8. November 1925.
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daß er in Merifo zwei, in den übrigen genannten I ten und geladenen Zeugen mehrere age Gebieten ein Jahr lebe. Ist aber die Quote der dauern. Die Klage lautet auf Versuch eines Einwanderung n die Vereinigten Staaten er gewaltsamen Umsturzes der staat Uebe zweihundert Blutopfer der Korfanty - Regierung in Kratau. schöpft muß der Visumwerber in allen Staaten lichen und gesellschaftlichen Ordnung. nachweisen, daß er dort ununterbrochen fünf Das größte Interesse wendet sich dem An ag in and and bit Warschau, 7. November. Der Generalstreit in und der Divisionsgeneval Zeligowsti eingetroffen. Jahre lebe. Gelingt es aber jemandem, den ten Stromfeld zu. Auf die Frage des PrästBolen wurde heute im Sinne des gestrigen In Warschau , Lodz , Lemberg , Posen und an Konsul zu täuschen und troß der Grenzbewachung denten nach dem Berufe Stromfelds aunvor die Beschlusses des Exekutivausschusses der deren Städten und Industrie entren haben die in die Vereinigten Staaten 31 gelangen, so seßt er fer, daß er gegenwärtig Beamter in einer Hutfabrik sozialistischen Partei beendet. Streifenden heute früh die Arbeit wieder auf sich der Gefahr aus, Laß er von den Behörden sei und früher Oberstleutnant no oneNoch gestern n: chts wurde eine amtliche Mit genommen. Nur in Krakau , wo nach den gestrigen wieder über die Grenze der Vereinigter Staaten mandant der Ludovica- Offiziersteilung veröffentlicht, in welcher gesagt wird, daß blutigen Straßentämpfen noch große Aufregung abgeschoben wird. Deshalb warnt das genannte schule war. Auf die Frage nach seinen Vorstrafen Ministerpräsident Witos über Beschluß des Mini herrscht, ruht die Arbeit, doch wurde in einer Ministerium vor derartigen Versuchen und gibt bejaht Stromfeld und teilt mit, daß er zu drei sterrates dem parlamentarischen Stlub der Sozial- heute Mittag stattgefundenen Versammlung be- befannt, daß die Ausstellung von Päffen direkt in Jahren schweren Kerters wegen Hochdemokraten erklärt hat, daß die Regierung geschlossen, die Arbeit mogen wieder aufzunehmen. die Vereinigten Staaten bis zum Schluß des verrates verurteilt war. neigt sei, die Verordnung über die StandJahres gesperrt ist. Bezüglich Strepta läßt der Vorsitzende z11gerichte und die Militarisierung der daß die Zahl der Opfer der Krakauer Stra Nach genauen Feststellungen stellt sich heraus, Opfer der Berge. Vier Salzburger woll- nächst die Protokolle aus der Untersuchung verlesen. Eisenbahnen rüdgängig zu machen, genfämpfe größer ist als unsprünglich an ten Sonntag vom Stahlhaus über den Schneibf: ci:: Strepfa giebt alle seine Geständnisse zu. sowie die wirtschaftlichen Forderun Er wurde gen der staatlichen Angestellten, insbesondere der genommen wurde. Die Zahl der Toten beträgt ins Blühnbachtal. Sie fehrten nicht mehr zurück. rüd und erklärt, daß sie ihm durch Drohungen und erledigen. zwanzig Streifende, verwundet wurden Hagengebirge entfendet. Vorsitzende befragt ihn über die Rolle, die Strom feld spielte. Strepta antwortet, daß ihn Stromfeid In Krakau ist heute der Unterstaats- über 150 Personen. Heute herrscht in Stralau Ruhe. nach Abbüßung seiner Kerkerstrafe besuchte und er sekretär im Ministerium des Innern Ulpinsti mit ihm nur als Genosse verkehrte, wobei jede Unterhaltung über eine Verschwörung und dergleichen Stromfeld wegen Beteiligung an einer fommuniſti außer Betracht stand. Die Anklage gegen schen Verschwörung sei umfo lächerlicher, als es bekannt sei, daß Stromfeld nie Kommunist war und mit den Kommunisten auch zur Zeit der Räte regierung keinen Verkehr hatte. Der Vorsitzende läßt nochmals die Aussagen Streptas vor dem Unters alle Geständnisse von ihm erdichtet seien. suchungsrichter verlesen. Strepfa bleibt dabei. daß
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Eisenbahn- und Postangestellten, günstig zu echzig, und zwar vierzig Soldaten und Die alpine Rettungsstelle hat eine Expedition insertlärte er mehrmals entfeßlich geprügelt. Der
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trägern der Kapitalisten, lediglich um die Zer trümmerung der politischen und gewerkschaftlichen Organisationen der gesamten Arbeiterklasse zu tun ist. Die Arbeiterschaft wird auf den nationalsozialistischen Schwindel nicht hineinfallen. Herr Strebs mußte ohne Schlußwort mit seinen Anhängern das Feld räumen. Der erträumte Sieg der Nationasozialisten war zerflossen und an seine Stelle trat der Gesang der Internationale".
