Bette&

Telegramme.

Austritt eines Abgeordneten aus der tommunistischen Bartei.

Er tritt der sozialdemokratischen Partei bei. München , 27. Juni. ( Eigenbericht.) Der biss herige om ministische bayrische Landtags­abgeordnete Enderle bat seinen Austritt aus der kommunistischen Partei und seinen Ueber tritt zur jozialdemokratischen Var­tei erklärt. Er begründete diesen Schritt in einem längeren Brief an die sozialdemokratische Frat­tion, worin er betont, daß zahllose Führer der kommunistischen Partei mit der Schwenhing der, Kommunisten nach links und mit den von ihnen jeẞt verlangten Methoden der Sprengung und des Radauputschismus nicht einverstanden seien, aber nicht den Mut hätten, dieser ihrer inneren Mei ming offen Ausdrd zu verleihen. Die sozialdemo­fratische Fraktion des bayrischen Landiages wird dadurch 24 Mitglieder stark und die zweitstärkte Fraktion des Landtages. Sie wird deswegen den Antrag auf Neuwahl des Landtagspräsidiums stellen, da ihr bisheriger Anspruch auf die Stelle des ersten Vizepräsidenten nicht berücksichtigt wurde.

Die Frage der Militärkontrolle.

Gegen die Verlegungen des Achtstundentages

in Deutschland .

Genf , 27. Juni. Die dreitägige Aussprache der Internationalen Arbeits. wurde heute mit einer längeren Rede des Dirck­konferenz über den Achtstundentag tors des Arbeitsamics Thomas abgeschlossen, die sich ausschließlich auf die Fragen des Achtstundentages in Deutschland bezog. Thomas hob nachdrücklich und zuweilen leidenschaftlich hervor, daß die Tatsache der Mehrarbeit in Deutschland eine internationale Gefahr bilde. Er wies auf die Beunruhigung hin, die durch diese Mehrarbeit in anderen Ländern hervorge rufen wurde und bestritt, daß Mehr­arbeit immer Mehrproduktion besente. Thomas gab zu, daß formell der deutsche Regierungsvertreter berechtigt jei, die Frage der Arbeitszeit als eine Angelegenheit der deutschen Souveränität zu betrachten. Er verstehe auch, daß Deutschland fich gegen eine jede nene Kontrolle wehre, aber er halte es fiir unentbehrlich, daß auf Grund von besonderen Vereinbarungen die anderen Bölfer die Garantien erhielten, daß es sich tatsächlich um vorübergehende Maßnah men handelt. Thomas verlas eine Stelle des Sachverständigengutachtens, wo es als unge recht bezeichnet wird, daß die Alliierten im in dusertellen Wettbewerb durch höhere Unkosten und auch höhere Gehälter an der deutschen Ronfurrenz behindert würden. Dies bedeute die Forderung eines wirtschaftlichen Gleichgewichtes. Dieses Gleichgewicht würde aber gebrochen durch einseitige Beschlüsse. Thomas faßt dann seine Darlegungen folgender maßen zusammen: Von irgendeinem autorita tiven Eingreifen in die deutsche Souveränität ist niemals die Rede gewesen, aber helfen Sie mir die internationale Garantie zu finden für alle beunruhigten Staaten."

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28. Juni 1924.

Es kommt der Tag, wo nicht mehr nur ein paa Dußend Leute Besitzer der Wälder und ihrer Schönheiten sind, sondern diese Allgemeingut der Gesellschaft sein werden. In der Zwischenzeit aber geht der Kampf der Forstarbeiter um ihre Rechte weiter.

Zum Karlsbader Bundes­Turnfelt.

Unsere Verhandlungen mit dem Bundesvorstand.

In Befolgung des Beschlusses der letzten Sigung des Parteivorstandes hat sich das Praji dium der Partei mit dem Vorstand des Arbeiter Turn- und Sportverbandes in Verbindung gesetzt und demselben die Bedenken gegen die in der letzten Bundesvorstandssikung gefaßten Be schlüsse mitgeteilt. Das Ergebnis dieser Rüd­sprache liegt in dem an anderer Stelle veröffent­lichten Aufrufe vor.

