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Pfaffen und Pfaffenknechte als Börsenjobber.
ist ebenso kompromittiert wie sein Minister ebenjo Rintelen,
der Kopf der Steirerbant, die am tiefsten im Sumpfe stat und für die das größte Loch in den Staatssäckel geriffen wurde. Ein ganz Feiner ist der
Börse spinnefeind sind! Die unstreitig beste Nummer in den großen Ensemble bleibt jedoch jeber Konkurrenz zum Troß der
Dechant Prisching,
8. Oftober 1926.
滷 飯
Kramar der Ungekrönte hat vor nicht langer
Zeit den geflügelten Ausspruch getan: Zaplat pánbůh za fašismus!"( Dem Herrgott sei gedankt
Die Korruption bei den österreichischen Christlichsozialen. Der Fall Brisching.- Der„ Giftbaum der Börse" und die von ihm najchen. Landeshauptinann von Steiermark . Der schöne für den Fascismus). Bei näherem Zusehen erDie österreichischen Bischöfe haben im Vor- zu sanieren und dafür schenkte ihnen der Staat Franz" hat sich nicht erst der Vermittlung des weist sich dieses Gottesgefchent des tschechoslowajahre einen Hirtenbrief vom Stapel gelassen, der zu der ausgegebenen Summe noch ein gutes Jesaias Aberbach bedient, er hat höchstpersönlich fischen Fascismus jedoch eher als eine Gotteseine ganz besondere Offenbarung christlicher Mo- Trinkgeld. Der vom Giftbaum der Börse genascht. So hat er geißel, und zwar weniges für die verruchten So ral und katholischer Reformtätigkeit sein sollte. mit seinen und vor allem mit des Landes Gel- zialisten aller Schattierungen, auf die diese Geißel Man sah es dent auf hohen Stelzen einherschreidern ein gewagtes Börsenspiel getrieben, das doch von Rechts wegen niederfausen müßte, als tenden geweihten Rundschreiben allzu deutlich an, vielmehr für die nationaldemokratischen Väter die schließlich fehlschlug. Am Lido von Venedig erdaß es aus dem Geiste Seipels, der zwar reichte den gottesfürchtigen Spekulanten das harte fer Bewegung selbst, die die entfesselten Geister nicht der größte Staatsmann seiner Zeit- ais Schicksal. Er wurde von seiner Partei als ein- nun nicht mehr zu bändigen vermögen. Das Vorbild des italienischen Fascismus, der es doch folchen feierte ihn die Deutsche Presse" wohl siger fallen gelaffen. wenigstens zu was Ordentlichem gebracht hat aber als der kühnste Demagog seiner Zeit gelten kann, gezeugt war. Gegen das Geschwür Rintelen, Ramet, Kollmann, Brisching, Bu- und der sich nun in Italien nach Herzenslust des Kapitalismus, das am Beibe der Völker zehrt, resch und zwei Dutzend andere führende Männer austoben kann. hatte sicher den nationaldemokrawurde eine Menge von Pflästerchen und Mittelder christlichsozialen Partei sind in die Riesen- tischen Paten dieser Bewegung vorgefchebt. als Finanzminister Kollmann, chen verschrieben und vor allem wurde haargenau affäre verstrickt, die im Verhältnis zur Größe des sie den ersten Schwarzhemden, die sich im Deut nachgewiesen, daß nur das Fehlen des christlichen Bürgermeister von Baden bei Wien , Konfettio- Landes vielleicht die größte Skandalaffäre ist, die schen Haus die ersten billigen Lorbeeren holten, Geistes die Menschen so unglücklich mache. Wenn när, Werber für den Plan einer österreichischen seit Jahrzehnten bekannt wurde. Die christlich ihre sorgsamste Pflege angedeihen ließen in der erst alle zum rechten Glauben zurüdfehren wür- Spielhölle, Busenfreund des Erpressers Be- foziale Partei ist heillos bloßgestellt. Die Diener Soffnung, mit ihrer Hilfe die nationalen Inden, dann werde es weder begehrliche Arbeiter kessy. Dieser Finanzminister hielt im Parla- Gottes, die vom Giftbaum der Börse sprechen, stinkte des tschechischen Volkes zu einem Feuer ( das ist durchaus zu glauben), noch ausbeuterische ment sein Mittagsschläfchen, als über den sozial haben die Früchte dieses Giftbaumes