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fen ist der einzige Partner der Tschechoslowakei in der Frage der Sonderverträge.

Der Herr Außenminister Dr. Benes hat in feiner heutigen Rede seiner Meinung dahin Aus druck gegeben, daß die Partikularverträge unent behrlich feien, daß sie das einzige Mittel sind zur schnelleren Durchführung der Strafmaßnahmen, sur rascheren Applitation der Sanktionen jeder Art, daß sie ganz besonders die Sicherheit der bleinen und schwachen Staaten zu erhöhen in der Lage sind und vor allem jedem Staate die Sicher heit gewährleisten, daß das System der Sant tionen nicht verjagen wird. Als wir seinerzeit in der Auseinandersetzung über die tschechoslowa fische Vertragsportif in einer Aussprache über die Bündnisverträge auf den militärischen Cha­rafter und die Gefährt.chkeit derfelben hinwiesen, als wir diese Verträge als Allianzeverträge alten Ralibers bezeichneten, erklärte Herr Außenmini ſter Dr. Tenes unsere Auffaffung für unrichtig. Was wußte man uns damals alles über die Be­

deuning der

Schiedsgerichtsfbanjel,

31. Oktober 1924.

wie etwa der Uebergang der Macht aus den 3.5 Millionen Einwohnern, mit einer Küste, die schluß bis zu feiner Realisierung Händen des Imperialismus und Kapitalismus größer als die Frankreichs ist und die zur Ver- noch ein weiter Weg. Bisher liegt ledig­in die der Arbeiterklasse, daß die Auswechslung teidigung ein zehnfaches militärisches Aufgebot lich die Zustimmung der französischen Mächte­Poincares durch Herriot, Baldwins durch Mecals dasjenige, über welches Dänemark verfügt, gruppe vor, deren Intereffen und Sonderwünsche donald, dem Völkerbund ein ganz anderes Gebenötigen würde. In Erkenntnis der faktischen im Protokoll die volle Befriedigung erfahren präge, eine ganz andere Bedeutung, eine ganz militärischen Ohnmacht troß seines Armec- und haben. Englands Stellung ist nach dem Ergebnis andere Aufgabe zu geben vermag. Der Völker- Marinestandes, hat sich die dänische Regierung der gestrigen Wahlen noch ganz ungewiß. Schon bund braucht also obsolut nicht in seiner heutigen zu einzig möglichen Schritt en hat der amerikanische Staatssekretär des Aeußern Zusammenfeßung bedeutungslos, er muß nicht schossen, zur resoluten Abrüsting, Der erklärt, daß die amerikanische öffentliche Meinung unbedingt unfruchtbar sein. Und darum wäre es zufolge der Bräzenzdienst beseitigt und an dessen( wörtlich) es nicht zulaffen werde, daß die ganz verfehlt, über den Völkerbund wegen seiner Stelle die Armee- und Marine- Wachforps zu Frage der Landesverteidigung der Entscheidung Bergangenheit das Streuz zu machen, über ihn Wasser und zu Land eingesetzt werden. Dadurch einer Mächtegruppe unterworfen wird. Und was definitiv zur Tagesordnung hinwegzugehen, viel werden in Dänemark ganz ungeheure Geldmittel haben wir alles noch von anderen Ländern, von mehr müssen wir alle unsere Kräfte anspornen frei, die für sozial- und volkswirtschaftlich nüt Deutschland , von Rußland gar nicht zu reden, und darauf richten, ihn organisatorisch und geistig liche Zwecke verwendet werden fönnen und die zu erwarten? Aber selbst nach erfolgter Geneh den bestehenden Notwendigkeiten gemäß umzu- das geistige und fulturelle Niveau diefer ohne migung des Völkerbundpaktes ist man noch lange formen, ihn nach allen Richtungen hin zu dento- dies so hochstehenden Bevölkerung auch noch nicht am Ziele. Oft genug schon haben wir es tratifieren, ihm alle Meittel an die Hand zu weiter zu heben in der Lage sind. erlebt, daß sich die kapitalistischen Machthaber, geben, die ihn in die Lage versehen könnten, Nicht um die Tschechoslowakei wehrlos zu