Durch denselben ist festgestellt, daß die 2uzerner Arbeiter Internatio. nale und die ihr angeschlossenen Verbände zur Gänze, von der Roten Sportinternationale und dem Verbande der russischen Arbeitersport­Schicksal erleiden. Die Tagung des Berliner der Lehren des Nazareners wendete man sich im ler jedoch nur Vertretungen eingeladen Stadtparlamentes wird wahrscheinlich so lange mer nur an die armen Teufel, die schon über- find. Weiters wurde die den Tatsachen wider­Einspruch der Deutschnationalen. unmöglich gemacht werden, bis das Oberpräsidium genug bescheiden gewesen sind. Es wäre aber viel sprechende Gleichstellung der sozialdemokratischen Berlin . 27. Juni.( Eigenbericht.) Der oder als zweite Juſtan; das preußische Innen richtiger gewesen, den reichen Leuten beizubringen, mit der kommunistischen Partei bezüglich ihrer Reichstag wird seine augenblidliche Tagung am ministerium sich zur Auflösung der Stadtverord daß sie trotz ihrer an den Tag gelegten Frömmig- Stellung zum Bundesturnfeste beseitigt. morgigen Sonnabend schließen und erst wieder netenverfammlung genötigt ficht. feit durchaus nicht im Sinne der Lehre der Kirche Endlich wurde festgestellt, daß jede poli­aufammentreten ,, wenn die Reichsregierung Mitte Die Regierungsbildung in Bayern . Die Regierungsbildung in Bayern . handelten. Es ist auch heute darin noch nicht an- tische Agitation am Bundesturnfeste sei­Juli die zur Durchführung des Sachverständigen­ders. Die Beamten fanden ebenfalls besonderes tens der politischen Parteien, insbesonders der gutachtens notwendigen Gefeßentwürfe dem München , 27. Juni. ( Gigenbericht.) Nachdem Wohlgefallen an der Schifanierung der Arbeiter. Communistischen Parte absolut untersagt iſt und Reichstag zugeleitet hat. Ein Antrag der Deutsch am gestrigan Tage die deutschnationale Alls mildernd kommt hier der Zwang, unter den daß für die Einhaltung dieses Beschlasses seitens nationalen, die Sigungen des Reichstages auszu Fraktion des bayrischen Landtages en die sie teilweise handelten, in Betracht. Der Mil- der Kommunisten durch den Bundesvorstand dehnen und insbesondere die schwebenden außen- Bayrische Bolkspartei in ultimativer derungsgrund gilt aber nicht für die höheren Vorsorge getroffen wird. volitischen Fragen, vor allem die Frage der Form die Forderung gestellt hatte, die Angriffe Beamten. Gar oft kam es vor, daß so ein Ange- Der vom Parteivorstande zum legten Bes Militärkontrolle zu berhandeln, ist im des Bayrischen Surfers" gegen den deutschnatio- Beamten. Gar oft kam es vor, daß so ein Ange­Aefteſtenausschuß abgelehnt worden, da die Reichs- nalet Justizminister Gürtner zurückzunehmen, stellter sich als den Punkt betrachtete, um den sich schlusse des Bundesvorstandes eingenommene regierung auf das energifchfte auf eine Veriagung mußte man annehmen, daß die bayrische Regie alles zu drehen hat. Aus Unterwürfigkeit und Standpunkt deckt sich mit der Willensmeinung des Reichstages bis zur Erledigung des Sach rungsbildung gescheitert sei. Die Bayrische Volts, Kriecherei waren gerade diese Herren" oftmals der jogialdemokratischen verständigenproblems gedrungen hat. partei hat durch den zum Ministerpräsidenten aus schärfer als nötig. Noch eine Reihe anderer Um- was sich aus zahlreichen Buschriften und insbe Die deutschnationalen Fraktionsführer fpra- ersehenen Abg. Dr. Seld den Deutschnatione stände ermöglichte es dem Großgrundbesiker, seine fonders aus dem Beschlusse der außerordentlichen then heute vormittags beim Reichslangler Doktor len mitgeteilt, daß sie feine Veranlassung babe, Arbeiter als Menschen niederer Sorte zu betonferenz des zweiten Turnkreises in Brüun vom 19. Juni 1924 ergibt, welcher lautet: Mary vor, um ihn ihre Bedenten gegen die diese Angriffe zurückzunehmen, da sie nicht offiziell Annabine der Militärfontrollnote der Entente bou der Fraktion ausgegangen feien. Wenn die auszusprechen. Der Reichsfangler erklärte ihnen Deutschnationalen nicht die Absicht hätten, sich im Beisein des Reichswehrministers, daß nicht nur er und die Reichsregierung, sondern auch alle anderen in Betracht kommenden Stellen von der Notwendigkeit der Annahme der Militärfon trollnote unbedingt überzeugt jeien. Die Deutsch nationalen erwiderten, daß sie nach wie vor an ihrem Widerspruch gegen die Annahme der Kon­trollnote festhalten und daß sie im Reichstag eine entsprechende Haltung einnehmen würden. Das Berliner Stadtparlament arbeits­unfähig.