schochweise anfachen zu können, an dem die nationaldemokratische Parteijuppe trefflich gebrodelt hätte. Aber Unternehmer( da lachen selbst die Pfarrköchinnen) demokratischen Antrag auf Ministeranklage abge- genossen. Die Priester, die gegen das sündige leider nahm die Geschichte bei uns gerade die mehr geben. Vor allemi sei aber das Bant stimmt wurde. Dieser Herr mit dem ruhigen Finanzkapital wettern, sind als Diener und und Finanzkapital an dem allgemeinen Gewiffen, das ihm einen so gesunden Schlaf ver- Spießgesellen des schmutzigsten Börsenkapitals umgekehrte Entwicklung. Anstatt daß das heilige Elend schuld. schafft, hat im Untersuchungsausschuß Angaben entlarbt. Der Sieger in dem Rennen ist der Feuer, das in den facistischen Jünglingen lohte, die Massen entflammt und sie der Nationaldemo gemacht, die den amtlichen Protokollen wider jüdische Bankier und Zeitungsmann Siegfratie zugeführt hätte, frißt dieses Feuer bedenkprachen. Herr Kollmann, christlicher Gewerbe- hart, dem man die bankerotten Banken aufge- lich im Gebält der nationaldemokratischen Partreibender und Minister von Gnaden des Erz- hängt hat. Es iſt beispiellos, welches Maß von tei und die überschüssige Kraft, die in den jungen bischofs Piffl, hat erklärt, für das den Banten Demagogie sich auf dem geliehene Geld hafte der Bankenverband solida Partei häufen konnte. In diesen Tempel gehört Fascisten steckt, macht sich nur darin Luft, daß in risch. Es wurde nachgewiesen, daß jede Bant nur wahrhaftig einer, der mit der Geißel die Phart nen Anhänger und Gegner des Fascismus auf den einzelnen nationaldemokratischen Organisatio für ihren Anteil haftet. Der Finanzminister er- fäer und Wechsler austreibt. Tod und Leben sich befehden. Pardon wird dabei. Barteigenosse des vergeßlichen und schläfrigen lärte, er habe das vergessen! Ein würdiger Wir aber können aus dem Zusammenbruch nicht gegeben, wer unterliegt, fliegt unbarmherzig Finanzministers ist unter vielen anderen werdes christlichsozialen Gedankens in Oesterreich er Chefredakteurs Dr. Hoch von den Narodni Listy zählt die Völker, kennt die Namen! der Lan- sehen, wie man von Christlich sozialen beweist, während nicht wenige ehemals treue Nadeshauptmann von Niederösterreid), regiert wird. Da gibt es feine Rücksicht auf tionaldemokraten- siehe den Weinberger BürStaat und Volt und Steuerzahler, da entscheidet germeister Dr. Weigner angeefelt von dies sem Treiben, der Partei selbst den Rücken kehren. Mit seinen Kumpanen Stödier, 3 weß nur das Intereffe der Parteigeschäfte. Wenn diese Entwicklung noch eine Zeit so weiterbacher, 3immerl, lauter treuen Chriftlich Wenn die Pfarrer und ihre Parteisekretäre wie geht, dann bleibt von der ganzen Partei nicht viel sozialen, hat der Herr Buresch die Gelder der der gegen das jüdische Finanzkapital wettern mehr als ein Trümmerhaufen. niederösterreichischen Bauern verspekuliert. Die und sich als Bekämpfer der Börse und des Bermittlergeschäfte bei den her christlichsozialen Börſenſpiel batte der galizianische Jude Schiebertums aufspielen werden, dann darf ihnen galizianiſie in Hinkunft nur eine Antwort werden: der Jesaias Aberbach in der Hand. Christlichsozialen haben also den Hakenkreuzlern Hinauswurf. Denn mit den geweihten nichts mehr vorzuwerfen. Der Gattermayer hatch windlern, die in der einen Sand das in den christlichsozialen Börsenjobbern beinahe Streuz, in der anderen die Börsenpapiere halten, überlegene Kollegen gefunden. Der Jesaias Aberbach hat die Gelder der chriftlichen gibt es keine Diskussion. Dieser Drohnen und und die Folgen machen sich auch schon Bauern durchgebracht und all das mit Hilfe, ja Betrüger muß sich das Volk mit radikalen im Auftrag der christlichen Politiker, die der Mitteln entledigen!
