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Inland.
Die Schwierigkeiten ber
Regierungsbildung.
8. Dezember 1920.
nanzen Novak, Oberdirektor des Bandamtes, Seite verpönt. Wo der böltische ErneuerungsJustiz Dr. Ružička, Senatspräsident des kampf" durch ein Geschäftchen vorwärts zu tomObersten Gerichtshofes in Brünn , Slowakei Dr. men trachtet, sind auch Volljuden" herzlichst Se allay, Unterricht Srdinko, Landwirt- willkommen. Der vielbewährte Stämpfer und schaft Dr. Hodža, Nationalverteidigung Denker" fithrt da folgendes prächtige Beispiel an: Stribrny, Eisenbahnen Bechyně, Soziale
Englis lehnt ab?
neftic vom 31. Juli. Aus einer großen Zahl von Indizien erschließt die Voruntersuchung die gutartige" Absicht der Individuen, die fich Matteottis bemächtigt hatten. Vor allem aus der Stette, die sie mit sich führten, aus der Schwierigkeit, die Leiche unterzubringen, aus dem UmZur Anerkennung eines Fremdblütigen als stand, daß Matteotti nach einer Fahrt von meh Prag , 7. Dezember. Švehla verhandelta Fürsorge Dottor Winter, Gesundheit Dr. Deutschen werden wir gegebenenfalls. umso leich reren Minuten noch gelebt haben soll, obwohl vormittags mit den Vertretern der einzelnen Sramet, Post Dr. Noset, Deffentliche Arbei- ter bereit sein, je weniger es dabei auf den Grad doch schon Zeit gewesen wäre, ihn zu töten. Der Stoalitionsparteien und war bemüht, in legten ten Mlčoch. der Deutschheit ankommt. Wenn es sich darum Umstand, daß die Verbrecher, von denen Matte- Augenblick die der Koalition als Gespenst erschei handelt, im Wahlkampfe mit dem slawischen otti überwältigt wurde, sich schon mehrfach als nende Beamtenregierung zu verscheuchen. Die Gegner recht viel bentsche Stimmen sachverständige Mörder bewährt hatten, Koalition erblickt in der Installiering einer ,, Lidove Listy" meinen, es gebe wohl Opti aufzubringen, da werden wir keine Unter-daß sie Waffen bei sich trugen, daß sie beim An- Beamtenregierung das Eingeständnis ihrer Nie- misten, die annehmen, daß die Parteien bezüglich suchungen darüber anstellen, mit wieviel Prozent werben von Spießgesellen im voraus sagten: man derlage und will dieses Eingeständnis möglichst es parlamentarischen miste. einig wer die Deutschheit jedes Wählers einzuschäßen sei; da risfiert das Zuchthaus, scheint bei der Borunter- hinausschieben. Die Verhandlungen Svchlas den; es scheine aber, daß es zu einer Einigung ist uns auch ieser Affimicationsfuchung nicht ins Gewicht gefallen zu sein. haben insofern einen Erfolg aufzuweisen, als nicht kommen werde, so daß Dienstag die Veriude willkommen." Sontit ist alles amnestiert, was seine die Stterifalen die Frage ihres Vetos gegen öffentlichung eines neuen Kabinettes, das aus Ein echter Deutscher mag keinen Juden lei. Wurzeln bis in die leitenden Kreise der Regie- den sozialistischen Unterrichtsminister neuer Beamren bestehen wird, erfolgen dürfte. Das den, doch ihre Stimmen nimmt er gern... Heute rung und der fascistischen Partei streckte. Man lich beraten und daß die tschechischen Na- Beamtentkabinett sei ein Zeichen einer schweren mit den Saujuden gegen die Tschechen, morgen wird also auf dem Prozeß nicht von ihm reden tionalsozialisten ihren Standpunkt gegen innerpolitischen Krise, die den Staat in vieler etwa mit dem„ Erbfeind" gegen die Juden so lönnen, die Verhöre der dafür Angeklagten nicht die gemischte Regierung einer Revision Sinsicht schädigen könne. Nach Informationen des ungefähr argumentiert dieser alterprobte" Antiverlesen. Die Amneſtic gilt auch für die fünf unterziehen