17. Jänner 1924.

Unsere Kämpfe.

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Celte 8.

befindliche Bevölkerung berzögert oder verhindert in die sie die gesamte Koalition mitreißt. Und wird, weil der Herr Präsidentin eine so wurde bei den engsten Beratungen über die Affäre verwidelt ist oder weil die koalier- ache die Meinung ausgesprochen, die ganze ten Barteien untereinander in Streit geraten sind. Affäre tot zu schweigen, den ges Zu allebem tommt, daß in der letzten Ob- genwärtigen Zustand aufrecht zu erhalten, das Schluß des Referates des Gen. Dr. Ludwig Czech , gehalten auf der Karlsbader männertonferenz im Jahre 1923 aus heißt, daß Prašef bleibt. Dazu ist es brüdlich hervorgehoben wurde, daß die notwendig, ihm vor der Deffentlichkeit die Be­Streiskonferenz am 13. Jänner. wiederholt erwähnten Vorlagen in der zweiten seichnung eines ehrlichen Wenschen zurüdzu Die deutschböhmische Dolthok'egende". Die Kritit an unserem Parteitage. hälfte des Monates Jänner im ſtellen, die ihm Präsident Masaryk in so demon Senat zur Beratung gelangen. Nur strativer Form verweigert hat. Damit es möge Und nun lassen Sie mich eine andere An- gende" charakterisiert und gipfelt in dem ganz unter diefer Vorausseyung haben wir dem zu- lich wäre, den gegenwärtigen Zustand aufrech: gelegenheit erörtern, die in lezter Zeit im Mit- boffnungslosen Versuch, für den Beginn der tsche gestimmt, daß die Vorlagen nicht noch im de- zu erhalten, wäre es notwendig, zunächst Brasettelpunkt der politiſchen Diskussion stand. Sie chischen Revolution eine deutſchböhmische Kampf jember erledigt werden. zu rehabiliteren. Und auch darum soll Präsident wurde durch den Weihnachisarikel des Herrn Dr. front zu konstruieren, deven Zusammenbruch den Zu alledem kommen auch die Vorgänge auf Masaryk ersucht" werden. Bei den Beratungen odgman ausgelöſt. Der Artikel enthält im Anfall der deutschböhmischen Gebiete an die Ische­außerpolitiſchent Gebiet: der Abschluß des fran- helen fache wurde das Antrag authen, Miniſter Stříbrny und die Darstellung eines kur Schidjal der Deutschen in diesem Staate ver. im engsten reise der ausgespro­wesentlichen eine Auseinandersetzung mit dem choslowale: herbeigeführt und das tragische zösisch tschechoslowak schen, sowie jener des chen, den Präsidenten Masaryk zu ersuchen, talienisch- jugoslawischen Vertrages, der Zusam- Braser zum Mittagessen in so besonderer Form zen Ausschnittes aus der Geschichte der tschechischulde: haben soll. mentritt der Reparationsfommission, die bevor einzuladen, wie er ihn zu Neujahr abgelehnt hat. fchen Revolution und schildert in diesem Zusam Für den Zusammenbruch der deu : schböhm: stekende Neubildung der erglifchen Regierung. Auf Masaryk joll ein Druck durch den Hinweis menhang die Rolle, die die Deutschen des Suschen Front werden nach der einen Darstellung welche Vorgänge den sofortigen Zusammentritt ausgeübt werden, daß die Auslieferung Praseks detengebietes dabei gespielt haben. In der Dar sämtliche deutschen Parteien des Landes, nach des Fauses dringend erforderlich machen. schwere Erschütterungen als Folgen hätte, wenn stellung Lodgmans befindet sich eine Stelle, welche der anderen vor allem die deutsche sozialdemokra Wir verlangen daher, daß die sofortige nicht ohne Einfluß auf die ganze Koalition und Regeln der Kunst ausgeschrotet wurde. nicht den direkten Zerfall in der Agrarpartei, der bon tschechischer Seite aufgegriffen und nach allen fche Partei und hier wieder voran unser Freund Uebermittlung der Vorlagen seitens der Sanzlei Regierung, die in eine rise geraten würde, blei lautet: Sie Anton Schäfer verantwortlich gemacht. Vor des Abgeordnetenhauses betrieben wird und dann, ben würde. Jerer Teil der Agrarpartei, der diese allem ist es der alte deutschböhmische Polit fer Seliger und ich( Lodgman) hatten und Dr. Turnwald, welcher sich gegen die Darstel­jedenfalls aber noch in diesem Ansicht vertritt, und jener Teil der Koalitions Monat, sowohl die Vorlagen im Senat durchführer, der sich ihm angeschlossen hat, spricht die das ist das einzige, was noch nicht bekannt ist lung Lodgmans werdet und der deutschböhmi­Beraten werden, als die Möglichkeit der Be- Hoffnung aus, daß in Interesse des Staates" uns entschlossen, gegen di: fortschreitende Beschen Landesregierung vorwirft, sie habe vorzeitig sprechung der auswärtigen Lage geboten werde. vom Präsidenten auch diese äußerste Selbstver jezung Deutschböhmens Truppen im benachbarten die Flucht ergriffen, jede Verteidigung des Lan Sachsen zu erbitten wir fuhren zusammen nach des unterlassen und selbst die Flinte ins Korn Dresden und verhandelten dort mit der Regie- geworfen, obwohl ihr dre: friegsmäßig ausge rung. Es war vergevens. Die damalige Regie Luftete Reg.menter bama s zur Verfügung stan rung, mit dem Stommunisten Nühle an der den. Auf der anderen Seite ist es ein Anonymus Spiye, wollte und konnte nicht helfen. Auch im im Tag" und sind es einige altösterreichische Deutschen Reich hatte der ausgebrechene Friede flere, die ihre Auflage wohl auch gegen die verheerend gewirkt. Niemand war bereit, neuer- eutschböhmische Landesregierung, vor allem aber lich die Flinte zu ergreifen, und so lehrten wir gegen die deutschen Sozialdemokraten richten. uuverrichteter Dinge nachhause zurück." Näheres darüber findet man in der Reichen Heißhungrig stürzten sich alle tschechischen Blätter