Berlin , 27. Juni. Im Berliner Rathause ist zwischen den bürgerlichen Parteien und den sozialdemokratischen Stadtverordnetenvorsteher ein schwerer Konflikt ausgebrochen. Die bürgerlichen Parteien gaben gestern in der Stadt­verordnetenversammlung eine gemeinsame Erflä rung ab, in der sie den Stadtverordnetenvorsteher Saß der Parteilichkeit beschuldigten und ihm ihr Mißtrauen aussprachen. Der Stadtverord netenvorsteher erklärte, daß er sein Amt nicht

handeln.

Da fam der Krieg mit all seinen Schreck­nissen. Die Nichtbesibenden waren es, die an die Front mußten, um für Interessen der Besitzenden zu fämpfen. Da tamen die biederen Gebirgsbe­wohner in die Schüßengräben mit Arbeitern der Städte zusammen. Sie hörten, wie ganz anders es dort zugeht und erfuhren, daß, wenn sich die Arbeiter zusammenschließen, sie imstande sind, ihre Eristen; zu verbessern. Als dann infolge der Re­volution auch ihre Befreiungsstunde schlug, da gingen die Heimlehrer daran, ihren anderen Rol­Welle der Begeisterung erfüllte sie nun und sie legen zu erzählen, was fie erfahren hatten. Eine

Die Kreistonferenz nimmt den Bericht des Genossen Reiß zur Kenntnis. Die Kreisfonferenz bedauert es auf das lebhafteste, daß der Beschluß der Bundesleitung der sozialdemokratischen Bar­tei, mit der wir uns eins fühlen und für die zu arbeiten wir als unsere Lebensaufgabe be trachten, Anlaß zu einer Stellungnahme gegeben hat. Die Kreisfonferenz macht es allen Genos sen zur gebieterischen Pflicht, unbekümmert um alle Vorkommnisse mit erhöhter Kraft für das ( Bedeihen des Bundesturnfestes und für die wirk samste Vertretung unseres Kreises einzutreten.

an der Soalitionsregierung zu beteiligen, so müsse die Regierung in Bayern eben ohne die Deutsch nationalen gebildet werden. Daraufhin hai die deutschnationale Frattion ihre ultimative Forde rung fallen gelassen und die bayrische Regierungs­bildung wird nun voraussichtlich endgültig zu ftande fommen. Für morgen, Sonnabend, ist eine Landtagssigung mit der Tagesordnung: Wahl des Ministerpräsidenten" einberufen worden. Das Winisterpräsident und Außenminister Dr. Seld, Kabinett Held erhält dantit folgendes Ansehen: Rultusministerium Man, Finanzministerian schloffent sich in ihrer Berufsorganisation zusam- lich alle Barteimitglieder zur zahlreichsten Be erausned, Innenministerium Stürzel, Sozialministerium Mathes, fämtliche von der Bayrischen Volkspartei, Justizminifterium Gürt ner( deutschnatonal), Sandelsministerium von Meinel( parteilos ), Landwirtschaftsministerium Brof. Fehr( Bauernbund).