wollen. Svehla soll dafür bereit Blattes hat es Dr. Englis abgelehnt, mit Rüd- semitismus, der es an Geschäftstüchtigkeit mit Berbrecher, für die das Hauptverfahren wegen sein, die Zahl der Fachleute von vier auf drei sicht auf das turze Provisorium in ein Beamten- dem geriffensten Handelsjuden aufnehmen könnte. absichtlicher Tötung eröffnet wird, für Dumini, oder zwei herabzusehen. Von der Entscheidung labinett einzutreten. Volpi, Biola, Poveromo und Malcaria: sie wer- der tschechischen Nationalsozialisten und der den sich vor den Affisen wohl wegen der Tötung Volksparteiler hängt es nun ab, ob Svehla die zu verantwotren haben, aber nicht wegen der Regierung bildet oder ob ein Beamtentabinet Freiheitsberaubung und der zu ihrer Ausführung kommt. bedingten Vorbereitung. Auf die Art kommen wir zu dem juristischen Begriff der absichtlichen Tötung, aber ohne Vorbedacht, denn dem Gericht zufolge bezog sich aller Vorbedacht nur auf die Freiheitsberaubung. Die Tötung erfolgte ohne Borbedacht, ist also kein Mord.
Herzensergüsse eines Reinraſſigen.
Im übrigen aber werden sich alle Hatenfreuze vor Schmerz und Scham biegen, wenn zu, ihnen die Stunde schallen wird, daß einer, der sich für einen antisemitischen Führer hält und dafür „ Wer ,, Wer ist ein Deutscher?" auch gehalten wird, gemeinsame Inter Sollte Švehla das Kabinett bilden, so wird Diese Frage, die man doch von den Kern- essen zwischen Deutschen und Judieses allerdings anders aussehen, als das sei deutschen längst entschieden glaubt, wird werkwür den feststellt und schließlich erklärt. die Beantnerzeit bereits stizzierte. Es wird zu beträchtlichen diger Weise jezt erst von der„ Sudetendeut mortung der Frage: Wer ist ein Deut Personaländerungen kommen, sowohl was die schn Tageszeitung" in einem Leitartikel[ cher?" hänge jeewils" von dem 3 we de der Fachleute anbelangt, als auch was die Abgeord- aufgerollt, dessen Verfasser als ein„ im völkischen Antwort ab. Je nach Umständen werden wir sie neten betrifft. Ziemlich wahrscheinlich erscheint Erneuerungskampfe stehender, alserprobter und mit mehr oder wenger: scharfer Prüfung beantes, daß Bechyně beim veränderten Stand der vielbewährter Kämpfer und Denker" dem Schuße worten". Also: Wählerstimmen, Inserate, FabriSituation nicht Stabinettsmitglied wird. der völkischen Leserschaft wärmstens empfohlen tantengelder von Juden werden weniger
Der Prozeß ist kunstgerecht abgebaut worden, mofür das Hauptverdienst die Jubiläumsamnestic trifft. Er fängt jetzt erst bei seinem Ende an, nämlich bei dem tödlichen Streich, der Matteotti das Leben kostete und der ihn gleichzeitig aus den Händen seiner Peiniger befreite, deren Absicht zweifellos war, ihn langer Marter zu unter werfen. Bis dahin war alles Freiheitsberaubung, die begnadigt ist. Aus der absichtlichen Tötung werden die Geschworenen Todschlag, wenn nicht Notwehr machen, und der Fascismus wird entrüfiet ausrufen: um solche Bagatelle hat man so viel Gerede gemacht. haben soll. Einstweilen stellen die drei großen Männer, Am Nachmittag wurde in den Verhandlundie das Gefängnis wieder ausgespuckt hat, Angen fortgefahren. Nach ihrer Beendigung dürfte sprüche an Parteistellen. Marinelli ich der Präsident der Republik entweder für eine ist schon, che 24 Stunden nach seiner Haftent Be a m tenregierung oder für die Bc lassung verflossen waren, zum administrativen trauung Svchlas entscheiden. Inspektor der fascistischen Partei ernannt worden. Für Rossi und Filippelli dürfte man nicht billiger davon kommen. Schweigen ist Gold.