,, Der Giftbaum der Börse" sei groß geworden und die von ihm essen, sind die großen Sünder der Zeit. Wer die österrei chische christ Itch soziale Partei fennt, hat schon damals das Staunen nicht verwinden können über die Schamlosigkeit einer Partei, post ben sie sich aushalten läßt. Denn es ist ein das System anzugreifen, das sie selbst stützt und offenes Geheimnis, saß die österreichischen Christlimfozialen die Partei des Bankfapitals sind, daß sie ihren Wahlfonds mit dem Gelde der jüdischen Großbanken speisen und daß sie mit der von Lueger seinerzeit so wütent bekämpften Judenpresse ebenso wie mit den Judenbanken,
von denen das Wien Luegers feinen Kreuzer geliehen bekam, im besten Einbernehmen leben, daß sie, wie man in Wien sagt, mit jüdischen Bankiers Zeitungsleuten.„ Bruder int G'spiel" find. whereitenbrief der öfterreichischen Bischöfe noch einer Ergänzung bedurfte, so hat er sie jetzt gfunden. Aus der
und
Zentralbankaffäre,
Herr Buresch.
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Schuldkonto feiner
Energische Abrüstung in Dänemart.
Erlegung der Armee durch Grenzwache und Abrüstung der Flotte. Beleitigung der Assentpflicht.
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Namentlich Mähren ist das Land, wo die Gegensätze aufs schärfste aufeinanderprallen. Das
schlaue Stückchen, den Kommunisten Dolezal plößlich zum Führer der' nationaldemokratisch
fascistischen Arbeiter" zu machen, ist seinen Protektoren schlecht bekommen. Die ganze mährische Fascistenbewegung besteht aus zwei sich raufenden Parteien hie Dr. Svozil, hie Dr. Navraift so ein Rattenkönig von Affären geworden, daß der Versuch, sie auch nur zu registrieren, ein bemerkbar: in der letzten Woche sind dem Brüneitles Beginnen wäre. Der Untersuchungsaus ner Fascistensekretariat nicht weniger als schuß, der über die Regierung Ramet zu Ge100 Begitimationen zurüdgestellt richt sitzt, hat ganze Berge von Mist zu Tage worden und das will schon etwas heißen, namient gefördert. Da ist einmal die ungeheuerliche Tatlich wenn man in Betracht zieht, daß ein richtiger sache erwiesen worden, daß die christlichsoziale Fascist nicht ein Massenartikel, sondern feinste Regierung Defterreichs aus Stantsgeldern, unter Qualitätsarbeit ist, jeder einzelne von ihnen also Bruch der Verfassung, mehr als 300 Millionen einen ganzen Haufen gewöhnlicher Dugendmen tschechische Kronen zur Sanierung von Banken schen aufwiegt. Ju Walachisch- Meseund Sparkassen ausgeworfen hat. Aber weit inritsch wiederum hat es die dortige nationalteressanter als der Hauptfall sind die vielen fletdemokratische Organisation gewagt, für- Manen Fälle, die bekannt wurden. Die christlich Ropenhagen, 7. Oktober. ( AN.) Natio- Schuß der Neutralität durch einen Patrouillen faryt und Benes einzutreten! Natürlich gab es fozialen Landes- und Genossenschaftsbanken sind nur eine Sühne. alle auf Kosten des Staates saniert worden. Das malverteidigungsminister Rasmussen legte gestern dienst in den dänischen Gewässern versehen soll. für dieses Kapitalverbrechen nur den Hinausschmiß aus der Partei wegen, grober Geld, das sie erhielten, wurde ihnen zum aller- im Landsthing die Regierungsvorlage über die Die Staatsflotte würde auch die Kontrolle über Verlegung der Parteidisziplin". Allerdings ging größten Teile geschenkt. Wo sie es nur( auf Abrüstung vor, die bereits auf der letzten Sigung die Fischerei durchführen. dieser Beschluß des mährischen VollzugsausschusNimmerwiedersehen!) liehen, haben sie dem des Follethings angenommen worden ist. Die Vorlage bestimmt des weiteren die An fe fes nicht ganz glatt ab und einige vernünftigere Staate 3 Prozent Zinsen zu zahlen. Der Staat Die Vorlage sieht die Abschaffung der hebung des Kriegsmininisteriums. Elemente, die wahrscheinlich auch bald fliegen aber zahlt dem Völkerbung für dasselbe geborgte Armee und ihre Ersehung durch Grenz- und unterstellt die neuen Militärdienſteinheiten werden, übten an der segensreichen Tätigkeit des völlig wachen vor. Auch die Kriegsflotte soll beseitigt dem Ministerpräsidenten. Weiter wird die Zer- in den Dienst des Fascismus stellt, feine allu störung der Festungen und die Beseitigung der liebenswürdige Kritik. Was Herr Hlavačet unter Affentpflicht beantragt. den Alten, das macht der junge Rašin bei der raschten Blick. Wir standen auf einem freien Granitbalkon, der ohne Brüstung aus der Flanke des Berges hinausragte. Ober und unter uns