Die Koalition kommt zu keinem

Beschlusse.

Ueber d'e in der Syung des Zehner ausschusses der Koalition gefaßten Befchlife, über die es in der Kolitionspresse hieß, daß sie sich mit landwirtschaftlichen" Dingen befaßte, erfahren wir, daß e'ne endgültige Entsche bung noch nicht gefällt wurde. Ende Jänner findet cine neuer lije Sigung des Behnerausschusses statt, in der dann die Situation geklärt werden soll. In die fer Sigung wird die von der agrarischen Berto: eingefaste Sonderkommission über b'e Er­gebnisse ihrer Brüfung berichten", das heißt, fie wird bekanntgeben, ob die Agrarier Brasef halten werden eber nicht. Ole dreitig werden die Rationalsozialisten über das Ergebnis Der Untersuchung in ihrer Parre berichten, das heiß. Die Entscheidung ihres Bollzugs nsschusses über den Min ster Tučny und den Abgeordne ien Sajd! belannigeben.

auf diese

Lengnung gefordert werden könnte. Wider­rufe, oder es zerfällt die Koali tton!" So tann man furz den Antrag charak terisieren, welcher dem Bräsidenten als ins direkte Belehrung vorgelegt werden soll, direkte Belehrung vorgelegt werden soll, daß eine Ehrlichkeit für den Präsidenten demo frat.scher Staaten ein Lurns ist, der eventuell die ganze Regierung bedrohen kann. Der Antrag, oh Masaryk Brašek zum Mittagessen lade, be­findet sich bisher im Stadium der Diskussion, und dem Präsidenten wuede er bisher nicht vorgelegt; für die Verkä tnisse in der Republit ist er jehr bezeichnend. Und er zeugt auch von der Stabili und jedes der Blätter machte sich eine entspreöffnet habe, daß man deutsche Wertobjekte und tät der Koalition und dem ganzen gega.wärtigen chende Mufit darauf. Besonders für die Na Regierungssystem, die von dem guten Willen rodni 2.sty" waren die Enthüüungen ein" ge eines alien Sorruptionisten abhängen. Prašek fundenes Fressen. Kein Tag verg.ng, ohne daß wird mit dem Fuße aufstampfen und die ganze sie diesen Enthüllungen ein besonderes Stapitel Soalition und der ganze Hradschin werden gewidmer hätten. Da wir nicht reagierten, apo. ergiitern." troph.erten sie uns in ihrer Nummer vom 5. Jänner:

Enthüllungen" Lodgmans,

,, Das Hauptorgan der deutschen Sozialdemo fraten schweigt beharrlich zu den Enthüüungen Ledgmans, nach welchen der verstorbene Führer ber deutschen Sozialdemokraten, Seliger, eisrig mit Lodgman Militär zur Beſegung des sogenannten Deuschböhmen zujammengetrieben und zu diesem Broede mit der Regierung in Dresden verhandelt hatte."

Der fommunistische Kreisekretär Baumheier iveren Defraudation bon Paricigeldern aus der Partei ausgeschlossen. Bereits vor einiger Zeit wurde uns befannt, daß der Streifeiretär der Baun: he er, einer der wütendsten und gebänsten tommunistischen Partei in Aussig . Franz Bekämpfer der Sozialdemokratie, der Defraudation von Parteigelbern befchut digt wurde. Nunmehr gibt de femmunistische Breffe selber diesen Slan Wir haben nicht den geringsten Grund, Erörte bal der Ceffentlichkeit in Form folgender Mitterungen b.efer ingelegenheit irgendwie aus dem

Wege zu gehen. Ini Gegenteil, unsere Partei Die letzte Sigung des erweiterten Kreisvoll hat, nas cazu zu sagen ist bereits längst aus­zugsausschuss der PC, in Aussiz a. E. hatte sich gesprochen. Es ist bereits zweimal von ganz mit dem Berichte der Kreisezekutive über die gegen berufener Seite geschehen. Man nehme das ben Streissekretär Franz Baumheier feit einiert von Otto Bauer über Die österre chifce ger Beit vorliegenden Beschwerden Revolution", man nehme das Buch von zu us zu beschäftigen. Es wurde ungweifelhaft festgestellt, Deutsch Aus Desterreichs Revo.ut.on" zur daß Beumhier seine Pflichten als reis. Land und wird darin alles vorfinden, was die fetretär in der lez en Beit gröblich miß tschechische nationalistische Presse der Deffent achtet und die ihm zukommenden Arbeiten in affet als so aussehenerrega.be Enthünung der schlimmsten weise vernachlässigt vorzugaufeln fucht. Datei fann sich die tschea). sa, e hat. Außerdem wurde aber festgestellt, daß durch Presse gar nicht darauf ausreden, als hätte sie die Schuld Baumheiers Abgänge in der von der Existenz der beiden Bücher nuts ge­Geldgebarung vorgekommen sind, wodurch wußt, denn sie hat sie sofort nach ihrem Gr. die Bezirkslasse einen einen Geldbetrag verloren scheinen gründlich ausgeschrotet

Das Duell Masaryk- Prášek. Rudé Právo schreibt unter dem Titel: We ficht die Stuation im Duelle Masaryk Probet cus?": Seit der Ohrfeige, die der Präst Sent Prašef erhielt, sind 16 Tege vergangen und ber Korruption.ft Braset, st nicht niebergeworfen, fendern er ist fröhlich wie zuvor. Vor­tomber der Ger offenschaft landwirtschaftlicher lung bekannt: Spiritusbrenner mit einem Jahrese.nkommen bont 500.000 K ist er geblieben, denn seine Re­ignationtas st heute sicher- war nur ein Theater zur Täuschung der Oeffentlichkeit; der Verwaltungsrat der Genossen­schaft hat seine Resignation nicht zur Kenntnis genommen( tas tam allerdings nicht in die Zeitung) und er hat auch feinerlei Schr.tte einge eitet, um den bisbergen Präsidenten durch einen anderen zu ersetzen. Aber etwas Bezeichnenderes: der Ueberführte und vom Präsidenten der Republik von der Türe gewiesene Prašek blick auch weiter Vorsitzender des Senates. Und so wie sich gegenwärtig die Situation entvidelt hat, hat er auch die Hoff­nung, es weiter zu bleiben und seinen Sampf gegen Masary auf der ganzen Linie zu begin nen. Bis auf den berichtigten Irrtum über die Teilnahme Tomašeks, war unsere Sonntagsnach richt bis zum letzten Buchstaben richtig. Prašef beabsicht.gt nicht, zu refignieren. Die Agrarpartei ist mit Rücksicht auf seine Gelder, die sie benötigt, und mit Rücksicht auf sein Wissen, dessen Verrat gefährlich sein könnte, in großer Verlegenheit,