über alle Verträge faltblütig hinweggesetzt habent wenn es um die Interessen ihrer Selasse ging, feiner Aufgaben in vollen Maße gerecht zu machen, sondern um dem Interesse der gesamten und sie wie einen Feßen Papier auffliegen ließen. werden. Daß dies nur herbeigeführt werden Bevölkerung und um dem allgemeinen Frieden und sie wie einen Feßen Papier auffliegen ließen. kann, wenn die Arbeiterklasse an die Macht kommt, zu nüßen, halten wir den gleichen Weg auch für Denken wir an Italien aus der Vorkriegszeit, das hat gerade die letzte Völkerbundtagung fehr die Tschechoslowakei für gangbar. Denn nicht durch das im Weltkriege die Kündigung der Tripel deutlich bewiesen. Dabei dürfen wir aber in Wiilitärionventionen. nich: durch politische und allianze den österreichischen Bundesgenossen durch über ihren Wert und ihre Realisierbarkeit zu er- unserem Ringen unt den Frieden, wie wir dies Striegsallianzen, wicht durch wahnsinnige Striege- einen Ranonenschuß intimierte. Denken wir an ählen! Als aber Macdonald in seiner großen bereits schon seit Jahrzehnten getan haben, keinen rüfungen, nicht durch die Ausgestaltung der Luft- das Mussolinische Italien , das im Streite mit Völkerbundsrede die beiden Grundsätze: die obli Augenblid unseres Kampfes um die Abrüstung flotte kann das Land acsichert werden, sondern Griechenland den Völkerbund kaltblütig zur Seite gatorischen Schiedsgerichte und die Abrüstung auf vergessen. Sente, zehn Jahre noch Kriegsausbruch, nur dadurch, daß es sich durch strengste Neu- schob und mit einer nach dem Böllerbund gerich stellte, da erklärte der Herr Außenminister, das schen in Europa um eine Million Menschen mehr tralität als neutralisierter Staat in den Welt- teten verlegenden Geste Korfu besetzte! alles genügs noch immer nicht, da rief er in unter Waffent, verausgabt Europa für den Milt organismus einfügt und endlich auch ihve Wer härgt dafür, daß sich ähnliches nicht Variierung des Wortes Herriots, daß Gerechtigtarismus um drei Milligrden Franken mehr als wiederholt? Ünd ist es unter solchen Umständen innere Konsolidierung feit ohne Straft ohumächtig fci, nach Scherungen im Jahre 1913. nicht begreiflich, daß wir den in die Welt posaun und Sanktionen, da verlangte er zur Ergänzung Im Wehrgesetz vom 19. März 1920 wurde in Angriff nimmt. Das ist eine Aufgabe, die ten herrlichen Wirkungen des Völkerbundpaktes die Zulaffung von Sonderverträgen, die Siche der Aufbau des Wehriystems auf Grundlage der nir unserem Außenminister stellen. Die Dienste ptisch gegenüberstehen? Bedenken wir cut, rung für die fleinen Staaten, die Sicherung Miliz die or dem Lande auf diesem Gebiete erweisen daß der Völferbund niemals über eine egelutive dafür, daß der Genfer Patt niemals versagen würde, würden reichere Früchte abwerfen, als sie Gewalt verfügen wird, niemals die notwendigen werde. Doch der Herr Außenminister vergift voll- rechtswirksam beschlossen. der unerhörte Aufwend von Wühe und geistiger Machtmittel besigen kann, um einer Mächic­ständig, daß die Sonderverträge, wenn sie tate Das hinderte aber die tschechischen Soalitions Anspannung zu liefern vermag, die er der inter - gruppe oder auch nur einer einzigen der Groß­fächlich die volle Sicherheit in sich bergen sollen, parteien nicht, einen von der deutschen sozialdemo- nationalen Arbeit widmet. Hier liegt nach unferer mächte feinen Willen aufzuzwingen. Wer ver mit zwingender Notwendigker: Gegenverträge und fratischen Fraktion überreichen Antrag auf Re- Weinung auch von Standpunkt dieses Landes mag denn zu glauben, daß der Völkerbund , selbst Gegenallianzen auslösen müssen. vision der Wehrverfaffung