Geld sage und schreibe zwölf Prozent! Ein gutes Duhend von christlichsozialen Parteiunternehmen wurde auf diese Weise saniert". Die großen Barfen erhielten den Auftrag, die Parteibanken
und durch eine Staatsflotte ersetzt werden, die gemäß den Völlerbundvorschriften den Dienst zum und ließ die brennende Fadel fallen. Auch Marius Zum dritten Ausgang!" rief er heiser. Copyright 1924 bei Buchhandlung Schneider u. Co., Wien . hatte das Gleichgewicht verloren, war über seinen Keuchend schleppten wir uns die Höhle zurück, Gegner gestolpert und hatte sich im Falle die in deren Dunkel Feodor wie ein gefangener Bär Augen. Inzwischen hatte ich mich des Kampf- fragt. Rita lag bewußtlos in einem Winkel. Offen- Dunkelheit drohte das flackernde Licht unserer objektes bemächtigt. bar waren sie wieder aneinander geraten und er Fackel zu verschlingen. Schwindel faßte uns. Wo Wir können uns beide retten!" warf ich ihm hatte sie niedergeschlagen. waren wir? Wir mußten unsere ganze Urteistvaft hin wie einem Hunde einen Knochen. An der Einbruchsstelle des Korridors, den wir fonzentrieren; nur der Fetzen Himmel quer über Er schien einverstanden. Verbündete für den herabgekommen waren, zeigte sich eine hohe Ge- uns, mit Sternen besät, gab uns die Gewißheit, Endkampf! Der Desterreicher hatte sich mit un- ftalt. Titto Vertescu, den Strunt feiner erlosche- daß wir noch auf dieser Erde waren. gaublicher Elastizität wieder erhoben und lief nen, aber noch qualmenden Fackel in der Hand... ,, Sie!"
Bom Baume des Bösen. Stime zerlegen. Das Blut rann ihn in die hin und her torfelte. Sein Geficht war blutig ge- ftei. und unermeßlich die tahle Felswand. Die
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Von Marcel Berger.
Wir gelangten in eine fast kreisrunde Höhle, eine Art Felengruft, deren hohe Wölbung sich im Schatten verlor. Der Geruch von Moder drang aus allen Ecken, aus den dunken unheimlichen Winkeln. Der Baron und der Großfürst suchten die Mauern ab; es gab drei Ausgänge. uns näherte sich der regelmäßige Tritt Nébeilin greisenhafter Beweglichkeit vor uns her. Hinter Verzweifelt rief ich:
,, Nein! Sier ist er hinaus!"
" Ja," sagte er ,,, ich glaube nicht, daß es in lauds. Sonderbar sind die Wege des Schicksals! meinem Horoskop stehen kann, daß ich, der Sänger Welche Richtung hat Dartigues einge Solbeck gehörte nicht an die Spitze. Marius des Lichtes, in einer unterirdischen Gruft zugrunde schlagen?" wollte ihn eben mit einem wohlgezielten Hieb gehen soll!" " Diese!" wieder zit Boden schlagen, als plöblich unsere Meine Blicke fragten: und sie? Er verstand Jeder wies nach einer anderen Seite. Unsere Musteln erstarrten. War es der eiskalte Wind- mich: Ich habe ihr das höchste Opfer gebracht", Zweifel wurden durch Marius selbst gelöst, der banden still... Und Holbeck, der nicht gebremst erklärte er feierlich. hauch, der uns scharf ins Gesicht fuhr? Wir fahi wie ein Gespenst aus dem rechten Seitengange hatte, verschwand vor unseren Augen im Leeren, ,, Reiner von uns wird sich retten fönnen", zurüdtaumelte. wie von der Dunkelheit verschlungen. Ein eritidier jagte ich nervös. ,, Verstopft! Kein Ausweg!" erklärte er. Seine Fackel hatte sich am schnellsten verzehrt; Schrei: Das Geräusch eines ausschlagenden die Flamme bedrohte schon seine Hand. Holbed Körpers. Noch ein Schmerzenslaut... dann ein stürzte sich sofort in den zweiten Gang. Wir unheilfündendes Plumpsen in fernes Wasser. hinterher. Das Hilfegewinsel Ritas vermochte uns Wir hatten knapp am Rande eines Abgrundes nicht zurückzuhalten. Sie fiantmerte sich an Feodor gestoppt. Schwankten zurüd. Schon kam der und flehte ihn an, sie nicht zu verlassen. Teufel! Sommandant angelaufen und wollte weiter: Das hatte sie wohl verdient! Was gibts?" schnaubte er.