berger Zeitung", in der ein Oberleutnant G. R. crzählt, es habe einmal in Reichenberg eine Offiziers- und Unteroffiziersversammlung statt gefunden, die er mit dem Hinweis darauf er deutsche Heimaterde zu verteid gen hätte, und in ber, von der Landesregierung geschickt, der so­: aldemokratische Abgeordnete Anton Schäfer er schieren sei und eine Rebe geballen tabe. die wohl als rhetorische Leistung glänzend war, je doch das lepte bißchen Disziplin in den Leuten ertötete. Ja selbst das Wort Disziplin feindete er an und behauptete, es gäbe von jetzt an nur weiter, daß ein Oberleutnant Michler in diefer freiwillige Unterordnung. Dann erzählt er Bersammlung eine Rede gegen die Blechkrägen ( Stabsoffiziere) gehalten habe.

Ein gewisser Oberstleutnant Titlbach erzählt in der Reichenberger Zeitung ":

,, Spater erfuhren wir noch, daß der sozial­demokratische Abgeordnete Schäfer in einer Ver­fammlung ert.ärt habe, daß er sich frene, das Wort Disziplin aus dem deutschen Wortschatz aus­gemerzt zu haben und daß von nun an niemand lso hat unser Freund Schäfer die mehr einem Offizier zu folgen habe." deutsch böhmische Kampffront er dolcht!( Heiterfeit.) Aber wie es um die Front in W. ichkeit bestellt war, und besonders um die drei kriegsstarten diegimenter, aus denen ie bestanden haven soll, das ersieht man am esten aus einem Artikel des Senators Hartl, velcher erzählt:

,, Die drei friegsstarken Regimenter bestanden in Wirklichkeit aus einem nach militärischen Ve­griffen ruchlosen Haufen von etwa 400 Leuten, die wohl vollzählig zur Wenage, aber nur zumt geringsten Teil zum Dienstantritt famen deren Zahl sich allmählich durch eigenmächtige Abreise verflüchtigte."

hat. Diese Verschuldungen Baumheier find solcher pitel zum Gegenstand ihrer Betrachtungen ge Natur, daß der Streisausschuß cinstimm'g zu dem macht, die in den von Lodgman bezeichneten Besch gelangte, die von der Streiserefu.ve vere.tabschnitt fallen. Und darum ist die Ent­fügte Suspendierung Baumbeiers zu billinen und rüstung der tsajechischen Blätter ob der Enthülso beschaffen war also die Stampffrout, die ihn wenn auch der durch seine Schuld entstandene iungen" ganz unberechtigt. Schaden nicht groß ist, sofort aus der Partei aus zuschließen.

Der Kreisvollzugsausschus des 7. Kreises. Dieser Beschluß wurde von der Reichspartei leitung bestätig:."