feltblütig zu erwürsen. Der Kernpunkt des internationalen Problems. So wenn sich die stärkste Mächtegruppe auf seine Ganz offen hat der Außenminister in seiner Erst in den letzten Wochen hat sich das Ge- lange aber die Tschechoslowakei unbekümmert um Seite schlagen sollte, iemals die Kraft aufbringen on den Völkerbund raum Garantiepaft gerichteten wiffen gewiffer Koalitionstreise plöglich zu regen dic traurigen Auswirkungen ihrer Innenpolitik, tönnte, irgendeiner der anderen Großmächte seine Note es ausgesprochen, daß er sich auf den Völker besonnen. Aus tschechisch- Sozialdemokratischen unbekümmert um die" Ausstrahlungen dieser Entscheidung aufzunötigen. Das könnte er nur, bund in feiner heutigen Stonstruktion nid: ver Sereisen wird ein Antrag auf Revision des Wehr- Jutenpolitit nach außen, an ihrer bisherigen Re- wenn er seine Stüße nicht bloß in den Regierun laffen fönne, daß ihm diefer in seiner idealistischen gefeßes darch Verkürzung der Militärdienstzeit, gierungsmethode festhält und sie fortführt, ihre gen, sondern vor allem bei den Völkern hätte und Auffassung heute nicht die notwendige Sicherheit Berabsetzung des Wehrkontingentes, Dekonomisie imperialistische Außenpolitik fortfest, cine nach wenn sich diese voll und ganz auf seine Seite zu bieten scheine, daß er ihn heute für lebensrung der Armee augefündigt. Auch von klerikaler Sunderttausenden zählende Armee unter Waffen schlagen würden. Das aber wäre nur möglich, unfähig und zur Lösung des großen taftifchen und tschechisch- nationalſo ialiſtiſcher Seite kommen hält, fortgesetzt auf die Ausgestaltung der Heeres- wenn im Völkerbund ganze Arbeit gemacht, Problems des internationalen Lebens und vor ähnliche Anregungen. Wie man aber gerade die und Luftftreitkräfte bedacht ist, gleichzeitig aber mit dent allem des Problems des ständigen und dauernden legten Anregungen einzuschäßen hat, beweist ein als ein bis an die Zähne beweffueter Saat aach grundlegenden Unrecht der Friedensverträge Friedens noch nicht für tauglich halte." Das sei, Ausspruch des Führers der Nationalsozialisten, Abrüftungskonferenzen ruft, tönnen die Friedens­ruft der Außenminister in feinem Memorandum des Senators Stlofač, der sage: Meine Partei versicherungen der tschechoslowakischen Außen- gebrochen, mit der Trennung zwischen Siegern aus, ein etwas beklemmtendes Gefühl. Die etwas hat den Frieden viel zu lieb, als daß sie jetzt volitik nirgends und schon gar nicht bei der Ar ud Besiegten aufgeräumt und die Pariser Frie gerade die vollständige Entwaffnung durchführen beiterschaft Widerhall finden. densverträge durch einen wahren Frieden er fegerische Auffassung des Herrn Außenministers würde." über den Bölferbund, Wenn wir resumieren, fönnen wir sagen, setzen würden, welcher von dem Geiste der Völ­Jeder flar denkende Mensch in diesem Staate daß die Genfer Tagung in der Friedensfrage serversöhnung und der Völkerverständigung ge­Niese Erkenntnis war von der Stunde der Geburt weiß, daß auf Grund der Konfiguration der Tsche- weifellos eine Entspannung gebracht hat. Sie tragen sein würde. Allerdings würde ein solcher des Böllerbundes an unsere Ueberzeugung. Durch chalowakei nicht die leisefte Möglichkeit besteht, hat das Eis gebrochen. Gegenüber der früheren Friedensvertrag die ganze große gewaltige in. den Gewaltfrieden geschaffen, ist der Völkerbund dieses Land, dessen Grenzen von Westen nach Stidluft, in der wir leben mußten, hat sie die spannung von eräften, wie wir sie jest erleben bis in die letzte Winute hinein nichts anderes Osten 2000 Kilometer, und deffen größte Brei Atmosphäre um einiges gebessert. Gegenüber der mußten, nicht benötigen; denn er würde durch als der Exponent der siegreichen Entente. 