Beite 6.
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Turnen und Sport.
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22. Oftober 1924.
Eine Hungertragödie im Tierreich des Waldes.beeren im eigentlichen solistischen Sinne verzichtete. Die Sofinger Forstverwaltung in der Schweiz Einzig Mussorgskys, Bilder einer Ausstellung", läßt alljährlich das Tierleben im Walde genau be- diese geistreiche, an die Schumannsche Klavierstili obachten. Ueber die Bestände der Bogelwelt und des stil anknüpfende und die modernste groteste Pro Deutschland gegen Frankreich 4: 1( 2: 0) auf diesem Verbandstag die politische unklare Si. jagdbaren Wildes ergeben sich aus den Angaben des grammusik vorahnende Sammlung von 10 Klaviertuation im Verbande im Mittelpunkt der Verhand. Forstpersonals interessante und wertvolle Angaben. ftücken, deren Titel die Namen der Bilder sind und Das erste Auftreten französischer Arbeiterfußballer langen stehen und das Schicksal der seinerzeit beDer Erhaltung der einheimischen Höhlenbrüter unter deren Einleitung und Zwischenspiele den in der auf deutschem Boden. schlossenen Neutralität besiegelt werden. Die Vorder Vogelwelt, die durch die rationelle Forstwirtschaft Bilderausstellung einhergehenden Stomponisten schilsportverein fiegt sicher. 20.000 Zuschauer. Tommnisse im Arbeiter- Turnverband, nicht zuletzt gefährdet worden sind, sucht man durch Anbringung dern, boten der Pianistin Gelegenheit, ihr reifes Am vergangenen Samstag fand in Dresden die Sonderaktionen der Kommunisten in Karlsbad , von Nistkästen Vorschub zu leisten. Es geschicht das und abgeklärtes pianistisches Können solistisch zu zei- das erste Länderwettspiel zwischen Frankreich und haben dazu beigetragen, daß der politische Mei in den Zofinger Waldungen mit gutem Erfolg. Aus gen. Als Einleitung und Schlußnummer des Konzer Deutschland statt. Arbeiterfußballer stellten nach nungskampf unter der Turner- und Sportlerschaft den Beobachtungen des Fonstpersonals wird joeben tes dienten zwei selten gehörte Rabinettstüde der einer jahrelangen Bause die sportlichen Beziehungen sich scharf zugespitzt hat und am Verbandstag jedeneine Hungertragödie bekannt, die sich im letzten Bin laffischen Kammermusik: Schumanns Fantasiestüde zwischen den einst feindlichen Staaten wieder her. falls lebhaft erörtert wird. ter im Tierreich des Waldes abgespielt hat. Der für Klavier und Klarinette und Beethovens Quin- Die französischen Arbeiterfußballer erwiderten den Ans den Berichten ist zu entnehmen, daß der letzte Sommer war mit seinem Samenertrag der tett für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Besuch der Dresdner in der Vorwoche prompt. Und V. Streis der größte Kreis im Turnverbande ist Waldbäume äußerst gering. Die ganze Tierwelt Fagott. 20.000 Arbeiter altlamierten lebhaft die Genossen und heute 13.460 Mitglieder zählt. Er gliedert batte deshalb während langen Monaten unter gro Spielplan des Neuen Theaters. Heute Mitt- und viel Gerede das eingegangene Versprechen, den Bemerkt sei, daß neben den Bereinen noch an zehn aus Frankreich , die ohne große Unterhandlungen sich in acht Bezirke mit zusammen 187 Vereinen. sen Nahrungsjorgen zu leiden. Die Tauben und der woch Gräfin Mariza"; Donnerstag Emti- Bariser Besuch deutscher Arbeiterfußballer chestens Sektionen bestehen, so daß der Verband eigentlich Kreuzschnabel verzogen sich frühzeitig nach südlicheren lia Galotti"; Freitag Valuta"; Samstag zu erwidern, restlos erfüllten. Gegenden. Andere Vogelarten( wie der Eichelhäher, halb 8 1hr„ Ariadne auf Naxos "; Sonntag die Meisen und Finken) holten ihr notdürftiges Fut nachmittags 3ar und Zimmermann", abends geisterung erweckte, schreibt unser Dresdner