Lages- Neuigkeiten.
Eisenbahntatastrophe bei Brünn . Drei Tote, dreißig Berleßte. Das sechste Unglüd auf den tschechoslowakischen Bahnen in drei Wochen!
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des Maier durch den Wachmann. Am 17. wurde Maier in seiner Wohnung verhaftet und fünf Tage im Arrest festgehalten.
Enver Paschaz Grab. Nach Mitteilungen engli scher Blätter brachte ein Reisender aus Buchara fürzlich eine Stizze von Enver Paschas Grabi, bas am Ufer eines Flüßchens in der Nähe von B n chara gelegen ist. Dort soll er am 4. August 1922 von Rotgardisten getötet worden sein, als er sich auf dem Weg zur Moschee befand. Neben Empers Grab befindet sich das von Daulat Mahomed Bei. Danach steht der Tod des früheren türkischen Veneralissimus, an dem ia lange Zeit gezweifelt wurde wohl nunmehr endgültig fest.
Der Lehrjunge Riedl aus Streuzenstein Eger stand am 12. September in der Nähe des Brandes des„ Rößlgasthauses" in Eger; ein Wachmann forderte ihn auf, wegzugehen, worauf der Bursche wahrheitsgemäß erwiderte, sein Meister fei als ist im Brüger Bezirkskrankenhause die 39jarige An Wutkrankheit gestorben. Am Montag früh Feuerwehrmann beim Brande und habe ihm auf- Tischlermestersgattin Frieda Bogel aus Johns getragen, ihn hier zu erwarten. Ohne Wortwechdorf an der Wutkrankheit gestorben. Die Fran wurde vor etwa sieben Wochen von einem Sund gebissen und soll sich die geringfügig: Wunde da mals selbst verbunden haben. Eine Schuh ajang gegen Tollwut ließ die Fran nicht vornehmen. Die jer Tage zeigten sich plötzlich bei der Frei alle Anzeichen der Tollwout und sie mußte am Sonntag in das Brüger Krankenhaus gebracht werden, wo sic einen Tag darauf der fürchterlichen Stranfyet: erlag.
sel erklärte ihn daraufhin der Wachmann für verhaftet; der Junge weigerte sich begreiflicherweise, mitzugehen, worauf noch drei Polizisten erschienen, die nun gemeinschaftlich den Burschen ganz erbärmlich mit den Knütteln bearbeite ten. Schließlich erwischte ihn einer beim Kopfhaar und zog ihn so durch die Straßen(!!). Als die angefam
melte Bevölkerung Miene machte, auf die Polizisten loszugehen, verschwanden diese.