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Devisenturſe.

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Die tschechische Krone notiert in: Dollar 2.95.50 Echweiz. Arant 16.68.25 Mart 124.000.000.000.00 . öfterr. Aronen 2.108'00 Die Herren der Forste.

niederlegen werde, weil er sich keinen Verstoß Rewort 100 c Zürich gegen die Geschäftsordnung habe zuschulden fom Berlin men lassen. Die bürgerlichen Parteien ver- Wien ließen darauf zum Proteste den Saal. Eine vor-­genommene Zählung der noch anwesenden Stadt­verordneten ergab die Beschlußunfähigkeit des

men. So, mit vereinter Kraft, gelang es ihnen, eine Verbesserung ihrer Lage zu erzielen. Die Waldarbeiter fahen nun, daß es möglich ist, die Lebensbedingungen ze verbessern.

Der Parteivorstand fordert nunmehr neuer teiligung und werktätigsten Unterstützung des Bundesturnfestes auf.

zuladen.

Der Bundesvorstand hat in der Sigung am 21. Juni der vom Gen. Müller verfaßten Er­Als die wirtschaftlichen Verhältnisse in un­flärung in ben Arbeiterblättern nicht vollinhalt­jerem Staate schlechtere wurden, litt darunter lich zugestimmt und folgenden Aufruf beschlossen: auch die Forstwirtschaft. Das war das Signal für An die Arbeiterturnerschaft. die Forstbesizer, den Arbeitern die Löhne zu für­Die am 16. Juni 1. J. in Aussig statige­zen und ihnen die sonstigen Errungenschaften strei tig zu machen. In zäher Abwehr mußte alles ver- fundene Sitzung des Bundesvorstandes des Ar­teidigt werden. Infolge ungenügender Erkennt- beiterturn- und Sportverbandes und der Kreis­nis der wirtschaftlichen Entwicklung und der ge- vertreter befaßte sich eingehend mit den in der gebenen Tatsachen glaubten manche, daß nun die letzten Zeit entstandenen Konflikten innerhalb Organisation nicht nötig ist. Die Sorge um Ar- des Arbeiterturn- und Sportverbandes, welche beit trug dazu bei, daß sich die Arbeiter nicht ge- in der Frage der Teilnahme der verschiedenen tranten, das zu verlangen, was ihr Recht war, um Sportverbände am ersten Bundesturnfest in Sauses. Die Sigung wurde daraufhin aufgehoben. Die herrliche Zeit, wo die Fürsten , Grafen nirgends anzustoßen. Aber auch die Dienstbe- Karlsbad entstanden waren. Trotzdem die Situation eine äußerst Eine auf heute Nachmittag angesepte Sibung der und Barone unumschräntie Herrscher waren über fliffenen der Großgrundbesißer, die Angestellten, Stadtverordnetenversammlung dürfte das gleiche alles, was zu ihnen in Abhängigkeit stand, ist vor- iraten wieder mehr oder weniger in ihrer alten schwierige war, trotzdem im Laufe der Beratun Rolle auf. Der reaktionäre Wind ließ ihre Soff- gen sich äußerst kritische Momente ergaben, Tat Princips ein Schicksal, das kein Nicht nur über ihren Besitz allein, sondern nungen steigen. Man kann nicht sagen, daß sie die war es doch möglich, zu einem Resultat zu ge Unglüd war. Es hat uns, hat alle, die ein auch über Arbeiter und Beamte schwangen sie die Zeit ungenüßt vorübergehen ließen. Man merkt langen, welches die drohende Gefahr einer Spal­freies Oesterreich wollten, vor einem unendlich Fuchtel ihrer Macht. Ungeheuren Reichtum er- bei allen Verhandlungen, daß man bemüht ist, die tung des Arbeiterturn- und Sportverbandes