Bruderleber das Spiel, das bei den Zuschauern Beweist. Die turnerische Tätigkeit wurde durch 85 Be187 selbständig arbeitende Vereinsformationen auffer in den Obstgärten, ouf Rehrichtsablagerungen und Gräfin Mariza". zirksvorturnerstunden und vier Kreisvorturnerstun Futterplätzen. Ganz schlimm jedoch erging es dem den entsprechend belebt. Daneben fanden zwei WinEichhörnchen, dem Aesschen unserer Waldungen. Im tersportfurse statt, die allerdings durch Witterungs. Juli schon mußte dies niedliche, possierliche Tierchen sich mit dem Saft verschiedener Waldbäume als unbilden behindert waren, ferner zwei Schwimmfurse, deren Erfolg nicht bestritten werden kann. forge Rabrung begnügen. Es wählte dazu die Baumkronen in den Jungbeständen. Ganz geschickt verstand es, die Rinde, nachdem es sie mit den Ragezähnen durchschnitten hatte, mit den Vorderpfötchen vom Stamm loszuziehen, um so zum Saft zu gelangen. Selbstverständlich fonnten die Eichhörnchen ihre gewohnheitsgemäßen Vorratskammern auch nicht anlegen, so daß ihrer viele während des Tangen Winters dem Hungert od zum Opfer fielen. Sperber und Habichte verfolgten den sonst so gewandten Baumläufer und fraßen ihn auf. Ein Waldarbeiter beobachtete sogar einen Raben, der ein balbberhungertes Eichhörnchen verfolgte, es tötete, um dann seinen eigenen großen Hunger an der erlegten Beute zu stillen. Viele im Walde aufgefundene Pelzchen von Eichhörnchen sind traurige Zeugen diefer Hungertragödie, die sich im letzten Winter unter bem Tierreich des Waldes zugetragen hat.
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Kunst und Wissen.
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Mitteilung aus dem Publikum.
blatt:
Spielplan der Kleinen Bühne. Heute Mitttwoch Deutschland Frankreich !... Alte Erinnerun Gastspiel Jda Roland„ Die Schwester"; Dongen ziehen on uns vorüber... Wan denkt einige Sünderin"; Freitag Bankbeamten Vorstellung Land überschaute, das unjäglich lift, weil es einem nerstag Gastspiel Glöckner- Kramer Die fleine Jahre zurück, da man in wehmütigen Gedanken ein rühlingserwachen"; Samstag Ilu Bündel Chauvinisten gelungen war, das Völker- Auch ein Spielturs wurde abgehalten, bei dem bas ioniſt"; Sonntag nachmittags olportage", morden zu entfesseln. Und die, die diesen Chauvi- Turnspielwesen gelehrt wurde. abends„ Der Illusionist". nisten als Werkzeug dienten, sind es nun, die den Der Kreis umfaßt heute 272 Turnspielabteilun Wölferhaß überbrücken, der Versöhnung den Weg gen.( Davon der Teplitzer Bezirk allein 71.) Die eben. Wer konnte bei einer derartigen Kundgebung Spieltätigkeit des V. Krcises ist eine enorme; der da wohl zurückstehen? Die Dresdner Arbeiterschaft Kreis konnte alle Spielmeisterschaften am Bundeshat getan, was sie tun konnte. In wuchtiger Masse turnfest an sich reißen. Die Fußballbewegung ver zeigte sie sich. In dem Frei Heil", das nach der Be- mochte sich weniger durchzusetzen, da noch ein gro grüßung durch den Bundesspielwart den französischen ßer Teil der Arbeiterschaft lieber bei den BürgerGenossen entboten wurde, lag viel: Grimmige Wut lichen verschleierten Profit- Sport betreibt, als sich über das Vergangene und helle Freude über das dort zu beteiligen, wo er nach seiner Klassenzugeendlich gelungene Freundschaftsspiel. Die französi hörigkeit mitarbeiten müßte. Die 16 bestehenden schen Genossen werden in ihre Heimat den Eindrud Abteilungen geben jedoch die Gewähr, daß sich auch mitgenommen haben, daß in Deutschland weite, große der Arbeiter Fußballsport endlich Bahn brechen muß. Herzen für sie schlagen. Die 16 Abteilungen konnten heuer insgesamt 352 Spiele absolvieren. Ferner haben sie noch 16 Spiele gegen fremde Arbeiter- Sportler ausgetragen.