Nunmehr kann der Prozeß in aller Gemütlichkeit stattfinden. Eine Preffe, die unangenehme Dinge verbreiten könnte, gibt es nicht mehr; ein Bestverkehr über die Grenze ist heute schwierig und wird vom Jänner an durch die voll in Attion tretende Postmiliz ganz unmöglich sein. So wird der Prozeß, wie Farinacci prophezeit hat, der ,, Triumph" des Fascismus.
An demselben Tage, an dem d das Urteil der Boruntersuchung bekanntgegeben wurde, ist im Kolosseum der Grundstein zur Errichtung eines Struzifiges gelegt worden, wie eines in früheren Beiten auf der Arena stand. Die fascistische Presse berherrlicht mit großem Schwung das christliche Symbol. In der Tat, es versinnbildlicht einen weltgeschichtlichen Justizmord, es pazt unr allzu gut zu Zeit und Stunde...
Das Präsidium der Abgeordnetenkammer hält am Donerstag den 10. Dezember, um h: 16 3 1hr nachmittags, eine Sißung ab. Am Freitag den 11. Dezember hält der Ständige Ausschuß um halb 4 Uhr nachmittags eine Sitzung ab.( Von der Parlamentsforrespondenz.)
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Der große Mann.
Roman von
Schiller Marmoret.
sagt der
Im Laufe der Verhandlungen wurde auch wird. Wenn trotzdem der Name dieses Selden scharf geprüft". Da kommt's auf den Grad der die Frage der Besetzung des Nationalver verschwiegen wird, so kann man dafür ver- Deutschheit nicht an. Dagegen ist selbstverständ teidigungsministeriums im Falle der schiedene Gründe annehmen: entweder dieser lich Heinrich seine um nur ein Beispiel Bildung einer Beamtenregierung erwogen. Für reinrassige Borfämpfer hört auf einen beliebten zu nennen abzuweisen", weil er doch das diesen Fall sollte nämlich das Verte'digungsmini- Namen wie Wokurta, Zavřel etc., oder er ist sich teutsche Wesen nicht erfaßt und in sich aufgenom fterium mit einem zivilen Nichtfachmann bescht deſſen bewußt, daß er trot ſeiner Deutschheit" men hat... Um im Ginzelfalle" werden. Die militärischen Kreise erheben die deutsche Sprache nicht soweit beherrscht. um namenlose antisemitische Vortämpfer- das rich jedoch Anspruch auf diesen Posten, indem sie er sich darin allen Volksgenossen ohne weiteres ver- tige Verhalten dem Juben gegenüber herauszuflären, daß bei einem Beamtentabinett ein mili- ständlich machen zu können( ie sein Artikel be- finden, dazu gehört ein gewisses Feingefühl“. tärischer Fachmann das Verteidigungsreffort inne weist), oder aber er fürchtet sich, mit solchen Dieses Feingefühl tritt aber eben besonders in Grundsäßen, wie sie da versochten werden, als Attion, wenn es um Mandate, Inserate und Volksblutdeutscher und„ vielbewährter" Antisemit ähnliche Dinge des realen Lebens gehört. Im noch unter die Sonne zu gehen. übrigen ist jedoch ,, unter sonst gleichen Umstän Man müßte ganze Seiten vollschreiben, den" der Jud gegenüber dem„ Boldeutschen" wollte man die vielen Widersprüche alle festhal abzulehnen: die Wahl zwischen Dinter und ten, die dieser Aufsatz enthält. Nicht darauf aber eine wird also trok dieser philosemitischen tommt es an, sondern auf verschiedene Ge- Bugeständisse den Freunden des alterprobten" ständnisse, die den„ völkischen Erneuerungs- Antisemiten auch weiterhin nicht schwer fallen. tampf" sehr sonderbar beleuchten. Zum Beispiel: Es scheint nicht gut um den Antisemitismus Wir wissen: das deutsche Volk ist ein zu stehen, wenn geeichte Völkische jetzt schon solche Misch volt, zusammengesetzt aus verschiedenen rassentheoretische Burzelbäume schlagen. Sie dürfRassebestandteilen, darunter auch solchen Erbanlas ten wohl schon erkannt haben, daß alle Denkengen, die es mit dem Mischvolle der Juden gemein- dent, insbesondere die Arbeiter, auf sam hat, so daß sich Jude und Deutscher rassisch sic ja am meisten spekulieren, den blöd. viel näher stehen als Neger und Deucher. Und es sinnigen Rasseschwindel immer mehr durchgibt im deutschen Volle sehr verschiedene schauen und sich durch ihn nicht mehr von der Grabe der Deutschheit() ſowie außer Bekämpfung ihres einzigen wahren Feindes ab. halb unsres Boltes verschiedene Grade der Fremdlenken lassen, der der christlich- füdisch und interheit uns gegenüber." national verbrüderte Kapitalismus ist.