Brünn , 7. November. Der Personenzug, welEin derartiges rohes, aufreizendes Bench cher gestern um 7 Uhr 5 früh die Station Lösch in der Richtung gegen Czernowiz bei Brünn verließ men der Organe, die dazu bestimmt sind, die und dessen neun Personenwaggons von Schülern, öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten, ist nur Beamten, Kaufleuten und Arbeitern start befest geeignet, die Achtung der Bevölkerung zu er waren, wurde von einem Unglück betroffen. Kurz schüttern. Die Polizei ist nicht dazu da, um mit vor der Abfahrt des Zuges wurden bei der dor Gummiknüppeln auf die wehrlose Bevölferung tigen Ziegelei zwei mit Kohlen beladene Waggons loszuhauen, sie darf von dieser Waffe vielmehr verschoben. Die Arbeiter der Ziegelei, welche die nur Gebrauch machen, wenn sie selbst angegrifSohle abzuladen hatten, loderten ohne Wissen des fen wird. Auf Grund der angeführten VorEisenbahnpersonals die Bremsen dieser Waggons fälle richten daher in einer Interpellation die Silles und koppelten zwecks Verschiebung den einen Wa- Abg. Genossen Dr. Solitscher, gen vom anderen ab. Infolge des ziemlich star- brand und Genoffen an den Innenminister die fen Gefälles gegen Brünn kam dadurch der Wag- Anfrage, ob er gewillt ist, die Zustände bei der gon ins Rollen. Der Maschinenführer des Zu- Staatspolizei in Eger zu untersuchen, die Schulges bemerfte zwar, daß der Kohlenwaggon auf digen zu bestrafen, für Abhilfe zu sorgen und den Den Zug zueilte, fonnte aber nichts anderes tun, verantwortlichen Amtsorganen e zuschärfen, daß als durch beschleunigte Fahrt zu trachten, der Ge- sie unter allen Umständen dafür Sorge zu tragen fahr zu entgehen. Der Versuch mißlang und der haben, daß die Mannschaft der Bevölkerung geSohlenwagen stieß mit großer Heftigkeit auf den genüber mit Taft, Ruhe und Selbstbeherrschung lebten Waggon des Zuges. Infolge des Zusam aufzutreten und jede Gewalttätigkeit und Provo menstoßes entgleiste der erste Waggon. Der Stoh- fation sorgfältig zu meiden hat. lenwagen und der letzte Waggon des Zuges wurden vollständig zertrümmert.
23 Bergleute ums Leben gekommen. Aus Charleston Birginia) wird vom 6. Novem ber gemeldet: Bei einer Explosion in den Kohlen gruven wurden 23 Bergleute getötet. 19 werden bisher bermißt.
Dem amtlichen Berichte zufolge wurde eine Person, die Händlerin Antonie Stalova, Mutter mehrerer Kinder, getötet, zwei andere Schwer verlegte starben im Stranfenhause. Die Zahl der Sccstürme an der Küste von Schleswigübrigen Verlegten beträgt dreißig. Auf die Un- Holstein. Die Auf die Un- Holstein. Die estküste von Schleswig- Holstein glücksstätte wurde von der Brünner Staatsbahn- ist vo.. einem schweren Unwetter heimgesucht direktion ein Hilfszug geschickt und auch die, aller worden. Die Bahnstrecke Rendsburg - n- dings reichlich und empörend spät benachrichtigte fum ist infolge so waffers unterbrochen. Silfsstation des Roten Kreu es und die Rettungs- Verschiedene Gehöfie sind durch Blisschlag ein station ſtellten sich mit Hilfswagen und Person: geaschert worden, wobei der Vichbestand und in den Dienst der Rettungsaktion. Die Mehrzahl große Erntevorrät vernichtet wurden. der Verwundeten konnte in häusliche Pflege ent lassen werden.
Schwerer Bootsunfall. Auf dem Lago Maggiore( Nord. italien) ist eine Barfe, auf der sechs Mädchen eine Spazierfahrt unternah men, infolge Vollaufens mit Wasser gesun ke n. Fünf Mädchen sind ums Leben ge
Zum Schuße der Abnehmer elektrischer Energie wurde in Groß- Prag der Verein der Verbrau. cher elektrischer Energic" mit dem Sipe in Prag II Bujčovni ul. 2, Telephen 8265/ VIII, gegründet, wo Informationen erteilt und Mitglieder aufgenommen
Prager Chronit.
Aus dem Polizeibericht.