300 Stilometer betragen, in Verteidigungsstellung bisher ganz unsicheren und unerträglichen Situa- feine innere moralische Straft, durch seine große Der Völferbund fonnte auch nicht die ihm zu bringen. Das ist nicht bloß die Meinung eines tion unzweifelhaft nach dem Londoner Frie- Sittlichkeit wirken und mit der Zeit den Volker­zugedachte Wirksamkeit entfalten, da er von Haus sugedachte Wirksamkeit entfalten, da er von Haus leinen Streises von Menschen, nicht bloß die densschluß einen weiteren Lichtblid gebracht, bunb völlig überflüssig machen. aus eine Rumpftörperschaft gewesen ist, deren Auffassung von oppofitionellen Bolitifern, sondern einen fleinen Ausblid aus der bisherigen Trost­Einflußsphäre an den Grenzen Deutschlands , Ruß von der ersten Stunde an die Auffassung der entlosigkeit heraus. Mehr aber nicht. Denn gerade Amerifas, also an den entscheidenden scheidenden Sachwalter dieses Staates. wir Sozialisten müffen uns sehr hüten, die Während aber noch im Jahre 1920 nach Stellen, an den Brennpunkten des politischen Auffassung selbst der Wiach the ter dieses Staates Genfer Borgänge zu überschäßen. Machtheter Weltgetriebes, ein Ende nahm. Unser bisheriges bei der Verteidigung des Landes der Außen Wir dürfen auf keinen Fall bei der Arbeiterklasse Wißtrauen gegen den Völkerkund war daher durchaus begründet und wurde vor allem auch minister das erste Wort haben sollte, nimmt es die Jujion erwecken, daß durch Maßnahmen von dem Herrn Außenminister durchaus geteilt. nun im Jahre 1924 der Landesverteidigungs- fapitalistisch eingefiellter Staaten der Friede her Trotzdem wollen wir über den Völkerbund absolut minister für sich in Anspruch. Aber wir glauben beigeführt werden kann, was ohne lleberwindung nicht den Stab brechen. Allerdings vermögen nur nicht daran, daß es möglich sein soll, mit dem des Stapitalismus und feiner Antriebe, ohne Be- und gegen feine furchtbaren Wirkungen, gegen den der Tschechoslowakei zur Verfügung stehenden feitigung der fapitalistischen Gesellschaft ganz un- unerfättlichen Moloch Weiliarismus, aber auch die Staaten auf deren Minviehung er gestellt ist, Mitteln das Land in Verteidigungsstellung zu möglich ist. Doch das wird uns nicht verleiten, das heiße, sehnsüchtige Verlangen nach endlicher ihm die Straft zu geben, deren er bedarf, um bringen, denn dies würde mit der für den Wo auch innerhalb der fapitalistischen( Besellschaft die Herbeiführung des Friedens. All das brachte den ein internationales Gremium für den Frieden, für die Verſtändigung der Völker and den Wie- absolut nicht zu bewerkstelligen sein, während zur femmenbruch dieser Gesellschaft abzuwarten. Im diesmal Männer wie Macdonald, Herriot , Hen für die Verständigung der Völker and den Wie- biliſiemingsfall aufzubringenden Million Mann Friedensarbeit aufzugeben und nicht erst den zu großen Umschwung, welcher es ermöglichte, daß deraufbau der gestörten Welwirtschaft zu werden. vollen Verteidigung des Landes in Wirklichkeit ein Gegenteil müssen wir der Friedensarbeit unsere derson und Branting , Boncourt und Bioegberg die innerhalb diefer Staaten wirken und für den wir der Meinung, daß der Tschechoslowaksi nur Mittel und Möglichkeiten benüßen. Und ein fol- worden find. Es kommt daher vor allem auf die Sträfte an, dreifaches Aufgebot notwendig wäre. Darum find besten Sträfie leiken und hiebei alle vorhandenen die großen Wortführer des Bölkerbundes ge­Bölferbund lebendig gemacht werden können. Gerade der Verlauf der letzten Völkerbund burch solche Vorkehrungen gehient fein fann, für