Schon wieder eine Ministerliste.
Dem Česky Denit" zufolge zeigen sich auf dem Horizonte bereits die Umrisse des Kabinetts Svebla. In Sachen der Besetzung des unterrichtsministeriums wurde ein Ausweg gefunden. Es tauchen nur Schwterigkeiten mit den tschechischen Sozialisten au die vom Eisenbahnministerium ucht ablassen wol len. Die neue Stoalition ſtellt sich auf drei Grundlagen. Erstens: Reduktion der Ministerien von 17 auf 15. Es sei dies gering, aber der Ministerpräsident Svehla hat versprochen, daß er die Re- Das Rufzeichen hinter der Deutschheit" duktion fortseßen werde und daß deshalb auch vier stammt von der Sudetendeutschen "; nur wissen Ministerien nicht parlamentarisch besetzt werden. vir nicht, ob diese über die schöne Wortbildung Zweitens: daß alle Stoalitionsparteien in gerech- oder über die Graduierung der Deutschter Weise und nach ihrer Stärte 3: 2: 2.2: 1: 1 heit" sich entrüstet. Jedenfalls scheint uns in der Unser Brüsseler Bruderblatt Be Peuple" ( Agrarier, Volkspartei, Sozialdemokraten, natio- Mischasse für einen Reinrassigen doch zu veröffentlicht aus Anlaß der Provinzialratswah nale Sozialisten, Nationaldemokraten und Ge viel Schweinerei" zu liegen! len in Lüttich , wo die Kommunisten den Sozial werbetreibende) vertreten sind. Drittens daß die Immerhin soll aber ein Volljude", der sich demokraten eine Listenverbindung auf Grund Ansicht beseitigt werde, daß gewisse Ministerien aus Geschäftsgründen" zum Deutschtum be- des ,, reformistischen" Programms anboten, Eigentum der Partei seien. fennt", dennoch von diesem ausgeschloffen blei das Bulletin communiste vom 30. Oktober 1925. Berichten zufolge tönne man schließen, daß ben jedenfalls damit die Schweinerei der Nach diesem Bulletin, das im Original ein das neue Kabinett folgendermaßen zufammenge- Mischrasse nicht noch größer werde. Geschäfts- Boris Sou darin unterfertigt ist, erlitten die ſtellt werden wird: Präsidium Svehla, Aus- rücksichtigen sind aber nur das ist so echt anti bulgarischen Kommunisten eine fürchterwärtiges Dr. Beneš, Inneres černý, Fi- semitisch und kerndeutsch auf der anderen liche Niederlage, ja, sie wurden fast aufgerieben.
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Wie sich die Kommunisten selbst einschäßen.
