organ des Ministers Sra- menten. bleibt ja schließlich Nebenfache.
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Eisenbart.
Bon Baul Methivier.
Autorisierte Uebersetzung aus dem Französische Don Johannes Kunde.
Sein Spizname war ihm vom Regiment ins Zivil gefolgt und an ihm haften geblieben. Wie er sonst hieß, darum fümmerte sich niemand.
Er war ein großer, deröknochiger Gesell, alles an ihm Sehne; aus seinem Gesicht, das einem Secräuber zur Ehre gereicht hätte, blidten die Augen eines gutmütigen Hundes.
-M
"
mufit, als die Straßen der fleinen Stadt verlassen dalagen, schlenderte er, die Hände in den Taschen, aufs Geratewohl hin. Auf dem Markte jog ein Häuflein Menschen feine Aufmerksamkeit
Jl.
Jemand zeigte auf den geschlossenen Strämer
( aden:
Ganz sicher! Bet Gorju ist Feuer!..." Ein Zweiter bemerkte:
da
,, Das scheint gar nicht unbedeutend; möchte man am Ende die Feuerwehr alarmieren!" Gorju!... Se! Gorju!..."
"
Ein Nachbar tauchte gang verstört an seinem Fenster auf.
,, Was gibts denn?"
Bei der Nachbarschaft genoß er sehr mäßige Achtung. Man sah in ihm den Gelegenheits- Bei Gorju muß es brennen!..." arbeiter, ben bohemienhaften und wenig mitteil- In diesem Augenblic war„ Eisenbart" her famen Menschen: Grund genug, ihn mit Argwohn angefommen und prezte sein Ohr gegen einen zu betrachten.„ Das ist ein Tagedieb," sagten der Türflügel. Ganz leise murmelte er etwas manche; andere wieder: ein Schürzenjäger", vor sich hin; dann führte er einen wuchtigen die meisten: ein Trunkenbold." Stoß, so daß die eiserne Querstange herabstürzte. Die Tür gab nach und eine dichte Rauchwelke quoll hervor. Phlegmatisch wie immer brang der Mann phne Hast in den Laden ein und machte sich daran, die Waren, herauszuräumen.
In Wirklichkeit lebte„ Eisenbart" nach feinem Geschmack und fümmerte sich den Teufel um die öffentliche Meinung. Er kam nicht häufiger in die Schänke als ein anderer, aber immer allein; er hatte ein Frau, drei Kinder und ging willig Tag für Tag, aber ohne ein festes Gewerbe zu haben, seinem Verdienste nach. Bald war er bei Umzügen behilflich, bald verdang er sich als Erdarbeiter, bald übernahm er Handlangerdienste oder kehrte Straßen. Auch die Bürger der Stadt verwendeten ihn bisweilen: bei Verrich tungen, die andere zu tun sich sträubten.
Einmal aber wurde„ Eisenbart" wider seine Absicht Gegenstand einiger Sympathie.
An einem Sonntag, zur Zeit der Platz
Die andern hielten sich weislich in der Ferne und gaben ihre Meinungen zum besten. Joudiou, der Fleischer von gegenüber, ließ seine Muskeln spielen und erklärte:
Alle Wetter!... Wenn feine Dele und Effenzen drin wären, ich ginge felber mit hinein!"
Ganz gelvig," pflichteten die anderen bei; aber es wird das Beste sein, wir warten die Feuerwehr ab..."
Gute Zeiten für die englischen Kohlenbarone.
London , 15. Jänner. Die Besetzung des uhrgebietes führt andauernd zu lebhafter Tätig it in den britischen Stohlen echen. Die Bestel ( ungen von Frankreich , Amerifa und Deutschland feien jest so groß geworden, daß fich die Bergwerksbefizer für die Rückkehr zum Achtstundentage anstelle des gegenwärtig geltenden Siebenstunden tages einfeßen.
Säde, Rannen, alles, was seine Hände im Dun-| Eisenbart" erwiderte nichts; er lächelte nu: fel zu fassen betamen, dicht vor ihrer Nase auf. still vor sich hin. Wie er zum fünften Male im Laden ver- Ein paar Schritte weiter fragte ihn eir schwunden bar, bernahm man einen donner anderer: ähnlichen Senal . Ein Faß mit Alkohol war explodiert
Einige Augenblide darauf fand man Eisen bart", der mehrere Verletzungen davongetragen hatte, mitten in einer Blutlaaje; sein einer Arm hing verstümmelt und verrenkt, fast aus der Achsel gerissen, herab. Bewustlos wurde er ins Sospital geschafft.
Als die feine Stadt den Unfall erfuhr, regte sich überall ettvas wie ein stiller Vorwurf. Abgesehen von einigen Neibern( sogar das Unglück stößt auf Reid) bezeugte alle Welt Anerkennung und Mitleid. Ein Hilfskomitee war im Ent stehen. Die offizielle Nächstenliebe ging mit gutem Beispiel voran.
,, Was wirst du denn jetzt anfangen?" Der Verstümmelte wies auf den schlaff her abhängenden Aermel seiner Jade: ,, Nichts, weiß Gott !... Jch fann nicht meh arbeiten; du siehst es ja
,, Was soll denn da werden?"
Ich denke, sie bewilligen mir eine Rente.' " Eine Rente? Da kommst du .. de Stadt aber tener zu stehen!
,, Eisenbart" wartete einige Zeit. As abe die Rente noch immer nicht fonnten wollte, dr wagte er es, beim Bürgermeister vorstellig 31 werden.
Dieser empfing ihn mit ärgerlicher Miene an seiner Lagerstatt den Besuch und die lüd Der Verlepie empfing wollte aber gleichwohl liebenswürdig erscheinen ,, Warten Sie, warten Sie, waderer Mani wünsche des Bürgermeisters. In einer Sigung... Man beschäftigt sich damit... Zum Teufel gab der Gemeinderat das feierliche Versprechen das geht nicht so schnell!.. Dazu ist Zeit nöth ab, Eisenbart", wenn er erwerbsunfähig bliebe,... Zeit!" eine Rente zu gewähren. Und aus eigenem Antrieb unterstüßte der Wohltätigkeitsverein jeine Frau... Monate verflossen. Nach und nach geriet der Unfall und fein Opfer in Vergeffenheit.„ Eisenbart" verließ eines Morgens das Hospital. Er war zum einarmigen Strippel getvorden. Vor allem aber fiel es auf, daß er einen Anflug von Wohlgenährtheit zeigte.
Auf einer Straße sprach ihn ein Nachbar an: Boho! Du bist ja wieder da!" Freilich, ja!"
Während der Zeit stapelte Eifenbart" Alter!
„ Eisenbart geduldete sich weiter. Indessen flossen die Gaben spärlicher. Wohltätigkeitsverein meinte, daß der Invalid vo Privatseite genügend unterstützt würde. er hört auf. Silfegelder zu zahlen. Als nun die privat Wohltätigkeit ein Gerücht vernahm, welches i der Stadt Glauben fand, übertrug fie ihre Ovfer willigkeit auf intereffantere Unglückliche. Selb Gorju, der sich bis jetzt erkenntlich gezeigt hatt fand es bequem, die anderen nachzuahmen.
Seit mehreren Tagen lief in der Tat ein Du schaust aber aus! Das fehlte noch, mein Neuigkeit von Mund zu Mund. Die Stlatsch bafen der Stadt teiten fie fich vor ihren Türe