ches Wittet stellt zweifellos der Völkerbund dar, die sich aus der ganzen analogen Situation cine solche Möglichkeit erschließt uns zweifellos tagung hat es gezeigt, daß ein heraus die dänische sozialistische Regierung ent- der neue Völlerbundpakt. Wir müssen uns also Umschwung in der Politik der für die Völkerbund - schieden hat, als sie ihren Abriftungsantrag ein feiner bedienen. organisation entscheidenden Länder brachte. Dänemark ist ein kleines Land venl Selbstverständlich ist vom Genfer Be ben Freuden am Trinken allein, auch den Freuden. Viele Feiern und Feste der Arbeiterklasse ha-| sozialistischen Arbeiterkiaffe entsprechen. Die ge­Die Jahresfeier der Arbeiter. Tas spricht man an deifem Lage cifrig zu. ben bereits be eigenes Gepräge. Die Maifeier, semwärtige Form der Jahresfeiern der Arbeiter tes Jeder Tanzfael ist eine Schankstelle der Brauerei, die März und Osterfeiern, Gebentfeiern, Weiht die Form, in der das Steinbürgertum fein Ge­Nicht nur das Bürgertum feiert die Jahresst eine Fiale der Schnapsjabrit. Alichoi gibi nachtsfeiern, zeigen Neues, Würdiges. Es gibt wügen finden fannt. Die Arbeiterklasse nicht. Da­wende, auch das organisierte Proletariat abmtrende, Affchol täuscht straft vor, erhitzt die Ge- Bezinte, Städte. in denen sich die Arbe terschaft her sollen diese Zeilen mithelfen, die neue diese bürgerliche Sitte nach. Zwischen den Ver- müter, macht reizbar. Bale pot cs Streit. Der das Theater und die Symphoniekonzerte erobert Form zu finden. Die Voraussetzung ist anstaltungen des Steinbürgertums und denen der Tanzraum wird zur Stätte blutiger Schlägerei. hat. Zäher Optimismus der Bildungsfunktio- daß alle Arbeiterbildner eifrig mithelfen. Jeder Arbeiterschaft gibt es noch feinen Untersch ed. Alkohol, Nikotin, Taits, Stre't, Jugbazar, Juppest, näre und der ehsichtigen Parteivertrauensfente foll in feinem Wirkungskreise die Frage aufwerfen Beide weisen die gleichen Merkmale auf. Sein Verlosung, Somir, 3eten, Operettenmuefi und Gemeindevertreter war es, der mithalf das und disfut'eren. Der Verwirklichung einer wir­bürger und Arbeiter veranstalten die Jahresfeiern bas sind die Wiertnale der Jahresfeiern. Diefe Neue frei zu machen. Es muß auch bei der Jah digen Jahresfeier stehen große Hindernisse aus reiner Sucht nach Vergnügen. Der Tatsachen können chrgeizige Dilettanten und Storesfeier gelingen. Sier muß mit rücksicht entgegen. Die Argumentation der Konserva letzte Tag im Jahre sell in Freude und Jubel, in meiteeterer wicht verleugnen. Auch in den prole ofer Stritit Breiche geschlagen werden. Bier tiven: Es ist immer so gewesen, die Leute wol­festlicher Stimmung verlebt, das neue Jahr mit tarischen Orgmisationen nicht. Die Jahresfeier darf nichts verschwiegen werden. Auch die Tat len den Komiter, die Operettenschleger, den A den gleichen Freudenausbrüchen begrüßt werben. der Arbeiterschaft ist oft um fein Jota beffer als fache nicht, daß mande ernste und würdige kohol, den Nikotin. den Tang. Die Ausreden der Drängen sich da die Menschen in die Tempel ber die der Meinbürger. Sier gilt es Aenderung zu Jahresrede vor start alfchelisierten Menschen ge- 3aghaften: Das Neue zieht nicht so, wir Nunst, um in weihevoller Stimmung das Fest zu schaffen. Neue Wege müssen beschritten werden. halten werden mußte. Hat dies: Rede noch einen werden es nicht durchseßen, alles wird schief gehen. feiern? Berauschen sie sich an Liedern, Gefängen, Das Proletariat hat sich seine Zweck? Dienen wir mit einer solchen Veranstal- Die hämischen Bemerkungen der Rückschritt­Chören, Schaupelen, Symphonien? Teben sie eigene Festfuktur zu schaffen. Alle tung den