Istumm, ein Ding. Hanna Romeida fauerte weir| zum Vorwurf. Ein alter Mann, zwar mit einer gewesen, vergeudet alles Gute, das er in sich couteuil geworfen. Aber Burdbardt ſtand hoch alter Diann, wie hundert andere, die ſich bor berbelt ut hatte, für ſein eigenes Sehnen Erfüllung nend am Bett und Enge hatte sich in einen großen Vergangenheit, aber jetzt nur noch ein frug aber nun hatte er gehofft, im großen Mann, den man ihm erst mit glühenden Worten ge Jugend fürchten und ste niederhalten und sic grau färben wollen, wie sie selber sind, nur ein zu finden. Die Anstalt die Nähe des großen alter Mann, der noch schädlicher war als jene Mannes und bedeutsamer Ideen- hundert anderen, da er noch stark war, um zu fiegen.
aufgerichtet an der Leiche. Er lebte und der war tot. Er war, das empfand er jeßt, dennoch der Sieger. 28.
Sanna Romeida meinte laut und von neuem herrschte dann tiefes Schweigen im Zimmer. Was war aus seinem großen Mann gewor Hanna Nomeida erzählte, vom Weinen geden? Ein eifersüchtiger Greis, einer, der eine schüttelt, und schwieg auch lange, und dann hub
Da recte sich Weißhold empor, die Augen maven weit aufgerissen, als wollten sie noch ein- Sanna Romeida saß in ihrem Laboratorium mal die Welt umfangen, sein Mund war un- und erzählte Paul Bastian alles, was sie vom schön verzerrt, die matten Finger wühlten kraft- Werk und Mühen und den Enttäuschungen des los in den Decken. Tann fiel er auf das Polster toten Freundes wußte. Manches davon war ihm sie wieder an zu sprechen. Paul Bastian hörte ganze Menge tüchtiger Arbeiten verfaßt hatte und zurüd. Enge warf alles, was er in den Händen unbekannt. Er sah immer flarer, so wie es nicht immer zu. Seine Gedanken irten ab, fort fett ein alter Komödiant war, der sich keine Rolle trug, weg. Burckhardt und Hanna Romeida stürz- Hanna Romeida in ihrer Wehmut aussprach, von der kläglichen Lebensgeschichte eines Besiog abnehmen lassen will. Und plöblich schluchste zen auf Weißhold zu. Er war tot. daß hier ein Werk häßlicher Zerstörung gewollt ten, den ein stärkeres Schicksal eben mit den auch Paul Bastian auf. Tränen traten ihm, von Einsprißungen, heiße Stompressen, Enge ver und durchgeführt worden war, daß man dem Zeichen des immer zu Besiegenden gebrandmarkt Schant und Wut gepreßt, in die Augen, als er erkannte, daß seine ungeheuve Liebe an ein bru suchte noch einige verzweifelte Mittel, stach wild üblen Willen eines widrigen Gefchids nachge- und den es, knapp vor einer endgültigen Kraft in das Fleisch, injizierte belebende Dele. Hanna holfen hatte. Zwei Idole fielen vor Bastian in probe, fortgeräumt hatte, wie einent selbbewußten tales Weibchen verschwendet war, das luftta die riß an dem willenlosen leblosen Körper. Weiß- Trümmer. Das eine war ein leibliches, denn Tor das Bein geknickt wird. Und dann wanderten Reichtümer des Gatten genoß und dessen odar hold war tot. Vor der Erfüllung seiner Sehn- Weißhold. dessen stahlharten Geist und unermüd die Gedanken vont Toten weg zu eignen Lebens- Anderer Kinder gebar. Vorbei! Vorbei! Gint sucht, im unrichtigen Augenblick, ohne die Geliche Forscherlust man ihm gerühmt hatte, lag bilanzen, wie man sie oft am Sarge teurer Ver- großer Mann und ein vergeudetes Leben! Gr Gärde des Sterbens, die auch den Micinsten von falt und für immer stumm in der Totentammer storbener zieht. War es am Blay, sich jetzt seiner hatte es, wie man einen Stahn, der Steuer und Ruder verloren hat, an ein festes Schiff bängt, der Niedrigkeit des Seins fort verklärt, sozusagen des