be­feitigt. schweren Stampf bewahrt. Gerade wenn wir uns zielten sie aus den Forsten. Jene aber, deren Ar- Existenz der Arbeiter zu verschlechtern. Am lieb­Die Einladungsfrage wurde wie folgt ge­dessen bewußt sind, wächst die Persönlichkeit des beit sie ihren Reichtum eigentlich perdanken, wursten verhandeln die Forstverwaltungen überhaupt regelt: Besten, der die Mission des Hauses Desterreich in den mit einem Bettel von Lohn abgespeist. Und nicht. Und um die Arbeiter einzuschüchtern, wird, Die Luzerner Arbeitersport internationale ſich trug, über die Maße deſſen hinaus, was uns dieſe edlen Herren haben wieder Sehnsucht nach wenn Verhandlungen verlangt werden, gleich und die ihr angeſchloſſenen Verbände sind ein­seine Erben boten. Es ist kein Zufall, daß die dieser, für sie besonders schönen Zeit. Niemand mitgeteilt, daß man ja auf maschinellem Wege die größten Feinde des alten Desterreich gerade ihm störte sie in ihrem Tun und Lassen, denn sie wa Arbeit machen könne. Aber nur ja nicht so viel Eine Vertretung der Roten Sportinternatio ihre Sympathie schenkten. Es ist sicher nicht die ren allmächtig. Der Arbeiter hatte 14 bis 16 den Arbeitern zahlen, daß sie ihr Auskommen nale und des Verbandes der russischen Arbeiter­Erinnerung an feine Slavenfreundlichkeit allein, Stunden zu arbeiten, erhielt einen Taglohn von finden. Davon will z. B. der Forstmeister Fißin- sportler ist einzuladen. die Teile des tschechischen Volkes bestimmt, sein einer Krone bis eine Strone 60 Heller und war ger nichts wissen. Wer nicht damit einverstanden Von einer Einladung der tschechischen Los zu beklagen, die auch Karl Straus Anlaß gibt, der größten Not und dem Elend preisgegeben. ist, was er diftiert, der kann sogar die Arbeit ver- Föderation F. T. D. J. wurde Abstand ge­in ihm eine Ausnahme zu sehen. Es ist das vichy Dieweil aber huldigte seine Durchlaucht dem lassen. Und da sagen die bösen Arbeiter noch, daß nommen. tige Gefühl für die Gleichheit der Interessen der Jagdvergnügen oder erholte sich in einem Bad. der Herr Forstmeister ein herzloser Mensa) sei. Weiters wurde beschlossen, die deutsche Antiösterreicher und des letzten Anwalts Dester- Alles Bitten der Unterdrückten und Ausgebeuteten Ja, wenn man sein sicheres Einkommen hat, so sozialdemokratische Arbeiterpartei und die kom reiche, der es fieber untergehen als so um eine bescheidene Aufbefferung ihrer Sunger- fann man leicht aufs hohe Roß steigen. Die Hilfe munistische Partei offiziell zum Bundesturnfest weiterleben lassen wollte und es ist jene löhne wurde abgewiesen. Da kann man schon er- der Arbeiter rufen sie nur dann an, wenns ihnen einzuladen; die sozialdemokratische Partei zu er Achtung vor dem fonsequenten, härten und großen messen, welch unermeßlichen Gewinn die Forstbe- an den Kragen geht. fuchen, auch weiterhin wie bisher zum Gelin­Feind, die man erst an seinem Grabe seitehen fiber aus ihren Wäldern hatten. Abgeschlossen Die Forstbesitzer lamentieren genau so gut, gen des Bundesturnfestes beizutragen, die kom­darf. Er wurde das erste Opfer des von ihm ge- vom zusammenhängenden Siedlungsgebiete leb- wie alle anderen Unternehmer, und wenn man munistische Partei zu ersuchen, ihre Haltung der wollten