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Literatur.
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Der
Der Rahmen des Tages war äußerst günstig, die Kampfbahn, fast dicht besetzt, bot ein prächtiges Bild: dazu schönes Sportwetter. Die Zuschauer sehr objektiv, die bösen Nebenerscheinungen bei den Neutralen" waren nicht bemerkbar. Ohne weitere Vergleiche anzustellen, fann mit gutem Recht gesagt werden, das Frankreich Deutschland Spiel. war ein großer, voller Erfolg. Brausender Jubel empfing beide Mannschaften.
Der Anstoß F.s wird abgefangen, flottes Durch gehen. Halblinks schließt ab. Der Ball springt durch Grasbüschel von der Richtung weg und Dresden führt in der ersten Minute 1: 0. Das lann ja gut werden! raunten die Zuschauer. Dresden , obwohl ( auffällig) nicht in Schmung, ist technisch bedeutend besser und taktisch gut, sehr gut. Die Franzosen da gegen sind unheimlich schnell, ihre Spielweise hält den Kampf fast immer offen, die Angriffe find einigemal sogar sehr gefährlich, doch das verbissene, egoistische Spielen fann nichts einbringen. Dann tommt wieber minutenlang der Ball nicht weg von den Deutschen . Mühelos, im Zidzad, im Dreied. spiel, im Zurückspiel, im Seitenwechsel gehts vor dem
Ein Gebiet, welchem in der kommenden Zeit besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden soll, iſt das Erziehungswesen. Welche Arbeit die 3887 gemeldeten Kinder beanspruchen, kann nur der beurteilen, der sich mit der Jugenderziehung befaßt hat.( Selbstverständlich erfaßt der Kreis noch mehr Arbeiterkinder, doch haben die Vereine nicht alle ge meldet.) Mit dieser Zahl lönnen wir uns jedoch niemals zufrieden geben: ist doch noch eine große Anzahl von Arbeiterkindern in den Reihen der geg nerischen Turnvereine zu finden. Auf dem Gebiete der Bildungs- und Erziehungsarbeit wurden zwei Erzieherkurse sowie Vorträge mit und ohne Lichtbildern veranstaltet.
zu erwähnen sind auch die Samariterabteilun gen, die sich bei allen größeren Veranstaltungen durch ihre gute Arbeit auszeichneten. Auch für die kommende Zeit hat der Sanitätsausschuß neuerdings eine Menge Kurse vorgesehen.
Der im Septmber 1923 in Wiskirchlik stattgefundene Borturnerkurs( breitägig) war gut besucht, nur können wegen der damit verbundenen Stosten wenige derartige Kurse durchgeführt werden.