Sd; äfer erdolcht und wodurch er die Einbeziehung Doch ehe wir auf die sogenannten Enthü der deutschen Gebiete in die Tschechoslowafer und lungen" zu sprechen kommen, wollen wir eine die Schaffung des tsch; ed oslowaf.schen Staates in andere Se.te der Angelegenheit behandeln. Sie feinen heutigen Grenzen herbeigeführt haben wurde in unserem Zentralorgan garz zutreffend soll! Ja tace immer bisher von deutscher wie als Deutsch böhmische Dolch stoßle- auch tja, echischer Seite gehört, daß an der Wiege

Robot angeblich im Jahre 1848 abgeschafft wor- sein fann. Denn der Teufel fügt, das wissen alle. Jahr nicht davon? Da haben sie im Dorse einen ben ist. Aber der Adam hütete sich, zu mudjen. Aber was da in dieser G'schrift gedruckt steht, Scaufmann, den Herrn Salo Spizer. Der betrügt

Der heilige Bonifazius und der sonst hätte er das Gras in der Rodung nicht be- von der reichen Herrschaft" und den armen und zwickt die armen Dorflente, und das ganze Hundedred.

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fommen, und feine Waldstren. Er war immer Häuslern und Kleinbauern, das ist reine, fautere Dorf ist ihm Geld schuldig und steht in seinen biensteifrig und fleißig. Dafür nidie auch immer Gotteswahrheit. Dafür wollte er, der Adam, ant Büchern drin. Der Herr Pfarrer fauft dori auch Es war noch in der Vorkriegszeit, da war der Oberförster furs mit dem Stopf, wenn Adam Jüngsten Tag vor dem Antliß Gottes selbst zeu- ein, und man sieht ihn oft hinübergehen zunt in A., einem fleinen Dörichen, mitten brin in vor ihm den But bis zur Erbe 30a. Mein Gott, gen, daß das wahr ist. Daß der arme Kleinhäus- Herrn Salo Spiger, mit dem er sehr vertraut ist. den ausgedehnten Besigungen einer bajerlichen der Herr Oberförster war der Herr". Ein ler für die reiche Herrschaft so viel arbeiten und Der Herr Salo Spitzer ist ein frommer Jude, der poheit gelegen, große Aufregung. Man hatte in Runzeln seiner Stirn und dein Schicksal ifto viel hergeben muß, daß ihm faum zum Leben die Speisegefeße beovachtet und zu Herrschaft alt, den Reidsrat gewählt, und in 2. war eine fozial ent chieden. So ein lembaner hängt an feiner bleibt. Das war reine, lautere, flare Gotteswahr- mit der er Geschäfte macht. demokratische Stimme abgegeben worden! Ber Scholle. Wenn man ihn davon los reißt, verblutet heit. Und so dachte sich Adam, der Herrgott würde Aber der ihm, dem Adam die G'schrift in die war das? Der erzherzogliche Oberförster raste, er. Was soll man da tun? Man muß nur schauen, ihm die Notlüge schon verzeihen und bekräftigte: Hand gedrüdt hat, war bestimmt kein Jube. Bar der Oberheger ohrfeigte jeden Taglöhne: oder daß die Herren" mit einem zufrieden find. Rein, odiden, ich hab feine solde G'schrift ein Christ. Und was in der Gschrift drinsteht, häusler, dessen er nur habhaft wurde, der Forst- Einige Wochen vor der Wahl fam ein Tou- gebabi." und am nächsten Sonntag ließ der das ist heilige, flare Wahrheit! Also da ist der abjunft und der Heger juchten es bei den Wei- rist ins Dorf, was sonst nie aeidjah, Das Dorf Pfarrer eine Predigt los eine Predigt, daß es Herr Pfarrer auf einer falschen Spur. Der Adam bern herauszufriegen- umsonst! Ja, nicht ein- lag abseits der marfierten und unmarkierten Männlein und Weiblein eiskalt und brühheiß nimmt die G'schrift jeden Abend vor, wenn das mal der Pfarrer hatte Erfolg, obzvar er dem Touristenvege. Dieser Tourist hatte sich mit eini über den Buckel lief. Der Herr Pfarrer erzählte, Weib und die Kinder schlafen. Er kann die Süße ganzen Dorfe Verdammnis androhte, wenn der gen Kleinbauern und