Wir galoppierten steil bergab. Marius und ich hatten den alteit Diplomaten mit den Spinnenbeinen bald eingeholt. Er feuchte schon atemias. Brutal brüllte ihn Dartigues an:
Geben Sie mir sogleich Ihre Fackel!" Der andere stellte sich taub.
Wir fuhren ihn an und hätten ihn am liebsten getötet!
,, Welch idyllischer Frieden!" konstatierte Titto Vertescut, wie wenn er als Tourist hergekommen wäre.
,, Aber... was nun?" stammelte ich. Wir müssen zurück", erklärte Marius. Oder hier sterben."
Hier auf keinen Fall", versicherte der Dichter. ,, Wenn mich die Schmerzen überfallen sollten, würde ich mich, um meine Qualen abzukürzen, lieber von diesem Felsen in die Tiefe werfen, Ein Sturz wie der des Ikarus..."
,, Vielleicht doch wieder hinauf!" beharrte ich. Wir können es versuchen", sagte Titto. Ich ,, Nichts", erwiderte ich. Du, Marius?" Fast nichts."
Dartigues umfiammerte meinen Arm. Wir stürzten uns in den letzten der drei Seitengänge. fühle noch gar nichts. Und Sie, meine Herren?" Nach zwanzig Metern standen wir vor einem Felsen, der ihn vollkommen abschloß.
Stumm fehrten wir zu den anderen zurück. Der Dichter hatte sich nicht von der Stelle gerührt. Wir umstanden ihn unterwürfig und starrten ihn stumpfsinnig an. Er murmelte plötzlich:
Wir fehrten um. Kletterten die Grotte hinauf. An ihrem Ausgange flagte eine findliche Stimme: ,, Laßt mich nicht allein! Nicht... im Finstern..."
Rita bevegte flehend die Arme, Von Mitleid erfüllt rief ich:
" Ich wittere reine Luft!" Suchend bewegte er sich gegen eine Ecke, in Vor uns lag im Scheine meiner Fackel ein vertikal abfallender Brunnenschacht, eine Bisterne, der sich das Gewölbe fenkte. Wir folgten ihm. Er die wenigstens in ihrem oberen Teile zweifellose hatte recht. Ein frischer Hauch berührte uns. Spuren menschlicher Arbeit aufivies, denn dieser Rebeillaud, knapp hinter ihm, bückte sich nicht war mit scharfen Stacheln versehen, die im Dunkel rasch genug und schiug mit der Stine an die WölMarius warf feine, die er nicht mehr halten blitzten. Ich wagte es nicht, mich vorzubeugen bung. Er taumelte zur Seite; ich drängte an ihm fonnte, weg und suchte die des Barons zu er- und die Tiefe mit den Blicken zu messen. Darti- vorbei. Wir mußten uns auf den Knien vorwärts haschen. Holbeck nahm sie in die andere Hand. gutes lieg die letzte Fackel nicht aus den Händen schieben. Die Flamme meiner Fadel zuckte lebhaft Dartigues beugte sich nieder und versetzte ihm und in seinem Gehaben ag etwas, das zur Vor- in einent scharfen Luftzuge. Ein merkwürdiges Bild bot sich unserem über- ferne. einen Hieb in die Kniekehlen; der Baron stürzte sicht mahnte. Ich wich einige Schritte zurück.
Die Fackel! Herrgott...!"
sante man sie nicht mitnehmen...?" Du bist wahnsinnig!"
Ich beugte mich über sie:
Wir fehren zurüd! In einigen Minuten... Halten Sie sich; warten Sie!"
Grell und grausam beleuchtete meine Facel ihr gedunsenes Gesicht. Die Maske einer plötzlich alt gewordenen Frau. Das Ende war nicht mehr ( Fortsetzung folgt.)