Arbeitervorstellung. Montag abends ging in der seleinen Bühne Rehfischs Tragikomödie ,, Wer weint um Juden ad?" als Vorstellung des VerDie Konsumgenossenschaft" Nr. 20 vom 15. Oft. eines deutscher Arbeiter in Szene. Wir haben über 1924 hat folgenden Inhalt: Prof. Dr. J. Fr. dieses Schauspiel die Bezeichnung Tragikomödie Schär. Von G. W.-Aus einem autobiographischen erscheint uns nicht ganz zutreffend schon gelegent Briefe Schärs an Dr. Karl wunding Lebenserin lich seiner Erstausführung berichtet und haben heute nerungen"). Feuilleton: Streifzüge durch die Innur hinzuzufügen, daß sowohl das Milieu bes Stüdes ternationale genossenschaftliche Ausstellung in Gerit. als auch seine Problematik das größte Interesse eines Bon Franz Svoise( Prag .)- Der Grundgedanke Arbeiterpublikums verdienen send bei dieser Vor- der Genossenschaftsbewegung und ihr internationaler stellung auch fanden. Unser Bildungsverein war also Charakter. Bon . Prof. Dr. Hans Müller( Jena ). gut beraten, als er diese Wahl traf. Zudem handelt Die Stellung und Bedeutung des Genossenschafts. es fich hier um eine in allen Stüden ausgezeichnete rates im Lichte statutarischer Betrachtung. Von Aufführung, auf die die allergrößte Bühne stolz sein Banns Witti( Prag ). Konsumvereire und Preis. dürfte ,,, Wer weint um Judenad?" ist ein Ausschnitt auszeichnung. Von Wenzel Hadel( Böhm. Kamnit). aus der Tragödie der fapitalistischen Gesellschaft, in Anmerkung der Redaktion. Von B- nn. deren Schmuß und Sumpf ber einzelne Bute, der da Genter Internationale Genossenschaftskongreß( Fort. Tore hin und her. Gut bei Laune ist die linke Seite, auf eigene Faust den Besseren spielen will, zum Schei- jebung). Ferner die reichhaltigen Rubriken: Bom die besser als die rechte ist. Eine Flanke von links tern verurteilt ist. Judenad, der am Ende seiner Tage. Bildungarbeit.- Tarifarische Mitteilungen. legt" ber Halbrechte endlich hinein, nachdem schon Antin einigemal Tormann und Dedung gut abgewehrt Lage durch Guttaten seinem Leben einen höheren Ausländische Genossenschaftsbewegung. Ankün Alles in allem ergibt die geleistete Arbeit ein hatten. Die ausländischen Brüder konnten" bis Swed geben will, fann durch seine Almosen ebenso. digungen der Konsumvereine. Inserate. wenig einem Dußend Lumpenproletariern helfen, wie Berdorben, Gestorben. Eine Arme Leute- Hauptsache, man muß die Gelegenheiten ausnüßen ehrlich denkenden Mitgliederschaft gelingen wird, alle Bause ausgleichen, wenn...! Ja- das ist eben die schönes Bild proletarischer Willens- und Schaffens raft. Wir hoffen daher zuversichtlich, daß es der er eine schuldlos Gefallene, die Mangel an Erziehung Geschichte von Hans Honheiser. Verlag lönnen. und eine verlotterte Umwelt an der geistigen und Vorwärts", Troppau . In dieser erschütternden ErNach Wechsel ist F. leicht überlegen. Mit jene Elemente, die heute die Turnvereine und Turnförperlichen Befreiung hindern, durch ein paar Tau- zählung des nicht mehr unbekannten proletarischen taum gesehenem Elan gehts gegen D. Deutschlands plätze als Stätten für ihre demagogischen Hezzereien fender vom Dirnentum erretten kann. In der grausen, Dichters ist eine starke, wenn auch noch nicht völlig Tormann leistet aber schöne technische Arbeit. Ein mißbrauchen, zu entfernen. Wir hoffen aber auch, ekelhaften Wirklichkeit, aus der der Dichter seine er ausgeglichene Begabung für scharfe Beobachtung des Genosse von F. muß ausscheiden, Ersatz springt ein, daß die Turnerschaft, die mit ihrem Turnen ein schütternde Tragödie gestaltete, wirkt nur eines ver- Sozialcharakteristischen und eine vielversprechende dieser lann aber nach einigen schönen Leistungen wie- Stück proletarischer