heren Zieien unsere Selasse? Schänzen Ler: Laßt sie nur machen, sie werden schon um­Beifall den Minsitern, Dichtern, Sängern und Trinfftten. alle Raufsitten. alle Afterfunst des wir uns nicht, daß es noch derartige heste" gibt? schweißen, dann werden wir reden... Rednern? Lassen sie sich von reiner Stunst die Bürgertaums hat es dbzulehnen und in feinen Wir kämpfen nicht gegen die Lebensfreude der Hindernis bildet ferner das Fehlen passender Herzen aufwählen und die Teclen mir janchen Reihen zu bekämpfen. Die Arbeiterschaft hat Arbeiter an. Diese rede darf aber nicht vom Räume, die geringe Mitarbeit gee gneter Genos­der Freude füllen? durch die Schaffung der Gewerkschaften und po- Alkohol tommmen. Wir wollen, daß alle Arbeiter fen, die Beschaffung geeigneter Stunftfräfte. Gat

Troß allebem müssen wir sagen, daß wir den neuen Völkerbundpalt für einen großen Fort­schritt, für eine bedeutsame Etappe in der Fric­bensarbeit erklären. Zu diesem Erfolge hat eine Reihe günstiger Umstände beigetragen. Vor allemt der unsagbare Haß der arbeitenden Atlassen gegen

ben Krieg

Die Arbeit unseres Außenministers, die auch wir natürlich richtig einzuschäßen wissen, in allen Ehren, müssen wir erklären, daß die Leistung, die er als Mitschöpfer des Bölter. bundes vollbracht hat, nicht möglich gewesen

Weit gefehlt! Die teinbürgerliche Vergnü litischen Organisationen, durch Gründung von fröhlich sind und lachen können. Das Lachen darf die Arbeiterklasse nicht größere Hindernisse in gungsfucht fucht nicht den Tempel der Stammst auf. Genossenschaften. im ständigen Stampje gegen das aber nicht erdröhnen, wenn Stom fer mit Waste hrem Stampfe zu übevvinden? Gervih! Daher sondern die Stätten wo Rausch- und Rauchgifte kapitalistische Bürgertum, große politische und und Schminke bürgerlich: Spottlieder auf die dauf sie vor diesen Kleinigkeiten nidyt urid­verkauft werden. Der Alkohol gibt den Tait wirtschaftliche Erfolge errungen. Auf In I- Avbeiter vortragen, wenn auf der Bühne betrun- fajreden. Die gute Sache hat auch eifrige För­an. Die Freude quillt nicht cus dem Innern turellem Gebiete steht die Arbeiterschaft noch fene Arbeiter dargestellt, wenn ohne Unterlaß im derer. Alle Genossen und Genossinnen, die der Seele, sondern aus den Bier, Wein- und ganz im Banne des Bürgertumis. Alle Bestre- mer nur die Zote und das Spottlieb auf die für die kulturellen Aufgaben des Proletariats Schnapegläfern. Vom Alfchel berauschte Men- bungen unserer Bildungarbeit müssen darauf ge- Schwiegermutter vorgetragen werden, wenn der Verständnis haben, werden mithelfen. Alle Bil­schen greben in der Silvesternacht in den Wiris richtet sein, in uns den leinbürger zu Vagabund, ter Lumpenproletarier. der blöde Sol dungsfunktionäre werden es als ihre vornehmst häusern, in Dielen und Bars, in Wein und überwinden. Die Aufgabe des proletarijden dat, die komischen Figuren bilden. De Arbeiter Pflicht erachten, mitzutun. Alle, die durd) das Der Bildungéwefens it es, den sozialistischen rhrfeigen sich felbst, die Derartiges veranstalten. Studium der Alkoholfpage erkannt haben, daß der Bourgeois, der Kleinbürger und der Arbeiter, sie Menschen zu bilden. Taber gilt es der ein- Die Arbeiter haben allen ihren festlichen Ver- Alkoholismus g große soziale Schäden verursacht. alle feiern so die Jahrecvente, jie bringen auf bingerlichkeit in unseren Reihen den schärfsten anstaltungen fünstlerische Weihe zu geben.( Besonders die Frauen sollten der alkoholfveien Diese Art ihre Freude zum Ausdind. Nicht Stampf angufagent. Ausdruck. Das Fest muß der Würde der revolutionären Hostesfreude das Wort reden.) Alle Jugendlichen,