Häuslern in Gespräche ein- wie die Juden Jesum gekreuzigt hätten, den Sohn schon fast auswendig. Das stimmt alles. Die Sünder nicht verroten werden sollte. Alles umgelaffen, hatte Flugschriften verteilt kurz, es Gottes, aus purem Haß. Wie Jesum aber doch Herrschaft" bedrückt sie, die Herrschaft" saugt sie sonst! Man hatte noch am ehesten die paar Stein var ein Roter. Die Sache tam natürlich dem alle erlöset hätte, so an ihn glauben und an seine aus, sie haben kein Recht. Von Wildschaden darf häusler und Kleinbauern des Dorfes im Ver- Herrn Oberförster bald Dhren, der sofort den beilige Stirche. Wie die Juden aber noch immer einer gar nicht reden. Braucht einer was von der bacht, mit Ausnahme des frommen Huber Abam. Herrn Gendarmen mobilisierte. Der fremde Ker nicht Ruhe geben, sondern ihre Sendlinge aus Serrschaft, so muß er sich mit Leib und Seer ver Das waren solche scheinheilige Muder, feia und war leider schon weg. Die wenigen Flugschriften schiden über Land, daß sie den Christen G'schriften taufen. Und wenn der Herr Oberförster einem hinterlistig. Man beschoß, sie noch mehr zu zwie die verteilt worden waren, mußten beim Pfarrer in die Hand geben, aus denen sie sich ewige Ver- mit der Hundspeitsche eines über die mageren ewige beln als bisher. abgegeben werden, und die Leute, die sie entaes dammnis im tiefsten Höllenpfuhl läfen... Schenkel schmitt, muß man dazu grinsen. Und Der Adam war ein Kleinbauer mit einem gengenommen und vielleicht gar gelesen hatten, Der Adam war ein erfahrener und geriebe- wenn er zu einem Weib sagi: Du!", so muß fich Fledchen eigenen Bodena, mitten brin in den un hatten nichts zu lachen. Simmlische und irdi, e geheuren Besitzungen der Derrichaft". Er baute Obrigkeit heizten ihnen gründlich ein und beu- ner Wilderer. Ihm machte tein Häslein, tein das Weib wie ein dressierter Hund hinlegen. Es etwas Koin und Startoffeln, auch für einen leden telten sie Der Albam hatte auch so eine Flug- Reh und kein Füchslein was vor, er wußte eine zwingt einen niemand zu nichts. Aber wenn cu Alee langte es noch. Dazu faufte er noch Gras schrift nicht nur nicht erhalten, sondern auch gele- richtige Spur gar wohl von einer faischen zu un- den Herren" nicht zu willen bist und die brauchst von der nahen herrschaftlichen Rodung, so daß er ien. Nicht nur gelesen, sondern wiederholt gelesen terscheiden. Und die Spur da, die der hochwürdige etwas von der Herrschaft", so sagt der Herr: So, genügend Futter hatte, um eine Rub halten zu und hatte sich die aufrührerischen Gedanken fest Herr in seiner Predigt verfolgte, die schien ihm so! Du brauchst etwas, Adam? Das mußt du dir fönnen. Er war unter den armen Teufeln von eingeprägt. Da ihm der Pfarrer gefragt hatte, ob auf ein Haar einer falschen zu gleichen. Das mit anderswo holen."-- Nun, hole dir's anderswol Kleinhäuslern ein Strösus. Selbstverständlich er auch so eine Teufelsschift hätte, antwortete pen Juden, das war schon recht. Sie hatten Je-- Oder da stehen bei deinem Acker, auf dem herr­nußte er and) bei der Herrschaft" seine paar er: Neir." Der Abam dachte sich: Wa3 ba qe fum gekreuzigt und dafür sind sie verflucht. Das schaftlichen Boden, Bäume, die werfen schon einen Bochen im Jahre abarbeiten, zu einem Lohn, der brudt steht, das hat so Hand und Fuß, das ist ist ganz in der Ordnung. Das weiß jedes Kind. solchen Schatten über deinen der, vaß nichts diese Arbeit zu einer Robot machte, obawar die so flar und wahr, daß es unmöglich vom Teufel Aber weshalb spricht der Herr Pfarrer das ganze mehr darauf recht gedeihen will. Der Herr Ober­