Kampfes. Mit seinem Tode begann er ten die Holzknechte wie man sie zu nennen ihnen glauben soll, so müßten sie schon am Bettel- neuen Sachlage anzupassen. und hatte eigentlich schon geendet. Als die Macht pflegte. Nur ganz wenige Menschen wußten etwas stabe sein. Aber man merkt von all ihrer schlech- Auf Grund der obenangeführten Beschlüsse, haber wenige Wochen nach Sarajewo das Schiff vom Leben dieser Gebirgsbewohner. Selbst, zu ten Lage gar nichts. Nun, der Forstarbeiter wäre die nach langer Beratung gefaßt wurden, war flar zum Gefecht meldeten, war es führerlos und bescheiden, erzählten sie niemandem ihr Elend. froh, so viel zu verdienen, wie der Herr Forstbe- es möglich, ein Uebereinkommen zu erzielen. der Stampf war sinnlos geworden. Den leßten Und wenn sie sich schon einmal aufrafften und fiber. Der Wandel der Zeit ist spurlos an dieser Die Vertreter des 4. und 1. Kreises cr­Sabsburger hatte man prunfles und ſtill nach Schutz und Hilfe gegen allzu ungerechtfertigte Menschenschichte vorübergegangen. klärten nun mit aller Kraft für die Beteiligung Arstetten gebracht. Sein Begräbnis war der An- Schikanen suchten, so war es fast immer so, daß Die Arbeiter müssen Mut und Ausdauer ha- ihrer Kreise am ersten Bundesturnfest zu fang der größeren Totenfeier, die sich Desterreich ihnen jene staatlichen Stellen, die sie darum an- ben, um sich die Rechte zu erringen, die nötig sind, wirken. bereitete. Mit Hekatombenopfern, Brunk- und gingen, diese nicht gewährten. Wie den auch, die um tatsächlich als freie Menschen leben zu fön- Der Bundesvorstand richtet an die Arbeiter­Narrentänzen tvat es seinen lebten Gang an und Behörden sollten gegen die Stützen des Thrones nen. Es wird noch eine Zeit dauern, ehe den Her- schaft beider sozialistischen Parteien den Appell, fonnte sich nicht genug tun des Lächerlichen wie des vorgehen? Das war einfach nicht zu erwarten. ren der Forste beigebracht ist, daß auch der Ar- den vereinten Aufmarsch der Arbeiterturnerschaft Grauenhaften. Es hatte vor dent Stampf schon Sier Herr, dort Knecht, so war der Geist der da- beiter nicht nur Objekt ist, sondern ein Faktor, der mit allen Mitteln zu unterstützen, in Massen an alles, auch das Bewußtsein, verloren, daß sein maligen Zeit. Die ungekrönten Sönige waren die das Recht für sich in Anspruch nimmt, bei Fra- dem Fest teilzunehmen, damit das erste Bundes­Tebestampf nur noch eine Bestattung war, daß es Blutsauger des Voltes. gen, die seine Interessen berühren, mitzube- turnfest eine gewaltige Manifestation des gesam­schon gestorben waran dem Tag, an an Aber sie allein hätten all das nicht so meistern stimmen. Die Herren und ihre Lakaien mögen ten Proletariats für die Körperkultur der Arbei­bem fein leyter ungefrönter Serr- fönnen, wenn sie nicht Helfershelfer gehabt hätten. noch so viele Hindernisse aufbauen, diese werden terschaft werde. fcher fiel: Franz Ferdinand von Este. Ihre treuesten Stüßen waren ihre Beamten, aber mit der Zeit niedergerissen werden. Den Fort- Mit Frei Heil! Emil Franzet. auch der Klerus zählt dazu. In der Auslegung schritt der Zeit sind sie nicht imftande aufzuhalten.

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Der Bundesvorstand.