Spitals. Und das Bild Burckhardts erschien selbst, ſeiner, ach, nur feeliſchen Abenteuer an jenen binden wollen- auch das war mig unhistorisch war er gestorben. Gestorben, gerade auch ihm nun anders, als er es aus der ideali erinnern, feines Vagantentums, das ein törichtes bevor man sein Heilmittel gegen die Afrikanische sierenden Ferne gesehen hatte und als er es für Bürgermädchen über ihn verhängt Latte? Er ungen. Wie oft sollte er das Experiment dieses Strankheit erprobte, und da sein opferbereites fich, ja für sich selber brauchte. Was lag ihm am hatte Erlösung von dem verhängnisvollen Bann törichten Lebens wieder anfangen! Hanna Romeida sprach. Worte des SchnterLeben und sein in feinster Mechanik funktionie- großen Arzt, an dem erfindungsreichen Schöpfer, gesucht und sie nicht gefunden. Nein, nie sie gerender Geist den höchsten Triumph hätte erfahren an der ganzen wissenschaftlichen Verklärung des funden und auch beim Erlöser nicht. Ja. wäre zes, Worte des Vorwurfs, er hörte sie nicht sollen. Gestorben in der Minute selbst, die nach Mannes, die ihm beim Namen Burckhardts ent- ihm zur rechten Zeit ein Führer geworden, so Seinen schlaffen Willen erfaßte ein Zorn, wie er nervenzerfrümmelndem Warten zur Tat führte. gegentönte! Er hatte, selbst haltlos geworden, hätte er damals vielleicht die Leidenschaften unter ihn nur selten Baum einige Male verspürt hatte, Eine momentane Entkräftung, vielleicht ein Blut- einen Gott gewollt, den sein brünstiger Wunsch, sich gelassen, wie ein Bergsteiger, der sich über und da hatte der Zorn gewaltig, wie eine Explofügelchen, das vom redlichen Wege des Blut zu glauben und zu verehren, und dabei doch seine den Dunst des gemeinen Lebens erhebt. Aber das fion, gewirkt. Er verließ Hanna Romeida. bie stroms abgeirrt war, die böse Laune des Schick freien Gedanken erhöht hätten. Aber da war ein hatte alles gefehlt, der Führer und eine Idee. mitten im Satz innehielt und ihm, der hinaussals, die in: nächsten Augenblick wieder normal cifernder( Breis, und jetzt sah er in seinem Waler- und so hatteit ihn, wie in viele enttäuschto funge lief, nhfah. Dem Gang gegenüber, im ersten Stock, geworden wäre. Oder freilich auch die lastende gedächtnis auch das Antlig, das et, entsprechend Männer, Zynismus und Gleichgültigkeit an der Hand, des Schicksals, die über uns ruht und, von der landläufigen Legende, wie aus Marmor ge- Hand genommen. Wie kam das her in diesem waren die Fenster erleuchtet. Burchardt arbei einem bösen, erfindungsreichen, mit diabolischer schnitten vermeint hatte, er sah die senilen Ver- Augenblick? Ein toter Kämpfer und ein totes tete in seinem Laboratorium. Es war höchst Ironie begabten Gott gelenkt, jo viel dem Men- zerrungen des Sechzigjährigen. Er sah, indes Idol ja richtig, es hätte die Zuflucht seines felten, daß der Chef um diese späte Stunde noch schen und so viel der Menschheit zu zerstören Hanna Romeida, gleichsam, um auch ihn zu Lebens sein sollen, das ein leichtsinniges Kind in der Anstalt war. und der Gebante, daß renee bereit ist. einem Schuldspruch zu bewegen was an diesem und seine eigere Singegebenheit an die Liebe, gerade jetzt die schier historisch festgelegte Ges großen Manne so klein und häßlich war. und er nur an die Liebe, in einen Akgrund verstoßenwohnheit brach, empörte Paul Baſtiant noch ( Fortfegung folgt.) J machte ihm die Schlangenlinien an den Schläfen hatten. Ziel und zwecklos war die Wanderschaft mehr.
Da lag We'ßhold, ein Geist, der dent Himmel einen Blitz hatte abnehmen wollen, tot und