Stulturarbeit leistet, sich ihrer Söhnend: daß die verkommene Dirne in dem Augen- Kraft der Darstellung zu erkennen. Die furze Le- der abgehen, da sein Genosse wieder fidel ist. Plöß- Mission bewußt wird, mit die Avantgarde des revo blic, da über ihren„ Retter" die Schmutzwellen zu bensgeschichte des Proletarierkindes Franz Ringel lich geht Deutschlands Rechtsaußen rasend durch, lutionären Proletariats zu sein. fammenbrechen, doch wenigstens mit einem Herzens ist ergreifend in ihrer düsteren beklemmenden Trau- feine Flante töpft die Mitte glänzend ein. Gleich schrei den Rest ihres Menschtums offenbart. Der an rigkeit. Die harte und strenge Logit, mit der hier der darauf vernichtet der Tormann einen unheimlichen dere Günstling Juckenad's dagegen, ein gejuntenes Ablauf eines proletarischen Daseins aus seinen sozia- Schuß. D.„ spielt" wieder und ist jetzt in Hochform, Streisverbandstages laufen viele Zuſchriften wegen An alle Vereine im V. Kreis! Anläßlich des Bourgeoissöhnchen, zeigt, als er durch die Hilfe jenes len Bedingungen geschildert wird, erinnert an antike hält aber am Bariser Resultat. Die Gäste bringen Gastkarten ein. Wir bringen zur Kenntnis, daß die schiefe Ebene wieder hinaufgeglitten ist, hoffungs- Schidjalstragödien, mit denen die Erzählung den wieder Leben in den Kampf. Durch lebhafte Bu lose Verfaultheit bis in die tiefste Seele. Nicht pessimistischen Fatalismus, die Vorstellung der Un- rufe feuern die Zuschauer die Franzosen an. Halb- Gastkarten nicht ausgegeben werden und Gäste gegen Vorweis der Mitgliedskarte auf die Galerie Zutritt alles ist logisch, nicht alles geschicht mit innerer Not- entrinnbarkeit vor den Mächten des Schicksals ge- links verschießt eine sichere Sache. Dann bricht Halbhaben. Für alle jetzt noch einlaufenden Delegierwendigkeit in dieser fesselnden dramatischen Dichtung. meinsam hat. Nur daß es nicht wie in der Schick- rechts durch. Deutschlands Tormann läuft entgegen. Dennoch zeigt sie von hervorragendem Talent des falstragödie der Wille göttlicher Gewalten ist, der Sturzer Kampf, der Stürmer kommt frei und schießt tenmeldungen werden die Teilnehmerkarten SonnVerfassers. der es verſtand, brennende soziale Prob- das düstere Geschick schmiedet, sondern der soziale ein, trop der zwei Verteidiger im Tor. Großer Bei- tag im Verhandlungslokale den betreffenden Genossen leme gewaltig wirkend auf die Bühne zu stellen. Zwang der Verhältnisse, die dämonischen Strallen von fall wird den Franzosen zuteil. Der Erfolg scheint direkt übergeben. Wir bitten dies zu beachten. Die Die Darsteller, vor allem Herr Fischer- Streit Bererbung und Alkoholismus, von verbrecherischen Deutschland nicht zu behagen, nochmals gehts auf Kreisleitang. tann und Frau Medelsky, aber auch Frl. Ba- Instinkten und sozialer Verwahrlosung. Sonheiser Erfolg. Schönes Innenſpiel. Halblinks geht mit der und die Herren Stönigsmark und Hölzlin nennt seine Erzählung eine Armeleutgeschichte und dem Ball ab. Tormann startete zu spät. Fast mit gaben ihr Bestes und sicherten sich den großen Dant diese Bezeichnung ist geeignet, über ihren Charakter dem Schlußpfiff fällt das vierte Tor. Das Publikum der Hörerschaft. irrezuführen. Nicht von der falschen Sentimentali- dankt beiden Mannschaften durch lautes Händeklatschen. Halevys Jüdin", dieses Meisterwerk franzö- tät folcher Armeleutgeschichten oder von moralifie- Abseitübersehen verzeiht man ihm gern. Die fran Der Leiter war einwandfrei, zweimaliges Ascher Opernkunst, braucht zur illusionsvollkommenen render Reflegion, ja nicht einmal die Neigung zu zösischen Brüder pflegen die alte Schule. Stühle BeAufführung nicht nur vorzügliche Sänger und Dar- fozialkritischer