Zwei Sträflinge, der 23jährige Wilhelm Neil aus Bayern und der 40jährige Wenzel Kraus aus Teschnig bei Saaz, die bei einem Gutsbesiyer in Bohnis beschäftigt waren, sind am Montag entflohen. Beide hatten Sträflingskleidung an. Die Nach forschungen wurden eingeleitet. Der Infanterist E. Modr des 18.' Infanterie Regimentes war am Sonntag nachmittags als Torwächter beim Fußball. spiel auf dem Spielplatz des Böhm. Löwen" beteiligt. Als ein heftiger Angriff gegen das Tor crfolgte, stürzte er vor und wollte den Ball den Stürmern entringen, dabei erhielt er einen solchen Stoß in den Brustkorb, daß er sofort in das Militärspital überführt werden mußte.
Gerichtssaal.
Der Prozez gegen Conradi.
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Er wurde drei Tage und drei Nächte lang so lange
geprügelt, bis er sich dazu bereit erklärte, die liger
im Protokoll als Geständnis zu unterschreiben. Er war sich bewußt, daß in einem anderen Falle feine Martern erhöht worden wären und weiter gedauert hätten.
Die Standa affäre mit dem Radiumhotel in Joachimsthal.
Prag, 7. November. In der Ehrenbeleidigungslage des Ministerialrates Dr. Moravel gegen den Direktor Rudolf Sojka fällte das Gericht gestern in später Nachtstunde das Urteil. Rudo: f Soila wurde freigesprochen, da das Gericht nicht die Ueberzeugung gewann, daß tatsächlich eine folgenschwere Ehrenbeleidigung vorliegt.
Ein Opfer seines Berhältnisses.
Prag, 7. November. Stanislaus M. ist heute erst 23 Jahre alt und war bis zu seiner Verhafter Ranzleigehilfe beim Steueramt in Prag I. Er war immer ein ftrebsamer, fleißiger Beamter gewesen und hätte sicherlich nach so und so viel Jahren ge wissenhafter steuerämtlicher Kangleiarbeit den so und so vielten Beamtenrang erreicht, wenn ihm eben nicht im Alter von 22 Jahren ein Mädchen begeg net wäre, dem er alsbald mit Leib und Seele so untertan war daß er seinetwegen zum Betrüger wurde. Sie war fesch, hübsch und lieb, er lernte sie in einem Restaurant, wo sie als Zahlfellnerin angestellt war. einmal bei einem Wit'raeisen len nen. Die beiden paßten gut zu einander, verstand: n sich immer, nur hatten sie beide sehr wenig Geld. Geld aber mußten sie haben. wenn sie zusammen leben wollten, wenigstens so viel, daß sie austommen fonnten.
Lausanne, 7. November .( Schweiz. Tel.- Ag.; In Als Stanislaus M. im Sommer des heurigen der Zeugeneinvernahme wird fortgefahren. Einver- Jahres einen auf Urlaub weilenden Kouegen ver nommen wird Ch. Rappoport, Journalist in trat, gingen mit einemmale große Summen durd Paris, ein führendes Mitglied der franzöñichen fom. seine Hände. Die Versuchung fam und M.-- wi munistischen Partei. Er gibt einen Rückblick auf die derstand ihr nicht. Und wenn sein Mädchen fragte, Entwicklung der bolſchewistischen Parte: and der woher er so viel Geld habe wußte er sie zu beruhi Phasen der Revolution und versichert, eß heute die gen: Avancement, Remunerationen ufwv. Bis M. bolichemistischen Führer mit aller Sierbeines Tages verhaftet und durch die Untersuchung in Boltsversammlungen sprechen fönnen
festgestellt wurde. daß er durch betrügerische Moni pulationen sich 17.000 K angeeignet hatte. Er ließ fich Kautionen für Paßsteuerbeſtätigungen bezahle, behielt das Geld für sich fälschte Unterfiften, of fierte einen Zahlungsauftrag ein, behob ein ihm an vertrautes Sparbuch usw
Heute hatte sich M. wegen Mißbrauser Amisgewalt und Betruges vor der Beschuporeren zu verantworten. Das Urteil lantets auf 15 Monate schweren Merfers.
Boltswirtschaft und Sozialpolitit.
Die ungeschliche Kürzung der Arbeitslosenunterstüßungen. Nach Paragraph 18 des Gesetzes vont
De Muralt- Jean, Advoka: von Montreug, Brutale Uebergriffe der Staatspolizei in erzählt, daß schon sein Großvater die Familie ConEger. Seit längerer Zeit befleißigt sich die rabi gelannt habe. Er selbst habe Familie im Staatspolizei in Eger eines so brutalen Vor- tommen. Jahre 1915 und 1916 in Pe: ersburg sesucht, wo die gehens gegen die Bevölkerung, daß dadurch all- 113 Weilen in der Stunde mit einem Mo- Familie Conradi in ausgezeichneten Verhältnissen gemeine Empörung hervorgerufen wird und es to: yll. Aus London wird richtet: Der bekannte lebte. Conradi war ein großer Arbeiterfreund Im ganz gewiß früher oder später zu einem Konflikte Motocykifahrer Templa in Brooklands hat die weiteren tommt er auf die Art und Were su sure. kommen muß, der dann unabsehbare Folgen zei- ungewöhnliche Schnelligkeit von über 113 Meichen, wie Conradi im September 1918 mitten in tigen könnte. Die Anwendung des Gummiknüp- len in der Stunde zurückgelegt. Die Maschine ist der Nach: aus seiner Wohnung weggeschlepp: wurde. pels ist zu einer regelmäßigen Maßnahme gewor- ein englisches Fabrikat. Templa fuhr 1 Kilometer Dann sei er ermordet worden. Heute sei die früher den. Besonders die eingesessene Mannschaft, die in 19.71 Sefunden. angesehene und vermögende Familie in alle Winde aus Eger selbst stammt, geht gegen die Arbeiterschaft bei jedem geringfügigen Anlasse mit dem Budapester Straßenbahn. Aus Budapest wird Unhaltbare Verkehrsverhältnisse auf der zerstreut und tief unglücklich. Auf eine Frage Auberts, des Verteidigers BoKnüppel vor. Die Zahl der Fälle, in denen gemeldet: Dienstag ereignete sich im Buda efter unins erzählt De Muralt von den Leiden anderer Straßenbahnverkehr zum viertenmal hinter einschossen wurden, noch gefoltert worden seien Rußland- Schweizer, von denen einige bevor sie erander ein schwerer Straßenbahnunfall, der fünf rend der Nacht hätten Chinesen und Rote die zum schossen wurden, noch gefoltert worden seien Wäh wurden, unter ihnen ein 13jähriger Bursche. Die Opfer forderte, von denen vier schwer verlepi rend der Nacht hätten Chinesen und Rote die zum Aerzte der Budapester Rettungsgesellschaft erkläwurden, unter ihnen ein 13jähriger Bursche. Die Tode Berurteilter mit Maschinengewehren hingerid 12. August 1921, sowie des Gesetzes vom 21. DeOntel Conradi habe sich nie mit Politit becember 1922 ist der Minister für soziale Fürsorge ren. im„ Nemzet ujsag", daß sie infolge der un- schäftigt. ermächtigt, im geeigneten Zeitpunkte, wenn die erhörten Zustände bei der Straßenbahn Angellagen Conradi erzählt so: un wie ihr Vater fenden Zweige oder Gebiete gestiegen oder der Fräulein Edith Conradi, die Cousine des Arbeitsgelegenheit allgemein oder in dem betref ständig für derlei Unfälle Bereitschaft halten im Herbst 1918 wegaeschleppt wurde. müssen, da sie buchstäbli jede Stunde zu einem wilen bätten ihnen Mobilar und Silberzer sowie ist, die durch dieses Gesey festgesetzten Arbeits im Herbst 1918 weggeschleppt wurde. Die Bolsche Preis der Lebensbedürfnisse beträchtlich gesunken Verkehrsunfall gerufen werden. andere Sachen weggenommen. Auf ein Frage losenunterstüßungen nach Anhörung des Auberts bestätigt Fräulein Conradi, daß sich Pe Gutachtens der beteiligten Fachtersburg unter der Hungersnot enwölfert habe. organisationen entweder allgemein oder De Muralt verwies dann darauf daß die Ge- für einzelne territoriale Gebiete herabzusetzen oder fängnisse nicht geheizt wurden, was angesichts des deren Auszahlung einzustellen. russischen Winters einer Folter gleichfomme,