Betrachtung findet sich in der Darstel- rechnung wird stets ungestümem, planlos erscheinensteller, sondern auch tadellos singende Chöre, eine lung und doch wirkt sie durch die Reihe der kleinen bem Jagen über sein. Jeder einzelne von F. vergaß, zuverlässig funktionierende Regie und eine dem Stile Ereignisse und Bilder dieses düster proletarischen baß elf Mann spielen, so daß fast restlos Einzelder großen Oper entsprechende szenische Aufmachung. Lebens im tiefsten Sinne sozialaufwühlend. Biel - attionen zu sehen waren. Im Kopfspiel waren die Bon all dem war bei der letzten Aufführung des leicht sind die Menschen ein wenig zu grau gesehen, Werles im Neuen Deutschen Theater nicht vielleicht hätte der sozialistische Erzähler Honheiser in Franzosen glänzend, ihr Temperament im Stampf viel zu merken, was übrigens nicht zu verwundern der Welt seiner Menschen auch eine oder die andere Das Treffen darf wohl als ein Markstein auf ist, wenn der verantwortliche musikalische Leiter in freundliche Gestalt hineinzustellen vermocht, ohne die dem Wege zur Völlerversöhnung, zur Völkerverletter Stunde durch den Operettenkapellmeister er- Erzählung tendenziös zu verunstalten. Aber hoffen brüderung Anspruch erheben. Weg mit allen Grensetzt werden muß. Auch die Neubesetzungen der Oper wir, daß das unverkennbar große Talent des ehe- zen, weg mit allem Nationalismus! etwiesen sich als nicht sehr glücklich und eigentlich maligen Webers Honheiser uns noch manches spätere überflüssig, da wir sowohl für die Rolle der Recha" Werk bescheren wird, und daß insbesondere ein Teil als auch des„ Leopolds" gut eingespielte Vertreter des hellen Glanzes, den er auf die Schilderung der im Opernensemble haben. Erstere Rolle sang dies Natur verwendet, auch der Menschenschilderung zu mal Frau Reich Dörich, ohne besondere per- teil werden wird. fönliche Note in gesanglicher und darstellerischer Hin ficht, lettere Herr Neumann, feineswegs besser als der bisherige Sänger dieser Partie.-ek. Frigi Bollat, die geschäßte Prager Pianistin, Bollal, ger perfchaffte uns fürzlich in einem eigenen Konzerte fammermusikalische Genüsse erlesenster Art. Dieser weniger burd) blendende technische Kunstfertigkeit als durch
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Aus der Partei.
Jugendbewegung.
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Sozialistischer Jugendverband, Ortsgruppe Brag.
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lobenswert.
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Sonntag traten die französischen Arbeitersportler in Leipzig gegen Turn- und Sportverein Borwärts" an und verloren nach schönem, fairem Stampf 3: 1( 1: 1). Glänzende Aufnahme; guter Bejuch.
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Der V. Kreis.
Sonntag, den 26. Oktober findet in Weistirchlit der Verbandstag des V. StreisverDieser Tagung kommt eine Bedeutung zu, Tragweite für das ganze Gebiet des Arbeiter- Turnund Sportverbandes bestimmend ist. Dürfte doch
zeichneten innerstes Erleben gelenn Freitag, den 24. d. M. um 8 Uhr abends im Ver- bandes der Arbeiter- Turn- und Sportvereine statt.
zeichneten Rünstlerin sei es doppelt hoch angerechnet, ein deutscher Arbeiter" in Prag II., Smečky, MoDaß fie bei diesem Konzert ihre Kunst ausschließlich natsversammlung. Erscheinen aller Genossen und in den Dienst der Mufit selbst stellte und auf Lor- Genossinnen Pflicht!
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Herausgeber: Dr. Ludwig Czech und Karl Termak,
Berantwortlicher Redakteur: Wilhelm Nießner. Druck: Deutsche Zeitungs- A.- B, Prag
Für den Druck verantwortlich: O Solth
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