wehrlose Arbeiter geprügelt und ohne Anlaß verhaftet wurden, ist sehr groß. In nachfolgendem seien nur zwei besonders fraise Fälle angeführt:
Der damals erwerbslose Johann Maier aus Eger, der ohne Unterstügung war, stand am 14 August um halb 10 lh abends im Veſtibule des Egerer Bahnhofs, um dort vie ankommenden Züge zu erwarten v: nd sich v lleicht durch Tragen von Gepäck für Reisende ein Nachtmahl zu verdienen Maier ist 17 Jahre alt, unbescholten und hat für seine Mutter zu sorgen. Der Wachmann Nr. 38 aus Eger wies ihn zum Bahnhofe hinaus, wel- Die Auswanderung nad, Amer Ta bis Jah. chem Befehle Maier auch nachtam. An der Ecke resschluß gesperrt. Das Ministerium fur soziale der Bahnhofstraße, gegenüser dent Hotel Well", Fürsorge erhält Berichte, daß tschechoslowakische blico Maier stehen: der Wachmann ging ihm nach Auswanderer, zumeist Slowaken, das bestehende und befahl ihm, nach Hause zu hen, welchen Auf Verbot, Pässe in die Vereinigte), Staaten von ht befolgte. Er blieb vielmehr Nordamerika auszustellen, umgehen und Reisestehen, da er dem Wachmann temen Anlaß zum äffe in andere amerikanische Staaten, wie ArgenEinschreiten gegeben hatte und der richtigen Wiei. tinien, Brasilien, Stanada, Stuba ober Mexiko ver. nung war, daß niemand das Recht hat, jemanden langen, wo die Einwanderung nicht so beschränkt Budapest, 6. November.( Eigenbericht.) Vor auf öffentischer Straße ohne Grund wegzuweisen. st. wie in den Vereinigten Staaten, in der Hoff- einem Straffenate des Budap.ster Berichtes begann Ohne Grund hieb sodann der Bachmann nung, aus den genannten Ländern doch in die heute die Verhandlung wegen einer angeblichen fonisofort mit dem Knüttel auf den Burschen Vereinigten Staaten zu gelangen. Solche Ver- munistischen Verschwörung. Geklagt find der Tisch los, lug ihn über Kopf und Gesicht, such: sind im voraus als gescheitert zu betrachten, lergehilfe Stoloman Strepta und 21 Genoisen so daß Mai rusammenbra ch Ein tsche- denr die Konsuln der Vereinigten Staaten in unter ihnen der Generalstabschef der Weten chischer Soldat namens Spring, der vorüber. den genannten zändern verweigern das Visum, Armee Aurel Stromfeld. Die Hauptverhend ging, erhob Einspruch gegen die rohe Behandlung wenn der Betreffende nicht nachzuweisen vermag, lung wird angesichts der großen Sahl der Angeflug.
Eine„ lommunistische Verschwörung"
Das Ministerium für soziale Fürsorge hat nun, ohne die gesetzlichen Bestimmungen des Par: graphen 18 zu beachten, ohne die Gutachten welche länger als sechs Monate unterstützt wurden, die Unterstützung generell auf 50 Prozent herabgesetzt. Durch Erlaß des Ministeriums vom 29. Juni 1923 wurde ferner angeordnet, daß bis auf weiteres die auf 50 Prozent herabgesetzte Unterstüßung in der Zeit vom sechsten bis zum neunten Monate auf 75 Prozent erhöht wird. Nach diesem Erlaß wird weiter ausgesprochen,
er Fachorganisationen einzuholen, für Personen,